Am Wochenende gabs bei uns einen kleinen Workshop mit Richard Thompson; Richard Thompson ist direkter Schüler von Buck Brannaman!
Ich konnte als Zuschauer mitmachen und hab wieder ein paar kleine feine Inputs bekommen. Nichts was man nicht schon eiiigentlich wissen würde, aber so Kleinigkeiten, die man immer wieder vergisst.
Richard machte als Übung mit den Teilnehmern das, was es bei Parelli als "Direct-Indirect-Rein-Ballett" gibt, vom Boden aus: Lateral biegen, die Hinterhand zum Untertreten bringen (Respekt vorm Innenschenkel), dann die Vorhand herumbringen (Respekt vorm Innenzügel), das Pferd wechselt die Seite mit der Nase an unserem Bauchnabel vorbei, dann die Vorhand weiter herumbringen, jetzt von der anderen Seite mit dem Seil am Hals(Respekt vorm Außenzügel), dann mit Hand an Sattellage (wo der jeweilige Sitzbeinhöcker wäre) und Schenkellage (Respekt vorm Außenschenkel).
Übungen vom Sattel aus waren Rückwärtsrichten in Übereinstimmung mit den Füßen, dann Rückwärtsrichten mit Richtungswechsel, also um die Kurve. Hier die kleinen aber wichtigen Feinheiten: Es ist immer das Bein am leichtesten und quasi ohne jeglichen "Kampf" beeinflussbar, das gerade den Boden verlassen hat. Und: diese Übung ist sehr "trust-building", denn beim Rückwärtsrichten "um die Ecke" sieht das Pferd nicht, wohin es tritt. Auch diese Übung gibt es bei Parelli, nennt sich "Back and over".
Es wurde auch mit einem Zügel geritten und dabei versucht, das Pferd trotzdem gerade zu halten und gerade anzuhalten sowie rückwärts zu richten;das stellte eine ganz schöne Herausforderung dar; muss ich auch einmal wieder probieren, mit einem Seil auf nur einer Seite zu reiten ;-). Wird sicherlich Lücken offenbaren. ;-)
Zum Schluss gab es noch ein wenig Stangenlabyrinth, wo die Teilnehmer und ihre Pferde sich selbst übertrafen :-)
Es war ein schöner Workshop bei herrlichem Herbstwetter mit einem tollen Instruktor, der hoffentlich nächstes Jahr uns auch wieder beehren wird :-).
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Montag, 28. Oktober 2013
Sonntag, 13. Oktober 2013
Billy und ich haben jetzt auch ein Roundpen! Cool für Liberty-Arbeit.
Also haben wir uns da am Wochenende einmal reinbegeben. Das Roundpen ist mitten im Offenstall einer der beiden Herden gelegen, die kommen dann aus ihren "Löchern" gekrochen, stellen sich am Zaun auf und haben Kinoprogramm ;-).
Wir haben am zügigen Umsetzen von Gangart-Änderungen gearbeitet und an Handwechseln. Immer wieder wollte Billy auch mal nach außen wenden, dann wende ich ihn einfach wieder zurück und probiere es gleich noch einmal diszipliniert und nach innen. Das hat gut geklappt. Nach einer etwas längeren Einheit am Samstag und einer nur noch sehr kurzen am Sonntag hatten wir 4 fliegende Galoppwechsel hintereinander (ich hätt mich ja auch mit Trab zufrieden gegeben, aber wenn Billy lieber galoppiert - bitteschön. Dann aber eben auch den Handwechsel).
Abgewechselt haben wir mit viel Friendly Game und ruhigem Stick-To-Me.
Ich war ein bisschen strenger als sonst, denn Billy führt sich schon wieder furchtbar auf beim Putzen, ziemlich rüpelig. Er drängelt, er schubst, er kriegt cholerische Anfälle und schnappt. Daher habe ich die Bodenarbeit vor das Putzen geschoben und sehr auf respektvolles Verhalten geachtet. Grantiges Kopfschlenkern in meine Richtung, nein danke. Nach innen drängeln oder knapp an mir vorbeischrammen - nein danke. Gras fressen während Ruhepause, bitte nein. Er wurde sehr focussiert (während er anfangs durch die vierbeinigen Zuschauer noch ziemlich abgelenkt war) und gleichzeitig sehr entspannt in der Mitte beim FG, und reagierte trotzdem noch zackig auf Änderungen des Energiepegels meinerseits, das war wirklich gut.
Die Konsequenz hat Wirkung gezeigt; Billy war nicht glücklich übers Putzen an bestimmten Stellen (dort kann ich ja dann auch Rücksicht nehmen), äußerte das aber wenigstens halbwegs höflich durch grantiges Schauen, statt gleich rüpelig zu rempeln, mich wegzudrängeln, oder herzubeißen.
Ich muss mich halt zusammenreißen und konsequent bleiben, wie immer ;-).
Also haben wir uns da am Wochenende einmal reinbegeben. Das Roundpen ist mitten im Offenstall einer der beiden Herden gelegen, die kommen dann aus ihren "Löchern" gekrochen, stellen sich am Zaun auf und haben Kinoprogramm ;-).
Wir haben am zügigen Umsetzen von Gangart-Änderungen gearbeitet und an Handwechseln. Immer wieder wollte Billy auch mal nach außen wenden, dann wende ich ihn einfach wieder zurück und probiere es gleich noch einmal diszipliniert und nach innen. Das hat gut geklappt. Nach einer etwas längeren Einheit am Samstag und einer nur noch sehr kurzen am Sonntag hatten wir 4 fliegende Galoppwechsel hintereinander (ich hätt mich ja auch mit Trab zufrieden gegeben, aber wenn Billy lieber galoppiert - bitteschön. Dann aber eben auch den Handwechsel).
Abgewechselt haben wir mit viel Friendly Game und ruhigem Stick-To-Me.
Ich war ein bisschen strenger als sonst, denn Billy führt sich schon wieder furchtbar auf beim Putzen, ziemlich rüpelig. Er drängelt, er schubst, er kriegt cholerische Anfälle und schnappt. Daher habe ich die Bodenarbeit vor das Putzen geschoben und sehr auf respektvolles Verhalten geachtet. Grantiges Kopfschlenkern in meine Richtung, nein danke. Nach innen drängeln oder knapp an mir vorbeischrammen - nein danke. Gras fressen während Ruhepause, bitte nein. Er wurde sehr focussiert (während er anfangs durch die vierbeinigen Zuschauer noch ziemlich abgelenkt war) und gleichzeitig sehr entspannt in der Mitte beim FG, und reagierte trotzdem noch zackig auf Änderungen des Energiepegels meinerseits, das war wirklich gut.
Die Konsequenz hat Wirkung gezeigt; Billy war nicht glücklich übers Putzen an bestimmten Stellen (dort kann ich ja dann auch Rücksicht nehmen), äußerte das aber wenigstens halbwegs höflich durch grantiges Schauen, statt gleich rüpelig zu rempeln, mich wegzudrängeln, oder herzubeißen.
Ich muss mich halt zusammenreißen und konsequent bleiben, wie immer ;-).
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Heute bin ich zum ersten Mal im neuen Stall FreeStyle geritten - mit Barebackpad und Knoti. Alles kein Problem, Billy hat sich wirklich schon richtig gut akklimatisiert. Ein bisschen mehr Go als gewöhnlich hat er noch, aber ich glaube das ist auch bald Geschichte; sonst fühlt er sich an wie immer.
Begonnen habe ich mit den ersten Online-Übungen von Karen Rohlf, ich möchte da wieder etwas einsteigen. Hab ich schon mal, dann irgndwie stecken geblieben.
Wir haben mit einem Friendly Game in Bewegung begonnen. Das war für Billy nun noch gar nicht in Ordnung. Es hat wirlich viele viele Runden gebraucht, bis er sich da richtig entspannt hat - und ich musste auch einiges an mir arbeiten und ausprobieren, bis die Energie ganz ganz draußen war und Billy kapierte, dass das String-Herumwacheln nichts bedeuten soll. Die Waage zwischen Energie-weg- und Energie-hoch funktioniert grad supergut, weil Billy aufmerksamer ist als sonst (noch ;-) ).
Dann weiter zur "Invisible Huma"-Übung. Dabei wird das Pferd auf einen Zirkel geschickt und man selbst bewegt sich mal aus dem Zentrum heraus, läuft mit dem Pferd mit, und bewegt sich wieder ins Zentrum zurück. Hat schlecht geklappt. Erstens hilfe, wo geht der Zirkel überhaupt entlang?? Das Viereck ist riesig ... Dann bremste ich Billy aus, wenn ich zu ihm hinging, obwohl ich wirklich bemüht war, alles an Energie rauszulassen, soweit möglich. Dafür folgte er mir dann brav, wenn ich wieder ins Zentrum zurückging. Wobei mir hier nicht klar ist, wie ich so ganz ohne Energie und unsichtbar in diesem Fall dem Pferd klarmachen soll, dass er draußen bleiben soll - denn sonst hab ich es ja ganz gern und "antrainiert", dass er auf Wegnehmen von Energie und Weggehen meinerseits mir folgen soll. Daher find ich die Übung in dieser Form noch etwas verwirrend.
Weiter zur nächsten Übung: Ins Anhalten schmelzen. Hier soll man aufs Pferd zu und es streicheln, bis es stehenbleibt. Mit dem Ziel, dass man es zum Anhalten bringen kann, wenn man nur daran denkt, es zu loben. Hm, wo ich das so schreibe, will ich denn das?? Muss ich überlegen. ;-) Billy hatte das jedenfalls schnell heraußen.
Danach bin ich noch FreeStyle geritten ohne großen Plan und Ziel, ich wollte ja nur mal austesten, wie er denn nun so drauf ist. Ich bin auch schon richtig lange nicht mehr ohne Sattel geritten ;-). Alles bestens. Wir haben Übergänge geübt, möglichst ohne Zügel, auch ein wenig Rückwärts, galoppiert bin ich auch. Ein paar Trabstangen haben wir mitgenommen, ich mich bemüht, ohne Zügel zu lenken, ob das hier noch so funzt. Ja, tuts!
Einmal dann aus einem Rückwärts angaloppiert, das war so toll, dass ich gleich abgesessen bin - end of session :-)
Begonnen habe ich mit den ersten Online-Übungen von Karen Rohlf, ich möchte da wieder etwas einsteigen. Hab ich schon mal, dann irgndwie stecken geblieben.
Wir haben mit einem Friendly Game in Bewegung begonnen. Das war für Billy nun noch gar nicht in Ordnung. Es hat wirlich viele viele Runden gebraucht, bis er sich da richtig entspannt hat - und ich musste auch einiges an mir arbeiten und ausprobieren, bis die Energie ganz ganz draußen war und Billy kapierte, dass das String-Herumwacheln nichts bedeuten soll. Die Waage zwischen Energie-weg- und Energie-hoch funktioniert grad supergut, weil Billy aufmerksamer ist als sonst (noch ;-) ).
Dann weiter zur "Invisible Huma"-Übung. Dabei wird das Pferd auf einen Zirkel geschickt und man selbst bewegt sich mal aus dem Zentrum heraus, läuft mit dem Pferd mit, und bewegt sich wieder ins Zentrum zurück. Hat schlecht geklappt. Erstens hilfe, wo geht der Zirkel überhaupt entlang?? Das Viereck ist riesig ... Dann bremste ich Billy aus, wenn ich zu ihm hinging, obwohl ich wirklich bemüht war, alles an Energie rauszulassen, soweit möglich. Dafür folgte er mir dann brav, wenn ich wieder ins Zentrum zurückging. Wobei mir hier nicht klar ist, wie ich so ganz ohne Energie und unsichtbar in diesem Fall dem Pferd klarmachen soll, dass er draußen bleiben soll - denn sonst hab ich es ja ganz gern und "antrainiert", dass er auf Wegnehmen von Energie und Weggehen meinerseits mir folgen soll. Daher find ich die Übung in dieser Form noch etwas verwirrend.
Weiter zur nächsten Übung: Ins Anhalten schmelzen. Hier soll man aufs Pferd zu und es streicheln, bis es stehenbleibt. Mit dem Ziel, dass man es zum Anhalten bringen kann, wenn man nur daran denkt, es zu loben. Hm, wo ich das so schreibe, will ich denn das?? Muss ich überlegen. ;-) Billy hatte das jedenfalls schnell heraußen.
Danach bin ich noch FreeStyle geritten ohne großen Plan und Ziel, ich wollte ja nur mal austesten, wie er denn nun so drauf ist. Ich bin auch schon richtig lange nicht mehr ohne Sattel geritten ;-). Alles bestens. Wir haben Übergänge geübt, möglichst ohne Zügel, auch ein wenig Rückwärts, galoppiert bin ich auch. Ein paar Trabstangen haben wir mitgenommen, ich mich bemüht, ohne Zügel zu lenken, ob das hier noch so funzt. Ja, tuts!
Einmal dann aus einem Rückwärts angaloppiert, das war so toll, dass ich gleich abgesessen bin - end of session :-)
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Wir üben ein bisschen unsere Basics, solange es abends halt jetzt finster ist. Der neue Reitplatz hat (noch) kein Licht, aber der Pferdeauslauf ist beleuchtet und eignet sich hervorragend für kleine Übungen.
Kürzlich im No Worries Magazin aufgeschnappt: Pferd an der Schnauze herumführen; bei Parelli gibt es ja "leading by the chin". Irgendwann mal versucht, aber das sind so die kleinen Dinge, die manchmal langweilig sind und man deshalb dann wieder sein lässt. Also hab ich mich auf diese Variante des Porcupine Game heute geübt.
Mir war klar, dass sich hier Lücken auftun werden ;-). Tatsächlich schätzte Billy anfangs gar nicht, dass ich ihm überhaupt die Hand ans Kinn und eine auf die Nase legte, es dauerte ein Weilchen, bis er Abwehrreaktionen sein ließ und sich da überall schön entspannt streicheln ließ. Dann begann ich mit etwas Druck, ihn in meine Richtung zu ziehen. Das ging dann wiederum sehr schnell bis zum ersten Schrittchen. Stop und wieder Streicheln. Wieder Druck bis zu einem Schrittchen. War schon weniger nötig. Wieder streicheln. 2 Schrittchen. 3 Schrittchen. Andere Richtung. Verschiedene Richtungen. Ich dann in Zone 2, in die gleiche Richtung wie Billy schauend.
In 5 Minuten konnte ich ihn am Kinn überall hinführen.
Dazwischen auch ein bisschen rückwärts.
10 Minuten und fertig, Billy durfte sich wieder mit den wichtigen Dingen dieser Welt beschäftigen. Hat die Heuraufe noch offen um diese Zeit? Oder wie schmeckt eigentlich ein Esel?
Kürzlich im No Worries Magazin aufgeschnappt: Pferd an der Schnauze herumführen; bei Parelli gibt es ja "leading by the chin". Irgendwann mal versucht, aber das sind so die kleinen Dinge, die manchmal langweilig sind und man deshalb dann wieder sein lässt. Also hab ich mich auf diese Variante des Porcupine Game heute geübt.
Mir war klar, dass sich hier Lücken auftun werden ;-). Tatsächlich schätzte Billy anfangs gar nicht, dass ich ihm überhaupt die Hand ans Kinn und eine auf die Nase legte, es dauerte ein Weilchen, bis er Abwehrreaktionen sein ließ und sich da überall schön entspannt streicheln ließ. Dann begann ich mit etwas Druck, ihn in meine Richtung zu ziehen. Das ging dann wiederum sehr schnell bis zum ersten Schrittchen. Stop und wieder Streicheln. Wieder Druck bis zu einem Schrittchen. War schon weniger nötig. Wieder streicheln. 2 Schrittchen. 3 Schrittchen. Andere Richtung. Verschiedene Richtungen. Ich dann in Zone 2, in die gleiche Richtung wie Billy schauend.
In 5 Minuten konnte ich ihn am Kinn überall hinführen.
Dazwischen auch ein bisschen rückwärts.
10 Minuten und fertig, Billy durfte sich wieder mit den wichtigen Dingen dieser Welt beschäftigen. Hat die Heuraufe noch offen um diese Zeit? Oder wie schmeckt eigentlich ein Esel?
Montag, 7. Oktober 2013
Billy ist seit einigen Tagen Tag und Nacht in der Herde. Wir haben ihm ausführlich alle Futterstationen, Wasser usw. gezeigt. Bei der Gemeinschafts-Heuraufe darf er noch nicht so richtig mitfressen, aber er schleicht sich dann eben nachher hin, wenn die anderen vollgefressen dösen.
Alles ist noch aufregend, aber langsam fasst sich Herr Billy wieder. Die Schafe sind schon seine Freunde, er schnofelt sie freundlich an und freut sich diebisch, wenn sie vor ihm davonlaufen. Wenigstens welche, die er wegschicken kann statt umgekehrt ;-).
Ich bin auch wieder ein wenig geritten und freue mich über das viele Go ;-). Und gleichzeitig wundert es mich, dass Figuren Reiten Billy echt entspannt. Scheinbar sind die "Dressur-Drills" wie Schaukel, Slalom, Volten usw. beim Kreinberg-Kurs so tief ins Hirn gedrungen, dass sie als altbekannte Muster wirklich Entspannung auslösen. Der Trab ist noch etwas geeilt, aber 2-3 Runden auf dem Riesen-Viereck, dann wird das auch schon langsamer; und wir haben sogar ein frisches Galöppchen gewagt; geniales Angaloppieren, ich dachte nur "jetzt" und Billy galoppierte, ließ sich aber ebenso leicht auch wieder in den Schritt bringen.
Ganz toll und brav.
Nur beim Putzen zappelt er noch sehr viel herum. Er beginnt bereits jetzt vermehrt an der kleinen Herde zu kleben, weigert sich z.B. kurz, den Auslauf zu verlassen usw. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn er langsam die Überzeugung gewinnt, dass ich ihn nicht gleich wieder aus der neuen Familie rausreiße. Das mit Kurs und direkt danach Umzug war vermutlich doch ein bisschen viel auf einmal bzw. hintereinander...
Alles ist noch aufregend, aber langsam fasst sich Herr Billy wieder. Die Schafe sind schon seine Freunde, er schnofelt sie freundlich an und freut sich diebisch, wenn sie vor ihm davonlaufen. Wenigstens welche, die er wegschicken kann statt umgekehrt ;-).
Ich bin auch wieder ein wenig geritten und freue mich über das viele Go ;-). Und gleichzeitig wundert es mich, dass Figuren Reiten Billy echt entspannt. Scheinbar sind die "Dressur-Drills" wie Schaukel, Slalom, Volten usw. beim Kreinberg-Kurs so tief ins Hirn gedrungen, dass sie als altbekannte Muster wirklich Entspannung auslösen. Der Trab ist noch etwas geeilt, aber 2-3 Runden auf dem Riesen-Viereck, dann wird das auch schon langsamer; und wir haben sogar ein frisches Galöppchen gewagt; geniales Angaloppieren, ich dachte nur "jetzt" und Billy galoppierte, ließ sich aber ebenso leicht auch wieder in den Schritt bringen.
Ganz toll und brav.
Nur beim Putzen zappelt er noch sehr viel herum. Er beginnt bereits jetzt vermehrt an der kleinen Herde zu kleben, weigert sich z.B. kurz, den Auslauf zu verlassen usw. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn er langsam die Überzeugung gewinnt, dass ich ihn nicht gleich wieder aus der neuen Familie rausreiße. Das mit Kurs und direkt danach Umzug war vermutlich doch ein bisschen viel auf einmal bzw. hintereinander...
Freitag, 4. Oktober 2013
Wenn im Blog ganz wenig los ist, heißt das, dass es wohl im "real life" umso mehr drunter und drüber geht.
Genauso ist es bei uns...
Billy und ich waren für eine ganze Woche auf der Alm bei einem weiteren Kurs bei Peter KReinberg - der leider für die nächsten 2 Jahre einmal der letzte gewesen sein wird :-(. 2014 keine Kreinberg-Kurse in Österreich :-(.
Tja, und nach dem Kurs - ..... zog Billy um :-) ! Seit ein paar Tagen haust er in einem wahren Paradies, auch wenn er das - aufgrund noch nicht vollständig vollzogener Integration in seine neue Pferdefamilie - noch nicht so recht einsehen will und mir manchmal mit stressbedingten cholerischen Anfällen - ähnlich wie anno dazumal, als ich ihn bekam -das Leben manchmal schwerer macht als nötig ;-). Aber Frauli lässt sich nach 6 Jahren Lehrzeit nun nicht mehr so leicht gegen den Putzstand quetschen und hat, wenn schon nicht die Emotionen manchmal 100%ig im Griff, so doch zumindest meistens einen Plan im Kopf.
Gestern sind wir zum ersten Mal auf unserem neuen Reitplatz geritten, bisher hab ich nur Bodenarbeit gemacht. Wir sind nun umgeben von fremden, noch dazu seltsam anmutenden Pferden auf der einen Seite und noch viel aufregenderen Schafen, die bimmeln, auf der anderen. Während ich beim Putzen noch konsequent durchgreifen musste, war Billy dann beim Reiten ein Engerl und hat sich zu meinem ERstaunen sogar dabei entspannt, als ich einfach stur Muster ritt, auf die er sich konzentrieren musste.
So zwei Übungen aus dem Kreinberg-Kurs: Slalom mit Umstellen und jeweiliger Innenbiegung, und dann Slalom ohne Umstellen, mit abwechselnder Innen- und Außenbiegung. Billy macht sich dabei immer besser.
Schließlich ließ ich ihn auch noch traben, meine Güte ist da viel Platz! Und ein Zaun (bisher hatten wir ja keinen ;-) ). Er musste mein Tempo gehen, durfte sich aber so einfach ohne viel Anforderung zwischendurch auslaufen, während ich mich darauf konzentrierte, das Fußen der Beine zu fühlen und mal so, mal so, den jeweils anvisierten Fuß zum leichttraben zu "erwischen". Auch eine Kreinberg-Übung, bei der man sich ja auch toll selbst beschummeln kann, durch kurzes Runterlinsen ;-)
Genauso ist es bei uns...
Billy und ich waren für eine ganze Woche auf der Alm bei einem weiteren Kurs bei Peter KReinberg - der leider für die nächsten 2 Jahre einmal der letzte gewesen sein wird :-(. 2014 keine Kreinberg-Kurse in Österreich :-(.
Tja, und nach dem Kurs - ..... zog Billy um :-) ! Seit ein paar Tagen haust er in einem wahren Paradies, auch wenn er das - aufgrund noch nicht vollständig vollzogener Integration in seine neue Pferdefamilie - noch nicht so recht einsehen will und mir manchmal mit stressbedingten cholerischen Anfällen - ähnlich wie anno dazumal, als ich ihn bekam -das Leben manchmal schwerer macht als nötig ;-). Aber Frauli lässt sich nach 6 Jahren Lehrzeit nun nicht mehr so leicht gegen den Putzstand quetschen und hat, wenn schon nicht die Emotionen manchmal 100%ig im Griff, so doch zumindest meistens einen Plan im Kopf.
Gestern sind wir zum ersten Mal auf unserem neuen Reitplatz geritten, bisher hab ich nur Bodenarbeit gemacht. Wir sind nun umgeben von fremden, noch dazu seltsam anmutenden Pferden auf der einen Seite und noch viel aufregenderen Schafen, die bimmeln, auf der anderen. Während ich beim Putzen noch konsequent durchgreifen musste, war Billy dann beim Reiten ein Engerl und hat sich zu meinem ERstaunen sogar dabei entspannt, als ich einfach stur Muster ritt, auf die er sich konzentrieren musste.
So zwei Übungen aus dem Kreinberg-Kurs: Slalom mit Umstellen und jeweiliger Innenbiegung, und dann Slalom ohne Umstellen, mit abwechselnder Innen- und Außenbiegung. Billy macht sich dabei immer besser.
Schließlich ließ ich ihn auch noch traben, meine Güte ist da viel Platz! Und ein Zaun (bisher hatten wir ja keinen ;-) ). Er musste mein Tempo gehen, durfte sich aber so einfach ohne viel Anforderung zwischendurch auslaufen, während ich mich darauf konzentrierte, das Fußen der Beine zu fühlen und mal so, mal so, den jeweils anvisierten Fuß zum leichttraben zu "erwischen". Auch eine Kreinberg-Übung, bei der man sich ja auch toll selbst beschummeln kann, durch kurzes Runterlinsen ;-)
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