you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Donnerstag, 30. September 2010

Heutiges Programm: 1) Gebiss, 2) FreeStyle reiten, an Wendungen feilen.

1) Gebiss war - wie auch gestern - in 1 Minute drin. Wieder mit der Leckerli-Methode. Ich habe allerdings einen ganz kurzen Moment lang befürchtet, dass er trotz Leckerli die Zähne zusammenbeißt. Aber dann wollte er es doch haben und hat dafür das Gebiss in Kauf genommen. Er hat es relativ bewusst aufgenommen und ins Maul gearbeitet (das Gebiss meine ich), ich habe den Eindruck, dass er weniger versucht, das Leckerli am Gebiss vorbei zu erhaschen. So als würde er langsam unseren Deal akzeptieren (Tausche Leckerli gegen Gebiss-Rumtragen!).
Beim Ausziehen hab ich auch wieder versucht drauf zu achten, dass er den Kopf nicht im letzten Moment hochreißt, aber ich hab irgendwie zu wenig Hände. ich habs aber geschafft, das Gebiss ruhig mit beiden Händen an den Ringen im Maul festzuhalten (Kopfstück war schon drüber, denn er reißt den Kopf erst dann hoch, wenn das geschehen ist) und erst dann vorsichtig rauszunehmen, als der Kopf wieder unten war. Dieses Kopfhochreißen ist nicht hektisch, er denkt wohl einfach, so zieht man ein Gebiss aus. Möchte ihm halt einfach zeigen, dass das auch angenehmer geht. ;-).

2) Viereck war so lálá bereitbar. Ich wollte mich heute aufs Lenken ohne Zügel und ohne Stick konzentrieren und den Seitwärts-Schenkel-Gehorsam, der im Schritt wie gestern beschrieben genial funktioniert, ein bisschen im Trab üben, später dann Galopp - denn da hapert's dann ncoh gewaltig.

Billy ist in letzter Zeit irgendwie verändert. Eigentlich zum Positiven, nur für mich ist es ungewohnt. Denn der Büffel benimmt sich nun wie ein Pferd mit FLuchtinstinkt. Ich überlege schon, ob es doch am Mineralfutter liegen kann - seit ca. Juli gebe ich ein von der Osteopathin empfohlenes.
Jedenfalls ist Billy ungewohnt guckig am Viereck. Er sieht hierhin, er sieht dorthin, er wird an jeder langen Seite schneller (schneller, kann man sich das vorstellen???). Er benimmt sich eben wie ein normales Pferd, wenn es kühler und Herbst wird, Blätter rascheln und Wind weht. Nicht hektisch oder ängstlich, aber eben mit neugieriger Aufmerksamkeit und Anteilnahme an seiner Umwelt. Gleichzeitig achtet er auch mehr auf mich, auch wenn er hie und da unkonzentriert scheint, aber mit einem Zucken nimmt er dann wahr: "uh oh, sie will was von mir", wenn ich nur ganz sanft mit dem Schenkel komme (100g-Tafel Schweizer Schokki halt, die reitet bei uns jetzt immer mit *gggg*). Das ganze ist ungewohnt, es freut mich eigentlich, weil ich doch mehr Lebensfreude als in den letzten 2 Jahren sehe. Gleichzeitig ist es wie gesagt ungewohnt - ich hab mich so sehr drauf eingestellt, dass das Pferd ein Büffel ohne Fluchtreflex ist, dass ich mich nun halt umstellen muss.

However, ich habe zuerst Aufwärmvolten im Schritt gemacht, wir diskutierten manchmal drüber, wie tief eine Pfütze sein darf, dass pferd ohne Zögern reinsteigt, aber er war sehr brav, und ich kann Volten auf reinen Schenkel, nach einiger Zeit dann mit bloßer Körperdrehung reiten. Ich kann sogar bestimmen wie groß die werden :-).

Dann im Trab: Da haperts wie gesagt. Er missversteht und reagiert gar nicht, kommt dann der Schenkel, wird er schneller. Wir sind dann 20 Minuten durchgetrabt: Einmal einen Zirkel, solange bis er auf mein Körperkommando zum Abwenden reagiert. Dann wieder geradeaus. So lange bis er auf den Zirkel vergessen hat *g*. Dann wieder Zirkel, geradeaus, einmal so, einmal so. Pause, wenn er einige Male hintereinander gut auf mich geachtet hat und Zirkel und geradeaus gut unterschieden hat.

Es war eine recht unkonzentrierte Einheit, aber doch ganz erfolgreich, bin zufrieden.

Mittwoch, 29. September 2010

Im Zaum II

Wieder hab ich heute als erstes das Zaumzeug angezogen. Zuerst ein bisschen Friendly Game damit, während eines Stick to Me hab ich ihn gestreichelt, während der Zaum an meinem Arm hing. Man merkt dass er skeptisch ist, er weicht dann aus, drückt sich an die Hallenwand, weil er denkt ich leg ihn gleich an. So hab ich ein bisschen Liberty aufgewärmt, wobei es dann schwierig war, einen Moment zu finden, wo ich ihm das Zaumzeug anlege. Nach einem Draw in die Mitte ist das u.U. nicht so klug, dann mag er womöglich gar nicht mehr reinkommen, wenn er denkt, er bekommt dann die Trense rein. Schwierig schwierig.

Aaaber: Das Ding war heut in 1 Minute drin. Wieder ein Leckerli unter das Gebiss geschoben, ein bisschen mit Kopfsenken gespielt, dann hingehalten, das Leckerli gleichzeitig mit dem Gebiss reinarbeiten lassen, fertig. Er versuchte es heut gar nicht sooo zu vermeiden, sondern nahm scheinbar das Gebiss als notwendiges Übel zum Erlangen des Leckerlis in Kauf.
Während des Reitens hat er dann öfter hektisch darauf herumgekaut, aber das war, weil er nervös und ungeduldig und unkonzentriert war, weil er gesehen hat, dass Heu verteilt wird.

Diese Unkonzentriertheit war auch etwas kontraproduktiv, weil ich eigentlich Konzentrationsübungen vorhatte. Ich ließ ihn daher etliche Runden traben, und dann gings besser mit der Konzentration. Er hat sich sehr bemüht, aber man konnte richtig fühlen, wie er immer nur ans Heu dachte *g*.
Ich habe abwechselnd Hinterhandwendungen und seitwärts abgefragt, da er das nun beides brav macht, aber manchmal verwechselt (was vermutlich an mir liegt). In der Mitte der Halle hatte er heute wirklich Schwierigkeiten, mir zuzuhören, war ein bisschen wie ein hyperaktives Kind ;-). da er stets nur um seinen Mittelpunkt kreiselte, statt bei der Hinterhandwendung selbige stehen zu lassen, hab ich es uns dann erleichtert und bin an die Hallenbande gegangen. Voilà, er tat sich viel leichter. Wir haben wirklich 1A 180°-Drehungen gemacht, Stick brauch ich dazu auch keinen mehr. Dann kombiniert mit Seitwärts: 180°-Hinterhandwendung am Hufschlag, dann Pause zum Nachdenken, dann seitwärts die ganze kurze Seite (die in der Halle nur 10m lang ist) entlang bis zum gegenüberliegenden Hufschlag. Dort wieder Pause, dann dort 180°-Wendung und wieder zurück. Nach 2x hat er die Übung und das Muster geschnallt und brav mitgemacht.
Ich habs nur ein paarmal gemacht und dann nach einer wirklich perfekten HH-Wendung Schluss gemacht. Dann noch etwas geübt, den Zaum auch wieder kontrolliert auszuziehen (er reißt immer, kaum hat man das Kopfstück über die Ohren, den Kopf hoch und haut sich das Ding selbst an die Zähne - kein Wunder dass ers nicht mag) mit gesenktem Kopf - ging etwas besser als zuletzt.

Besonders entzückt bin ich momentan vom Schenkelgehorsam. Er ist oft so übereifrig, dass ich nun wirklich wirklich aufpassen muss, was die Schenkel machen. Bisschen zu viel anspannen und er beginnt schon seitwärts zu gehen. Ich kann nun perfekt Schlangenlinien und Volten gehen und mit den Schenkeln lenken... ein Riesenfortschritt zu noch vor 1/2 Jahr! Das haben die Isolationen von Vorhand-Weichen und Hinterhand-Weichen bei Bernie gebracht, sowie seine Unterteilung der Beinhilfen in noch einmal 4 Zwischenphasen (oberer Unterschenkel, unterer Unterschenkel, Achillessehne, Ferse).
Ein ganz tolles Pferdchen hab ich :-).

Dienstag, 28. September 2010

Billy im Zaum halten

Ich war am Wochenende wieder bei einem Kurs von Bernie Zambail zusehen und hatte Gelegenheit, ihn zu meinem (bzw. Billys) Trensenproblem zu befragen. Nachdem er nach den üblichen gesundheitlichen Aspekten (Zähne usw.) gefragt hatte und ich es näher geschildert habe, hat er - meinen Herrn Pferd ja gut vom August kennen - aus der Ferne versuchsweise diagnostiziert, dass mir Herr Billy wohl wieder mal den Stinkefinger bzw. eine ganze Stinke-Hand zeigt ("Deiner macht dann ja eher SO", sprach Bernie und hielt 4 Finger in die Höhe). Er meinte weiters, gewisse Dinge müssten zu gewisser Zeit halt einfach vom Pferd akzeptiert werden, auch wenn klar ist, dass es ohne Metall im Maul angenehmer ist als mit. Ich sollte einfach Gebiss rein, jedes Mal wenn ich mit ihm spiele, egal was ich mache, nicht anfassen, einfach nur tragen lassen.

Also hab ich das heut wieder gemacht. Tja, da geht halt das letzte Tageslicht dahin, während ich mit Billy eine Dreiviertelstunde "touch it" mit dem Gebiss spiele, das Zaumzeug über die Ohren und wieder runter tue ungefähr 100x hintereinander (ohne das Gebiss reinzutun, das baumelt dann unterm Kinn) - bis er den Kopf reinsteckt, sehr gut. Gebiss abschlecken lassen, Kopf senken aufs Gebiss zu, alles geht. Nur Mund aufmachen und reinnehmen, nö. Tja, es musste aber sein und schließlich hab ichs ihm mit einem Leckerli untergeschummelt. Gleich wieder raus, etwas später nochmal mit Leckerli reingeschummelt, dann drin gelassen und normal gespielt, heute Liberty.

Dazu muss ich gleich schwärmen, wie toll heute das Von-der-Weide-Holen war. Und ich hätts fast nicht bemerkt. Also ich gehe zum mampfenden Billy, und er kam ziemlich sofort mit. Wir gingen so, Liberty, Schulter an Schulter, dann bin ich über irgendwas gestolpert und wollte sehen was das ist, blieb stehen, inspizierte.... und merkte überhaupt nicht, dass Billy auch stand und brav wartete. Ich ging weiter und er mit und erst ein paar Sekunden später kam mir in den Sinn, wie toll das gerade war! Ich hab ihn dann noch zu den im Wind flatternden Siloballen geführt und wir haben uns die gemeinsam angesehen, bis sie ihn nicht mehr interessierten.
Das geht jetzt echt schon so gut... nachdem Billy im Frühling eine Phase hatte, wo er immer voraus gelaufen ist (ich durfte ihn holen, dann ließ er mich stehen und galoppierte zum Ausgang), habe ich einmal dran gearbeitet - einfach am Halsriemen gezupft, wenn er sich davon machen wollte. Seither bleibt er da, in Schritt, Trab und Galopp. Letzte Woche sind wir abwechselnd in Schritt zum Ausgang gegangen, dann ein bisschen Trab, Galopp und danach wieder Schritt und sogar Halt.

Die Liberty-Session in der Halle war auch sehr gut. Ich muss ja das Bring Back auf der rechten Hand üben, und so haben wir nur das gemacht. Rausgeschickt, gleich wieder reingeholt. War bemerkenswert gut, ich habe ungefähr 1 Monat kein Liberty mehr gemacht. Er kam sofort immer rein, bekam lange Pause und auch einmal ein Leckerli.
Dann hab ich ihn nach links geschickt, mit Bernies Details einen suuuuper-Handwechsel auf rechts hingekriegt! wirklich perfekt, ein perfektes S und den Trab gleichmäßig gehalten - wieder mal bin ich baff, denn On Line bringen wir das nicht so gut zusammen.

Gut, nun war das die bessere Seite. Ich ließ es drauf ankommen, holte ihn von rechts rein, schickte ihn links, kurz hat er gezögert, und dann auf dieser Hand einen ebenso perfekten Handwechsel im Trab hingelegt. Zum ersten Mal hat das in diese Richtung geklappt! *freu*

Nur leider war dann der Draw wieder kaputt auf der rechten Hand, ab da war das Bring Back wieder zäh und er ließ sich 3, 4x einladen, bevor er in die Mitte kam. Mist! Aber es wird schon werden, dass beides klappt.

Donnerstag, 23. September 2010

Noch einmal Schlammcatchen :-)

Ich habe Billy zuerst wieder On Line vorbereitet. Ganz kurz haben wir zum zweiten Mal Seitwärts am 14m Seil geübt. Wieder hab ich ihn in immer größer werdenden Halbkreisen mit der Nase zum Zaun geschickt und dort pausieren lassen. Dann, fast mit dem ganzen Seil als Distanz, nach Seitwärts gefragt. Das nahm er nicht besonders ernst, aber Frauli kann sich schnell bewegen, und nachdem ich dann mal, als keine Reaktion auf Phase 1,2,3 kam, hingestartet bin und ihn an der Hinterhand mit dem STring touchiert hab, hat er danach auch auf größere Entfernung (noch nicth ganz 14m, aber doch recht weit) reagiert und ein paar Schrittchen angeboten. Die Hinterhand hängt so noch sehr nach, weil er auf diese Distanz mein Driving nicht sehr ernst nimmt.
Wird aber schon noch ;-).

Danach bin ich zu unserem Matschloch geritten, um die Trainingseinheit dort zu wiederholen bzw. fortzusetzen.
Riiiiesenfortschritt gegenüber letztem Mal!
Erstens hates nicht wie letztes Mal 1 Stunde, sondern nur noch 15 Minuten gedauert, bis ich einen Fortschritt gesehen habe, mit dem ich abschließen konnte (darüber war ich froh, denn es wird ja schon wieder so früh dunkel!).
Zweitens gab es eine Riesenverbesserung, insofern er schon bald - zumindest in eine Richtung - nicht nur nicht gehüpft ist, sondern nach 1x traben das ganze im Schritt geschafft hat. Ich habe - leider nur rein zufällig - richtiges Timing an den Tag gelegt.... ich sah, dass er das Matschloch schon wieder springen wollte, noch dazu so, dass er mir definitiv zu knapp an mir dran war. Ich hab daher ein ziemlich eindeutiges STOP!!-Signal mit dem Seil gegeben, das zufällig genau in dem Moment ankam, als er die Vorderbeine hob um zu springen - setzte sie wieder ab, der Sprung war unterbrochen, und der arme Billy landete mit einer Art Schocktherapie mit beiden Vorderbeinen genau dort, wo er seine Füße absolut nicht hinsetzen und deshalb hatte springen wollen *hihi*. Mitten in der tiefsten Stelle des Matschlochs (die geht wohlgemerkt nicht einmal bis zum Fesselkopf *g*)! Billy starrte mit entsetztem Blick auf seine im Matsch versunkenen Vorderhufe und wartete, dass nun das Matschmonster auftaucht und ihn frisst. Ich wartete mit und blieb mal ganz entspannt.
Siehe da, das Matschmonster kam nicht. Und nicht nur das, pferd kann sogar den Fuß wieder rausziehen aus dem Matsch! Und ohne Anstrengung auf die andere Seite gehen!

Es gab Riesenlob und ein Leckerli.
Ab da konnte er zumindest diese Richtung im Schritt durchgehen. Noch nicht ganz entspannt, aber er geht im Schritt und ruhig.
In die andere Richtung ist es schwieriger, warum auch immer, hier hat er bis zum Schluss noch kleine Hupferl gemacht (aber sehr kleine im Vergleich zum letzten Mal), und schließlich so ein halb-Trab-halb-Hupf, das ich gelten ließ, ihn noch einmal in die andere Richtung im Schritt durchgeschickt hab und dann wieder aufgestiegen und heimgeritten bin.
Wobei zu bemerken ist, dass ich ihn zum Aufsteigen in eine Pfütze parkte, die genauso tief wie das gefürchtete matschloch ist - da schaut er nichtmal, steigt rein, steht still. Lustiges Pferdchen ;-).

Dienstag, 21. September 2010

Hatte heute ein paar Zuschauer, da bin ich immer ein bisschen planloser als sonst. Aber lief alles ganz gut.

Ich habe nun On Line mit Sideways am 14m Seil begonnen. Zuerst einmal die Vorübung: Billy in Halbkreisen in Richtung Viereckbegrenzung zu schicken und dann stehen zu lassen. Klappte gut, er bekam dabei - vorher eher schläfrig - richtig Energie und galoppelte auch mal davon, obwohl ich kaum Druck machte (kein Stick). Dann hab ich ihn etwas seitwärts driften lassen, in die bessere Richtung auch mal etwas schneller mit mehr Druck, er hat brav reagiert; damit habe ichs für den ersten Versuch gut sein lassen. Jetzt möchte ich langsam die Distanz bis auf die ganzen 14m ausbauen - ein Lernprozess mehr für mich als für Billy *verhedder*.

Dann bin ich geritten, wieder Galopp geübt, werde aber jetzt langsam wieder zu anderen Übungen übergehen. Ich bekomme zu 90% den Handgalopp, nach dem ich gefragt habe, auch auf freien Linien, auf der Mittellinie, der Diagonalen, der offenen Seite des Zirkels. Wenn es nicht klappt, bin ich meistens schief gesessen oder verdreht oder hab ihn überfallen.

Danach hab ich mich noch auf Rückwärts eingelassen, was dann wieder lange gedauert hat, 100x vor und zurück, weil Herr Billy immer auf Phase 3 wartete - ich aber genau wusste, dass es auf Phase 1-2 auch geht, also hab ich ihn so lang genervt, bis es klappte. Auf Phase 1 ging es schließlich (und dann bin ich sofort abgesessen und hab Schluss gemacht), aber was für eine Phase 1!! Eine laaaaaange! Sicher 1 Minute. Oder länger. Angefühlt hat sichs wie eine Stunde. Aber dann ging er ohne Phase 2 fünf Schritte zurück. How interesting ;-).

Montag, 20. September 2010

Um weiter an den "leads" im Galopp zu arbeiten, hab ich heut eine Art simple Question Box aufgebaut. Die bestand nur aus einer Pylonenreihe bei X, parallel zur kurzen Seite. Ich bin dann einfach Zirkel geritten, und bei X gabs jeweils eine Änderung: einen Handwechsel oder einen Gangartwechsel usw.
Angefangen haben wir im Schritt, mit Haltparade in der Pylonenreihe. Mal rechte, mal linke Hand. Dann antraben bei X in der Pylonenreihe und wieder anhalten bei der nächsten Runde. Mal Handwechsel, mal keiner.
Billy wusste ziemlich schnell, dass bald Galopp kommt ;-). Gleich der erste Versuch war ein voller Erfolg: wir kamen vom Zirkel auf der rechten Hand, und bei X fragte ich aber nach Linksgalopp (weniger gute Seite) - und voilà, das Pferd scheint tatsächlich auf mich zu hören, denn er galoppierte richtig links an :-). Wir sind die Runde galoppiert, dann gabs Pause bei X und viel Lob.
So hab ich dann weiter gemacht: Mal rechts, mal links, mehrere Male links, mehrere Runden rechts, immer schön abwechseln, damit er nicht denkt, er weiß ohnehin was kommt. Dann wieder ein paar ruhige Trabrunden eingebaut, weil er sich durch das oftmalige Angaloppieren schon ein bisschen aufheizt (hätt ich wohl auch nie gedacht früher *g*).

Ich hätte aufhören müssen, nachdem es 2 oder 3x auf jeder Hand gut geklappt hat... es wurde dann eher schlechter, Billy begann Knoten in den Beinen zu bekommen und der Linksgalopp wurde überhaupt zum Renntrab. Nun ja. Wieder eine Lektion - für mich ;-)

Donnerstag, 16. September 2010

Wir haben heute weiter an unserem Yoyo am 14m Seil geübt. Die ersten 6-7 m gehen wirklich fein, nicht schnell, aber sehr fein (Phase 0,5, d.h. Energie und Hand etwas heben). Danach braucht es etwas höhere Phasen.
Heute hab ich mich aber drauf konzentriert, dass er die 14m zügig, d.h. nicht unbedingt schnell, aber ohne stehenzubleiben, rückwärts geht. Und hat auch gut geklappt, ich brauche dann allerdings bei weiterer Entfernung auch mal eine Phase 4, um bei ihm anzukommen.
was mich besonders freut ist aber, dass das Rückwärts nun ohne angelegte Ohren geht. Die ersten paar Meter ist er sogar sehr aufmerksam, Ohren vorne, achtet sehr genau auf Veränderungen in meiner Energie.
So lustige Sachen wie ein Schritt vor, einer zurück, 2 vor, 2 zurück klappen auch auf Körperspannung.

Dann noch etwas FreeStyle - ich habe weiter das Angaloppieren auf freien Linien, diesmal der Diagonalen - geübt. Da er freiwillig immer im Rechtsgalopp anspringt, übe ich v.a. Linksgalopp. Auf dem Hufschlag wählt er ihn immer richtig, aber auf der freien Linie habne wir dann doch auch mal rechts, obwohl ich links wollte, oder auch mal Kreuz. Aber ich bilde mir ein, dass der Prozentsatz, wo er links anspringt, weil ich es sage, leicht gestiegen ist. Meine Körpersprache ist aber noch zu ungenau, dann gibts Kreuzgalopp. Momentan versuche ich eben überdeutlich, meine innere Hand/Schulter vorzunehmen und tapse am äußeren Bein an - wahrscheinlich aber oft im falschen Moment --> muss mich mehr mit Fußfolgen beschäftigen und sie endlich fühlen lernen.

Kein Biss

Wo die Tage wieder kürzer werden und manchmal wenig Zeit ist, ists wieder Zeit für etwas, was ich länger vernachlässigt habe: Billy mit dem Gebiss anfreunden.

Nur: Es gelingt und gelingt nicht und langsam gehen mir die Ideen aus. Er wehrt sich nicht sonderlich, er steht einfach da und beißt die Zähne zusammen. Auch eine halbe Stunde, wenns sein muss. Da hilft kein Massieren von Zunge und Laden, kein gut Zureden, kein Leckerli, kein gar nix. Er mags nicht. Er mag gar kein Gebiss. Probiert hab ich nun schon doppeltgebrochen dünn, doppeltgebrochen dick, doppeltgebrochen mit Kupferrolle, einfach gebrochen dünn, einfach gebrochen dick, Olivenkopf, Wassertrense, Knebeltrense, Kupfer, Sweet Iron, und nun Plastik - egal, er mags nicht.
Ja mit viel viel Geduld und manchmal auch mit weniger krieg ich es irgendwie rein, aber ich komm mir doch eher vor wie beim Horse-Wrestling, jedenfalls nicht besonders horsemanship-mäßig. Clickern hab ich probiert, immerhin mit dem Erfolgt, dass er es ins Maul nimmt, ganz ganz kurz (lang genug um aufs Plastik so fest reinzubeißen, dass es beim ersten Versuch ruiniert ist *grml*), dann den Kopf hochreißt um es wieder loszuwerden, um hernach nach dem verdienten Leckerli zu gieren. An diesem Punkt steh ich an, besser wird es nicht. Klar kann ich das Kopfstück dann schnell drüberziehen und dann ist es drin, mit Sicherheit gehts beim nächsten Versuch aber schlechter.
Und dabei hab ich es noch nie angefasst, allenfalls Zügel blind reingeschnallt. Wenn ich sie mal angefasst hab für ganz ganz vorsichtige erste Kontaktaufnahme, konnte ich am nächsten Tag oder beim nächsten Mal mit heftiger Gegenwehr rechnen.

Ich hab versucht am Ende der Einheit anziehen, zum Putzplatz führen, dort ausziehen und Fresschen (quasi: Gebiss anziehen mit Arbeitsende assoziieren). Ich hab versucht Gebiss anziehen dann Fresschen geben (Heucobs gehen schon - Gebiss mit Fresschen assoziieren). Ich hab vesucht lange und oft drin lassen, bis es einfach normal wird.

Ich versteh einfach nicht warum er so ein Problem damit hat. Er wurde vor mir mit Gebiss geritten, aber nur ausreiten, kann mir nicht vorstellen dass da arg rumgezerrt wurde, da er ja ein gemütlicher Typ ist. Eigentlich ist der einzige Ausrüstungsgegenstand, den er wirklich mag und wo er den Kopf reinsteckt, das Knotenhalfter *seufz*.

Mir gehen die Ideen aus... falls wer welche hat, nur her damit!

Mittwoch, 15. September 2010

Rezension: Angelika Schulten: Pferde lieben reicht nicht

Angelika Schulten: Pferde lieben reicht nicht! Pferdeverstand einschalten – Fehler vermeiden. Mit Tipps der alten Meister. Norderstedt: Books on Demand, 2009. 164pp.

Oje!
Das dachte ich bei Lektüre der Einleitung. Nach jedem Satz ein Rufzeichen, nach wichtigen Sätze doppelte Rufzeichen (die für mich in einem seriösen Buch gar nichts zu suchen haben), und nach jedem Satz – auch wenn der Gedankengang weitergeht – ein doppelzeiliger Absatz. Anstrengend zu lesen, dachte ich.
So blieb es leider auch.

Das Inhaltsverzeichnis liest sich ja noch recht gut, es erweckt den Eindruck, dass es einen roten Faden gäbe. Da dann aber viele der Kapitel themenmäßig an ihrer Überschrift nur knapp vorbeischrammen oder das Thema überhaupt verfehlen (im Kapitel über die Sprache des Pferdes geht es plötzlich ausschließlich über die Sinne und deren Vermögen – was zwar natürlich mit der Sprache zu tun hat, aber über die Sprache selbst findet sich dann nichts mehr), geht der rote Faden im Text selbst für den Leser (zumindest für mich) verloren. Manche Kapitel, über die man eigene Bücher schreiben könnte, werden in einigen Zeilen abgehandelt (die Ausführungen zur „Lernbereitschaft“ passen auf eine halbe Seite, die dann plötzlich nur von „artgerechter Haltung“ handelt – worüber man aber auch mehr als eine halbe Seite schreiben könnte). Die gebotenen Informationen wirken einfach unvollständig und unwillkürlich zusammengesucht.
Was mich weiters besonders gestört hat sind die verallgemeinernden Formulierungen, die völlig außer Acht lassen, dass es mehr als eine Reitweise gibt. „Man tut“, „man nimmt“, „man geht“, „man sagt“ oder z.B. (p. 162) „auch beim Schulterherein macht die Lektion auf der rechten Hand mehr Probleme“ (sagt das mal bitte wer meinem Pferd???). Daneben finden sich unglückliche Formulierungen, die teilweise einfach herzig-amüsant sind wie „Der Heckmotor sitzt hinten“ (p. 7), teilweise aber auch einfach einen falschen Eindruck erwecken, wie z.B. „Im Schritt sind im ersten Ausbildungsjahr jeglicher Hilfszügel und jegliches Ausbinden verboten“ (p. 95 - schön wärs!). Dinge werden in einem einzigen Satz als Fakten dargestellt, über die die Experten der Reiterwelt bücherweise diskutieren.

Kommen wir nun zu den auf dem Cover beworbenen „alten Meistern“. Wenn man sich auf diese stützt, sollte man vielleicht irgendwo formulieren, wen man unter „alte Meister“ zählt und warum. Zitiert werden soweit ich sehen kann nur 1) Xenophon, 2) de la Guérinière und 3) Oliveira. Mehr konnte ich nicht entdecken (Literaturangaben leider auch Fehlanzeige). Warum ausgerechnet diese drei – nicht erklärt.
Die Zitate passen manchmal zum Thema – manchmal aber auch nicht wirklich. Wer zitiert wird, ist manchmal angegeben – manchmal aber auch gar nicht (da steht dann: „Zitat: blablablabla“. Punkt. Keine Angabe, welcher der 3 großen alten Meister das jetzt war). WO die Zitate her sind, wird sowieso kein einziges Mal angegeben – nicht einmal ein einziges Werk der „alten Meister“ wird erwähnt.

Es bleibt inhaltlich einfach völlig unklar, was die Autorin eigentlich bezweckt. Sie streift jedes Thema, behandelt sogar das Fahren, aber nichts davon ausführlich genug, als dass man etwas damit anfangen könnte. Für einen Anfänger viel zu unstrukturiert und unausführlich, für einen Fortgeschrittenen keinerlei neue Informationen. Für Kinder zu trocken. Insgesamt wirkte das Buch auf mich wie das etwas ausgebaute Referat für die Schule einer vielleicht 16jährigen Pferdebegeisterten, zusammenrecherchiert aus Internet und ein paar Pferdebüchern.

Nun gibt es genügend andere Bücher, die ihren fehlenden Inhalt mit hübschen Fotos und ansprechendem Layout wettmachen. Das ist hier aber auch nicht passiert; das Layout ist in den 80ern des letzten Jahrhunderts steckengeblieben. Sichtbar verpixelte Bilder und Zeichnungen sind einem Buch auch eher… naja.

Mein Fazit: Sehr bemüht, keine Frage. Aber: Ein bisschen Pferdewissen reicht nicht (um ein Buch zu schreiben).

Das alles gibt selbstverständlich nur meinen persönlichen Eindruck wieder. Nix für ungut!

Dienstag, 14. September 2010

Schlammschlacht

Während es auf dem Viereck und in der Halle sowohl reiterlich als auch vom Boden aus momentan wirklich gut läuft, werden Ausritte für mich immer mehr zu einem Angstgegner. Billys Abhauen und Über-die-Straße-Rennen im Mai hatte wohl doch größere Auswirkungen auf meine Confidence als ich bisher geglaubt habe.

Meine Comfortzone, der "ruhige blaue See", wie Bernie es nannte, ist massiv geschrumpft und beschränkt sich momentan auf das Stallgrundstück. Ok, das ist groß, Mini-Ausritte möglich, aber sobald wir uns über die Grenze begeben, werde ich angespannt. Wenn ich ein Moped höre, krieg ich Panik.

Natürlich überträgt sich das aufs Pferd, und das einstmals "bomb-proof"-Tier ist nun auch angespannt und fluchtbereit - so machte er bei zwei Ausritten - einer allein, der andere mit anderen - in zwei verschiedenen Situationen auf dem Absatz kehrt und versucht nach Hause zu rasen. Worauf ich natürlich noch angespannter bin. Was das Tier noch angespannter macht. Usw. usf.

Hier ein Bild, wie ich Billy derzeit bei Ausritten empfinde (man vergleiche mit seiner "normalen" Horsenality...): Das meiste davon trifft eher auf mich zu, Billy spiegelt es wohl nur.










Da der letzte Ausritt wirklich ganz ganz schlimm für mich war und seit dem Abhauen an der Hand Absitzen in Notsituationen für mich einfach nicht mehr machbar ist, versuch ich jetzt mal etwas Confidence innerhalb der Comfort-Zone zu gewinnen.

Einer der ganz konkreten Angstgegner ist Wasser in jeder Form. Da mir Billy aber am letzten Ausritt bewiesen hat, dass er, von einer ruhigen Person geführt, völlig ohne Zögern ins Wasser steigt und sogar 3 oder 4 m dem Bachlauf folgt (bei mir setzt er keinen Fuß hinein und springt höchstens), ist klar dass das an mir liegt. Also haben wir mal daran gearbeitet heute, in sicherer Umgebung: Am stalleigenen "Gatschloch", das uns bisher immer einen Weg versperrte.

Bin mal hingeritten, natürlich wollte er nicht drüber, also vom Boden aus: Zuerst mal geführt, er sprang es immer. Dann drübergeschickt à la Squeeze Game. Er hat hier keine große Angst, er will nur einfach nicht in den Gatsch steigen (was mir durchaus verständlich war, nachdem ich es vorgemacht habe und bis zur Wade in der Pfütze versank, die ich für 10cm tief gehalten hatte). Trotzdem - manche Pferde müssen so wohnen, also wird Herr Billy da wohl auch einen Fuß reinsetzen können. Anfangs ließ ich ihn noch an den Rand ausweichen, dann haben wir uns immer mehr an die Mitte herangetastet. Schließlich konnte er ziemlich ohne Zögern in der Mitte wenigstens durchtraben, ohne Sprung. Das war schon sehr gut, ich ließ es gut sein, wir waren beide schon eingegatscht bis zu den Ohren ;-)

... und nächstes Mal versuchen wir dann eine Steigerung. Ich möchte gern dass er Schritt durchgeht; das ging heute nicht mehr, ich wollte keinen Misserfolg provozieren, das kann ich im Moment gar nicht brauchen ;-) .


Donnerstag, 9. September 2010

Es läuft...

... alles schön rund momentan *freu*. Wir machen gute Fortschritte, bei On Line und FreeStyle.

Unglaublich wie Bernies simpler "Standards-Beobachten-Tipp" mir weiterhilft. Obwohl ich mir einbilde, doch bisher auch schon die Fortschritte beobachtet und in etlichen Listen festgehalten zu haben. Aber irgendwie ist es momentan einfach total hilfreich.

Woran wir momentan arbeiten:
On Line: Galopp. Ich möchte das Viereck noch ausnutzen, solange es geht. Bald nehmen die mir wieder eine Stunde Tageslicht weg und dann ist nix mehr mit Viereck, außer am Wochenende.
Grad gestern haben wir da wieder einen großen Schritt vorwärts gemacht: Billy kann jetzt 2 Runden auf der linken Hand durchgaloppieren, während ich in Neutralstellung bleibe. Gott sei Dank hab ich nach dem Bernie-Kurs erkannt, dass ich wieder mal am besten Weg bin, das Pferdchen gründlichst abzustumpfen, weil es einfach sooo mühsam war, 100x in Trab verfallen, 1 Galoppsprung, Trab, 1 Galoppsprung. Um endlich loben zu können, hab ich mich dann schon öfter mitgedreht oder dauergeschnalzt oder so. Was ich jetzt anders mache, weiß ich nicht, aber ich bleib jetzt in Neutral und in der Mitte! Wenn ich Phase 4 brauche, hol ich Pferdchen zu mir her dazu *g* - sehr interesssant, dass das viel effizienter ist als aufs Pferdchen zuzugehen - was er immer - und mit Recht - als aggressiv betrachtet hat. Interessanterweise galoppiert nun Pferdchen an, wenn ich nach laaaanger Phase 1 und dann 2 und 3 beginne, das Seil als Vorbote der Phase 4 kürzer zu nehmen *g*.
Jedenfalls war das angaloppieren heute super - auf rechter Hand sofort auf Phase 1, dann 2einhalb Runden gehalten, das hat mir schon gereicht. Links mussten wir etwas öfter ansetzen und ich habe Phase 3 gebraucht, aber dann gings, und nach einigen Versuchen mit ungewünschten Trabparaden ist er eben 2 volle Runden durchgaloppiert, ohne dass ich mich gedreht habe oder geschnalzt hab - ich konnts gar nicht glauben. :-)
Und noch immer verstehe ich nicht, warum es Liberty besser geht und FreeStyle auch *kopfschüttel*.

FreeStyle arbeiten wir am Seitwärts. Das ging von rechts nach links super gut, daher hab ich das die letzten paar Sessions ganz gelassen und nur links nach rechts geübt, um es gleich gut zu kriegen. Mittlerweile muss ich erstmal kurz diskutieren, während Billy alles anbietet außer Seitwärts, bis er sich dann darauf einlässt, die Beinchen zu sortieren. Vorbereitet hab ich das Seitwärts, indem ich neu und genauer als zuvor das Weichen von Hinterhand und Vorhand isoliert habe (haben wir bei Bernie gemacht). Seither kapiert Pferdchen endlich den seitwärts treibenden Schenkel, und manchmal reagiert er sogar zu heftig, ich muss richtig aufpassen, dass ich nur ganz ganz leicht drücke, v.a. beim SEitwärts. In die Richtung, in die er sich schwerer tut, läuft er mir manchmal richtig davon - soll auch nicht sein, ist aber sehr bemüht.
Ohne Zaun können wir es auch nach ein bisschen Vorbereitung, seit 2 Tagen :-). Geht sogar besser als mit Zaun (der ist irgendwie so magnetisch *g*).

Und dann übe ich FreeStyle noch das Angaloppieren auf "freien Linien", nachdem ich festgestellt habe, dass es nur am Hufschlag klappt. Zuerst an der offenen Seite des Zirkels , das ist kein Problem mehr. Dann auf der Diagonalen. Dort hab ich das PRoblem erstmals bemerkt. Im Zuge dessen möchte ich üben, den Galopp wirklich bestimmen zu können, was momentan noch nicht geht. Billy galoppiert brav richtig an, zu 99%, aber wenn er nicht den Hufschlag und die Richtung zur Orientierung hat, wird es immer Rechtsgalopp, auch wenn ich nach Linksgalopp frage. Heute haben wirs schon 2x geschafft, Linksgalopp zu erwischen, beim Wechsel (im Trab) von der rechten auf die linke Hand.