Heute war Gelegenheit für eine weitere Verlade-Session. Sooo ein braves Billytier.
Als erstes hab ich probiert, hinten die Rampe runterzulassen, vorne zu lassen und Billy hineinschicken, also nicht mitgehen. Und auch noch ohne großartige Spiel-Vorbereitung, also einfach: Klappe auf, Pferd positioniert, und "send". Gut, Versuch #1 endete mit Billy quer auf der Rampe, aber er schob alle Viere eng zusammen und sah sehr stolz aus. Schöne Bergziege, aber so wars nicht gemeint ;-). Versuch #2 war dann perfekt. Draufgezeigt, Send, Pferd stapft in den Hänger. :-) Ohne Diskussion, ohne Zögern.
Als nächste Variante hab ich dann geübt, Billy über die vordere Rampe rückwärts in den HÄnger zu schicken. Das Schwierigste daran ist natürlich die erste kleine Stufe, wenn er die Hinterhufe als erstes auf die Rampe bugsieren muss. Wir machten ziemlich viel ungeplantes Sideways (dieses aber seeehr schön ;-) ), um Billy jeweils richtig positionieren, damit er nicht zu weit seitlich, sondern genau in die Mitte der Rampe steigt. Ganz geheuer ist ihm das nicht, aber er macht brav mit und scheint sogar sowas wie Ehrgeiz dabei zu entwickeln. Sobald die HInterhufe auf der Rampe sind, ist das dann kein Problem mehr. Ich kann Billy weiter rückwärts schicken, wenn er dann mit dem Hintern an der Seitenwand des Hängers ansteht, schaut er fragend und lässt sich mit Blicken das Hinterteil Richtung Hängertür lenken, sodass er dann bis zur Hinterstange weitergehen kann. Dann vorne Stange zu, anbinden, Klappe zu, fertig. Ideal als 1-Mann/Frau-Verlade-Variante!
2x haben wir das gut geschafft. Das war auch erst das 2. Mal, dass ich das versucht habe. Ich dachte ich würde ewig dafür brauchen.
Im Hänger steht Billy jetzt auch schon sehr entspannt, auch wenn man alle Klappen und Türen dann schließt.
Daher konnte ich auch gut üben, dass Billy auch mit allen Türen und Stangen offen und unangebunden drin bleibt. Auch wenn Frauli außer Sichtweite geht. Das war echt toll, und ist mir immens wichtig. Da ich beim Verladen unabhängig sein möchte, ist es mir ganz ganz wichtig, dass Billy niemals nie nicht lernt, unaufgefordert aus dem Hänger zu latschen, schon gar nicht zu stürmen, und zwar weder hinten noch vorne. Er muss warten, bis ich die Stange gelöst und versorgt habe (eins der wenigen Mankos in meinem neuen Hänger, von dem ich nix wusste: Die Stange kann man nicht nur an einer Seite aushängen und dann runterbaumeln lassen. Man muss sie gerade hochziehen und hat sie dann vollständig in der Hand, muss sie also irgendwo hin legen, wo sie nicht stört oder Verletzungen hervorrufen kann), er muss warten, bis ich die Rampe selbst verlassen habe, und dann muss er noch ein bisschen warten, und dann darf er einen Schritt raus und gleich wieder rein ;-). Ein rausdrängelndes Pferd ist m.M. gerade beim Frontausstieg das letzte, was man haben möchte, v.a. wenn man alleine ein- und auslädt.
Billy hat sich diesmal auch beim Aussteigen vorne über die Rampe schön gebogen und die Rampe mit allen Vieren getroffen (statt schräg rauszusteigen und die Rampe zu verfehlen). Wir haben das auch schön Schritt für Schritt geübt. Und immer wieder mal zurück auch.
Zum Schluss sind wir noch 2x ein Mini-Stück gefahren, nur von einer Seite des Hofes zur anderen. Sobald sich alles in Bewegung setzt, wird Billy nervös. Er mistet gleich mal rein, reißt die Augen auf und dreht den Hals und starrt rückwärts. Als wir nach dem kurzen Stück hinten geöffnet haben und ich grad gewerkt habe, die hintere Stange zu entfernen, kam mir kurz vor, als wollte er sich hinlegen! Ich weiß nicht ob das eine Fehlinterpretation war, aber es hat mich sehr erschreckt. Wir fuhren dann noch einmal, da starrte er zwar aufgeregt hinten und vorne raus, stand sonst aber gut drin und ich konnte keine Anstalten mehr erkennen. Ich hoffe ich habe mich geirrt.
Wir müssten dringend noch öfter kurze Stücke fahren, aber ob ich das vor dem Kreinberg-Kurs im September noch hinkriege, wird sich zeigen.
Jedenfallst steigt Billy jeztt zügig in alle Richtungen ein und aus, und zwar auch dann noch, wenn er davor das Stück gefahren ist. Das hat bezüglich Einsteigen keinen Unterschied gemacht.
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Freitag, 16. August 2013
Donnerstag, 15. August 2013
Heute bin ich wieder einmal zum Freestyle Reiten gekommen. In letzter Zeit haben wir sehr viel Finesse mittels Centered Riding STunden gemacht. Regelmäßig 1x pro Woche. Billy wurde mit der Zeit langsam wieder gebiss-sauer. Er siehts, dreht sich weg oder versucht gar wegzulaufen. Ich mach echt nix Böses damit, aber naja, anstrengend ists vermutlich schon ;-). Jetzt haben wir eine Zeitlang Finesse Pause, würd ich sagen.
FreeStyle heute hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es waren unglaubliche Fliegenschwärme unterwegs, aber Billy hat sich total brav zusammengerissen und zumindest versucht, sich zu konzentrieren.
Wir begannen mit Rückwärts, weil das beim Centered Riding letztens auch gehakt hat. Kurz wieder einmal ausdiskutiert, dann was anderes gemacht, und zum Shcluss noch einmal: Jaaa, flott, prompt, willig; danke und absitzen!
Dazwischen haben wir an den Hinterhandwendungen um 180° gefeilt in verschiedenen Variationen. Mal langsam, mit Pause zwischen den Schritten, mit rückwärts dazwischen, mit vorwärts dazwischen, dann auch mal flüssiger 180°, und dann kombiniert mit losspurten à la Rollback. Zuerst losspurten im Schritt, dann mal im Trab, und zum Schluss ein paarmal im Galopp. Billy macht sowas Spaß glaube ich, das abwechselnde bedächtige Füße-Platzieren und dann aber auch mal 2 Runden dazwischen die Beine vertreten und im Galopp Gas geben (soviel Gas wie ein low-spirit-left-brain-intro halt so gibt ;-))), anhalten, wieder bedächtiges Füße sortieren, und wieder aus dem Stand in den Galopp...
Ich glaub ich hab das noch nie in der Kombination wirklich geübt, für das hat er es wirklich wirklich toll gemacht!
FreeStyle heute hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es waren unglaubliche Fliegenschwärme unterwegs, aber Billy hat sich total brav zusammengerissen und zumindest versucht, sich zu konzentrieren.
Wir begannen mit Rückwärts, weil das beim Centered Riding letztens auch gehakt hat. Kurz wieder einmal ausdiskutiert, dann was anderes gemacht, und zum Shcluss noch einmal: Jaaa, flott, prompt, willig; danke und absitzen!
Dazwischen haben wir an den Hinterhandwendungen um 180° gefeilt in verschiedenen Variationen. Mal langsam, mit Pause zwischen den Schritten, mit rückwärts dazwischen, mit vorwärts dazwischen, dann auch mal flüssiger 180°, und dann kombiniert mit losspurten à la Rollback. Zuerst losspurten im Schritt, dann mal im Trab, und zum Schluss ein paarmal im Galopp. Billy macht sowas Spaß glaube ich, das abwechselnde bedächtige Füße-Platzieren und dann aber auch mal 2 Runden dazwischen die Beine vertreten und im Galopp Gas geben (soviel Gas wie ein low-spirit-left-brain-intro halt so gibt ;-))), anhalten, wieder bedächtiges Füße sortieren, und wieder aus dem Stand in den Galopp...
Ich glaub ich hab das noch nie in der Kombination wirklich geübt, für das hat er es wirklich wirklich toll gemacht!
Freitag, 9. August 2013
Schon wieder so ein extro-right-brain Billy! Wieder das Viereck, wieder die eine Ecke... die gute Nachricht: Ich gewöhn mich langsam an diese neue Seite, weiß sie sogar zu schätzen (jaaa, lass es raus, kleiner Billy!), weiß halbwegs damit umzugehen und erschreck mich nicht mehr so ;-).
Kaum auf dem Viereck, trabselt Billy im Stechschritt und hocherhobenen Hauptes umher - wie der sich beeindruckend präsentieren kann.... dass er mir das erst nach 6 Jahren zeigt, pfff.
Wir begannen mal in der Ecke vom Viereck, wo alles ungefähr in Ordnung war. Kleine SChrittchen rückwärts, und ich war baff, so gut mit Phase 1 ans Ende des Seils. Viel Yoyo mit viel Herkommen. Als er dann allerdings unaufmerksam war, und etwas verunsichert, hab ich mich - nach fairen Phasen - mit Phase 4 und einen Schnipper an die Brust schon wieder bemerkbar gemacht. Ich finds interessant, dass Billy in diesem Gemütszustand - auf dem Weg zu RB und verunsichert - diese Phase 4 nicht so grantig quittiert wie wenn der Mangel an Mitarbeit (und daraus resultierende Phase 4) aus simplem "ichwilldasnicht" entsteht.
Ich ließ ihn dann auch mal schön galoppieren, um den Bewegungsdrang ausleben zu können, das war ganz toll.
Und da das Billytier danach schon wieder cool und gelassen war, haben wir weiter an unserer Baustelle gearbeitet, nämlich das rückwärtsrichten aus Zone 5. Sprich: Billy soll sich rückwärts auf mich zu bewegen. Das klappt prinzipiell schon gut, ich habe in letzter Zeit hinzugefügt, dass er dabei auch ein bisschen aufpassen muss, wo ich stehe. Mache ich einen SChritt nach links, soll er ebenfalls nach links schwenken und mir so folgen. Das klappt schon hie und da ganz gut, abe zwischendurch ist Billy völlig verwirrt, dreht sich um sich selbst, geht seitwärts oder was ihm sonst so einfällt. Sobald das aber gut installiert ist, sollten dann so Dinge wie Rückwärts-Slalom oder Rückwärts-Zirkel funktionieren, indem ich einfach das entsprechende Muster rückwärts gehe und Billy so mitziehe :-). Und selbstverständlich achte ich stets drauf, dass der Hintern sich auch ganz schnell wieder weg bewegt, wenn ich das möchte ;-)
Kaum auf dem Viereck, trabselt Billy im Stechschritt und hocherhobenen Hauptes umher - wie der sich beeindruckend präsentieren kann.... dass er mir das erst nach 6 Jahren zeigt, pfff.
Wir begannen mal in der Ecke vom Viereck, wo alles ungefähr in Ordnung war. Kleine SChrittchen rückwärts, und ich war baff, so gut mit Phase 1 ans Ende des Seils. Viel Yoyo mit viel Herkommen. Als er dann allerdings unaufmerksam war, und etwas verunsichert, hab ich mich - nach fairen Phasen - mit Phase 4 und einen Schnipper an die Brust schon wieder bemerkbar gemacht. Ich finds interessant, dass Billy in diesem Gemütszustand - auf dem Weg zu RB und verunsichert - diese Phase 4 nicht so grantig quittiert wie wenn der Mangel an Mitarbeit (und daraus resultierende Phase 4) aus simplem "ichwilldasnicht" entsteht.
Ich ließ ihn dann auch mal schön galoppieren, um den Bewegungsdrang ausleben zu können, das war ganz toll.
Und da das Billytier danach schon wieder cool und gelassen war, haben wir weiter an unserer Baustelle gearbeitet, nämlich das rückwärtsrichten aus Zone 5. Sprich: Billy soll sich rückwärts auf mich zu bewegen. Das klappt prinzipiell schon gut, ich habe in letzter Zeit hinzugefügt, dass er dabei auch ein bisschen aufpassen muss, wo ich stehe. Mache ich einen SChritt nach links, soll er ebenfalls nach links schwenken und mir so folgen. Das klappt schon hie und da ganz gut, abe zwischendurch ist Billy völlig verwirrt, dreht sich um sich selbst, geht seitwärts oder was ihm sonst so einfällt. Sobald das aber gut installiert ist, sollten dann so Dinge wie Rückwärts-Slalom oder Rückwärts-Zirkel funktionieren, indem ich einfach das entsprechende Muster rückwärts gehe und Billy so mitziehe :-). Und selbstverständlich achte ich stets drauf, dass der Hintern sich auch ganz schnell wieder weg bewegt, wenn ich das möchte ;-)
Donnerstag, 1. August 2013
Zentriert...
Heute wurden Billy und ich wieder einmal zentriert, d.h. wir hatten Centered Riding Stunde. In letzter Zeit sind wir da fleißig dran mit vielen regelmäßigen Stunden, und es tut sich doch was!
Momentan erarbeiten wir uns ein bisschen Schulterherein im Schritt. Billy versteht immer besser, Frauli hat sich auch hie und da schon besser im Griff, und dann wird das was in langsam steigender Qualität und Quantität.
Zum zweiten arbeiten wir am Angaloppieren. Das braucht noch viel Übung. Anlehnung geht meistens flöten, und auf diverse Sitzkorrekturen und Bilder kann ich mich nicht konzentrieren, weil Billy grundsätzlich alles als Signal zur Schrittparade verstehen möchte und ich zu tun habe, ihn in einem flüssigen Galopp zu halten. Aber auch das wird noch werden.
Momentan erarbeiten wir uns ein bisschen Schulterherein im Schritt. Billy versteht immer besser, Frauli hat sich auch hie und da schon besser im Griff, und dann wird das was in langsam steigender Qualität und Quantität.
Zum zweiten arbeiten wir am Angaloppieren. Das braucht noch viel Übung. Anlehnung geht meistens flöten, und auf diverse Sitzkorrekturen und Bilder kann ich mich nicht konzentrieren, weil Billy grundsätzlich alles als Signal zur Schrittparade verstehen möchte und ich zu tun habe, ihn in einem flüssigen Galopp zu halten. Aber auch das wird noch werden.
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