Bin heute wieder mit dem Bosal geritten. Anfangs Freestyle, habe die Zügel auf den Hals gelegt. 3 Pylonen im gleichseitigen Dreieck hab ich aufgestellt, mit ca. 6m Abstand. Lenken geübt mit Gewicht, ich bin ein dreiblättriges Kleeblatt geritten, hat super geklappt. Billy lauscht aufmerksam und geht wohin ich will. Wenn er einmal mit den Gedanken und den Füßen woandershin wandert, reicht ein wenig Schenkel, und er hört wieder zu und setzt um, sehr brav.
Danach hab ich beschlossen zu versuchen, dass ich das ganze rückwärts reite. Da wars dann eher dahin mit der Kooperation. Ich bin beim Rückwärts immer noch zu abhängig vom Zügel. Mit wäre es sofort gegangen, aber ohne… probiert er immer mal, ob er nicht doch vorwärts geht oder einfach gar nicht. Ich weiß nicht, ob ich hier die Phasen nicht eingehalten habe, sodass der Zügel einfach immer noch ein essentieller Teil der Hilfe für rückwärts ist. Andererseits versteht er mich wohl, sobald ich dann die Geduld verliere und vehementer Gehorsam einfordere.
Jedenfalls haben wir zäh und unschön unser 3-blättriges Kleeblatt rückwärts irgendwie zusammengebracht, war ja schon mal was ;-).
Dann bin ich übergegangen zum Finesse-Reiten; Biegung gefordert, Nachgeben im Genick gefordert. Schlangenlinien am Hufschlag entlang mit Innen- und Außenstellung, diagonaler Schulterkontrolle, im Trab. Klappte gut. Ich versuche dann noch, das innere Hinterbein zum Untertreten zu bringen, indem ich den Zügel innen hebe und mich außen-vor setze, aber so ganz automatisiert hat sich das noch lange nicht.
Schließlich haben wir noch ganz intensiv die Schaukelübungen gemacht. Billys rückwärts war nach wie vor nicht gut, jedesmal hat er sich geweigert und musste überredet werden. Die Leichtigkeit ist irgendwie dahin bzw. muss ich jedesmal Phase 4 nehmen, um sie herzustellen, so ist das auch nicht wirklich toll. Ich bin einfach dran geblieben und hab mehr oder weniger gedrillt, bis es besser ging. Anhalten, dabei schon an rückwärts denken wie Kurt gesagt hat, dann rückwärts. Je leichter es von Anfang an ging, umso weniger Tritte. Immer so lange, bis es sich leicht, flüssig, tänzerisch anfühlt und ich zu fühlen glaube, dass er die Kruppe senkt. Dann daraus zuerst Schritt anreiten und im Laufe der Übung antraben.
Zum Abschluss bin ich um die 3 Pylonen ein Dreieck seitwärts geritten. Wird jetzt meine Feierabend-Übung. Ging noch zäh, aber Billy hat sich bemüht. Das Seitwärts wird schon auch noch richtig gut werden.
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
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Donnerstag, 7. Mai 2015
Samstag, 24. Mai 2014
Unverhofft kommt oft... meistens ja eher ... "was dazwischen", aber heute wars genau umgekehrt; ursprünglich dachte ich, ich komme heut eh nicht zum Reiten, aber dann ging es sich überraschend doch aus :-). Blöd nur, dass meine Hackamore sich nicht im Stall, sondern - formenderweise eng die Whisky-Flasche umschlingend - zu Hause in meinem Wohnzimmer befand, wo sie immer ihre Feierabende verbringen darf.
Macht ja aber nichts, ritt ich wieder einmal mit dem Knotenhalfter. Da wurde ich dann auch gleich wieder an die Limits desselben erinnert: Laterale Biegung ja, das ging noch gut; die Anfrage für Genickbeugung versteht Billy aber schon nicht mehr. Auch das Stellen und Biegen geht mit dem Bosal in feineren Nuancen.
Ich ließ das viele sinnlose Gezuppel dann lieber sein und ritt wieder einmal Freestyle. Billy durfte wieder einmal nach Herzenslust galoppieren ;-). Wir übten Übergänge, zuerst in den unteren Gangarten zwischen Schritt, Trab, Halt und Rückwärts, und später dann versuchte ich mir einen ruhigen Galopp am völlig losen Zügel zum Ziel zu setzen. Immer noch wirft sich Billy mit Kraft in den ersten Galoppsprung, regt sich außerdem ganz untypisch auf und zackelt dann im Trab dahin wie ein Weltmeister. Also blieb ich in Trab und begann einfach "million transitions" in den Galopp. Galopp-Trab-Galopp-Trab-Galopp-Trab usw. usf. immer wieder und wieder und wieder, bis Billy aufhörte, sich aufgeregt in den Galopp zu werfen.
Es wird schon noch Übung brauchen, bis das richtig flüssig und selbstverständlich wird, wie ich das gern hätte.
Macht ja aber nichts, ritt ich wieder einmal mit dem Knotenhalfter. Da wurde ich dann auch gleich wieder an die Limits desselben erinnert: Laterale Biegung ja, das ging noch gut; die Anfrage für Genickbeugung versteht Billy aber schon nicht mehr. Auch das Stellen und Biegen geht mit dem Bosal in feineren Nuancen.
Ich ließ das viele sinnlose Gezuppel dann lieber sein und ritt wieder einmal Freestyle. Billy durfte wieder einmal nach Herzenslust galoppieren ;-). Wir übten Übergänge, zuerst in den unteren Gangarten zwischen Schritt, Trab, Halt und Rückwärts, und später dann versuchte ich mir einen ruhigen Galopp am völlig losen Zügel zum Ziel zu setzen. Immer noch wirft sich Billy mit Kraft in den ersten Galoppsprung, regt sich außerdem ganz untypisch auf und zackelt dann im Trab dahin wie ein Weltmeister. Also blieb ich in Trab und begann einfach "million transitions" in den Galopp. Galopp-Trab-Galopp-Trab-Galopp-Trab usw. usf. immer wieder und wieder und wieder, bis Billy aufhörte, sich aufgeregt in den Galopp zu werfen.
Es wird schon noch Übung brauchen, bis das richtig flüssig und selbstverständlich wird, wie ich das gern hätte.
Donnerstag, 20. März 2014
Letzte Woche hab ich eine Bodenarbeitseinheit eingelegt, in der ich mich einmal überwunden habe, das Lasso auszupacken. Neben Kurts Kurs im Mai haben wir im Stall am 29. + 30. März einen Kurs mit Michi Grohmann, wo ich vielleicht einmal daran arbeiten möchte, die Distanz zum Pferd etwas zu vergrößern. Dem weiche ich nämlich aus Faulheit ständig aus - immer noch kann ich mit dem Lasso nicht wirklich gut umgehen :-/
Das tolle ist, dass ich jetzt einen Reitplatz habe, wo man das Lasso auch richtig ausnutzen kann! Also gleich ein CG geübt, Lasso am letzten Zipfel. Übergänge, Handwechsel. Bei letzteren scheiterte es an meinem Handling *hüstel*, die Übergängen waren gut. Am schwierigsten war eben, Billy draußen zu halten, da musste ich ihm schon immer wieder bedeuten, weiter nach außen zu gehen, von alleine hielt er die Zirkellinie nicht.
Dann haben wir noch Seitwärts geübt, und zwar von mir weg und zu mir her, abwechselnd. Lange nicht gemacht, daher brauchte es etwas Einfummeln, danach ging es gut. Allerdings habe ich gleich wieder auf den Vorsatz, "mehr Distanz zum Pferd" vergessen bzw. ist das Sideways lange noch nicht gut genug dafür.
Reitenderweise haben wir auch weitergübt, mit Bosal. Allerdings ohne es zu verwenden, wir steckten irgendwann beim Lenken im Trab ohne Zügel fest. Ich ärgerte mich ein bisschen über Billys transusiges Umsetzen von Gewichtsverlagerungen. Er kann das besser, das weiß ich! Ich ärgerte mich auch über mich selbst, dass ich dann beginne, bei Nicht-Reaktion von Billy immer weiter und weiter zur SEite zu lehnen, als könnte ich ihn zwingen, oder als hätte ers nicht verstanden. Irgendwann verlor ich die Geduld, als er immer in die falsche Richtung abbog, und ich klopfte mal etwas fester mit der Wade hin. 2x noch musste ich es deutlicher erklären, aber danach hatte ich - als hätte man einen Schalter umgelegt - plötzlcih ein superfeines Pferdchen! So fein, dass meine Gewichtsverlagerungen viel zu stark waren und wir eiernd oder in scharfen Kurven daherkamen (eigentlich war das Ziel einfach nur ein korrekter Zirkel!!). Plötzlcih ritten wir im Trab durch das Stangenlabyrinth. Ein völlig neues Gefühl war das, ganz plötzlich. So fühlt sich ein kooperatives Pferd also an!! Es hagelte dann natürlich Lob und Leckerlis, und die Einheit war zu Ende. :-) Bin gespannt, ob das nächstes Mal auch hinzukriegen ist oder eine Eintagsfliege war. So feine und schnelle Reaktionen hatte ich echt noch nie!
Das tolle ist, dass ich jetzt einen Reitplatz habe, wo man das Lasso auch richtig ausnutzen kann! Also gleich ein CG geübt, Lasso am letzten Zipfel. Übergänge, Handwechsel. Bei letzteren scheiterte es an meinem Handling *hüstel*, die Übergängen waren gut. Am schwierigsten war eben, Billy draußen zu halten, da musste ich ihm schon immer wieder bedeuten, weiter nach außen zu gehen, von alleine hielt er die Zirkellinie nicht.
Dann haben wir noch Seitwärts geübt, und zwar von mir weg und zu mir her, abwechselnd. Lange nicht gemacht, daher brauchte es etwas Einfummeln, danach ging es gut. Allerdings habe ich gleich wieder auf den Vorsatz, "mehr Distanz zum Pferd" vergessen bzw. ist das Sideways lange noch nicht gut genug dafür.
Reitenderweise haben wir auch weitergübt, mit Bosal. Allerdings ohne es zu verwenden, wir steckten irgendwann beim Lenken im Trab ohne Zügel fest. Ich ärgerte mich ein bisschen über Billys transusiges Umsetzen von Gewichtsverlagerungen. Er kann das besser, das weiß ich! Ich ärgerte mich auch über mich selbst, dass ich dann beginne, bei Nicht-Reaktion von Billy immer weiter und weiter zur SEite zu lehnen, als könnte ich ihn zwingen, oder als hätte ers nicht verstanden. Irgendwann verlor ich die Geduld, als er immer in die falsche Richtung abbog, und ich klopfte mal etwas fester mit der Wade hin. 2x noch musste ich es deutlicher erklären, aber danach hatte ich - als hätte man einen Schalter umgelegt - plötzlcih ein superfeines Pferdchen! So fein, dass meine Gewichtsverlagerungen viel zu stark waren und wir eiernd oder in scharfen Kurven daherkamen (eigentlich war das Ziel einfach nur ein korrekter Zirkel!!). Plötzlcih ritten wir im Trab durch das Stangenlabyrinth. Ein völlig neues Gefühl war das, ganz plötzlich. So fühlt sich ein kooperatives Pferd also an!! Es hagelte dann natürlich Lob und Leckerlis, und die Einheit war zu Ende. :-) Bin gespannt, ob das nächstes Mal auch hinzukriegen ist oder eine Eintagsfliege war. So feine und schnelle Reaktionen hatte ich echt noch nie!
Montag, 10. März 2014
Strahlend blauer Sonnenschein, der Reitplatz mit perfekter Sandkonsistenz. Ich wollte ein bisschen ruhig Schritt und vielleicht etwas Trab reiten und hab für diesen Zweck meine Hackamore ausgepackt und entstaubt :-). Wir müssen ja üben für unseren Kurs im Mai!
Übung 1) Mal wieder reiten und lenken ganz ohne Zügel ;-). Klappte gut: Weave, Zirkel (möglichst exakte), Achten.
Übung 2) Biegung mit Impulsen im Stillstand herstellen. Billy soll die Biegung halten, auch wenn der Zügel wieder durchhängt. Das braucht immer so 3, 4 Erinnerungen, dann geht es. Billy döst mit der gewünschten Stellung in der Sonne ein.
Übung 3) Ich versuche, die Biegung ebenfalls über Impulse in die Bewegung zu übertragen. Klappt nicht mehr so gut. Ich stelle fest, dass ich Biegung über Zügel und Lenkung über Sitz noch mehr und deutlciher entkoppeln muss. Sprich: Noch glaubt Billy, er soll in die Richtung gehen, in die seine Nase zeigt, d.h. bei Innenbiegung biegt er gern nach innen ab; ich muss dann ständig mit dem inneren Schenkel „gegenhalten“. Er sollte ja aber auf meinen Sitz hören... also nochmal die Zügel weggelassen und wieder Slalom über Sitz geübt. Dann überlegt, welche Übungen das am besten Entkoppeln könnten. Ich versuchte einfach geradeaus zu reiten und die Biegung abwechselnd links und rechts zu fordern, das klappte dann zumindest am Zaun entlang ganz gut. In der Mitte der Bahn wird es eher eierig; also bleiben wir einmal am Zaun und üben dort: Innenstellung (Zügelimpulse), aber geradeaus gehen (Sitz). Der Zaun wirft herrliche Schatten, die uns ein paar Hufschläge vom Rand weg quasi eine doppelte gerade Linie auf den Boden malen, perfekt zum Üben :-).
Als nächste „Entkopplungsübung“ beschließe ich zu versuchen, den Slalom mit ganz flachen Bögen zu reiten und dabei die Kopfstellung unabhängig von der Bewegungsrichtung zu verlangen. Wir haben das viel geübt bei Peter Kreinbergs Kursen, aber eher mit Anlehnung. Können wir es auch mit Impulsen? Klappt erstaunlich gut! Wir reiten also einen flachen Rechtsbogen um unsere Hütchen mit leichter Linksbiegung und umgekehrt. Oder einen ganzen Slalom mit ständig beibehaltener Linksbiegung (egal ob der Bogen grad nach rechts oder links geht). Billy beginnt seine Richtung mehr nach Sitz und Schenkel auszurichten als nach den Zügelimpulsen. Auch das mit den Impulsen kriege ich ganz gut hin und bleibe immerhn nicht am Zügel hängen. Allerdings bemerke ich die Tendenz, Billy mit dem äußeren Zügel „rüberdrücken“ zu wollen, da kommt meine Hand dann über den Mähnenkamm, uiuiui.
Trotzdem recht erfolgreich, es freut mich v.a., dass wir nun die Biegung an einem wirklich durchhängenden Zügel halten können für ein paar Tritte. Bisher war, sobald Bewegung ins Spiel kam, selbige immer sofort futsch. Es wird!
Übung 1) Mal wieder reiten und lenken ganz ohne Zügel ;-). Klappte gut: Weave, Zirkel (möglichst exakte), Achten.
Übung 2) Biegung mit Impulsen im Stillstand herstellen. Billy soll die Biegung halten, auch wenn der Zügel wieder durchhängt. Das braucht immer so 3, 4 Erinnerungen, dann geht es. Billy döst mit der gewünschten Stellung in der Sonne ein.
Übung 3) Ich versuche, die Biegung ebenfalls über Impulse in die Bewegung zu übertragen. Klappt nicht mehr so gut. Ich stelle fest, dass ich Biegung über Zügel und Lenkung über Sitz noch mehr und deutlciher entkoppeln muss. Sprich: Noch glaubt Billy, er soll in die Richtung gehen, in die seine Nase zeigt, d.h. bei Innenbiegung biegt er gern nach innen ab; ich muss dann ständig mit dem inneren Schenkel „gegenhalten“. Er sollte ja aber auf meinen Sitz hören... also nochmal die Zügel weggelassen und wieder Slalom über Sitz geübt. Dann überlegt, welche Übungen das am besten Entkoppeln könnten. Ich versuchte einfach geradeaus zu reiten und die Biegung abwechselnd links und rechts zu fordern, das klappte dann zumindest am Zaun entlang ganz gut. In der Mitte der Bahn wird es eher eierig; also bleiben wir einmal am Zaun und üben dort: Innenstellung (Zügelimpulse), aber geradeaus gehen (Sitz). Der Zaun wirft herrliche Schatten, die uns ein paar Hufschläge vom Rand weg quasi eine doppelte gerade Linie auf den Boden malen, perfekt zum Üben :-).
Als nächste „Entkopplungsübung“ beschließe ich zu versuchen, den Slalom mit ganz flachen Bögen zu reiten und dabei die Kopfstellung unabhängig von der Bewegungsrichtung zu verlangen. Wir haben das viel geübt bei Peter Kreinbergs Kursen, aber eher mit Anlehnung. Können wir es auch mit Impulsen? Klappt erstaunlich gut! Wir reiten also einen flachen Rechtsbogen um unsere Hütchen mit leichter Linksbiegung und umgekehrt. Oder einen ganzen Slalom mit ständig beibehaltener Linksbiegung (egal ob der Bogen grad nach rechts oder links geht). Billy beginnt seine Richtung mehr nach Sitz und Schenkel auszurichten als nach den Zügelimpulsen. Auch das mit den Impulsen kriege ich ganz gut hin und bleibe immerhn nicht am Zügel hängen. Allerdings bemerke ich die Tendenz, Billy mit dem äußeren Zügel „rüberdrücken“ zu wollen, da kommt meine Hand dann über den Mähnenkamm, uiuiui.
Trotzdem recht erfolgreich, es freut mich v.a., dass wir nun die Biegung an einem wirklich durchhängenden Zügel halten können für ein paar Tritte. Bisher war, sobald Bewegung ins Spiel kam, selbige immer sofort futsch. Es wird!
Sonntag, 12. Januar 2014
Unser 2. Hackamore-Ritt :-)
Heute hab ich nicht mit Knoti vorher angetestet, sondern ging gleich in voller Montur zum Reitplatz. Der war, wie gestern erwähnt, frisch abgezogen. Eine Riesenfläche, glatt wie ein stiller See....
Was tun heute mit dem Billytier? Ganz klar, wir reiten ein Muster in den frischen Platz :-) - Perfekt für ein Riesen-Clover-Leaf, perfekt um unsere Wendungen zu perfektionieren.
Billy war brav und eifrig. Im Schritt ein bisschen transusig wie immer, aber im Trab dann in angenehmem Tempo unterwegs, ohne jegliche Anstalten, den Trab zu unterbrechen. Das ist wirklich toll geworden. Im Gegenzug bemühe ich mich, nur ja nicht zu micromanagen, auch nicht mit den Schenkeln. Die bleiben jetzt weg.
Jede Wendung im Clover-Leaf probierte ich als Phase 1 ausschließlich übers Gewicht zu reiten. Das klappte auch gut, immer dann, wenn die Wendung in Billys Sinne war - nämlich hin zum Stall, zum Kraftfutterautomat oder zu den Kumpels. Die Wendungen in die andere Richtung brauchten dann schon mehr, manchmal reichte es die Hand auszustrecken, an bestimmten Punkten wollte er partout aber immer in die andere Richtung, da gab es dann eben als nächste Phase einen kurzen, aber deutlichen Impuls. Spätestens das wurde dann immer verstanden, und mit der Zeit auch immer unnötiger, auch an diesen "heiklen" Stellen.
Es juckte mich sehr, das Clover Leaf zum ersten Mal in meinem Leben im Galopp zu reiten. Das habe ich nie geschafft, die Wendungen waren immer zu eng für Billy auf unserem früheren "normal" großen Viereck. Ich habe es aber heute sein lassen, ich wollte nicht gleich die ganze in dieser Einheit gewonnene Feinheit wieder verderben.
Stattdessen begann ich zum Abschluss, Billy im Stand zu biegen. Das geht einfach, er kennt das vom Knotenhalfter. Die Biegung aber nach dem kurzen Impuls halten ist schon schwieriger, aber 2x mehr ein Impuls, und Billy beschließt, dass es einfacher ist, den Kopf in der Flexion alleine zu halten, als dauernd wieder hergezupft zu werden. Erfolg!
Beim letzten Versuch, ihn zu einem wenigstens kurzen Nachgeben im Genick zu bringen, brauche ich dann noch einmal Geduld. Billy versteht und versteht nicht... er beginnt sich zu ärgern, strampft auf, kriegt dann einen seiner cholerischen Anfälle und beginnt nach allem zu schnappen, was in seiner Reichweite ist - wie z.B. nach meiner 150-Euro-Mecate! Neiiiinnnnnn! *g*
Aber 5 Sekunden später hat er dann einmal die richtige Antwort gegeben, kurz im Genick nachgegeben, Oberlinie rundet sich hübsch -- Ruhe und Lob gekriegt und ab da hatte ers kapiert - "ach so, das willst du"... zupf-knick, zupf-knick, zupf-knick --> Danke schön und Feierabend, Herr Billy! :-)
Mal sehen, ob er sich nächstes Mal noch erinnern kann ;-)
Heute hab ich nicht mit Knoti vorher angetestet, sondern ging gleich in voller Montur zum Reitplatz. Der war, wie gestern erwähnt, frisch abgezogen. Eine Riesenfläche, glatt wie ein stiller See....
Was tun heute mit dem Billytier? Ganz klar, wir reiten ein Muster in den frischen Platz :-) - Perfekt für ein Riesen-Clover-Leaf, perfekt um unsere Wendungen zu perfektionieren.
Billy war brav und eifrig. Im Schritt ein bisschen transusig wie immer, aber im Trab dann in angenehmem Tempo unterwegs, ohne jegliche Anstalten, den Trab zu unterbrechen. Das ist wirklich toll geworden. Im Gegenzug bemühe ich mich, nur ja nicht zu micromanagen, auch nicht mit den Schenkeln. Die bleiben jetzt weg.
Jede Wendung im Clover-Leaf probierte ich als Phase 1 ausschließlich übers Gewicht zu reiten. Das klappte auch gut, immer dann, wenn die Wendung in Billys Sinne war - nämlich hin zum Stall, zum Kraftfutterautomat oder zu den Kumpels. Die Wendungen in die andere Richtung brauchten dann schon mehr, manchmal reichte es die Hand auszustrecken, an bestimmten Punkten wollte er partout aber immer in die andere Richtung, da gab es dann eben als nächste Phase einen kurzen, aber deutlichen Impuls. Spätestens das wurde dann immer verstanden, und mit der Zeit auch immer unnötiger, auch an diesen "heiklen" Stellen.
Es juckte mich sehr, das Clover Leaf zum ersten Mal in meinem Leben im Galopp zu reiten. Das habe ich nie geschafft, die Wendungen waren immer zu eng für Billy auf unserem früheren "normal" großen Viereck. Ich habe es aber heute sein lassen, ich wollte nicht gleich die ganze in dieser Einheit gewonnene Feinheit wieder verderben.
Stattdessen begann ich zum Abschluss, Billy im Stand zu biegen. Das geht einfach, er kennt das vom Knotenhalfter. Die Biegung aber nach dem kurzen Impuls halten ist schon schwieriger, aber 2x mehr ein Impuls, und Billy beschließt, dass es einfacher ist, den Kopf in der Flexion alleine zu halten, als dauernd wieder hergezupft zu werden. Erfolg!
Beim letzten Versuch, ihn zu einem wenigstens kurzen Nachgeben im Genick zu bringen, brauche ich dann noch einmal Geduld. Billy versteht und versteht nicht... er beginnt sich zu ärgern, strampft auf, kriegt dann einen seiner cholerischen Anfälle und beginnt nach allem zu schnappen, was in seiner Reichweite ist - wie z.B. nach meiner 150-Euro-Mecate! Neiiiinnnnnn! *g*
Aber 5 Sekunden später hat er dann einmal die richtige Antwort gegeben, kurz im Genick nachgegeben, Oberlinie rundet sich hübsch -- Ruhe und Lob gekriegt und ab da hatte ers kapiert - "ach so, das willst du"... zupf-knick, zupf-knick, zupf-knick --> Danke schön und Feierabend, Herr Billy! :-)
Mal sehen, ob er sich nächstes Mal noch erinnern kann ;-)
Samstag, 11. Januar 2014
Tadaaa, unser erster Ritt mit Hackamore ist absolviert!
Billy ist recht zufrieden mit dem Ding auf der Nase, was sich vor allem darin zeigt, dass er auch am zweiten Tag des Wochenendes bereitwillig selbige hinhielt, als ich ihm das Bosal hingehalten habe. Da war ich erleichtert, ich habe nach dem allerersten Ritt am Samstag schon gefürchtet, dass er vielleicht davor flüchtet, wie vor dem Gebiss (nicht dass es einen Grund dafür gegeben hätte, aber bekanntermaßen braucht Billy ja nicht immer einen Grund, um irgendwas doof zu finden). Aber ganz im Gegenteil, ich hielt die Hackamore vor seine Nase, und Billy steckte sie freiwillig und zufrieden hinein.
Am Samstag bin ich großteils mit Knotenhalfter geritten; irgendwie habe ich das in den letzten Wochen und Monaten vernachlässigt. Wenn ich schon nur am Wochenende Zeit und Licht zum Reiten hatte, dann wollte ich halt auch immer unsere Übungen à la Kreinberg machen, wo die so schön klappen - aber halt mit Gebiss und zwar leichtem, aber doch stetigem Kontakt. Lieber wäre mir immer gewesen, ich könnte die gleichen ÜBungen mit der gleichen Biegung mit bloßen Impulsen reiten- was mir nur nie gelungen ist (auch mangels Trainer, der es so vermittelt) - nun, nach dem Workhsop mit Kurt, habe ich neue Ideen und neuen Mut und auch Hilfe wenn nötig, das konsequent auszuprobieren. Mal sehen, ob wir's hinkriegen!
Zuerst also auf Knoti warmgeritten. Quer über unser Riesenviereck, das war leergeräumt, weil es danach frisch abgezogen wurde. Ich hab darauf geachtet, Billy wieder mehr auf Lenkung durch Gewichtverlagerung zu konditionieren. Dabei auf einige Punkte geachtet, die wir im Hackamore-Workshop gelernt haben:
Ich selbst sitze mal außen, mal innen. In seitwärts-Bewegungen "schiebe" ich den Billy gern vor mir her, einfach weil es bisher immer besser funktioniert hat. Freilich verwirrt das ganze vielleicht, und ich werde jetzt einmal eine Zeitlang versuchen, konsequent in Bewegungsrichtung zu sitzen.
Nachdem Billy und ich uns so langweiliiiig über den Platz bewegt hatten, saß ich ab, schnallte das Knoti ab und die Hackamore dran, und weiter gings wie gehabt. Ich bemühte mich, den Zügel wenn möglich gar nicht zu verwenden und über Gewicht zu reiten, Schritt und Trab. Tja, und dann war unser erster Hackamore-Ritt auch schon beendet!
Hier ist nun mein Programm für die nächste Zeit:
Billy ist recht zufrieden mit dem Ding auf der Nase, was sich vor allem darin zeigt, dass er auch am zweiten Tag des Wochenendes bereitwillig selbige hinhielt, als ich ihm das Bosal hingehalten habe. Da war ich erleichtert, ich habe nach dem allerersten Ritt am Samstag schon gefürchtet, dass er vielleicht davor flüchtet, wie vor dem Gebiss (nicht dass es einen Grund dafür gegeben hätte, aber bekanntermaßen braucht Billy ja nicht immer einen Grund, um irgendwas doof zu finden). Aber ganz im Gegenteil, ich hielt die Hackamore vor seine Nase, und Billy steckte sie freiwillig und zufrieden hinein.
Am Samstag bin ich großteils mit Knotenhalfter geritten; irgendwie habe ich das in den letzten Wochen und Monaten vernachlässigt. Wenn ich schon nur am Wochenende Zeit und Licht zum Reiten hatte, dann wollte ich halt auch immer unsere Übungen à la Kreinberg machen, wo die so schön klappen - aber halt mit Gebiss und zwar leichtem, aber doch stetigem Kontakt. Lieber wäre mir immer gewesen, ich könnte die gleichen ÜBungen mit der gleichen Biegung mit bloßen Impulsen reiten- was mir nur nie gelungen ist (auch mangels Trainer, der es so vermittelt) - nun, nach dem Workhsop mit Kurt, habe ich neue Ideen und neuen Mut und auch Hilfe wenn nötig, das konsequent auszuprobieren. Mal sehen, ob wir's hinkriegen!
Zuerst also auf Knoti warmgeritten. Quer über unser Riesenviereck, das war leergeräumt, weil es danach frisch abgezogen wurde. Ich hab darauf geachtet, Billy wieder mehr auf Lenkung durch Gewichtverlagerung zu konditionieren. Dabei auf einige Punkte geachtet, die wir im Hackamore-Workshop gelernt haben:
- Oberkörper tendenziell weiter vor als zurück. Tatsächlich hatte ich beim Workshop das Gefühl, völlig vorderlastig zu sitzen, als ich in Wirklichkeit (und von allen Teilnehmern bestätigt) den Oberkörper in der Senkrechten hatte. Den meisten anderen ging es ähnlich.
- Arme weit vorstrecken, die Hände bleiben jedenfalls immer VOR dem Sattel(horn). Kurt wollte uns mit recht weit ausgestreckten Armen das Pferd "dirigieren" sehen (er hatte den Vergleich mit einem Dirigenten, der den Arm aus der Schulter bewegt, statt nur aus dem Ellbogen oder gar dem Handgelenk). Angewinkelte Ellbogen verleiten dazu, rückwärts zu ziehen. Tatsächlich ist rückwärts ziehen mit ausgestreckten Armen so gut wie unmöglich.
- In Wendungen sollten wir den jeweils inneren Arm nach vorne/seitwärts ausstrecken, mit dem Handrücken nach oben, "als wollten wir auf die Uhr schauen". Das - wie wir später auf der Holzbank ausprobierten und deutlich spüren konnten - führt ganz automatisch dazu, dass das Gewicht nach innen verlagert wird, und somit zu einem weiteren wichtigen Punkt:
- Gewicht immer in Bewegungsrichtung!
- In Wendungen bleibt die äußere Hand unten und vorne am Sattelblatt fixiert, um auf jeden Fall zu verhindern, dass man mit beiden Händen agiert.
Ich selbst sitze mal außen, mal innen. In seitwärts-Bewegungen "schiebe" ich den Billy gern vor mir her, einfach weil es bisher immer besser funktioniert hat. Freilich verwirrt das ganze vielleicht, und ich werde jetzt einmal eine Zeitlang versuchen, konsequent in Bewegungsrichtung zu sitzen.
Nachdem Billy und ich uns so langweiliiiig über den Platz bewegt hatten, saß ich ab, schnallte das Knoti ab und die Hackamore dran, und weiter gings wie gehabt. Ich bemühte mich, den Zügel wenn möglich gar nicht zu verwenden und über Gewicht zu reiten, Schritt und Trab. Tja, und dann war unser erster Hackamore-Ritt auch schon beendet!
Hier ist nun mein Programm für die nächste Zeit:
- Wendungen wieder perfektionieren, sodass sie auch ganz ohne Kopfstück fein justiert funktionieren.
- Biegung mit der Hackamore mittels Impulsen herstellen und Billy beibringen, diese zu halten.
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Heute bin ich zum ersten Mal im neuen Stall FreeStyle geritten - mit Barebackpad und Knoti. Alles kein Problem, Billy hat sich wirklich schon richtig gut akklimatisiert. Ein bisschen mehr Go als gewöhnlich hat er noch, aber ich glaube das ist auch bald Geschichte; sonst fühlt er sich an wie immer.
Begonnen habe ich mit den ersten Online-Übungen von Karen Rohlf, ich möchte da wieder etwas einsteigen. Hab ich schon mal, dann irgndwie stecken geblieben.
Wir haben mit einem Friendly Game in Bewegung begonnen. Das war für Billy nun noch gar nicht in Ordnung. Es hat wirlich viele viele Runden gebraucht, bis er sich da richtig entspannt hat - und ich musste auch einiges an mir arbeiten und ausprobieren, bis die Energie ganz ganz draußen war und Billy kapierte, dass das String-Herumwacheln nichts bedeuten soll. Die Waage zwischen Energie-weg- und Energie-hoch funktioniert grad supergut, weil Billy aufmerksamer ist als sonst (noch ;-) ).
Dann weiter zur "Invisible Huma"-Übung. Dabei wird das Pferd auf einen Zirkel geschickt und man selbst bewegt sich mal aus dem Zentrum heraus, läuft mit dem Pferd mit, und bewegt sich wieder ins Zentrum zurück. Hat schlecht geklappt. Erstens hilfe, wo geht der Zirkel überhaupt entlang?? Das Viereck ist riesig ... Dann bremste ich Billy aus, wenn ich zu ihm hinging, obwohl ich wirklich bemüht war, alles an Energie rauszulassen, soweit möglich. Dafür folgte er mir dann brav, wenn ich wieder ins Zentrum zurückging. Wobei mir hier nicht klar ist, wie ich so ganz ohne Energie und unsichtbar in diesem Fall dem Pferd klarmachen soll, dass er draußen bleiben soll - denn sonst hab ich es ja ganz gern und "antrainiert", dass er auf Wegnehmen von Energie und Weggehen meinerseits mir folgen soll. Daher find ich die Übung in dieser Form noch etwas verwirrend.
Weiter zur nächsten Übung: Ins Anhalten schmelzen. Hier soll man aufs Pferd zu und es streicheln, bis es stehenbleibt. Mit dem Ziel, dass man es zum Anhalten bringen kann, wenn man nur daran denkt, es zu loben. Hm, wo ich das so schreibe, will ich denn das?? Muss ich überlegen. ;-) Billy hatte das jedenfalls schnell heraußen.
Danach bin ich noch FreeStyle geritten ohne großen Plan und Ziel, ich wollte ja nur mal austesten, wie er denn nun so drauf ist. Ich bin auch schon richtig lange nicht mehr ohne Sattel geritten ;-). Alles bestens. Wir haben Übergänge geübt, möglichst ohne Zügel, auch ein wenig Rückwärts, galoppiert bin ich auch. Ein paar Trabstangen haben wir mitgenommen, ich mich bemüht, ohne Zügel zu lenken, ob das hier noch so funzt. Ja, tuts!
Einmal dann aus einem Rückwärts angaloppiert, das war so toll, dass ich gleich abgesessen bin - end of session :-)
Begonnen habe ich mit den ersten Online-Übungen von Karen Rohlf, ich möchte da wieder etwas einsteigen. Hab ich schon mal, dann irgndwie stecken geblieben.
Wir haben mit einem Friendly Game in Bewegung begonnen. Das war für Billy nun noch gar nicht in Ordnung. Es hat wirlich viele viele Runden gebraucht, bis er sich da richtig entspannt hat - und ich musste auch einiges an mir arbeiten und ausprobieren, bis die Energie ganz ganz draußen war und Billy kapierte, dass das String-Herumwacheln nichts bedeuten soll. Die Waage zwischen Energie-weg- und Energie-hoch funktioniert grad supergut, weil Billy aufmerksamer ist als sonst (noch ;-) ).
Dann weiter zur "Invisible Huma"-Übung. Dabei wird das Pferd auf einen Zirkel geschickt und man selbst bewegt sich mal aus dem Zentrum heraus, läuft mit dem Pferd mit, und bewegt sich wieder ins Zentrum zurück. Hat schlecht geklappt. Erstens hilfe, wo geht der Zirkel überhaupt entlang?? Das Viereck ist riesig ... Dann bremste ich Billy aus, wenn ich zu ihm hinging, obwohl ich wirklich bemüht war, alles an Energie rauszulassen, soweit möglich. Dafür folgte er mir dann brav, wenn ich wieder ins Zentrum zurückging. Wobei mir hier nicht klar ist, wie ich so ganz ohne Energie und unsichtbar in diesem Fall dem Pferd klarmachen soll, dass er draußen bleiben soll - denn sonst hab ich es ja ganz gern und "antrainiert", dass er auf Wegnehmen von Energie und Weggehen meinerseits mir folgen soll. Daher find ich die Übung in dieser Form noch etwas verwirrend.
Weiter zur nächsten Übung: Ins Anhalten schmelzen. Hier soll man aufs Pferd zu und es streicheln, bis es stehenbleibt. Mit dem Ziel, dass man es zum Anhalten bringen kann, wenn man nur daran denkt, es zu loben. Hm, wo ich das so schreibe, will ich denn das?? Muss ich überlegen. ;-) Billy hatte das jedenfalls schnell heraußen.
Danach bin ich noch FreeStyle geritten ohne großen Plan und Ziel, ich wollte ja nur mal austesten, wie er denn nun so drauf ist. Ich bin auch schon richtig lange nicht mehr ohne Sattel geritten ;-). Alles bestens. Wir haben Übergänge geübt, möglichst ohne Zügel, auch ein wenig Rückwärts, galoppiert bin ich auch. Ein paar Trabstangen haben wir mitgenommen, ich mich bemüht, ohne Zügel zu lenken, ob das hier noch so funzt. Ja, tuts!
Einmal dann aus einem Rückwärts angaloppiert, das war so toll, dass ich gleich abgesessen bin - end of session :-)
Donnerstag, 15. August 2013
Heute bin ich wieder einmal zum Freestyle Reiten gekommen. In letzter Zeit haben wir sehr viel Finesse mittels Centered Riding STunden gemacht. Regelmäßig 1x pro Woche. Billy wurde mit der Zeit langsam wieder gebiss-sauer. Er siehts, dreht sich weg oder versucht gar wegzulaufen. Ich mach echt nix Böses damit, aber naja, anstrengend ists vermutlich schon ;-). Jetzt haben wir eine Zeitlang Finesse Pause, würd ich sagen.
FreeStyle heute hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es waren unglaubliche Fliegenschwärme unterwegs, aber Billy hat sich total brav zusammengerissen und zumindest versucht, sich zu konzentrieren.
Wir begannen mit Rückwärts, weil das beim Centered Riding letztens auch gehakt hat. Kurz wieder einmal ausdiskutiert, dann was anderes gemacht, und zum Shcluss noch einmal: Jaaa, flott, prompt, willig; danke und absitzen!
Dazwischen haben wir an den Hinterhandwendungen um 180° gefeilt in verschiedenen Variationen. Mal langsam, mit Pause zwischen den Schritten, mit rückwärts dazwischen, mit vorwärts dazwischen, dann auch mal flüssiger 180°, und dann kombiniert mit losspurten à la Rollback. Zuerst losspurten im Schritt, dann mal im Trab, und zum Schluss ein paarmal im Galopp. Billy macht sowas Spaß glaube ich, das abwechselnde bedächtige Füße-Platzieren und dann aber auch mal 2 Runden dazwischen die Beine vertreten und im Galopp Gas geben (soviel Gas wie ein low-spirit-left-brain-intro halt so gibt ;-))), anhalten, wieder bedächtiges Füße sortieren, und wieder aus dem Stand in den Galopp...
Ich glaub ich hab das noch nie in der Kombination wirklich geübt, für das hat er es wirklich wirklich toll gemacht!
FreeStyle heute hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es waren unglaubliche Fliegenschwärme unterwegs, aber Billy hat sich total brav zusammengerissen und zumindest versucht, sich zu konzentrieren.
Wir begannen mit Rückwärts, weil das beim Centered Riding letztens auch gehakt hat. Kurz wieder einmal ausdiskutiert, dann was anderes gemacht, und zum Shcluss noch einmal: Jaaa, flott, prompt, willig; danke und absitzen!
Dazwischen haben wir an den Hinterhandwendungen um 180° gefeilt in verschiedenen Variationen. Mal langsam, mit Pause zwischen den Schritten, mit rückwärts dazwischen, mit vorwärts dazwischen, dann auch mal flüssiger 180°, und dann kombiniert mit losspurten à la Rollback. Zuerst losspurten im Schritt, dann mal im Trab, und zum Schluss ein paarmal im Galopp. Billy macht sowas Spaß glaube ich, das abwechselnde bedächtige Füße-Platzieren und dann aber auch mal 2 Runden dazwischen die Beine vertreten und im Galopp Gas geben (soviel Gas wie ein low-spirit-left-brain-intro halt so gibt ;-))), anhalten, wieder bedächtiges Füße sortieren, und wieder aus dem Stand in den Galopp...
Ich glaub ich hab das noch nie in der Kombination wirklich geübt, für das hat er es wirklich wirklich toll gemacht!
Sonntag, 16. Juni 2013
Der Sommer ist da! Und dank der Überflutungen eine Bremsenplage, uff! Motiviert den Billy aber zu schnelleren Gangarten, um die Viecher loszuwerden ;-).
Finesse: Heute kurz eine Kreinberg-Übung: Kehrtvolten, in 2 verschiednene Ausführungen. Kehrtvolten a) mit besonderem Augenmerk auf gleichmäßigem Takt und Tempo in der Wendung. Kehrtvolten b) als Steigerung dann verbunden mit Verlangsamen über den Sitz und Ansätzen von Neckreining. Diese Kehrtvolten werden dann enger und enger und nähern sich einer Hinterhand-Wendung an.
Hat gut geklappt, v.a. auf das Verlangsamen und wieder Schnellerwerden rein auf Sitz macht Billy wie immer toll. Auch die Vorübung zum Neckreining funktioniert sehr gut. Allerdings geht die Innenstellung flöten, manchmal kommt es sogar zu einer leichten Außenstellung. Wir gehen quasi eine halbe Volte mit vorn überkreuzenden Beinen und leichter Außenstellung. Und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob das eigentlich vielleicht so sein soll oder ob hier doch die Innenstellung gefragt war. Geistige Notiz daher: Im September fragen!
Dann FreeStyle. Wie erwähnt war Billy heut auch gern flotter unterwegs; obs wirklich an den Bremsen lag, ich weiß es nicht. Wir übten jedenfalls Angaloppieren. Zuerst auf der einfacheren rechten Hand, ganz ganz viele Übergänge, immer wieder Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt .... super unaufgeregt springt Billy an, allerdings habe ich das Kreinberg'sche "Eintakten" einstweilen aufgegeben und mache es wie bisher: 2x Schnalzen als Vorbereitung für "Achtung, fertigmachen zum GAlopp" plus als "JETZT"-Impuls ein leichter Druck mit dem Innenschenkel.
Linksrum wählte Billy 2x den Außengalopp, sprang aber sonst auch unaufgeregt und locker an. Ich fühle mich linksrum wieder unwohler, das war schon mal besser. Trotzdem bemerke ich, dass mein Problem, beim Linksgalopp das innere Bein hochzuziehen (manchmal arbeite ich mir die Jean bis zum Knie hoch *hüstel*) offenbar nur mit Sattel besteht. Ohne sitze ich viel ausbalancierter,lockerer, konnte das Bein ganz bewusst hängenlassen, ohne Treiben und ohne Hochziehen. Muss ich scheinbar einfach mit Sattel mehr üben! Die Steigbügel verleiten einfach dazu, dass ich mich nach außen setze(n lasse?), mich dann im äußeren STeigbügel abstütze, dadurch wird der innere Hintern frei, das innere Bein wandert nach oben. Ohne Sattel kann ich mich nicht so nach außen setzen lassen, weil die Steigbügelstütze fehlt und ich schlicht und ergreifend einen unfreiwilligen Abgang machen würde, wenn ich mich nicht mittig zurechtsetze.
Zum Schluss noch gaaanz kurz wieder am Spin gewerkt. 2x machte er es wirklcih toll! WENN ich mich verständlich machen kann, dann verbessert sich mittlerweile die Bewegung. Etwa 200°, etwas mehr als die Häfte manchmal 3/4, der Wendung sind jetzt schön auf der Hinterhand mit kreuzendem Vorderbein. Nur das letzte Viertel oder Drittel schwingt Billy die Hinterhand weg. Aber der Radius wird trotzdem kleiner, und das ganze wird schon zackiger und schneller. Wenn ich es nur schaffe, das erste Viertel zu bewerkstelligen, kapiert er nun die Übung in ihrer Gesamtheit und dreht sich um sich selbst, um nachher zu mir durchzustarten ("durchstarten" auf LBI-Weise - nicht dass ein falsches Bild bei euch entsteht *g*).
Allerdings missversteht Billy mich 8 von 10x. Meistens fängt er an, rückwärts zu rennen. Wirklich rennen, ich wünschte er würde mir so ein motiviertes Rückwärts geben, wenn ich es abfrage ;-). Irgendwas läuft falsch. So sehr, wie er rückwärts ja normalerweise hasst, glaube ich nicht, dass das hier ein Ausweichmanöver ist. Werde die Einzelteile des Spin wieder etwas mehr isolieren; Back-and-Over könnte eine gute Übung für die Unterscheidung sein.
Finesse: Heute kurz eine Kreinberg-Übung: Kehrtvolten, in 2 verschiednene Ausführungen. Kehrtvolten a) mit besonderem Augenmerk auf gleichmäßigem Takt und Tempo in der Wendung. Kehrtvolten b) als Steigerung dann verbunden mit Verlangsamen über den Sitz und Ansätzen von Neckreining. Diese Kehrtvolten werden dann enger und enger und nähern sich einer Hinterhand-Wendung an.
Hat gut geklappt, v.a. auf das Verlangsamen und wieder Schnellerwerden rein auf Sitz macht Billy wie immer toll. Auch die Vorübung zum Neckreining funktioniert sehr gut. Allerdings geht die Innenstellung flöten, manchmal kommt es sogar zu einer leichten Außenstellung. Wir gehen quasi eine halbe Volte mit vorn überkreuzenden Beinen und leichter Außenstellung. Und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob das eigentlich vielleicht so sein soll oder ob hier doch die Innenstellung gefragt war. Geistige Notiz daher: Im September fragen!
Dann FreeStyle. Wie erwähnt war Billy heut auch gern flotter unterwegs; obs wirklich an den Bremsen lag, ich weiß es nicht. Wir übten jedenfalls Angaloppieren. Zuerst auf der einfacheren rechten Hand, ganz ganz viele Übergänge, immer wieder Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt .... super unaufgeregt springt Billy an, allerdings habe ich das Kreinberg'sche "Eintakten" einstweilen aufgegeben und mache es wie bisher: 2x Schnalzen als Vorbereitung für "Achtung, fertigmachen zum GAlopp" plus als "JETZT"-Impuls ein leichter Druck mit dem Innenschenkel.
Linksrum wählte Billy 2x den Außengalopp, sprang aber sonst auch unaufgeregt und locker an. Ich fühle mich linksrum wieder unwohler, das war schon mal besser. Trotzdem bemerke ich, dass mein Problem, beim Linksgalopp das innere Bein hochzuziehen (manchmal arbeite ich mir die Jean bis zum Knie hoch *hüstel*) offenbar nur mit Sattel besteht. Ohne sitze ich viel ausbalancierter,lockerer, konnte das Bein ganz bewusst hängenlassen, ohne Treiben und ohne Hochziehen. Muss ich scheinbar einfach mit Sattel mehr üben! Die Steigbügel verleiten einfach dazu, dass ich mich nach außen setze(n lasse?), mich dann im äußeren STeigbügel abstütze, dadurch wird der innere Hintern frei, das innere Bein wandert nach oben. Ohne Sattel kann ich mich nicht so nach außen setzen lassen, weil die Steigbügelstütze fehlt und ich schlicht und ergreifend einen unfreiwilligen Abgang machen würde, wenn ich mich nicht mittig zurechtsetze.
Zum Schluss noch gaaanz kurz wieder am Spin gewerkt. 2x machte er es wirklcih toll! WENN ich mich verständlich machen kann, dann verbessert sich mittlerweile die Bewegung. Etwa 200°, etwas mehr als die Häfte manchmal 3/4, der Wendung sind jetzt schön auf der Hinterhand mit kreuzendem Vorderbein. Nur das letzte Viertel oder Drittel schwingt Billy die Hinterhand weg. Aber der Radius wird trotzdem kleiner, und das ganze wird schon zackiger und schneller. Wenn ich es nur schaffe, das erste Viertel zu bewerkstelligen, kapiert er nun die Übung in ihrer Gesamtheit und dreht sich um sich selbst, um nachher zu mir durchzustarten ("durchstarten" auf LBI-Weise - nicht dass ein falsches Bild bei euch entsteht *g*).
Allerdings missversteht Billy mich 8 von 10x. Meistens fängt er an, rückwärts zu rennen. Wirklich rennen, ich wünschte er würde mir so ein motiviertes Rückwärts geben, wenn ich es abfrage ;-). Irgendwas läuft falsch. So sehr, wie er rückwärts ja normalerweise hasst, glaube ich nicht, dass das hier ein Ausweichmanöver ist. Werde die Einzelteile des Spin wieder etwas mehr isolieren; Back-and-Over könnte eine gute Übung für die Unterscheidung sein.
Samstag, 8. Juni 2013
FreeStyle: Wir haben heute das Viereck zumindest in einer Zirkelhälfte nutzen können. Hab ich gleich die Chance ergriffen und unser Angaloppieren geübt. À la Kreinberg, d.h. "Eintakten": Aus Trab oder Schritt den Galopprhythmus laut zählen und hoffen, dass Pferd anspringt. Ich muss leider sagen, dass das überhaupt nicht klappt. Also wirklich gar nicht, ganz furchtbar. Billy raste schließlich im Stechtrab herum und verstand glaub ich gar nichts mehr. Rechts gings noch halbwegs, links ganz schlimm. Ich muss sagen, wir haben uns schon leichter getan, wenn ich einfach mit dem Innenschenkel den "JETZT!" Impuls gegeben habe. Klappt leide rmittlerweile auch nicht mehr gut, also momentan hakt es da stark.
Werde sehen, wie ich das in Zukunft weiter mache.
Werde sehen, wie ich das in Zukunft weiter mache.
Dienstag, 4. Juni 2013
Uff, der Mai ist vorbei. Vielleicht bekomme ich jetzt endlich wieder sowas wie Regelmäßigkeit ins Training.
Billy stört meine seltene Anwesenheit nur mäßig; allerdings scheint er sich doch etwas zu langweilen, denn aufgrund des furchtbaren Wetters (von Hochwasser bleiben wir dank Hügellage zwar verschont, aber von oben kommt noch genug Wasser, dass die WEide von keinem Pferdehuf betreten werden darf *seufz* - dabei wurde gerade davor erst angeweidet....) dürfen die Pferde nur in den Winterauslauf.
Billy begrüßte mich überraschend freudig, begleitete mich in unüblichem Super-schnell-Stechschritt zum Tor und zum Putzplatz, wo es dann den Schnell-Schritt-verursachenden Apfel gab ;-).
Schon beim Putzen bemerkte ich eien gewisse Übermütigkeit und Unausgeglichenheit, sprich: Das Tier zickte wieder einmal herum. Na guuut, dann lassen wir ein bissl Energie ab und beschäftigen das unterforderte Pferdehirn.
Ich weiß nicht ob ich schon geschrieben habe, dass ich jetzt immer mehrere Savvys - möglichst alle 4 - in eine Session packe. Gibt mehr Abwechslung und gleichmäßigeres Vorankommen, schauen wir mal. Heute gabs alles bis auf Finesse - weil Billy so toll war, dass ich aufhören wollte.
Wir begannen mit On Line, langweiliges Stick to Me. Aufgepeppt mit vielen Handwechseln inkl. HH-Wendung, zackigem Anhalten und noch zackigerem Rückwärts. Das Rückwärts flutschte total gut, man merkte richtig, wie Billy begierig war, endlich ein bissl Abwechslung zu kriegen. Er war zwar weiterhin frech/verspielt/zickig, aber er wartete richtig auf Kommandos und so ein schnelles Rückwärts, rein meiner eigenen Geschwindigkeit angepasst, hatte ich noch selten.
Wir setzten mit Trab und Weave fort. Weave im Schritt angetestet und SEil mal verlängert. Dann Trab. Billy wieder übermütig. Er schob sich im Trab super zusammen und trabte langsam seine Bögelchen, sodass ich sogar im Schritt nebenher gehen konnte, ohne laufen zu müssen. An einer Stelle aber galoppierte er regelmäßig an. Ich wich dann über Galoppzirkel aus und als er es immer wieder machte, mich dabei überholteund ich mich in Hinterhand-Nähe wiederfand, was mir beim Billy'schen Gemütszustand nicht so ganz gefiel, hab ich dann trotzdem mit einem kräftigen Seilschüttler (alles andere wurde ignoriert) dem ein Ende gesetzt - und siehe da, Billy konnte die Weave mehrmals hin und her traben. Er durfte sich später noch ein bissl auspowern.
Nach einer Pause kam das Seil ab und wir übten weiter usneren Spin. Billy hat das leider wieder vergessen, ging doch schon so gut letztes Mal! Ich beginne, die Vorhand aus Zone 1 heraus wegzuschicken. Die ersten 90° klappen super, danach dachte Billy ständig, er solle seitwärts treten. DAs machte er zwar sehr schön, war aber nicht gefragt. Ich musste mich dann immer in Zone 4/5 begeben, die Hand auf die Kruppe legen und so quasi "festhalten", dann ließ er den HIntern stehen und drehte sich um seine Hinterhand. Abholen von der Anderen Seite war kein PRoblem. Das wird schon wieder, man merkte dass er dazwischen die ERleuchtung hatte: Ach diiiiese Übung. Das ganze dann noch zum ersten Mal aus Zone 1 nach links versucht, aber das klappte nicht, ich musste aus Zone 3,4,5 anfangen wie auf der anderen Seite.
Dann der Power-Teil. Liberty Galopp auf kleinem und größerem Zirkel, Übergänge zwischen Galopp und Schritt, die waren suuuper, wunderhübsches Angaloppieren, Handwechsel mittels fliegenden WEchseln, die macht er auch schon super. Nur an der Linienführung müssen wir noch feilen, ich möchte eigentlich erreichen, dass er einen hübschen Achter galoppiert, das braucht noch ein bissl.
WEil alles so gut klappte und Billy so motiviert war, hab ich mich dann auf die Hallenbande gesetzt. Billy kam und holte Frauli auf seinen Rücken ab. :-) Zügel ließ ich gleich weg, war sicher dass er gut genug connected mit mir war.
Wir trabten gleich mal an und nahmen die WEave so ohne alles im Trab einmal hin und einmal her, mit minimalem Schenkeldruck für die Lenkung, herrlich! Viel Lob. Dann 2x auf jeder Hand aus dem SChritt angaloppieren und eine Runde GAlopp, auch das wird immer besser (galoppieren in der Halle war ja bisher eher nicht so gut). Danach noch ein bisschen Rückwärts abgefragt, das einzige wo Billy grantig wurde und zu diskutieren anfangen wollte - er drehte sich dann halt um seine Achse (Spin - juhuuu *g*). Ließ sich durch einen einfachen Trick beheben, ich ließ ihn (klappte suuuper! ) 2 Tritte seitwärts machen, stellte ihn an der Bande ab, und schon ging es rückwärts statt kreiselnd. Und als Dank für diese Mitarbeit dann gleich abgesessen und Leckerlis und Heim, Fresschen und Abendessen.
Billy stört meine seltene Anwesenheit nur mäßig; allerdings scheint er sich doch etwas zu langweilen, denn aufgrund des furchtbaren Wetters (von Hochwasser bleiben wir dank Hügellage zwar verschont, aber von oben kommt noch genug Wasser, dass die WEide von keinem Pferdehuf betreten werden darf *seufz* - dabei wurde gerade davor erst angeweidet....) dürfen die Pferde nur in den Winterauslauf.
Billy begrüßte mich überraschend freudig, begleitete mich in unüblichem Super-schnell-Stechschritt zum Tor und zum Putzplatz, wo es dann den Schnell-Schritt-verursachenden Apfel gab ;-).
Schon beim Putzen bemerkte ich eien gewisse Übermütigkeit und Unausgeglichenheit, sprich: Das Tier zickte wieder einmal herum. Na guuut, dann lassen wir ein bissl Energie ab und beschäftigen das unterforderte Pferdehirn.
Ich weiß nicht ob ich schon geschrieben habe, dass ich jetzt immer mehrere Savvys - möglichst alle 4 - in eine Session packe. Gibt mehr Abwechslung und gleichmäßigeres Vorankommen, schauen wir mal. Heute gabs alles bis auf Finesse - weil Billy so toll war, dass ich aufhören wollte.
Wir begannen mit On Line, langweiliges Stick to Me. Aufgepeppt mit vielen Handwechseln inkl. HH-Wendung, zackigem Anhalten und noch zackigerem Rückwärts. Das Rückwärts flutschte total gut, man merkte richtig, wie Billy begierig war, endlich ein bissl Abwechslung zu kriegen. Er war zwar weiterhin frech/verspielt/zickig, aber er wartete richtig auf Kommandos und so ein schnelles Rückwärts, rein meiner eigenen Geschwindigkeit angepasst, hatte ich noch selten.
Wir setzten mit Trab und Weave fort. Weave im Schritt angetestet und SEil mal verlängert. Dann Trab. Billy wieder übermütig. Er schob sich im Trab super zusammen und trabte langsam seine Bögelchen, sodass ich sogar im Schritt nebenher gehen konnte, ohne laufen zu müssen. An einer Stelle aber galoppierte er regelmäßig an. Ich wich dann über Galoppzirkel aus und als er es immer wieder machte, mich dabei überholteund ich mich in Hinterhand-Nähe wiederfand, was mir beim Billy'schen Gemütszustand nicht so ganz gefiel, hab ich dann trotzdem mit einem kräftigen Seilschüttler (alles andere wurde ignoriert) dem ein Ende gesetzt - und siehe da, Billy konnte die Weave mehrmals hin und her traben. Er durfte sich später noch ein bissl auspowern.
Nach einer Pause kam das Seil ab und wir übten weiter usneren Spin. Billy hat das leider wieder vergessen, ging doch schon so gut letztes Mal! Ich beginne, die Vorhand aus Zone 1 heraus wegzuschicken. Die ersten 90° klappen super, danach dachte Billy ständig, er solle seitwärts treten. DAs machte er zwar sehr schön, war aber nicht gefragt. Ich musste mich dann immer in Zone 4/5 begeben, die Hand auf die Kruppe legen und so quasi "festhalten", dann ließ er den HIntern stehen und drehte sich um seine Hinterhand. Abholen von der Anderen Seite war kein PRoblem. Das wird schon wieder, man merkte dass er dazwischen die ERleuchtung hatte: Ach diiiiese Übung. Das ganze dann noch zum ersten Mal aus Zone 1 nach links versucht, aber das klappte nicht, ich musste aus Zone 3,4,5 anfangen wie auf der anderen Seite.
Dann der Power-Teil. Liberty Galopp auf kleinem und größerem Zirkel, Übergänge zwischen Galopp und Schritt, die waren suuuper, wunderhübsches Angaloppieren, Handwechsel mittels fliegenden WEchseln, die macht er auch schon super. Nur an der Linienführung müssen wir noch feilen, ich möchte eigentlich erreichen, dass er einen hübschen Achter galoppiert, das braucht noch ein bissl.
WEil alles so gut klappte und Billy so motiviert war, hab ich mich dann auf die Hallenbande gesetzt. Billy kam und holte Frauli auf seinen Rücken ab. :-) Zügel ließ ich gleich weg, war sicher dass er gut genug connected mit mir war.
Wir trabten gleich mal an und nahmen die WEave so ohne alles im Trab einmal hin und einmal her, mit minimalem Schenkeldruck für die Lenkung, herrlich! Viel Lob. Dann 2x auf jeder Hand aus dem SChritt angaloppieren und eine Runde GAlopp, auch das wird immer besser (galoppieren in der Halle war ja bisher eher nicht so gut). Danach noch ein bisschen Rückwärts abgefragt, das einzige wo Billy grantig wurde und zu diskutieren anfangen wollte - er drehte sich dann halt um seine Achse (Spin - juhuuu *g*). Ließ sich durch einen einfachen Trick beheben, ich ließ ihn (klappte suuuper! ) 2 Tritte seitwärts machen, stellte ihn an der Bande ab, und schon ging es rückwärts statt kreiselnd. Und als Dank für diese Mitarbeit dann gleich abgesessen und Leckerlis und Heim, Fresschen und Abendessen.
Freitag, 24. Mai 2013
Es ist zum Haareraufen, ich komme einfach momentan nicht regelmäßig in den Stall.
Letzte Woche war ich trotzdem sehr motiviert und habe beschlossen, dass Billy auch mal längere und anspruchsvollere Einheiten mit mehr Abwechslung aushält (vielleicht sogar interessanter findet).
Also hab ich beschlossen, ab sofort wann immer möglich, alle 4 Savvys in eine EInheit zu packen. Das zwingt gleichzeitig mich, die Einheit shcön durchzuplanen. Momentan machte ich ja eher immer nur 1 Savvy mit einem bestimmten Schwerpunkt, z.B. Finesse mit Schwerpunkt Übergänge, oder Online mit Schwerpunkt Galopp oder so. Aber ich habe beschlossen, mich einfach von Savvy zu SAvvy zu spielen und hoffe, dabei dann nicht so sehr direct line zu sein (wie wenn ich genau EINE bestimmte Übung in EINEM bestimmten Savvy vorhabe).
Letzte Woche also dann die folgende sehr schöne und erfolgreiche Einheit absolviert:
Aufwärmen mit Long Lines aus Zone 5. Wir übten Antreten und Anhalten, weil das hakte. DAnach etwas Slalom. Lenkung hakte auch, aber hat nicht lang gedauert, bis das wieder besser war.
Dann war der erste (Online) Teil auch schon vorbei, Billy durfte kurz am Viereckrand grasen, während ich die Hütchen umbaute.
Als nächstes Liberty. Wir übten mal herkommen, auch wenn das Gras dort am Rand lockt. Also Catching Game. Ich musste schon deutlich werden, aber dann, siehe da, verließ er lieber doch das Gras und stellte sich mal zu mir ;-). Ich begab mich wieder in Zone 5 und begann, Spins zu probieren. Klappte erstaunlich gut! Aus Zone 3/4 begann ich, die Vorhand wegzutreiben, bis ich in Zone 5 war und er auf der anderen SEite herumschaute, dann lief ich rückwärts und konnte ihn zu mir ziehen. TAtsächlich haben wir einen 3/4 Spin geschafft! Nach jedem Versuch führte ich Billy zum Gras, gab ihm sein "friss"-Kommando, ließ ihn genau 10 Happen machen und rief ihn dann wieder in die Viereck-Mitte.
DAnach saß ich auf, ritt Millionen Volten Finesse, bis Billy gut durchgeknetet war, und zum Abschluss übten wir noch lockeres Angaloppieren a la Freestyle ohne Aufregung.
Und Schwupps, war eine abwechslungsreiche Session vorüber :-)
Letzte Woche war ich trotzdem sehr motiviert und habe beschlossen, dass Billy auch mal längere und anspruchsvollere Einheiten mit mehr Abwechslung aushält (vielleicht sogar interessanter findet).
Also hab ich beschlossen, ab sofort wann immer möglich, alle 4 Savvys in eine EInheit zu packen. Das zwingt gleichzeitig mich, die Einheit shcön durchzuplanen. Momentan machte ich ja eher immer nur 1 Savvy mit einem bestimmten Schwerpunkt, z.B. Finesse mit Schwerpunkt Übergänge, oder Online mit Schwerpunkt Galopp oder so. Aber ich habe beschlossen, mich einfach von Savvy zu SAvvy zu spielen und hoffe, dabei dann nicht so sehr direct line zu sein (wie wenn ich genau EINE bestimmte Übung in EINEM bestimmten Savvy vorhabe).
Letzte Woche also dann die folgende sehr schöne und erfolgreiche Einheit absolviert:
Aufwärmen mit Long Lines aus Zone 5. Wir übten Antreten und Anhalten, weil das hakte. DAnach etwas Slalom. Lenkung hakte auch, aber hat nicht lang gedauert, bis das wieder besser war.
Dann war der erste (Online) Teil auch schon vorbei, Billy durfte kurz am Viereckrand grasen, während ich die Hütchen umbaute.
Als nächstes Liberty. Wir übten mal herkommen, auch wenn das Gras dort am Rand lockt. Also Catching Game. Ich musste schon deutlich werden, aber dann, siehe da, verließ er lieber doch das Gras und stellte sich mal zu mir ;-). Ich begab mich wieder in Zone 5 und begann, Spins zu probieren. Klappte erstaunlich gut! Aus Zone 3/4 begann ich, die Vorhand wegzutreiben, bis ich in Zone 5 war und er auf der anderen SEite herumschaute, dann lief ich rückwärts und konnte ihn zu mir ziehen. TAtsächlich haben wir einen 3/4 Spin geschafft! Nach jedem Versuch führte ich Billy zum Gras, gab ihm sein "friss"-Kommando, ließ ihn genau 10 Happen machen und rief ihn dann wieder in die Viereck-Mitte.
DAnach saß ich auf, ritt Millionen Volten Finesse, bis Billy gut durchgeknetet war, und zum Abschluss übten wir noch lockeres Angaloppieren a la Freestyle ohne Aufregung.
Und Schwupps, war eine abwechslungsreiche Session vorüber :-)
Montag, 13. Mai 2013
Es geht irgendwie rund bei mir, ich komme kaum zum Eintragen, weil ich auch immer nur kurz zu Billy komme. Und selten. Wie’s aber so ist, ich hab ein schlechtes Gewissen, aber dem Billy taugt’s natürlich – wir haben viel Undemanding Time verbracht, und das merkt man: Heute kam er sofort zum Zaun, als ich gekommen bin, und danach begleitete er mich flotten Schrittes zum Tor (ich auf dieser, er auf jener Seite des Zauns) und schien es richtig eilig zu haben. Jaa, es könnte am Apfel in meiner Tasche liegen, den er jetzt immer zur Begrüßung bekommt. Trotzdem freu mit das :-).
Heute hatten wir dann wiederum nur eine recht kurze Einheit; das Heu wurde schon verteilt, und ich wollte ihn nicht so lange davon abhalten, bis alles weg ist. Außerdem hat’s scheußlich geregnet, und wir gingen in die Halle.
Ich baute 5 Autoreifen als Pylonenersatz auf. Kurzer Check OnLine, dann aufgesessen. Kurzer Check vom Rücken aus, dann schnallte ich wieder einmal die Zügel ganz ab.
Wir begannen mit Volten in beide Richtungen um die Autoreifen, das war überhaupt kein Problem. Billy biegt sich auch ohne Zügel richtig schön von vorn bis hinten; einmal musste ich deutlicher werden, als er nicht aufpasste und zum Tor hinzog. Danach war er ein bisschen auf Habtacht-Stellung und versuchte wieder, jedes Muskelzucken in meinem Hintern und Unterschenkeln zu interpretieren, da gingen wir dann wieder Schlangenlinien; war aber natürlich dann mein Fehler und sehr brav von ihm.
Weiter gings mit Übergängen. Ganz oft Schritt-Trab, bis der Trab auf Phase 1 kam. Ich versuchte, nur an Traben zu denken und Trab zu bekommen, zum Schluss hat das auch geklappt. Die Schrittparaden funktionierten – wie meistens – ohnehin auf Gedanken hin. Wir nahmen Anhalten, Antraben aus dem Halt, und ein bisschen Rückwärts hinzu. Mit dem Rückwärts wollte ich nicht zu viel spielen, Billy war auf Diskutieren eingestellt, und ich wollte keinen Kampf. 2x kurz angaloppiert sind wir auch, aber immer noch meint Billy, er kann nicht in der Halle galoppieren.
Ganz zum Schluss hab ich noch „Touch it“ gespielt mit einem Autoreifen, ein ziemliches Präzisionsspiel, und das ohne Zügel – es klappte, und ich war ziemlich stolz auf uns. Zuest sollte Billy sein rechtes Vorderbein in den Reifen stellen. Wir brauchten eine Weile, aber dann hats geklappt und wurde groß belohnt. Wieder raus, eine Runde geritten und dann nochmal hin und den linken Vorderfuß reingestellt. Hat kürzer gedauert, man merkte dass er nun versteht worums geht. Jedenfalls jeweils hingekriegt :-) Das ganze ohne Zügel, fein manövrieren und kommunizieren nur mit Schenkel und Gewicht, da bin ich schon recht stolz auf uns :-))
Heute hatten wir dann wiederum nur eine recht kurze Einheit; das Heu wurde schon verteilt, und ich wollte ihn nicht so lange davon abhalten, bis alles weg ist. Außerdem hat’s scheußlich geregnet, und wir gingen in die Halle.
Ich baute 5 Autoreifen als Pylonenersatz auf. Kurzer Check OnLine, dann aufgesessen. Kurzer Check vom Rücken aus, dann schnallte ich wieder einmal die Zügel ganz ab.
Wir begannen mit Volten in beide Richtungen um die Autoreifen, das war überhaupt kein Problem. Billy biegt sich auch ohne Zügel richtig schön von vorn bis hinten; einmal musste ich deutlicher werden, als er nicht aufpasste und zum Tor hinzog. Danach war er ein bisschen auf Habtacht-Stellung und versuchte wieder, jedes Muskelzucken in meinem Hintern und Unterschenkeln zu interpretieren, da gingen wir dann wieder Schlangenlinien; war aber natürlich dann mein Fehler und sehr brav von ihm.
Weiter gings mit Übergängen. Ganz oft Schritt-Trab, bis der Trab auf Phase 1 kam. Ich versuchte, nur an Traben zu denken und Trab zu bekommen, zum Schluss hat das auch geklappt. Die Schrittparaden funktionierten – wie meistens – ohnehin auf Gedanken hin. Wir nahmen Anhalten, Antraben aus dem Halt, und ein bisschen Rückwärts hinzu. Mit dem Rückwärts wollte ich nicht zu viel spielen, Billy war auf Diskutieren eingestellt, und ich wollte keinen Kampf. 2x kurz angaloppiert sind wir auch, aber immer noch meint Billy, er kann nicht in der Halle galoppieren.
Ganz zum Schluss hab ich noch „Touch it“ gespielt mit einem Autoreifen, ein ziemliches Präzisionsspiel, und das ohne Zügel – es klappte, und ich war ziemlich stolz auf uns. Zuest sollte Billy sein rechtes Vorderbein in den Reifen stellen. Wir brauchten eine Weile, aber dann hats geklappt und wurde groß belohnt. Wieder raus, eine Runde geritten und dann nochmal hin und den linken Vorderfuß reingestellt. Hat kürzer gedauert, man merkte dass er nun versteht worums geht. Jedenfalls jeweils hingekriegt :-) Das ganze ohne Zügel, fein manövrieren und kommunizieren nur mit Schenkel und Gewicht, da bin ich schon recht stolz auf uns :-))
Dienstag, 16. April 2013
Hach, der Frühling ist so herrlich. Unser Viereck ist aufgetrocknet! Ich kanns zum ersten Mal seit etlichen Monaten benutzen!
Nach der vielen Finesse-Reiterei bei Peter Kreinberg wollte ich heut mal wieder auf einem Barebackpad sitzen und nur ein Knoti dran haben. Aber trotzdem eine Kreinberg'sche Übung probieren.
Und zwar: Angaloppieren. Im letzten Kurs im September war ja noch keine Rede vom Galoppiren, aber diesmal im Kurs durfte ich. Billy hat sich brav gemacht, und Peters Methode der Übergänge ist interessant. Und zwar pocht er sehr darauf, nicht wie wild zu drücken, zu schieben usw. (gilt v.a. im Galopp), sondern sich und damit das Pferd "einzutakten". Die einzige wirkliche Hilfe, die er uns fürs Angaloppieren zeigte, war ein deutliches Voranstellen der inneren Hüfte. Ansonsten wird nur eingetaktet, kein Schenkeldruck, eigentlich auch keine Stimmhilfe. Soll heißen: Aus dem Schritt oder Trab zuerst mal den Takt mitzählen: 1-2-3-4 für Schritt, oder eben 1-2-1-2 für Trab. Und dann einfach den Takt wechseln, laut mitzählen, und von 1-2-3-4 (habs aus dem Schritt probiert) übergehen zu 1-2-3, 1-2-3-, 1-2-3 für Galopp.
Im Kurs hat das gut funktioniert. Billy hatte zwar sehr sehr viele Trabschritte dazwischen geschaltet, aber das fand er nicht schlimm, sondern seine Meinung ist im Gegenteil: Viele Pferde regen sich im GAlopp auf, weil sie aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Der Wechsel vom 4-Takt oder 2-Takt zum 3-Takt sei nicht so einfach. Daher nicht überfallen, sondern einfach nur den Takt denken bzw. laut zählen, dadurch überträgt man wohl mit unbewusster Muskelspannung die gewünschte Gangart, und es funktioniert; das Pferd hat aber Zeit, sich zu sortieren. Er meinte, die vielen Trabtritte würden mit der Zeit automatisch weniger, weil das Pferd immer mehr darauf vertraue, eben nicht aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden, und Zeit zum Sortieren zu haben.
Einmal im Kurs bin ich beim Angaloppieren ins alte Muster zurückgefallen. Klar, ich wollte dass Billy anspringt, hab zwar das Eintakten gemacht, aber gleichzeitig innen ordentlich (viel zu viel) Schenkeldruck gegeben, beugte zusätzlich meinen Oberkörper völlig nach vorn (passiert leider oft, vor lauter "Energiiiiiiieeee"), und Billy galoppierte zwar an, aber mit grantigem SChweifpeitschen, Ohrenanlegen und Grunzen. Zwar war klar, dass das alles ungewollt so passiert war, aber ui, wurde ich gerügt!! *hüstel* Beim nächsten Versuch war ich wieder knapp davor, den Schenkel dazuzunehmen, hab mich aber im letzten Moment in den Griff gekriegt und ihn wieder weggenommen - wurde von Peter ganz genau gesehen und da gabs dann großes Lob für den erfolgreichen Versuch, das Muster zu durchbrechen ;-).
Also jedenfalls probierte ich das heut auch. Was soll ich sagen, daheim funktionierts nicht *lol*. Ich taktete und zählte und Billy trabte entspannt und schien davon nix mitzukriegen. Natürlich hab ich hier zu Hause auch wieder mein introvertiertes Energiespar-Pferd unterm Popo, und nicht mehr das extrovertierte Rennpferd ;-). Also jedenfalls ignorierte Billy mein Takten, bis ich dann halt doch die Stimme (2x Schnalzen) dazunahm, da war er dann recht brav.
Allerdings auch nur, solange es ihn freute. Nach 2, 3 x Angaloppieren fand er es reicht und wurde grantig, da musste ich schon noch irgendwie drüber, aber konnte schön aufhören.
Zwischendurch haben wir für die ABwechslung Hinterhand-Wendungen gemacht. Die waren heute pipifein! Jeweils bei C und A 180°-Wendungen, und wir haben tolle Muster in den Boden gezeichnet. Perfekte Halbkreise mit der Vorhand, die Hinterhand auf einem kleinen Platz herumgetreten.
Ganz zum Schluss machte ich noch Wendungen mit 2 Tritten Rückwärts, 2 mit der Vorhand seitwärts, 2 rückwärts usw. Das Rückwärts hakte wieder stark, ich brauchte Phase 4 um Billy zu erinnern, dass ich noch da bin, aber dann war er weich, geschmeidig und reagierte richtig auf feinste GEwichtsverlagerungen.
Also abgesessen, einmal wutzeln lassen, und ab nach Hause, gerade recht zum Abendessen ;-)
Nach der vielen Finesse-Reiterei bei Peter Kreinberg wollte ich heut mal wieder auf einem Barebackpad sitzen und nur ein Knoti dran haben. Aber trotzdem eine Kreinberg'sche Übung probieren.
Und zwar: Angaloppieren. Im letzten Kurs im September war ja noch keine Rede vom Galoppiren, aber diesmal im Kurs durfte ich. Billy hat sich brav gemacht, und Peters Methode der Übergänge ist interessant. Und zwar pocht er sehr darauf, nicht wie wild zu drücken, zu schieben usw. (gilt v.a. im Galopp), sondern sich und damit das Pferd "einzutakten". Die einzige wirkliche Hilfe, die er uns fürs Angaloppieren zeigte, war ein deutliches Voranstellen der inneren Hüfte. Ansonsten wird nur eingetaktet, kein Schenkeldruck, eigentlich auch keine Stimmhilfe. Soll heißen: Aus dem Schritt oder Trab zuerst mal den Takt mitzählen: 1-2-3-4 für Schritt, oder eben 1-2-1-2 für Trab. Und dann einfach den Takt wechseln, laut mitzählen, und von 1-2-3-4 (habs aus dem Schritt probiert) übergehen zu 1-2-3, 1-2-3-, 1-2-3 für Galopp.
Im Kurs hat das gut funktioniert. Billy hatte zwar sehr sehr viele Trabschritte dazwischen geschaltet, aber das fand er nicht schlimm, sondern seine Meinung ist im Gegenteil: Viele Pferde regen sich im GAlopp auf, weil sie aus dem Gleichgewicht gebracht werden. Der Wechsel vom 4-Takt oder 2-Takt zum 3-Takt sei nicht so einfach. Daher nicht überfallen, sondern einfach nur den Takt denken bzw. laut zählen, dadurch überträgt man wohl mit unbewusster Muskelspannung die gewünschte Gangart, und es funktioniert; das Pferd hat aber Zeit, sich zu sortieren. Er meinte, die vielen Trabtritte würden mit der Zeit automatisch weniger, weil das Pferd immer mehr darauf vertraue, eben nicht aus dem Gleichgewicht gebracht zu werden, und Zeit zum Sortieren zu haben.
Einmal im Kurs bin ich beim Angaloppieren ins alte Muster zurückgefallen. Klar, ich wollte dass Billy anspringt, hab zwar das Eintakten gemacht, aber gleichzeitig innen ordentlich (viel zu viel) Schenkeldruck gegeben, beugte zusätzlich meinen Oberkörper völlig nach vorn (passiert leider oft, vor lauter "Energiiiiiiieeee"), und Billy galoppierte zwar an, aber mit grantigem SChweifpeitschen, Ohrenanlegen und Grunzen. Zwar war klar, dass das alles ungewollt so passiert war, aber ui, wurde ich gerügt!! *hüstel* Beim nächsten Versuch war ich wieder knapp davor, den Schenkel dazuzunehmen, hab mich aber im letzten Moment in den Griff gekriegt und ihn wieder weggenommen - wurde von Peter ganz genau gesehen und da gabs dann großes Lob für den erfolgreichen Versuch, das Muster zu durchbrechen ;-).
Also jedenfalls probierte ich das heut auch. Was soll ich sagen, daheim funktionierts nicht *lol*. Ich taktete und zählte und Billy trabte entspannt und schien davon nix mitzukriegen. Natürlich hab ich hier zu Hause auch wieder mein introvertiertes Energiespar-Pferd unterm Popo, und nicht mehr das extrovertierte Rennpferd ;-). Also jedenfalls ignorierte Billy mein Takten, bis ich dann halt doch die Stimme (2x Schnalzen) dazunahm, da war er dann recht brav.
Allerdings auch nur, solange es ihn freute. Nach 2, 3 x Angaloppieren fand er es reicht und wurde grantig, da musste ich schon noch irgendwie drüber, aber konnte schön aufhören.
Zwischendurch haben wir für die ABwechslung Hinterhand-Wendungen gemacht. Die waren heute pipifein! Jeweils bei C und A 180°-Wendungen, und wir haben tolle Muster in den Boden gezeichnet. Perfekte Halbkreise mit der Vorhand, die Hinterhand auf einem kleinen Platz herumgetreten.
Ganz zum Schluss machte ich noch Wendungen mit 2 Tritten Rückwärts, 2 mit der Vorhand seitwärts, 2 rückwärts usw. Das Rückwärts hakte wieder stark, ich brauchte Phase 4 um Billy zu erinnern, dass ich noch da bin, aber dann war er weich, geschmeidig und reagierte richtig auf feinste GEwichtsverlagerungen.
Also abgesessen, einmal wutzeln lassen, und ab nach Hause, gerade recht zum Abendessen ;-)
Montag, 25. März 2013
Heute stand ein abwechslungsreiches PRogramm auf dem Plan.
Ich möchte weiter für den Kreinberg-Kurs üben und hatte ein paar STangen und Hütchen aufgestellt.
Wir wärmten uns durch gemeinsames Gehen auf, dann machte ich die bei Kreinberg gelernten Biegeübungen vom Boden aus am Gebiss. Billy bog sich toll, keine Widerstände zu spüren, alles flüssig und weich.
Dann in den Sattel, besser gesagt Pad, und Zügel verkürzen und verlängern geübt in jeder Ecke, und Billy übte Biegen. 10 Ecken auf jeder Hand, ganz bewusst geritten.
Wir gingen danach über zu Slalom um 4 Hütchen, sodass abwechselndes Verlängern und VErkürzen schneller erfolgen muss und Billy sich noch mehr biegen muss. 10x hin und her.
Nächste Übung: Abwechselnd Innenbiegung und Außenbiegung um Hütchen. Wir umrunden Hütchen 1 auf der linken Hand mit Linksbiegung, behalten die Linksbiegung bei und wechseln die Hand zu Hütchen 2 (also wir reiten einen Achter). Billy geht schon viel flüssiger und fast ohne Stocken mit der Außenbiegung. Nach einer Umrundung von Hütchen 2 stelle ich um und reite noch einmal ums Hütchen 2, diesmal also rechte Hand und Innenbiegung nach rechts.Dann wieder Handwechsel, aber unter Beibehaltung der Rechtsbiegung, um Hütchen 1 mit Außenbiegung. So immer wieder hin und her, 10x insgesamt.
Dann üben wir noch Antraben und Schrittparaden nach Kreinberg; in seinem Buch, das ich nur empfehlen kann, schlüsselt er die einzelnen Hilfen fürs Antraben und v.a. für die Schrittparade ganz akribisch auf. Ich versuche es ganz bewusst so, und erziele tatsächlich v.a. viel bssere Schrittparaden, bei denen Billy sich toll zusammenschieb, die ganz flüssig sind und mich spüren lassen, dass Billy hier seine Hinterhand benutzt; ganz toll!Ebenfalls 10x ;-).
Dann noch die Trabstangen genommen, auch 10x, dazwischen für den Handwechsel Hinterhandwendungen Schritt für Schritt eingebaut.
Billy bekam natürlich immer wieder seine Pausen, er hat sich richtig gut konzentriert, manches klappt nur stockend, aber bemüht hat er sich die ganze Zeit.
Ich möchte weiter für den Kreinberg-Kurs üben und hatte ein paar STangen und Hütchen aufgestellt.
Wir wärmten uns durch gemeinsames Gehen auf, dann machte ich die bei Kreinberg gelernten Biegeübungen vom Boden aus am Gebiss. Billy bog sich toll, keine Widerstände zu spüren, alles flüssig und weich.
Dann in den Sattel, besser gesagt Pad, und Zügel verkürzen und verlängern geübt in jeder Ecke, und Billy übte Biegen. 10 Ecken auf jeder Hand, ganz bewusst geritten.
Wir gingen danach über zu Slalom um 4 Hütchen, sodass abwechselndes Verlängern und VErkürzen schneller erfolgen muss und Billy sich noch mehr biegen muss. 10x hin und her.
Nächste Übung: Abwechselnd Innenbiegung und Außenbiegung um Hütchen. Wir umrunden Hütchen 1 auf der linken Hand mit Linksbiegung, behalten die Linksbiegung bei und wechseln die Hand zu Hütchen 2 (also wir reiten einen Achter). Billy geht schon viel flüssiger und fast ohne Stocken mit der Außenbiegung. Nach einer Umrundung von Hütchen 2 stelle ich um und reite noch einmal ums Hütchen 2, diesmal also rechte Hand und Innenbiegung nach rechts.Dann wieder Handwechsel, aber unter Beibehaltung der Rechtsbiegung, um Hütchen 1 mit Außenbiegung. So immer wieder hin und her, 10x insgesamt.
Dann üben wir noch Antraben und Schrittparaden nach Kreinberg; in seinem Buch, das ich nur empfehlen kann, schlüsselt er die einzelnen Hilfen fürs Antraben und v.a. für die Schrittparade ganz akribisch auf. Ich versuche es ganz bewusst so, und erziele tatsächlich v.a. viel bssere Schrittparaden, bei denen Billy sich toll zusammenschieb, die ganz flüssig sind und mich spüren lassen, dass Billy hier seine Hinterhand benutzt; ganz toll!Ebenfalls 10x ;-).
Dann noch die Trabstangen genommen, auch 10x, dazwischen für den Handwechsel Hinterhandwendungen Schritt für Schritt eingebaut.
Billy bekam natürlich immer wieder seine Pausen, er hat sich richtig gut konzentriert, manches klappt nur stockend, aber bemüht hat er sich die ganze Zeit.
Sonntag, 27. Januar 2013
Am Wochenende genossen Billy und ich den Schneeeee! Denn zu unserem Stall gehört ja auch eine kleine Schipiste mitsamt Lift (das steilste Stück unserer Weiden). Wo Schipiste, da Pistenraupe. Und wenn Pistenraupe schon unterwegs, hat uns unser lieber Stall- und Pistenraupenbesitzer rund um unsere großen Weiden eine Schnee-Reit-Autobahn planiert :-) .
Am Samstag machten Billy und ich einen kleinen Ausritt rund um die Weiden - immer die Autobahn entlang. Das eine lange Bergauf-Stück durfte Billy mal Gas geben soviel er wollte, wui! Also wenn er den Turbo dann einmal anwirft, geht schon was weiter ;-).
Am Sonntag beschloss ich dann, auf der Schneeautobahn ein bisschen Übungen zu machen. Wir trabten das Bergauf-Autobahn-Stück zuerst einmal ruhig, um wieder in ERinnerung zu rufen, dass man da nicht nur im Vollspeed raufgasen kann, sondern auch gesittet traben. Am Ende eine hübsche Haltparade und Hinterhandwendung, im Schritt retour, 3x Volte um den Baum in jede Richtung. Dann wieder zurück bergauf, abwechselnd ruhiger Trab und möglichst ruhiger Galopp, auch mal SChritt und Halt dazwischen, also Übergänge. Oben wieder Anhalten, Pause, Hinterhandwendung, zurück im SChritt, wieder Volten um den Baum. Noch ein letztes Mal bergauf. Diesmal probierte ich Angaloppieren aus dem Halt (klappt super, wenn der Motor mal läuft *Hihi*), und dann aus dem Schritt, wobei ich - wie früher schon, mit mäßigem Erfolg damals - probierte zu bestimmen, ob Billy rechts oder links angaloppiert. Tatsächlich sprang er einmal erwünscht rechts und - nach einem Fehlversuch - die nächsten beiden Male erwünscht links an! Kann auch Zufall gewesen sein, aber andererseits, vielleicht nähern wir uns da langsam an in unserer Kommunikation.
Da ich merkte, dass es am Hügelgipfel (schon sehr nah am Stall) langsam schwieriger wurde, Billy zu einer sauberen Wendung zu bringen (der dachte mittlerweile eindeutig mehr an zu Hause als an mich) und weil das ganze zwar nur kurz, aber trotzdem sicher mordsanstrengend war, gingen wir noch einmal gesittet im Schritt zurück und nahmen den langen Weg nach Hause.
Wir trabten noch ein Stückerl, und Billy wollte trotzdem noch gern galoppieren. Nachdem wir darüber ein wenig diskutiert hatten, bot er mir schließlich - scheinbar sein Kompromiss *lach* - einen soooo tollen Lope an, dass ich ihn ließ - war das ein herrliches Gefühl, ein ganz runder, richtig schön gesprungener Galopp am langen Zügel, aber in einem langsamen Trabtempo, wow! Er kann es also! Muss ich es nur noch schaffen, ihm zu vermitteln, dass genau DAS in der Halle gefragt wäre, dann kämen wir auch fein über die Ecken ;-).
Am Samstag machten Billy und ich einen kleinen Ausritt rund um die Weiden - immer die Autobahn entlang. Das eine lange Bergauf-Stück durfte Billy mal Gas geben soviel er wollte, wui! Also wenn er den Turbo dann einmal anwirft, geht schon was weiter ;-).
Am Sonntag beschloss ich dann, auf der Schneeautobahn ein bisschen Übungen zu machen. Wir trabten das Bergauf-Autobahn-Stück zuerst einmal ruhig, um wieder in ERinnerung zu rufen, dass man da nicht nur im Vollspeed raufgasen kann, sondern auch gesittet traben. Am Ende eine hübsche Haltparade und Hinterhandwendung, im Schritt retour, 3x Volte um den Baum in jede Richtung. Dann wieder zurück bergauf, abwechselnd ruhiger Trab und möglichst ruhiger Galopp, auch mal SChritt und Halt dazwischen, also Übergänge. Oben wieder Anhalten, Pause, Hinterhandwendung, zurück im SChritt, wieder Volten um den Baum. Noch ein letztes Mal bergauf. Diesmal probierte ich Angaloppieren aus dem Halt (klappt super, wenn der Motor mal läuft *Hihi*), und dann aus dem Schritt, wobei ich - wie früher schon, mit mäßigem Erfolg damals - probierte zu bestimmen, ob Billy rechts oder links angaloppiert. Tatsächlich sprang er einmal erwünscht rechts und - nach einem Fehlversuch - die nächsten beiden Male erwünscht links an! Kann auch Zufall gewesen sein, aber andererseits, vielleicht nähern wir uns da langsam an in unserer Kommunikation.
Da ich merkte, dass es am Hügelgipfel (schon sehr nah am Stall) langsam schwieriger wurde, Billy zu einer sauberen Wendung zu bringen (der dachte mittlerweile eindeutig mehr an zu Hause als an mich) und weil das ganze zwar nur kurz, aber trotzdem sicher mordsanstrengend war, gingen wir noch einmal gesittet im Schritt zurück und nahmen den langen Weg nach Hause.
Wir trabten noch ein Stückerl, und Billy wollte trotzdem noch gern galoppieren. Nachdem wir darüber ein wenig diskutiert hatten, bot er mir schließlich - scheinbar sein Kompromiss *lach* - einen soooo tollen Lope an, dass ich ihn ließ - war das ein herrliches Gefühl, ein ganz runder, richtig schön gesprungener Galopp am langen Zügel, aber in einem langsamen Trabtempo, wow! Er kann es also! Muss ich es nur noch schaffen, ihm zu vermitteln, dass genau DAS in der Halle gefragt wäre, dann kämen wir auch fein über die Ecken ;-).
Dienstag, 22. Januar 2013
Heute gabs eine Blitz-Trainingseinheit. Es wurde schon die Fütterung vorbereitet und daher machten wir heute zack-zack in 20 Minuten alles durch, was ich vorgehabt hatte, und fertig. Ja, ich weiß, direct line ist nicht gut, aber für einen LBI, der zum Heu will, vielleicht auch manchmal nicht so schlimm ;-)
War mit Knotenhalfter unterwegs, unserem neuen hübschen orangen, das Billy von einer lieben Freundin zu Weihnachten gekriegt hat :-).
Ich habe 4 Trabstangen auf die MIttellinie gelegt. Wir wärmten zu Fuß auf, dann bin ich aufgestiegen und über die 4 Trabstangen im Schritt gegangen. Die ABstände passten für Schritt nicht so recht, und Billy schlug an, aber er ging brav drüber ohne zu zögern. Unsere Übung sah dann so aus: Schritt am Hufschlag, Abwenden auf die Mittellinie, über die STangen, am Ende der Mittellinie auf die jeweils andere Hand, wieder Schritt die lange Seite und wieder abwenden. Nächste Stufe: Nach der Rückkehr auf den Hufschlag trabten wir an und bis zur MItte der langen Seite, bis zum neuen Abwenden auf die Mittellinie, die STangen weiter im Schritt. Nächste Stufe: Im Trab bleiben und die Stangen im Trab nehmen. Machte Billy toll, ohne Anschlgen großteils, Frauli hatte mal die richtigen Abstände für Trab getroffen, wie es scheint. :-)
Nach etlichen Runden gabs mal längere Pause.
Als nächste Übung kam Rückwärts. Das hat sich leider wieder etwas verschlechtert, warum weiß ich wieder mal nicht. Ich kombinierte Rückwärts heute mit einer HH-Wendung. 1 Schritt rückwärts, 1 Schritt mit dem Vorderbein zur Seite, wieder einer rückwärts, usw. Ich möchte üben, die Schultern in der Rückwärtsbewegung zu lenken. Mit dem Hinterteil funktioniert das ja schon gut. Immerhin hab ich mittlerweile halbwegs mein Timing im Griff und gebe die Hilfe zum SEitwärtstreten in dem Moment, wo das Bein, das seitwärts treten soll, sich vom Boden löst. Da tut sich Billy auch gleich viel leichter.
So konnten wir dann die Einheit schön beschließen und Billy bekam Feierabend und Abendessen :-)
War mit Knotenhalfter unterwegs, unserem neuen hübschen orangen, das Billy von einer lieben Freundin zu Weihnachten gekriegt hat :-).
Ich habe 4 Trabstangen auf die MIttellinie gelegt. Wir wärmten zu Fuß auf, dann bin ich aufgestiegen und über die 4 Trabstangen im Schritt gegangen. Die ABstände passten für Schritt nicht so recht, und Billy schlug an, aber er ging brav drüber ohne zu zögern. Unsere Übung sah dann so aus: Schritt am Hufschlag, Abwenden auf die Mittellinie, über die STangen, am Ende der Mittellinie auf die jeweils andere Hand, wieder Schritt die lange Seite und wieder abwenden. Nächste Stufe: Nach der Rückkehr auf den Hufschlag trabten wir an und bis zur MItte der langen Seite, bis zum neuen Abwenden auf die Mittellinie, die STangen weiter im Schritt. Nächste Stufe: Im Trab bleiben und die Stangen im Trab nehmen. Machte Billy toll, ohne Anschlgen großteils, Frauli hatte mal die richtigen Abstände für Trab getroffen, wie es scheint. :-)
Nach etlichen Runden gabs mal längere Pause.
Als nächste Übung kam Rückwärts. Das hat sich leider wieder etwas verschlechtert, warum weiß ich wieder mal nicht. Ich kombinierte Rückwärts heute mit einer HH-Wendung. 1 Schritt rückwärts, 1 Schritt mit dem Vorderbein zur Seite, wieder einer rückwärts, usw. Ich möchte üben, die Schultern in der Rückwärtsbewegung zu lenken. Mit dem Hinterteil funktioniert das ja schon gut. Immerhin hab ich mittlerweile halbwegs mein Timing im Griff und gebe die Hilfe zum SEitwärtstreten in dem Moment, wo das Bein, das seitwärts treten soll, sich vom Boden löst. Da tut sich Billy auch gleich viel leichter.
So konnten wir dann die Einheit schön beschließen und Billy bekam Feierabend und Abendessen :-)
Dienstag, 15. Januar 2013
Noch ein bisschen mehr Schnee! :-)
In der Halle übte ich heut wieder ein bisschen FreeStyle-ohne-alles. Bahnfiguren im Schritt zum Aufwärmen, dann ein bisschen Trab dazu, abwechselnd Zirkel und geradaus und Handwechsel, um die Kommunikation bezüglich Richtung zu verfeinern, und dann "das Neue", Angaloppieren. Billy mag nach wie vor die Ecken nicht durchgaloppieren, es fehlt die Balance dazu, schätze ich, aber an der langen Seite Galopp und vor der Ecke wieder Schritt klappt shcon gut, und Billy war richtig heiß aufs Galoppieren ;-).
Danach noch für 5 Minuten mit Gebiss an Stellung und Biegung im Schritt gearbeitet. Beim Absitzen noch die Biegeübungen am Gebiss vom Boden aus gemacht, wie ich es bei Kreinberg gelernt habe (Schande über mich, hatte ich schon wieder völlig vernachlässigt!) und dann war Feierabend.
Billy akzeptiert übrigens das Gebiss noch immer super. Wenn ers sieht, hangelt er schon mit den Lippen danach, überhaupt keine Diskussion und kein Ausweichen mehr. Es ist wirklich faszinierend, diese eine 15-minütige Konditionierungs-Einheit vor 2 oder mehr Monaten hat dafür gereicht ... da hab ich scheinbar mal alles richtig gemacht ;-).
In der Halle übte ich heut wieder ein bisschen FreeStyle-ohne-alles. Bahnfiguren im Schritt zum Aufwärmen, dann ein bisschen Trab dazu, abwechselnd Zirkel und geradaus und Handwechsel, um die Kommunikation bezüglich Richtung zu verfeinern, und dann "das Neue", Angaloppieren. Billy mag nach wie vor die Ecken nicht durchgaloppieren, es fehlt die Balance dazu, schätze ich, aber an der langen Seite Galopp und vor der Ecke wieder Schritt klappt shcon gut, und Billy war richtig heiß aufs Galoppieren ;-).
Danach noch für 5 Minuten mit Gebiss an Stellung und Biegung im Schritt gearbeitet. Beim Absitzen noch die Biegeübungen am Gebiss vom Boden aus gemacht, wie ich es bei Kreinberg gelernt habe (Schande über mich, hatte ich schon wieder völlig vernachlässigt!) und dann war Feierabend.
Billy akzeptiert übrigens das Gebiss noch immer super. Wenn ers sieht, hangelt er schon mit den Lippen danach, überhaupt keine Diskussion und kein Ausweichen mehr. Es ist wirklich faszinierend, diese eine 15-minütige Konditionierungs-Einheit vor 2 oder mehr Monaten hat dafür gereicht ... da hab ich scheinbar mal alles richtig gemacht ;-).
Dienstag, 1. Januar 2013
Die letzten Wochen, rund um Weihnachten und Neujahr, liefen Billys und meine Einheiten eher ohne Plan und Ziel und rudimentär ab.
Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hab ich von Billy ein paar tolle Geschenke gekriegt!
Mein Weihnachtsgeschenk war eine FreeStyle-Einheit am 23. Dezember. Huschhusch schnell zum Pferd schauen, bevor am 24. der große Weihnachtswahnsinn und längere Pferde-Abstinenz losgeht. Das Wetter war fürchterlich, sonst wäre ich ausgeritten, vielleicht war es aber ja ganz gut so. Mein Freund begleitete mich, und weil es feucht und kalt und ungemütlich war, wollte ich ihm nur kurz zeigen, wie toll Billy und ich ohne Kopfstück durch die Halle reiten können. So richtig geübt hab ich das nur einmal bisher, oder zweimal.
Ich nahm also das Kopfstück von Rücken aus ab und wir ritten los und zeigten, was wir so können: Im Schritt ein paar Achten und Slalom, eine halbe Hinterhandwendung, nix so Besonderes ;-)))). Stolz präsentierte ich unser - ich kanns ja immer noch nicht glauben - rückwärts ohne Kopfstück. Billy machte bei allem brav mit. Dann noch ein bisshen angetrabt um zu zeigen: können wir auch im Traaaab!
Und während ich und Billy noch stolz um die Wette schauten, kam nur die Frage: Ja und könnts ihr galoppieren so auch?
Ich machte den Mund auf um zu erklären, dass Billy in der Halle - weil zu klein - eigentlich überhaupt nicht galoppieren kann, zumindest nicht ein längeres Stück.... aber dann dachte ich, naja, ANgaloppieren könnte ich schon probieren, einfach nur so, um zu sehen, ob ers machen würde....
Also Schritt, Trab, und nach der Ecke am Beginn der langen Seite ein Schnalzer, und Billy fällt willig in den Galopp und galoppelt halt einfach so die lange Seite. Ja gut, in der Ecke verloren wir den Galopp irgendwo, aber egal.
Ich strahlte über beide Ohren! Wir können ohne Kopfstück galoppieren! Und natürlich musste ichs noch einmal versuchen, und nocheinmal, und Freund und ich (ich dabei etwas beschämt) stellten fest, dass Billy offenbar ohne alles auf dem Kopf leichter oder zumindest williger in der Halle galoppiert als mit Zügeln dran. How interesting!!
Damit nicht genug, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee kam, aber ich wollte halt nochmal das Rückwärts probieren.... und irgendwie resultierte plötzlich daraus ein 3-Tritte-Rückwärts-und-daraus-direkt-Angaloppieren (ohne Kopfstück, ich erwähnte es schon glaub ich *ggg*), noch dazu mit wenig Energieeinsatz meinerseits, mir blieb regelrecht die Spucke weg, ich hatte kurz den Drang, direkt abzuspringen als Belohnung, hab Billy aber dafür dann doch noch schnell in die Zirkelmitte gelenkt (wie? keine Ahnung - ich dachte halt dran, dass wir jetzt in die Mitte abbiegen und dort anhalten, bitte), runtergehüpft und dem besten Pony überhaupt den ganzen restlichen Tascheninhalt an Leckerlis reingestopft.
Das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, und ich kann den Sommer schon gar nicht mehr erwarten, wenn wir das Ohne-Kopfstück-Reiten dann aufs Viereck verlegen können, wo mehr Platz ist. :-))
Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hab ich von Billy ein paar tolle Geschenke gekriegt!
Mein Weihnachtsgeschenk war eine FreeStyle-Einheit am 23. Dezember. Huschhusch schnell zum Pferd schauen, bevor am 24. der große Weihnachtswahnsinn und längere Pferde-Abstinenz losgeht. Das Wetter war fürchterlich, sonst wäre ich ausgeritten, vielleicht war es aber ja ganz gut so. Mein Freund begleitete mich, und weil es feucht und kalt und ungemütlich war, wollte ich ihm nur kurz zeigen, wie toll Billy und ich ohne Kopfstück durch die Halle reiten können. So richtig geübt hab ich das nur einmal bisher, oder zweimal.
Ich nahm also das Kopfstück von Rücken aus ab und wir ritten los und zeigten, was wir so können: Im Schritt ein paar Achten und Slalom, eine halbe Hinterhandwendung, nix so Besonderes ;-)))). Stolz präsentierte ich unser - ich kanns ja immer noch nicht glauben - rückwärts ohne Kopfstück. Billy machte bei allem brav mit. Dann noch ein bisshen angetrabt um zu zeigen: können wir auch im Traaaab!
Und während ich und Billy noch stolz um die Wette schauten, kam nur die Frage: Ja und könnts ihr galoppieren so auch?
Ich machte den Mund auf um zu erklären, dass Billy in der Halle - weil zu klein - eigentlich überhaupt nicht galoppieren kann, zumindest nicht ein längeres Stück.... aber dann dachte ich, naja, ANgaloppieren könnte ich schon probieren, einfach nur so, um zu sehen, ob ers machen würde....
Also Schritt, Trab, und nach der Ecke am Beginn der langen Seite ein Schnalzer, und Billy fällt willig in den Galopp und galoppelt halt einfach so die lange Seite. Ja gut, in der Ecke verloren wir den Galopp irgendwo, aber egal.
Ich strahlte über beide Ohren! Wir können ohne Kopfstück galoppieren! Und natürlich musste ichs noch einmal versuchen, und nocheinmal, und Freund und ich (ich dabei etwas beschämt) stellten fest, dass Billy offenbar ohne alles auf dem Kopf leichter oder zumindest williger in der Halle galoppiert als mit Zügeln dran. How interesting!!
Damit nicht genug, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee kam, aber ich wollte halt nochmal das Rückwärts probieren.... und irgendwie resultierte plötzlich daraus ein 3-Tritte-Rückwärts-und-daraus-direkt-Angaloppieren (ohne Kopfstück, ich erwähnte es schon glaub ich *ggg*), noch dazu mit wenig Energieeinsatz meinerseits, mir blieb regelrecht die Spucke weg, ich hatte kurz den Drang, direkt abzuspringen als Belohnung, hab Billy aber dafür dann doch noch schnell in die Zirkelmitte gelenkt (wie? keine Ahnung - ich dachte halt dran, dass wir jetzt in die Mitte abbiegen und dort anhalten, bitte), runtergehüpft und dem besten Pony überhaupt den ganzen restlichen Tascheninhalt an Leckerlis reingestopft.
Das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, und ich kann den Sommer schon gar nicht mehr erwarten, wenn wir das Ohne-Kopfstück-Reiten dann aufs Viereck verlegen können, wo mehr Platz ist. :-))
Donnerstag, 29. November 2012
Ich hab mir heut einmal viel Zeit genommen für den Billy und seine Wutanfälle - d.h. eine große Friendly Game Session am Putzplatz gestartet.
Begonnen haben wir mit dem Gebiss. Ich werde nicht schlau draus. Ich komme mit dem Zaumzeug, Billy sieht es, er reißt den Kopf hoch, grunzt ungehalten, rennt mit hohem Kopf rückwärts und grunzt weiter ungehalten. Bleibe ich ruhig, lege die Hand ganz leicht ins Genick, senkt er sofort den Kopf und fängt an - nach der letzten Leckerli-Konditionier-Einheit - mit den Lippen selbständig nach dem Gebiss zu hangeln. Drin war es dann sofort, und zwar wirklich selbständig und freiwillig. In Folge kann ich das Zaumzeug über die Ohren ziehen wie ich will, mit den Zügeln wacheln wie ich will, über die Nase legen, über den Hals einfädeln, keine Reaktion mehr außer Kopfsenken und nach dem Gebiss hangeln. Ich werde nicht schlau aus der allerersten Reaktion... und es ist jeeeden Tag so, das ist zermürbend!
Egal, wir übten weiter, und ich versuche, Billy darauf zu konditionieren, dass er den Kopf noch weiter senkt, also das Gebiss nach unten hin sucht. Klappt prima! Vor lauter Enthusiasmus erwischt er manchmal das Backenstück (nööö, Gebiss ist weiter unten!!) oder Gebiss + Kinnriemen auf einmal, aber insgesamt ist jedenfalls schön zu sehen, dass er - wenn ich nach diesen Bildern gehe - eigentlich kein Problem mit dem Gebiss hat, so prinzipiell. Ich mach halt jetzt einmal so weiter, damit reiten werde ich erst wieder in unserer nächsten Reitstunde.
Nächste Baustelle: Die Wutanfälle beim Satteln und Gurten. Natürlich fragt man sich, ob was mit Sattel, Gurt oder Pferd nicht passt, allerdings macht mich die Tatsache, dass der Sattel und auch Gurt ignoriert wird, sobald etwas Interessanteres in der Umgebung auftaucht (z.B. 3 übriggebliebene Haferkörner auf dem Putzplatz des Pferdes, das vorher da war), doch skeptisch. Also einfach mal ausprobiert: Pad raufgeschupft - Wutanfall. Ich war heut sehr gelassen und hab einfach weitergemacht - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter. Tja, beim 3. Mal war der Wutanfall dann vorbei und Billy ging den Boden untersuchen. Andere Seite - selbes von vorne, bis es ihm wieder egal war. Dann nach dem Gurt bücken - heftige Wutanfälle - ja dann macht Frauli halt Kniebeugen neben dem Pferd heute, bis es ihm egal war. Dann Gurt von der andern Seite rübergeholt, losgelassen, rübergeholt, losgelassen, dann um den Bauch gelegt, losgelassen, um den Bauch gelegt, losgelassen .... Dann mal durchgefädelt, auf Kontakt angezogen, locker gelassen, angezogen, locker gelassen ... puh. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber jeweils nach 2, 3 Mal ist es Billy dann egal.
Dann gings schließlich an die eigentlcihe Einheit heute: Freestyle. Mit Knoti und Pad. Nach kurzem Test der Lenkung und Bremse nahm ich wieder die Zügel ab. Wir übten dann im Schritt Zirkel und geradeaus. Klappt super. Auch anhalten und rückwärts geht einwandfrei, letzteres immer anfangs zögerlich, dann wird Billy sicherer, was ich möchte.
Für die allgemeine Motivation hab ich heute sehr viele Leckerlis verteilt.
Danach gings noch ans Antraben. Rechte Hand überhaupt kein Problem. Wir ritten einmal einen Zirkel, die nächste Runde geradeaus, damit ich auch testen kann, ob er mir zuhört oder nur selbständig die Bahnfiguren abspult. Klappte hervorragend. Auf der linken Hand bog Billy bei der Bitte, anzutraben, wieder scharf in die Mitte ab und wurde grantig. Die Strategie vom letzten Mal klappte aber wieder gut: Auf den Hufschlag, antraben, dabei bog er ab, egal, erstmal Trab, dann im Trab auf den Hufschlag zurückkehren, dort Schritt parieren und sofort wieder antraben. Das beschäftigt ihn scheinbar genug, dass er vergisst, dass er doch beim Antraben eigentlich abbiegen wollte ;-). Lob, Halt, Keks. Nochmal antraben, Billy bog wieder ab. Wieder zurück zum Hufschlag, eine Schrittparade, sofort wieder antraben. Billy blieb am Hufschlag - Lob, Halt, Keks. Nach 3 Wiederholungen können wir dann auch aus längerem Schritt oder Halt auf dem Hufschlag geradeaus antraben, siehe da. ;-). Und so haben wir dann die Zirkel -geradeaus-Zirkel-Übung auch auf der linken Hand gut geschafft :-).
Begonnen haben wir mit dem Gebiss. Ich werde nicht schlau draus. Ich komme mit dem Zaumzeug, Billy sieht es, er reißt den Kopf hoch, grunzt ungehalten, rennt mit hohem Kopf rückwärts und grunzt weiter ungehalten. Bleibe ich ruhig, lege die Hand ganz leicht ins Genick, senkt er sofort den Kopf und fängt an - nach der letzten Leckerli-Konditionier-Einheit - mit den Lippen selbständig nach dem Gebiss zu hangeln. Drin war es dann sofort, und zwar wirklich selbständig und freiwillig. In Folge kann ich das Zaumzeug über die Ohren ziehen wie ich will, mit den Zügeln wacheln wie ich will, über die Nase legen, über den Hals einfädeln, keine Reaktion mehr außer Kopfsenken und nach dem Gebiss hangeln. Ich werde nicht schlau aus der allerersten Reaktion... und es ist jeeeden Tag so, das ist zermürbend!
Egal, wir übten weiter, und ich versuche, Billy darauf zu konditionieren, dass er den Kopf noch weiter senkt, also das Gebiss nach unten hin sucht. Klappt prima! Vor lauter Enthusiasmus erwischt er manchmal das Backenstück (nööö, Gebiss ist weiter unten!!) oder Gebiss + Kinnriemen auf einmal, aber insgesamt ist jedenfalls schön zu sehen, dass er - wenn ich nach diesen Bildern gehe - eigentlich kein Problem mit dem Gebiss hat, so prinzipiell. Ich mach halt jetzt einmal so weiter, damit reiten werde ich erst wieder in unserer nächsten Reitstunde.
Nächste Baustelle: Die Wutanfälle beim Satteln und Gurten. Natürlich fragt man sich, ob was mit Sattel, Gurt oder Pferd nicht passt, allerdings macht mich die Tatsache, dass der Sattel und auch Gurt ignoriert wird, sobald etwas Interessanteres in der Umgebung auftaucht (z.B. 3 übriggebliebene Haferkörner auf dem Putzplatz des Pferdes, das vorher da war), doch skeptisch. Also einfach mal ausprobiert: Pad raufgeschupft - Wutanfall. Ich war heut sehr gelassen und hab einfach weitergemacht - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter. Tja, beim 3. Mal war der Wutanfall dann vorbei und Billy ging den Boden untersuchen. Andere Seite - selbes von vorne, bis es ihm wieder egal war. Dann nach dem Gurt bücken - heftige Wutanfälle - ja dann macht Frauli halt Kniebeugen neben dem Pferd heute, bis es ihm egal war. Dann Gurt von der andern Seite rübergeholt, losgelassen, rübergeholt, losgelassen, dann um den Bauch gelegt, losgelassen, um den Bauch gelegt, losgelassen .... Dann mal durchgefädelt, auf Kontakt angezogen, locker gelassen, angezogen, locker gelassen ... puh. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber jeweils nach 2, 3 Mal ist es Billy dann egal.
Dann gings schließlich an die eigentlcihe Einheit heute: Freestyle. Mit Knoti und Pad. Nach kurzem Test der Lenkung und Bremse nahm ich wieder die Zügel ab. Wir übten dann im Schritt Zirkel und geradeaus. Klappt super. Auch anhalten und rückwärts geht einwandfrei, letzteres immer anfangs zögerlich, dann wird Billy sicherer, was ich möchte.
Für die allgemeine Motivation hab ich heute sehr viele Leckerlis verteilt.
Danach gings noch ans Antraben. Rechte Hand überhaupt kein Problem. Wir ritten einmal einen Zirkel, die nächste Runde geradeaus, damit ich auch testen kann, ob er mir zuhört oder nur selbständig die Bahnfiguren abspult. Klappte hervorragend. Auf der linken Hand bog Billy bei der Bitte, anzutraben, wieder scharf in die Mitte ab und wurde grantig. Die Strategie vom letzten Mal klappte aber wieder gut: Auf den Hufschlag, antraben, dabei bog er ab, egal, erstmal Trab, dann im Trab auf den Hufschlag zurückkehren, dort Schritt parieren und sofort wieder antraben. Das beschäftigt ihn scheinbar genug, dass er vergisst, dass er doch beim Antraben eigentlich abbiegen wollte ;-). Lob, Halt, Keks. Nochmal antraben, Billy bog wieder ab. Wieder zurück zum Hufschlag, eine Schrittparade, sofort wieder antraben. Billy blieb am Hufschlag - Lob, Halt, Keks. Nach 3 Wiederholungen können wir dann auch aus längerem Schritt oder Halt auf dem Hufschlag geradeaus antraben, siehe da. ;-). Und so haben wir dann die Zirkel -geradeaus-Zirkel-Übung auch auf der linken Hand gut geschafft :-).
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