Bin heute wieder mit dem Bosal geritten. Anfangs Freestyle, habe die Zügel auf den Hals gelegt. 3 Pylonen im gleichseitigen Dreieck hab ich aufgestellt, mit ca. 6m Abstand. Lenken geübt mit Gewicht, ich bin ein dreiblättriges Kleeblatt geritten, hat super geklappt. Billy lauscht aufmerksam und geht wohin ich will. Wenn er einmal mit den Gedanken und den Füßen woandershin wandert, reicht ein wenig Schenkel, und er hört wieder zu und setzt um, sehr brav.
Danach hab ich beschlossen zu versuchen, dass ich das ganze rückwärts reite. Da wars dann eher dahin mit der Kooperation. Ich bin beim Rückwärts immer noch zu abhängig vom Zügel. Mit wäre es sofort gegangen, aber ohne… probiert er immer mal, ob er nicht doch vorwärts geht oder einfach gar nicht. Ich weiß nicht, ob ich hier die Phasen nicht eingehalten habe, sodass der Zügel einfach immer noch ein essentieller Teil der Hilfe für rückwärts ist. Andererseits versteht er mich wohl, sobald ich dann die Geduld verliere und vehementer Gehorsam einfordere.
Jedenfalls haben wir zäh und unschön unser 3-blättriges Kleeblatt rückwärts irgendwie zusammengebracht, war ja schon mal was ;-).
Dann bin ich übergegangen zum Finesse-Reiten; Biegung gefordert, Nachgeben im Genick gefordert. Schlangenlinien am Hufschlag entlang mit Innen- und Außenstellung, diagonaler Schulterkontrolle, im Trab. Klappte gut. Ich versuche dann noch, das innere Hinterbein zum Untertreten zu bringen, indem ich den Zügel innen hebe und mich außen-vor setze, aber so ganz automatisiert hat sich das noch lange nicht.
Schließlich haben wir noch ganz intensiv die Schaukelübungen gemacht. Billys rückwärts war nach wie vor nicht gut, jedesmal hat er sich geweigert und musste überredet werden. Die Leichtigkeit ist irgendwie dahin bzw. muss ich jedesmal Phase 4 nehmen, um sie herzustellen, so ist das auch nicht wirklich toll. Ich bin einfach dran geblieben und hab mehr oder weniger gedrillt, bis es besser ging. Anhalten, dabei schon an rückwärts denken wie Kurt gesagt hat, dann rückwärts. Je leichter es von Anfang an ging, umso weniger Tritte. Immer so lange, bis es sich leicht, flüssig, tänzerisch anfühlt und ich zu fühlen glaube, dass er die Kruppe senkt. Dann daraus zuerst Schritt anreiten und im Laufe der Übung antraben.
Zum Abschluss bin ich um die 3 Pylonen ein Dreieck seitwärts geritten. Wird jetzt meine Feierabend-Übung. Ging noch zäh, aber Billy hat sich bemüht. Das Seitwärts wird schon auch noch richtig gut werden.
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
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Donnerstag, 7. Mai 2015
Sonntag, 3. Mai 2015
Ich hab begonnen mit Ganze Bahn im Schritt zum Aufwärmen, 1 Runde auf jeder Hand. Dabei hin und wieder Biegung und Genickbiegung abgefragt, aber nur kurz. Dann noch 1 Runde auf jeder Hand mit Üben der Außenstellung, d.h. wieder einmal unser Slalom mit dem Sitz geritten: Paar Schritte nach innen, nach außen, alles mit gleichbleibender Biegung. Ging leicht und flüssig.
Als nächstes bin ich gleich den Galopp angegangen. Angaloppieren war insgesamt sehr gut! Ich kann langsam außen sitzen und innen freimachen. Billy hatte heut gutes Go, ich hab den Galopp deshalb ja auch an den Anfang gesetzt. Galoppiert sind wir einen Zirkel, den hält er jetzt schon von selbst ein, auch wenn ich Fehler mache ;-).
Dazwischen, um ihn wieder etwas ruhiger und zum Denken zu kriegen, habe ich Hinterhand-Verschieben geübt. Zuerst gegen die Biegung im Schritt, dann hinein in die Biegung im Halten. Das hat bei der Linksbiegung gut geklappt, sofort, bei der Rechtsbiegung hat er versucht mit Rückwärts auszuweichen oder überhaupt die Hinterhand in die falsche Richtung gedreht etc. Es gab dann für angestrengte Versuche viele Leckerlis, und das hat geholfen. Er hat zumindest das Prinzip verstanden. Zum Abschluss dieser Übung bin ich auf jeder Hand am Hufschlag ein paar Meter Kruppherein geritten. Links ist das wirklich einfach, wie schon beim Kurs, aber rechts war es heute viel besser als am Kurs, eigentlich fast völlig problemlos.
Zum Abschluss setze ich jetzt immer ein Seitwärts, wie zuvor das Rückwärts, als Feierabend-Übung ein. Ich möchte das Seitwärts verbessern. Zum Start gings nach links – einfachere Seite – ein Quadrat um aufgestellte Cavalettis entlang. An den Ecken eine VH-Wendung. Billy ließ sich VH und HH schön dirigieren. Manchmal geht er jetzt zu viel nach hinten, aber lässt sich sehr gut und fein justieren und so korrigieren.
Als nächstes bin ich gleich den Galopp angegangen. Angaloppieren war insgesamt sehr gut! Ich kann langsam außen sitzen und innen freimachen. Billy hatte heut gutes Go, ich hab den Galopp deshalb ja auch an den Anfang gesetzt. Galoppiert sind wir einen Zirkel, den hält er jetzt schon von selbst ein, auch wenn ich Fehler mache ;-).
Dazwischen, um ihn wieder etwas ruhiger und zum Denken zu kriegen, habe ich Hinterhand-Verschieben geübt. Zuerst gegen die Biegung im Schritt, dann hinein in die Biegung im Halten. Das hat bei der Linksbiegung gut geklappt, sofort, bei der Rechtsbiegung hat er versucht mit Rückwärts auszuweichen oder überhaupt die Hinterhand in die falsche Richtung gedreht etc. Es gab dann für angestrengte Versuche viele Leckerlis, und das hat geholfen. Er hat zumindest das Prinzip verstanden. Zum Abschluss dieser Übung bin ich auf jeder Hand am Hufschlag ein paar Meter Kruppherein geritten. Links ist das wirklich einfach, wie schon beim Kurs, aber rechts war es heute viel besser als am Kurs, eigentlich fast völlig problemlos.
Zum Abschluss setze ich jetzt immer ein Seitwärts, wie zuvor das Rückwärts, als Feierabend-Übung ein. Ich möchte das Seitwärts verbessern. Zum Start gings nach links – einfachere Seite – ein Quadrat um aufgestellte Cavalettis entlang. An den Ecken eine VH-Wendung. Billy ließ sich VH und HH schön dirigieren. Manchmal geht er jetzt zu viel nach hinten, aber lässt sich sehr gut und fein justieren und so korrigieren.
Samstag, 18. April 2015
Bosal-Workshop IV - Raus aus dem Winterschlaf!
Juhu, heut wars soweit, Kurt war wieder bei uns!
Das Wetter war sehr bescheiden, es war Aprilwetter, aber so richtig. Sonne wechselte mit Hagel, Wind, Schüttregen, Graupeln, … alles im 5-Minuten-Takt.
Wir haben nach der langen Winterpause viel wiederholt, aber auch Neues war dabei. Zum Nachlesen: Bosal-Workshop I, II, III.
Übung 1) Verfeinern der Zügelführung und Neckreining:
Zum Aufwärmen sollten wir ganz ohne Zügel lenken und Figuren reiten. Das klappte bei Billy und mir gut, er hört ja jetzt so brav auf Gewicht. Wenn er aber nicht hört, so Kurt: ruhig mal deutlich mit dem Schenkel klopfen und „hallo“ sagen ;-). Es reichte einmal Klopfen, und Billy war wieder feiner als ich, d.h. wir kamen wie die Betrunkenen daher, weil er jede feinste Gewichtsverlagerung umsetzte. Dann zur Zügelführung. Kurt führte ein neues Feature ein, das Neckreining. Als neues Ziel gab uns Kurt die einhändige Führung des Bosals, die auch möglich ist. Wir sollten also in Vorbereitung darauf Neckreining üben: den inneren Zügel öffnen und gleichzeitig den äußeren an den Widerrist legen, das gleiche mit den Schenkeln: Inneren öffnen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach außen zu drehen, und den äußeren anlegen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach vorn zu drehen. Insgesamt sollten wir zunehmend mit allen Hilfen „kleiner werden“.
2) Galopp:
Ich hatte Kurt gebeten, den Galopp recht an den Anfang zu legen, weil Billy sonst nach einem vollen Kurstag immer schon lasch und der Galopp eine Qual für uns beide ist. Daher gingen wir recht früh zum Galopp über. Ich sollte auf einem großen Zirkel zuerst Biegung herstellen und angaloppieren. Klappte gut, aber Plan vom Angaloppieren hab ich nach wie vor nicht. Wir galoppieren einfach. Ich versuche außen zu sitzen dabei, ist für mich aber schwierig. Nach wie vor muss ich auf meine innere Schulter achten, sie soll nach vor, nicht zurück, nicht radfahren! Während des Galopps sollte ich dann immer wieder nach Biegung und Nachgeben fragen und wieder selbst nachgeben. Zeit für Pause und Lob ist schon nach ein paar guten Sprüngen. Wir bekamen das eigentlich überraschend gut hin (besser als beim Üben allein jedenfalls) und nun muss ich es einfach nur üben.
3) Tempokontrolle: Wir ritten langsamen und schnellen Trab, kontrolliert über den Sitz. Das klappte super bei Billy. Wenn er nicht gerade sehr aufgeregt und unkonzentriert herumtrabselt, hört er mir brav zu. Zum langsamer-Werden dabei einsitzen wie zum Anhalten.
4) Die Tempokontroll-Übung ist die perfekte Vorbereitung für die Schaukelübungen: Wichtig dabei: Schon beim Anhalten sollte ich ans Rückwärts denken. Wenn es über den Sitz allein nicht schon klappt, als nächste Phase der Hilfen den Schenkel deutlich vor dem Gurt einsetzen. Ich sollte mehr fordern, so lange rückwärts gehen, auch mit stärkeren Hilfe-Phasen, also leichtem Klopfen, bis ich spüren kann, dass das Rückwärts flüssig wird und die Kruppe sich senkt. Das haben wir ja in letzter Zeit so gut hingekriegt immer, so weich und flüssig… aber es gab natürlich den Vorführ-Effekt, Billy sträubte sich und ich musste leicht diskutieren, dann gings.
5) Kruppe weichen lassen im Schritt: Als nächstes diese bekannte Übung. Billy machte sie ganz gut, beim ersten Mal war er mir zu lasch, aber ein Gertenklopfer erinnerte ihn daran, dass er sich Mühe geben soll. Das Untertreten mit dem inneren Hinterbein soll langsam automatisiert passieren, wenn ich den inneren Zügel anhebe und mein Gewicht nach außen-vorn verlagere. Letzteres mach ich wohl noch zu übertrieben, das muss ich mir bald abgewöhnen, sonst bleibts. Ich soll das ganze jetzt auch im Trab üben, dann allerdings die Kruppe nicht mehr wirklich zur Seite schwenken lassen, es geht nur um das Untertreten des inneren Hinterbeins. Irgendwann ganz später soll das ganze dann auch automatisiert im Galopp funktionieren.
6) Schulterherein: Am Schluss gingen wir noch zu den Seitengängen über. Schulterherein macht Billy richtig gut. Innerer Zügel soll die Stellung nur halten, äußerer Zügel macht auf nach vorne. Die Schenkel kontrollieren die Schultern (vor dem Gurt) und die Kruppe (hinter dem Gurt). Kurt verlangte von uns dabei auch, dass wir ihm benennen, wann das innere Bein vortritt – oje. Ging aber doch. Wenn sich die Hüfte senkt, tritt es vor, fertig. Keine Ahnung, warum ich mir damit so schwer tu.
7) Und dann kam eine neue Übung dazu: Kruppherein! Das passte zufällig dazu, was ich vor ein paar Tagen geübt hatte, nämlich dass Billy die Hinterhand auf Schenkelanlegen in die Biegung hinein bewegen soll. Bisher hat er sie ja eher aus der Biegung heraus bewegt, was einfacher ist. Wir ritten nun auf dem Hufschlag, gaben wenig Stellung. Die Kruppe wird dann im Schritt mit dem Außenschenkel nach innen gebogen, nur ganz wenig. Ich tendierte dazu, zu viel zu wollen. Auf der linken Hand machte Billy das exzellent, das fühlte sich so einfach und leicht an! Er verstand sofort und setzte es um und ging einfach mal so im Kruppherein dahin. Rechte Hand taten wir uns dann schwerer. Kurt empfahl, das ganze dann im Stand zu üben, genau wie ich das letztens gemacht habe. Billy und ich mühten uns ab, er regt sich dann etwas auf und beginnt manchmal rückwärts zu rennen, aber zum Schluss kapierte ers. Wird schon. Wir werden das gut üben.
Freue mich schon aufs nächste Mal, aber jetzt sind Mitte Mai mal Berni Zambail und dann Mitte Juli David Lichman dran! Puh, ein enger Kurskalender! ;-)
Das Wetter war sehr bescheiden, es war Aprilwetter, aber so richtig. Sonne wechselte mit Hagel, Wind, Schüttregen, Graupeln, … alles im 5-Minuten-Takt.
Wir haben nach der langen Winterpause viel wiederholt, aber auch Neues war dabei. Zum Nachlesen: Bosal-Workshop I, II, III.
Übung 1) Verfeinern der Zügelführung und Neckreining:
Zum Aufwärmen sollten wir ganz ohne Zügel lenken und Figuren reiten. Das klappte bei Billy und mir gut, er hört ja jetzt so brav auf Gewicht. Wenn er aber nicht hört, so Kurt: ruhig mal deutlich mit dem Schenkel klopfen und „hallo“ sagen ;-). Es reichte einmal Klopfen, und Billy war wieder feiner als ich, d.h. wir kamen wie die Betrunkenen daher, weil er jede feinste Gewichtsverlagerung umsetzte. Dann zur Zügelführung. Kurt führte ein neues Feature ein, das Neckreining. Als neues Ziel gab uns Kurt die einhändige Führung des Bosals, die auch möglich ist. Wir sollten also in Vorbereitung darauf Neckreining üben: den inneren Zügel öffnen und gleichzeitig den äußeren an den Widerrist legen, das gleiche mit den Schenkeln: Inneren öffnen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach außen zu drehen, und den äußeren anlegen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach vorn zu drehen. Insgesamt sollten wir zunehmend mit allen Hilfen „kleiner werden“.
2) Galopp:
Ich hatte Kurt gebeten, den Galopp recht an den Anfang zu legen, weil Billy sonst nach einem vollen Kurstag immer schon lasch und der Galopp eine Qual für uns beide ist. Daher gingen wir recht früh zum Galopp über. Ich sollte auf einem großen Zirkel zuerst Biegung herstellen und angaloppieren. Klappte gut, aber Plan vom Angaloppieren hab ich nach wie vor nicht. Wir galoppieren einfach. Ich versuche außen zu sitzen dabei, ist für mich aber schwierig. Nach wie vor muss ich auf meine innere Schulter achten, sie soll nach vor, nicht zurück, nicht radfahren! Während des Galopps sollte ich dann immer wieder nach Biegung und Nachgeben fragen und wieder selbst nachgeben. Zeit für Pause und Lob ist schon nach ein paar guten Sprüngen. Wir bekamen das eigentlich überraschend gut hin (besser als beim Üben allein jedenfalls) und nun muss ich es einfach nur üben.
3) Tempokontrolle: Wir ritten langsamen und schnellen Trab, kontrolliert über den Sitz. Das klappte super bei Billy. Wenn er nicht gerade sehr aufgeregt und unkonzentriert herumtrabselt, hört er mir brav zu. Zum langsamer-Werden dabei einsitzen wie zum Anhalten.
4) Die Tempokontroll-Übung ist die perfekte Vorbereitung für die Schaukelübungen: Wichtig dabei: Schon beim Anhalten sollte ich ans Rückwärts denken. Wenn es über den Sitz allein nicht schon klappt, als nächste Phase der Hilfen den Schenkel deutlich vor dem Gurt einsetzen. Ich sollte mehr fordern, so lange rückwärts gehen, auch mit stärkeren Hilfe-Phasen, also leichtem Klopfen, bis ich spüren kann, dass das Rückwärts flüssig wird und die Kruppe sich senkt. Das haben wir ja in letzter Zeit so gut hingekriegt immer, so weich und flüssig… aber es gab natürlich den Vorführ-Effekt, Billy sträubte sich und ich musste leicht diskutieren, dann gings.
5) Kruppe weichen lassen im Schritt: Als nächstes diese bekannte Übung. Billy machte sie ganz gut, beim ersten Mal war er mir zu lasch, aber ein Gertenklopfer erinnerte ihn daran, dass er sich Mühe geben soll. Das Untertreten mit dem inneren Hinterbein soll langsam automatisiert passieren, wenn ich den inneren Zügel anhebe und mein Gewicht nach außen-vorn verlagere. Letzteres mach ich wohl noch zu übertrieben, das muss ich mir bald abgewöhnen, sonst bleibts. Ich soll das ganze jetzt auch im Trab üben, dann allerdings die Kruppe nicht mehr wirklich zur Seite schwenken lassen, es geht nur um das Untertreten des inneren Hinterbeins. Irgendwann ganz später soll das ganze dann auch automatisiert im Galopp funktionieren.
6) Schulterherein: Am Schluss gingen wir noch zu den Seitengängen über. Schulterherein macht Billy richtig gut. Innerer Zügel soll die Stellung nur halten, äußerer Zügel macht auf nach vorne. Die Schenkel kontrollieren die Schultern (vor dem Gurt) und die Kruppe (hinter dem Gurt). Kurt verlangte von uns dabei auch, dass wir ihm benennen, wann das innere Bein vortritt – oje. Ging aber doch. Wenn sich die Hüfte senkt, tritt es vor, fertig. Keine Ahnung, warum ich mir damit so schwer tu.
7) Und dann kam eine neue Übung dazu: Kruppherein! Das passte zufällig dazu, was ich vor ein paar Tagen geübt hatte, nämlich dass Billy die Hinterhand auf Schenkelanlegen in die Biegung hinein bewegen soll. Bisher hat er sie ja eher aus der Biegung heraus bewegt, was einfacher ist. Wir ritten nun auf dem Hufschlag, gaben wenig Stellung. Die Kruppe wird dann im Schritt mit dem Außenschenkel nach innen gebogen, nur ganz wenig. Ich tendierte dazu, zu viel zu wollen. Auf der linken Hand machte Billy das exzellent, das fühlte sich so einfach und leicht an! Er verstand sofort und setzte es um und ging einfach mal so im Kruppherein dahin. Rechte Hand taten wir uns dann schwerer. Kurt empfahl, das ganze dann im Stand zu üben, genau wie ich das letztens gemacht habe. Billy und ich mühten uns ab, er regt sich dann etwas auf und beginnt manchmal rückwärts zu rennen, aber zum Schluss kapierte ers. Wird schon. Wir werden das gut üben.
Freue mich schon aufs nächste Mal, aber jetzt sind Mitte Mai mal Berni Zambail und dann Mitte Juli David Lichman dran! Puh, ein enger Kurskalender! ;-)
Dienstag, 16. September 2014
Wir bekommen bald Zuwachs im Stall, bzw. haben wir Zuwachs bekommen. Einerseits hat Billy die Chance auf einen neuen Freund und Spielpartner - ein Isi-Herr ist eingezogen und wird gerade integriert. Und bald bekommen wir was Kleines - Minishetties! Es wird fleißig ein Teil des Auslaufs abgetrennt und shetty-sicher gemacht - mit schwerem Gerät, Traktor fährt, Steine werden geschüttet, Planen ausgebreitet, Sachen beklopft -und alles neben dem Viereck.
Nun ja, Billy ists - wie meistens - völlig egal. Einmal in jede Richtung vorbeigegangen, den laufenden Traktor angeschnofelt und geschaut, ob einem diese netten Arbeiter vielleicht Futter ins Maul stopfen wollen - nö? Dann nicht. Toller Billy, ich konnte ganz normal reiten als wär nix.
Folgende Übungskonstellation gab es heute, mit der haben wir uns in Varianten dann die ganze Einheit beschäftigt:
Hufschlag im Trab, in der Ecke eine Volte platzieren, diese Volte im Schritt. Ziel und Focus auf punktgenauen Übergängen, in der Volte auf der Biegung. Klappte gut, dann fügte ich auf den Geraden zwischen den Volten Galopp hinzu. Billy galoppierte toll an, war aber nachher aufgedreht und dachte nach der nächsten Volte, es ginge nun immer im Galopp weiter.Also habe ich dann immer wieder Trab und Galopp abgewechselt. Als Eefolg konnte ich dann bald ruhigeres Angaloppieren verzeichnen. Als nächstes fügten wir eine Haltparade und einen kurzen Wiegetritt am Ende der Volte hinzu. Dann mehrere Tritte rückwärts, und dann alles wild durcheinandergemixt. Als anspruchsvollsteVariante dann: Volte im Schritt, Anhalten, 5 Tritte rückwärts, aus dem Rückwärts angaloppieren bis zur nächstenVolte. Billy hat sich toll bemüht, ist schließlich super glaoppiert, ließ sich brav pareieren und bemühte sich in den Volten um Biegung.
End of session nach einem besonders willigen und flüssigen Rückwärts!
Nun ja, Billy ists - wie meistens - völlig egal. Einmal in jede Richtung vorbeigegangen, den laufenden Traktor angeschnofelt und geschaut, ob einem diese netten Arbeiter vielleicht Futter ins Maul stopfen wollen - nö? Dann nicht. Toller Billy, ich konnte ganz normal reiten als wär nix.
Folgende Übungskonstellation gab es heute, mit der haben wir uns in Varianten dann die ganze Einheit beschäftigt:
Hufschlag im Trab, in der Ecke eine Volte platzieren, diese Volte im Schritt. Ziel und Focus auf punktgenauen Übergängen, in der Volte auf der Biegung. Klappte gut, dann fügte ich auf den Geraden zwischen den Volten Galopp hinzu. Billy galoppierte toll an, war aber nachher aufgedreht und dachte nach der nächsten Volte, es ginge nun immer im Galopp weiter.Also habe ich dann immer wieder Trab und Galopp abgewechselt. Als Eefolg konnte ich dann bald ruhigeres Angaloppieren verzeichnen. Als nächstes fügten wir eine Haltparade und einen kurzen Wiegetritt am Ende der Volte hinzu. Dann mehrere Tritte rückwärts, und dann alles wild durcheinandergemixt. Als anspruchsvollsteVariante dann: Volte im Schritt, Anhalten, 5 Tritte rückwärts, aus dem Rückwärts angaloppieren bis zur nächstenVolte. Billy hat sich toll bemüht, ist schließlich super glaoppiert, ließ sich brav pareieren und bemühte sich in den Volten um Biegung.
End of session nach einem besonders willigen und flüssigen Rückwärts!
Sonntag, 31. August 2014
Nachdem es jetzt dauernd geschüttet hat, gab es heute eine kurze Regenpause, und der Platz war erstaunlicherweise brauchbar. Abends fing es nachher wieder an zu regnen und das blieb die nächsten 3 Tage so. Gut, dass ich das heute genutzt hab. Bin wieder mit Hackamore geritten.
Übung 1: Rückwärts in der Stangengasse. Wieder musste ich Billy anfangs vehement überreden, es brauchte Gerte auf die Brust etc. Am Schluss dann wieder supergut. Wie oft muss ich das wiederholen?
Übung 2: Zirkel verkleinern und vergrößern. Ich habe die Marker aufgelegt zur Orientierung. Ich bin nur einige wenige Male mit Billy in den Zirkel geritten: groß, kleiner, kleiner, kleiner, und wieder raus. Billy hat sich Mühe gegeben und angestrengt. Er biegt sich gut, in beide Richtungen, er kann wirklich schon sehr kleine Zirkel traben. Ich belasse es bei ganz kurzen Reprisen, um ihn nicht sauer zu machen, aber bei denen strengt er sich dafür toll an.
Übung 3: Diagonalkontrolle. Das Untertreten unter den Schwerpunkt mit der Hinterhand klappt toll auf stärkeres Biegen mit Anheben des inneren Zügels und Gewichtsverlagerung nach außen-vorn. Manchmal muss ich etwas mit dem Schenkel nachhelfen, aber oft geht es ohne. Aus der Bewegung ist es viel einfacher als aus dem Stillstand. Überrascht hat mich das jeweils darauffolgende Verschieben der Vorhand. Billy reagiert super auf das Gewichtsverlagern (von vorn-außen nach innen-hinten, um die Bewegungsrichtung anzuzeigen und die Vorhand frei zu machen), plus direkten Zügel und Anlegen des äußeren Zügels bzw. der Hand an den Hals und äußeren Schenkel in vorderer Lage. Er macht oft noch kleine Kreise, v.a. in eine Richtung, aber ich war überrascht, wie flüssig der Wechsel von HH-Verschieben zu VH-Verschieben jetzt geht. Wir haben das ja kaum geübt.
Übung 1: Rückwärts in der Stangengasse. Wieder musste ich Billy anfangs vehement überreden, es brauchte Gerte auf die Brust etc. Am Schluss dann wieder supergut. Wie oft muss ich das wiederholen?
Übung 2: Zirkel verkleinern und vergrößern. Ich habe die Marker aufgelegt zur Orientierung. Ich bin nur einige wenige Male mit Billy in den Zirkel geritten: groß, kleiner, kleiner, kleiner, und wieder raus. Billy hat sich Mühe gegeben und angestrengt. Er biegt sich gut, in beide Richtungen, er kann wirklich schon sehr kleine Zirkel traben. Ich belasse es bei ganz kurzen Reprisen, um ihn nicht sauer zu machen, aber bei denen strengt er sich dafür toll an.
Übung 3: Diagonalkontrolle. Das Untertreten unter den Schwerpunkt mit der Hinterhand klappt toll auf stärkeres Biegen mit Anheben des inneren Zügels und Gewichtsverlagerung nach außen-vorn. Manchmal muss ich etwas mit dem Schenkel nachhelfen, aber oft geht es ohne. Aus der Bewegung ist es viel einfacher als aus dem Stillstand. Überrascht hat mich das jeweils darauffolgende Verschieben der Vorhand. Billy reagiert super auf das Gewichtsverlagern (von vorn-außen nach innen-hinten, um die Bewegungsrichtung anzuzeigen und die Vorhand frei zu machen), plus direkten Zügel und Anlegen des äußeren Zügels bzw. der Hand an den Hals und äußeren Schenkel in vorderer Lage. Er macht oft noch kleine Kreise, v.a. in eine Richtung, aber ich war überrascht, wie flüssig der Wechsel von HH-Verschieben zu VH-Verschieben jetzt geht. Wir haben das ja kaum geübt.
Donnerstag, 28. August 2014
Bin wieder einmal zum Reiten gekommen! Es wurde später heute, zum ersten Mal ist es mir wieder dunkel geworden.
Bin mit Hackamore geritten.
Übung 1: Rückwärts in der Stangengasse. Billy ließ sich wieder ordentlich bitten, bis zur deutlichen Phase 4, und er ärgerte sich, irgendwann fügte er sich in sein Schicksal und dann gings auch ganz weich. Ich glaube manchmal kapiert er einfach die Hilfen nicht. Soft Feel mit abwechselnd Vorwärts und Rückwärts, dass er da auf meinen Sitz hören soll und nicht auf die Zügel, versteht er noch nicht so ganz. Zum Schluss gings aber super, ein Schritt rückwärts, einer vorwärts, hin und zurück, mal mehr Tritte, dann nur einer usw. Ich wollte einfach, dass er lernt, dass mein Sitz das ausschlaggebende ist, nicht der Zügel. Ich weiß nicht ob er es ganz kapiert hat, aber am Schluss war es super.
Übung 2: Schritt-Trab Übergänge. Ich versuchte, Soft Feel und Biegung beim Antraben beizubehalten. Soft Feel klappt noch nicht, er verliert die Genickbeugung beim Antraben. Das Antraben war dafür sehr sehr fein auf Sitz. Biegung klappt super.
Übung 3: Volte über Stangen. In der Mitte ein Pylon, rechts und links Stangen, über die er traben musste. Da wurde es ihm irgendwann zu viel, aber wir haben dann noch ein zwei Runden drangehängt, bis es gut war. Anfangs fühlte ich, wie er richtig Schwung holte; der Kopf ging nach oben, er hat sich quasi drüberkatapultiert. Am Schluss konnte er flüssig drübertraben, da merkte man fast keinen Unterschied mehr ob Stange da war oder nicht, so wollte ich das. Biegung hielt er brav mehr oder weniger alleine, ohne viel und ständiges Zügelzuppeln.
Donnerstag, 10. Juli 2014
Der Billy war heut supergut drauf und wir konnten - schnell noch bevor Kurt am kommenden Sonntag wieder für einen Workshop kommt - ein paar Sachen wirklich fein üben. Hackamore angezogen und los gehts!
Zuerst einmal Aufwärmen. Ich möchte das Lenken rein auf Gewicht besser etablieren, aufwärmen im Schritt eignet sich dazu hervorragend. Wir gingen auf dem Hufschlag, Zügel lagen auf dem Hals, und ich ritt Volte um Volte. Was mich ein bisschen ärgert ist, dass ich Billy jede Einheit von neuem erklären muss, dass das ganze auch heute nach den gleichen Regeln funktioniert. Jeweils am Ende einer Einheit kann ich ein sehr fein reagierendes Pferd haben - aber am nächten Tag geht alles von vorn los. Heut war ich ein bisschen strenger, sprich, schnelles gehen durch die Phasen bei Nichtreaktion. Entsprechend schneller hatte ich dann auch das fein reagierende Pferd. Phasen: Gewicht verlagern, keine oder sehr zögerliche Reaktion: Schenkel leicht anlegen. Noch immer keine Reaktion --> da ich mir nicht angewöhnen möchte, mit dem Schenkel fest einzuwirken oder zu klopfen, kommt jetzt ein Anlegen der Gerte, nochmal eine Sekunde Zeit für Reaktion, dann ein Gertenschnalzer auf die Schulter. Das Geräusch wirkt (der Reitstick hat, obwohl festere Einwirkung, lange nicht die folgende Reaktion). DA gingen wir heut mehrmals schnell durch und schon klappte es, Billytier zog hübsche Volten, bald auf Schenkelanlegen, danach auf Gewicht. Wenn das gut geklappt hatte, gabs auch 1 Min+ Pause zum Verdauen.
Danach die nächste Übung: Nun gings wieder ans Biegen und Biegung-Halten in Bewegung mit der Hackamore. Wir ritten ganz ganz viele Schlangenlinien. Immer schön umsitzen, umstellen, Biegung halten. Klappt schon für immer mehr Tritte, das Stellen geht schon recht fein und leicht. Billy folgte heut brav und hatte auch einen angenehm flotten Schritt drauf.
Als nächtes ein paar Übergänge. Antraben - wieder war Billy flott, aber entspannt unterwegs, sehr angenehm. Wir schalteten an jeder Ecke Volten dazu, im Schritt. Während der Schritt-Volte etablierten wir wieder Biegung und dazu nun Genickbeugung. Die Haltung versuchte ich dann, beim Antraben auf der Geraden aus der Volte heraus mitzunehmen. Das gelang so lala, aber Billy bemühte sich. Während des Trabs auf der Geraden fragte ich Stellung und Genickbeugung ab, mit Hingeben der Zügel auf die richtige Reaktion. So reagierte Billy schneller und schneller.
Fein war das! Am Schluss noch ein kurzes Rückwärts, das auch ganz exzellent war, und Feierabend für uns beide (ach nein, Frauli musste noch abmisten... aber Feierabend für Billy ;-).
Zuerst einmal Aufwärmen. Ich möchte das Lenken rein auf Gewicht besser etablieren, aufwärmen im Schritt eignet sich dazu hervorragend. Wir gingen auf dem Hufschlag, Zügel lagen auf dem Hals, und ich ritt Volte um Volte. Was mich ein bisschen ärgert ist, dass ich Billy jede Einheit von neuem erklären muss, dass das ganze auch heute nach den gleichen Regeln funktioniert. Jeweils am Ende einer Einheit kann ich ein sehr fein reagierendes Pferd haben - aber am nächten Tag geht alles von vorn los. Heut war ich ein bisschen strenger, sprich, schnelles gehen durch die Phasen bei Nichtreaktion. Entsprechend schneller hatte ich dann auch das fein reagierende Pferd. Phasen: Gewicht verlagern, keine oder sehr zögerliche Reaktion: Schenkel leicht anlegen. Noch immer keine Reaktion --> da ich mir nicht angewöhnen möchte, mit dem Schenkel fest einzuwirken oder zu klopfen, kommt jetzt ein Anlegen der Gerte, nochmal eine Sekunde Zeit für Reaktion, dann ein Gertenschnalzer auf die Schulter. Das Geräusch wirkt (der Reitstick hat, obwohl festere Einwirkung, lange nicht die folgende Reaktion). DA gingen wir heut mehrmals schnell durch und schon klappte es, Billytier zog hübsche Volten, bald auf Schenkelanlegen, danach auf Gewicht. Wenn das gut geklappt hatte, gabs auch 1 Min+ Pause zum Verdauen.
Danach die nächste Übung: Nun gings wieder ans Biegen und Biegung-Halten in Bewegung mit der Hackamore. Wir ritten ganz ganz viele Schlangenlinien. Immer schön umsitzen, umstellen, Biegung halten. Klappt schon für immer mehr Tritte, das Stellen geht schon recht fein und leicht. Billy folgte heut brav und hatte auch einen angenehm flotten Schritt drauf.
Als nächtes ein paar Übergänge. Antraben - wieder war Billy flott, aber entspannt unterwegs, sehr angenehm. Wir schalteten an jeder Ecke Volten dazu, im Schritt. Während der Schritt-Volte etablierten wir wieder Biegung und dazu nun Genickbeugung. Die Haltung versuchte ich dann, beim Antraben auf der Geraden aus der Volte heraus mitzunehmen. Das gelang so lala, aber Billy bemühte sich. Während des Trabs auf der Geraden fragte ich Stellung und Genickbeugung ab, mit Hingeben der Zügel auf die richtige Reaktion. So reagierte Billy schneller und schneller.
Fein war das! Am Schluss noch ein kurzes Rückwärts, das auch ganz exzellent war, und Feierabend für uns beide (ach nein, Frauli musste noch abmisten... aber Feierabend für Billy ;-).
Donnerstag, 26. Juni 2014
Heute gab es wieder abwechslungsreiche Gymnastizierungsarbeit:
Aufwärmen im Schritt auf der ganzen Bahn mit Übung der Innenstellung, die jetzt schon ganz gut über längere Strecken gehalten wird am leicht losen Zügel. Von der ganzen Bahn Übergang zu vielen Kehrtvolten, eine nach der anderen, von großem Radius zu immer kleiner werdendem Radius, wobei je kleiner, desto mehr der äußere Zügel als Neckrein dazukommt (Übung von Kreinberg). Hier tu ich mir wieder schwer, innen zu sitzen, wandere wieder einmal nach außen mit dem Gewicht und versuche krampfhaft, Billy rüberzu"schieben". Dann die Kehrtvolten genutzt, um immer später die Biegung umzustellen und somit beim Zurückreiten auf den Hufschlag etwas Reiten in Außenstellung/passive Schulterkontrolle hinzugefügt.
Nächste Übungsfolge: 4 Hütchen standen da. Slalom im Schritt, mit abwechselnder Biegung, hauptsächlcih Übung für mich, die Zügel schnell zu bedienen (und wieder loszulassen!). Nach dem Slalom Wiederherstellung des Vorwärts (das aber heut nicht so schlecht war) durch Antraben und eine halbe Runde Trab (später Galopp), bis wir wieder bei den Hütchen angelangt waren: Im Trab und Galopp ließ ich ihn dabei ganz lang, wie er halt wollte. Nächste Übungsstufe: Slalom ganz durchreiten unter Beibehaltung ein und derselben Biegung (z.B. nur links). D.h. um ein Hütchen in Innenstellung, ums nächste in Außenstellung. Wir machten nur ganz flache Bögen, ist einfacher. Links war wieder schwierig, da fügte ich dann am Ende ganze Volten in Außenstellung hinzu. Immer wieder auflockern mit Galopp dazwischen. Wenn ich den Galopp auf der ganzen Bahn abwechsle mit den gefinkelten Biege-Slalom-Übungen, wird der Galopp auch ruhiger bzw. antizipiert Billy ihn nicht mehr so - er weiß, dass er sich nach einer halben Runde wieder auf die Kurven konzentrieren muss. Weitere STeigerung durch Übergang zum Trab im Slalom. Zuerst immer Innenbiegung, dann mutig probiert, ob wir auch die Außenbiegung im Trab zusammenbringen. Durch die flachen Bögen sind das immer idealerweise nur ein paar Tritte, und klappte erstaunlich gut. Aufgehört, bevor es schlechter wurde *stolz auf die Schulter klopf*.
Wir ritten dann noch raus auf den Weg hinterm Stall und übten ein bisschen anhalten ohne fressen dabei (die schwierigste Übung überhaupt!!), und rückwärts und seitwärts im Gelände mit Gras in Maulhöhe. Billy war erstaunlich kooperativ und konzentrierte sich durch schnelle Übungsabfolge sehr gut auf mich.
Vielleicht trau ich mich ja doch irgendwann wieder einmal alleine raus ;-)
Schön war das heut :-)
Aufwärmen im Schritt auf der ganzen Bahn mit Übung der Innenstellung, die jetzt schon ganz gut über längere Strecken gehalten wird am leicht losen Zügel. Von der ganzen Bahn Übergang zu vielen Kehrtvolten, eine nach der anderen, von großem Radius zu immer kleiner werdendem Radius, wobei je kleiner, desto mehr der äußere Zügel als Neckrein dazukommt (Übung von Kreinberg). Hier tu ich mir wieder schwer, innen zu sitzen, wandere wieder einmal nach außen mit dem Gewicht und versuche krampfhaft, Billy rüberzu"schieben". Dann die Kehrtvolten genutzt, um immer später die Biegung umzustellen und somit beim Zurückreiten auf den Hufschlag etwas Reiten in Außenstellung/passive Schulterkontrolle hinzugefügt.
Nächste Übungsfolge: 4 Hütchen standen da. Slalom im Schritt, mit abwechselnder Biegung, hauptsächlcih Übung für mich, die Zügel schnell zu bedienen (und wieder loszulassen!). Nach dem Slalom Wiederherstellung des Vorwärts (das aber heut nicht so schlecht war) durch Antraben und eine halbe Runde Trab (später Galopp), bis wir wieder bei den Hütchen angelangt waren: Im Trab und Galopp ließ ich ihn dabei ganz lang, wie er halt wollte. Nächste Übungsstufe: Slalom ganz durchreiten unter Beibehaltung ein und derselben Biegung (z.B. nur links). D.h. um ein Hütchen in Innenstellung, ums nächste in Außenstellung. Wir machten nur ganz flache Bögen, ist einfacher. Links war wieder schwierig, da fügte ich dann am Ende ganze Volten in Außenstellung hinzu. Immer wieder auflockern mit Galopp dazwischen. Wenn ich den Galopp auf der ganzen Bahn abwechsle mit den gefinkelten Biege-Slalom-Übungen, wird der Galopp auch ruhiger bzw. antizipiert Billy ihn nicht mehr so - er weiß, dass er sich nach einer halben Runde wieder auf die Kurven konzentrieren muss. Weitere STeigerung durch Übergang zum Trab im Slalom. Zuerst immer Innenbiegung, dann mutig probiert, ob wir auch die Außenbiegung im Trab zusammenbringen. Durch die flachen Bögen sind das immer idealerweise nur ein paar Tritte, und klappte erstaunlich gut. Aufgehört, bevor es schlechter wurde *stolz auf die Schulter klopf*.
Wir ritten dann noch raus auf den Weg hinterm Stall und übten ein bisschen anhalten ohne fressen dabei (die schwierigste Übung überhaupt!!), und rückwärts und seitwärts im Gelände mit Gras in Maulhöhe. Billy war erstaunlich kooperativ und konzentrierte sich durch schnelle Übungsabfolge sehr gut auf mich.
Vielleicht trau ich mich ja doch irgendwann wieder einmal alleine raus ;-)
Schön war das heut :-)
Donnerstag, 22. Mai 2014
Wir üben brav und fleißig weiter!
Zum Aufwärmen mache ich gern ganz simple Übungen zur Innenstellung, also am Hufschlag entlang und schauen, wie lang Billy die Innenstellung am losen Zügel hält. Das geht jetzt manchmal schon ein paar Schritte. Wichtiger ist mir aber, dass Billy jetzt viel besser auf mein Gewicht hört. Es passiert immer seltener, dass er auf einen Impuls am Innenzügel abbiegt, weil er ignoriert, wo mein Gewicht ist (nämlich in der MItte für "weiter geradeaus").
Aus der simplen Innenstellungs-Übung hab ich dann heute ein Spiel mit der passiven Schulterkontrolle und eben der Reaktion auf meine Gewichtshilfe für die Richtungsänderung entwickelt. Wir gehen also mit Innenstellung auf dem Hufschlag, Fraulis Gewicht sagt: weiter geradeaus, Billy macht, sehr brav! Ich lasse alles wie es ist, verlagere aber mein Gewicht nach innen bzw. blicke nach innen - wir biegen ab :-). Ich lasse wieter die Stellung wie sie ist, verlagere aber das Gewicht nach außen - wir gehen in passiver Schulterkontrolle wieder 2, 3, Tritte bis zum Hufschlag. Für letzteres braucht es noch manchmal eine Schenkelhilfe, aber im Großen und Ganzen orientiert sich Billy jetzt mehr auf mein Gewicht.
Am meisten aber freut mich, dass das Ganze etwas später dann sogar im Trab zu funktionieren begonnen hat! Da hat er sich richtig bemüht, der Bub.
Das Untertreten/Kreuzen mit dem Hinterbein im Stilltand haben wir auch wieder geübt, auch das wird immer besser und braucht immer weniger Schenkel. Jetzt nehme ich dann demnächst den zweiten Teil der Übung dazu, d.h. nach dem Weichen der HH ein Weichen der Vorhand.
Und galoppiert sind wir auch noch ganz hübsch, wobei ich Billy tw. deutlich machen musste, wohin die Reise zu gehen hat - er wollte sich gern wieder oben in seiner Ecke einschleifen, denn dort waren die Kumpels auf der Weide. Kaum kommt etws mehr Energie zu der Sache, meint er schon mich ignorieren zu können. Wir sind daher viele schöne Zirkel geritten, quer übers Viereck verteilt.
Zum Aufwärmen mache ich gern ganz simple Übungen zur Innenstellung, also am Hufschlag entlang und schauen, wie lang Billy die Innenstellung am losen Zügel hält. Das geht jetzt manchmal schon ein paar Schritte. Wichtiger ist mir aber, dass Billy jetzt viel besser auf mein Gewicht hört. Es passiert immer seltener, dass er auf einen Impuls am Innenzügel abbiegt, weil er ignoriert, wo mein Gewicht ist (nämlich in der MItte für "weiter geradeaus").
Aus der simplen Innenstellungs-Übung hab ich dann heute ein Spiel mit der passiven Schulterkontrolle und eben der Reaktion auf meine Gewichtshilfe für die Richtungsänderung entwickelt. Wir gehen also mit Innenstellung auf dem Hufschlag, Fraulis Gewicht sagt: weiter geradeaus, Billy macht, sehr brav! Ich lasse alles wie es ist, verlagere aber mein Gewicht nach innen bzw. blicke nach innen - wir biegen ab :-). Ich lasse wieter die Stellung wie sie ist, verlagere aber das Gewicht nach außen - wir gehen in passiver Schulterkontrolle wieder 2, 3, Tritte bis zum Hufschlag. Für letzteres braucht es noch manchmal eine Schenkelhilfe, aber im Großen und Ganzen orientiert sich Billy jetzt mehr auf mein Gewicht.
Am meisten aber freut mich, dass das Ganze etwas später dann sogar im Trab zu funktionieren begonnen hat! Da hat er sich richtig bemüht, der Bub.
Das Untertreten/Kreuzen mit dem Hinterbein im Stilltand haben wir auch wieder geübt, auch das wird immer besser und braucht immer weniger Schenkel. Jetzt nehme ich dann demnächst den zweiten Teil der Übung dazu, d.h. nach dem Weichen der HH ein Weichen der Vorhand.
Und galoppiert sind wir auch noch ganz hübsch, wobei ich Billy tw. deutlich machen musste, wohin die Reise zu gehen hat - er wollte sich gern wieder oben in seiner Ecke einschleifen, denn dort waren die Kumpels auf der Weide. Kaum kommt etws mehr Energie zu der Sache, meint er schon mich ignorieren zu können. Wir sind daher viele schöne Zirkel geritten, quer übers Viereck verteilt.
Donnerstag, 8. Mai 2014
Hab heute wieder die Technik von Kurt mit Übungsabfolge von Kreinberg kombinieren können, und zwar die Vorderhandwendung. Bei Kreinberg haben wir im Kurs 4 Hütchen in einem Quadrat aufgestellt, und an jeder Ecke war die Übung anzuhalten, dann mit 2, 3 Tritten die Hinterhand 90° herumschwenken zu lassen und dann wieder geradeaus weiterzureiten bis zum nächsten Hütchen.
Kurt hat uns ja gezeigt, dass das Übertreten der Hinterhand auf Anheben des Innenzügels (bzw. halt einfach Innenstellung) plus Gewicht nach außen-vorne (Hinterhand Platz machen) weichen soll, und zwar wenn möglich ohne Schenkel. Der Schenkel kommt dazu, wenn das Pferd nicht aufs Gewicht reagiert.
Tja, und Billy reagierte natürlich ... nicht! Er war komisch drauf, während ich ihn gebogen hielt und wartete, ob er vielleicht doch … knabberte er ungeduldig am Fender, nahm ihn richtig zwischen die Zähne und versuchte mich so von seinem Rücken zu ziehen, glaub ich. ;-) Jedenfalls fand er es doof. Ich blieb aber einfach dran, und irgendwann schwenkte er die HH schön, allerdings fast immer mit Schenkel.
Die Übung auf das Quadrat zu verlegen, half enorm. Hier konnte ich besser dran bleiben, ohne ihn so sehr zu nerven, weil es ja dazwischen immer wieder geradeaus geht. Also einfach: Zur Ecke geritten, Innenzügel hoch, Innenstellung herstellen, Gewicht nach außen/vorn (sehr deutlich vorerst noch!), 10 Sekunden warten, wenn keine Reaktion kam, den Innenschenkel dazu, ganz leicht nur nötig, und die HH schwenkte (er kennt es ja!); gleich geradeaus weitergeritten zum nächsten Hütchen, dasselbe von vorne. Irgendwann hatte ich dann plötzlich den ersten Erfolg, Billy hatte die Übung auswendig gelernt und schwenkte die Hinterhand ohne das Zutun von meinem Schenkel. Es gab ein riesiges Lob. Dann noch dasselbe auf der anderen Hand, ebenfalls so lange und so oft wie nötig, bis er wenigstens einmal das ganze ohne Schenkel machte. Brauchte wieder ewig viele Wiederholungen, aber plötzlich war es da. Und ab da funktionierte es abwechselnd auf beiden Händen, hab es noch 2x getestet. Innenstellung + Gewicht nach außen heißt für Billy jetzt: Schwenk die Hinterhand unter den Schwerpunkt!
Einheit erledigt, fertig!
Kurt hat uns ja gezeigt, dass das Übertreten der Hinterhand auf Anheben des Innenzügels (bzw. halt einfach Innenstellung) plus Gewicht nach außen-vorne (Hinterhand Platz machen) weichen soll, und zwar wenn möglich ohne Schenkel. Der Schenkel kommt dazu, wenn das Pferd nicht aufs Gewicht reagiert.
Tja, und Billy reagierte natürlich ... nicht! Er war komisch drauf, während ich ihn gebogen hielt und wartete, ob er vielleicht doch … knabberte er ungeduldig am Fender, nahm ihn richtig zwischen die Zähne und versuchte mich so von seinem Rücken zu ziehen, glaub ich. ;-) Jedenfalls fand er es doof. Ich blieb aber einfach dran, und irgendwann schwenkte er die HH schön, allerdings fast immer mit Schenkel.
Die Übung auf das Quadrat zu verlegen, half enorm. Hier konnte ich besser dran bleiben, ohne ihn so sehr zu nerven, weil es ja dazwischen immer wieder geradeaus geht. Also einfach: Zur Ecke geritten, Innenzügel hoch, Innenstellung herstellen, Gewicht nach außen/vorn (sehr deutlich vorerst noch!), 10 Sekunden warten, wenn keine Reaktion kam, den Innenschenkel dazu, ganz leicht nur nötig, und die HH schwenkte (er kennt es ja!); gleich geradeaus weitergeritten zum nächsten Hütchen, dasselbe von vorne. Irgendwann hatte ich dann plötzlich den ersten Erfolg, Billy hatte die Übung auswendig gelernt und schwenkte die Hinterhand ohne das Zutun von meinem Schenkel. Es gab ein riesiges Lob. Dann noch dasselbe auf der anderen Hand, ebenfalls so lange und so oft wie nötig, bis er wenigstens einmal das ganze ohne Schenkel machte. Brauchte wieder ewig viele Wiederholungen, aber plötzlich war es da. Und ab da funktionierte es abwechselnd auf beiden Händen, hab es noch 2x getestet. Innenstellung + Gewicht nach außen heißt für Billy jetzt: Schwenk die Hinterhand unter den Schwerpunkt!
Einheit erledigt, fertig!
Dienstag, 6. Mai 2014
Heute gings gleich los, das beim Kurs gelernte in die Praxis umzusetzen! Trotz später Stunde kletterte ich auf den Billy, der war etwas baff ob dieser Spätschicht.
Auf dem Programm stand Kreinbergs Übung „Voltenslalom“. 4 Hütchen aufgestellt und dann mit normalem Slalom begonnen, dabei immer schön links und rechts gedehnt mit kleinen Impulsen. Billy bog sich nach rechts sehr gut, nach links hatte er Schwierigkeiten. Ich muss aufpassen, dann nicht am Innenzügel hängen zu bleiben. Wir gingen dann über zu Volten + Slalom im Schritt, d.h. eine volle Volte um ein Hütchen, dann Richtung wechseln und zum zweiten Hütchen, Volte in die andere Richtung, wieder wechseln, Volte in die erste Richtung um das 3. Hütchen usw.. Billy bemühte sich sehr, obwohl die anderen Pferde neben dem Viereck grasten.
Zwischendurch gingen wir dann über zu einem frischen Trab, Billy war gut drauf und trabte flüssig und flott. Den Trab nützte ich, um das Nachgeben im Genick im Trab zu üben. (Schritt und Stehen hat gut geklappt). Mit wechselnden Impulsen links und rechts, manchmal auch gleichzeitig (Innenzügel etwas anheben und angehoben lassen und mit dem Außenzügel nach der Seite Impulse geben) gelang es dann immer schneller, dass Billy im Genick ganz kurz abkippt. Jetzt muss er nur noch lernen und üben, das über immer mehr Schritte zu halten. So 2,3 Tritte geht das hie und da schon, danach wurde er auch immer super gelobt.
Wir kehrten dann zurück zu dem Voltenslalom und probierten ihn im Trab. Genial! Billy bog sich super, zumindest rechts. Links fiel ihm einfach schwer, ich begnügte mich mit anständigen Bemühungen. Aber rechtsrum, genial: Kurz gezupft und er hielt oft die Innenbiegung für fast eine ganze Volte (ca 8m-Volten). Rechts kippte er auch fast automatisch im Genick ab. Und das allergenialste war, dass er begann, im Trab zu federn und zu schweben, wie ichs bisher nur von der Gebissreiterei kenne. Linksrum blieb das schweben aus, aber auch da bemühte er sich zumindest um Biegung, war auch ganz gut.
Dann fragte ich noch kurz das Rückwärts mit Soft Feel ab. Soft Feel -->warten --> dann erst rückwärts. Billy horchte nicht gleich auf den Sitz, also schaltete ich den Schenkel zu, sobald die Rückwärtsbewegung ins Stocken geriet, hörte wieder auf mit dem Schenkel (rückwärts-Sitzen bleibt natürlich), solange er die Bewegung aufrecht erhielt, bei drohendem Absterben wieder Schenkel dazu. Ein paar Minuten, und Billy horchte auf den Sitz :-) . Dann noch kurz drauf konzentriert, das Soft Feel zu behalten und abwechselnd, mit absolut keiner Änderung der Zügel- und daher Kopfposition, vorwärts und rückwärts geritten. Klappte super. Das hat er entkoppelt, der Billy: Soft Feel bedeutet nicht automatisch Rückwärts. Und Rückwärts bedeutet nicht automatisch Nachgeben im Genick.
Super Einheit!
Auf dem Programm stand Kreinbergs Übung „Voltenslalom“. 4 Hütchen aufgestellt und dann mit normalem Slalom begonnen, dabei immer schön links und rechts gedehnt mit kleinen Impulsen. Billy bog sich nach rechts sehr gut, nach links hatte er Schwierigkeiten. Ich muss aufpassen, dann nicht am Innenzügel hängen zu bleiben. Wir gingen dann über zu Volten + Slalom im Schritt, d.h. eine volle Volte um ein Hütchen, dann Richtung wechseln und zum zweiten Hütchen, Volte in die andere Richtung, wieder wechseln, Volte in die erste Richtung um das 3. Hütchen usw.. Billy bemühte sich sehr, obwohl die anderen Pferde neben dem Viereck grasten.
Zwischendurch gingen wir dann über zu einem frischen Trab, Billy war gut drauf und trabte flüssig und flott. Den Trab nützte ich, um das Nachgeben im Genick im Trab zu üben. (Schritt und Stehen hat gut geklappt). Mit wechselnden Impulsen links und rechts, manchmal auch gleichzeitig (Innenzügel etwas anheben und angehoben lassen und mit dem Außenzügel nach der Seite Impulse geben) gelang es dann immer schneller, dass Billy im Genick ganz kurz abkippt. Jetzt muss er nur noch lernen und üben, das über immer mehr Schritte zu halten. So 2,3 Tritte geht das hie und da schon, danach wurde er auch immer super gelobt.
Wir kehrten dann zurück zu dem Voltenslalom und probierten ihn im Trab. Genial! Billy bog sich super, zumindest rechts. Links fiel ihm einfach schwer, ich begnügte mich mit anständigen Bemühungen. Aber rechtsrum, genial: Kurz gezupft und er hielt oft die Innenbiegung für fast eine ganze Volte (ca 8m-Volten). Rechts kippte er auch fast automatisch im Genick ab. Und das allergenialste war, dass er begann, im Trab zu federn und zu schweben, wie ichs bisher nur von der Gebissreiterei kenne. Linksrum blieb das schweben aus, aber auch da bemühte er sich zumindest um Biegung, war auch ganz gut.
Dann fragte ich noch kurz das Rückwärts mit Soft Feel ab. Soft Feel -->warten --> dann erst rückwärts. Billy horchte nicht gleich auf den Sitz, also schaltete ich den Schenkel zu, sobald die Rückwärtsbewegung ins Stocken geriet, hörte wieder auf mit dem Schenkel (rückwärts-Sitzen bleibt natürlich), solange er die Bewegung aufrecht erhielt, bei drohendem Absterben wieder Schenkel dazu. Ein paar Minuten, und Billy horchte auf den Sitz :-) . Dann noch kurz drauf konzentriert, das Soft Feel zu behalten und abwechselnd, mit absolut keiner Änderung der Zügel- und daher Kopfposition, vorwärts und rückwärts geritten. Klappte super. Das hat er entkoppelt, der Billy: Soft Feel bedeutet nicht automatisch Rückwärts. Und Rückwärts bedeutet nicht automatisch Nachgeben im Genick.
Super Einheit!
Montag, 10. März 2014
Strahlend blauer Sonnenschein, der Reitplatz mit perfekter Sandkonsistenz. Ich wollte ein bisschen ruhig Schritt und vielleicht etwas Trab reiten und hab für diesen Zweck meine Hackamore ausgepackt und entstaubt :-). Wir müssen ja üben für unseren Kurs im Mai!
Übung 1) Mal wieder reiten und lenken ganz ohne Zügel ;-). Klappte gut: Weave, Zirkel (möglichst exakte), Achten.
Übung 2) Biegung mit Impulsen im Stillstand herstellen. Billy soll die Biegung halten, auch wenn der Zügel wieder durchhängt. Das braucht immer so 3, 4 Erinnerungen, dann geht es. Billy döst mit der gewünschten Stellung in der Sonne ein.
Übung 3) Ich versuche, die Biegung ebenfalls über Impulse in die Bewegung zu übertragen. Klappt nicht mehr so gut. Ich stelle fest, dass ich Biegung über Zügel und Lenkung über Sitz noch mehr und deutlciher entkoppeln muss. Sprich: Noch glaubt Billy, er soll in die Richtung gehen, in die seine Nase zeigt, d.h. bei Innenbiegung biegt er gern nach innen ab; ich muss dann ständig mit dem inneren Schenkel „gegenhalten“. Er sollte ja aber auf meinen Sitz hören... also nochmal die Zügel weggelassen und wieder Slalom über Sitz geübt. Dann überlegt, welche Übungen das am besten Entkoppeln könnten. Ich versuchte einfach geradeaus zu reiten und die Biegung abwechselnd links und rechts zu fordern, das klappte dann zumindest am Zaun entlang ganz gut. In der Mitte der Bahn wird es eher eierig; also bleiben wir einmal am Zaun und üben dort: Innenstellung (Zügelimpulse), aber geradeaus gehen (Sitz). Der Zaun wirft herrliche Schatten, die uns ein paar Hufschläge vom Rand weg quasi eine doppelte gerade Linie auf den Boden malen, perfekt zum Üben :-).
Als nächste „Entkopplungsübung“ beschließe ich zu versuchen, den Slalom mit ganz flachen Bögen zu reiten und dabei die Kopfstellung unabhängig von der Bewegungsrichtung zu verlangen. Wir haben das viel geübt bei Peter Kreinbergs Kursen, aber eher mit Anlehnung. Können wir es auch mit Impulsen? Klappt erstaunlich gut! Wir reiten also einen flachen Rechtsbogen um unsere Hütchen mit leichter Linksbiegung und umgekehrt. Oder einen ganzen Slalom mit ständig beibehaltener Linksbiegung (egal ob der Bogen grad nach rechts oder links geht). Billy beginnt seine Richtung mehr nach Sitz und Schenkel auszurichten als nach den Zügelimpulsen. Auch das mit den Impulsen kriege ich ganz gut hin und bleibe immerhn nicht am Zügel hängen. Allerdings bemerke ich die Tendenz, Billy mit dem äußeren Zügel „rüberdrücken“ zu wollen, da kommt meine Hand dann über den Mähnenkamm, uiuiui.
Trotzdem recht erfolgreich, es freut mich v.a., dass wir nun die Biegung an einem wirklich durchhängenden Zügel halten können für ein paar Tritte. Bisher war, sobald Bewegung ins Spiel kam, selbige immer sofort futsch. Es wird!
Übung 1) Mal wieder reiten und lenken ganz ohne Zügel ;-). Klappte gut: Weave, Zirkel (möglichst exakte), Achten.
Übung 2) Biegung mit Impulsen im Stillstand herstellen. Billy soll die Biegung halten, auch wenn der Zügel wieder durchhängt. Das braucht immer so 3, 4 Erinnerungen, dann geht es. Billy döst mit der gewünschten Stellung in der Sonne ein.
Übung 3) Ich versuche, die Biegung ebenfalls über Impulse in die Bewegung zu übertragen. Klappt nicht mehr so gut. Ich stelle fest, dass ich Biegung über Zügel und Lenkung über Sitz noch mehr und deutlciher entkoppeln muss. Sprich: Noch glaubt Billy, er soll in die Richtung gehen, in die seine Nase zeigt, d.h. bei Innenbiegung biegt er gern nach innen ab; ich muss dann ständig mit dem inneren Schenkel „gegenhalten“. Er sollte ja aber auf meinen Sitz hören... also nochmal die Zügel weggelassen und wieder Slalom über Sitz geübt. Dann überlegt, welche Übungen das am besten Entkoppeln könnten. Ich versuchte einfach geradeaus zu reiten und die Biegung abwechselnd links und rechts zu fordern, das klappte dann zumindest am Zaun entlang ganz gut. In der Mitte der Bahn wird es eher eierig; also bleiben wir einmal am Zaun und üben dort: Innenstellung (Zügelimpulse), aber geradeaus gehen (Sitz). Der Zaun wirft herrliche Schatten, die uns ein paar Hufschläge vom Rand weg quasi eine doppelte gerade Linie auf den Boden malen, perfekt zum Üben :-).
Als nächste „Entkopplungsübung“ beschließe ich zu versuchen, den Slalom mit ganz flachen Bögen zu reiten und dabei die Kopfstellung unabhängig von der Bewegungsrichtung zu verlangen. Wir haben das viel geübt bei Peter Kreinbergs Kursen, aber eher mit Anlehnung. Können wir es auch mit Impulsen? Klappt erstaunlich gut! Wir reiten also einen flachen Rechtsbogen um unsere Hütchen mit leichter Linksbiegung und umgekehrt. Oder einen ganzen Slalom mit ständig beibehaltener Linksbiegung (egal ob der Bogen grad nach rechts oder links geht). Billy beginnt seine Richtung mehr nach Sitz und Schenkel auszurichten als nach den Zügelimpulsen. Auch das mit den Impulsen kriege ich ganz gut hin und bleibe immerhn nicht am Zügel hängen. Allerdings bemerke ich die Tendenz, Billy mit dem äußeren Zügel „rüberdrücken“ zu wollen, da kommt meine Hand dann über den Mähnenkamm, uiuiui.
Trotzdem recht erfolgreich, es freut mich v.a., dass wir nun die Biegung an einem wirklich durchhängenden Zügel halten können für ein paar Tritte. Bisher war, sobald Bewegung ins Spiel kam, selbige immer sofort futsch. Es wird!
Donnerstag, 1. August 2013
Zentriert...
Heute wurden Billy und ich wieder einmal zentriert, d.h. wir hatten Centered Riding Stunde. In letzter Zeit sind wir da fleißig dran mit vielen regelmäßigen Stunden, und es tut sich doch was!
Momentan erarbeiten wir uns ein bisschen Schulterherein im Schritt. Billy versteht immer besser, Frauli hat sich auch hie und da schon besser im Griff, und dann wird das was in langsam steigender Qualität und Quantität.
Zum zweiten arbeiten wir am Angaloppieren. Das braucht noch viel Übung. Anlehnung geht meistens flöten, und auf diverse Sitzkorrekturen und Bilder kann ich mich nicht konzentrieren, weil Billy grundsätzlich alles als Signal zur Schrittparade verstehen möchte und ich zu tun habe, ihn in einem flüssigen Galopp zu halten. Aber auch das wird noch werden.
Momentan erarbeiten wir uns ein bisschen Schulterherein im Schritt. Billy versteht immer besser, Frauli hat sich auch hie und da schon besser im Griff, und dann wird das was in langsam steigender Qualität und Quantität.
Zum zweiten arbeiten wir am Angaloppieren. Das braucht noch viel Übung. Anlehnung geht meistens flöten, und auf diverse Sitzkorrekturen und Bilder kann ich mich nicht konzentrieren, weil Billy grundsätzlich alles als Signal zur Schrittparade verstehen möchte und ich zu tun habe, ihn in einem flüssigen Galopp zu halten. Aber auch das wird noch werden.
Sonntag, 23. Juni 2013
Das war heut mal eine interessante Session!
Als ich Billy heut aus dem Auslauf holte, holte ich ein RBE-Pferd! Da bekam ich gleich am Anfang meine Lektion in "don't make assumptions"... und wenn er auch 363 Tage im Jahr als LBI aus dem Auslauf zu führen ist, muss das die restlichen 2 Tage nicht so sein. Ich also träumerisch Billy das Tor passieren lassen und dann - es war heiß! - im Zeitlupentempo das Tor geschlossen, bemerkte ich Seltsames am Billy: Sein Hals wunderhübsch gewölbt, Nüstern aufgebläht, schnorchelnd und mit aufgerissenen Augen starrte er so einen Steinklotz an. Der Steinklotz liegt da seit Wochen oder Monaten. Ich war relativ baff, dass ihn dieses völlig unbewegliche Ding so echauffierte. Tatsächlich drehte das RBE-Billy-Tier um und wollte durch das (mittlerweile leider geschlossene) Tor zurück in den Auslauf. Dann tänzelte er herum, schnorchelte, starrte immer wieder das Ding an. Ich ließ ihn ein wenig weg, führte ihn wieder hin, zum Schluss setzte ich mich drauf, da war dann zu bemerken, dass ihm das mehr Sicherheit gab, dass ich so ruhig da drauf saß - immerhin wurde ich nicht gefressen. Er konnte es dann anschauen, näherkommen, mit der Schnauze berühren und als ungefährlich schubladisieren, und dann wars gut.
Ich dachte mir da nichts weiter dabei. Billytier geputzt wie immer, er war schläfrig wegen der Hitze, alles bestens. Meine Utensilien brachte ich schon einmal rauf zum Viereck. Dann holte ich das Billytier und stellte fest, dass ich auch mein langes Seil schon etwas voreilig am Viereck platziert hatte, und weil Billy da so brav döste, dachte ich mir nichts weiter dabei, ihn at Liberty zum Viereck zu führen. Oft lege ich das Seil nur über den Rücken, halte es gar nicht, oder gehe ganz ohne, wenn ich ohnehin Liberty machen will (was heute der Plan war - hatte schon Hütchen für Weave am 3. Hufschlag aufgestellt).
Dann Lektion #2 in punkto "don't make assumptions!" Billy ging superbrav mit, alles wie immer. Dann betraten wir das Viereck - und da war er wieder, der RBE! Billy setzte kaum 2 Hufe auf den Sand, da begann er zu schnorcheln, die Augen zu verdrehen und rumzutänzeln. Ich bereute, dass ich kein Seil dran hatte, konnte ihn direkt am Halfter irgendwie soweit händeln, dass ich das Seil einschnallte. Die eine lange Seite des Vierecks war heute pferdefressendes Monster. Ich konnte nichts sehen, da ist ein Baum, der in den letzten 6 Jahren auch schon da war ;-).
Ich ließ ihn ein wenig herumhüpfen an der langen SEite, dann begann ich einfach stur, die Weave einzufordern. Zuerst weiter weg, da wars kein Problem, aber die 3 Hütchen an der besagten langen Seite, da wich er aus, trabte an, galoppierte sogar an, jeweils mit schreckgeweiteten Augen auf den immer schon dagewesenen Baum.
Das wurde eine total interessante Session. Ich blieb dort, solang er es aushalten konnte, und machte immer wieder Rückzüge in "sichere Gefilde" auf der anderen Seite. Als nächstes hatte ich ein Aha-Erlebnis, weil ich bemerkte, dass er sich wesentlich sicherer fühlte, wenn ich mich auf den Hufschlag - zwischen ihn und dem Monsterbaum - stellte, statt umgekehrt. Da konnte er viel besser zuhören. Wir machten Weave und Achter. Nach und nach wurde er ruhiger, dann bestand ich auch auf Schritt (brauchte einiges, er wollte immer schnell vorbeitraben) und Abstand.
Zum Schluss fand ich, dass er nun mutig genug gewesen war und entspannt genug für eine Pause. Ich ließ ihn dort an der STelle stehen und setzte mich - zwischen ihn und den Monsterbaum - auf den Viereckrand. Billy zeigte ein "comin off adrenaline" wie im Bilderbuch. Er stand starr. Dann kaute er unglaublich stark und viel. Plötzlich sank der Hals 10cm runter. Wieder still. Wieder kauen. Der Hals sank weitere 10cm. Dann ging ein Ruck durchs ganze Pferd und er schüttelte sich. Total spannend auch, ich saß hier im Grasparadies, aber er machte überhaupt keine Anstalten, sich zu näheren, um zu fressen!
Total spannend!
Ich ging dann noch auf die Geländestrecke, da war er auch RBI/E; ich war dort leider nicht selbstsicher genug, weil ich Angst hatte, wir könnten uns über die im sehr hohen Gras nicht mehr sichtbaren fixen Cavalettis derstolpern, und ging lieber wieder in die Comfort Zone statt mich des Problems anzunehmen. Werden wir aber beim nächsten Mal tun.Am Weg dorthin gingen wir aber auch an dem monsterfressenden Baum vorbei, von der anderen SEite. Wieder die Aufregung, ich ließ ihn 2x hin- und hergehen, beim 2. Mal war er schon so entspannt, dass ich es für ok befunden habe.
Ganz kurze Finesse-Einheit am Viereck gabs dann auch noch, Billy war wieder aufgeregter als On Line, ließ sich aber durch klare Ansagen dann beruhigen.
Ganz der alte war er erst wieder beim Heimgehen am Putzplatz. Und 10 Minuten später war es für ihn kein Problem, sich ohne Seil aufs Viereck zu begeben und zu wälzen.
Spannender Tag heut! :-)
Als ich Billy heut aus dem Auslauf holte, holte ich ein RBE-Pferd! Da bekam ich gleich am Anfang meine Lektion in "don't make assumptions"... und wenn er auch 363 Tage im Jahr als LBI aus dem Auslauf zu führen ist, muss das die restlichen 2 Tage nicht so sein. Ich also träumerisch Billy das Tor passieren lassen und dann - es war heiß! - im Zeitlupentempo das Tor geschlossen, bemerkte ich Seltsames am Billy: Sein Hals wunderhübsch gewölbt, Nüstern aufgebläht, schnorchelnd und mit aufgerissenen Augen starrte er so einen Steinklotz an. Der Steinklotz liegt da seit Wochen oder Monaten. Ich war relativ baff, dass ihn dieses völlig unbewegliche Ding so echauffierte. Tatsächlich drehte das RBE-Billy-Tier um und wollte durch das (mittlerweile leider geschlossene) Tor zurück in den Auslauf. Dann tänzelte er herum, schnorchelte, starrte immer wieder das Ding an. Ich ließ ihn ein wenig weg, führte ihn wieder hin, zum Schluss setzte ich mich drauf, da war dann zu bemerken, dass ihm das mehr Sicherheit gab, dass ich so ruhig da drauf saß - immerhin wurde ich nicht gefressen. Er konnte es dann anschauen, näherkommen, mit der Schnauze berühren und als ungefährlich schubladisieren, und dann wars gut.
Ich dachte mir da nichts weiter dabei. Billytier geputzt wie immer, er war schläfrig wegen der Hitze, alles bestens. Meine Utensilien brachte ich schon einmal rauf zum Viereck. Dann holte ich das Billytier und stellte fest, dass ich auch mein langes Seil schon etwas voreilig am Viereck platziert hatte, und weil Billy da so brav döste, dachte ich mir nichts weiter dabei, ihn at Liberty zum Viereck zu führen. Oft lege ich das Seil nur über den Rücken, halte es gar nicht, oder gehe ganz ohne, wenn ich ohnehin Liberty machen will (was heute der Plan war - hatte schon Hütchen für Weave am 3. Hufschlag aufgestellt).
Dann Lektion #2 in punkto "don't make assumptions!" Billy ging superbrav mit, alles wie immer. Dann betraten wir das Viereck - und da war er wieder, der RBE! Billy setzte kaum 2 Hufe auf den Sand, da begann er zu schnorcheln, die Augen zu verdrehen und rumzutänzeln. Ich bereute, dass ich kein Seil dran hatte, konnte ihn direkt am Halfter irgendwie soweit händeln, dass ich das Seil einschnallte. Die eine lange Seite des Vierecks war heute pferdefressendes Monster. Ich konnte nichts sehen, da ist ein Baum, der in den letzten 6 Jahren auch schon da war ;-).
Ich ließ ihn ein wenig herumhüpfen an der langen SEite, dann begann ich einfach stur, die Weave einzufordern. Zuerst weiter weg, da wars kein Problem, aber die 3 Hütchen an der besagten langen Seite, da wich er aus, trabte an, galoppierte sogar an, jeweils mit schreckgeweiteten Augen auf den immer schon dagewesenen Baum.
Das wurde eine total interessante Session. Ich blieb dort, solang er es aushalten konnte, und machte immer wieder Rückzüge in "sichere Gefilde" auf der anderen Seite. Als nächstes hatte ich ein Aha-Erlebnis, weil ich bemerkte, dass er sich wesentlich sicherer fühlte, wenn ich mich auf den Hufschlag - zwischen ihn und dem Monsterbaum - stellte, statt umgekehrt. Da konnte er viel besser zuhören. Wir machten Weave und Achter. Nach und nach wurde er ruhiger, dann bestand ich auch auf Schritt (brauchte einiges, er wollte immer schnell vorbeitraben) und Abstand.
Zum Schluss fand ich, dass er nun mutig genug gewesen war und entspannt genug für eine Pause. Ich ließ ihn dort an der STelle stehen und setzte mich - zwischen ihn und den Monsterbaum - auf den Viereckrand. Billy zeigte ein "comin off adrenaline" wie im Bilderbuch. Er stand starr. Dann kaute er unglaublich stark und viel. Plötzlich sank der Hals 10cm runter. Wieder still. Wieder kauen. Der Hals sank weitere 10cm. Dann ging ein Ruck durchs ganze Pferd und er schüttelte sich. Total spannend auch, ich saß hier im Grasparadies, aber er machte überhaupt keine Anstalten, sich zu näheren, um zu fressen!
Total spannend!
Ich ging dann noch auf die Geländestrecke, da war er auch RBI/E; ich war dort leider nicht selbstsicher genug, weil ich Angst hatte, wir könnten uns über die im sehr hohen Gras nicht mehr sichtbaren fixen Cavalettis derstolpern, und ging lieber wieder in die Comfort Zone statt mich des Problems anzunehmen. Werden wir aber beim nächsten Mal tun.Am Weg dorthin gingen wir aber auch an dem monsterfressenden Baum vorbei, von der anderen SEite. Wieder die Aufregung, ich ließ ihn 2x hin- und hergehen, beim 2. Mal war er schon so entspannt, dass ich es für ok befunden habe.
Ganz kurze Finesse-Einheit am Viereck gabs dann auch noch, Billy war wieder aufgeregter als On Line, ließ sich aber durch klare Ansagen dann beruhigen.
Ganz der alte war er erst wieder beim Heimgehen am Putzplatz. Und 10 Minuten später war es für ihn kein Problem, sich ohne Seil aufs Viereck zu begeben und zu wälzen.
Spannender Tag heut! :-)
Dienstag, 18. Juni 2013
Puh, die Bremsen sind wirklich anstrengend. Normal ist das bei uns nicht so schlimm, aber dieses Jahr, durch die Feuchtigkeit + anschließende Monsterhitze momentan wachsen und gedeihen sie in Schwärmen. V.a. diese riiiesigen rotgestreiften!
Demgemäß war die Reiterei heut etwas mühsam, ganz abgesehen von der Hitze, die war dank stetem Lüfterl und von Dunst verdeckter Sonne bei uns am Berg gar nicht so wild. Aber die Konzentration, die war heut wenig vorhanden, sowohl bei mir als auch beim Billy.
Finesse: Ich hab versucht, Kreinbergs "Wiegetritte"-Übung zu machen. D.h. anhalten mit Sitz, was heute nicht so gut war wie ich das sonst kenne. Promptes Anhalten war überhaupt nicht möglich, Billy ging immer noch so einen SChritt, und noch einen, und noch einen, dazwischen ein bisschen Kopfgeschüttel, Aufgestampfe, noch ein Schritt.... da musste ich doch manchmal fester einwirken als mir lieb war. Aus dem Anhalten sollte eiiigentlich ein flüssiger Tritt mit einem Hinterbein nach hinten folgen, und daraus dann gleich wieder ein Antreten nach vorn. Das Antreten nach vorn war gut, aber das rückwärts schon wieder einmal eine Katastrophe. Hier kam zur Bremsenplage glaube ich noch ein "magichnicht". Trotzdem, ein paarmal machen wir diese Übung! Vom Schritt ins Halt-rückwärts-Step-Schritt und dann noch ein paarmal aus dem und in den Trab. Einmal arbeitete Billy richtig gut mit, und ich nahms zum Anlass und bin runter.
OnLine: Weil wir uns da letztens schwer getan haben, hab ich dann am Rückwärts aus Zone 5 gewerkt. Ich möchte langsam anfangen, Billy im Rückwärts zu lenken vom Boden aus. Er soll einfach immer auf mich zu treten. Das kapierte er so gar nicht, schwenkte den Hintern meist in genau die falsche Richtung, wirkte ich dann ein, wurde er hektisch. Es war einfach keine Konzentration möglich heute, und so hab ichs nach 2 Tritten gerade rückwärts, die ganz gut waren, gelassen. 2,3x haben wir aus Zone 3 back and over gespielt, in der Hoffnung dass er lernt, wann ich "weiche mit der Schulter" und wann ich "komm rückwärts" meine, denn das verwechselt er ja gern beim Liberty Spin.
Liberty: Genau, dann nahm ich noch das Seil ab und Billy war froh über die altbekannte Übung, drehte sich 2x wirklich super um sich selbst (ist der Groschen jetzt gefallen??), 3/4 davon waren korrekte HH-Wendung zu meiner Freude, und das wars dann auch schon.
Es gab noch eine kurzes nass Abrubbeln, was er sehr genossen hat, gemeinsam mit Bremsen-Stiche-Kratzen-an-Stellen-wo-Billy-nicht-hinkommt. Und dann zurück zu den Kumpels auf die Wiese :-)
Demgemäß war die Reiterei heut etwas mühsam, ganz abgesehen von der Hitze, die war dank stetem Lüfterl und von Dunst verdeckter Sonne bei uns am Berg gar nicht so wild. Aber die Konzentration, die war heut wenig vorhanden, sowohl bei mir als auch beim Billy.
Finesse: Ich hab versucht, Kreinbergs "Wiegetritte"-Übung zu machen. D.h. anhalten mit Sitz, was heute nicht so gut war wie ich das sonst kenne. Promptes Anhalten war überhaupt nicht möglich, Billy ging immer noch so einen SChritt, und noch einen, und noch einen, dazwischen ein bisschen Kopfgeschüttel, Aufgestampfe, noch ein Schritt.... da musste ich doch manchmal fester einwirken als mir lieb war. Aus dem Anhalten sollte eiiigentlich ein flüssiger Tritt mit einem Hinterbein nach hinten folgen, und daraus dann gleich wieder ein Antreten nach vorn. Das Antreten nach vorn war gut, aber das rückwärts schon wieder einmal eine Katastrophe. Hier kam zur Bremsenplage glaube ich noch ein "magichnicht". Trotzdem, ein paarmal machen wir diese Übung! Vom Schritt ins Halt-rückwärts-Step-Schritt und dann noch ein paarmal aus dem und in den Trab. Einmal arbeitete Billy richtig gut mit, und ich nahms zum Anlass und bin runter.
OnLine: Weil wir uns da letztens schwer getan haben, hab ich dann am Rückwärts aus Zone 5 gewerkt. Ich möchte langsam anfangen, Billy im Rückwärts zu lenken vom Boden aus. Er soll einfach immer auf mich zu treten. Das kapierte er so gar nicht, schwenkte den Hintern meist in genau die falsche Richtung, wirkte ich dann ein, wurde er hektisch. Es war einfach keine Konzentration möglich heute, und so hab ichs nach 2 Tritten gerade rückwärts, die ganz gut waren, gelassen. 2,3x haben wir aus Zone 3 back and over gespielt, in der Hoffnung dass er lernt, wann ich "weiche mit der Schulter" und wann ich "komm rückwärts" meine, denn das verwechselt er ja gern beim Liberty Spin.
Liberty: Genau, dann nahm ich noch das Seil ab und Billy war froh über die altbekannte Übung, drehte sich 2x wirklich super um sich selbst (ist der Groschen jetzt gefallen??), 3/4 davon waren korrekte HH-Wendung zu meiner Freude, und das wars dann auch schon.
Es gab noch eine kurzes nass Abrubbeln, was er sehr genossen hat, gemeinsam mit Bremsen-Stiche-Kratzen-an-Stellen-wo-Billy-nicht-hinkommt. Und dann zurück zu den Kumpels auf die Wiese :-)
Sonntag, 16. Juni 2013
Der Sommer ist da! Und dank der Überflutungen eine Bremsenplage, uff! Motiviert den Billy aber zu schnelleren Gangarten, um die Viecher loszuwerden ;-).
Finesse: Heute kurz eine Kreinberg-Übung: Kehrtvolten, in 2 verschiednene Ausführungen. Kehrtvolten a) mit besonderem Augenmerk auf gleichmäßigem Takt und Tempo in der Wendung. Kehrtvolten b) als Steigerung dann verbunden mit Verlangsamen über den Sitz und Ansätzen von Neckreining. Diese Kehrtvolten werden dann enger und enger und nähern sich einer Hinterhand-Wendung an.
Hat gut geklappt, v.a. auf das Verlangsamen und wieder Schnellerwerden rein auf Sitz macht Billy wie immer toll. Auch die Vorübung zum Neckreining funktioniert sehr gut. Allerdings geht die Innenstellung flöten, manchmal kommt es sogar zu einer leichten Außenstellung. Wir gehen quasi eine halbe Volte mit vorn überkreuzenden Beinen und leichter Außenstellung. Und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob das eigentlich vielleicht so sein soll oder ob hier doch die Innenstellung gefragt war. Geistige Notiz daher: Im September fragen!
Dann FreeStyle. Wie erwähnt war Billy heut auch gern flotter unterwegs; obs wirklich an den Bremsen lag, ich weiß es nicht. Wir übten jedenfalls Angaloppieren. Zuerst auf der einfacheren rechten Hand, ganz ganz viele Übergänge, immer wieder Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt .... super unaufgeregt springt Billy an, allerdings habe ich das Kreinberg'sche "Eintakten" einstweilen aufgegeben und mache es wie bisher: 2x Schnalzen als Vorbereitung für "Achtung, fertigmachen zum GAlopp" plus als "JETZT"-Impuls ein leichter Druck mit dem Innenschenkel.
Linksrum wählte Billy 2x den Außengalopp, sprang aber sonst auch unaufgeregt und locker an. Ich fühle mich linksrum wieder unwohler, das war schon mal besser. Trotzdem bemerke ich, dass mein Problem, beim Linksgalopp das innere Bein hochzuziehen (manchmal arbeite ich mir die Jean bis zum Knie hoch *hüstel*) offenbar nur mit Sattel besteht. Ohne sitze ich viel ausbalancierter,lockerer, konnte das Bein ganz bewusst hängenlassen, ohne Treiben und ohne Hochziehen. Muss ich scheinbar einfach mit Sattel mehr üben! Die Steigbügel verleiten einfach dazu, dass ich mich nach außen setze(n lasse?), mich dann im äußeren STeigbügel abstütze, dadurch wird der innere Hintern frei, das innere Bein wandert nach oben. Ohne Sattel kann ich mich nicht so nach außen setzen lassen, weil die Steigbügelstütze fehlt und ich schlicht und ergreifend einen unfreiwilligen Abgang machen würde, wenn ich mich nicht mittig zurechtsetze.
Zum Schluss noch gaaanz kurz wieder am Spin gewerkt. 2x machte er es wirklcih toll! WENN ich mich verständlich machen kann, dann verbessert sich mittlerweile die Bewegung. Etwa 200°, etwas mehr als die Häfte manchmal 3/4, der Wendung sind jetzt schön auf der Hinterhand mit kreuzendem Vorderbein. Nur das letzte Viertel oder Drittel schwingt Billy die Hinterhand weg. Aber der Radius wird trotzdem kleiner, und das ganze wird schon zackiger und schneller. Wenn ich es nur schaffe, das erste Viertel zu bewerkstelligen, kapiert er nun die Übung in ihrer Gesamtheit und dreht sich um sich selbst, um nachher zu mir durchzustarten ("durchstarten" auf LBI-Weise - nicht dass ein falsches Bild bei euch entsteht *g*).
Allerdings missversteht Billy mich 8 von 10x. Meistens fängt er an, rückwärts zu rennen. Wirklich rennen, ich wünschte er würde mir so ein motiviertes Rückwärts geben, wenn ich es abfrage ;-). Irgendwas läuft falsch. So sehr, wie er rückwärts ja normalerweise hasst, glaube ich nicht, dass das hier ein Ausweichmanöver ist. Werde die Einzelteile des Spin wieder etwas mehr isolieren; Back-and-Over könnte eine gute Übung für die Unterscheidung sein.
Finesse: Heute kurz eine Kreinberg-Übung: Kehrtvolten, in 2 verschiednene Ausführungen. Kehrtvolten a) mit besonderem Augenmerk auf gleichmäßigem Takt und Tempo in der Wendung. Kehrtvolten b) als Steigerung dann verbunden mit Verlangsamen über den Sitz und Ansätzen von Neckreining. Diese Kehrtvolten werden dann enger und enger und nähern sich einer Hinterhand-Wendung an.
Hat gut geklappt, v.a. auf das Verlangsamen und wieder Schnellerwerden rein auf Sitz macht Billy wie immer toll. Auch die Vorübung zum Neckreining funktioniert sehr gut. Allerdings geht die Innenstellung flöten, manchmal kommt es sogar zu einer leichten Außenstellung. Wir gehen quasi eine halbe Volte mit vorn überkreuzenden Beinen und leichter Außenstellung. Und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob das eigentlich vielleicht so sein soll oder ob hier doch die Innenstellung gefragt war. Geistige Notiz daher: Im September fragen!
Dann FreeStyle. Wie erwähnt war Billy heut auch gern flotter unterwegs; obs wirklich an den Bremsen lag, ich weiß es nicht. Wir übten jedenfalls Angaloppieren. Zuerst auf der einfacheren rechten Hand, ganz ganz viele Übergänge, immer wieder Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt .... super unaufgeregt springt Billy an, allerdings habe ich das Kreinberg'sche "Eintakten" einstweilen aufgegeben und mache es wie bisher: 2x Schnalzen als Vorbereitung für "Achtung, fertigmachen zum GAlopp" plus als "JETZT"-Impuls ein leichter Druck mit dem Innenschenkel.
Linksrum wählte Billy 2x den Außengalopp, sprang aber sonst auch unaufgeregt und locker an. Ich fühle mich linksrum wieder unwohler, das war schon mal besser. Trotzdem bemerke ich, dass mein Problem, beim Linksgalopp das innere Bein hochzuziehen (manchmal arbeite ich mir die Jean bis zum Knie hoch *hüstel*) offenbar nur mit Sattel besteht. Ohne sitze ich viel ausbalancierter,lockerer, konnte das Bein ganz bewusst hängenlassen, ohne Treiben und ohne Hochziehen. Muss ich scheinbar einfach mit Sattel mehr üben! Die Steigbügel verleiten einfach dazu, dass ich mich nach außen setze(n lasse?), mich dann im äußeren STeigbügel abstütze, dadurch wird der innere Hintern frei, das innere Bein wandert nach oben. Ohne Sattel kann ich mich nicht so nach außen setzen lassen, weil die Steigbügelstütze fehlt und ich schlicht und ergreifend einen unfreiwilligen Abgang machen würde, wenn ich mich nicht mittig zurechtsetze.
Zum Schluss noch gaaanz kurz wieder am Spin gewerkt. 2x machte er es wirklcih toll! WENN ich mich verständlich machen kann, dann verbessert sich mittlerweile die Bewegung. Etwa 200°, etwas mehr als die Häfte manchmal 3/4, der Wendung sind jetzt schön auf der Hinterhand mit kreuzendem Vorderbein. Nur das letzte Viertel oder Drittel schwingt Billy die Hinterhand weg. Aber der Radius wird trotzdem kleiner, und das ganze wird schon zackiger und schneller. Wenn ich es nur schaffe, das erste Viertel zu bewerkstelligen, kapiert er nun die Übung in ihrer Gesamtheit und dreht sich um sich selbst, um nachher zu mir durchzustarten ("durchstarten" auf LBI-Weise - nicht dass ein falsches Bild bei euch entsteht *g*).
Allerdings missversteht Billy mich 8 von 10x. Meistens fängt er an, rückwärts zu rennen. Wirklich rennen, ich wünschte er würde mir so ein motiviertes Rückwärts geben, wenn ich es abfrage ;-). Irgendwas läuft falsch. So sehr, wie er rückwärts ja normalerweise hasst, glaube ich nicht, dass das hier ein Ausweichmanöver ist. Werde die Einzelteile des Spin wieder etwas mehr isolieren; Back-and-Over könnte eine gute Übung für die Unterscheidung sein.
Sonntag, 9. Juni 2013
Ausreiten/FreeStyle: Ja, ich war schon länger nicht ausreiten. Den Grund hab ich aus lauter Frust hier nicht geschrieben: Jedenfalls wurde das mit der Left-Brain-Durchgeherei nach Hause eher immer schlimmer von meinem "Hin-und-Zurück"-Programm. Leider ist die schon besiegt geglaubte Angst zurück und ehrlich gesagt hab ich momentan keine Lust, alleine rauszugehen und wieder einen Kampf heraufzubeschwören.
Heute hab ich es wieder einmal gewagt; Plan war eigentlich, die Finesse-Einheit einfach auf die Straße zu verlegen und ganz ganz viele Volten da zu reiten. Ich probierte das, für meinen Kopf ist das auch gut, und Billy machte brav mit, aber unsere Straßen sind einfach zu schmal, stellte ich bald fest.
Wir kamen an dem Haus mit der hohen Hecke vorbei, hier war Billy dann gespannt wie eine Feder, genau dieses Gefühl, wo ich dann Angst bekomme, er könnte umdrehen und heimrennen (und er vermutlich auch tatsächlcih an sowas denkt). Ich habe dann beschlossen, dass womöglich ein besserer Weg sein könnte, die ganzen Treshholds bewusst zu behandeln, die Billy ja ganz offensichtlich hat. Mit Anhalten, warten, auch absteigen und Führen bin ich vor Jahren da schon auf die Nase gefallen, dieses Programm ließ nur unzählige neue Treshholds entstehen, sodass ich damals schließlich nicht mal mehr 5 m alleine vom Stall weggekommen bin.
Diesmal hatte ich die Idee, einfach das "Hin-und-Zurück"-Programm hier zu kombinieren, ganz einfach: Wir reiten so oft an diesem Haus und dieser Hecke vorbei, bis das entspannt geht. Beim ersten Vorbeigehen war Billy wie gesagt kurz vor einer Explosion. Zurück, Richtung Stall, gings immer besser, aber auch da äugte er misstrauisch auf die Hecke (wobei man ihm hier zugute halten muss, dass ja hier tatsächlich oft ein zähnefletschender Hund aus dem Gebüsch geschossen kommt, und auch Kindergeburtstage, Besucherscharen, Grillen, Kindergekreische und ähnliches lassen gewisses Verständnis aufkommen ;-) ). Ich wendete und ritt nochmal vorbei; Zügel hatte ich a) am Gebiss und b) auf Kontakt, quasi händchenhaltendes "ich-bin-noch-da". Ich ließ sie mit zunehmender Entspannung lockerer. Beim 2. Vorbeireiten suchte sich Billy immer noch den möglichst weit entfernten Punkt der Straße aus (der leider gleichzeitig der nächstgelegene Punkt des 5-Meter-Abgrundes in den Bach ist), er äugte noch hin, aber die Anspannung war weniger. Beim 3. Mal war er fast ganz entspannt. Beim 4. Mal schien er kapiert zu haben, dass er zumindest heute nicht gefressen wird hier. Ich hielt zur Überprüfung direkt neben der Hecke an, ließ die Zügel lang. Billy wartete auf ein Leckerli (wir stehen, also muss es was geben!). Er konnte stehenbleiben und schien entspannt. Also noch einmal gewendet und dann heimgeritten.
Die Wendungen waren auch nie ein PRoblem, obwohl ich, solang er angespannt war, ständig mit diesem bewussten Ignorieren meiner Hilfen und Durchgehen rechnete.
Brav gemacht! Bin gespannt, ob das beim nächsten Mal einen Unterschied bringt.
Finesse: Weil Heimkommen vom Ausritt nach wie vor besser nicht "end of session" bedeuten soll, gingen wir in die Halle und Billy musste anstrengende Gymnastik machen: Kreinbergs "Voltenslalom", bestehend aus wirklich engen Volten, 1 1/2 in die eine, dann 1 1/2 in die andere Richtung, quasi Weave mit je noch einer Volte dazwischen. Das ganze zuerst im Schritt, ist aber langweilig, daher Trab - das strengt ordentlich an, das merke ich ;-). Ich warte, bis Billy sich wirklich Mühe gibt, den Trab zu halten, und dann ists genug, ein paar Minuten davon reichen.
Liberty: Weiter rätseln wir am Spin. Manchmal klappts ganz gut, manchmal gar nicht, dann geht er nur noch rückwärts (wenn er doch nur so schnell und brav rückwärts ginge, wenn ich danach frage! ;-) ). Es hilft, wenn ich zuerst die Schulter von mir wegschicke und dann nach dem ersten Vierel oder dem ersten Drittel des Spin die Hinterhand von der mir abgewandten Seite herhole. Das ist aber kein richtiger Spin. Aber vielleicht versteht er so schneller die gefragte Bewegung, also hat im wörtlichen Sinne schneller den Dreh raus ;-)
Danach noch viel undemanding Time mit Grasen am Viereckrand.
Heute hab ich es wieder einmal gewagt; Plan war eigentlich, die Finesse-Einheit einfach auf die Straße zu verlegen und ganz ganz viele Volten da zu reiten. Ich probierte das, für meinen Kopf ist das auch gut, und Billy machte brav mit, aber unsere Straßen sind einfach zu schmal, stellte ich bald fest.
Wir kamen an dem Haus mit der hohen Hecke vorbei, hier war Billy dann gespannt wie eine Feder, genau dieses Gefühl, wo ich dann Angst bekomme, er könnte umdrehen und heimrennen (und er vermutlich auch tatsächlcih an sowas denkt). Ich habe dann beschlossen, dass womöglich ein besserer Weg sein könnte, die ganzen Treshholds bewusst zu behandeln, die Billy ja ganz offensichtlich hat. Mit Anhalten, warten, auch absteigen und Führen bin ich vor Jahren da schon auf die Nase gefallen, dieses Programm ließ nur unzählige neue Treshholds entstehen, sodass ich damals schließlich nicht mal mehr 5 m alleine vom Stall weggekommen bin.
Diesmal hatte ich die Idee, einfach das "Hin-und-Zurück"-Programm hier zu kombinieren, ganz einfach: Wir reiten so oft an diesem Haus und dieser Hecke vorbei, bis das entspannt geht. Beim ersten Vorbeigehen war Billy wie gesagt kurz vor einer Explosion. Zurück, Richtung Stall, gings immer besser, aber auch da äugte er misstrauisch auf die Hecke (wobei man ihm hier zugute halten muss, dass ja hier tatsächlich oft ein zähnefletschender Hund aus dem Gebüsch geschossen kommt, und auch Kindergeburtstage, Besucherscharen, Grillen, Kindergekreische und ähnliches lassen gewisses Verständnis aufkommen ;-) ). Ich wendete und ritt nochmal vorbei; Zügel hatte ich a) am Gebiss und b) auf Kontakt, quasi händchenhaltendes "ich-bin-noch-da". Ich ließ sie mit zunehmender Entspannung lockerer. Beim 2. Vorbeireiten suchte sich Billy immer noch den möglichst weit entfernten Punkt der Straße aus (der leider gleichzeitig der nächstgelegene Punkt des 5-Meter-Abgrundes in den Bach ist), er äugte noch hin, aber die Anspannung war weniger. Beim 3. Mal war er fast ganz entspannt. Beim 4. Mal schien er kapiert zu haben, dass er zumindest heute nicht gefressen wird hier. Ich hielt zur Überprüfung direkt neben der Hecke an, ließ die Zügel lang. Billy wartete auf ein Leckerli (wir stehen, also muss es was geben!). Er konnte stehenbleiben und schien entspannt. Also noch einmal gewendet und dann heimgeritten.
Die Wendungen waren auch nie ein PRoblem, obwohl ich, solang er angespannt war, ständig mit diesem bewussten Ignorieren meiner Hilfen und Durchgehen rechnete.
Brav gemacht! Bin gespannt, ob das beim nächsten Mal einen Unterschied bringt.
Finesse: Weil Heimkommen vom Ausritt nach wie vor besser nicht "end of session" bedeuten soll, gingen wir in die Halle und Billy musste anstrengende Gymnastik machen: Kreinbergs "Voltenslalom", bestehend aus wirklich engen Volten, 1 1/2 in die eine, dann 1 1/2 in die andere Richtung, quasi Weave mit je noch einer Volte dazwischen. Das ganze zuerst im Schritt, ist aber langweilig, daher Trab - das strengt ordentlich an, das merke ich ;-). Ich warte, bis Billy sich wirklich Mühe gibt, den Trab zu halten, und dann ists genug, ein paar Minuten davon reichen.
Liberty: Weiter rätseln wir am Spin. Manchmal klappts ganz gut, manchmal gar nicht, dann geht er nur noch rückwärts (wenn er doch nur so schnell und brav rückwärts ginge, wenn ich danach frage! ;-) ). Es hilft, wenn ich zuerst die Schulter von mir wegschicke und dann nach dem ersten Vierel oder dem ersten Drittel des Spin die Hinterhand von der mir abgewandten Seite herhole. Das ist aber kein richtiger Spin. Aber vielleicht versteht er so schneller die gefragte Bewegung, also hat im wörtlichen Sinne schneller den Dreh raus ;-)
Danach noch viel undemanding Time mit Grasen am Viereckrand.
Donnerstag, 6. Juni 2013
Heute hatten wir folgendes PRogramm:
Finesse: Im Schritt und Trab Tritte vorsichtig verlängern und verkürzen, nur mit Hilfe vom Sitz. Im Schritt klappte das ganz gut, im Trab muss ich noch üben. Im Schritt auch verlangsamen bis zum Anhalten, mittels Abwechslung zwischen 2-Punkt- und 4-Punkt-Sitz wie bei Kreinberg gelernt (= nix anderes als Hintern an- und abspannen). Billy reagiert gut da drauf.
On Line: Da baute ich heute wieder einmal eine Tonne auf, mit 2 Stangen fixiert. Wir mussten dann ausweichen, weil noch jemand in die Halle kam, so hatte ich leider nicht ganz so viel Platz wie ich gern gehabt hätte.
Ich ließ Billy anfangs in einem Circling Game immer bis zur Tonne gehen und dort anhalten, dann Handwechsel. Danach das ganze im Trab. Dann mal außen, mal innen an der Tonne vorbeitraben, später vorbeigaloppieren. Dann "gezielt" und Billy springen lassen. Er tat das so ein wenig halbherzig, meist war halt so ein halbes Bein über der Tonne, aber sonst hüpfte er daneben vorbei ;-). Für einen Sprung mittig drüber bekam er Pause und Ende.
Liberty: Ganz kurz den Spin, wenig Veränderung.
Finesse: Im Schritt und Trab Tritte vorsichtig verlängern und verkürzen, nur mit Hilfe vom Sitz. Im Schritt klappte das ganz gut, im Trab muss ich noch üben. Im Schritt auch verlangsamen bis zum Anhalten, mittels Abwechslung zwischen 2-Punkt- und 4-Punkt-Sitz wie bei Kreinberg gelernt (= nix anderes als Hintern an- und abspannen). Billy reagiert gut da drauf.
On Line: Da baute ich heute wieder einmal eine Tonne auf, mit 2 Stangen fixiert. Wir mussten dann ausweichen, weil noch jemand in die Halle kam, so hatte ich leider nicht ganz so viel Platz wie ich gern gehabt hätte.
Ich ließ Billy anfangs in einem Circling Game immer bis zur Tonne gehen und dort anhalten, dann Handwechsel. Danach das ganze im Trab. Dann mal außen, mal innen an der Tonne vorbeitraben, später vorbeigaloppieren. Dann "gezielt" und Billy springen lassen. Er tat das so ein wenig halbherzig, meist war halt so ein halbes Bein über der Tonne, aber sonst hüpfte er daneben vorbei ;-). Für einen Sprung mittig drüber bekam er Pause und Ende.
Liberty: Ganz kurz den Spin, wenig Veränderung.
Freitag, 24. Mai 2013
Es ist zum Haareraufen, ich komme einfach momentan nicht regelmäßig in den Stall.
Letzte Woche war ich trotzdem sehr motiviert und habe beschlossen, dass Billy auch mal längere und anspruchsvollere Einheiten mit mehr Abwechslung aushält (vielleicht sogar interessanter findet).
Also hab ich beschlossen, ab sofort wann immer möglich, alle 4 Savvys in eine EInheit zu packen. Das zwingt gleichzeitig mich, die Einheit shcön durchzuplanen. Momentan machte ich ja eher immer nur 1 Savvy mit einem bestimmten Schwerpunkt, z.B. Finesse mit Schwerpunkt Übergänge, oder Online mit Schwerpunkt Galopp oder so. Aber ich habe beschlossen, mich einfach von Savvy zu SAvvy zu spielen und hoffe, dabei dann nicht so sehr direct line zu sein (wie wenn ich genau EINE bestimmte Übung in EINEM bestimmten Savvy vorhabe).
Letzte Woche also dann die folgende sehr schöne und erfolgreiche Einheit absolviert:
Aufwärmen mit Long Lines aus Zone 5. Wir übten Antreten und Anhalten, weil das hakte. DAnach etwas Slalom. Lenkung hakte auch, aber hat nicht lang gedauert, bis das wieder besser war.
Dann war der erste (Online) Teil auch schon vorbei, Billy durfte kurz am Viereckrand grasen, während ich die Hütchen umbaute.
Als nächstes Liberty. Wir übten mal herkommen, auch wenn das Gras dort am Rand lockt. Also Catching Game. Ich musste schon deutlich werden, aber dann, siehe da, verließ er lieber doch das Gras und stellte sich mal zu mir ;-). Ich begab mich wieder in Zone 5 und begann, Spins zu probieren. Klappte erstaunlich gut! Aus Zone 3/4 begann ich, die Vorhand wegzutreiben, bis ich in Zone 5 war und er auf der anderen SEite herumschaute, dann lief ich rückwärts und konnte ihn zu mir ziehen. TAtsächlich haben wir einen 3/4 Spin geschafft! Nach jedem Versuch führte ich Billy zum Gras, gab ihm sein "friss"-Kommando, ließ ihn genau 10 Happen machen und rief ihn dann wieder in die Viereck-Mitte.
DAnach saß ich auf, ritt Millionen Volten Finesse, bis Billy gut durchgeknetet war, und zum Abschluss übten wir noch lockeres Angaloppieren a la Freestyle ohne Aufregung.
Und Schwupps, war eine abwechslungsreiche Session vorüber :-)
Letzte Woche war ich trotzdem sehr motiviert und habe beschlossen, dass Billy auch mal längere und anspruchsvollere Einheiten mit mehr Abwechslung aushält (vielleicht sogar interessanter findet).
Also hab ich beschlossen, ab sofort wann immer möglich, alle 4 Savvys in eine EInheit zu packen. Das zwingt gleichzeitig mich, die Einheit shcön durchzuplanen. Momentan machte ich ja eher immer nur 1 Savvy mit einem bestimmten Schwerpunkt, z.B. Finesse mit Schwerpunkt Übergänge, oder Online mit Schwerpunkt Galopp oder so. Aber ich habe beschlossen, mich einfach von Savvy zu SAvvy zu spielen und hoffe, dabei dann nicht so sehr direct line zu sein (wie wenn ich genau EINE bestimmte Übung in EINEM bestimmten Savvy vorhabe).
Letzte Woche also dann die folgende sehr schöne und erfolgreiche Einheit absolviert:
Aufwärmen mit Long Lines aus Zone 5. Wir übten Antreten und Anhalten, weil das hakte. DAnach etwas Slalom. Lenkung hakte auch, aber hat nicht lang gedauert, bis das wieder besser war.
Dann war der erste (Online) Teil auch schon vorbei, Billy durfte kurz am Viereckrand grasen, während ich die Hütchen umbaute.
Als nächstes Liberty. Wir übten mal herkommen, auch wenn das Gras dort am Rand lockt. Also Catching Game. Ich musste schon deutlich werden, aber dann, siehe da, verließ er lieber doch das Gras und stellte sich mal zu mir ;-). Ich begab mich wieder in Zone 5 und begann, Spins zu probieren. Klappte erstaunlich gut! Aus Zone 3/4 begann ich, die Vorhand wegzutreiben, bis ich in Zone 5 war und er auf der anderen SEite herumschaute, dann lief ich rückwärts und konnte ihn zu mir ziehen. TAtsächlich haben wir einen 3/4 Spin geschafft! Nach jedem Versuch führte ich Billy zum Gras, gab ihm sein "friss"-Kommando, ließ ihn genau 10 Happen machen und rief ihn dann wieder in die Viereck-Mitte.
DAnach saß ich auf, ritt Millionen Volten Finesse, bis Billy gut durchgeknetet war, und zum Abschluss übten wir noch lockeres Angaloppieren a la Freestyle ohne Aufregung.
Und Schwupps, war eine abwechslungsreiche Session vorüber :-)
Dienstag, 14. Mai 2013
Wieder einmal Centered Riding heute.
Sowohl beim letzten als auch dieses Mal haben wir versucht, welche Methoden Billy ein bisschen mehr ins Vorwärts bringen und den Schenkelgehorsam fördern. Letztes Mal - ich glaube ich hatte keine Zeit das hier zu berichten - haben wir eine Art Programm à la "Million Transitions" gemacht. Da wusste ich ja vorher schon, dass das funktioniert, Übergänge sind immer gut. Wir haben wirklich extrem viele gemacht, anfangs Schritt-Halt, wobei es immer nur ca. 3 Tritte Schritt gab und gleich wieder Halt, dann gleich wieder Schritt. Später dann auch Schritt-Trab-Schritt und schließlich Halt-Trab-Halt.
Wie gedacht, hat das schön geklappt, Billy wurde flotter und war dann froh, als er mal eine ganze Runde im Trab bleiben "durfte". ;-)
Diesmal haben wir den etwas zähen und laschen Billy mit Biegungen bearbeitet. Das erste Antraben war wieder sehr lasch und nach einer halben Länge zu Ende, der nächste Antrab-Versuch noch lascher, daher wurden die anstrengenden Geschütze aufgefahren: Ich durfte Schlangenlinien in 3 Bögen reiten und jedesmal beim Kreuzen der Mittellinie noch eine Volte dazwischenschalten. Zuerst im Schritt, dann auch Trab, und das ganze noch in unserer Mini-Halle. Als das so halbwegs klappte (uns rauchte aber eh scon der Kopf), kamen noch Übergänge dazu, d.h. vor oder nach der Volte z.B. eine Trab-Schritt-Trab-Parade oder sogar Halt-Trab-Übergang.
Billy wurde aufmerksam und hatte keine Zeit mehr, irgendwas anderes zu denken ;-). Mir halfen die Volten offenbar, mich nicht - wie sonst so oft - in die falsche Richtugn zu drehen oder den Innenzügel über den Widerrist zu ziehen. Angeblich blieb ich vor lauter KOnzentration auf die zu reitenden Linie jedesmal in der richtigen Drehung und Position - auch wenn Billy und ich dann manchmal Verständigungsschwierigkeiten hatten, weil ich zu langsm war oder nach der 100sten Volte nicht mehr wusste, in welcher Richtung es eigentlich jetzt weiter geht *g*.
Zwischendurch wurden wir dann auf die Ganze Bahn entlassen, und siehe da, Billy zog schön in den Trab, endlich einmal ein Stück geradeaus ;-). Das war die psychologische Komponente dabei.
Weiters wurde mir erklärt, dass die vielen Biegungen in verschiedene Richtungen den gleichen Effekt wie die vielen ÜBergänge hätten: Jedesmal müsste Billy sich neu ausbalancieren und neu sortieren, er lernt auf den biegenden Schenkel gut zu reagieren, und das überträgt sich dann auf den vortreibenden Schenkel (der ja immer derselbe ist ;-) ).
Ich selbst hab das Bild einer Wasserträgerin für mich bekommen; ich solle mir vorstellen, eine Stange auf dne Schultern zu tragen, an deren Enden jeweils ein Wasserkübel hängt, und das Wasser will ich natürlich nicht verschütten. Das half, um nicht einzuknicken.
Da hab ich jetzt wieder schöne Hausübungen: Million Volten ;-).
Sowohl beim letzten als auch dieses Mal haben wir versucht, welche Methoden Billy ein bisschen mehr ins Vorwärts bringen und den Schenkelgehorsam fördern. Letztes Mal - ich glaube ich hatte keine Zeit das hier zu berichten - haben wir eine Art Programm à la "Million Transitions" gemacht. Da wusste ich ja vorher schon, dass das funktioniert, Übergänge sind immer gut. Wir haben wirklich extrem viele gemacht, anfangs Schritt-Halt, wobei es immer nur ca. 3 Tritte Schritt gab und gleich wieder Halt, dann gleich wieder Schritt. Später dann auch Schritt-Trab-Schritt und schließlich Halt-Trab-Halt.
Wie gedacht, hat das schön geklappt, Billy wurde flotter und war dann froh, als er mal eine ganze Runde im Trab bleiben "durfte". ;-)
Diesmal haben wir den etwas zähen und laschen Billy mit Biegungen bearbeitet. Das erste Antraben war wieder sehr lasch und nach einer halben Länge zu Ende, der nächste Antrab-Versuch noch lascher, daher wurden die anstrengenden Geschütze aufgefahren: Ich durfte Schlangenlinien in 3 Bögen reiten und jedesmal beim Kreuzen der Mittellinie noch eine Volte dazwischenschalten. Zuerst im Schritt, dann auch Trab, und das ganze noch in unserer Mini-Halle. Als das so halbwegs klappte (uns rauchte aber eh scon der Kopf), kamen noch Übergänge dazu, d.h. vor oder nach der Volte z.B. eine Trab-Schritt-Trab-Parade oder sogar Halt-Trab-Übergang.
Billy wurde aufmerksam und hatte keine Zeit mehr, irgendwas anderes zu denken ;-). Mir halfen die Volten offenbar, mich nicht - wie sonst so oft - in die falsche Richtugn zu drehen oder den Innenzügel über den Widerrist zu ziehen. Angeblich blieb ich vor lauter KOnzentration auf die zu reitenden Linie jedesmal in der richtigen Drehung und Position - auch wenn Billy und ich dann manchmal Verständigungsschwierigkeiten hatten, weil ich zu langsm war oder nach der 100sten Volte nicht mehr wusste, in welcher Richtung es eigentlich jetzt weiter geht *g*.
Zwischendurch wurden wir dann auf die Ganze Bahn entlassen, und siehe da, Billy zog schön in den Trab, endlich einmal ein Stück geradeaus ;-). Das war die psychologische Komponente dabei.
Weiters wurde mir erklärt, dass die vielen Biegungen in verschiedene Richtungen den gleichen Effekt wie die vielen ÜBergänge hätten: Jedesmal müsste Billy sich neu ausbalancieren und neu sortieren, er lernt auf den biegenden Schenkel gut zu reagieren, und das überträgt sich dann auf den vortreibenden Schenkel (der ja immer derselbe ist ;-) ).
Ich selbst hab das Bild einer Wasserträgerin für mich bekommen; ich solle mir vorstellen, eine Stange auf dne Schultern zu tragen, an deren Enden jeweils ein Wasserkübel hängt, und das Wasser will ich natürlich nicht verschütten. Das half, um nicht einzuknicken.
Da hab ich jetzt wieder schöne Hausübungen: Million Volten ;-).
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