you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

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Dienstag, 9. Juni 2015

Heut war wieder einmal Bodenarbeit dran. Wir haben DRiving Game auf Zirkeln gespielt, wobei ich daran gearbeitet habe, dass Billy seine Position stets genau einhält und auch der Abstand zwischen uns immer gleich bleibt. Dazu lege ich das Ende vom Stick über den Widerrist und achte darauf, dass der dort bleibt. Ich muss dabei aufpassen, dass ich Billy nicht meinerseits bedrängle, wenn wir uns z.B. dem Zaun nähern oder einem Hindernis. Wir haben es so weit gebracht, dass er trabt, während ich schnellen Schritt gehe. Je kleiner der Zirkel, umso einfacher wird das. Ich hatte dann die Idee zu versuchen, ob ich langsam laufen und er galoppieren kann, und das hat auch funktioniert! Links besser als rechtsrum, weil es für mich leichter ist mit Stick und Rope. Billy hat sich jedenfalls bemüht, er muss dann natürlich extrem langsam galoppieren, hat er aber sehr brav gemacht.
Auch Handwechsel haben wir zuerst vorsichtig und langsam mit Stehpause, dann immer flüssiger und öfter gemacht. Billy hat guten Respekt vor dem Hinterhand-Wegschicken und hopst richtig hinten herum, sehr schön, er lässt sich dann auch flüssig vorholen. Solange ich das Stickwechseln hinkriege, ist das schon sehr schön.
Abgeschlossen haben wir dann wieder mit einem Seitwärts am Zaun entlang, diesmal nach links. Wir gingen ungefähr 2 Seillängen bis zum Tor, und zwar: Billy am Anfang aus naher Distanz weggeschickt, während ich mich nicht mitbewegt hab, bis er am Ende des Seils war (7m). Das ging auf der anderen Hand besser, aber auch hier habe ich auf die Distanz Einfluss auf die Hinterhand, super. Dann gingen wir mit Einhaltung dieser Distanz weiter seitwärts, nun bewegte ich mich mit. Klappt hervorragend, man merkt schon den Effekt der „Feiertagsübung“.

Dienstag, 5. Mai 2015

Endlich kommt wieder etwas Kontinuität ins Training!
Wetter war heut super, richtig schwül war es. Es gab Föhn und Sahara-Staub; die Mückenviecher sind schon ordentlich lästig, aber Billy nimmts wie immer recht gelassen.


Heute war Bodenarbeit dran. Es ist Mai und damit gibt’s den 2. Virtuellen Playday im Natural Friends Forum. Das Muster diesmal: 3 Pylonen aufgestellt als gleichseitiges Dreieck in einem Abstand von ca. 6 Metern.
Wir haben begonnen mit langsamen Achten im Schritt, dabei haben wir uns von Pylon zu Pylon gehangelt. Dazwischen immer außenrum zum nächsten Pylon. Dieses Weiterbewegen hab ich dann etwas später im Trab verlangt, mit punktgenauem Antraben beim einen Pylon und punktgenauem Schrittparieren beim nächsten. Hat gut geklappt auf beiden Händen, wir sind dann zu Achten im Schritt und die Zwischenräume im Galopp übergegangen. Ging auch noch super, aber Billy bekam langsam genug von Achten. Ich schaltete trotzdem noch eine Stufe höher (er bekam natürlich schon Pausen auch dazwischen, aber nicht allzu viele) und wir machten die Achter im Trab und die Zwischenräume im Galopp. Das war schon schwieriger, die ersten beiden gingen noch, ab da musste ich Billy regelmäßig dran erinnern, dass er zu traben hatte. Ich ließ ihn so lange gehen, bis wir einen ganzen Durchgang im Trab geschafft hatten.

Wir machten dann das „Game of  Effort“ im Galopp, aber das ist mir diesmal ordentlich misslungen. V.a. deshalb, weil Billy so eine hohe Latte vorlegte: Auf das erste Galoppkommando hin galoppierte er, während ich in Neutral bleiben konnte, sage und schreibe 43 Galoppsprünge. Das war nur schwer zu überbieten und ist eben auch kaum gelungen. Vielleicht sollte man an einem solchen Tag einfach sofort wieder aufhören. Oder nicht vielleicht, sondern ziemlich sicher. Aber ja, da kommt mir wieder das Direct-line-Denken in die Quere: Ich will das Spiel of Effort spielen, also spiel ich es auch. Tja. Ich konnte merken, dass Billy müder und müder wurde. Einmal schafften wir dann 46 Sprünge, und da hätte ich aufhören sollen, aber nein! Er bekam zwar eine wirklich lange lange Pause, aber danach war er müde und verfiel immer schon bei 5, 6, Sprüngen, höchstens 20 schafften wir und ich merkte, dass sein Angaloppieren immer unsauberer wurde und grantig wurde er auch. Ich wartete dann auf 50 TRABtritte und konnte aufhören. Hab ich vermasselt.

Schließlich hatten wir dann doch noch einen fulminanten Abschluss! Feierabend-Übung: Sideways! Diesmal mit Kopf zum Zaun, von links nach rechts Richtung Ausgang. Irgendwie ergab es sich, dass ich mit nur einer Armlänge Distanz begann und Billy seitwärts schickte. Er verstand sofort (schau, schau!) und legte ein sowas von sauberes, flüssiges Seitwärts hin, dass ich nur so staunte. Das beste: Ohne dass ich das eigentlich vorgehabt hatte, wurde es ein Seitwärts, bei dem Billy sich von mir weg bewegte und ich ruhig stehen bleiben konnte. Eigentlich wollte ich anfangs nur etwas mehr Abstand zwischen uns bringen, aber dann gelang das so gut, dass ich einfach stehenblieb um zu sehen, bis zu welcher Distanz wir das schaffen können. Tja, es ging super bis zum Ende des Seils. Ganz toll, ich konnte auf die 7m Distanz Billys Hinterhand, als er schief stehen blieb, noch einen Tritt zur Seite schicken, cool. Insgesamt 3x klappte das (beim 3. Mal dachte ich noch: soll ich wirklich nochmal? Naja, ist gut gegangen ;-), aber insgesamt war mein Timing des Aufhörens heute etwas aus der Spur, wie man merkt!). Nach jeder Seillänge ließ ich das Seil fallen, ging zu Billy und gab ihm eine Belohnung. Cooler Abschluss.

Mittwoch, 29. April 2015


Irgendwie bin ich wieder mal fast 2 Wochen zu nix gekommen, Billy hatte quasi Urlaub.
Aber heute endlich wieder mal Zeit! Es ist schon soo schön lange hell!

Wir sind aufs Viereck mit 7m Seil und Knoti und haben wieder bodengearbeitet.
Übung 1 war ein Stick to Me mit Abstand, ¾ vom Seil ungefähr. Billy sollte sich meinem Gehtempo anpassen, mal schnell, mal langsam. Interessant: Langsam war heute schwieriger als schnell. Er trabte schnell nach, wenn er zurückblieb und ich ihn aufforderte, aber er war schwerer zu bremsen, wenn er überholte.

Wir gingen über zu Sideways. Machten wir heute durchgehend mit Hintern zum Zaun. Da habe ich einen schönen Anhaltspunkt, ob er vortritt oder nicht. Von rechts nach links taten wir uns schwer, unsere Distanz zu wahren, ich kam immer näher, und unglaublich frech hat er nach meiner Hand geschnappt, als ich mich auf die HH konzentriert habe. Mehr hat er nicht gebraucht, ab da hab ich die Distanz ohne Rücksicht auf Verluste durchgesetzt und er musste viel mehr Sideways gehen als ursprünglich geplant. Tsts. Ich hab begonnen Schritte zu zählen, wenn er schön mit dem Hinterbein kreuzt. Zuerst 3 - Belohnung, dann 4, dann 5, dann 6, 7, 8, 9, 10. Klappte gut so.

Als nächstes dann noch ein CG. Was heute genial gut war, war das Yoyo! Billy ging gerade rückwärts, während ich nur den Arm etwas hob und das Seil durch die Hand länger machte, brauchte kaum wackeln oder sonstwas. Ganz toll. Und freundlich! Nach dem CG wurde er etwas unfreundlicher, das machte ihm weniger Spaß heut. Nur rechte Hand. Ich spielte das Game of effort: Zählen, wie viele Trabtritte Billy von sich aus anbietet. 16. Reinholen loben, Pause. Das nächste Mal 16+1 verlangen. Waren 26. Wieder danach, wenn er aufhört von sich aus, reinholen, loben, Pause. Dann 26+1, das war schon schwieriger, wir mussten etliche Male ansetzen. Schließlich ist es gelungen, 32. Reinholen, Pause. Und dann 32+1, das war schwierig, weiß gar nicht wie oft wir angesetzt haben. Billy hatte genug, hörte immer wieder zum Traben auf, wenn ich ihn antrieb, galoppierte er dann gleich… naja, als ich schon dachte ich hab es übertrieben und hätte mich heut mit 32 zufrieden geben sollen, kamen 50 Tritte, und dann reinholen, Pause.

Als Abschlussübung habe ich ihn nochmal auf den Zirkel geschickt und im Galopp mal richtig zum Gasgeben aufgefordert, mit viel Körpereinsatz (seinerseits!). 1 Runde schnellen Galopp, und dann sind wir heim. Vielleicht mache ich das jetzt immer als „Feierabendübung“. Damit er weiß: Einsatz im Galopp lohnt sich.

Dienstag, 7. April 2015

Im Forum der "Natural Friends" haben wir einen Virtuellen Playday ausgerufen. Es gibt ein vorgegebenes Stangenmuster, und jeder lässt sich etwas Kreatives damit einfallen.

Da machen wir natürlich auch mit! Das Stangenmuster sind 4 Stangen, die im Abstand 1,35 aufgelegt sind und dabei um die Hälfte versetzt sind.

Ich hatte heut den Plan, online das folgende Muster zu probieren: Billy aus Zone 1 seitwärts schicken, über die uns nächste Stange. Dann rückwärts bis zur nächsten Stange, und seitwärts wieder über diese drüber, jetzt natürlich in die andere Richtung. Wieder rückwärts bis zur 3. STange, seitwärts drüber, wieder rückwärts bis zur 4., wieder seitwärts in die andere Richtung. Bei gutem Gelingen dann dasselbe retour, also von der 4. Stange dann vorwärts zur 3., zur 2., zur 1.

Ja schmeck's!!! Schon nach 5 Minuten hatte ich die bittere Erkenntnis: Ich hab unsere Bodenarbeit wirklich sehr vernachlässigt. Und das ungeliebte Seitwärts sowieso! Da ging gar nix. Billy spielte mit den leichten Kunststoffstangen, die wir haben, höchstens Mikado. Er verstand schon grundsätzlich das Seitwärts nicht... ich habe offenbar in letzter Zeit übertrieben zu üben, dass wir mal den einen, mal den anderen Fuß über die Stange setzen. Ständig wollte er die Vorderfüße rückwärts über die Stange setzen, oder er suchte schon mit den Hinterfüßen "Wo ist die Stange, muss sicher drübersteigen!!". Erhöhte ich die Phasen, um ein sauberes Seitwärts zu bekommen, wurde er hektisch und aufgeregt und verstand die Welt nicht mehr.
Ich gab das Muster recht bald auf und legte die Stangen dann in einer langen Linie aneinander, um immer nur wenige Tritte seitwärts mit anschließendem Lob zu üben. Ging aber auch recht schlecht, also kehrte ich ganz zum Start zurück und übte simples Sideways aus Zone 3 quer übers Viereck und dann am Zaun entlang; letzteres mal mit dem Kopf zum Zaun, dann mit dem Hintern zum Zaun.
Interessant ist, dass sich Billys "Ausweichtaktik" gewandelt hat. Früher stapfte er immer vorwärts, um dem Seitwärts zu entkommen. Jetzt habe ich so viel Rückwärts geübt, dass dies seine Ausweichtaktik wurde - ich hatte - ganz was Neues, darauf musste ich mich erstmal einstellen!! - ganz schön zu tun, ihn immer wieder vorwärts zu schicken, weil er immer nach rückwärts auswich oder dachte, das soll er.

Das Seitwärts klappte dann zum Schluss besser; ich habe wieder die konsequente "hart, aber herzlich"-Methode angewandt, also es gab durchaus feste Klopfer mit dem Stick-Ende auf den Popo, wenn der hinterherhinkte. Billy wurde da dann wieder sehr flott, sein Hinterteil in Sicherheit zu bringen und sich zu konzentrieren (Unkonzentriertheit war nämlich heute unser Hauptfeind, schien es).
Und auch wie immer in letzter Zeit hatte ich zuerst Zweifel, ob ich nicht zu hart bin - und der Zweifel wandelte sich, wie ebenfalls oft in letzter Zeit, in Verwunderung, dass Billy die "hart-aber-herzlich"-Methode mit klaren Ansagen deutlich sympathsicher zu finden scheint als nörgelndes Wischiwaschi - er wurde aufmerksam, aber nie grantig, die Ohren waren vorne, nie hinten, und am Ende jeder Seitwärtsphase kam er mit freundlichem Gesicht auf Aufforderung zu mir und holte sich sein Leckerli ab. Ganz am Schluss, nachdem ich weggeräumt hatte, ließ er auf Zuruf sogar vom Gras ab und kam freundlich und freudig auf mich zugetrabt.... zum Staunen....

Donnerstag, 6. November 2014

Heute gabs eine gemischte Session.

Zuerst habe ich wieder einmal den Kappzaum rausgekramt. Ich dachte ich flechte wieder einmal ein paar Basisübungen ein, denn in letzter Zeit fand ich, Billy biegt sich - v.a. links - wieder etwas schlechter. Daher haben wir die ersten 20 Minuten gemütliche Handarbeit gemacht: Stellen auf der Geraden, stellen am Zirkel, Untertreten mit dem inneren Hinterbein in den Ecken und in Volten, kurze Reprisen auch Antraben in Stellung und Stellung halten. Klappte alles sehr gut, und Billy machte brav mit. Wenn ich da an früher denke, da war das alles eine einzige Schnapporgie.

Dann habne wir ein bisschen Liberty gespielt. Billy blieb auf dem großen Platz tatsächlcih bei mir, in einem Trab-Stick-to-me. Toll! Ich ging dann noch einfach in den dastehenden Hänger, und er ist mir - nach einigem Zögern - gefolgt, was wiederum Leckerlis zur Folge hatte. Toll, das hab ich noch nie hingekriegt! Da sieht man wieder: Wenn man es tatsächlich schafft, nicht direct-line zu denken und auch zu fühlen!, dann ist das das Wichtigste - denn er ging vermutlich nur in den Hänger, weil es mir in dem Augenblick wirklich ganz und gar egal war, ob er reinkommt oder nicht ;-)

Danach griff ich noch zum Lasso und hab ein bisschen Lasso-Aufrollen geübt. Billy durfte dabei - langweiliiiig - große Zirkel gehen und auch ein bisschen galoppieren. Geht ganz gut mit dem Lasso, wenn ich mich erst wieder neu eingefummelt habe.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Heute gab es wieder ein bisschen Bodenarbeit:

Wir haben daran gearbeitet, mehr Distanz zwischen uns zu bringen. Zuerst im Slalom, dazu ging ich innen am Viereck und ließ Billy am Ende des 7-m-Seils am Hufschlag gehen. Dann holte ich ihn immer wiedr mal rein und schickte ihn wieder raus. Klappte hervorragend im Schritt, im Trab wurde er mir manchmal zu schnell und ich war unkoordiniert (und unkonditioniert!!).

Später gingen wir über zu Achtern, zuerst im SChritt, dann im Trab, dann mit Galopp, und Billy vollführte sogar ein paar fliegende Wechsel. Trotzdem kommt er einem manchmal wirklich patschert vor, also ein Supertalent für fliegende Wechsel ist er nicht. Er scheint sich mit den Beinen zu verheddern, springt falsch um, korrigiert sich selbst, stolpert manchmal, fällt in Trab, wird zu eilig, oder oder oder. Aber WENN er dann einen schafft, schaut er sehr stolz, und er hat sich heute wirklich sehr sehr viel Mühe gegeben und wurde dafür groß belohnt.

Dann haben wir zum ABschluss noch mit einem neuen Podest gespielt, wir können jetzt ruhig und sehr koordiniert in einer Schrittbewegung darüber steigen. also mit den Vorderbeinen rauf, und dann kommt das 3. Bein, und wenn das 4. nachkommt, dann macht er schon wieder vorne einen Schritt hinunter. Aber dass wir dann im richtigen Moment innehalten und dann somit alle 4e auf dem Podest sind, das schaffen wir auch noch.
Ich war auch verwndert, wie gut es ging, denn das Podest ist ein neues, rundes, und noch kleiner als das Parelli-Podest. Da muss er sich schon wirklich sehr zusammenschieben, um alle 4e überhaupt drauf zu bekommen, mein kleiner Panzer.
Aber immer noch ist das Podest sein absolutes Lieblingsspielzeug! :-)

Samstag, 22. März 2014

Das Wetter war herrlich heute, und Billy und ich haben es für einen schönen Spaziergang genutzt. Über eine Stunde sind wir schön durch den Wald spaziert, Billy war großteils entspannt und superbrav. Einen großen Teil, wo die Wege es zuließen, sind wir auch gemeinsam getrabt, das war herrlich! Billy passt sich toll meinem Tempo an, und nur ein paarmal verfiel er in Schritt, meist bedingt durch die Wege (z.B. bergab oder wenn Frauli sehr langsam wurde). Kein Überholversuch und kein Rempeln, alles perfekt. Inklusive gemeinsamem Hüfper über einen Baumstumpf :-)
Geschwitzt haben wir beide ordentlich bei über 20°! Billy trägt noch den Winterpulli, und Frauli war auch zu warm angezogen. Macht nix, so ein bisschen schwitzen tut gut :-)
Schön wars!

Donnerstag, 20. März 2014

Letzte Woche hab ich eine Bodenarbeitseinheit eingelegt, in der ich mich einmal überwunden habe, das Lasso auszupacken. Neben Kurts Kurs im Mai haben wir im Stall am 29. + 30. März einen Kurs mit Michi Grohmann, wo ich vielleicht einmal daran arbeiten möchte, die Distanz zum Pferd etwas zu vergrößern. Dem weiche ich nämlich aus Faulheit ständig aus - immer noch kann ich mit dem Lasso nicht wirklich gut umgehen :-/

Das tolle ist, dass ich jetzt einen Reitplatz habe, wo man das Lasso auch richtig ausnutzen kann! Also gleich ein CG geübt, Lasso am letzten Zipfel. Übergänge, Handwechsel. Bei letzteren scheiterte es an meinem Handling *hüstel*, die Übergängen waren gut. Am schwierigsten war eben, Billy draußen zu halten, da musste ich ihm schon immer wieder bedeuten, weiter nach außen zu gehen, von alleine hielt er die Zirkellinie nicht.
Dann haben wir noch Seitwärts geübt, und zwar von mir weg und zu mir her, abwechselnd. Lange nicht gemacht, daher brauchte es etwas Einfummeln, danach ging es gut. Allerdings habe ich gleich wieder auf den Vorsatz, "mehr Distanz zum Pferd" vergessen bzw. ist das Sideways lange noch nicht gut genug dafür.

Reitenderweise haben wir auch weitergübt, mit Bosal. Allerdings ohne es zu verwenden, wir steckten irgendwann beim Lenken im Trab ohne Zügel fest. Ich ärgerte mich ein bisschen über Billys transusiges Umsetzen von Gewichtsverlagerungen. Er kann das besser, das weiß ich! Ich ärgerte mich auch über mich selbst, dass ich dann beginne, bei Nicht-Reaktion von Billy immer weiter und weiter zur SEite zu lehnen, als könnte ich ihn zwingen, oder als hätte ers nicht verstanden. Irgendwann verlor ich die Geduld, als er immer in die falsche Richtung abbog, und ich klopfte mal etwas fester mit der Wade hin. 2x noch musste ich es deutlicher erklären, aber danach hatte ich - als hätte man einen Schalter umgelegt - plötzlcih ein superfeines Pferdchen! So fein, dass meine Gewichtsverlagerungen viel zu stark waren und wir eiernd oder in scharfen Kurven daherkamen (eigentlich war das Ziel einfach nur ein korrekter Zirkel!!). Plötzlcih ritten wir im Trab durch das Stangenlabyrinth. Ein völlig neues Gefühl war das, ganz plötzlich. So fühlt sich ein kooperatives Pferd also an!! Es hagelte dann natürlich Lob und Leckerlis, und die Einheit war zu Ende. :-) Bin gespannt, ob das nächstes Mal auch hinzukriegen ist oder eine Eintagsfliege war. So feine und schnelle Reaktionen hatte ich echt noch nie!

Dienstag, 11. März 2014

Heute gabs wieder Zone-5-Spielereien. Schon wieder Fortschritte, damit hab ich gar nicht gerechnet.

Anfangs war es etwas schwierig, Billys Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn unser kleiner Hengst ist nun bei seinen Stuten. Sie befanden sich grad alle auf einem Weidestück, das ans Viereck angrenzt. Da wollte Billy gleich zum Hengst, Hengsti hätte wohl auch gern einfach gespielt, gleichzeitig aber auch die neuen Stuten verteidigen, denk ich. Na jedenfalls war das für Billy anfangs interessanter als ich. Zum Glück haben wir ja genug Platz, und so ging ich ins weitest entfernte Eck des Vierecks, um uns einmal aufeinander einzustellen und aufzuwärmen.
Wie immer hantelte ich mich von vorn langsam (geht aber innerhalb weniger Minuten mittlerweile) nach hinten bis Zone 5. Nach wie vor verwende ich nur 1 Seil, mal links, mal rechts, so kann man auch das drüberschupfen gut üben. Ein bisschen die Lenkung justiert und dann einige Male durch die Hütchen Slalom. Ging noch besser als beim letzten Mal, ich brauchte kaum den Stick. Billy reagiert jetzt darauf, dass ich mich hinter ihm ein Stück nach links oder rechts versetze - er korrigiert seine Richtung dann so, dass ich wieder hinter ihm bin.

Als nächstes gingen wir wieder das Podest an. Mein Ziel letzte Woche war ja: Von Zone 5 aus drüberschicken. Drauf schicken mit den Vorderbeinen hatte schon geklappt, aber wenn ich ihn drüber haben wollte, musste ich nach vorn, um ihm das zu zeigen. Diesmal brauchte es auch einige Anläufe, aber dann - voilà - Billy traute sich über das Podest, mit allen Vieren draufstapfend, während ich hinter ihm war. Ziel schon erreicht (schneller als gedacht :-) ).

Zweites Ziel war, Billy über Stangen gehen zu lassen. DA war er letztes Mal überraschend penetrant ausgewichen. Heute: Kein Problem, ließ sich fein justieren. Ich probierte, Billy an einer ganz bestimmten STelle über STangen gehen zu lassen (also z.B. nahm ich mir die Mitte vor, oder das linke oder das rechte Drittel). Klappte hervorragend! 

Ich probierte dann noch quer übers gesamte Viereck, die Lenkung im Trab ebenfalls zu verbessern. Die ist noch ziemlich schlecht. Antraben geht gut, auch Zurückparieren in den Schritt, aber Lenken war noch nicht so richtig auf dem Programm. Wir haben hier so viel Platz, dass ich das gut üben kann jetzt. Und siehe da: Klappte besser als gedacht. Nur sobald Billy an den Zaun auf den Hufschlag geht, bleibt er "kleben", bzw. kann ich da dann mit meiner Methode schlecht eingreifen, denn der Zaun ist mir im Weg. Solange ich in der Mitte blieb, klappte die Lenkung aber auch hier schon relativ genau. Ich beschloss, die Probe zum machen und fädelte Billy im Trab in die Hütchenreihe ein. Und siehe da: Weave aus Zone 5 mit nur einem Seil, durchgehender Trab, 2 Längen, d.h. auch die Volte rund ums letzte Hütchen, sogar diese ohne in Schritt zu verfallen! Da war ich richtig stolz!

End of session, natürlich :-)

Samstag, 8. März 2014

Heute waren wir bei herrlichstem Frühlingswetter eine Stunde spazieren und neue Wege erkunden. Billy war superbrav und stapfte mit seinen Schuhen völlig entspannt neben mir her. Sogar 3 Mountainbiker verkraftete er ohne sichtliche Aufregung (ich war eindeutig nervöser als er). Früher hatte er vor Radfahrern komischerweise Angst, ist immer zumindest zusammengezuckt oder machte einen Hüpfer (sehr untypisch). An unserem Stall fahren aber so viele Radfahrer vorbei, dass er sich inzwischen daran gewöhnt zu haben scheint. Jedenfalls waren die alle erstens sehr nett (boten sogar an, ob sie absteigen sollen), und zweitens interessierte sich Billy kaum für sie, nicht einmal für den, der von hinten herangebraust kam.

Donnerstag, 6. März 2014


Seit langem wieder einmal was gemacht. Dazwischen war Billy leider nicht ganz fit. Wir hatten im Februar so richtig schlimmes Blitzeis – sowas hab ich noch nicht erlebt. Innerhalb von Minuten überzog sich im Stall alles, inklusive Sand, Hackschnitzel und sogar der Rollsplit mit einer Eisschicht. Billy wurde zum Opfer des Eises, schließlich will pferd keinen Schritt zu viel tun (die anderen Pferde gingen über den besser begehbaren Sand, obwohl sogar der glatt war – aber Billy nahm die Abkürzung über den Betonboden, bevor wir streuen konnten) – da konnte ich dann nur stehen und hilflos schauen, wie er ruderte und ruderte und ruderte und schließlich mit einem lauten Whumpppp! zu Boden ging, während sich alle 4 Haxen in die 4 Himmelsrichtungen spreizten. Ein kleiner Trost, dass wenigstens der dicke Bauch und die Fettschicht einiges abgefangen haben müssen!
Nachdem das Eis ein paar Tage später weg war, wurde sichtbar, dass Billy lahmte. Nun ja, nach verschiedenen Diagnosen (No1: „das kommt vom Sturz“ – No.2: „das kommt nicht vom Sturz, das Pferd ist rundum locker und kein einziger Muskel verspannt“ – No.3 „die Sohle ist viel zu dünn“ – „da pulsiert alles hochgradig“ – No4: „da pulsiert nix und die Sohle ist sicher nicht zu dünn, aber wieso hat No.3 die hohle Wand nicht bemerkt?“) und fast 1 Monat Schonung scheint nun wieder alles in Ordnung und wir fangen langsam wieder an. :-)

Heute hab ich mir das lange Seil geschnappt und beschlossen, dass ich ja wieder einmal was in Zone 5 tun könnte – super auch für ruhiges Schrittarbeiten. Das wurde eine herrliche Session! Mit einem Seil machten wir Weave, Zirkel, Volten, Übergänge von Schritt zu Trab und zurück, auch Anhalten und sogar Rückwärts klappte toll! Ich war ganz überrascht! Außerdem schickte ich Billy zum ersten Mal aus Zone 5 auf das Podest, auch das war nicht schwierig; nur wenn ich möchte, dass er drübergeht, musste ich vor in Zone 3 und ihm das deutlicher zeigen. Das wird dann unsere nächste Aufgabe, direkt übers Podest drübergehen aus Zone 5.

Ich legte dann das Seil ganz über Billys Rücken und wir machten das gleiche noch einmal, fast genauso gut; besonders stolz bin ich auf Liberty-Anhalten und Rückwärts aus Zone 5! Nur 2 Stangen zu übertreten hat er verweigert, der Schlawiner, keine Ahnung wieso, aber das kommt auch gleich auf die To-Do-Liste ;-).

Freitag, 31. Januar 2014

Podestspielereien

Tsss, wie schrieb ich beim letzten Post? ... außer es wird kalt und der Boden friert...
Ja genau, 2 Tage später wurde es kalt und der vom Regen sehr nasse Sand im Viereck gefror zu einer steinharten Muggelwüste.

Ich versuchte einmal verzweifelt, etwas Handarbeit zu machen, aber da war nix zu machen, ich konnte ja selbst mehr schlecht als recht gehen, da wollte ich von Billy keine gefinkelten Seitengänge verlangen.

Aber dann.....
fiel mein Blick auf das Podest! DAS müsste doch gehen. Und es ging. Die nächsten Trainingseinheiten haben wir endlich einmal viel Zeit genommen dafür. Anfangs, bei der ersten Einheit, blieb ich stur beim Versuch, Billy durch DG die Hinterbeine aufs Podest zu "driven". Die Vorderbeine sind ja nie ein Problem. Billy stellt einen dritten Fuß dazu, traut sich dann aber nicht, diesen zu belasten, er stellt ihn nur mit der Hufspitze ab. Er wagt nicht, Gewicht darauf zu legen und so den 4. Fuß (und sich als ganzer) hochzustemmen. Große Erfolge hatte ich so keine, einmal fast hätte er sich hochgestemmt, aber meistens geht er dann lieber gleich ganz mit den Hinterbeinen vom Podest.
Bei der nächsten Einheit dachte ich, dass eine STrategie, die seit Jahren nicht funktioniert, vielleicht abgewandelt werden sollte ;-). Ich kam plötzlich auf die Idee, Billy über das Podest drüberzuschicken wie über sonstige Hindernisse. Und tatsächlich war das ein Schlüssel, wir machten einen Riesenschritt in Richtung Vollerfolg (das wären alle 4 Beine am Podest). Wieder einmal konnte man sehr gut beobachten:
Anfangs versuchte Billy krampfhaft zu vermeiden, dass er mit den Hinterbeinen aufs Podest draufsteigt. Lieber ließ er sich vorne runterrutschen und machte mit den Hinterbeinen einen Riiiiesenschritt über das ganze Podest drüber. Ich blieb geduldig dran, wieder und wieder musste er drüber. Mit jedem Mal wurde er sicherer, irgendwann stieg  er mit einem Hinterhuf drauf, zog es zwar gleich wieder weg, aber immerhin. Der nächste Schritt war, dass das Wegzucken wegfiel, er vertraute nun darauf, dass das Podest auch das Gewicht des Hinterbeines tragen würde ;-). Zum ersten Mal ging er fast "normal" drüber wie eben über eine kleine Stufe. Als nächster Schritt trat er mit beiden Hinterbeinen drauf beim Überqueren (das rechte war deutlich schwieriger), und er wurde sicherer und sicherer. Irgendwann konnte ich ihn mit beiden Hinterbeinen am Podest stoppen (vorne unten, hinten oben) und loben.
Weiter gings. Höhepunkt und weitester Fortschritt bisher war, dass er mit drei Beinen oben stand und auch verharrte, das vierte Bein hing in der Luft.
Riesenlob und aus für diesmal!

Tja, so hatte ich in 20 Minuten mehr Fortschritt als die letzten 5 Jahre, und wieder gelernt: Der Grundsatz: "Wenn du Dinge immer gleich machst, wirst du immer das gleiche Ergebnis bekommen; willst du ein anderes Ergebnis, ändere was!" - der stimmt.

Donnerstag, 23. Januar 2014

Es werde LICHT!!

Licht, Licht, LICHT, wir haben Liiiiicht am Reitplatz! *freu* *tanz* *hüpf* Und ordentliches noch dazu, der Riesenplatz wird beleuchetet, dass man sich wie im Fußballstadion fühlt!

Natürlich wollte ich das sofort ausprobieren, wie es sich da spielt. Leider war ich planlos, ich hatte nicht mit beleuchtetem Platz gerechnet und wollte eigentlich nur kurz nach dem Rechten sehen und gleich wieder fahren.
Nun ja, Billy eingepackt und für Bodenarbeit vorbereitet. Wir spielten ein wenig simples Yoyo, Circling Game mit ganz ganz vielen Richtungswechseln in Schritt und Trab, und dann über den gesamten, hellerleuchteten Platz Travelling Circles auf einen kleinen Cavaletti-Sprung zu, der in der Gegend herumstand.
Als Billy mit den Travelling Circles direkt vor dem kleinen Sprung ankam, rammte er verwundert die Beine in den Boden und machte einen ganz tollen Stop. Schließlich war der völlig plötzlich aus den Untiefen des Bodens aufgetaucht, nicht wahr? War ja nicht so, dass er gerade 10x davor, dahinter, innen und außen vorbei getrabt wäre ;-))).
Ab dem 2. Versuch fand Billy dann aber überraschend viel Gefallen an der Springerei, es sieht nun auch schon richtig nach Springen (statt Drüberstolpern wie früher einmal) aus. Aus dem Trab kann er die Entfernung schon gut taxieren und springt flüssig und in angemessener Höhe und Weite, trabt danach auch flüssig weiter. Ich ließ ihn ein paarmal am durchhängenden Seil drüberhüpfen in beide Richtungen. Focus war wichtig, wenn ich mich auf den Sprung konzentrierte, tat sich Billy leichter, in mittig zu nehmen und flüssiger.

Dann forderte ich ihn auf, den Sprung aus dem Galopp zu nehmen. DAS haben wir noch kaum gemacht. Billy tut sich schwer zu taxieren und sich die Galoppsprünge einzuteilen. Immer wieder fiel er in Trab vor dem Sprung. Danach galoppierte er brav wieder weiter. Auf beiden Händen durfte er es so oft versuchen, bis er es einmal jeweils flüssig aus dem Galopp heraus schaffte. Danach gab es sofort ein Bringback, und nachdem er das auch auf der linken Hand geschafft hatte (da brauchte es mehrere Anläufe, fällt ihm schwer!), waren wir fertig für heute.

Tja, und ab heute gibt es keine Ausreden mehr! Den Weg im Finsteren zur Halle muss ich jetzt höchstens noch absolvieren, wenn die Temperaturen soweit fallen, dass unser Platz mugglig friert. Aber sonst! Ab jetzt wird ernsthaft *ähem* trainiert!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Heute bin ich zum ersten Mal im neuen Stall FreeStyle geritten - mit Barebackpad und Knoti. Alles kein Problem, Billy hat sich wirklich schon richtig gut akklimatisiert. Ein bisschen mehr Go als gewöhnlich hat er noch, aber ich glaube das ist auch bald Geschichte; sonst fühlt er sich an wie immer.

Begonnen habe ich mit den ersten Online-Übungen von Karen Rohlf, ich möchte da wieder etwas einsteigen. Hab ich schon mal, dann irgndwie stecken geblieben.
Wir haben mit einem Friendly Game in Bewegung begonnen. Das war für Billy nun noch gar nicht in Ordnung. Es hat wirlich viele viele Runden gebraucht, bis er sich da richtig entspannt hat - und ich musste auch einiges an mir arbeiten und ausprobieren, bis die Energie ganz ganz draußen war und Billy kapierte, dass das String-Herumwacheln nichts bedeuten soll. Die Waage zwischen Energie-weg- und Energie-hoch funktioniert grad supergut, weil Billy aufmerksamer ist als sonst (noch ;-) ).

Dann weiter zur "Invisible Huma"-Übung. Dabei wird das Pferd auf einen Zirkel geschickt und man selbst bewegt sich mal aus dem Zentrum heraus, läuft mit dem Pferd mit, und bewegt sich wieder ins Zentrum zurück. Hat schlecht geklappt. Erstens hilfe, wo geht der Zirkel überhaupt entlang?? Das Viereck ist riesig ... Dann bremste ich Billy aus, wenn ich zu ihm hinging, obwohl ich wirklich bemüht war, alles an Energie rauszulassen, soweit möglich. Dafür folgte er mir dann brav, wenn ich wieder ins Zentrum zurückging. Wobei mir hier nicht klar ist, wie ich so ganz ohne Energie und unsichtbar in diesem Fall dem Pferd klarmachen soll, dass er draußen bleiben soll - denn sonst hab ich es ja ganz gern und "antrainiert", dass er auf Wegnehmen von Energie und Weggehen meinerseits mir folgen soll. Daher find ich die Übung in dieser Form noch etwas verwirrend.

Weiter zur nächsten Übung: Ins Anhalten schmelzen. Hier soll man aufs Pferd zu und es streicheln, bis es stehenbleibt. Mit dem Ziel, dass man es zum Anhalten bringen kann, wenn man nur daran denkt, es zu loben. Hm, wo ich das so schreibe, will ich denn das?? Muss ich überlegen. ;-) Billy hatte das jedenfalls schnell heraußen.

Danach bin ich noch FreeStyle geritten ohne großen Plan und Ziel, ich wollte ja nur mal austesten, wie er denn nun so drauf ist. Ich bin auch schon richtig lange nicht mehr ohne Sattel geritten ;-). Alles bestens. Wir haben Übergänge geübt, möglichst ohne Zügel, auch ein wenig Rückwärts, galoppiert bin ich auch. Ein paar Trabstangen haben wir mitgenommen, ich mich bemüht, ohne Zügel zu lenken, ob das hier noch so funzt. Ja, tuts!
Einmal dann aus einem Rückwärts angaloppiert, das war so toll, dass ich gleich abgesessen bin  - end of session :-)

Freitag, 16. August 2013

Heute war Gelegenheit für eine weitere Verlade-Session. Sooo ein braves Billytier.
Als erstes hab ich probiert, hinten die Rampe runterzulassen, vorne zu lassen und Billy hineinschicken, also nicht mitgehen. Und auch noch ohne großartige Spiel-Vorbereitung, also einfach: Klappe auf, Pferd positioniert, und "send". Gut, Versuch #1 endete mit Billy quer auf der Rampe, aber er schob alle Viere eng zusammen und sah sehr stolz aus. Schöne Bergziege, aber so wars nicht gemeint ;-). Versuch #2 war dann perfekt. Draufgezeigt, Send, Pferd stapft in den Hänger. :-) Ohne Diskussion, ohne Zögern.

Als nächste Variante hab ich dann geübt, Billy über die vordere Rampe rückwärts in den HÄnger zu schicken. Das Schwierigste daran ist natürlich die erste kleine Stufe, wenn er die Hinterhufe als erstes auf die Rampe bugsieren muss. Wir machten ziemlich viel ungeplantes Sideways (dieses aber seeehr schön ;-) ), um Billy jeweils richtig positionieren, damit er nicht zu weit seitlich, sondern genau in die Mitte der Rampe steigt. Ganz geheuer ist ihm das nicht, aber er macht brav mit und scheint sogar sowas wie Ehrgeiz dabei zu entwickeln. Sobald die HInterhufe auf der Rampe sind, ist das dann kein Problem mehr. Ich kann Billy weiter rückwärts schicken, wenn er dann mit dem Hintern an der Seitenwand des Hängers ansteht, schaut er fragend und lässt sich mit Blicken das Hinterteil Richtung Hängertür lenken, sodass er dann bis zur Hinterstange weitergehen kann. Dann vorne Stange zu, anbinden, Klappe zu, fertig. Ideal als 1-Mann/Frau-Verlade-Variante!
2x haben wir das gut geschafft. Das war auch erst das 2. Mal, dass ich das versucht habe. Ich dachte ich würde ewig dafür brauchen.

Im Hänger steht Billy jetzt auch schon sehr entspannt, auch wenn man alle Klappen und Türen dann schließt.

Daher konnte ich auch gut üben, dass Billy auch mit allen Türen und Stangen offen und unangebunden drin bleibt. Auch wenn Frauli außer Sichtweite geht. Das war echt toll, und ist mir immens wichtig. Da ich beim Verladen unabhängig sein möchte, ist es mir ganz ganz wichtig, dass Billy niemals nie nicht lernt, unaufgefordert aus dem Hänger zu latschen, schon gar nicht zu stürmen, und zwar weder hinten noch vorne. Er muss warten, bis ich die Stange gelöst und versorgt habe (eins der wenigen Mankos in meinem neuen Hänger, von dem ich nix wusste: Die Stange kann man nicht nur an einer Seite aushängen und dann runterbaumeln lassen. Man muss sie gerade hochziehen und hat sie dann vollständig in der Hand, muss sie also irgendwo hin legen, wo sie nicht stört oder Verletzungen hervorrufen kann), er muss warten, bis ich die Rampe selbst verlassen habe, und dann muss er noch ein bisschen warten, und dann darf er einen Schritt raus und gleich wieder rein ;-). Ein rausdrängelndes Pferd ist m.M. gerade beim Frontausstieg das letzte, was man haben möchte, v.a. wenn man alleine ein- und auslädt.
Billy hat sich diesmal auch beim Aussteigen vorne über die Rampe schön gebogen und die Rampe mit allen Vieren getroffen (statt schräg rauszusteigen und die Rampe zu verfehlen). Wir haben das auch schön Schritt für Schritt geübt. Und immer wieder mal zurück auch.

Zum Schluss sind wir noch 2x ein Mini-Stück gefahren, nur von einer Seite des Hofes zur anderen. Sobald sich alles in Bewegung setzt, wird Billy nervös. Er mistet gleich mal rein, reißt die Augen auf und dreht den Hals und starrt rückwärts. Als wir nach dem kurzen Stück hinten geöffnet haben und ich grad gewerkt habe, die hintere Stange zu entfernen, kam mir kurz vor, als wollte er sich hinlegen! Ich weiß nicht ob das eine Fehlinterpretation war, aber es hat mich sehr erschreckt. Wir fuhren dann noch einmal, da starrte er zwar aufgeregt hinten und vorne raus, stand sonst aber gut drin und ich konnte keine Anstalten mehr erkennen. Ich hoffe ich habe mich geirrt.
Wir müssten dringend noch öfter kurze Stücke fahren, aber ob ich das vor dem Kreinberg-Kurs im September noch hinkriege, wird sich zeigen.

Jedenfallst steigt Billy jeztt zügig in alle Richtungen ein und aus, und zwar auch dann noch, wenn er davor das Stück gefahren ist. Das hat bezüglich Einsteigen keinen Unterschied gemacht.

Freitag, 9. August 2013

Schon wieder so ein extro-right-brain Billy! Wieder das Viereck, wieder die eine Ecke... die gute Nachricht: Ich gewöhn mich langsam an diese neue Seite, weiß sie sogar zu schätzen (jaaa, lass es raus, kleiner Billy!), weiß halbwegs damit umzugehen und erschreck mich nicht mehr so ;-).

Kaum auf dem Viereck, trabselt Billy im Stechschritt und hocherhobenen Hauptes umher - wie der sich beeindruckend präsentieren kann.... dass er mir das erst nach 6 Jahren zeigt, pfff.

Wir begannen mal in der Ecke vom Viereck, wo alles ungefähr in Ordnung war. Kleine SChrittchen rückwärts, und ich war baff, so gut mit Phase 1 ans Ende des Seils. Viel Yoyo mit viel Herkommen. Als er dann allerdings unaufmerksam war, und etwas verunsichert, hab ich mich - nach fairen Phasen - mit Phase 4 und einen Schnipper an die Brust schon wieder bemerkbar gemacht. Ich finds interessant, dass Billy in diesem Gemütszustand - auf dem Weg zu RB und verunsichert - diese Phase 4 nicht so grantig quittiert wie wenn der Mangel an Mitarbeit (und daraus resultierende Phase 4) aus simplem "ichwilldasnicht" entsteht.

Ich ließ ihn dann auch mal schön galoppieren, um den Bewegungsdrang ausleben zu können, das war ganz toll.

Und da das Billytier danach schon wieder cool und gelassen war, haben wir weiter an unserer Baustelle gearbeitet, nämlich das rückwärtsrichten aus Zone 5. Sprich: Billy soll sich rückwärts auf mich zu bewegen. Das klappt prinzipiell schon gut, ich habe in letzter Zeit hinzugefügt, dass er dabei auch ein bisschen aufpassen muss, wo ich stehe. Mache ich einen SChritt nach links, soll er ebenfalls nach links schwenken und mir so folgen. Das klappt schon hie und da ganz gut, abe zwischendurch ist Billy völlig verwirrt, dreht sich um sich selbst, geht seitwärts oder was ihm sonst so einfällt. Sobald das aber gut installiert ist, sollten dann so Dinge wie Rückwärts-Slalom oder Rückwärts-Zirkel funktionieren, indem ich einfach das entsprechende Muster rückwärts gehe und Billy so mitziehe :-). Und selbstverständlich achte ich stets drauf, dass der Hintern sich auch ganz schnell wieder weg bewegt, wenn ich das möchte ;-)

Dienstag, 30. Juli 2013

Heute hatte ich schon wieder ein RB-Pferdchen am Strick. Besser gesagt: Unterm Popo. Was ist nur los mit ihm, frage ich mich...
Beim Putzen am Putzplatz alles wie immer, alles bestens. Aufsteigen wie immer, zum Viereck reiten wie immer. Kaum das Viereck betreten, war wieder die eine lange Seite total gruselig, und zwar so sehr, dass ich es eilig hatte, den Rücken des sehr angespannten, kurz vor der Explosion stehenden Tierchens zu verlassen. Echt seltsam. Ich hatte das in 5 Jahren zuvor noch nie, schon gar nicht in dieser Anhäufung. Frauli weiß zwar, sie muss helfen, aber wie? Mit einem RBE fühle ich mich immer etwas hilflos.

Wir verließen kurz das Viereck, ich holte das lange Seil und den Stick, dann widmeten wir uns der Sache mit einfachen Dingen, bei denen er sich trotzdem konzentrieren musste, aber bewegen durfte: Driving Game am Hufschlag entlang, mit immer wieder eingebauten Volten um mich herum im Trab. Durch die Trab-Schritt-Übergänge musste er sich konzentrieren, auf den Volten durfte er die Füße bewegen, und gleichzeitig spielten wir so Annäherung und Rückzug an die problematische lange Seite. Ich ließ die anfangs aus, drehte vorher um, aber jedes Mal eine Volte näher, bis wir auch die problematische Seite so absolvieren konnten.
Dann verlangte ich noch GAlopp (oder heute: erlaubte ihn), aber auch hier mit aufpassen, wir bauten dann eben Handwechsel ein. Billy sprang sie alle super, ich merkte dass der LB langsam wieder zum Vorschein kam, als er lieber in Trab und Schritt wechselte, als den Handwechsel fliegend durchzuspringen.
Bald konnten wir so dann Ruhepause an der problematischen Seite machen. Billy senkte den Kopf, blinzelte auch auf typische Weise und kaute, aber alles weniger deutlich als das letzte Mal, als das ganze so auftrat.

Ich hätte dann wohl mich auch draufschwingen können, aber es fing an zu regnen (ach wie schöööön! Abkühlung!) und ich war auch nicht so topfit heute, daher habe ich es gut sein lassen, war auch ein schönes Ende so.

Sonntag, 21. Juli 2013

Verlade-Wochenende :-)

Tadaaa, Billy proudly presents: Sein neues Spielzeug. Oder: Sein erstes eigenes Auto. Noch hat er keinen Führerschein, deshalb fährt einstweilen mal Frauli.  ;-)


Und wenn schon Herrli mit Anhängekupplung da ist, wurde gleich fleißig geübt. Hier gibts ja nun viele viele Möglichkeiten: Man kann vorn und hinten einsteigen und aussteigen, über Stufen oder Rampen, rückwärts und vorwärts. ...

Nach dem letzten Verlade-Debakel beim Kreinberg-Kurs und anschließender 3-stündiger Fahrt dachte ich ja nicht, dass ich Billy gleich am ersten Tag des Hängerbesitzes überhaupt reinkriege. Und vielleicht war es ja genau diese Nichts-Erwartungs-Haltung, die dazu geführt hat, dass er nach höchstens 5 Minuten neugierigen Beäugens dieser komischen Stufe reinstapfte. Allerdings noch von vorn, durchgehen nach hinten, dort wieder raus und umgekehrt. Das war schnell kein Problem. Auch warten lassen und schließlich alle Türen und Stangen schließen war keins.

Am nächsten Tag widmeten wir uns dann den Rampen. Nachdem er die Stufe als Lieblings-Einsteig-Methode gewählt hatte, fand Billy Rampen nun gar nicht mehr so lustig und führte das auf, was er vor der Heimfahrt vom Kurs aufgeführt hatte (und woran ihn 2 doofe Longen nun wirklich nicth hindern konnten): Brav auf die Rampe zugestapft, im letzten Moment aber ausgewichen und seitlich vorbei. Wir haben uns daher heut viel mit Rampen beschäftigt:
Seitlich drüber, mit den Hinterhufen zuerst, dann mal mit allen Vieren à la Podest...

Tja, und schließlich, nach gar nicht so langer Spieldauer mit dem neuen lustigen Spielzeug: Unser Triumph: Billy betritt den Hänger erstmals ohne, dass Frauli schon drinsteht oder mit ihm reingeht, und lässt sich ganz gerade und fast ohne Zögern hineinschicken, während ich draußen blieb. Und nicht nur das, nein, trotz offener Vordertür blieb er drin stehen und wartete auf weitere Aufträge. Ich freu mich, und natürlich: End of Session!

Sonntag, 23. Juni 2013

Das war heut mal eine interessante Session!

Als ich Billy heut aus dem Auslauf holte, holte ich ein RBE-Pferd! Da bekam ich gleich am Anfang meine Lektion in "don't make assumptions"... und wenn er auch 363 Tage im Jahr als LBI aus dem Auslauf zu führen ist, muss das die restlichen 2 Tage nicht so sein. Ich also träumerisch Billy das Tor passieren lassen und dann - es war heiß! - im Zeitlupentempo das Tor geschlossen, bemerkte ich Seltsames am Billy: Sein Hals wunderhübsch gewölbt, Nüstern aufgebläht, schnorchelnd und mit aufgerissenen Augen starrte er so einen Steinklotz an. Der Steinklotz liegt da seit Wochen oder Monaten. Ich war relativ baff, dass ihn dieses völlig unbewegliche Ding so echauffierte. Tatsächlich drehte das RBE-Billy-Tier um und wollte durch das (mittlerweile leider geschlossene) Tor zurück in den Auslauf. Dann tänzelte er herum, schnorchelte, starrte immer wieder das Ding an. Ich ließ ihn ein wenig weg, führte ihn wieder hin, zum Schluss setzte ich mich drauf, da war dann zu bemerken, dass ihm das mehr Sicherheit gab, dass ich so ruhig da drauf saß - immerhin wurde ich nicht gefressen. Er konnte es dann anschauen, näherkommen, mit der Schnauze berühren und als ungefährlich schubladisieren, und dann wars gut.

Ich dachte mir da nichts weiter dabei. Billytier geputzt wie immer, er war schläfrig wegen der Hitze, alles bestens. Meine Utensilien brachte ich schon einmal rauf zum Viereck. Dann holte ich das Billytier und stellte fest, dass ich auch mein langes Seil schon etwas voreilig am Viereck platziert hatte, und weil Billy da so brav döste, dachte ich mir nichts weiter dabei, ihn at Liberty zum Viereck zu führen. Oft lege ich das Seil nur über den Rücken, halte es gar nicht, oder gehe ganz ohne, wenn ich ohnehin Liberty machen will (was heute der Plan war - hatte schon Hütchen für Weave am 3. Hufschlag aufgestellt).

Dann Lektion #2 in punkto "don't make assumptions!" Billy ging superbrav mit, alles wie immer. Dann betraten wir das Viereck - und da war er wieder, der RBE! Billy setzte kaum 2 Hufe auf den Sand, da begann er zu schnorcheln, die Augen zu verdrehen und rumzutänzeln. Ich bereute, dass ich kein Seil dran hatte, konnte ihn direkt am Halfter irgendwie soweit händeln, dass ich das Seil einschnallte. Die eine lange Seite des Vierecks war heute pferdefressendes Monster. Ich konnte nichts sehen, da ist ein Baum, der in den letzten 6 Jahren auch schon da war ;-).
Ich ließ ihn ein wenig herumhüpfen an der langen SEite, dann begann ich einfach stur, die Weave einzufordern. Zuerst weiter weg, da wars kein Problem, aber die 3 Hütchen an der besagten langen Seite, da wich er aus, trabte an, galoppierte sogar an, jeweils mit schreckgeweiteten Augen auf den immer schon dagewesenen Baum.
Das wurde eine total interessante Session. Ich blieb dort, solang er es aushalten konnte, und machte immer wieder Rückzüge in "sichere Gefilde" auf der anderen Seite. Als nächstes hatte ich ein Aha-Erlebnis, weil ich bemerkte, dass er sich wesentlich sicherer fühlte, wenn ich mich auf den Hufschlag - zwischen ihn und dem Monsterbaum - stellte, statt umgekehrt. Da konnte er viel besser zuhören. Wir machten Weave und Achter. Nach und nach wurde er ruhiger, dann bestand ich auch auf Schritt (brauchte einiges, er wollte immer schnell vorbeitraben) und Abstand.
Zum Schluss fand ich, dass er nun mutig genug gewesen war und entspannt genug für eine Pause. Ich ließ ihn dort an der STelle stehen und setzte mich - zwischen ihn und den Monsterbaum - auf den Viereckrand. Billy zeigte ein "comin off adrenaline" wie im Bilderbuch. Er stand starr. Dann kaute er unglaublich stark und viel. Plötzlich sank der Hals 10cm runter. Wieder still. Wieder kauen. Der Hals sank weitere 10cm. Dann ging ein Ruck durchs ganze Pferd und er schüttelte sich. Total spannend auch, ich saß hier im Grasparadies, aber er machte überhaupt keine Anstalten, sich zu näheren, um zu fressen!


Total spannend!
Ich ging dann noch auf die Geländestrecke, da war er auch RBI/E; ich war dort leider nicht selbstsicher genug, weil ich Angst hatte, wir könnten uns über die im sehr hohen Gras nicht mehr sichtbaren fixen Cavalettis derstolpern, und ging lieber wieder in die Comfort Zone statt mich des Problems anzunehmen. Werden wir aber beim nächsten Mal tun.Am Weg dorthin gingen wir aber auch an dem monsterfressenden Baum vorbei, von der anderen SEite. Wieder die Aufregung, ich ließ ihn 2x hin- und hergehen, beim 2. Mal war er schon so entspannt, dass ich es für ok befunden habe.

Ganz kurze Finesse-Einheit am Viereck gabs dann auch noch, Billy war wieder aufgeregter als On Line, ließ sich aber durch klare Ansagen dann beruhigen.
Ganz der alte war er erst wieder beim Heimgehen am Putzplatz. Und 10 Minuten später war es für ihn kein Problem, sich ohne Seil aufs Viereck zu begeben und zu wälzen.

Spannender Tag heut! :-)

Dienstag, 18. Juni 2013

Puh, die Bremsen sind wirklich anstrengend. Normal ist das bei uns nicht so schlimm, aber dieses Jahr, durch die Feuchtigkeit + anschließende Monsterhitze momentan wachsen und gedeihen sie in Schwärmen. V.a. diese riiiesigen rotgestreiften!
Demgemäß war die Reiterei heut etwas mühsam, ganz abgesehen von der Hitze, die war dank stetem Lüfterl und von Dunst verdeckter Sonne bei uns am Berg gar nicht so wild. Aber die Konzentration, die war heut wenig vorhanden, sowohl bei mir als auch beim Billy.

Finesse: Ich hab versucht, Kreinbergs "Wiegetritte"-Übung zu machen. D.h. anhalten mit Sitz, was heute nicht so gut war wie ich das sonst kenne. Promptes Anhalten war überhaupt nicht möglich, Billy ging immer noch so einen SChritt, und noch einen, und noch einen, dazwischen ein bisschen Kopfgeschüttel, Aufgestampfe, noch ein Schritt.... da musste ich doch manchmal fester einwirken als mir lieb war. Aus dem Anhalten sollte eiiigentlich ein flüssiger Tritt mit einem Hinterbein nach hinten folgen, und daraus dann gleich wieder ein Antreten nach vorn. Das Antreten nach vorn war gut, aber das rückwärts schon wieder einmal eine Katastrophe. Hier kam zur Bremsenplage glaube ich noch ein "magichnicht". Trotzdem, ein paarmal machen wir diese Übung! Vom Schritt ins Halt-rückwärts-Step-Schritt und dann noch ein paarmal aus dem und in den Trab. Einmal arbeitete Billy richtig gut mit, und ich nahms zum Anlass und bin runter.

OnLine: Weil wir uns da letztens schwer getan haben, hab ich dann am Rückwärts aus Zone 5 gewerkt. Ich möchte langsam anfangen, Billy im Rückwärts zu lenken vom Boden aus. Er soll einfach immer auf mich zu treten. Das kapierte er so gar nicht, schwenkte den Hintern meist in genau die falsche Richtung, wirkte ich dann ein, wurde er hektisch. Es war einfach keine Konzentration möglich heute, und so hab ichs nach 2 Tritten gerade rückwärts, die ganz gut waren, gelassen. 2,3x haben wir aus Zone 3 back and over gespielt, in der Hoffnung dass er lernt, wann ich "weiche mit der Schulter" und wann ich "komm rückwärts" meine, denn das verwechselt er ja gern beim Liberty Spin.

Liberty: Genau, dann nahm ich noch das Seil ab und Billy war froh über die altbekannte Übung, drehte sich 2x wirklich super um sich selbst (ist der Groschen jetzt gefallen??), 3/4 davon waren korrekte HH-Wendung zu meiner Freude, und das wars dann auch schon.

Es gab noch eine kurzes nass Abrubbeln, was er sehr genossen hat, gemeinsam mit Bremsen-Stiche-Kratzen-an-Stellen-wo-Billy-nicht-hinkommt. Und dann zurück zu den Kumpels auf die Wiese :-)