Ich und mein Blog waren in Urlaub, deshalb die Eintrags-Lücke ;-).
So ohne Internet und ohne Arbeit hat man endlich mal Zeit fürs Pferd :-). Trotz meist eher schlechten Wetters konnten wir viele Dinge machen.
Zum einen hab ich all die Termine, die im normalen Arbeitsleben oft so schwer unterzubringen sind, in den Urlaub verlegt: Billy musste demnach zum jährlichen Zahnarzttermin (bzw. Fr. Zahnarzt zu ihm) - dabei war alles in Ordnung, das Übliche - und außerdem hab ichs endlich endlich geschafft, mir jemanden von R.O.C.-Sättel kommen zu lassen, der mir das System erklärt und mich probereiten lässt. Tatsächlich passte der Test-R.O.C. gleich auf Anhieb auf Billys Rücken, rutschte quasi von selbst dorthin wo er hingehört, schmiegte sich an wie angegossen - und wir durften ihn nach der Probereiterei auch nach dem Abnehmen ein zweites Mal auflegen, ohne dass Billy durch irgendwelches Gifteln angezeigt hätte, dass davor etwas nicht gepasst hat. Auch mir hat der Sattel ganz gut gefallen - nun bin ich nur noch unschlüssig bezüglich des Modells, das wird schwierig.
Außerdem haben wir ein weiteres kleines aber feines Utensil gebraucht erstanden: Billy besitzt nun ein Glücksrad! Sehr viel hab ich mir davon ja nicht erwartet - ich erwartete nur eine ähnlich abwehrende Reaktion wie aufs Gebiss, wenn ich damit Kontakt zu halten versuchen würde. Falls das Ding überhaupt irgendwelche Einwirkungen weitergeben würde...
Und dann hab ichs probiert und war nach 3 Sekunden schon mal sehr begeistert. Billy war skeptisch: "was schleppt die nu scho wieder an??", ließ sichs aber brav anlegen, ist ja auch nur quasi ein Halfter. Dann noch etwa rumverstellt und rumprobiert, Zügel ohne Hebel eingeschnallt und in die Halle, um es per "Handarbeit" mal zu probieren. Wie man am Blog feststellen kann, hab ich die Handarbeit ziemlich brach liegen lassen *schäm*. Da stand ich dann mit Glücksrad und Billy, probierte mal einen gaanz sanften vorsichtigen Zupfer - schwupps, Billys Hals bog sich, kein Verwerfen, einfach hübsches Nachgeben auf wirklich minimale Einwirkung. Da war ich schon ziemlich baff. Ok, dann mit dem äußeren Zügel über dem Hals: Kann er sich auch weg von mir biegen? Ja, konnte er, auf ebenso kleinen Zupfer. Und ohne Gegenwehr oder so. Faszinierend. Kurze Überprüfung, indem ich die Finger unter das Nasenteil und unters Kinnteil steckte und wieder einwirkte, stellte sicher, dass da jetzt nicht wer weiß was für Kräfte wirken.
Und dann haben wir losgelegt: Schulterherein als hätt er nie was anderes gemacht, Renvers, Travers, als hätten wir damit nie ein Jahr pausiert.
Später bin ich noch mit dem Glücksrad auf Kontakt geritten, Übergänge, auch die klappen hervorragend, Billy lümmelt sich weder auf das Ding drauf noch rollt er sich ein noch schüttelt er ärgerlich ständig mit dem Kopf - und es ist mir sogar gelungen, eine ausgewogene Mischung zwischen langen Zügeln und Kontakt (immer nur wenige Minuten) zu treffen. Sehr sehr schön.
Und schließlich hab ich die Zeit genutzt und vermehrt Ausritte zu unternehmen - schön wars! V.a. bin ich so weit allein geritten wie noch nie :-). Das Billytier war fast immer entspannt, einmal trafen wir einen fremden Reiter vom Nachbarstall und ritten ein Stück mit dem; wir haben neue Waldwege erkundet (ok, die waren zu 100% alle Sackgassen, aber macht ja nix) und uns Kühen alleine auf immerhin 100m angenähert ;-) ohne dass Billy umdrehen und heimlaufen musste. Außerdem überwinden wir diverse Gatschpfützen oder Rinnsale - auch unbekannte - immer öfter mit großen Schritten (nach eingehender Begutachtung natürlich) statt mit einer Überraschung für Frauli in Form eines 4-m-Sprungs (für 10cm Wasser).
Das war echt schön und hat mir auch wieder mehr Selbstvertrauen und Vertrauen in Billy gegeben - auch dass ich im richtigen Moment absitzen konnte, z.B.
Und als Krönung meines Urlaubs gabs noch einen 2-Tages-Kurs mit 5-Stern-Instruktor David Lichman, der wirklich ganz ganz toll war ... eigener Eintrag folgt :-)
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Freitag, 29. Juli 2011
Mittwoch, 13. Juli 2011
Pfuh, ist das heiß. 34°, im Stall "kühle" 32.
Habe mir trotzdem den Billy geschnappt und gedacht, ich übe in der kühleren Halle ein bisschen ruhige Liberty-Dinge.
Zuerst mussten aber unsere 2 süßen Neuankömmlinge aus der Halle: 1,5 jähriger Jungspund + Mama. Die hatten natürlich alles mögliche in der Halle hinterlassen, besonders spannend fand Billy das allerdings nicht, außer dass er über eine Pinkellacke nochmal drüber pinkeln musste. Trotzdem: die beiden neuen waren im Auslauf, nicht soweit weg von der Halle, und somit war das Tor heute immens spannend (v.a. da dort Heu lag, das die beiden übriggelassen hatten).
Es dauerte etwas, bis er sich auf mich konzentrieren konnte, aber man sah dass er sich bemüht hat. STick to me klappte sofort, er blieb bei mir, obwohl er immer wieder Richtung neue Pferde linste. Als ich ihn dann weggeschickt habe, wurde aus dem Circling Game natürlich ein Ellipsen-Game ;-). Er startete zum Tor, wurde dort langsamer, gaste wieder an, wurde beim Tor wieder langsamer um rausschauen zu können usw. Anfangs war Bring back schwer, da galoppierte er stattdessen sogar an (was ich bei der Hitze eigentlich gar nicht verlangt hätte, aber wenn er will...). Und dann war es irgendwie total herzig: Ich hockte mich hin, meine Bring-Back-phase 4 - da kommt er eigentlcih immer rein, weil es wirklich ein sehr konsequentes Zeichen für "Spielende!!" ist. Tatsächlcih kam er, schnofelte kurz meine Hand an... und startete sofort wieder von sich aus auf den Zirkel, um beim Vorbeilaufen wieder beim Tor rausschauen zu können. Danach wechselte er selbst die hand in wunderhübschem Bogen und war überhaupt ganz ungewohnt ehrgeizig. Bring Back wurde einfacher, und es war wirklich lieb, er kam rein, sagte hallo, ... und war wieder weg. Normalerweise geht ja nix über eine Pause ;-).
Wenn er schon von sich aus traben wollte, habe ich kleine scnell aufeinanderfolgen Übergänge gemacht, Schritt und Trab, die klappten super, und er wurde konzentrierter.
DAnn Handwechsel, und da hatte ich ein Aha-Erlebnis... in besteimmtem Winkel zur Bande hinbewegt, löst ihn von der Bande und veranlasste ein wunderschönes S im Handwechsel, von beiden Händen. 2 in jede Richtung, und dann (nach vielleicht 15 oder 20 Minuten) war ich klug genug, auf das hin aufzuhören.
Wir spazierten noch gemeinsam zum (uneingezäunten) Viereck, ich habe schwunglose Dinge Liberty probiert, wie ein kurzes Yoyo, STick to Me und einfache Driving games, SEitwärts. Ich möchte anfangen, mehr da draußen zu spielen.
Der Gedanke, ihm das Seil über den Rücken zu legen udn dann ein CG zu versuchen, verging mir schnell wieder - da war heute einfach die Anziehungskraft der fremden Pferde und damit die Neugier zu groß.
Am Schluss gabs noch was Interessantes zu beobachten: Den Auslauf, auf dem die neuen Pferde waren, umgehend, gingen wir bei einem seitlichen Tor rein, um Billy auf die Weide zu entlassen. Natürlich kamen die neuen an den Zaun, um uns zu beobachten. Ich ließ Billy frei und beobachtete, wie er die neuen begrüßte: freundlich und neugierig stapfte er auf sie zu, kurzes Schnofeln Nüster an Nüster ("Servas, ihr seids neich, ha?"), da zuckte kein Ohr nach hinten, es kräuselte sich keine Nüster, es wurde nicht gequietscht, gar nix. Billy schnofelte sie an, sie schnofelten zurück, dann ging er auf die Weide. Genauso lief die Begrüßung mit dem letzetn neuen Pferd auch ab. Billy geht hin: "Servas, ich bin der Billy, und du? ... Aha, ok, pfiati, ich muss fressen gehen".
Tja, und dann... kam eine Einstellerin mit ihrem Pferd - genauso LBI wie Billy - von der Weide und kam auch an den beiden vorbei. Ihr Pferd stapfte genauso freundlich wie Billy zu den beiden. Und aus dem Nichts klappten alle Ohren nach hinten, Zähne wurden gebleckt, quietschen, beißen...
Es war total interessant, v.a. kann ich nicht sagen, wo nun der Unterschied war. Alle schienen in beiden Situationen vorerst gleich freundlich/neugierig, bei Billy blieb es so, beim anderen war man sich offenbar nicht sympathisch.
Habe mir trotzdem den Billy geschnappt und gedacht, ich übe in der kühleren Halle ein bisschen ruhige Liberty-Dinge.
Zuerst mussten aber unsere 2 süßen Neuankömmlinge aus der Halle: 1,5 jähriger Jungspund + Mama. Die hatten natürlich alles mögliche in der Halle hinterlassen, besonders spannend fand Billy das allerdings nicht, außer dass er über eine Pinkellacke nochmal drüber pinkeln musste. Trotzdem: die beiden neuen waren im Auslauf, nicht soweit weg von der Halle, und somit war das Tor heute immens spannend (v.a. da dort Heu lag, das die beiden übriggelassen hatten).
Es dauerte etwas, bis er sich auf mich konzentrieren konnte, aber man sah dass er sich bemüht hat. STick to me klappte sofort, er blieb bei mir, obwohl er immer wieder Richtung neue Pferde linste. Als ich ihn dann weggeschickt habe, wurde aus dem Circling Game natürlich ein Ellipsen-Game ;-). Er startete zum Tor, wurde dort langsamer, gaste wieder an, wurde beim Tor wieder langsamer um rausschauen zu können usw. Anfangs war Bring back schwer, da galoppierte er stattdessen sogar an (was ich bei der Hitze eigentlich gar nicht verlangt hätte, aber wenn er will...). Und dann war es irgendwie total herzig: Ich hockte mich hin, meine Bring-Back-phase 4 - da kommt er eigentlcih immer rein, weil es wirklich ein sehr konsequentes Zeichen für "Spielende!!" ist. Tatsächlcih kam er, schnofelte kurz meine Hand an... und startete sofort wieder von sich aus auf den Zirkel, um beim Vorbeilaufen wieder beim Tor rausschauen zu können. Danach wechselte er selbst die hand in wunderhübschem Bogen und war überhaupt ganz ungewohnt ehrgeizig. Bring Back wurde einfacher, und es war wirklich lieb, er kam rein, sagte hallo, ... und war wieder weg. Normalerweise geht ja nix über eine Pause ;-).
Wenn er schon von sich aus traben wollte, habe ich kleine scnell aufeinanderfolgen Übergänge gemacht, Schritt und Trab, die klappten super, und er wurde konzentrierter.
DAnn Handwechsel, und da hatte ich ein Aha-Erlebnis... in besteimmtem Winkel zur Bande hinbewegt, löst ihn von der Bande und veranlasste ein wunderschönes S im Handwechsel, von beiden Händen. 2 in jede Richtung, und dann (nach vielleicht 15 oder 20 Minuten) war ich klug genug, auf das hin aufzuhören.
Wir spazierten noch gemeinsam zum (uneingezäunten) Viereck, ich habe schwunglose Dinge Liberty probiert, wie ein kurzes Yoyo, STick to Me und einfache Driving games, SEitwärts. Ich möchte anfangen, mehr da draußen zu spielen.
Der Gedanke, ihm das Seil über den Rücken zu legen udn dann ein CG zu versuchen, verging mir schnell wieder - da war heute einfach die Anziehungskraft der fremden Pferde und damit die Neugier zu groß.
Am Schluss gabs noch was Interessantes zu beobachten: Den Auslauf, auf dem die neuen Pferde waren, umgehend, gingen wir bei einem seitlichen Tor rein, um Billy auf die Weide zu entlassen. Natürlich kamen die neuen an den Zaun, um uns zu beobachten. Ich ließ Billy frei und beobachtete, wie er die neuen begrüßte: freundlich und neugierig stapfte er auf sie zu, kurzes Schnofeln Nüster an Nüster ("Servas, ihr seids neich, ha?"), da zuckte kein Ohr nach hinten, es kräuselte sich keine Nüster, es wurde nicht gequietscht, gar nix. Billy schnofelte sie an, sie schnofelten zurück, dann ging er auf die Weide. Genauso lief die Begrüßung mit dem letzetn neuen Pferd auch ab. Billy geht hin: "Servas, ich bin der Billy, und du? ... Aha, ok, pfiati, ich muss fressen gehen".
Tja, und dann... kam eine Einstellerin mit ihrem Pferd - genauso LBI wie Billy - von der Weide und kam auch an den beiden vorbei. Ihr Pferd stapfte genauso freundlich wie Billy zu den beiden. Und aus dem Nichts klappten alle Ohren nach hinten, Zähne wurden gebleckt, quietschen, beißen...
Es war total interessant, v.a. kann ich nicht sagen, wo nun der Unterschied war. Alle schienen in beiden Situationen vorerst gleich freundlich/neugierig, bei Billy blieb es so, beim anderen war man sich offenbar nicht sympathisch.
Montag, 11. Juli 2011
Hü-hüüüpp, Hü-hüüpp
Am Wochenende haben Billy und ich wieder fleißig hüpfen geübt.
Freitag:
Hüpfen am Viereck, hauptsächlich On Line. Es gab ein doppelhohes Cavaletti, 3 Trabstangen, eine Tonne. Billy macht das Springen Spaß, hat man den Eindruck. Mit Travelling Circles haben wir uns an das Doppelcavaletti herangetastet, er sprang es wunderschön aus dem Galopp, galoppierte dafür extra an. Auf Anfrage geht es auch sehr gut aus dem Trab, und auch aus dem Schritt, obwohl hier etwas uneleganter. Jeweils auf beiden Händen.
Die Tonne war zu schmal, die hat Herr Billy jedesmal (absichtlich) verfehlt. Ich kann ihn hinlotsen und genau davor anhalten lassen, aber so zielgenau hinlotsen, dass er dann auch springt, ist mir nicht gelungen. Könnte sie seitlich mit Cavalettis begrenzen, einen "Gang" bauen.
Die Trabstangen nahm er brav, wenn nicht ganz konkret gefragt, weicht er aber aus - "muss ja nicht sein".
Dann bin ich noch aufgesessen und wollte todesmutig mit Pad diesen Cavaletti-Hopser nehmen. Ja denkste, unlogischerweise sah das Ding von oben viiiiel höher aus als von unten... somit sind wir nur halbherzig drauf zugeritten, und Billy beschloss, dass Frauli für sowas sicher nicht reif ist und lief lieber dran vorbei - ich war nicht so ganz unglücklich drüber ;-). Wir versuchten es dann im Schritt zu überwinden, mit Drübersteigen - dabei fiel natürlich das obere Cavaletti, sodass 2 neben (statt über-)einnder stehen blieben. Das war dann dafür ideal, um Squeeze Game mit kleinen Hopsern zu machen, das hat uns beiden Spaß gemacht. Einmal ist Billy sogar sowas von genial aus dem Stand angaloppiert :-)
Samstag:
Heute haben wir die Hüpfer auf die Geländestrecke verlegt. Und ich das Pad mit Sattel getauscht - eine gute Idee, fand ich später ;-).
Billy hat mächtig Gas gegeben, Springen macht offensichtlich Spaß! Die Geländestrecke geht leicht bergauf mit kleinen Hüpfern, Cavalettiartig, vielleiht etwas höher. Ein paar feste Hindernisse (Baumstamm und so) gibt es auch, aber an die wage ich mich noch nicht so heran. Ich galoppiere also ruhig an, da zieht das Billytier völlig ungewohnt nach vorne, rast auf das Cavaletti hin und spriiiingt mindestens 3x so hoch wie nötig (also so hat es sich angefühlt). Billys Springtechnik hat sich stark verbessert - meine noch nicht *g*.
Die Wasserlacke haben wir auch gemeistert, und zwar NICHT springend, das war schwierig und bedurfte mehrerer Wiederholungen, bis Billy dann halt doch im Schritt drüber- und durchging. Brav gemacht :-)
Sonntag:
Ich glaube Billy hat Muskelkater :-/
Es ist furchtbar heiß, und ich war mit Stallkollegin und ihrem Hafi im Wald ein bisschen spazieren. Billy schleifte die Hinterhufe träge über den Asphalt. Entweder faul und müde, Muskelkater oder sonstwas - werde beobachten. Nach ein paar Minuten war nichts mehr zu bemerken.
Ein schöner und sehr ruhiger Spaziergang am Sonntagnachmittag. Danach gabs Dusche und entspannendes Dösen im Schatten.
Freitag:
Hüpfen am Viereck, hauptsächlich On Line. Es gab ein doppelhohes Cavaletti, 3 Trabstangen, eine Tonne. Billy macht das Springen Spaß, hat man den Eindruck. Mit Travelling Circles haben wir uns an das Doppelcavaletti herangetastet, er sprang es wunderschön aus dem Galopp, galoppierte dafür extra an. Auf Anfrage geht es auch sehr gut aus dem Trab, und auch aus dem Schritt, obwohl hier etwas uneleganter. Jeweils auf beiden Händen.
Die Tonne war zu schmal, die hat Herr Billy jedesmal (absichtlich) verfehlt. Ich kann ihn hinlotsen und genau davor anhalten lassen, aber so zielgenau hinlotsen, dass er dann auch springt, ist mir nicht gelungen. Könnte sie seitlich mit Cavalettis begrenzen, einen "Gang" bauen.
Die Trabstangen nahm er brav, wenn nicht ganz konkret gefragt, weicht er aber aus - "muss ja nicht sein".
Dann bin ich noch aufgesessen und wollte todesmutig mit Pad diesen Cavaletti-Hopser nehmen. Ja denkste, unlogischerweise sah das Ding von oben viiiiel höher aus als von unten... somit sind wir nur halbherzig drauf zugeritten, und Billy beschloss, dass Frauli für sowas sicher nicht reif ist und lief lieber dran vorbei - ich war nicht so ganz unglücklich drüber ;-). Wir versuchten es dann im Schritt zu überwinden, mit Drübersteigen - dabei fiel natürlich das obere Cavaletti, sodass 2 neben (statt über-)einnder stehen blieben. Das war dann dafür ideal, um Squeeze Game mit kleinen Hopsern zu machen, das hat uns beiden Spaß gemacht. Einmal ist Billy sogar sowas von genial aus dem Stand angaloppiert :-)
Samstag:
Heute haben wir die Hüpfer auf die Geländestrecke verlegt. Und ich das Pad mit Sattel getauscht - eine gute Idee, fand ich später ;-).
Billy hat mächtig Gas gegeben, Springen macht offensichtlich Spaß! Die Geländestrecke geht leicht bergauf mit kleinen Hüpfern, Cavalettiartig, vielleiht etwas höher. Ein paar feste Hindernisse (Baumstamm und so) gibt es auch, aber an die wage ich mich noch nicht so heran. Ich galoppiere also ruhig an, da zieht das Billytier völlig ungewohnt nach vorne, rast auf das Cavaletti hin und spriiiingt mindestens 3x so hoch wie nötig (also so hat es sich angefühlt). Billys Springtechnik hat sich stark verbessert - meine noch nicht *g*.
Die Wasserlacke haben wir auch gemeistert, und zwar NICHT springend, das war schwierig und bedurfte mehrerer Wiederholungen, bis Billy dann halt doch im Schritt drüber- und durchging. Brav gemacht :-)
Sonntag:
Ich glaube Billy hat Muskelkater :-/
Es ist furchtbar heiß, und ich war mit Stallkollegin und ihrem Hafi im Wald ein bisschen spazieren. Billy schleifte die Hinterhufe träge über den Asphalt. Entweder faul und müde, Muskelkater oder sonstwas - werde beobachten. Nach ein paar Minuten war nichts mehr zu bemerken.
Ein schöner und sehr ruhiger Spaziergang am Sonntagnachmittag. Danach gabs Dusche und entspannendes Dösen im Schatten.
Freitag, 8. Juli 2011
Dienstag, 5. Juli 2011
Wir haben weiter hüpfen geübt, diesmal großteils Liberty, zwischendurch bin ich aber auch zum Seil übergegangen.
Ab einer bestimmten Höhe hält Billy das Überspringen der Stange für unmöglich. Naja, .... wenn Frauli mitspringt, überwindet er sich ;-). Aber allein geht nur bis Cavaletti-Höhe. Ein paarmal hintereinander haben wir so ein schönes Squeeze-Game zusammengebracht: Hüpfen, turn, face, kurz warten, hüpfen, turn, face, warten, hüpfen. Toller Billy :-).
Und da ich auch wieder das Yoyo für den Draw geübt habe, ergab sich sogar, dass er über den Sprung auf mich zugehüpft ist, 2x haben wir das hingekriegt, toll.
Ab einer bestimmten Höhe hält Billy das Überspringen der Stange für unmöglich. Naja, .... wenn Frauli mitspringt, überwindet er sich ;-). Aber allein geht nur bis Cavaletti-Höhe. Ein paarmal hintereinander haben wir so ein schönes Squeeze-Game zusammengebracht: Hüpfen, turn, face, kurz warten, hüpfen, turn, face, warten, hüpfen. Toller Billy :-).
Und da ich auch wieder das Yoyo für den Draw geübt habe, ergab sich sogar, dass er über den Sprung auf mich zugehüpft ist, 2x haben wir das hingekriegt, toll.
Sonntag, 3. Juli 2011
Sonntag, und es regnet, natürlich.
Zuerst haben wir deshalb eine kleine Liberty-Einheit in der Halle gemacht, die lief ganz gut. Ganz viel Yoyo: 1 Schrittchen zurück, gleich wieder herholen, 2 zurück, 3 her, immer mehr her als zurück. Gerades Zurück geht schon viel besser, relativ feine Phasen genügen. Interessant, unser Liberty-Rückwärts ist viel ruhiger, dabei aber sogar flüssiger und v.a. williger (d.h. kein Grantgesicht) als On Line. Beim Herholen haben wir ab einer bestimmten Distanz Missverständnisse, Billy ignoriert mich, bei Stickeinsatz - aus dieser Position auch etwas schwierig - glaubt er ich will ihn auf den Zirkel schicken, oder er geht weiter rückwärts, oder seitwärts. Wenn ich zu kleinerer Distanz, weniger Schritten zurückgehe, kann ich das reparieren. Braucht aber jedesmal lange Zeit.
Dafür wird so das Send beim Circling endlich mal korrekt: Rückwärts, Richtung zeigen, losschicken, schön langsam im Schritt.
Mit dem so gewonnenen Draw konnte ich ihn besser aus dem CG zurückholen und Handwechsel haben wir auch 2 ganz gute hingekriegt. Da war ich dann mal klug genug, aufzuhören bzw. nach langer Pause was ganz anderes zu machen:
Ich möchte mit Billy ein bisschen hüpfen üben, habe also eine Tonne und Cavalettis aufgebaut und ihn die am Viereck hüpfen lassen. Billy ist eifrig und ich glaube das macht ihm Spaß. Tonnen hüpft er lieber als Stangen. Er ist die tonne aus GAlopp und Trab auf beiden Händen gesprungen ohne zögern, einmal auch flüssig aus dem Schritt, aber die anderen Versuche aus dem Schritt endeten mit Verweigerung, das ist ihm nicht geheuer, er denkt er braucht Anlauf (auch wenn ich weiß, dass er diese kleine Tonne auch aus dem Stand springen kann ;-) ). Drübersteigen klappt nicht, das hat er probiert ;-).
Zuerst haben wir deshalb eine kleine Liberty-Einheit in der Halle gemacht, die lief ganz gut. Ganz viel Yoyo: 1 Schrittchen zurück, gleich wieder herholen, 2 zurück, 3 her, immer mehr her als zurück. Gerades Zurück geht schon viel besser, relativ feine Phasen genügen. Interessant, unser Liberty-Rückwärts ist viel ruhiger, dabei aber sogar flüssiger und v.a. williger (d.h. kein Grantgesicht) als On Line. Beim Herholen haben wir ab einer bestimmten Distanz Missverständnisse, Billy ignoriert mich, bei Stickeinsatz - aus dieser Position auch etwas schwierig - glaubt er ich will ihn auf den Zirkel schicken, oder er geht weiter rückwärts, oder seitwärts. Wenn ich zu kleinerer Distanz, weniger Schritten zurückgehe, kann ich das reparieren. Braucht aber jedesmal lange Zeit.
Dafür wird so das Send beim Circling endlich mal korrekt: Rückwärts, Richtung zeigen, losschicken, schön langsam im Schritt.
Mit dem so gewonnenen Draw konnte ich ihn besser aus dem CG zurückholen und Handwechsel haben wir auch 2 ganz gute hingekriegt. Da war ich dann mal klug genug, aufzuhören bzw. nach langer Pause was ganz anderes zu machen:
Ich möchte mit Billy ein bisschen hüpfen üben, habe also eine Tonne und Cavalettis aufgebaut und ihn die am Viereck hüpfen lassen. Billy ist eifrig und ich glaube das macht ihm Spaß. Tonnen hüpft er lieber als Stangen. Er ist die tonne aus GAlopp und Trab auf beiden Händen gesprungen ohne zögern, einmal auch flüssig aus dem Schritt, aber die anderen Versuche aus dem Schritt endeten mit Verweigerung, das ist ihm nicht geheuer, er denkt er braucht Anlauf (auch wenn ich weiß, dass er diese kleine Tonne auch aus dem Stand springen kann ;-) ). Drübersteigen klappt nicht, das hat er probiert ;-).
Samstag, 2. Juli 2011
Heute bin ich ausgeritten, und zwar weit über den "stillen blauen See" in der Mitte meiner Comfortzone hinaus. Fast bis in die Rote Zone ;-).
Billy war toll insgesamt. Wir habn auch einen neuen Weg erkundigt (parallel zur Straße, leider eine Sackgasse - den wollte ich schon lang erkunden, wo er hinführt), komischerweise fühle ich mich dabei vollkommen sicher, und Billy stapft brav überall hin wo ich ihn bitte. Erst dort, wo ich weiß, dass mal was passiert ist, dass er da mal Angst hatte, dass da Kühe sein können, usw. da verkrampfen wir uns beide. An der weitest entfernten Stelle wurde mir das zu schlimm und ich hab umgedreht. Ob das gut ist weiß ich nicht, aber musste sein. Nächtstes Mal probiere ich dort vielleicth doch wieder mal abzusitzen und zu Fuß ein Stück weiterzugehen.
Beim Heimweg hat uns dann noch dieser doofe Hund vom Nachbarn angefallen, das Tier wird immer frecher und ist kurz davor Billy in die Sprunggelenke zu zwicken. Ich hoffe Billy zeigt eine ihm angemessene Reaktion und das Hundevieh fliegt bis in den nächsten Bach :-(. Dass der Besitzer es dann zu sich pfiff und begann, es hinter der hohen Hecke, an der wir knapp vorbeimüssen, mit einem sehr lauten Quietsche-Spielzeug abzulenken, war für Billys und meine Nerven nicht gerade besser als das bellende Hundetier - das konnte man wenigstens sehen. Billy war aufgeregt, blieb aber da und wir konnten den Ausritt somit erfolgreich beenden :-)
Billy war toll insgesamt. Wir habn auch einen neuen Weg erkundigt (parallel zur Straße, leider eine Sackgasse - den wollte ich schon lang erkunden, wo er hinführt), komischerweise fühle ich mich dabei vollkommen sicher, und Billy stapft brav überall hin wo ich ihn bitte. Erst dort, wo ich weiß, dass mal was passiert ist, dass er da mal Angst hatte, dass da Kühe sein können, usw. da verkrampfen wir uns beide. An der weitest entfernten Stelle wurde mir das zu schlimm und ich hab umgedreht. Ob das gut ist weiß ich nicht, aber musste sein. Nächtstes Mal probiere ich dort vielleicth doch wieder mal abzusitzen und zu Fuß ein Stück weiterzugehen.
Beim Heimweg hat uns dann noch dieser doofe Hund vom Nachbarn angefallen, das Tier wird immer frecher und ist kurz davor Billy in die Sprunggelenke zu zwicken. Ich hoffe Billy zeigt eine ihm angemessene Reaktion und das Hundevieh fliegt bis in den nächsten Bach :-(. Dass der Besitzer es dann zu sich pfiff und begann, es hinter der hohen Hecke, an der wir knapp vorbeimüssen, mit einem sehr lauten Quietsche-Spielzeug abzulenken, war für Billys und meine Nerven nicht gerade besser als das bellende Hundetier - das konnte man wenigstens sehen. Billy war aufgeregt, blieb aber da und wir konnten den Ausritt somit erfolgreich beenden :-)
Freitag, 1. Juli 2011
Ich komme momentan kaum zum Schreiben und muss einiges nachtragen.
Heute haben wir weietr einfache Galoppwechsel geübt bzw. als Vorstufe habe ich versucht zu bestimmen, auf welcher Hand Billy auf der Mittellinie anspringt. War nur mäßig erfolgreich. Komischerweise bot er immer Linksgalopp an. Rechtsgalopp verstand er nicht - auf dem Hufschlag sprang er aber auch rechts immr richtig an, er braucht also die Bande. Ich glaube ich gebe schon wieder einmal unverständliche Signale, weil ich selbst schief bin - und je mehr ich mich bemühe, deutlicher zu werden, umso holpriger wird das.
Billy wollte zum Schluss nicht mehr wirklich mit machen - hab also wieder mal den rechten Zeitpunkt zum Aufhören nicht gefunden.
Dafür sind wir zum allerallerallerersten Mal ein Cloverleaf auf dem 20x40er Viereck galoppiert, rechte Hand, ohne Trab dazwischen, 1 Durchgang. Das stand schon 2010 auf meiner "Ziele"-Liste, und damals war es absolut unmöglich, Billy durch so enge Wendungen zu kriegen, einfach nicht machbar. Und jetzt gehts :-). Nicht schön und nicht auf Ideallinie sicherlich, aber es ging :-)
Heute haben wir weietr einfache Galoppwechsel geübt bzw. als Vorstufe habe ich versucht zu bestimmen, auf welcher Hand Billy auf der Mittellinie anspringt. War nur mäßig erfolgreich. Komischerweise bot er immer Linksgalopp an. Rechtsgalopp verstand er nicht - auf dem Hufschlag sprang er aber auch rechts immr richtig an, er braucht also die Bande. Ich glaube ich gebe schon wieder einmal unverständliche Signale, weil ich selbst schief bin - und je mehr ich mich bemühe, deutlicher zu werden, umso holpriger wird das.
Billy wollte zum Schluss nicht mehr wirklich mit machen - hab also wieder mal den rechten Zeitpunkt zum Aufhören nicht gefunden.
Dafür sind wir zum allerallerallerersten Mal ein Cloverleaf auf dem 20x40er Viereck galoppiert, rechte Hand, ohne Trab dazwischen, 1 Durchgang. Das stand schon 2010 auf meiner "Ziele"-Liste, und damals war es absolut unmöglich, Billy durch so enge Wendungen zu kriegen, einfach nicht machbar. Und jetzt gehts :-). Nicht schön und nicht auf Ideallinie sicherlich, aber es ging :-)
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