you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Dienstag, 29. April 2008

Wieder beim Pferdchen gewesen.

Bin irgendwie frustriert.
Ich darf den Herrn jetzt putzen, dafür nicht mehr satteln. Das war bisher problemlos! Sattel gezeigt, er "ach so, das ist DIESES Ding!", Sattel hochgehoben und ohne dass er mit dem Ohr gezuckt hätte draufgelegt, gegurtet (auf ETappen natürlich), fertig.
irgendwann gings los, dass er beim Gurten anfing wegzuschlendern.
Vorgestern ging er erstmals schon beim Satteln weg, und gestern hat er sich wieder mal auf extrem gewehrt (so wie bisher beim Putzen): sprich: Sattel gezeigt (das war i.O.), dann hochgehoben --> *schnapp*, *beiß*, *droh*.

Ich hab dann halt CG rund um den Sattel, SQG am Sattel vorne und hinten vorbei, PG mit dem SAttel etc. gespielt. ER hat definitiv keine Angst. Hochheben und drauflegen durfte ich ihn aber immer noch nicht.

Gut, dann das Pad vom Sattel abmontiert. Nur mit Pad gespielt, herumgewachelt, 7 Games mit draufliegendem Pad. Anfangs beißen und drohen und versuchen das Pad zu fressen, aber nach einer Weile ging das wenigstens ohne Probleme.
Gut, Sattel wieder genommen, wieder hochgehoben --> nichts, keine Reaktion. Sattel draufgelegt - nichts, keine REaktion. Rolling Eyes

Aha. Sattel wieder runtergenommen, wieder hochgehoben: *droh* *beiß* *schnapp*. Ich verstehs nicht wie ein Schlosshund weinen .

Ich dachte es ist auf jeden Fall LB und nicht RB (dachte an die Episode von meinen neuen Level-2-DVDs, wo's um "Solving Problems" geht - da ist ein Wallach, den Linda als LB einstuft und meint, erst mal quasi die Dominanz klären und dann akzeptiert er alles was sie macht). Also hab ich dann noch geführt und habe verlangt, dass er rückwärts geht, wenn ich rückwärts gehe (recht schwierige Übung, macht er nicht gerne), habs aber sehr vehement eingefordert (Phase 1 stehenbleiben und mein eignes Gewicht nach hinten verlagern und dann rückwärts gehen, Phase 2 das Seil etwas bewegen, damit das Knotenhalfter Impulse auf die Nase gibt, Phase 3 Ellbogenblocker und leichtes "nach hinten ausschlagen" meinerseits, Phase 4 Jumping Jacks und mit dem STick um mich wacheln). Es hat überraschend gut funktioniert. Haben wir 2, 3x gemacht.
Dann nochmal versucht zu satteln. Ging kaum besser, aber ich bin dran geblieben, bis er es mir erlaubt hat.

Dann FG mit Sattel (ohne Gurten), Sattel wieder runter und fertig.

Und dann hab ich beim FG noch'n komischen Knubbel entdeckt traurig irgendwo beim Oberschenkel innen ganz oben, neben Schlauchtasche - es war knubbelig und warm und rundherum sehr hart, das Gewebe. Keine Ahnung, was das wieder ist... vor einem Monat hatten wir eine Phlegmone, die sich bis ca. dort rauf gezogen hat, dann haben ihm die Kriebelmücken den Schlauch zerstochen, dass alles anschwoll und wieder der TA kommen musste, und nun das... sieht fast aus wie Wildes Fleisch? Aber woher? völlig verwirrt Weh schien es nicht zu tun, das zeigt er ja immer gleich an, aber trotzdem: Nich schon wieder Tierarzt wie ein Schlosshund weinen .

Bin recht frustriert.... traurig

Montag, 28. April 2008

Habe das ganze Wochenende mit meinem LEvel 2 verbracht Die Zunge rausstrecken - toll! Smile. Ich wünschte ich hätts mir früher gekauft... bzw. hätten sie ruhig einiges von dem Theorieblock am Anfang in den Level 1 tun können, da hätt ich einiges davon gebrauchen können!

Habe auch festgestellt, dass ich, da ich mich ja so lange nicht weitergetraut habe, von mir aus einige Dinge vom Level 2 mit reingebracht habe - die Spiele spielte ich schon tw. mit "obstacles", das werde ich noch intensivieren.
Handwechsel im SChritt im Zirkel haben wir auch shcon gemacht und seeehr gut hingekriegt.
Die Übergänge muss ich richtig viel üben, sicher.

Also: jede Menge neues zu tun *juchui*.

Und ach ja, die letzten paar Male hatte sich mein Putzproblem erledigt. ER ließ sich brav putzen (es sei denn, ein anderes PFerd / ein anderer Mensch betritt den Putzplatz), überall. Ich habe nicht besonders lang geputzt, weil ich nicht herausfordern wollte, dass er gelangweilt wird und dann erst recht wieder grantelt, sondern dass ich aufhöre, solange er ruhig und entspannt dabei ist! Ist gelungen!

Nach dem ganzen Theorie-Block vom Level 2 habe ich auch wieder mein "get my horse" revidiert und mache es besser. 25ha Weiden und großer Offenstall-Auslauf sind halt erschwerte Umstände, um ein PFerd aufmerksam zu machen und zu überzeugen, dass es in meiner Gesellschaft besser ist als in 25ha Grasland *g*. Ob er mich jemals am Zaun erwarten wird weiß ich nicht, aber am Wochenende hab ich wirklich lange gewartet, bis er mir erlaubt hat, zu ihm zu gehen und Halfter anzulegen.
Andere Pferde verscheuchen geht immer gut, da kann ich immer punkten (meiner lebt mit 20 anderen und ist rangletzter - gibt also genug GElegenheit).
Wir waren auch immer wieder zwischendurch grasen, spazieren, ... habe z.B. eine kurze Übung am Viereck gemacht, dann gingen wir ums Eck grasen, dann am Weg eine kurze ÜBung, zusammen zur Sattelkammer geschlendert, gesattelt, zur Halle geschlendert, dazwischen gegrast, bisschen gespielt in der Halle, wieder zurück zum Gras.

Ich glaub es hat ihm gut gefallen, das Wochenende Ironie Momentan ist er ein richtig zuckersüßer Bub! verliebt

Freitag, 25. April 2008

Habe gestern mein Level 2 gekriegt doing doing

Die Reitsachen sind natürlich noch in weiter Ferne, aber die Bodendinge kann ich mal langsam anfange auszuweiten!

*juchui*
WErd mich am Wochenende den DVDs und den Büchlein widmen...

Montag, 21. April 2008

Die letzten paar Male habe ich hauptsächlich die 7 Games gespielt, wobei ich langsam anfange, die ersten recht rasch durchzuspielen.

Das Putzen habe ich z.Zt wieder auf den Putzplatz verlegt. Es ging gut! I
Habe mit kurzen, festen STrichen das Winterfell rausgebürstet mit dem Gummistriegel. Er ließ es sich überall gefallen, auch am Bauch und den sonstigen "heiklen" Stellen.
Eins ist mir noch aufgefallen: ich glaube, dass das Gegifte und Gezicke auftritt (oder vermehrt auftritt), wenn 1) auch andere Pferde anwesend sind am Putzplatz, auch wenn die sehr weit weg sind (deutlich außer Reichweite) und wenn 2) andere Leute an uns vorbeigehen, ganz zu schweigen, wenn ich mit anderen rede (ich bin ohnehin kein großer Plauderer, aber hallo sagen wird man ja dürfen).
Hat jemand dazu eine Idee? Eifersucht? wacko Nicht nötig, er hat meine volle Aufmerksamkeit, auch wenn andere da sind... Futterneid? Die andern Pferde werden nicht immer gefüttert (manchmal schon, dann verstehe ich auch den Grant...).
Es wird auch immer deutlicher, dass er mich als Bezugsperson besser und entspannter duldet oder akzeptiert als andere - "fremde" Personen (also die anderen Pferdebesitzer) giftet er so gut wie ausnahmslos an, wenn sie vorbeigehen; anfassen brauchen die gar nicht versuchen. nein

Weiters habe ich jetzt schon ein paarmal geübt, alle Hufe von einer Seite auszukratzen. Vorne geht das shcon ganz gut. Hinten wage ich mich noch nicht so richtig heran (wir haben eine sehr schwierige Huf-Hebe-Vorgeschichte, er hat bis vor kurzem noch gerne gezielt und mit Schmackes ausgetreten hinten), weil es mir etwas unheimlich ist, um den mir näheren Fuß herumzugreifen und den anderen zu fordern. Es würde sicher gehen, aber ich fühle mich nicht gut dabei. nein Ich werde mich an diese Aufgabe langsam herantasten.

Die Spiele 1,2 und 3 gehen jetzt schon ganz gut. Porcupine Game bestehe ich jetzt immer wieder auf der Vorhand - das gefällt ihm aber so ganz und gar nicht. Es ist die einzige Übung, wo er sich richitg wehrt, in den STick beißt etc. Ich versuche trotzdem dran zu bleiben (gar nicht so einfach Rolling Eyes ) und meistens weicht er schließlich ein Schrittchen.
Bei PG rückwärts und Hinterhand fordere ich jetzt immer mehr Tritte - da war ich bisher zu lasch und habe mich meist schon mit dem ersten Tritt zufrieden gegeben.
Das DG funktioniert rückwärts und bei der Hinterhand wirklich bestens. V.a. die Hinterhand geht wirklich schon auf bloßen Blick, auf beiden SEiten. Toll! Vorhand ist auch hier am schwierigsten, aber noch besser als PG.

Das CG ist weiterhin gut! Ich muss ihn meistens ein, zweimal daran erinnern, dass das Seil noch länger ist, aber er behält brav Gangart und Richtung bei. Er ist sehr aufmerksam und wartet richtig gespannt ab, in welche Richtung es denn jetzt losgeht.

Yo-Yo baue ich meistens zwischen dem CG ein. Auch hier fordere ich jetzt immer mehr Schritte auf einmal, es wird langsam etwas flüssiger. Allerdings merkt man, dass es ihn manchmal noch sehr unter Druck setzt (er zeigt seine Ticks...). Daher gibt es dazwischen dann meistens sehr viel FG.

Sideways geht jetzt an der Viereck-Umrandung nach links schon sehr sehr gut, nach rechts habe ich letztens auch erstmals vorne und hinten gleichzeitig Seitwärts-Tritte bekommen. An der Wand in der Halle ist es noch schwierig, da hat er Probleme.

Squeeze: Nachdem ich endlich kapiert habe, wie das richtig funktionieren soll, zeigen sich hier auch mehr Baustellen dupdidupdidu . Ich übe es gern im Gelände an Pfützen, das gestaltet sich aber oft schwierig, allerdings hab ich es mal geschafft, dass er mitten in der Pfütze stehenbleibt. Ist das nun ein Erfolg (er mag ja eigentlich gar nicht reintreten) oder ist es schlecht, wenn er im Squeeze stehenbleibt? Ich habe ihn doch gelobt, weil in dem Fall ja die Berührung mit dem Wasser im Vordergrund steht, nicht die Enge (eng wars dort nicht, er hätte (hat er ja auch *g* davor einige Male) rundherum gehen können).

Gut, dann kommen die größeren Baustellen:
Offenbar hat mein Pferdi doch Probleme mit dem Satteln. Oder besser: Mit dem Gurten (obwohl am 1. Loch so locker, dass er ihn sich vermutlich ausziehen könnte). Ich sattle und gurte mitten in der Halle, SEil nur über dem Arm. Satteln geht meist gut, er steht still, aber wenn ich den Gurt zumachen will, geht er los. Nicht hektisch, er setzt sich einfach nur in Bewegung, 1,2 Schritte. Ich hab dann den Gurt einfach nur gehalten und bin mitgegangen. Stand er still, ließ ich den Gurt wieder hinunter und machte FG. Ist das richtig so? Bis er mal still stand, dann gurtete ich ins 1. Loch und lobte ausgiebig.

Die richtigen Probleme kommen beim Aufsteigen. Von einer Aufsteighilfe aus ging es früher auch problemlos. Der Reiter auf dem Rücken ist ihm dann auch recht egal. Es geht denke ich mehr um die unangenehme einseitige Belastung.
Versuche ich es von der Aufsteighilfe (Stuhl), macht Pferdi wunderschön 1,2 Seitwärtstritte und stellt sich ÜBER den Stuhl (sodass der dann meist mit der Lehne unter dem Bauch festklemmt). Eine faszinierende Art und Weise, mich vom Stuhl zu verdrängen. Weil der recht wacklig steht, kann ich meinen rAum da viel schwerer verteidigen. Pferdi stellt sich übrigens auch dann schützend über diesen STuhl, wenn er allein mit ihm in der Halle ist. völlig verwirrt Ich hab so ein Verhalten noch nie gesehen bei einem Pferd.
Versuche ich es von unten, kann ich den STeigbügel bis zu einem bestimmten Zug belasten. Steige ich in normaler Geschwindigkeit auf (drücke mich also vom Boden ab), hat er deutlich ein Problem damit. ER hat auch deutlich ein Problem, wenn ich den STeigbügel ruckartig nur mit der Hand belaste. Osteopathisch wurde er übrigens erst durchgecheckt -eigentlich dürfte nix weh tun. Allerdings ist er natürlich noch recth unbemuskelt...
Tja, was tun, jemand Ideen? völlig verwirrt
Ich mache mal das Fuß-in-den-sTeigbügel-Stellen zum FG. Ok, das ging recht gut. Ebenso das belasten des Steigbügels nach und nach. Wenn er sich bewegte, ließ ich den Druck drauf, bis er stehenblieb, dann gab ich nach. Hoffentlich richtig so.
Wirklich zum Aufsteigen bin ich also wieder nicht gekommen.

Naja, wird schon werden, gut Ding braucht Weile. Nur manchmal frage ich mich, ob das langwierige Üben nicht dann erst recht in schlechter Erinnerung bleibt- schlechter als ein schnelles raufschwingen in den Sattel.
Ich muss sagen, dass ich diese Übung bei Parelli, erst mal auf einer SEite hängend (ok, man soll sich schon ausbalancieren, ich weiß, aber trotzdem muss in dem Moment eine Seite deutlich mehr Gewicht tragen), nicht so prickelnd für den Pferde-Rücken finde. Ich bilde mir auch ein, dass das GEgifte meines Pferdes (er zeigt ja immer deutlich, wenn was nicht passt) schlimmer geworden ist, seit ich vermehrt übe - anfangs, als ich mich einfach (z.B. beim Satteltesten) einfach raufgeschwungen habe, ohne drüber nachzudenken (er kannte es ja auch vom Vorbesitzer), rührte er kein Ohr dabei, blieb auch stehen. Je mehr ich damit herumtue, desto unangenehmer scheint es ihm zu werden...

Sonntag, 13. April 2008

Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal seit Monaten wieder 'ne Stunde bei meiner Trainerin.
Ich war ein bisschen enttäuscht. Mir fehlt da immer noch ein Konzept. Hätte ich nicht das Heimstudium, wüsste ich eigentlich überhaupt nicht, worums eigentlich geht. Mit dem Heimstudium hab ich enorme Fortschritte gemacht (für mich selbst jetzt hauptsächlcih - aber so solls ja sein im Level 1!).

Sie ist toll mit den Pferden, aber ein planvolles, systematisches, langfristig aufbauendes Programm mir darzulegen, das schafft sie nicht (ich glaube schon, dass sie es für sich im Kopf hat, aber sie verräts mir quasi nicht).
Aber da sie natürlich schon meine Fehler im Umgang bei den einzelnen Spielen sieht, ist das besser als nichts.
Über Trainerwechsel denke ich natürlich nach, aber so einfach ist das nicht nein .

Na gut, jedenfalls haben wir mit Stangen gearbeitet, etwas Schulterherein an der Hand probiert (eher Schultervor). Sie konnte mir hier z.B. nicht wirklich helfen, mein Pferd vorwärts zu bringen (größtes Problem: Vorwärts aus Zone 3 quasi).
DAnn etwas CG über die Stangen, im Schritt und Trab, das ging sehr gut. Sie gab mir einen guten Tip, was zu tun ist, wenn der Kleine anfängt rückwärts zu ziehen (macht er, wenn er nicht mehr mag) - hier soll ich zuerst die Nase rausbringen, nicht gleich auf die Shculter konzentrierern, was ich meistens tue.

Wir haben auch das Putzplatz-Problem beredet. Interessanterweise hat mein Kleiner das Abwehrverhalten direkt demonstriert, als ich stand und ihm den Arm über den Rücken legte - 3 Minuten standen wir so und redeten, dann gings los mit Zähne fletschen, Hinterbein drohend heben etc. Genau wie am Putzplatz. Sekunden später - Wieder dösen. Viel helfen konnte sie mir auch nicht, meinte nur ich reagiere ohnehin richtig, wenn ich das Beißen zwar abwehre, aber trotzdem "dran" bleibe, also nicht weiche. Dass ich dann loslasse und ihn in Ruhe lasse, wenn er wieder entspannt und freundlich schaut, fand sie auch richtig.

Nun ja, alles keine große Hilfe. Rolling Eyes

Dienstag, 8. April 2008

Pferdchen war heut ganz besonders toll! Wirklich, alles klappte, Pferdi und ich waren beide guter Laune, es gab kein Gifteln (naja, fast Die Zunge rausstrecken ) und keine Abwehr, im Gegenteil, er bemühte sich sehr (und hat entsprechend viel Lob und Pausen gekriegt).

Es wurden grade unsere zwei neuen Pferde erstmals eine halbe Stunde zur Herde gelassen - dementsprechend herrschte ordentlich Action. Meiner nutzte die Gunst der STunde, ließ die andern toben und ließ sich das Heu an der Raufe schmecken - sehr kluges Pferdchen Die Zunge rausstrecken
Er kam anstandslos mit.

Ich ging direkt aufs Viereck und begann die ersten drei Spiele durchzuspielen. Ich war richtig überrascht, wie gut das heute wieder ging - PG + DG brauchten höchstens Phase 2, er ging (für unsere Verhältnisse) zügig rückwärts und wich aus (rückwärts ist oft besonders schwierig und "zäh"). Es gab viel Lob und viel FG.
Ich beschloss die Spiele weiter durchzuspielen, machte CG, dazwischen YoYo und ging dann über zum SQG, das ja erst am Anfang steht.
Ich baute zwei Hütchen am Hufschlag auf. Er ging anstandslos durch und drehte auch gleich wieder um, aber ihn am Hufschlag zu halten - ich weiß - trotz anderem Thread - noch immer nicht, wie das funktionieren soll. Der Stick ist dazu irgendwie in meiner falschen Hand. Außerdem bleibt PFerdchen, kaum dass er die Engstelle passiert hat, gleich stehen - wie weiter treiben völlig verwirrt .

Etwas, was auch noch nicht so gut funktioniert, ist das Führen und Lenken aus Zone 3. Ihr wisst schon, wo man mittels Klopfen mit dem Stick das Pferd in Bewegung setzen soll und dann sowohl nach außen als nach innen wenden soll. Hier wird mein Kleiner leicht stinkig (jemand eine Erklärung? Es muss die Führposition sein, nicht der STick). Er ist sehr schwer in GAng zu bringen so, manchmal macht er eine Hinterhandwendung auf mich zu (d.h. versucht mich mit der Schulter weg zu rempeln) - stehe ich evtl. zu nah dran? Weiß jemand, wie viel Abstand man haben sollte? Wendungen nach außen gehen halbwegs, aber auch hier ist der Kleine eher stinkig.
Trotzdem gelang uns ein "Slalom" (verdient die Bezeichnung eher wenig, aber naja) rund um Hütchen.

Zur Belohnung ging ich noch eine kurze Runde spazieren, wo der Kleine sehr brav war. Wollte zwar dauernd die Nase ins Gras stecken, aber es ging halbwegs, ihn davon abzuhalten, dafür durfte er nachher an einem besonders schönen Grasstück extra und mit Aufforderung fressen.
Der Versuch, das SQG an einer Pfütze anzuwenden endete mit meinem Pferd auf der Böschung - aber immerhin, der einfachere Weg wäre gewesen, mich umzurennen - braver Kleiner.
Sonst begegneten uns noch Rehe - die mein Kleiner freudig begrüßte, die Rehe waren davon nicht so angetan *g*.

Schön war das heute Smile

Sonntag, 6. April 2008

Heute schon sehr früh im Stall. Pferdis hatten gerade frisches Heu gekriegt. Weil es mir leid tat, dass ich meinen Kleinen davon gleich wieder wegholen soll (Heu gibts zwar rund um die Uhr, aber frisch is frisch, gelle? Ironie ), hab ich halt ein Weilchen mit ihm gemeinsam "gefressen".
Nach einer Weile ließ er sich dann brav aufhalftern und kam ohne Zögern mit, sehr schön.

Putzen: diesmal gleich wieder am Viereck begonnen, und kein Problem.

Dann die Spiele begonnen, v.a. das Driving Game vorne und hinten wiederholt, weil ich zum Sideways übergehen wollte. Ich hab mir das Ganze nochmal in den Büchlein durchgelesen und hab versucht, es genauso umzusetzen. Bin an der Viereckbegrenzung entlang gegangen, Pferd neben mir, mit anständig Abstand, weil ich halt nie weiß ... Rolling Eyes und dann langsam vor mich geholt, dabei weitergegangen und mit dem Stick abwechselnd hinten und vorne á la Scheibenwischer auf den Boden getippt. Hinten hat er sofort Seitwärtsschritte gemacht, vorne musste ich aufpassen, dass er nicht über die Viereckumgrenzung (ist nur ganz flach) steigt - aber dann ging er einige Schritte zur Seite, ohne sich aufzuregen - an der Hallenwand hat er sich da ja wirklich immer sehr aufgeregt (wir haben leider keinen geeigneten Zaun, das wäre natürlich besser).
Habe mich mit seiner besseren Seite begnügt für heute, d.h. von links nach rechts, die andere kommt dann dran, wenn die mal besser geht und er es verstanden hat. Das Sideways GAme ist tatsächlich das, wofür er bisher am längsten braucht, um zu verstehen, was ich möchte. Aber langsam wirds was.

Ein bisschen noch Squeeze Game angeschlossen, das geht gut, einige Fragen sind bei mir aufgetaucht, aber die konnte ich glaube ich grad vorhin im Forum klären (mir war hauptsächlich der Unterschied zum Circling Game nicht klar).

Dann habe ich noch - wie immer problemlos - gesattelt, zwischen dem Gurten Circling Game im Schritt. Noch ein bisschen das Flexen vom Boden aus - muss noch besser werden. Es geht normalerweise sehr gut und leicht, fast ohne Druck am Halfter, aaaber: sobald eine geringe Ablenkung da ist (diesmal in Form von auf der Weide galoppierenden Pferden, die er zwar hören, aber nicht sehen konnte), passt er nicht mehr auf und ignoriert mich . Ich habe seine Aufmerksamkeit dann noch bekommen, aber musste mich doch deutlicher bemerkbar machen. Jedenfalls sicher nicht Notbremsen-tauglich, daher blieb ich lieber unten. So geht das aber nicht!

Ja, also heute war alles sehr harmonisch!

Samstag, 5. April 2008

Kein so guter Tag.

Da das Putzen (damit hab ich ja Probleme, nur am Putzplatz) in der Halle und am Viereck ganz problemlos vor sich ging in den letzten Tagen, wollte ich einen kleinen Schritt weiter gehen und einige Stellen, die nicht so Probleme machen, am Putzplatz putzen - Also so ca. Hals bis Schulter ungefähr.
Ich stellte meinen Kleinen auch nicht mit dem Kopf zur Mauer, band ihn auch nicht an. Er hatte also rundum Platz, mehr als genug. Es war sonnig, mein Pferd döste vor sich hin bei den ersten (vorsichtigen) Samtstriegel-Strichen. Tja und dann gings wieder los weinend und sehr traurig 5x durfte ich dem dösenden Pferd über den Hals striegeln - beim 6. Mal Schweifschlagen, Beißen, mit dem Hinterbein drohen, angedeutetes Hinternzudrehen, alles gleichzeitig.
ooooookeee. Wir sind noch nicht bereit für den Putzplatz, auch nicht ohne Wand vor der Nase und auch nicht unangebunden.
Also stapfte ich mit ihm zum Viereck und versuchte mich vorsichtig im FG. Es war dort viel besser, aber nicht ganz so wie "normal". Er giftelte weiter zwischendurch vor sich hin, ging aber keinen Schritt weg. Wie geht man damit um? Ich habe dann einfach ruhig die Hand an der ungeliebten STelle liegen lassen (in dem Fall war es die Schulter), wartete bis er fertig gegiftelt hatte und nahm sie dann weg.

Ich hab ihn dann dazwischen eine Runde geführt, dann nochmal FG und dann gings wieder - als wär nie was gewesen.

Danach versuchte ich doch noch zu spielen. Aber es ging nix mehr nein . Ich war emotional und geladen, nicht böse aufs Pferd, sondern einfach nur ratlos und ärgerlich über mich selbst, weil ich mir das Verhalten nicht erklären kann und seit Monaten keine Lösung finde. Es zermürbt mich furchtbar. weinend und sehr traurig

Daher habe ich alle anderen Pläne lieber gelassen ... nein