Am Wochenende genossen Billy und ich den Schneeeee! Denn zu unserem Stall gehört ja auch eine kleine Schipiste mitsamt Lift (das steilste Stück unserer Weiden). Wo Schipiste, da Pistenraupe. Und wenn Pistenraupe schon unterwegs, hat uns unser lieber Stall- und Pistenraupenbesitzer rund um unsere großen Weiden eine Schnee-Reit-Autobahn planiert :-) .
Am Samstag machten Billy und ich einen kleinen Ausritt rund um die Weiden - immer die Autobahn entlang. Das eine lange Bergauf-Stück durfte Billy mal Gas geben soviel er wollte, wui! Also wenn er den Turbo dann einmal anwirft, geht schon was weiter ;-).
Am Sonntag beschloss ich dann, auf der Schneeautobahn ein bisschen Übungen zu machen. Wir trabten das Bergauf-Autobahn-Stück zuerst einmal ruhig, um wieder in ERinnerung zu rufen, dass man da nicht nur im Vollspeed raufgasen kann, sondern auch gesittet traben. Am Ende eine hübsche Haltparade und Hinterhandwendung, im Schritt retour, 3x Volte um den Baum in jede Richtung. Dann wieder zurück bergauf, abwechselnd ruhiger Trab und möglichst ruhiger Galopp, auch mal SChritt und Halt dazwischen, also Übergänge. Oben wieder Anhalten, Pause, Hinterhandwendung, zurück im SChritt, wieder Volten um den Baum. Noch ein letztes Mal bergauf. Diesmal probierte ich Angaloppieren aus dem Halt (klappt super, wenn der Motor mal läuft *Hihi*), und dann aus dem Schritt, wobei ich - wie früher schon, mit mäßigem Erfolg damals - probierte zu bestimmen, ob Billy rechts oder links angaloppiert. Tatsächlich sprang er einmal erwünscht rechts und - nach einem Fehlversuch - die nächsten beiden Male erwünscht links an! Kann auch Zufall gewesen sein, aber andererseits, vielleicht nähern wir uns da langsam an in unserer Kommunikation.
Da ich merkte, dass es am Hügelgipfel (schon sehr nah am Stall) langsam schwieriger wurde, Billy zu einer sauberen Wendung zu bringen (der dachte mittlerweile eindeutig mehr an zu Hause als an mich) und weil das ganze zwar nur kurz, aber trotzdem sicher mordsanstrengend war, gingen wir noch einmal gesittet im Schritt zurück und nahmen den langen Weg nach Hause.
Wir trabten noch ein Stückerl, und Billy wollte trotzdem noch gern galoppieren. Nachdem wir darüber ein wenig diskutiert hatten, bot er mir schließlich - scheinbar sein Kompromiss *lach* - einen soooo tollen Lope an, dass ich ihn ließ - war das ein herrliches Gefühl, ein ganz runder, richtig schön gesprungener Galopp am langen Zügel, aber in einem langsamen Trabtempo, wow! Er kann es also! Muss ich es nur noch schaffen, ihm zu vermitteln, dass genau DAS in der Halle gefragt wäre, dann kämen wir auch fein über die Ecken ;-).
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Sonntag, 27. Januar 2013
Donnerstag, 24. Januar 2013
Heute hab ich wieder einmal ein Zitat!
"In den 1960ern, da gab es noch keine Sliding Stops. [...] Und als das Sliden später aufkam, da haben die Kalifornier gesagt: 'Was soll der Scheiß? Ich slide doch nicht an der Kuh vorbei?!'"
Jean-Claude Dysli im Buch
"His Way of Life" (Wu Wei Verlag, 2012),
p. 51
"His Way of Life" (Wu Wei Verlag, 2012),
p. 51
Dienstag, 22. Januar 2013
Heute gabs eine Blitz-Trainingseinheit. Es wurde schon die Fütterung vorbereitet und daher machten wir heute zack-zack in 20 Minuten alles durch, was ich vorgehabt hatte, und fertig. Ja, ich weiß, direct line ist nicht gut, aber für einen LBI, der zum Heu will, vielleicht auch manchmal nicht so schlimm ;-)
War mit Knotenhalfter unterwegs, unserem neuen hübschen orangen, das Billy von einer lieben Freundin zu Weihnachten gekriegt hat :-).
Ich habe 4 Trabstangen auf die MIttellinie gelegt. Wir wärmten zu Fuß auf, dann bin ich aufgestiegen und über die 4 Trabstangen im Schritt gegangen. Die ABstände passten für Schritt nicht so recht, und Billy schlug an, aber er ging brav drüber ohne zu zögern. Unsere Übung sah dann so aus: Schritt am Hufschlag, Abwenden auf die Mittellinie, über die STangen, am Ende der Mittellinie auf die jeweils andere Hand, wieder Schritt die lange Seite und wieder abwenden. Nächste Stufe: Nach der Rückkehr auf den Hufschlag trabten wir an und bis zur MItte der langen Seite, bis zum neuen Abwenden auf die Mittellinie, die STangen weiter im Schritt. Nächste Stufe: Im Trab bleiben und die Stangen im Trab nehmen. Machte Billy toll, ohne Anschlgen großteils, Frauli hatte mal die richtigen Abstände für Trab getroffen, wie es scheint. :-)
Nach etlichen Runden gabs mal längere Pause.
Als nächste Übung kam Rückwärts. Das hat sich leider wieder etwas verschlechtert, warum weiß ich wieder mal nicht. Ich kombinierte Rückwärts heute mit einer HH-Wendung. 1 Schritt rückwärts, 1 Schritt mit dem Vorderbein zur Seite, wieder einer rückwärts, usw. Ich möchte üben, die Schultern in der Rückwärtsbewegung zu lenken. Mit dem Hinterteil funktioniert das ja schon gut. Immerhin hab ich mittlerweile halbwegs mein Timing im Griff und gebe die Hilfe zum SEitwärtstreten in dem Moment, wo das Bein, das seitwärts treten soll, sich vom Boden löst. Da tut sich Billy auch gleich viel leichter.
So konnten wir dann die Einheit schön beschließen und Billy bekam Feierabend und Abendessen :-)
War mit Knotenhalfter unterwegs, unserem neuen hübschen orangen, das Billy von einer lieben Freundin zu Weihnachten gekriegt hat :-).
Ich habe 4 Trabstangen auf die MIttellinie gelegt. Wir wärmten zu Fuß auf, dann bin ich aufgestiegen und über die 4 Trabstangen im Schritt gegangen. Die ABstände passten für Schritt nicht so recht, und Billy schlug an, aber er ging brav drüber ohne zu zögern. Unsere Übung sah dann so aus: Schritt am Hufschlag, Abwenden auf die Mittellinie, über die STangen, am Ende der Mittellinie auf die jeweils andere Hand, wieder Schritt die lange Seite und wieder abwenden. Nächste Stufe: Nach der Rückkehr auf den Hufschlag trabten wir an und bis zur MItte der langen Seite, bis zum neuen Abwenden auf die Mittellinie, die STangen weiter im Schritt. Nächste Stufe: Im Trab bleiben und die Stangen im Trab nehmen. Machte Billy toll, ohne Anschlgen großteils, Frauli hatte mal die richtigen Abstände für Trab getroffen, wie es scheint. :-)
Nach etlichen Runden gabs mal längere Pause.
Als nächste Übung kam Rückwärts. Das hat sich leider wieder etwas verschlechtert, warum weiß ich wieder mal nicht. Ich kombinierte Rückwärts heute mit einer HH-Wendung. 1 Schritt rückwärts, 1 Schritt mit dem Vorderbein zur Seite, wieder einer rückwärts, usw. Ich möchte üben, die Schultern in der Rückwärtsbewegung zu lenken. Mit dem Hinterteil funktioniert das ja schon gut. Immerhin hab ich mittlerweile halbwegs mein Timing im Griff und gebe die Hilfe zum SEitwärtstreten in dem Moment, wo das Bein, das seitwärts treten soll, sich vom Boden löst. Da tut sich Billy auch gleich viel leichter.
So konnten wir dann die Einheit schön beschließen und Billy bekam Feierabend und Abendessen :-)
Dienstag, 15. Januar 2013
Noch ein bisschen mehr Schnee! :-)
In der Halle übte ich heut wieder ein bisschen FreeStyle-ohne-alles. Bahnfiguren im Schritt zum Aufwärmen, dann ein bisschen Trab dazu, abwechselnd Zirkel und geradaus und Handwechsel, um die Kommunikation bezüglich Richtung zu verfeinern, und dann "das Neue", Angaloppieren. Billy mag nach wie vor die Ecken nicht durchgaloppieren, es fehlt die Balance dazu, schätze ich, aber an der langen Seite Galopp und vor der Ecke wieder Schritt klappt shcon gut, und Billy war richtig heiß aufs Galoppieren ;-).
Danach noch für 5 Minuten mit Gebiss an Stellung und Biegung im Schritt gearbeitet. Beim Absitzen noch die Biegeübungen am Gebiss vom Boden aus gemacht, wie ich es bei Kreinberg gelernt habe (Schande über mich, hatte ich schon wieder völlig vernachlässigt!) und dann war Feierabend.
Billy akzeptiert übrigens das Gebiss noch immer super. Wenn ers sieht, hangelt er schon mit den Lippen danach, überhaupt keine Diskussion und kein Ausweichen mehr. Es ist wirklich faszinierend, diese eine 15-minütige Konditionierungs-Einheit vor 2 oder mehr Monaten hat dafür gereicht ... da hab ich scheinbar mal alles richtig gemacht ;-).
In der Halle übte ich heut wieder ein bisschen FreeStyle-ohne-alles. Bahnfiguren im Schritt zum Aufwärmen, dann ein bisschen Trab dazu, abwechselnd Zirkel und geradaus und Handwechsel, um die Kommunikation bezüglich Richtung zu verfeinern, und dann "das Neue", Angaloppieren. Billy mag nach wie vor die Ecken nicht durchgaloppieren, es fehlt die Balance dazu, schätze ich, aber an der langen Seite Galopp und vor der Ecke wieder Schritt klappt shcon gut, und Billy war richtig heiß aufs Galoppieren ;-).
Danach noch für 5 Minuten mit Gebiss an Stellung und Biegung im Schritt gearbeitet. Beim Absitzen noch die Biegeübungen am Gebiss vom Boden aus gemacht, wie ich es bei Kreinberg gelernt habe (Schande über mich, hatte ich schon wieder völlig vernachlässigt!) und dann war Feierabend.
Billy akzeptiert übrigens das Gebiss noch immer super. Wenn ers sieht, hangelt er schon mit den Lippen danach, überhaupt keine Diskussion und kein Ausweichen mehr. Es ist wirklich faszinierend, diese eine 15-minütige Konditionierungs-Einheit vor 2 oder mehr Monaten hat dafür gereicht ... da hab ich scheinbar mal alles richtig gemacht ;-).
Sonntag, 13. Januar 2013
Es schneit! Schöner dicker flockiger Weihnachtsschnee, etwas zu spät. Aber er macht erstaunlicherweise das Viereck benutzbar, da es nicht so kalt ist, dass der Sand unter der dünnen Schneedecke gefriert, sondern noch weich ist.
Am Samstag hab ich daher das Viereck benutzt und Billy einmal zur Abwechslung vor dem Putzen bespielt. Ich wollte sehen, ob das dem Granteln und Giften beim Putzen einen Abbruch tut. Tut es, zumindest teilweise! Ich vermute an sich immer mehr, dass gewisse Bürsten einfach mit dem Winterfell nicht kompatibel sind. Mit dem Metallkratzer darf ich nämlich kratzen, dass es eine Freude ist, nur wehe, ich komme mit der weichen Bürste! ;-)
Wir haben also heute zuerst einmal gespielt. Ein bisschen aufgewärmt und dann langsam zu einem Circling Game übergegangen, mit viel Schritt, Handwechseln und promptem Anhalten (immer noch nicht besonders gut!).
Schließlich dann auch zum Galopp übergegangen, und dann bekam ich 2 Handwechsel mit fliegenden hintereinander und hab sofort aufgehört. So toll macht er das jetzt schon! Viel koordinierter als früher.
Danach wurde geputzt und gesattelt und wir machten noch einen ganz kleinen Ausritt rund um die Wege auf unserem Hausberg, da stapften wir wieer über verdeckte Baumstämme, schreckten uns beide vor einem Reh, das 2m vor uns aus dem Gebüsch hüpfte, Billy machte ein paar GAloppsprünge (hinterheeer?!!! Oder wie??), ich konnte aber trotz schneeigem Untergrund cool bleiben und wir hatten uns gleich wieder gefangen.
Am Sonntag übten wir auf dem - erstaunlich - weiterhin bereitbaren Viereck ein bisschen, die Hinterhand in der Bewegung zu verschieben. Im Stehen geht das ja auf minimalste Signale ganz toll, ein Schritt links, ein Schritt rechts, z.B. Aber in der Bewegung tut sich Billy schwer, bzw. Frauli macht was falsch. Ich stellte 2 Springständer auf heute als Markierung. Wir ritten eine lange Gerade von Ständer zu STänder, und um den Ständer herum dann jeweils eine halbe Volte, auf der ich versuchte, mit möglichst wenig hinten angelegtem Schenkel Billy dazu zu bringen, hinten zu weichen und entweder weit drunter oder sogar überzutreten.
Dann kamen so die Erkenntnisse. 1) Rechts macht ers toll und sofort, links haperts. Also viel links geübt. Dann wieder die Glühbirne: 2) Hm, auf der rechten Hand klappts toll, und ich sitze mittig bis innen, also rechts, während ich die Hinterhand verschiebe. Auf der linken Hand klappts schlecht, und interessanterweise sitze ich hier auch rechts, das ist hier aber außen! 3) Also was passiert, wenn ich mich bewusster nach innen/links setze - genau, Billy macht es (fast) genauso gut wie rechts!
Nachdem Billy also mit seiner Sitzkorrektur bei mir fertig war, trug er mich dann wieder ein paar Minuten durch das Schneetreiben und den Wald, wir suchten wieder Rehe, fanden auch ein paar, aber die waren diesmal zu weit weg, um sich zu erschrecken ;-).
Am Samstag hab ich daher das Viereck benutzt und Billy einmal zur Abwechslung vor dem Putzen bespielt. Ich wollte sehen, ob das dem Granteln und Giften beim Putzen einen Abbruch tut. Tut es, zumindest teilweise! Ich vermute an sich immer mehr, dass gewisse Bürsten einfach mit dem Winterfell nicht kompatibel sind. Mit dem Metallkratzer darf ich nämlich kratzen, dass es eine Freude ist, nur wehe, ich komme mit der weichen Bürste! ;-)
Wir haben also heute zuerst einmal gespielt. Ein bisschen aufgewärmt und dann langsam zu einem Circling Game übergegangen, mit viel Schritt, Handwechseln und promptem Anhalten (immer noch nicht besonders gut!).
Schließlich dann auch zum Galopp übergegangen, und dann bekam ich 2 Handwechsel mit fliegenden hintereinander und hab sofort aufgehört. So toll macht er das jetzt schon! Viel koordinierter als früher.
Danach wurde geputzt und gesattelt und wir machten noch einen ganz kleinen Ausritt rund um die Wege auf unserem Hausberg, da stapften wir wieer über verdeckte Baumstämme, schreckten uns beide vor einem Reh, das 2m vor uns aus dem Gebüsch hüpfte, Billy machte ein paar GAloppsprünge (hinterheeer?!!! Oder wie??), ich konnte aber trotz schneeigem Untergrund cool bleiben und wir hatten uns gleich wieder gefangen.
Am Sonntag übten wir auf dem - erstaunlich - weiterhin bereitbaren Viereck ein bisschen, die Hinterhand in der Bewegung zu verschieben. Im Stehen geht das ja auf minimalste Signale ganz toll, ein Schritt links, ein Schritt rechts, z.B. Aber in der Bewegung tut sich Billy schwer, bzw. Frauli macht was falsch. Ich stellte 2 Springständer auf heute als Markierung. Wir ritten eine lange Gerade von Ständer zu STänder, und um den Ständer herum dann jeweils eine halbe Volte, auf der ich versuchte, mit möglichst wenig hinten angelegtem Schenkel Billy dazu zu bringen, hinten zu weichen und entweder weit drunter oder sogar überzutreten.
Dann kamen so die Erkenntnisse. 1) Rechts macht ers toll und sofort, links haperts. Also viel links geübt. Dann wieder die Glühbirne: 2) Hm, auf der rechten Hand klappts toll, und ich sitze mittig bis innen, also rechts, während ich die Hinterhand verschiebe. Auf der linken Hand klappts schlecht, und interessanterweise sitze ich hier auch rechts, das ist hier aber außen! 3) Also was passiert, wenn ich mich bewusster nach innen/links setze - genau, Billy macht es (fast) genauso gut wie rechts!
Nachdem Billy also mit seiner Sitzkorrektur bei mir fertig war, trug er mich dann wieder ein paar Minuten durch das Schneetreiben und den Wald, wir suchten wieder Rehe, fanden auch ein paar, aber die waren diesmal zu weit weg, um sich zu erschrecken ;-).
Dienstag, 1. Januar 2013
Die letzten Wochen, rund um Weihnachten und Neujahr, liefen Billys und meine Einheiten eher ohne Plan und Ziel und rudimentär ab.
Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hab ich von Billy ein paar tolle Geschenke gekriegt!
Mein Weihnachtsgeschenk war eine FreeStyle-Einheit am 23. Dezember. Huschhusch schnell zum Pferd schauen, bevor am 24. der große Weihnachtswahnsinn und längere Pferde-Abstinenz losgeht. Das Wetter war fürchterlich, sonst wäre ich ausgeritten, vielleicht war es aber ja ganz gut so. Mein Freund begleitete mich, und weil es feucht und kalt und ungemütlich war, wollte ich ihm nur kurz zeigen, wie toll Billy und ich ohne Kopfstück durch die Halle reiten können. So richtig geübt hab ich das nur einmal bisher, oder zweimal.
Ich nahm also das Kopfstück von Rücken aus ab und wir ritten los und zeigten, was wir so können: Im Schritt ein paar Achten und Slalom, eine halbe Hinterhandwendung, nix so Besonderes ;-)))). Stolz präsentierte ich unser - ich kanns ja immer noch nicht glauben - rückwärts ohne Kopfstück. Billy machte bei allem brav mit. Dann noch ein bisshen angetrabt um zu zeigen: können wir auch im Traaaab!
Und während ich und Billy noch stolz um die Wette schauten, kam nur die Frage: Ja und könnts ihr galoppieren so auch?
Ich machte den Mund auf um zu erklären, dass Billy in der Halle - weil zu klein - eigentlich überhaupt nicht galoppieren kann, zumindest nicht ein längeres Stück.... aber dann dachte ich, naja, ANgaloppieren könnte ich schon probieren, einfach nur so, um zu sehen, ob ers machen würde....
Also Schritt, Trab, und nach der Ecke am Beginn der langen Seite ein Schnalzer, und Billy fällt willig in den Galopp und galoppelt halt einfach so die lange Seite. Ja gut, in der Ecke verloren wir den Galopp irgendwo, aber egal.
Ich strahlte über beide Ohren! Wir können ohne Kopfstück galoppieren! Und natürlich musste ichs noch einmal versuchen, und nocheinmal, und Freund und ich (ich dabei etwas beschämt) stellten fest, dass Billy offenbar ohne alles auf dem Kopf leichter oder zumindest williger in der Halle galoppiert als mit Zügeln dran. How interesting!!
Damit nicht genug, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee kam, aber ich wollte halt nochmal das Rückwärts probieren.... und irgendwie resultierte plötzlich daraus ein 3-Tritte-Rückwärts-und-daraus-direkt-Angaloppieren (ohne Kopfstück, ich erwähnte es schon glaub ich *ggg*), noch dazu mit wenig Energieeinsatz meinerseits, mir blieb regelrecht die Spucke weg, ich hatte kurz den Drang, direkt abzuspringen als Belohnung, hab Billy aber dafür dann doch noch schnell in die Zirkelmitte gelenkt (wie? keine Ahnung - ich dachte halt dran, dass wir jetzt in die Mitte abbiegen und dort anhalten, bitte), runtergehüpft und dem besten Pony überhaupt den ganzen restlichen Tascheninhalt an Leckerlis reingestopft.
Das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, und ich kann den Sommer schon gar nicht mehr erwarten, wenn wir das Ohne-Kopfstück-Reiten dann aufs Viereck verlegen können, wo mehr Platz ist. :-))
Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hab ich von Billy ein paar tolle Geschenke gekriegt!
Mein Weihnachtsgeschenk war eine FreeStyle-Einheit am 23. Dezember. Huschhusch schnell zum Pferd schauen, bevor am 24. der große Weihnachtswahnsinn und längere Pferde-Abstinenz losgeht. Das Wetter war fürchterlich, sonst wäre ich ausgeritten, vielleicht war es aber ja ganz gut so. Mein Freund begleitete mich, und weil es feucht und kalt und ungemütlich war, wollte ich ihm nur kurz zeigen, wie toll Billy und ich ohne Kopfstück durch die Halle reiten können. So richtig geübt hab ich das nur einmal bisher, oder zweimal.
Ich nahm also das Kopfstück von Rücken aus ab und wir ritten los und zeigten, was wir so können: Im Schritt ein paar Achten und Slalom, eine halbe Hinterhandwendung, nix so Besonderes ;-)))). Stolz präsentierte ich unser - ich kanns ja immer noch nicht glauben - rückwärts ohne Kopfstück. Billy machte bei allem brav mit. Dann noch ein bisshen angetrabt um zu zeigen: können wir auch im Traaaab!
Und während ich und Billy noch stolz um die Wette schauten, kam nur die Frage: Ja und könnts ihr galoppieren so auch?
Ich machte den Mund auf um zu erklären, dass Billy in der Halle - weil zu klein - eigentlich überhaupt nicht galoppieren kann, zumindest nicht ein längeres Stück.... aber dann dachte ich, naja, ANgaloppieren könnte ich schon probieren, einfach nur so, um zu sehen, ob ers machen würde....
Also Schritt, Trab, und nach der Ecke am Beginn der langen Seite ein Schnalzer, und Billy fällt willig in den Galopp und galoppelt halt einfach so die lange Seite. Ja gut, in der Ecke verloren wir den Galopp irgendwo, aber egal.
Ich strahlte über beide Ohren! Wir können ohne Kopfstück galoppieren! Und natürlich musste ichs noch einmal versuchen, und nocheinmal, und Freund und ich (ich dabei etwas beschämt) stellten fest, dass Billy offenbar ohne alles auf dem Kopf leichter oder zumindest williger in der Halle galoppiert als mit Zügeln dran. How interesting!!
Damit nicht genug, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee kam, aber ich wollte halt nochmal das Rückwärts probieren.... und irgendwie resultierte plötzlich daraus ein 3-Tritte-Rückwärts-und-daraus-direkt-Angaloppieren (ohne Kopfstück, ich erwähnte es schon glaub ich *ggg*), noch dazu mit wenig Energieeinsatz meinerseits, mir blieb regelrecht die Spucke weg, ich hatte kurz den Drang, direkt abzuspringen als Belohnung, hab Billy aber dafür dann doch noch schnell in die Zirkelmitte gelenkt (wie? keine Ahnung - ich dachte halt dran, dass wir jetzt in die Mitte abbiegen und dort anhalten, bitte), runtergehüpft und dem besten Pony überhaupt den ganzen restlichen Tascheninhalt an Leckerlis reingestopft.
Das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, und ich kann den Sommer schon gar nicht mehr erwarten, wenn wir das Ohne-Kopfstück-Reiten dann aufs Viereck verlegen können, wo mehr Platz ist. :-))
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