you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Donnerstag, 11. Juni 2015
Es ist weiter sehr sehr heiß.
Billy geht es sehr gut,heute war er richtig gut drauf, er läuft gern momentan (obwohl er irgendwann dann auch genug hat).
Ich bin heut wieder mit Bosal geritten. Aufgezäumt hab ich ihn am Putzplatz vor dem Viereck, und siehe da, das alte Phänomen, hier wehrt er sich nicht wirklich, sondern lässt es sich brav über die Nase stülpen.
Wir haben dann ein Programm quer durch Kurts Gymnastik-Übungen gemacht. Ich hab drauf geachet, ihn immer nur kurz aufzunehmen, nicht mit Dauerdruck hängenzubleiben (das muss endlich besser werden, dass er z.B. Biegung von alleine hält), und dazwischen schön strecken zu lassen.
3 Stangen habe ich aufgelegt, über die sind wir 2 oder 3x drüber, dann hatte er sie so verschoben, dass nicht mehr brauchbar. Ich möchte die Stangenübungen wieder forcieren. Und dafür muss ich meinen Sattel wieder aktivieren.
Dazwischen haben wir uns den Seitengängen gewidmet, Kruppherein und Schulterherein abwechselnd. Auf der linken Hand tun wir uns mit Kruppherein schwer, aber ich helfe ein bisschen mit Gertenklapsern nach, dann bemüht sich Billy. Allerdings glaub ich, ich sitze auch sehr verkorkst. Rechts fühlt es sich viel natürlicher an. Schulterherein ist auf beiden Händen gut gewesen.
Dann haben wir noch wieder sehr sehr viel am Galopp gefeilt. Immer noch regt sich Billy auf und wird dann zu schnell. Wir arbeiten dran, einen sauberen Galopp hinzubringen, einfach ruhig, locker von einer Gangart in die andere zu gleiten ohne Aufregung und wegrennen. Immer noch wirft sich Billy richtig rein in den Galopp. Mit Übung wird es dann immer besser und besser. wir haben uns so wieder hochgearbeitet zu recht annehmbaren Übergängen von Halt in den Galopp. Halt hat Billy wieder mal nicht ernst genommen, bis ich ihm eine vor die Brust geklatscht habe, und voilà, Signal zum Halt, Pferd steht. Schlawiner der. Ich konnte merken dass er gegen Ende müde wurde.
Wir haben als Abschluss wieder Seitwärts gemacht am Zaun entlang, dann abgesessen und fertig.
Dienstag, 9. Juni 2015
Heut war wieder einmal Bodenarbeit dran. Wir haben DRiving Game auf Zirkeln gespielt, wobei ich daran gearbeitet habe, dass Billy seine Position stets genau einhält und auch der Abstand zwischen uns immer gleich bleibt. Dazu lege ich das Ende vom Stick über den Widerrist und achte darauf, dass der dort bleibt. Ich muss dabei aufpassen, dass ich Billy nicht meinerseits bedrängle, wenn wir uns z.B. dem Zaun nähern oder einem Hindernis. Wir haben es so weit gebracht, dass er trabt, während ich schnellen Schritt gehe. Je kleiner der Zirkel, umso einfacher wird das. Ich hatte dann die Idee zu versuchen, ob ich langsam laufen und er galoppieren kann, und das hat auch funktioniert! Links besser als rechtsrum, weil es für mich leichter ist mit Stick und Rope. Billy hat sich jedenfalls bemüht, er muss dann natürlich extrem langsam galoppieren, hat er aber sehr brav gemacht.
Auch Handwechsel haben wir zuerst vorsichtig und langsam mit Stehpause, dann immer flüssiger und öfter gemacht. Billy hat guten Respekt vor dem Hinterhand-Wegschicken und hopst richtig hinten herum, sehr schön, er lässt sich dann auch flüssig vorholen. Solange ich das Stickwechseln hinkriege, ist das schon sehr schön.
Abgeschlossen haben wir dann wieder mit einem Seitwärts am Zaun entlang, diesmal nach links. Wir gingen ungefähr 2 Seillängen bis zum Tor, und zwar: Billy am Anfang aus naher Distanz weggeschickt, während ich mich nicht mitbewegt hab, bis er am Ende des Seils war (7m). Das ging auf der anderen Hand besser, aber auch hier habe ich auf die Distanz Einfluss auf die Hinterhand, super. Dann gingen wir mit Einhaltung dieser Distanz weiter seitwärts, nun bewegte ich mich mit. Klappt hervorragend, man merkt schon den Effekt der „Feiertagsübung“.
Auch Handwechsel haben wir zuerst vorsichtig und langsam mit Stehpause, dann immer flüssiger und öfter gemacht. Billy hat guten Respekt vor dem Hinterhand-Wegschicken und hopst richtig hinten herum, sehr schön, er lässt sich dann auch flüssig vorholen. Solange ich das Stickwechseln hinkriege, ist das schon sehr schön.
Abgeschlossen haben wir dann wieder mit einem Seitwärts am Zaun entlang, diesmal nach links. Wir gingen ungefähr 2 Seillängen bis zum Tor, und zwar: Billy am Anfang aus naher Distanz weggeschickt, während ich mich nicht mitbewegt hab, bis er am Ende des Seils war (7m). Das ging auf der anderen Hand besser, aber auch hier habe ich auf die Distanz Einfluss auf die Hinterhand, super. Dann gingen wir mit Einhaltung dieser Distanz weiter seitwärts, nun bewegte ich mich mit. Klappt hervorragend, man merkt schon den Effekt der „Feiertagsübung“.
Donnerstag, 7. Mai 2015
Bin heute wieder mit dem Bosal geritten. Anfangs Freestyle, habe die Zügel auf den Hals gelegt. 3 Pylonen im gleichseitigen Dreieck hab ich aufgestellt, mit ca. 6m Abstand. Lenken geübt mit Gewicht, ich bin ein dreiblättriges Kleeblatt geritten, hat super geklappt. Billy lauscht aufmerksam und geht wohin ich will. Wenn er einmal mit den Gedanken und den Füßen woandershin wandert, reicht ein wenig Schenkel, und er hört wieder zu und setzt um, sehr brav.
Danach hab ich beschlossen zu versuchen, dass ich das ganze rückwärts reite. Da wars dann eher dahin mit der Kooperation. Ich bin beim Rückwärts immer noch zu abhängig vom Zügel. Mit wäre es sofort gegangen, aber ohne… probiert er immer mal, ob er nicht doch vorwärts geht oder einfach gar nicht. Ich weiß nicht, ob ich hier die Phasen nicht eingehalten habe, sodass der Zügel einfach immer noch ein essentieller Teil der Hilfe für rückwärts ist. Andererseits versteht er mich wohl, sobald ich dann die Geduld verliere und vehementer Gehorsam einfordere.
Jedenfalls haben wir zäh und unschön unser 3-blättriges Kleeblatt rückwärts irgendwie zusammengebracht, war ja schon mal was ;-).
Dann bin ich übergegangen zum Finesse-Reiten; Biegung gefordert, Nachgeben im Genick gefordert. Schlangenlinien am Hufschlag entlang mit Innen- und Außenstellung, diagonaler Schulterkontrolle, im Trab. Klappte gut. Ich versuche dann noch, das innere Hinterbein zum Untertreten zu bringen, indem ich den Zügel innen hebe und mich außen-vor setze, aber so ganz automatisiert hat sich das noch lange nicht.
Schließlich haben wir noch ganz intensiv die Schaukelübungen gemacht. Billys rückwärts war nach wie vor nicht gut, jedesmal hat er sich geweigert und musste überredet werden. Die Leichtigkeit ist irgendwie dahin bzw. muss ich jedesmal Phase 4 nehmen, um sie herzustellen, so ist das auch nicht wirklich toll. Ich bin einfach dran geblieben und hab mehr oder weniger gedrillt, bis es besser ging. Anhalten, dabei schon an rückwärts denken wie Kurt gesagt hat, dann rückwärts. Je leichter es von Anfang an ging, umso weniger Tritte. Immer so lange, bis es sich leicht, flüssig, tänzerisch anfühlt und ich zu fühlen glaube, dass er die Kruppe senkt. Dann daraus zuerst Schritt anreiten und im Laufe der Übung antraben.
Zum Abschluss bin ich um die 3 Pylonen ein Dreieck seitwärts geritten. Wird jetzt meine Feierabend-Übung. Ging noch zäh, aber Billy hat sich bemüht. Das Seitwärts wird schon auch noch richtig gut werden.
Danach hab ich beschlossen zu versuchen, dass ich das ganze rückwärts reite. Da wars dann eher dahin mit der Kooperation. Ich bin beim Rückwärts immer noch zu abhängig vom Zügel. Mit wäre es sofort gegangen, aber ohne… probiert er immer mal, ob er nicht doch vorwärts geht oder einfach gar nicht. Ich weiß nicht, ob ich hier die Phasen nicht eingehalten habe, sodass der Zügel einfach immer noch ein essentieller Teil der Hilfe für rückwärts ist. Andererseits versteht er mich wohl, sobald ich dann die Geduld verliere und vehementer Gehorsam einfordere.
Jedenfalls haben wir zäh und unschön unser 3-blättriges Kleeblatt rückwärts irgendwie zusammengebracht, war ja schon mal was ;-).
Dann bin ich übergegangen zum Finesse-Reiten; Biegung gefordert, Nachgeben im Genick gefordert. Schlangenlinien am Hufschlag entlang mit Innen- und Außenstellung, diagonaler Schulterkontrolle, im Trab. Klappte gut. Ich versuche dann noch, das innere Hinterbein zum Untertreten zu bringen, indem ich den Zügel innen hebe und mich außen-vor setze, aber so ganz automatisiert hat sich das noch lange nicht.
Schließlich haben wir noch ganz intensiv die Schaukelübungen gemacht. Billys rückwärts war nach wie vor nicht gut, jedesmal hat er sich geweigert und musste überredet werden. Die Leichtigkeit ist irgendwie dahin bzw. muss ich jedesmal Phase 4 nehmen, um sie herzustellen, so ist das auch nicht wirklich toll. Ich bin einfach dran geblieben und hab mehr oder weniger gedrillt, bis es besser ging. Anhalten, dabei schon an rückwärts denken wie Kurt gesagt hat, dann rückwärts. Je leichter es von Anfang an ging, umso weniger Tritte. Immer so lange, bis es sich leicht, flüssig, tänzerisch anfühlt und ich zu fühlen glaube, dass er die Kruppe senkt. Dann daraus zuerst Schritt anreiten und im Laufe der Übung antraben.
Zum Abschluss bin ich um die 3 Pylonen ein Dreieck seitwärts geritten. Wird jetzt meine Feierabend-Übung. Ging noch zäh, aber Billy hat sich bemüht. Das Seitwärts wird schon auch noch richtig gut werden.
Dienstag, 5. Mai 2015
Endlich kommt wieder etwas Kontinuität ins Training!
Wetter war heut super, richtig schwül war es. Es gab Föhn und Sahara-Staub; die Mückenviecher sind schon ordentlich lästig, aber Billy nimmts wie immer recht gelassen.
Heute war Bodenarbeit dran. Es ist Mai und damit gibt’s den 2. Virtuellen Playday im Natural Friends Forum. Das Muster diesmal: 3 Pylonen aufgestellt als gleichseitiges Dreieck in einem Abstand von ca. 6 Metern.
Wir haben begonnen mit langsamen Achten im Schritt, dabei haben wir uns von Pylon zu Pylon gehangelt. Dazwischen immer außenrum zum nächsten Pylon. Dieses Weiterbewegen hab ich dann etwas später im Trab verlangt, mit punktgenauem Antraben beim einen Pylon und punktgenauem Schrittparieren beim nächsten. Hat gut geklappt auf beiden Händen, wir sind dann zu Achten im Schritt und die Zwischenräume im Galopp übergegangen. Ging auch noch super, aber Billy bekam langsam genug von Achten. Ich schaltete trotzdem noch eine Stufe höher (er bekam natürlich schon Pausen auch dazwischen, aber nicht allzu viele) und wir machten die Achter im Trab und die Zwischenräume im Galopp. Das war schon schwieriger, die ersten beiden gingen noch, ab da musste ich Billy regelmäßig dran erinnern, dass er zu traben hatte. Ich ließ ihn so lange gehen, bis wir einen ganzen Durchgang im Trab geschafft hatten.
Wir machten dann das „Game of Effort“ im Galopp, aber das ist mir diesmal ordentlich misslungen. V.a. deshalb, weil Billy so eine hohe Latte vorlegte: Auf das erste Galoppkommando hin galoppierte er, während ich in Neutral bleiben konnte, sage und schreibe 43 Galoppsprünge. Das war nur schwer zu überbieten und ist eben auch kaum gelungen. Vielleicht sollte man an einem solchen Tag einfach sofort wieder aufhören. Oder nicht vielleicht, sondern ziemlich sicher. Aber ja, da kommt mir wieder das Direct-line-Denken in die Quere: Ich will das Spiel of Effort spielen, also spiel ich es auch. Tja. Ich konnte merken, dass Billy müder und müder wurde. Einmal schafften wir dann 46 Sprünge, und da hätte ich aufhören sollen, aber nein! Er bekam zwar eine wirklich lange lange Pause, aber danach war er müde und verfiel immer schon bei 5, 6, Sprüngen, höchstens 20 schafften wir und ich merkte, dass sein Angaloppieren immer unsauberer wurde und grantig wurde er auch. Ich wartete dann auf 50 TRABtritte und konnte aufhören. Hab ich vermasselt.
Schließlich hatten wir dann doch noch einen fulminanten Abschluss! Feierabend-Übung: Sideways! Diesmal mit Kopf zum Zaun, von links nach rechts Richtung Ausgang. Irgendwie ergab es sich, dass ich mit nur einer Armlänge Distanz begann und Billy seitwärts schickte. Er verstand sofort (schau, schau!) und legte ein sowas von sauberes, flüssiges Seitwärts hin, dass ich nur so staunte. Das beste: Ohne dass ich das eigentlich vorgehabt hatte, wurde es ein Seitwärts, bei dem Billy sich von mir weg bewegte und ich ruhig stehen bleiben konnte. Eigentlich wollte ich anfangs nur etwas mehr Abstand zwischen uns bringen, aber dann gelang das so gut, dass ich einfach stehenblieb um zu sehen, bis zu welcher Distanz wir das schaffen können. Tja, es ging super bis zum Ende des Seils. Ganz toll, ich konnte auf die 7m Distanz Billys Hinterhand, als er schief stehen blieb, noch einen Tritt zur Seite schicken, cool. Insgesamt 3x klappte das (beim 3. Mal dachte ich noch: soll ich wirklich nochmal? Naja, ist gut gegangen ;-), aber insgesamt war mein Timing des Aufhörens heute etwas aus der Spur, wie man merkt!). Nach jeder Seillänge ließ ich das Seil fallen, ging zu Billy und gab ihm eine Belohnung. Cooler Abschluss.
Wetter war heut super, richtig schwül war es. Es gab Föhn und Sahara-Staub; die Mückenviecher sind schon ordentlich lästig, aber Billy nimmts wie immer recht gelassen.
Heute war Bodenarbeit dran. Es ist Mai und damit gibt’s den 2. Virtuellen Playday im Natural Friends Forum. Das Muster diesmal: 3 Pylonen aufgestellt als gleichseitiges Dreieck in einem Abstand von ca. 6 Metern.
Wir haben begonnen mit langsamen Achten im Schritt, dabei haben wir uns von Pylon zu Pylon gehangelt. Dazwischen immer außenrum zum nächsten Pylon. Dieses Weiterbewegen hab ich dann etwas später im Trab verlangt, mit punktgenauem Antraben beim einen Pylon und punktgenauem Schrittparieren beim nächsten. Hat gut geklappt auf beiden Händen, wir sind dann zu Achten im Schritt und die Zwischenräume im Galopp übergegangen. Ging auch noch super, aber Billy bekam langsam genug von Achten. Ich schaltete trotzdem noch eine Stufe höher (er bekam natürlich schon Pausen auch dazwischen, aber nicht allzu viele) und wir machten die Achter im Trab und die Zwischenräume im Galopp. Das war schon schwieriger, die ersten beiden gingen noch, ab da musste ich Billy regelmäßig dran erinnern, dass er zu traben hatte. Ich ließ ihn so lange gehen, bis wir einen ganzen Durchgang im Trab geschafft hatten.
Wir machten dann das „Game of Effort“ im Galopp, aber das ist mir diesmal ordentlich misslungen. V.a. deshalb, weil Billy so eine hohe Latte vorlegte: Auf das erste Galoppkommando hin galoppierte er, während ich in Neutral bleiben konnte, sage und schreibe 43 Galoppsprünge. Das war nur schwer zu überbieten und ist eben auch kaum gelungen. Vielleicht sollte man an einem solchen Tag einfach sofort wieder aufhören. Oder nicht vielleicht, sondern ziemlich sicher. Aber ja, da kommt mir wieder das Direct-line-Denken in die Quere: Ich will das Spiel of Effort spielen, also spiel ich es auch. Tja. Ich konnte merken, dass Billy müder und müder wurde. Einmal schafften wir dann 46 Sprünge, und da hätte ich aufhören sollen, aber nein! Er bekam zwar eine wirklich lange lange Pause, aber danach war er müde und verfiel immer schon bei 5, 6, Sprüngen, höchstens 20 schafften wir und ich merkte, dass sein Angaloppieren immer unsauberer wurde und grantig wurde er auch. Ich wartete dann auf 50 TRABtritte und konnte aufhören. Hab ich vermasselt.
Schließlich hatten wir dann doch noch einen fulminanten Abschluss! Feierabend-Übung: Sideways! Diesmal mit Kopf zum Zaun, von links nach rechts Richtung Ausgang. Irgendwie ergab es sich, dass ich mit nur einer Armlänge Distanz begann und Billy seitwärts schickte. Er verstand sofort (schau, schau!) und legte ein sowas von sauberes, flüssiges Seitwärts hin, dass ich nur so staunte. Das beste: Ohne dass ich das eigentlich vorgehabt hatte, wurde es ein Seitwärts, bei dem Billy sich von mir weg bewegte und ich ruhig stehen bleiben konnte. Eigentlich wollte ich anfangs nur etwas mehr Abstand zwischen uns bringen, aber dann gelang das so gut, dass ich einfach stehenblieb um zu sehen, bis zu welcher Distanz wir das schaffen können. Tja, es ging super bis zum Ende des Seils. Ganz toll, ich konnte auf die 7m Distanz Billys Hinterhand, als er schief stehen blieb, noch einen Tritt zur Seite schicken, cool. Insgesamt 3x klappte das (beim 3. Mal dachte ich noch: soll ich wirklich nochmal? Naja, ist gut gegangen ;-), aber insgesamt war mein Timing des Aufhörens heute etwas aus der Spur, wie man merkt!). Nach jeder Seillänge ließ ich das Seil fallen, ging zu Billy und gab ihm eine Belohnung. Cooler Abschluss.
Sonntag, 3. Mai 2015
Ich hab begonnen mit Ganze Bahn im Schritt zum Aufwärmen, 1 Runde auf jeder Hand. Dabei hin und wieder Biegung und Genickbiegung abgefragt, aber nur kurz. Dann noch 1 Runde auf jeder Hand mit Üben der Außenstellung, d.h. wieder einmal unser Slalom mit dem Sitz geritten: Paar Schritte nach innen, nach außen, alles mit gleichbleibender Biegung. Ging leicht und flüssig.
Als nächstes bin ich gleich den Galopp angegangen. Angaloppieren war insgesamt sehr gut! Ich kann langsam außen sitzen und innen freimachen. Billy hatte heut gutes Go, ich hab den Galopp deshalb ja auch an den Anfang gesetzt. Galoppiert sind wir einen Zirkel, den hält er jetzt schon von selbst ein, auch wenn ich Fehler mache ;-).
Dazwischen, um ihn wieder etwas ruhiger und zum Denken zu kriegen, habe ich Hinterhand-Verschieben geübt. Zuerst gegen die Biegung im Schritt, dann hinein in die Biegung im Halten. Das hat bei der Linksbiegung gut geklappt, sofort, bei der Rechtsbiegung hat er versucht mit Rückwärts auszuweichen oder überhaupt die Hinterhand in die falsche Richtung gedreht etc. Es gab dann für angestrengte Versuche viele Leckerlis, und das hat geholfen. Er hat zumindest das Prinzip verstanden. Zum Abschluss dieser Übung bin ich auf jeder Hand am Hufschlag ein paar Meter Kruppherein geritten. Links ist das wirklich einfach, wie schon beim Kurs, aber rechts war es heute viel besser als am Kurs, eigentlich fast völlig problemlos.
Zum Abschluss setze ich jetzt immer ein Seitwärts, wie zuvor das Rückwärts, als Feierabend-Übung ein. Ich möchte das Seitwärts verbessern. Zum Start gings nach links – einfachere Seite – ein Quadrat um aufgestellte Cavalettis entlang. An den Ecken eine VH-Wendung. Billy ließ sich VH und HH schön dirigieren. Manchmal geht er jetzt zu viel nach hinten, aber lässt sich sehr gut und fein justieren und so korrigieren.
Als nächstes bin ich gleich den Galopp angegangen. Angaloppieren war insgesamt sehr gut! Ich kann langsam außen sitzen und innen freimachen. Billy hatte heut gutes Go, ich hab den Galopp deshalb ja auch an den Anfang gesetzt. Galoppiert sind wir einen Zirkel, den hält er jetzt schon von selbst ein, auch wenn ich Fehler mache ;-).
Dazwischen, um ihn wieder etwas ruhiger und zum Denken zu kriegen, habe ich Hinterhand-Verschieben geübt. Zuerst gegen die Biegung im Schritt, dann hinein in die Biegung im Halten. Das hat bei der Linksbiegung gut geklappt, sofort, bei der Rechtsbiegung hat er versucht mit Rückwärts auszuweichen oder überhaupt die Hinterhand in die falsche Richtung gedreht etc. Es gab dann für angestrengte Versuche viele Leckerlis, und das hat geholfen. Er hat zumindest das Prinzip verstanden. Zum Abschluss dieser Übung bin ich auf jeder Hand am Hufschlag ein paar Meter Kruppherein geritten. Links ist das wirklich einfach, wie schon beim Kurs, aber rechts war es heute viel besser als am Kurs, eigentlich fast völlig problemlos.
Zum Abschluss setze ich jetzt immer ein Seitwärts, wie zuvor das Rückwärts, als Feierabend-Übung ein. Ich möchte das Seitwärts verbessern. Zum Start gings nach links – einfachere Seite – ein Quadrat um aufgestellte Cavalettis entlang. An den Ecken eine VH-Wendung. Billy ließ sich VH und HH schön dirigieren. Manchmal geht er jetzt zu viel nach hinten, aber lässt sich sehr gut und fein justieren und so korrigieren.
Mittwoch, 29. April 2015
Irgendwie bin ich wieder mal fast 2 Wochen zu nix gekommen, Billy hatte quasi Urlaub.
Aber heute endlich wieder mal Zeit! Es ist schon soo schön lange hell!
Wir sind aufs Viereck mit 7m Seil und Knoti und haben wieder bodengearbeitet.
Übung 1 war ein Stick to Me mit Abstand, ¾ vom Seil ungefähr. Billy sollte sich meinem Gehtempo anpassen, mal schnell, mal langsam. Interessant: Langsam war heute schwieriger als schnell. Er trabte schnell nach, wenn er zurückblieb und ich ihn aufforderte, aber er war schwerer zu bremsen, wenn er überholte.
Wir gingen über zu Sideways. Machten wir heute durchgehend mit Hintern zum Zaun. Da habe ich einen schönen Anhaltspunkt, ob er vortritt oder nicht. Von rechts nach links taten wir uns schwer, unsere Distanz zu wahren, ich kam immer näher, und unglaublich frech hat er nach meiner Hand geschnappt, als ich mich auf die HH konzentriert habe. Mehr hat er nicht gebraucht, ab da hab ich die Distanz ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt und er musste viel mehr Sideways gehen als ursprünglich geplant. Tsts. Ich hab begonnen Schritte zu zählen, wenn er schön mit dem Hinterbein kreuzt. Zuerst 3 - Belohnung, dann 4, dann 5, dann 6, 7, 8, 9, 10. Klappte gut so.
Als nächstes dann noch ein CG. Was heute genial gut war, war das Yoyo! Billy ging gerade rückwärts, während ich nur den Arm etwas hob und das Seil durch die Hand länger machte, brauchte kaum wackeln oder sonstwas. Ganz toll. Und freundlich! Nach dem CG wurde er etwas unfreundlicher, das machte ihm weniger Spaß heut. Nur rechte Hand. Ich spielte das Game of effort: Zählen, wie viele Trabtritte Billy von sich aus anbietet. 16. Reinholen loben, Pause. Das nächste Mal 16+1 verlangen. Waren 26. Wieder danach, wenn er aufhört von sich aus, reinholen, loben, Pause. Dann 26+1, das war schon schwieriger, wir mussten etliche Male ansetzen. Schließlich ist es gelungen, 32. Reinholen, Pause. Und dann 32+1, das war schwierig, weiß gar nicht wie oft wir angesetzt haben. Billy hatte genug, hörte immer wieder zum Traben auf, wenn ich ihn antrieb, galoppierte er dann gleich… naja, als ich schon dachte ich hab es übertrieben und hätte mich heut mit 32 zufrieden geben sollen, kamen 50 Tritte, und dann reinholen, Pause.
Als Abschlussübung habe ich ihn nochmal auf den Zirkel geschickt und im Galopp mal richtig zum Gasgeben aufgefordert, mit viel Körpereinsatz (seinerseits!). 1 Runde schnellen Galopp, und dann sind wir heim. Vielleicht mache ich das jetzt immer als „Feierabendübung“. Damit er weiß: Einsatz im Galopp lohnt sich.
Samstag, 18. April 2015
Bosal-Workshop IV - Raus aus dem Winterschlaf!
Juhu, heut wars soweit, Kurt war wieder bei uns!
Das Wetter war sehr bescheiden, es war Aprilwetter, aber so richtig. Sonne wechselte mit Hagel, Wind, Schüttregen, Graupeln, … alles im 5-Minuten-Takt.
Wir haben nach der langen Winterpause viel wiederholt, aber auch Neues war dabei. Zum Nachlesen: Bosal-Workshop I, II, III.
Übung 1) Verfeinern der Zügelführung und Neckreining:
Zum Aufwärmen sollten wir ganz ohne Zügel lenken und Figuren reiten. Das klappte bei Billy und mir gut, er hört ja jetzt so brav auf Gewicht. Wenn er aber nicht hört, so Kurt: ruhig mal deutlich mit dem Schenkel klopfen und „hallo“ sagen ;-). Es reichte einmal Klopfen, und Billy war wieder feiner als ich, d.h. wir kamen wie die Betrunkenen daher, weil er jede feinste Gewichtsverlagerung umsetzte. Dann zur Zügelführung. Kurt führte ein neues Feature ein, das Neckreining. Als neues Ziel gab uns Kurt die einhändige Führung des Bosals, die auch möglich ist. Wir sollten also in Vorbereitung darauf Neckreining üben: den inneren Zügel öffnen und gleichzeitig den äußeren an den Widerrist legen, das gleiche mit den Schenkeln: Inneren öffnen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach außen zu drehen, und den äußeren anlegen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach vorn zu drehen. Insgesamt sollten wir zunehmend mit allen Hilfen „kleiner werden“.
2) Galopp:
Ich hatte Kurt gebeten, den Galopp recht an den Anfang zu legen, weil Billy sonst nach einem vollen Kurstag immer schon lasch und der Galopp eine Qual für uns beide ist. Daher gingen wir recht früh zum Galopp über. Ich sollte auf einem großen Zirkel zuerst Biegung herstellen und angaloppieren. Klappte gut, aber Plan vom Angaloppieren hab ich nach wie vor nicht. Wir galoppieren einfach. Ich versuche außen zu sitzen dabei, ist für mich aber schwierig. Nach wie vor muss ich auf meine innere Schulter achten, sie soll nach vor, nicht zurück, nicht radfahren! Während des Galopps sollte ich dann immer wieder nach Biegung und Nachgeben fragen und wieder selbst nachgeben. Zeit für Pause und Lob ist schon nach ein paar guten Sprüngen. Wir bekamen das eigentlich überraschend gut hin (besser als beim Üben allein jedenfalls) und nun muss ich es einfach nur üben.
3) Tempokontrolle: Wir ritten langsamen und schnellen Trab, kontrolliert über den Sitz. Das klappte super bei Billy. Wenn er nicht gerade sehr aufgeregt und unkonzentriert herumtrabselt, hört er mir brav zu. Zum langsamer-Werden dabei einsitzen wie zum Anhalten.
4) Die Tempokontroll-Übung ist die perfekte Vorbereitung für die Schaukelübungen: Wichtig dabei: Schon beim Anhalten sollte ich ans Rückwärts denken. Wenn es über den Sitz allein nicht schon klappt, als nächste Phase der Hilfen den Schenkel deutlich vor dem Gurt einsetzen. Ich sollte mehr fordern, so lange rückwärts gehen, auch mit stärkeren Hilfe-Phasen, also leichtem Klopfen, bis ich spüren kann, dass das Rückwärts flüssig wird und die Kruppe sich senkt. Das haben wir ja in letzter Zeit so gut hingekriegt immer, so weich und flüssig… aber es gab natürlich den Vorführ-Effekt, Billy sträubte sich und ich musste leicht diskutieren, dann gings.
5) Kruppe weichen lassen im Schritt: Als nächstes diese bekannte Übung. Billy machte sie ganz gut, beim ersten Mal war er mir zu lasch, aber ein Gertenklopfer erinnerte ihn daran, dass er sich Mühe geben soll. Das Untertreten mit dem inneren Hinterbein soll langsam automatisiert passieren, wenn ich den inneren Zügel anhebe und mein Gewicht nach außen-vorn verlagere. Letzteres mach ich wohl noch zu übertrieben, das muss ich mir bald abgewöhnen, sonst bleibts. Ich soll das ganze jetzt auch im Trab üben, dann allerdings die Kruppe nicht mehr wirklich zur Seite schwenken lassen, es geht nur um das Untertreten des inneren Hinterbeins. Irgendwann ganz später soll das ganze dann auch automatisiert im Galopp funktionieren.
6) Schulterherein: Am Schluss gingen wir noch zu den Seitengängen über. Schulterherein macht Billy richtig gut. Innerer Zügel soll die Stellung nur halten, äußerer Zügel macht auf nach vorne. Die Schenkel kontrollieren die Schultern (vor dem Gurt) und die Kruppe (hinter dem Gurt). Kurt verlangte von uns dabei auch, dass wir ihm benennen, wann das innere Bein vortritt – oje. Ging aber doch. Wenn sich die Hüfte senkt, tritt es vor, fertig. Keine Ahnung, warum ich mir damit so schwer tu.
7) Und dann kam eine neue Übung dazu: Kruppherein! Das passte zufällig dazu, was ich vor ein paar Tagen geübt hatte, nämlich dass Billy die Hinterhand auf Schenkelanlegen in die Biegung hinein bewegen soll. Bisher hat er sie ja eher aus der Biegung heraus bewegt, was einfacher ist. Wir ritten nun auf dem Hufschlag, gaben wenig Stellung. Die Kruppe wird dann im Schritt mit dem Außenschenkel nach innen gebogen, nur ganz wenig. Ich tendierte dazu, zu viel zu wollen. Auf der linken Hand machte Billy das exzellent, das fühlte sich so einfach und leicht an! Er verstand sofort und setzte es um und ging einfach mal so im Kruppherein dahin. Rechte Hand taten wir uns dann schwerer. Kurt empfahl, das ganze dann im Stand zu üben, genau wie ich das letztens gemacht habe. Billy und ich mühten uns ab, er regt sich dann etwas auf und beginnt manchmal rückwärts zu rennen, aber zum Schluss kapierte ers. Wird schon. Wir werden das gut üben.
Freue mich schon aufs nächste Mal, aber jetzt sind Mitte Mai mal Berni Zambail und dann Mitte Juli David Lichman dran! Puh, ein enger Kurskalender! ;-)
Das Wetter war sehr bescheiden, es war Aprilwetter, aber so richtig. Sonne wechselte mit Hagel, Wind, Schüttregen, Graupeln, … alles im 5-Minuten-Takt.
Wir haben nach der langen Winterpause viel wiederholt, aber auch Neues war dabei. Zum Nachlesen: Bosal-Workshop I, II, III.
Übung 1) Verfeinern der Zügelführung und Neckreining:
Zum Aufwärmen sollten wir ganz ohne Zügel lenken und Figuren reiten. Das klappte bei Billy und mir gut, er hört ja jetzt so brav auf Gewicht. Wenn er aber nicht hört, so Kurt: ruhig mal deutlich mit dem Schenkel klopfen und „hallo“ sagen ;-). Es reichte einmal Klopfen, und Billy war wieder feiner als ich, d.h. wir kamen wie die Betrunkenen daher, weil er jede feinste Gewichtsverlagerung umsetzte. Dann zur Zügelführung. Kurt führte ein neues Feature ein, das Neckreining. Als neues Ziel gab uns Kurt die einhändige Führung des Bosals, die auch möglich ist. Wir sollten also in Vorbereitung darauf Neckreining üben: den inneren Zügel öffnen und gleichzeitig den äußeren an den Widerrist legen, das gleiche mit den Schenkeln: Inneren öffnen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach außen zu drehen, und den äußeren anlegen, wobei das bedeutete, die Zehenspitze nach vorn zu drehen. Insgesamt sollten wir zunehmend mit allen Hilfen „kleiner werden“.
2) Galopp:
Ich hatte Kurt gebeten, den Galopp recht an den Anfang zu legen, weil Billy sonst nach einem vollen Kurstag immer schon lasch und der Galopp eine Qual für uns beide ist. Daher gingen wir recht früh zum Galopp über. Ich sollte auf einem großen Zirkel zuerst Biegung herstellen und angaloppieren. Klappte gut, aber Plan vom Angaloppieren hab ich nach wie vor nicht. Wir galoppieren einfach. Ich versuche außen zu sitzen dabei, ist für mich aber schwierig. Nach wie vor muss ich auf meine innere Schulter achten, sie soll nach vor, nicht zurück, nicht radfahren! Während des Galopps sollte ich dann immer wieder nach Biegung und Nachgeben fragen und wieder selbst nachgeben. Zeit für Pause und Lob ist schon nach ein paar guten Sprüngen. Wir bekamen das eigentlich überraschend gut hin (besser als beim Üben allein jedenfalls) und nun muss ich es einfach nur üben.
3) Tempokontrolle: Wir ritten langsamen und schnellen Trab, kontrolliert über den Sitz. Das klappte super bei Billy. Wenn er nicht gerade sehr aufgeregt und unkonzentriert herumtrabselt, hört er mir brav zu. Zum langsamer-Werden dabei einsitzen wie zum Anhalten.
4) Die Tempokontroll-Übung ist die perfekte Vorbereitung für die Schaukelübungen: Wichtig dabei: Schon beim Anhalten sollte ich ans Rückwärts denken. Wenn es über den Sitz allein nicht schon klappt, als nächste Phase der Hilfen den Schenkel deutlich vor dem Gurt einsetzen. Ich sollte mehr fordern, so lange rückwärts gehen, auch mit stärkeren Hilfe-Phasen, also leichtem Klopfen, bis ich spüren kann, dass das Rückwärts flüssig wird und die Kruppe sich senkt. Das haben wir ja in letzter Zeit so gut hingekriegt immer, so weich und flüssig… aber es gab natürlich den Vorführ-Effekt, Billy sträubte sich und ich musste leicht diskutieren, dann gings.
5) Kruppe weichen lassen im Schritt: Als nächstes diese bekannte Übung. Billy machte sie ganz gut, beim ersten Mal war er mir zu lasch, aber ein Gertenklopfer erinnerte ihn daran, dass er sich Mühe geben soll. Das Untertreten mit dem inneren Hinterbein soll langsam automatisiert passieren, wenn ich den inneren Zügel anhebe und mein Gewicht nach außen-vorn verlagere. Letzteres mach ich wohl noch zu übertrieben, das muss ich mir bald abgewöhnen, sonst bleibts. Ich soll das ganze jetzt auch im Trab üben, dann allerdings die Kruppe nicht mehr wirklich zur Seite schwenken lassen, es geht nur um das Untertreten des inneren Hinterbeins. Irgendwann ganz später soll das ganze dann auch automatisiert im Galopp funktionieren.
6) Schulterherein: Am Schluss gingen wir noch zu den Seitengängen über. Schulterherein macht Billy richtig gut. Innerer Zügel soll die Stellung nur halten, äußerer Zügel macht auf nach vorne. Die Schenkel kontrollieren die Schultern (vor dem Gurt) und die Kruppe (hinter dem Gurt). Kurt verlangte von uns dabei auch, dass wir ihm benennen, wann das innere Bein vortritt – oje. Ging aber doch. Wenn sich die Hüfte senkt, tritt es vor, fertig. Keine Ahnung, warum ich mir damit so schwer tu.
7) Und dann kam eine neue Übung dazu: Kruppherein! Das passte zufällig dazu, was ich vor ein paar Tagen geübt hatte, nämlich dass Billy die Hinterhand auf Schenkelanlegen in die Biegung hinein bewegen soll. Bisher hat er sie ja eher aus der Biegung heraus bewegt, was einfacher ist. Wir ritten nun auf dem Hufschlag, gaben wenig Stellung. Die Kruppe wird dann im Schritt mit dem Außenschenkel nach innen gebogen, nur ganz wenig. Ich tendierte dazu, zu viel zu wollen. Auf der linken Hand machte Billy das exzellent, das fühlte sich so einfach und leicht an! Er verstand sofort und setzte es um und ging einfach mal so im Kruppherein dahin. Rechte Hand taten wir uns dann schwerer. Kurt empfahl, das ganze dann im Stand zu üben, genau wie ich das letztens gemacht habe. Billy und ich mühten uns ab, er regt sich dann etwas auf und beginnt manchmal rückwärts zu rennen, aber zum Schluss kapierte ers. Wird schon. Wir werden das gut üben.
Freue mich schon aufs nächste Mal, aber jetzt sind Mitte Mai mal Berni Zambail und dann Mitte Juli David Lichman dran! Puh, ein enger Kurskalender! ;-)
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