Wir waren ausreiten!! Nicht allein, neinnein, mit einer Stallkollegin.
Völlig entspannt im Schritt und etwas Trab, Billy manchmal voran,manchmal hinterdrein. Wir haben auch geübt, stehenzubleiben (ohne fressen!!), während das andere Pferd weiter Richtung Stall marschierte. Erstaunlich guter Erfolg!! Zuerst zappelte der Billy etwas, dann wollte er fressen, aber dann akzeptierte er das stehenbleiben einfach und entspannte ganz gut. Das ganze nur kurz vom Stall entfernt, nicht schlecht.
Schlechtere Nachrichten erreichten mich am Sonntag... Kaum denkt man, es geht alles gut und man kann dem Tier wieder langsam vertrauen, beweist er das Gegenteil - und tritt einfach so, ohne jeglichen ersichtlichen Grund, die Stallbesitzerin ans Knie. Zum Glück scheint nichts Ernstes passiert, aber es war wieder einmal gezielt und unvorhersehbar - sie stand bei ihrer eigenen Stute, zwischen den beiden war auch kein Gezicke... und aus dem Nichts heraus tritt Billy (so stark, dass sie hinfiel) und rennt dann sofort davon. Wie soll man ihm da je vertrauen?! *grummel*
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Samstag, 28. Juni 2014
Donnerstag, 26. Juni 2014
Heute gab es wieder abwechslungsreiche Gymnastizierungsarbeit:
Aufwärmen im Schritt auf der ganzen Bahn mit Übung der Innenstellung, die jetzt schon ganz gut über längere Strecken gehalten wird am leicht losen Zügel. Von der ganzen Bahn Übergang zu vielen Kehrtvolten, eine nach der anderen, von großem Radius zu immer kleiner werdendem Radius, wobei je kleiner, desto mehr der äußere Zügel als Neckrein dazukommt (Übung von Kreinberg). Hier tu ich mir wieder schwer, innen zu sitzen, wandere wieder einmal nach außen mit dem Gewicht und versuche krampfhaft, Billy rüberzu"schieben". Dann die Kehrtvolten genutzt, um immer später die Biegung umzustellen und somit beim Zurückreiten auf den Hufschlag etwas Reiten in Außenstellung/passive Schulterkontrolle hinzugefügt.
Nächste Übungsfolge: 4 Hütchen standen da. Slalom im Schritt, mit abwechselnder Biegung, hauptsächlcih Übung für mich, die Zügel schnell zu bedienen (und wieder loszulassen!). Nach dem Slalom Wiederherstellung des Vorwärts (das aber heut nicht so schlecht war) durch Antraben und eine halbe Runde Trab (später Galopp), bis wir wieder bei den Hütchen angelangt waren: Im Trab und Galopp ließ ich ihn dabei ganz lang, wie er halt wollte. Nächste Übungsstufe: Slalom ganz durchreiten unter Beibehaltung ein und derselben Biegung (z.B. nur links). D.h. um ein Hütchen in Innenstellung, ums nächste in Außenstellung. Wir machten nur ganz flache Bögen, ist einfacher. Links war wieder schwierig, da fügte ich dann am Ende ganze Volten in Außenstellung hinzu. Immer wieder auflockern mit Galopp dazwischen. Wenn ich den Galopp auf der ganzen Bahn abwechsle mit den gefinkelten Biege-Slalom-Übungen, wird der Galopp auch ruhiger bzw. antizipiert Billy ihn nicht mehr so - er weiß, dass er sich nach einer halben Runde wieder auf die Kurven konzentrieren muss. Weitere STeigerung durch Übergang zum Trab im Slalom. Zuerst immer Innenbiegung, dann mutig probiert, ob wir auch die Außenbiegung im Trab zusammenbringen. Durch die flachen Bögen sind das immer idealerweise nur ein paar Tritte, und klappte erstaunlich gut. Aufgehört, bevor es schlechter wurde *stolz auf die Schulter klopf*.
Wir ritten dann noch raus auf den Weg hinterm Stall und übten ein bisschen anhalten ohne fressen dabei (die schwierigste Übung überhaupt!!), und rückwärts und seitwärts im Gelände mit Gras in Maulhöhe. Billy war erstaunlich kooperativ und konzentrierte sich durch schnelle Übungsabfolge sehr gut auf mich.
Vielleicht trau ich mich ja doch irgendwann wieder einmal alleine raus ;-)
Schön war das heut :-)
Aufwärmen im Schritt auf der ganzen Bahn mit Übung der Innenstellung, die jetzt schon ganz gut über längere Strecken gehalten wird am leicht losen Zügel. Von der ganzen Bahn Übergang zu vielen Kehrtvolten, eine nach der anderen, von großem Radius zu immer kleiner werdendem Radius, wobei je kleiner, desto mehr der äußere Zügel als Neckrein dazukommt (Übung von Kreinberg). Hier tu ich mir wieder schwer, innen zu sitzen, wandere wieder einmal nach außen mit dem Gewicht und versuche krampfhaft, Billy rüberzu"schieben". Dann die Kehrtvolten genutzt, um immer später die Biegung umzustellen und somit beim Zurückreiten auf den Hufschlag etwas Reiten in Außenstellung/passive Schulterkontrolle hinzugefügt.
Nächste Übungsfolge: 4 Hütchen standen da. Slalom im Schritt, mit abwechselnder Biegung, hauptsächlcih Übung für mich, die Zügel schnell zu bedienen (und wieder loszulassen!). Nach dem Slalom Wiederherstellung des Vorwärts (das aber heut nicht so schlecht war) durch Antraben und eine halbe Runde Trab (später Galopp), bis wir wieder bei den Hütchen angelangt waren: Im Trab und Galopp ließ ich ihn dabei ganz lang, wie er halt wollte. Nächste Übungsstufe: Slalom ganz durchreiten unter Beibehaltung ein und derselben Biegung (z.B. nur links). D.h. um ein Hütchen in Innenstellung, ums nächste in Außenstellung. Wir machten nur ganz flache Bögen, ist einfacher. Links war wieder schwierig, da fügte ich dann am Ende ganze Volten in Außenstellung hinzu. Immer wieder auflockern mit Galopp dazwischen. Wenn ich den Galopp auf der ganzen Bahn abwechsle mit den gefinkelten Biege-Slalom-Übungen, wird der Galopp auch ruhiger bzw. antizipiert Billy ihn nicht mehr so - er weiß, dass er sich nach einer halben Runde wieder auf die Kurven konzentrieren muss. Weitere STeigerung durch Übergang zum Trab im Slalom. Zuerst immer Innenbiegung, dann mutig probiert, ob wir auch die Außenbiegung im Trab zusammenbringen. Durch die flachen Bögen sind das immer idealerweise nur ein paar Tritte, und klappte erstaunlich gut. Aufgehört, bevor es schlechter wurde *stolz auf die Schulter klopf*.
Wir ritten dann noch raus auf den Weg hinterm Stall und übten ein bisschen anhalten ohne fressen dabei (die schwierigste Übung überhaupt!!), und rückwärts und seitwärts im Gelände mit Gras in Maulhöhe. Billy war erstaunlich kooperativ und konzentrierte sich durch schnelle Übungsabfolge sehr gut auf mich.
Vielleicht trau ich mich ja doch irgendwann wieder einmal alleine raus ;-)
Schön war das heut :-)
Donnerstag, 19. Juni 2014
verLADAtraining
Am langen Wochenende haben wir mal was Verrücktes gemacht. Wir haben einen Lada Taiga getestet, und zwar im Anhängerbetrieb. Wobei das Verrückte nicht ist, dass wir ihn getestet haben, sondern dass er mir gefällt und ich tatsächlich seine Anschaffung in Erwägung ziehe. ;-)
Es ist einige Jahre her, da blätterten wir durch eine Zeitschrift, in der alle Autos mit ihren Anhängelasten aufgelistet waren - elendslang natürlich, Seite um Seite um Seite. Mein Blick ging dabei immer folgendermaßen: Zuerst in die Spalte mit der Anhängelast, gefolgt von hie und da hoffnungsvollem Luftschnappen, danach auf die Spalte mit dem Auto-Kaufpreis, gefolgt von hoffnungslosem Schnaufen (manchmal auch gepaart mit einem halben Erstickungsanfall). Bis ich in eine Zeile kam, da stand in der Spalte mit der Anhängelast 1.900 und in der Spalte mit dem Neukaufpreis 10.000 €. .... "??????" dachte ich damals, und "ein Tippfehler". Aber nach einiger Recherche erkannt: Mitnichten. Das 10.000,- € Russen-Fahrzeug darf ohne Auflastung 1490kg ziehen und mit Auflastung 1900. Unglaublich.
Nun ist "dürfen" natürlich noch nicht "können", und überhaupt....
Durch Zufall fanden wir dann einen Händler, einen wahren Lada-Enthusiasten, der uns einfach mal so ("no da kummts hoit amal vurbei") kurz probefahren ließ. Wir verließen das kleine Auto mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Meine Anfrage, ob man vielleicht mal mit Hänger vorbeikommen könnte, um zumindest auf einer ganz kurzen Strecke auszuprobieren, wie das Auto so zieht, hieß es: "Jo do nimmstn hoit amal mit a wochn oder so und kaunst ollas ausprobieren wos'd wüst". Also haben wir am vergangenen Wochenende genau das getan!
Als erstes wurde einmal der Hanger ausgemottet und Reifen etc. überprüft. Dank Schutzhülle hat er den Winter super überstanden. Dann angekuppelt, dank bereits einiger absolvierter Übungsstunden mit dem Lada (wie beim Pferd gilt hier, sehr sympathisch: Mit "rein und los" gehts nicht, man muss sich erst einmal aneinander gewöhnen, Fahrer und fahrbarer Untersatz! Wenn man überhaupt das Zündschloss findet!!) ging das sehr gut. Elektrik überprüft (erstaunlich! Alles funktioniert!) und dann mal eine Runde auf dem Hof gedreht (durchaus mit der Erwartung, dass wir entweder nicht vom Fleck kommen oder das Auto auseinanderfällt). Nichts passierte, weder röhrte das Auto lauter als ohne Hänger, noch knarrten irgendwelche Teile mehr als vorher.
Wir wagten uns dann tatsächlich mit leerem Hänger auf die Straße. Das ging ebenfalls gut, wir beschlossen wagemutigst, eine Steigung zu befahren. Der Lada beschwerte sich etwas. Der 2. Gang war ihm zu wenig, der 3. zu viel. Nach kurzem nervlichem Zusammenbruch hievten wir (hieven ist genau das Verb, das angebracht ist, um Schaltvorgänge adäquat zu beschreiben!) den Untersetzungshebel rum und gönnten ihm also Untersetzung: und siehe da, er bestätigte dann seinen Ruf als Arbeitstier und zog den Hänger als wäre nichts; bergauf mit Hänger in die 5. schalten, das war nicht schlecht.
Mutig geworden, zitierten wir das Billytier zu uns und starteten eine Verladesession. Ich erwartete Übles. Unsere letzte Fahrt war lang und endete im neuen Stall, die davor auf einem anstrengenden Kurs. Und meine Versuche, Billy im Winter auf einen zu Übungszwecken abgestellten Hänger auf dem Viereck zu verladen, waren allesamt nicht sehr erfolgreich (und auch nicht sehr ernsthaft von mir). Aber der gute Billy mag seinen eigenen Hänger. Hinten die Tür auf (nicht Rampe), vorn die Tür auf, und auf altbewährte Art mal von vorn nach hinten verkehrtrum einfach durchspaziert. Dann von hinten nach vorn durchspaziert. Dann draußen geblieben und Billy reingeschickt. Er machte Annäherung und Rückzug ganz eigenständig, verlud sich quasi selbst... ich musste nur daneben stehen, das Seil halten und beobachten. Erst mal nur den Hals rein, wieder retour. DAnn einen Fuß rein, wieder retour (zu diesem Zeitpunkt war ihm wohl bewusst, dass vorne die Stange nunmehr zugemacht worden war). Dann beide Vorderbeine rein und wieder retour. Wie aus dem Bilderbuch! Schließlich 3 Beine drin, dann alle 4, noch einmal gleich wieder retour, aber dann stand er drin und war abfahrbereit, soweit er halt abfahrbereit sein konnte.
Ziemlich aufgeregt fuhr ich los. Gleich mit Untersetzung. Beim Anfahren spürte man nun zum ersten Mal, dass da überhaupt was dran hing. Der Plan war, einfach nur mal kurz die Straße rauf und bei der ersten Umkehrmöglichkeit rum und wieder runter, nur mal kurz hin und her. Doch da es sich mit 600kg mehr kaum anders anfühlte, wagten wir es: Wir fuhren mit Billy die große Runde mit allen Steigungen! Wir waren verblüfft, der 6-Zylinder-Jeep mit 3,5 Tonnen Anhängelast hat mehr geschnauft als der kleine Lada. Klar waren wir sehr langsam, aber das war der wertvollen Fracht geschuldet, nicht der Fähigkeit des Autos.
Nach 15 Minuten waren wir auch wieder wohlbehalten zu Hause. Nur der arme Billy war völlig fertig mit den Nerven, wie immer. Er hatte sich in den 15 Minuten derart nassgeschwitzt, dass die Tropfen auf der vorderen Stange standen und sich eine kleine Pfütze gebildet hatte. Er bekam im Hänger noch sein Belohnungsfresschen, die Aufregung war immerhin so, dass er das genüßlich mampfte. Er tat mir natürlich leid, aber a) war ich wie mit einem rohen Ei gefahren und b) wird es vom Vermeiden nicht besser werden. Wir werden halt einfach weiter üben. Mit einem immer und stets verfügbaren Zugfahrzeug ginge das natürlich am allerbesten ;-) .
Es ist einige Jahre her, da blätterten wir durch eine Zeitschrift, in der alle Autos mit ihren Anhängelasten aufgelistet waren - elendslang natürlich, Seite um Seite um Seite. Mein Blick ging dabei immer folgendermaßen: Zuerst in die Spalte mit der Anhängelast, gefolgt von hie und da hoffnungsvollem Luftschnappen, danach auf die Spalte mit dem Auto-Kaufpreis, gefolgt von hoffnungslosem Schnaufen (manchmal auch gepaart mit einem halben Erstickungsanfall). Bis ich in eine Zeile kam, da stand in der Spalte mit der Anhängelast 1.900 und in der Spalte mit dem Neukaufpreis 10.000 €. .... "??????" dachte ich damals, und "ein Tippfehler". Aber nach einiger Recherche erkannt: Mitnichten. Das 10.000,- € Russen-Fahrzeug darf ohne Auflastung 1490kg ziehen und mit Auflastung 1900. Unglaublich.
Nun ist "dürfen" natürlich noch nicht "können", und überhaupt....
Durch Zufall fanden wir dann einen Händler, einen wahren Lada-Enthusiasten, der uns einfach mal so ("no da kummts hoit amal vurbei") kurz probefahren ließ. Wir verließen das kleine Auto mit einem dicken Grinsen im Gesicht. Meine Anfrage, ob man vielleicht mal mit Hänger vorbeikommen könnte, um zumindest auf einer ganz kurzen Strecke auszuprobieren, wie das Auto so zieht, hieß es: "Jo do nimmstn hoit amal mit a wochn oder so und kaunst ollas ausprobieren wos'd wüst". Also haben wir am vergangenen Wochenende genau das getan!
Als erstes wurde einmal der Hanger ausgemottet und Reifen etc. überprüft. Dank Schutzhülle hat er den Winter super überstanden. Dann angekuppelt, dank bereits einiger absolvierter Übungsstunden mit dem Lada (wie beim Pferd gilt hier, sehr sympathisch: Mit "rein und los" gehts nicht, man muss sich erst einmal aneinander gewöhnen, Fahrer und fahrbarer Untersatz! Wenn man überhaupt das Zündschloss findet!!) ging das sehr gut. Elektrik überprüft (erstaunlich! Alles funktioniert!) und dann mal eine Runde auf dem Hof gedreht (durchaus mit der Erwartung, dass wir entweder nicht vom Fleck kommen oder das Auto auseinanderfällt). Nichts passierte, weder röhrte das Auto lauter als ohne Hänger, noch knarrten irgendwelche Teile mehr als vorher.
Wir wagten uns dann tatsächlich mit leerem Hänger auf die Straße. Das ging ebenfalls gut, wir beschlossen wagemutigst, eine Steigung zu befahren. Der Lada beschwerte sich etwas. Der 2. Gang war ihm zu wenig, der 3. zu viel. Nach kurzem nervlichem Zusammenbruch hievten wir (hieven ist genau das Verb, das angebracht ist, um Schaltvorgänge adäquat zu beschreiben!) den Untersetzungshebel rum und gönnten ihm also Untersetzung: und siehe da, er bestätigte dann seinen Ruf als Arbeitstier und zog den Hänger als wäre nichts; bergauf mit Hänger in die 5. schalten, das war nicht schlecht.
Mutig geworden, zitierten wir das Billytier zu uns und starteten eine Verladesession. Ich erwartete Übles. Unsere letzte Fahrt war lang und endete im neuen Stall, die davor auf einem anstrengenden Kurs. Und meine Versuche, Billy im Winter auf einen zu Übungszwecken abgestellten Hänger auf dem Viereck zu verladen, waren allesamt nicht sehr erfolgreich (und auch nicht sehr ernsthaft von mir). Aber der gute Billy mag seinen eigenen Hänger. Hinten die Tür auf (nicht Rampe), vorn die Tür auf, und auf altbewährte Art mal von vorn nach hinten verkehrtrum einfach durchspaziert. Dann von hinten nach vorn durchspaziert. Dann draußen geblieben und Billy reingeschickt. Er machte Annäherung und Rückzug ganz eigenständig, verlud sich quasi selbst... ich musste nur daneben stehen, das Seil halten und beobachten. Erst mal nur den Hals rein, wieder retour. DAnn einen Fuß rein, wieder retour (zu diesem Zeitpunkt war ihm wohl bewusst, dass vorne die Stange nunmehr zugemacht worden war). Dann beide Vorderbeine rein und wieder retour. Wie aus dem Bilderbuch! Schließlich 3 Beine drin, dann alle 4, noch einmal gleich wieder retour, aber dann stand er drin und war abfahrbereit, soweit er halt abfahrbereit sein konnte.
Ziemlich aufgeregt fuhr ich los. Gleich mit Untersetzung. Beim Anfahren spürte man nun zum ersten Mal, dass da überhaupt was dran hing. Der Plan war, einfach nur mal kurz die Straße rauf und bei der ersten Umkehrmöglichkeit rum und wieder runter, nur mal kurz hin und her. Doch da es sich mit 600kg mehr kaum anders anfühlte, wagten wir es: Wir fuhren mit Billy die große Runde mit allen Steigungen! Wir waren verblüfft, der 6-Zylinder-Jeep mit 3,5 Tonnen Anhängelast hat mehr geschnauft als der kleine Lada. Klar waren wir sehr langsam, aber das war der wertvollen Fracht geschuldet, nicht der Fähigkeit des Autos.
Nach 15 Minuten waren wir auch wieder wohlbehalten zu Hause. Nur der arme Billy war völlig fertig mit den Nerven, wie immer. Er hatte sich in den 15 Minuten derart nassgeschwitzt, dass die Tropfen auf der vorderen Stange standen und sich eine kleine Pfütze gebildet hatte. Er bekam im Hänger noch sein Belohnungsfresschen, die Aufregung war immerhin so, dass er das genüßlich mampfte. Er tat mir natürlich leid, aber a) war ich wie mit einem rohen Ei gefahren und b) wird es vom Vermeiden nicht besser werden. Wir werden halt einfach weiter üben. Mit einem immer und stets verfügbaren Zugfahrzeug ginge das natürlich am allerbesten ;-) .
Mittwoch, 18. Juni 2014
Fürchterlich, langsam wird dieser Blog zu einem 1-Eintrag-pro-Monat-Blog. Ich reite definitiv öfter als ich hier eintrage (wirklich!!).
Die letzten 2 Wochen gab es nicht viel zu berichten; Billy und ich hatten Streit, dauernd. Nix klappte mehr, keine Biegung, jeder Schritt vorwärts eine Quälerei, keine Ursache zu eruieren, keine Ahnung. Seit letzter Woche ist das wie weggeblasen und wir hatten wieder ein paar schöne Sessions.
Zum einen machen wir kurze Bodenarbeits-Einheiten mit - zugegeben - ein paar Drillübungen. Anständiges Drive, Rückwärts, Draw... aber auch gepaart mit spannenderen Dingen wie wieder einmal alles aus Zone 5 (tolle Achter im Trab!).
Hauptsächlich aber widmen wir uns in der spärlichen Reitzeit der Hackamore. Billy steigt immer noch freiwillig ein, auch wenn er gottergeben und genervt die Augen schließt, während Frauli dann ungeschickt herumfingert, um die Länge zu justieren und das Seil an den Sattel zu knoten (kann ich immer noch nicht und brauche 3 Versuche).
Während eben die 2 Wochen davor gar nichts klappen wollte, Billy steif wie ein Brett und ungefähr ebenso unwillig, lief es diese Woche sehr gut. Im Stand geht die Laterale Biegung und die GEnickbeugung sehr gut. Im Schritt klappt jeztt die laterale Biegung schon - an guten Tagen - über ganz schöne Strecken. Die passive Schulterkontrolle - Außenbiegung - klappt auch besser und unangestrengter. Weiters üben wir Tempokontrolle und rückwärts über den Sitz, Schaukel, Achter mit Außen- und Innenbiegung usw.
Unser nächster Termin für den Folge-Bosal-Workshop steht schon: 13. Juli! Wir freuen uns drauf :-))).
Die letzten 2 Wochen gab es nicht viel zu berichten; Billy und ich hatten Streit, dauernd. Nix klappte mehr, keine Biegung, jeder Schritt vorwärts eine Quälerei, keine Ursache zu eruieren, keine Ahnung. Seit letzter Woche ist das wie weggeblasen und wir hatten wieder ein paar schöne Sessions.
Zum einen machen wir kurze Bodenarbeits-Einheiten mit - zugegeben - ein paar Drillübungen. Anständiges Drive, Rückwärts, Draw... aber auch gepaart mit spannenderen Dingen wie wieder einmal alles aus Zone 5 (tolle Achter im Trab!).
Hauptsächlich aber widmen wir uns in der spärlichen Reitzeit der Hackamore. Billy steigt immer noch freiwillig ein, auch wenn er gottergeben und genervt die Augen schließt, während Frauli dann ungeschickt herumfingert, um die Länge zu justieren und das Seil an den Sattel zu knoten (kann ich immer noch nicht und brauche 3 Versuche).
Während eben die 2 Wochen davor gar nichts klappen wollte, Billy steif wie ein Brett und ungefähr ebenso unwillig, lief es diese Woche sehr gut. Im Stand geht die Laterale Biegung und die GEnickbeugung sehr gut. Im Schritt klappt jeztt die laterale Biegung schon - an guten Tagen - über ganz schöne Strecken. Die passive Schulterkontrolle - Außenbiegung - klappt auch besser und unangestrengter. Weiters üben wir Tempokontrolle und rückwärts über den Sitz, Schaukel, Achter mit Außen- und Innenbiegung usw.
Unser nächster Termin für den Folge-Bosal-Workshop steht schon: 13. Juli! Wir freuen uns drauf :-))).
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