Und wiieder ein Erfolgserlebnis *freu*!
Es ist weiterhin unglaublich heiß. 36° oder so, aber es wehte ein angenehmes Lüfterl. Ich beschloss eine klitzekleine Runde im Schritt auszureiten, drüben im schattigen Wald. Begleitung zu Fuß hatte ich heut auch, da trau ich mich über die Straße :-).
Im Wald drüben war es dann so schön und angenehm, dass wir die Runde ein wenig vergrößerten. Es war eine quasi "neue" Route, die ich bisher nur ein einziges Mal mit einer Stallkollegin gegangen bin. Habe aber alle Wege wieder gefunden, und Billy war so sehr brav, unglaublich! Wir waren die ganze Zeit entspannt, zwei oder dreimal hatte er was zum Hinglotzen, aber ich blieb dabei ruhig, und wieder haben wir alle Hindernisse super überwunden, z.B. ein paar Meter tieferen Gatsch (den musste er sich seeehr genau besehen, aber dann stapfte er mutig durch), einen komischen lärmenden Vogel, Auto mitten im Wald, Rasenmäher, steiler Anstieg, Bach... einfach nur perfekt. Eine Wiese galoppierten wir sogar trotz Hitze, angenehmer Schaukelgalopp, sehr williges Angaloppieren, ruhiges Durchparieren.
Es gab den ganzen Weg kein einziges Mal auch nur den Versuch einer Diskussion über die Richtung.
Ein herrlicher Ausritt und ein super Gefühl. Ich weiß nicht wieviel die "Nur-zu-Fuß"-Begleitung bei Billy ausmachen kann (bei mir sicher eine Menge), aber es lief alles so gut, dass ich mir vorstellen kann, die Runde auch allein zu reiten. Mal sehen.
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Samstag, 30. Juni 2012
Donnerstag, 28. Juni 2012
Hah! Wieder ein Kuh-Erfolgserlebnis!
Beflügelt vom erfolgreichen Ausritt am Dienstag zu zweit schnappte ich heute Billy und wir gingen eine Runde joggen. Natürlich die gleiche wie am Dienstag.
Billy ist soo ein tolles Mitjogg-Pferd geworden! ER passt sich an in der Geschwindigkeit, was manchmal bedeutet, dass er sehr sehr sehr schnellen Schritt gehen muss, oder sehr langsamen Trab, oder viele viele Trab-Schritt-Trab-Übergänge machen muss.
Übrigens: Vielleicht habe ich einmal erwähnt, dass er bei Trab im Stick to Me am Viereck ständig grantig schaut und die Ohren hinten sind. Das ist im Gelände völlig weg, wenn wir nebeneinander hertraben. Er sieht sich aufmerksam die Umgebung an, die Ohren sind bei mir (gerate ich z.B. kurz in Zone 3, gehen sie nach leicht hinten) . Es liegt also wohl an der Langeweile im Viereck.
Wir hatten ein paar Autos und große Traktoren, aber das war alles überhaupt kein Thema.
Dann kamen wir zur Schreckenskreuzung. Die Kreuzung selbst ist gar nciht mehr schrecklich. Billy schaut zwar vermehrt umher im Vergleich zu anderen Orten, aber geht zügig vorwärts und reagiert. Die Grenze, wo er anfängt zu erstarren, hat sich etwas weiter weg verlagert. Ist ja schon was!
Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass stehenbleiben und schauen lassen kontraproduktiv ist. Gar nicht erst einfrieren lassen, bewegen, bewegen. Wir trabten gemeinsam und er reagierte gut. Zur Not hatte ich auch das Stöckchen mit. Direkt bei den Kühen drohte er wieder einzufrieren, ein bisschen wacheln mit der Gerte weckte ihn auf. Wir kamen gut vorbei :-)).
Im Wald dahinter gingen wir noch ein Stückchen, wieder etwas weiter als am Dienstag zu zweit. Wieder 100m erobert :-). Ich befahl ihm zu fressen (ja, das musste in der Situation als Befehl kommen, er war doch so aufgeregt, das er eigentlich nicht wollte, aber mir zuliebe ... ;-). Ich versuchte, einen möglichst entspannten Fressmoment abzupassen, um ihm zu sagen, dass wir umdrehen und wieder heimgehen. Er war flott, ließ sich aber mit vorgehaltenem Stöcken brav regulieren.
Gut und ziemlich erledigt zu Haus angekommen gab es noch ein Sandbad und 2x at Liberty auf mich zutraben lassen, und fertig.
Beflügelt vom erfolgreichen Ausritt am Dienstag zu zweit schnappte ich heute Billy und wir gingen eine Runde joggen. Natürlich die gleiche wie am Dienstag.
Billy ist soo ein tolles Mitjogg-Pferd geworden! ER passt sich an in der Geschwindigkeit, was manchmal bedeutet, dass er sehr sehr sehr schnellen Schritt gehen muss, oder sehr langsamen Trab, oder viele viele Trab-Schritt-Trab-Übergänge machen muss.
Übrigens: Vielleicht habe ich einmal erwähnt, dass er bei Trab im Stick to Me am Viereck ständig grantig schaut und die Ohren hinten sind. Das ist im Gelände völlig weg, wenn wir nebeneinander hertraben. Er sieht sich aufmerksam die Umgebung an, die Ohren sind bei mir (gerate ich z.B. kurz in Zone 3, gehen sie nach leicht hinten) . Es liegt also wohl an der Langeweile im Viereck.
Wir hatten ein paar Autos und große Traktoren, aber das war alles überhaupt kein Thema.
Dann kamen wir zur Schreckenskreuzung. Die Kreuzung selbst ist gar nciht mehr schrecklich. Billy schaut zwar vermehrt umher im Vergleich zu anderen Orten, aber geht zügig vorwärts und reagiert. Die Grenze, wo er anfängt zu erstarren, hat sich etwas weiter weg verlagert. Ist ja schon was!
Ich bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass stehenbleiben und schauen lassen kontraproduktiv ist. Gar nicht erst einfrieren lassen, bewegen, bewegen. Wir trabten gemeinsam und er reagierte gut. Zur Not hatte ich auch das Stöckchen mit. Direkt bei den Kühen drohte er wieder einzufrieren, ein bisschen wacheln mit der Gerte weckte ihn auf. Wir kamen gut vorbei :-)).
Im Wald dahinter gingen wir noch ein Stückchen, wieder etwas weiter als am Dienstag zu zweit. Wieder 100m erobert :-). Ich befahl ihm zu fressen (ja, das musste in der Situation als Befehl kommen, er war doch so aufgeregt, das er eigentlich nicht wollte, aber mir zuliebe ... ;-). Ich versuchte, einen möglichst entspannten Fressmoment abzupassen, um ihm zu sagen, dass wir umdrehen und wieder heimgehen. Er war flott, ließ sich aber mit vorgehaltenem Stöcken brav regulieren.
Gut und ziemlich erledigt zu Haus angekommen gab es noch ein Sandbad und 2x at Liberty auf mich zutraben lassen, und fertig.
Dienstag, 26. Juni 2012
Unverhofft kommt oft ... heute eine Gelegenheit, mit Einstellerfreundin und ihrem Verlasspferdchen auszureiten. Da es geregnet hatte und die Wiesen zu nass waren, mussten wir wohl oder übel auf der Straße bleiben - somit gingen Billy und ich heute mit sicherer Begleitung den selben Weg wie am Sonntag, nur reitend statt joggend.
Beide Pferde waren total brav. Wir galoppierten sogar am Wegesrand, die Freundin links, ich rechts. Braver Schaukelgalopp von beiden, am langen Zügel, super. Ein Pferd kam uns dabei entgegen. Lustig, unsere beiden waren so ins Galoppieren vertieft, dass sie es total spät bemerkten, jedenfalls später als wir *g*:
Nach kurzem Plausch näherten wir uns der Schreckenskreuzung und den Kühen. Billy ging tapfer voran. Er drohte tw. schon einzufrieren, als er die Kühe mit ihren bimmelnden Glocken sah, aber war noch ansprechbar. Die zweite Kuhherde, die uns Sonntag den Rest gegeben hatte, war nicht in Sicht, sehr gut. Wir tasteten uns voran, trabten hie und da ein Stück - das hilft, das einfrieren zu verhindern, irgendwie.
Unsere Mitreiterin meinte nur "der schaut doch nicht mal hin", also scheinbar ist nach außen nichts zu sehen, aber zu spüren, wie er sich versteift und nicht mehr auf Schenkel oder biegenden Zügel reagiert wie sonst.
Wir schafften es, tw. im Trab, an der Kuhherde vorbei und ritten wieder in den Wald ein. Pfuuuuuuuuuh! Billy wurde groß gelobt, und dann drehten wir bald um. Nach Hause gehen war an den Kühen vorbei noch nicht ganz entspannt, aber ok.
Also, einmal mehr die Kuhherde besiegt :-). Wir schaffen das....
Beide Pferde waren total brav. Wir galoppierten sogar am Wegesrand, die Freundin links, ich rechts. Braver Schaukelgalopp von beiden, am langen Zügel, super. Ein Pferd kam uns dabei entgegen. Lustig, unsere beiden waren so ins Galoppieren vertieft, dass sie es total spät bemerkten, jedenfalls später als wir *g*:
Nach kurzem Plausch näherten wir uns der Schreckenskreuzung und den Kühen. Billy ging tapfer voran. Er drohte tw. schon einzufrieren, als er die Kühe mit ihren bimmelnden Glocken sah, aber war noch ansprechbar. Die zweite Kuhherde, die uns Sonntag den Rest gegeben hatte, war nicht in Sicht, sehr gut. Wir tasteten uns voran, trabten hie und da ein Stück - das hilft, das einfrieren zu verhindern, irgendwie.
Unsere Mitreiterin meinte nur "der schaut doch nicht mal hin", also scheinbar ist nach außen nichts zu sehen, aber zu spüren, wie er sich versteift und nicht mehr auf Schenkel oder biegenden Zügel reagiert wie sonst.
Wir schafften es, tw. im Trab, an der Kuhherde vorbei und ritten wieder in den Wald ein. Pfuuuuuuuuuh! Billy wurde groß gelobt, und dann drehten wir bald um. Nach Hause gehen war an den Kühen vorbei noch nicht ganz entspannt, aber ok.
Also, einmal mehr die Kuhherde besiegt :-). Wir schaffen das....
Sonntag, 24. Juni 2012
Es war wieder recht heiß. Habe Billy zu einer Joggingrunde genötigt, aber mit der Vereinfachung für ihn, dass er ruhig auch im Schritt bleiben kann, wenn er Fraulis Jogg-Tempo mithält (kann er meistens ;-). War sehr schön und alles gut, bis wir zur Schreckenskreuzung kamen, wo - eh kloar!! - eine Begegnung der 3. Muh stattfand.
Muhkuhs!!! Mit lauuuuten Glocken!
Aaaber, sie waren weit weit weg, der E-Zaun hielt sie auch fern. So etwa gute 100m entfernt. Grad richtig für annäherung und Rückzug. Gras gibts dort auch, zum Glück. Billy erstarrte und war RBI, aber noch geistig anwesend genug, dass er mein Fresskommando (Druck ins Genick, um Kopf zu senken, + "Friss!") zur Kenntnis nahm und brav befolgte. Ich beschloss, einfach stehenzubleiben, ihn fressen zu lassen und hie und da ein paar Schritte grasend weiterzugehen, bis wir am Kuhgehege vorbei waren.
Bald war klar, dass annäherung und Rückzug eher ich brauche als Billy. Der fraß genüßlich, wenn er auch hie und da den Kopf rauf nahm um zu schauen, ob die Muhkühe eh noch auf ihrem Platz (d.h. weit weg) waren. Dann fraß er wieder weiter.
Tja, nur Frauchen geriet mit jedem Kopfheben in größere Panik. Das Kopfkino setzte ein: Um Gottes willen, er schaut hin! Gleich wird er versuchen umzudrehen! Gleich wird er weghüpfen! Gleich wird er heimgaloppieren!
Mit einem Wort, da graste der zwar etwas besorgte, aber halbwegs entspannte LBI neben seinem RBI-Möchtegern-Leader, der zitterte wie Espenlaub. Wir bewegten uns trotzdem Schritt für Schritt weiter, und eigentlcih war ich - wenn auch panisch - davon überzeugt, dass wir an den Kühen vorbeikommen, wo sie doch so weit weg waren.
Tja, bis ich am Weg voraus einen weiteren Fleckenhintern entdeckte, bisher von Büschen verdeckt. Ooooh nein, eine weitere herde, und zwar direkt am Weg, nur mit Stacheldraht abgetrennt. Völlige Panikstarre beim RBI-Möchtegernleader. Was nu??? Da kommen wir auf keinen Fall vorbei. Billy schaffts ja vielleicht, aber ich sicher nicht ohne Herzinfarkt. Also Rückzug?! Blöd, schon wieder an der gleichen Stelle. Jedesmal, wenn ich dort umdrehen muss, ist das, als würde man die unsichtbare Mauer dort nochmal höher und dicker machen :-( . Aber ging nicht anders.
Also Billy erklärt, dass wir nach Hause gehen. Leider erleichtert der Rückzug mein RBI-Herzerl überhaupt nicht, weil ja der unkontrollierte Rückzug genau das ist, wovor ich Angst hab. Wird er losrennen, sobald wir umdrehen?
Billy wurde flott, aber es ging.
Wahrscheinlich hätte ich umdrehen müssen und das ganze nochmal, war mir aber etwas zu viel. Es waren wahrscheinlich gute 500m, bevor sich Frauli-RBI wieder halbwegs entspannte und Vertrauen fasste, dass ab nu nix mehr passieren wird.
Unglaublich, dass es sowas gibt.
Vielleicht probiere ich, in nächster Zeit jedesmal dorthin zu gehen. Das blöde Kopfkino muss doch zu knacken sein!
Bei unserm Gemeinschaftsausritt sind wir immerhin 2m von Kühen links und rechts vorbeigeritten, Billy hat sie müde lächelnd quasi angeschaut, sonst nix. Der hat überhaupt keine wirkliche Angst vor Kühen. Alles nur in meinem Kopf :-( .
Muhkuhs!!! Mit lauuuuten Glocken!
Aaaber, sie waren weit weit weg, der E-Zaun hielt sie auch fern. So etwa gute 100m entfernt. Grad richtig für annäherung und Rückzug. Gras gibts dort auch, zum Glück. Billy erstarrte und war RBI, aber noch geistig anwesend genug, dass er mein Fresskommando (Druck ins Genick, um Kopf zu senken, + "Friss!") zur Kenntnis nahm und brav befolgte. Ich beschloss, einfach stehenzubleiben, ihn fressen zu lassen und hie und da ein paar Schritte grasend weiterzugehen, bis wir am Kuhgehege vorbei waren.
Bald war klar, dass annäherung und Rückzug eher ich brauche als Billy. Der fraß genüßlich, wenn er auch hie und da den Kopf rauf nahm um zu schauen, ob die Muhkühe eh noch auf ihrem Platz (d.h. weit weg) waren. Dann fraß er wieder weiter.
Tja, nur Frauchen geriet mit jedem Kopfheben in größere Panik. Das Kopfkino setzte ein: Um Gottes willen, er schaut hin! Gleich wird er versuchen umzudrehen! Gleich wird er weghüpfen! Gleich wird er heimgaloppieren!
Mit einem Wort, da graste der zwar etwas besorgte, aber halbwegs entspannte LBI neben seinem RBI-Möchtegern-Leader, der zitterte wie Espenlaub. Wir bewegten uns trotzdem Schritt für Schritt weiter, und eigentlcih war ich - wenn auch panisch - davon überzeugt, dass wir an den Kühen vorbeikommen, wo sie doch so weit weg waren.
Tja, bis ich am Weg voraus einen weiteren Fleckenhintern entdeckte, bisher von Büschen verdeckt. Ooooh nein, eine weitere herde, und zwar direkt am Weg, nur mit Stacheldraht abgetrennt. Völlige Panikstarre beim RBI-Möchtegernleader. Was nu??? Da kommen wir auf keinen Fall vorbei. Billy schaffts ja vielleicht, aber ich sicher nicht ohne Herzinfarkt. Also Rückzug?! Blöd, schon wieder an der gleichen Stelle. Jedesmal, wenn ich dort umdrehen muss, ist das, als würde man die unsichtbare Mauer dort nochmal höher und dicker machen :-( . Aber ging nicht anders.
Also Billy erklärt, dass wir nach Hause gehen. Leider erleichtert der Rückzug mein RBI-Herzerl überhaupt nicht, weil ja der unkontrollierte Rückzug genau das ist, wovor ich Angst hab. Wird er losrennen, sobald wir umdrehen?
Billy wurde flott, aber es ging.
Wahrscheinlich hätte ich umdrehen müssen und das ganze nochmal, war mir aber etwas zu viel. Es waren wahrscheinlich gute 500m, bevor sich Frauli-RBI wieder halbwegs entspannte und Vertrauen fasste, dass ab nu nix mehr passieren wird.
Unglaublich, dass es sowas gibt.
Vielleicht probiere ich, in nächster Zeit jedesmal dorthin zu gehen. Das blöde Kopfkino muss doch zu knacken sein!
Bei unserm Gemeinschaftsausritt sind wir immerhin 2m von Kühen links und rechts vorbeigeritten, Billy hat sie müde lächelnd quasi angeschaut, sonst nix. Der hat überhaupt keine wirkliche Angst vor Kühen. Alles nur in meinem Kopf :-( .
Freitag, 22. Juni 2012
Heut abend wieder Liberty auf dem Viereck, Galopp im STick to Me weiterentwickeln. Das klappt immer besser, ich fühle mich auch immer wohler, wenn Billy neben mir hergaloppiert. Er unterlässt jetzt auch meist das wildhöngstische Hals-Geschlängel; die Ohren sind hinten, aber nicht flach angelegt. Wir haben auf beiden Händen je eine ganze Runde auf dem Zirkel geschafft ! Das heißt auch, dass Billy lernt, in einem Tempo zu galoppieren, das langsam genug ist, dass ich mithalten kann. Bisher hat er mich meist nach spätestens 2 Sprüngen überholt, ich glaube gar nicht quasi "absichtlich", sondern weil er halt einfach sein Galopptempo ging, und das war für mich zu schnell. Nun klappt das, mit gleichmäßigem Seitenabstand usw. Wobei uns der Zirkel natürlich hilft - ich bin innen und kann also langsamer galoppieren als er außen. Auf einer Geraden weiß ich nicht, ich glaube das kriegen wir momentan noch nicht hin. Mal als nächstes Ziel setzen.
Jedenfalls ist das ein tolles Gefühl :-)
Ein bisschen hab ich dann noch probiert, ihn wieder auf kleine kreise um mich zu schicken, aber da wandern die Gedanken, er möchte weg, denkt ans Gras oder den Ausgang. Da muss ich mir eine andere Strategie einfallen lassen, oder wieder On Line gehen, oder in die Halle ohne Ablenkungen.
Jedenfalls ist das ein tolles Gefühl :-)
Ein bisschen hab ich dann noch probiert, ihn wieder auf kleine kreise um mich zu schicken, aber da wandern die Gedanken, er möchte weg, denkt ans Gras oder den Ausgang. Da muss ich mir eine andere Strategie einfallen lassen, oder wieder On Line gehen, oder in die Halle ohne Ablenkungen.
Dienstag, 19. Juni 2012
Die Pferde waren grad vor kurzem auf die Weide gegangen, als ich gekommen bin; sie sind jetzt meistens über Nacht draußen und kommen in der Früh wieder in den Stall. Billy war also not amused, als ich nach so kurzer Fresszeit schon wieder nerven kam.
Entsprechend haben wir mal ein wenig Zeit miteinander verbracht, ich sah ihm beim Fressen zu und zerquetschte Bremsen auf seinem Fell.
Dann forderte ich ihn einmal auf mitzukommen und entfernte mich ein paar Schritte, und nahm erstaunt zur Kenntnis, dass er tatsächlich den Kopf aus dem Gras nahm und mir ein paar Schritte frei folgte. Dann fraß er wieder ein bisschen, dann gingen wir wieder ein paar Schritte. So bewegten wir uns langsam, langsam, Richtung Ausgang (derzeit aufgrund des großen Weidestücks ungefähr ein 10- Minuten Fußmarsch, wenn man zügig geht). Ungefähr nach der Hälfte wurde es ihm zu blöd oder ich hab ihm zu viel Druck gemacht - er machte kehrt und bewegte sich (langsam, allerdings) wieder zurück. Ich probierete noch ein bissl, ließ ihn noch ein bissl fressen, nahm ihn aber dann trotzdem ans Halfter. Ließ er brav zu und kam auch brav mit so.
Entsprechend haben wir dann nur wenig gemacht.
Zuerst Gebiss angezogen. Tatsächlich geht es momentan recht gut - wenn man ihm nur Zeit lässt. Ich hänge das Gebiss unter sein Maul, dann senkt er mal den Kopf und macht die Augen zu (in RBI-Manier?!). Ich hab halt nix getan, kein Druck, nur dagelassen. Irgendwann begann er am Gebiss rumzuspielen und drauf zu kauen, dann hab ichs vorsichtig ins Mäulchen bugsiert und gut wars. Ja, vielleicht ist es nur eine Sache des Abwartens....
Wir haben dann kurz unsere CR-Übungen gemacht, etwas Über-/Untertreten auf Volten und in den Ecken, Außenstellung im Trab auf Zirkeln (linke Hand mit Rechtsstellung ging im Trab eine ganze kleine Zirkelrunde, ich war ganz begeistert! Rechte Hand mit Linksstellung gestaltete sich etwas schwieriger, ging dann aber auch ganz gut für eine halbe Runde ungefähr), abwechselnd mit Innenstellung.
Ganz kurz eine HH-Wendung in jede Richtung (war sofort sehr gut) und ein wenig Rückwärts abgefragt (ging auch erstaunlich gut!!), und dann wars gut und er durfte gleich wieder auf die Weide.
Entsprechend haben wir mal ein wenig Zeit miteinander verbracht, ich sah ihm beim Fressen zu und zerquetschte Bremsen auf seinem Fell.
Dann forderte ich ihn einmal auf mitzukommen und entfernte mich ein paar Schritte, und nahm erstaunt zur Kenntnis, dass er tatsächlich den Kopf aus dem Gras nahm und mir ein paar Schritte frei folgte. Dann fraß er wieder ein bisschen, dann gingen wir wieder ein paar Schritte. So bewegten wir uns langsam, langsam, Richtung Ausgang (derzeit aufgrund des großen Weidestücks ungefähr ein 10- Minuten Fußmarsch, wenn man zügig geht). Ungefähr nach der Hälfte wurde es ihm zu blöd oder ich hab ihm zu viel Druck gemacht - er machte kehrt und bewegte sich (langsam, allerdings) wieder zurück. Ich probierete noch ein bissl, ließ ihn noch ein bissl fressen, nahm ihn aber dann trotzdem ans Halfter. Ließ er brav zu und kam auch brav mit so.
Entsprechend haben wir dann nur wenig gemacht.
Zuerst Gebiss angezogen. Tatsächlich geht es momentan recht gut - wenn man ihm nur Zeit lässt. Ich hänge das Gebiss unter sein Maul, dann senkt er mal den Kopf und macht die Augen zu (in RBI-Manier?!). Ich hab halt nix getan, kein Druck, nur dagelassen. Irgendwann begann er am Gebiss rumzuspielen und drauf zu kauen, dann hab ichs vorsichtig ins Mäulchen bugsiert und gut wars. Ja, vielleicht ist es nur eine Sache des Abwartens....
Wir haben dann kurz unsere CR-Übungen gemacht, etwas Über-/Untertreten auf Volten und in den Ecken, Außenstellung im Trab auf Zirkeln (linke Hand mit Rechtsstellung ging im Trab eine ganze kleine Zirkelrunde, ich war ganz begeistert! Rechte Hand mit Linksstellung gestaltete sich etwas schwieriger, ging dann aber auch ganz gut für eine halbe Runde ungefähr), abwechselnd mit Innenstellung.
Ganz kurz eine HH-Wendung in jede Richtung (war sofort sehr gut) und ein wenig Rückwärts abgefragt (ging auch erstaunlich gut!!), und dann wars gut und er durfte gleich wieder auf die Weide.
Montag, 18. Juni 2012
Heiß, heißer, am heißesten.... *schwitz*
Nicht so viel gemacht, etwas Zone 5 Driving. Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, warum das Anhalten erstaunlicherweise nicht so ganz klappen will, begann ich mit Extreme FG , arbeitete mich in Zone 5 - Kein Problem, also Unsicherheit ists nicht.
Dann mit dem Driving begonnen und versucht herauszufinden, ab welcher Distanz in Zone 5 die Schwierigkeiten beim Anhalten eigentlich beginnen. In Zone 4 ist noch alles in Ordnung. Solange ich ihn berühren kann, ist alles in Ordnung (heißt: Anhalten mit mir gemeinsam, Phase 1: ich halte an, Billy hält an). Erst wenn ich so ca. mehr als 1m vom Schweif entfernt bin, beginnt die Reaktion langsamer zu werden (ich halte an, Billy geht noch 3 Schritte und hält dann an). 2-3 m hinterm Schweif (wobei ich dann eh schon am Ende der Leinen bin) nützt es nichts mehr, wenn ich anhalte, Billy stapft weiter, ich muss die Langzügel auch einsetzen.
Hm, ja, *grübel*, und nu? Warum? Ich habe nach wie vor keine Erklärung.
Wir haben zuerst lange das Anhalten mit viel Lob geübt, wo es noch sehr gut geht. Und mich dann zentimeterweise nach hinten "verlagert".
Im Laufe der Einheit ist es gelungen, dass auch am Ende der Leinen ein Whoa genügt, damit Billy stehenbleibt, sogar recht prompt. Es hat dafür aber eben oft und oft den Zügeleinsatz, also Phase 4, gebraucht, und viele Pausen beim Richtigmachen. Am Schluss schien er besser verstanden zu haben, aber erst mal sehen, was das nächste Mal dann bringt.
Nach einer langen Fresspause am Viereckrand hab ich eine Lenk-Übung noch gemacht. 3 Pylonentore aufgestellt und vesucht, einen Achter durchzugehen (1 Tor an jedem äußeren Schluafenende der Acht, ein Tor in der MItte). Was soll ich sagen, ich dachgte nach dem letzten Mal, dass das Lenken doch gut funktioniert, aber heute - ein Desaster ;-). Billy verstand überhaupt nix und ging kreuz und quer, versuchte sich umzudrehen zu mir, ging seitwärts und rückwärts (rückwärts ist übrigens seeehr gut geworden!!). Ok, Strategie geändert und näher an den Pferdepopsch. Wie beim Anhalten, klappte ca. 1m hinterm Schweif alles viel besser. Ich blieb auch beharrlich hinterm Schweif, egal wo Billy hinging (ich ließ also nicht mehr zu, dass er mich in andere Zonen bugsiert - gab dafür aber etwas meinen Focus auf, scheinbar war das aber wichtiger). So funktionierte es wesentlich besser, aber braucht wirklch noch (erstaunlich viel) Übung.
Nicht so viel gemacht, etwas Zone 5 Driving. Um dem Rätsel auf die Spur zu kommen, warum das Anhalten erstaunlicherweise nicht so ganz klappen will, begann ich mit Extreme FG , arbeitete mich in Zone 5 - Kein Problem, also Unsicherheit ists nicht.
Dann mit dem Driving begonnen und versucht herauszufinden, ab welcher Distanz in Zone 5 die Schwierigkeiten beim Anhalten eigentlich beginnen. In Zone 4 ist noch alles in Ordnung. Solange ich ihn berühren kann, ist alles in Ordnung (heißt: Anhalten mit mir gemeinsam, Phase 1: ich halte an, Billy hält an). Erst wenn ich so ca. mehr als 1m vom Schweif entfernt bin, beginnt die Reaktion langsamer zu werden (ich halte an, Billy geht noch 3 Schritte und hält dann an). 2-3 m hinterm Schweif (wobei ich dann eh schon am Ende der Leinen bin) nützt es nichts mehr, wenn ich anhalte, Billy stapft weiter, ich muss die Langzügel auch einsetzen.
Hm, ja, *grübel*, und nu? Warum? Ich habe nach wie vor keine Erklärung.
Wir haben zuerst lange das Anhalten mit viel Lob geübt, wo es noch sehr gut geht. Und mich dann zentimeterweise nach hinten "verlagert".
Im Laufe der Einheit ist es gelungen, dass auch am Ende der Leinen ein Whoa genügt, damit Billy stehenbleibt, sogar recht prompt. Es hat dafür aber eben oft und oft den Zügeleinsatz, also Phase 4, gebraucht, und viele Pausen beim Richtigmachen. Am Schluss schien er besser verstanden zu haben, aber erst mal sehen, was das nächste Mal dann bringt.
Nach einer langen Fresspause am Viereckrand hab ich eine Lenk-Übung noch gemacht. 3 Pylonentore aufgestellt und vesucht, einen Achter durchzugehen (1 Tor an jedem äußeren Schluafenende der Acht, ein Tor in der MItte). Was soll ich sagen, ich dachgte nach dem letzten Mal, dass das Lenken doch gut funktioniert, aber heute - ein Desaster ;-). Billy verstand überhaupt nix und ging kreuz und quer, versuchte sich umzudrehen zu mir, ging seitwärts und rückwärts (rückwärts ist übrigens seeehr gut geworden!!). Ok, Strategie geändert und näher an den Pferdepopsch. Wie beim Anhalten, klappte ca. 1m hinterm Schweif alles viel besser. Ich blieb auch beharrlich hinterm Schweif, egal wo Billy hinging (ich ließ also nicht mehr zu, dass er mich in andere Zonen bugsiert - gab dafür aber etwas meinen Focus auf, scheinbar war das aber wichtiger). So funktionierte es wesentlich besser, aber braucht wirklch noch (erstaunlich viel) Übung.
Sonntag, 17. Juni 2012
Es ist weiter 30° heiß, daher war ich heute schon sehr früh im Stall, da war es noch angenehm. Wir trafen eine Miteinstellerin, die uns mit auf einen Ausritt nahm.
Puh, das war heut wieder mal nicht so gut. Billy war von Anfang an für seine Verhältnisse flott im Schritt unterwegs. Das war noch alles bestens und ok. Dann kamen wir schon zur ersten Wegkreuzung. Billy bog zur kürzeren Runde ab. Das war zwar die, die wir ohnehin gehen wollten, aber es ging die Kontrolle flöten. Anfrage zur Biegung - keine Reaktion. Er dachte, ich wollte den anderen Weg nehmen, und fiel in das ungute Muster - Hals steif machen, damit ich nicht biegen kann, und schneller werden, damit er dort gehen kann, wo er will. Musste mich ziemlich durchsetzen, um ihn biegen zu können, ließ ihn dann ein paarmal 360° Wendungen machen, bis ich die Kontrolle wieder hatte. Dann gings.
Wir kamen zur Galoppwiese, frisch gemäht. Meineherren, gaben die beiden Gas!!! Also die erste Hälfte war für meinen Geschmack etwas flott, ich hatte zu tun, damit Billy hintennach galoppiert und nicht überholt. Dem war echt nach Wettrennen! Dann registrierte Billy langsam wieder, dass ich noch oben saß und ließ sich dann auch wieder brav regulieren und bremsen (möglicherweise ging ihm auch einfach die Puste aus *g*). Wenn ich nur einen Teil von dieser Energie aufs Viereck mitnehmen könnte! ;-)
Der weitere Heimweg war unspektakulär, außer dass das Hafitier der Mitreiterin von irgendwas gestochen worden sein muss, jedenfalls machte er aus dem Halten und dem Nichts heraus einen 2m-hohen Luftsprung, kerzengrade in die Höh mit allen Vieren - sie dersaß es locker, aber sowas hab ich noch nie gesehen *lol*. Den Bach durchquerten wir problemlos (yiiiehaw!!! yes, we can!) und dann waren wir auch schon wieder daheim.
Puh, das war heut wieder mal nicht so gut. Billy war von Anfang an für seine Verhältnisse flott im Schritt unterwegs. Das war noch alles bestens und ok. Dann kamen wir schon zur ersten Wegkreuzung. Billy bog zur kürzeren Runde ab. Das war zwar die, die wir ohnehin gehen wollten, aber es ging die Kontrolle flöten. Anfrage zur Biegung - keine Reaktion. Er dachte, ich wollte den anderen Weg nehmen, und fiel in das ungute Muster - Hals steif machen, damit ich nicht biegen kann, und schneller werden, damit er dort gehen kann, wo er will. Musste mich ziemlich durchsetzen, um ihn biegen zu können, ließ ihn dann ein paarmal 360° Wendungen machen, bis ich die Kontrolle wieder hatte. Dann gings.
Wir kamen zur Galoppwiese, frisch gemäht. Meineherren, gaben die beiden Gas!!! Also die erste Hälfte war für meinen Geschmack etwas flott, ich hatte zu tun, damit Billy hintennach galoppiert und nicht überholt. Dem war echt nach Wettrennen! Dann registrierte Billy langsam wieder, dass ich noch oben saß und ließ sich dann auch wieder brav regulieren und bremsen (möglicherweise ging ihm auch einfach die Puste aus *g*). Wenn ich nur einen Teil von dieser Energie aufs Viereck mitnehmen könnte! ;-)
Der weitere Heimweg war unspektakulär, außer dass das Hafitier der Mitreiterin von irgendwas gestochen worden sein muss, jedenfalls machte er aus dem Halten und dem Nichts heraus einen 2m-hohen Luftsprung, kerzengrade in die Höh mit allen Vieren - sie dersaß es locker, aber sowas hab ich noch nie gesehen *lol*. Den Bach durchquerten wir problemlos (yiiiehaw!!! yes, we can!) und dann waren wir auch schon wieder daheim.
Samstag, 16. Juni 2012
Heute gingen wir zum Aufwärmen (haha, bei 30°) eine kurze Runde um den Stall, mit einer Stallkollegin, die noch nciht viel draußen war und deren Stute lieber zu Hause bleiben möchte. Billy führte sie toll vom Stall weg, als sie mal umdrehen wollte, ritten wir kurz ein paar meter zurück, holten sie quasi wieder ab und weiter gings ;-).
Am Weg im Wald lagen dann gefällte Bäume im Weg - na toll. Nach kurzem Beratschlagen probierte ich mit Billy, ob er meinte, dass er da drüber könnte. Der erste war noch kein Problem. Lag schräg, aber am niedrigen Ende konnte Billy toll drübersteigen. Stuti folgte auch ganz super und souverän. Etwas weiter dann die nächsten Stämme: gleich 3, und dickere, kreuz und quer. Stuti-Besitzerin stieg ab und führte Stuti über die böschung. Ich ließ Billy mal den ersten Stamm ansehen. Er beschloss, dass er da drüberhüpfen kann, also einfach nur so ein kleiner Hüpfer, aus dem Stand. Dann standen wir quasi zwischen den 3 Baumstämmen. Zwei gleich nebeneinander lagen nun vor uns. Ich bin lieber abgestiegen und führte Billy zu der Stelle, die am günstigsten war. Nach längerem Überlegen hopste er auch da drüber, ohne sich weh zu tun :-) . Tolles Trailpferdchen!
Beide wieder aufgestiegen und unsere Runde beendet.
Danach ging ich noch kurz aufs Viereck, aber die Hitze hatte meine Pläne irgendwie zerkocht. Wir galoppierten ein bisschen, Billy war überraschend flott und wollte gern galoppieren. Wir haben also die Dauer-Galopp-Übung gemacht, mehrere Runden, mehr als üblich. Hat er ganz toll gemacht, er schien trotz der Hitze sogar Spaß dran zu haben. Nur die Lenkung ohne Zügel muss noch ordentlich geübt werden im Galopp. Ich meinte schließlich, dass es genug war bei der Hitze, er durfte sich wutzeln, dann grasen, dann gabs eine kleine Dusche, dann nochmal wutzeln und Feierabend !
Am Weg im Wald lagen dann gefällte Bäume im Weg - na toll. Nach kurzem Beratschlagen probierte ich mit Billy, ob er meinte, dass er da drüber könnte. Der erste war noch kein Problem. Lag schräg, aber am niedrigen Ende konnte Billy toll drübersteigen. Stuti folgte auch ganz super und souverän. Etwas weiter dann die nächsten Stämme: gleich 3, und dickere, kreuz und quer. Stuti-Besitzerin stieg ab und führte Stuti über die böschung. Ich ließ Billy mal den ersten Stamm ansehen. Er beschloss, dass er da drüberhüpfen kann, also einfach nur so ein kleiner Hüpfer, aus dem Stand. Dann standen wir quasi zwischen den 3 Baumstämmen. Zwei gleich nebeneinander lagen nun vor uns. Ich bin lieber abgestiegen und führte Billy zu der Stelle, die am günstigsten war. Nach längerem Überlegen hopste er auch da drüber, ohne sich weh zu tun :-) . Tolles Trailpferdchen!
Beide wieder aufgestiegen und unsere Runde beendet.
Danach ging ich noch kurz aufs Viereck, aber die Hitze hatte meine Pläne irgendwie zerkocht. Wir galoppierten ein bisschen, Billy war überraschend flott und wollte gern galoppieren. Wir haben also die Dauer-Galopp-Übung gemacht, mehrere Runden, mehr als üblich. Hat er ganz toll gemacht, er schien trotz der Hitze sogar Spaß dran zu haben. Nur die Lenkung ohne Zügel muss noch ordentlich geübt werden im Galopp. Ich meinte schließlich, dass es genug war bei der Hitze, er durfte sich wutzeln, dann grasen, dann gabs eine kleine Dusche, dann nochmal wutzeln und Feierabend !
Freitag, 15. Juni 2012
Es ist Sommer! Heiß heiß heiß! Das Viereck ist wieder aufgetrocknet und perfekt.
Billy und ich haben heut Liberty gemacht und weiter am Galopp herumgewerkt. Wir kamen beide ganz schön ins Schwitzen ;-) .
Zuallererst muss ich aber einmal einen Fortschritt festhalten, der sich so heimlich, still und leise eingestellt hat, sodass ich ihn selbst fast übersehen und erst heute so richtig wahrgenommen hab: Wenn Billy und ich am Viereck Liberty machen, da war das letztes Jahr schon noch was besonderes. Immerhin hat unser Viereck - zur Erinnerung - keinerlei Einzäunung. Letztes Jahr wars noch nicht so selbstverständlich, ob er bei mir bleibt. Jetzt ist das eigentlich - solange wir mit geringer Distanz arbeiten - eine Selbstverständlichkeit geworden.
Das ist mir heute deshalb bewusst geworden, weil ich ganz zum Schluss 2x versucht habe, ihn auf kleine Zirkel zu schicken. Im Schritt und mit sehr kleinen Zirkeln war das ok, dann war ich kühn und habe Trab gefragt, der Zirkel wurde größer - und prompt verloren wir die Verbindung, und Billy machte sich auf den Weg Richtung Ausgang (und Weide, wo die Kumpels waren - verdenken kann man's ihm also nicht ;-) ). ABER ich joggte dann hinter ihm her, sammelte ihn quasi im Vorbeilaufen wieder ein und machte den verunglückten Zirkel wieder zu einem Stick-to-Me, und so trabte er dann mit mir brav am Ausgang vorbei, offenbar ohne auf die Idee zu kommen, dass er doch gerade auf die Weide gehen wollte.
Die Zirkel lass ich daher momentan, bzw. beschränke mich auf Schritt, bis das besser sitzt.
Zurück zum Galopp im Stick to Me, da gabs diesmal einen schönen Fortschritt. Erstens war Billy heut nicht ganz so übermütig mit Kopfschlenkern drauf, sodass ich mich etwas wohler fühlte. Zweitens klappt es mit dem Abstand immer besser, und auch mit dem Gesichtsausdruck im Trab. Er scheint sich langsam dran zu gewöhnen, dass wir halt nebeneinander hertraben. Ich passe auf, dass ich ihm nicht den Weg abschneide (ich glaube, dass sein Grantgesicht manchmal daher rührt, dass er das Gefühl hat, ich laufe ihm im Weg rum), und beantworte jedes Zu-nahe-Kommen seinerseits mit konsequentem Wegschicken. Das Angaloppieren war heute recht prompt, und das Highlight nach ein wenig Üben eine ganze Runde am Zirkel nebeneinadner galoppieren, mit überraschend freundlichem Gesichtsausdruck seinerseits, ohne Überholen, und das ganze noch dazu auf der schwierigeren linken Hand. Soooo brav der Billy!!
Billy und ich haben heut Liberty gemacht und weiter am Galopp herumgewerkt. Wir kamen beide ganz schön ins Schwitzen ;-) .
Zuallererst muss ich aber einmal einen Fortschritt festhalten, der sich so heimlich, still und leise eingestellt hat, sodass ich ihn selbst fast übersehen und erst heute so richtig wahrgenommen hab: Wenn Billy und ich am Viereck Liberty machen, da war das letztes Jahr schon noch was besonderes. Immerhin hat unser Viereck - zur Erinnerung - keinerlei Einzäunung. Letztes Jahr wars noch nicht so selbstverständlich, ob er bei mir bleibt. Jetzt ist das eigentlich - solange wir mit geringer Distanz arbeiten - eine Selbstverständlichkeit geworden.
Das ist mir heute deshalb bewusst geworden, weil ich ganz zum Schluss 2x versucht habe, ihn auf kleine Zirkel zu schicken. Im Schritt und mit sehr kleinen Zirkeln war das ok, dann war ich kühn und habe Trab gefragt, der Zirkel wurde größer - und prompt verloren wir die Verbindung, und Billy machte sich auf den Weg Richtung Ausgang (und Weide, wo die Kumpels waren - verdenken kann man's ihm also nicht ;-) ). ABER ich joggte dann hinter ihm her, sammelte ihn quasi im Vorbeilaufen wieder ein und machte den verunglückten Zirkel wieder zu einem Stick-to-Me, und so trabte er dann mit mir brav am Ausgang vorbei, offenbar ohne auf die Idee zu kommen, dass er doch gerade auf die Weide gehen wollte.
Die Zirkel lass ich daher momentan, bzw. beschränke mich auf Schritt, bis das besser sitzt.
Zurück zum Galopp im Stick to Me, da gabs diesmal einen schönen Fortschritt. Erstens war Billy heut nicht ganz so übermütig mit Kopfschlenkern drauf, sodass ich mich etwas wohler fühlte. Zweitens klappt es mit dem Abstand immer besser, und auch mit dem Gesichtsausdruck im Trab. Er scheint sich langsam dran zu gewöhnen, dass wir halt nebeneinander hertraben. Ich passe auf, dass ich ihm nicht den Weg abschneide (ich glaube, dass sein Grantgesicht manchmal daher rührt, dass er das Gefühl hat, ich laufe ihm im Weg rum), und beantworte jedes Zu-nahe-Kommen seinerseits mit konsequentem Wegschicken. Das Angaloppieren war heute recht prompt, und das Highlight nach ein wenig Üben eine ganze Runde am Zirkel nebeneinadner galoppieren, mit überraschend freundlichem Gesichtsausdruck seinerseits, ohne Überholen, und das ganze noch dazu auf der schwierigeren linken Hand. Soooo brav der Billy!!
Mittwoch, 13. Juni 2012
Und heute zur Abwechslung wieder ein wenig Finesse.
Es hat sowieso so viel geregnet, dass das Viereck überschwemmt ist. Auch alle Wiesen, mit Weide ist derzeit nix. Billy entsprechend wieder einmal etwas grantiger als zuletzt, und Gras ist ziemlich magnetisch, kein Wunder ;-).
Habe Billy heute das Gebiss angezogen. Begeistert war er nicht, drehte den Kopf weg, aber immerhin flüchtete er nicht gleich Hals über Kopf. Er sah sichs eine Weile an und beschloss dann, es tatsächlich anzunehmen. :-)
Zum Aufwärmen hab ich meine Sitzübungen aus dem Centered Riding gemacht, mit vielen Handwechseln. Billy folgte brav meinem "Melonenkreisen" und "Bälleschupfen" und "Beinequirlen" ;-). Nach und nach Kontakt am Gebiss hergestellt und der Bewegung gefolgt und dabei an die Simulationen von der letzten CR-Stunde gedacht: immer schön atmen, nicht auf die Pferdeohren starren, alle Muskeln möglichst unverkrampft.
Als nächsten Schritt Außenstellungs-Übung in den Ecken hingezugefügt, immer nur 2, 3 Tritte. Klappte gut, wir gingen zu Zirkeln mit abwechselnder Innen- und Außenstellung über. Die sind nun schon richtig schön flüssig; so sehr, dass ich zum Schluss das ganze im Trab probiert hab, und siehe da, sogar das schaffte der Billy für ein paar Trabtritte jeweils (dann verhedderten sich quasi die Beine und ich entließ ihn in die Normal- bzw. Innenstellung), bis hin zu einer halben kleinen Zirkelrunde.
Davor gabs aber noch Vorhand- und Hinterhandwendungen, die Billy am Gebiss schön und sauber erledigte. Wirklich hübsch, einmal die HH-Wendung sogar relativ schnell. Dann noch, weil wir so schön in Fahrt waren, die nächste Übung aus meinem Kreinberg-Buch, das irgendwann zum Neckreining führen soll: Zirkel um eine Tonne, kombiniert mit einer Wendung/Volte vor der Tonne, die irgendwann zu einer HH-Wendung direkt aus dem Schritt und am Außenzügel geritten werden soll. Fürs erste Mal gings nicht so schlecht!
Ich beschloss dann noch kurz zu traben, und offenbar war Billy tatsächlich mal so gut durchgeknetet, dass der Trab gleich vom ersten Schritt an ein Gedicht war quasi: Antraben auf leichte Einwirkung, kein Absterben gleich nach den ersten Tritten (wie sonst oft), von Beginn an kräftiges Abdrücken statt Rumschlurfen, und ein super Rücken-sproing! Williges Biegen in die Ecken, williger Versuch, die gefragte Außenstellung durchzuführen, tolles Sproing-Antraben aus dem Halten. Alles so gut, dass nach nur ganz wenigen Runden dann auch gleich wieder Schluss war und es ein ausgiebiges Sandbad gab.
Es hat sowieso so viel geregnet, dass das Viereck überschwemmt ist. Auch alle Wiesen, mit Weide ist derzeit nix. Billy entsprechend wieder einmal etwas grantiger als zuletzt, und Gras ist ziemlich magnetisch, kein Wunder ;-).
Habe Billy heute das Gebiss angezogen. Begeistert war er nicht, drehte den Kopf weg, aber immerhin flüchtete er nicht gleich Hals über Kopf. Er sah sichs eine Weile an und beschloss dann, es tatsächlich anzunehmen. :-)
Zum Aufwärmen hab ich meine Sitzübungen aus dem Centered Riding gemacht, mit vielen Handwechseln. Billy folgte brav meinem "Melonenkreisen" und "Bälleschupfen" und "Beinequirlen" ;-). Nach und nach Kontakt am Gebiss hergestellt und der Bewegung gefolgt und dabei an die Simulationen von der letzten CR-Stunde gedacht: immer schön atmen, nicht auf die Pferdeohren starren, alle Muskeln möglichst unverkrampft.
Als nächsten Schritt Außenstellungs-Übung in den Ecken hingezugefügt, immer nur 2, 3 Tritte. Klappte gut, wir gingen zu Zirkeln mit abwechselnder Innen- und Außenstellung über. Die sind nun schon richtig schön flüssig; so sehr, dass ich zum Schluss das ganze im Trab probiert hab, und siehe da, sogar das schaffte der Billy für ein paar Trabtritte jeweils (dann verhedderten sich quasi die Beine und ich entließ ihn in die Normal- bzw. Innenstellung), bis hin zu einer halben kleinen Zirkelrunde.
Davor gabs aber noch Vorhand- und Hinterhandwendungen, die Billy am Gebiss schön und sauber erledigte. Wirklich hübsch, einmal die HH-Wendung sogar relativ schnell. Dann noch, weil wir so schön in Fahrt waren, die nächste Übung aus meinem Kreinberg-Buch, das irgendwann zum Neckreining führen soll: Zirkel um eine Tonne, kombiniert mit einer Wendung/Volte vor der Tonne, die irgendwann zu einer HH-Wendung direkt aus dem Schritt und am Außenzügel geritten werden soll. Fürs erste Mal gings nicht so schlecht!
Ich beschloss dann noch kurz zu traben, und offenbar war Billy tatsächlich mal so gut durchgeknetet, dass der Trab gleich vom ersten Schritt an ein Gedicht war quasi: Antraben auf leichte Einwirkung, kein Absterben gleich nach den ersten Tritten (wie sonst oft), von Beginn an kräftiges Abdrücken statt Rumschlurfen, und ein super Rücken-sproing! Williges Biegen in die Ecken, williger Versuch, die gefragte Außenstellung durchzuführen, tolles Sproing-Antraben aus dem Halten. Alles so gut, dass nach nur ganz wenigen Runden dann auch gleich wieder Schluss war und es ein ausgiebiges Sandbad gab.
Montag, 11. Juni 2012
Heute war On Line dran, wieder ein bisschen Driving aus Zone 5 üben.
Anfangs Übergänge. Das Anhalten war wieder schlechter als zuletzt. Ich hab ein bisschen herumexperimentiert und herausgefunden, dass es noch recht gut funktioniert (d.h. ohne Druck auf die Feather Lines, nur auf mein eigenes Stehenbleiben hin bleibt Billy stehen), solange wir in direktem Kontakt sind, also cih in Zone 3, 4, knapp 5. Dann klappts. Sobald die Leinen länger werden und ich weiter weg bin, klappts nicht mehr. Irgendwie seltsam. Da es ja sonst gut geht und Stehenbleiben ihm normalerweise sehr gelegen kommt, glaube ich weiter eher an Miss-Kommunikation als "Willnicht", nur find ich nicht so recht raus warum.
Naja. Dafür klappte plötzlcih Rückwärts überdurchschnittlich gut! Ich hatte begonnen, ihn immer für das Ignorieren aller "Anhalten"-Kommandos dann eben so viele Schritte rückwärts ghen zu lassen, die er vorher quasi "zu viel" vorwärts gegangen war (weil er längst hätte stehenbleiben sollen), und voilà, plötzlich trat er fein und mit kaum Druck flüssig rückwärts!
Was sehr gut ging, waren andere Übergänge. Schritt-Trab-Schritt sowieso, aber auch Halt-Trab (im Gegensatz zu Schritt-Halt), und sogar rückwärts-Trab gelang richtig gut!
Weiters habe ich etwas mehr Lenken hinzugefügt und wir sind ein paar Achter im Schritt und später mit ein paar Schrittchen Trab dazwischen gegangen. Wir eiern dabei noch ziemlich herum, aber prinzipiell versucht Billy zu verstehen, wo Frauli hin will ;-).
Zum Schluss gelang ein richtig gutes Anhalten auf Stimmkommando, da haben wir dann aufgehört.
Anfangs Übergänge. Das Anhalten war wieder schlechter als zuletzt. Ich hab ein bisschen herumexperimentiert und herausgefunden, dass es noch recht gut funktioniert (d.h. ohne Druck auf die Feather Lines, nur auf mein eigenes Stehenbleiben hin bleibt Billy stehen), solange wir in direktem Kontakt sind, also cih in Zone 3, 4, knapp 5. Dann klappts. Sobald die Leinen länger werden und ich weiter weg bin, klappts nicht mehr. Irgendwie seltsam. Da es ja sonst gut geht und Stehenbleiben ihm normalerweise sehr gelegen kommt, glaube ich weiter eher an Miss-Kommunikation als "Willnicht", nur find ich nicht so recht raus warum.
Naja. Dafür klappte plötzlcih Rückwärts überdurchschnittlich gut! Ich hatte begonnen, ihn immer für das Ignorieren aller "Anhalten"-Kommandos dann eben so viele Schritte rückwärts ghen zu lassen, die er vorher quasi "zu viel" vorwärts gegangen war (weil er längst hätte stehenbleiben sollen), und voilà, plötzlich trat er fein und mit kaum Druck flüssig rückwärts!
Was sehr gut ging, waren andere Übergänge. Schritt-Trab-Schritt sowieso, aber auch Halt-Trab (im Gegensatz zu Schritt-Halt), und sogar rückwärts-Trab gelang richtig gut!
Weiters habe ich etwas mehr Lenken hinzugefügt und wir sind ein paar Achter im Schritt und später mit ein paar Schrittchen Trab dazwischen gegangen. Wir eiern dabei noch ziemlich herum, aber prinzipiell versucht Billy zu verstehen, wo Frauli hin will ;-).
Zum Schluss gelang ein richtig gutes Anhalten auf Stimmkommando, da haben wir dann aufgehört.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Heute haben wir FreeStyle gemacht: VH- und HH-Wendungen im Wechsel (= direct/indirect Rein Ballett bzw. 360ies), dazwischen zum Auflockern und "Schwungholen" ein bisschen Trab mit Weave ganz ohne Zügel.
Für die Wendungen war mein Ziel, ohne die Zügel auszukommen. Bei der VH-Wendung gelingt das auch, die Hinterhand weicht ja immer leicht. Aber die HH-Wendung bekam ich nicht hin ohne Zügel. Mit der Zeit wurden sie aber beide immer präziser und flüssiger, am Ende richtig gut in beide Richtungen.
Billy musste heut auch mal richtig viel galoppieren, ich habe zuerst eine Art "Cantering Game" probiert, analog dem "Trotting Game", bei dem man die Trab (heute eben Galopp-)Dauer immer weiter erhöht, mit einer Art Passenger Lektion verbunden. Allerdings hatte ich das GEfühl, dass Billy sich etws allein gelassen fühlte ohne jegliche Führung, er torkelte herum und schien zu warten, ob er links oder rechts soll, verfiel dann in einen schwer zu sitzenden Trab, weil er verwirrt war, weil da nix zurück kam, also hab ich dann die Führung wieder übernommen und wir sind sicher 10 Runden durchgaloppiert ;-). Das konnte er am Anfang nicht glauben, aber zum Schluss fand er sich ab mit der Galoppiererei und galoppierte schön ruhig flüssig dahin.
Da war der Zeitpunkt zum Aufhören, es folgte ein schönes Sandbad, ein bisschen Wiese-Trimmen am Viereck-Rand (auf Kommando, selbstverständlich, und es ist toll, wie er während der Arbeit nun meistens fragt, ob er vielleicht darf - er senkt den Kopf ein bisschen, äugt nach hinten dabei: "darf ich, darf ich, darf ich??" - toll!) und dann ab nach Hause - zurück auf die Weide :-).
Für die Wendungen war mein Ziel, ohne die Zügel auszukommen. Bei der VH-Wendung gelingt das auch, die Hinterhand weicht ja immer leicht. Aber die HH-Wendung bekam ich nicht hin ohne Zügel. Mit der Zeit wurden sie aber beide immer präziser und flüssiger, am Ende richtig gut in beide Richtungen.
Billy musste heut auch mal richtig viel galoppieren, ich habe zuerst eine Art "Cantering Game" probiert, analog dem "Trotting Game", bei dem man die Trab (heute eben Galopp-)Dauer immer weiter erhöht, mit einer Art Passenger Lektion verbunden. Allerdings hatte ich das GEfühl, dass Billy sich etws allein gelassen fühlte ohne jegliche Führung, er torkelte herum und schien zu warten, ob er links oder rechts soll, verfiel dann in einen schwer zu sitzenden Trab, weil er verwirrt war, weil da nix zurück kam, also hab ich dann die Führung wieder übernommen und wir sind sicher 10 Runden durchgaloppiert ;-). Das konnte er am Anfang nicht glauben, aber zum Schluss fand er sich ab mit der Galoppiererei und galoppierte schön ruhig flüssig dahin.
Da war der Zeitpunkt zum Aufhören, es folgte ein schönes Sandbad, ein bisschen Wiese-Trimmen am Viereck-Rand (auf Kommando, selbstverständlich, und es ist toll, wie er während der Arbeit nun meistens fragt, ob er vielleicht darf - er senkt den Kopf ein bisschen, äugt nach hinten dabei: "darf ich, darf ich, darf ich??" - toll!) und dann ab nach Hause - zurück auf die Weide :-).
Dienstag, 5. Juni 2012
Heute wieder etwas Liberty, Stick to me im Galopp weiter bearbeitet.
Billy hatte recht viel Go für seine Verhältnisse und war außerdem - ungewöhnlich - guckig in der einen Viereck-Ecke (da war wohl was auf der Weide des Nachbarhügels, was ich nicht sehen konnte). Es war aber recht leicht, ihn bei mir zu behalten, ein kurzes Wort, und er achtete auf mich. Mit vielen Handwechseln an dieser langen SEite, wo er aufpassen und schnell reagieren musste, war das dann bald nicht mehr so interessant.
Nach Handwechseln, Schritt-halt-Trab-Schritt-übergängen probierte ich dann auf dem Zirkel den Galopp. Rechts klappte es gleich sehr gut, das Angaloppieren. 2, 3 Sprünge genügten mir, mehr wollte ich gar nicht. Auf der linken Hand taten wir uns wieder schwerer. Billy geriet in Renntrab, vor mich, grantelte, schüttelte mit Kopf und Hals und giftelte kräftig, sodass ich mich da hinten dann eben unwohl fühle.Mit etwas mehr Abstand und einem kleinen "Vorsprung" für mich klappte dann ein halbherziges Angaloppieren - von Kopfschütteln begleitet (ich weiß nie genau, ob es Übermut und Spiellaune ist oder Grant - ich tippe für heute auf ersteres). Dazwischen hatten wir dann eine Weile Probleme, überhaupt Galopp zu bekommen, und schließlich konnte ich aber mit einem guten Angaloppieren links und dann 3, 4, sauberen Galoppsprüngen, in denen er ungefähr seine Position beibehielt (sprich: mich nicht abdrängte, noch sofort überholte, noch zuerst zurückbleibend dann zu schnell für meinen Geschmack aufholte) und auch danach in halbwegs gesittetem Trab an meiner Seite weiterlief (oft dreht er sich beim Loben sofort zu mir, wie eine Art Bring Back; dabei kommt er mir aber vorn meist näher als ich möchte, er soll parallel zu mir bleiben, wenn er noch ein bisschen "Galoppschwung" im Körper hat).
Brav gemacht und Belohnungsfresschen wohl verdient :-)
Billy hatte recht viel Go für seine Verhältnisse und war außerdem - ungewöhnlich - guckig in der einen Viereck-Ecke (da war wohl was auf der Weide des Nachbarhügels, was ich nicht sehen konnte). Es war aber recht leicht, ihn bei mir zu behalten, ein kurzes Wort, und er achtete auf mich. Mit vielen Handwechseln an dieser langen SEite, wo er aufpassen und schnell reagieren musste, war das dann bald nicht mehr so interessant.
Nach Handwechseln, Schritt-halt-Trab-Schritt-übergängen probierte ich dann auf dem Zirkel den Galopp. Rechts klappte es gleich sehr gut, das Angaloppieren. 2, 3 Sprünge genügten mir, mehr wollte ich gar nicht. Auf der linken Hand taten wir uns wieder schwerer. Billy geriet in Renntrab, vor mich, grantelte, schüttelte mit Kopf und Hals und giftelte kräftig, sodass ich mich da hinten dann eben unwohl fühle.Mit etwas mehr Abstand und einem kleinen "Vorsprung" für mich klappte dann ein halbherziges Angaloppieren - von Kopfschütteln begleitet (ich weiß nie genau, ob es Übermut und Spiellaune ist oder Grant - ich tippe für heute auf ersteres). Dazwischen hatten wir dann eine Weile Probleme, überhaupt Galopp zu bekommen, und schließlich konnte ich aber mit einem guten Angaloppieren links und dann 3, 4, sauberen Galoppsprüngen, in denen er ungefähr seine Position beibehielt (sprich: mich nicht abdrängte, noch sofort überholte, noch zuerst zurückbleibend dann zu schnell für meinen Geschmack aufholte) und auch danach in halbwegs gesittetem Trab an meiner Seite weiterlief (oft dreht er sich beim Loben sofort zu mir, wie eine Art Bring Back; dabei kommt er mir aber vorn meist näher als ich möchte, er soll parallel zu mir bleiben, wenn er noch ein bisschen "Galoppschwung" im Körper hat).
Brav gemacht und Belohnungsfresschen wohl verdient :-)
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