you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Wieder beim Pferdchen gewesen.
Bin irgendwie frustriert.
Ich darf den Herrn jetzt putzen, dafür nicht mehr satteln. Das war
bisher problemlos! Sattel gezeigt, er "ach so, das ist DIESES Ding!",
Sattel hochgehoben und ohne dass er mit dem Ohr gezuckt hätte
draufgelegt, gegurtet (auf ETappen natürlich), fertig.
irgendwann gings los, dass er beim Gurten anfing wegzuschlendern.
Vorgestern ging er erstmals schon beim Satteln weg, und gestern hat er
sich wieder mal auf extrem gewehrt (so wie bisher beim Putzen): sprich:
Sattel gezeigt (das war i.O.), dann hochgehoben --> *schnapp*,
*beiß*, *droh*.
Ich hab dann halt CG rund um den Sattel, SQG am Sattel vorne und hinten
vorbei, PG mit dem SAttel etc. gespielt. ER hat definitiv keine Angst.
Hochheben und drauflegen durfte ich ihn aber immer noch nicht.
Gut, dann das Pad vom Sattel abmontiert. Nur mit Pad gespielt,
herumgewachelt, 7 Games mit draufliegendem Pad. Anfangs beißen und
drohen und versuchen das Pad zu fressen, aber nach einer Weile ging das
wenigstens ohne Probleme.
Gut, Sattel wieder genommen, wieder hochgehoben --> nichts, keine Reaktion. Sattel draufgelegt - nichts, keine REaktion.
Aha. Sattel wieder runtergenommen, wieder hochgehoben: *droh* *beiß* *schnapp*. Ich verstehs nicht
.
Ich dachte es ist auf jeden Fall LB und nicht RB (dachte an die Episode
von meinen neuen Level-2-DVDs, wo's um "Solving Problems" geht - da ist
ein Wallach, den Linda als LB einstuft und meint, erst mal quasi die
Dominanz klären und dann akzeptiert er alles was sie macht). Also hab
ich dann noch geführt und habe verlangt, dass er rückwärts geht, wenn
ich rückwärts gehe (recht schwierige Übung, macht er nicht gerne), habs
aber sehr vehement eingefordert (Phase 1 stehenbleiben und mein eignes
Gewicht nach hinten verlagern und dann rückwärts gehen, Phase 2 das Seil
etwas bewegen, damit das Knotenhalfter Impulse auf die Nase gibt, Phase
3 Ellbogenblocker und leichtes "nach hinten ausschlagen" meinerseits,
Phase 4 Jumping Jacks und mit dem STick um mich wacheln). Es hat
überraschend gut funktioniert. Haben wir 2, 3x gemacht.
Dann nochmal versucht zu satteln. Ging kaum besser, aber ich bin dran geblieben, bis er es mir erlaubt hat.
Dann FG mit Sattel (ohne Gurten), Sattel wieder runter und fertig.
Und dann hab ich beim FG noch'n komischen Knubbel entdeckt
irgendwo beim Oberschenkel innen ganz oben, neben Schlauchtasche - es
war knubbelig und warm und rundherum sehr hart, das Gewebe. Keine
Ahnung, was das wieder ist... vor einem Monat hatten wir eine Phlegmone,
die sich bis ca. dort rauf gezogen hat, dann haben ihm die
Kriebelmücken den Schlauch zerstochen, dass alles anschwoll und wieder
der TA kommen musste, und nun das... sieht fast aus wie Wildes Fleisch?
Aber woher?
Weh schien es nicht zu tun, das zeigt er ja immer gleich an, aber trotzdem: Nich schon wieder Tierarzt
.
Bin recht frustriert.... 
Habe das ganze Wochenende mit meinem LEvel 2 verbracht
- toll!
.
Ich wünschte ich hätts mir früher gekauft... bzw. hätten sie ruhig
einiges von dem Theorieblock am Anfang in den Level 1 tun können, da
hätt ich einiges davon gebrauchen können!
Habe auch festgestellt, dass ich, da ich mich ja so lange nicht
weitergetraut habe, von mir aus einige Dinge vom Level 2 mit
reingebracht habe - die Spiele spielte ich schon tw. mit "obstacles",
das werde ich noch intensivieren.
Handwechsel im SChritt im Zirkel haben wir auch shcon gemacht und seeehr gut hingekriegt.
Die Übergänge muss ich richtig viel üben, sicher.
Also: jede Menge neues zu tun *juchui*.
Und ach ja, die letzten paar Male hatte sich mein Putzproblem erledigt.
ER ließ sich brav putzen (es sei denn, ein anderes PFerd / ein anderer
Mensch betritt den Putzplatz), überall. Ich habe nicht besonders lang
geputzt, weil ich nicht herausfordern wollte, dass er gelangweilt wird
und dann erst recht wieder grantelt, sondern dass ich aufhöre, solange
er ruhig und entspannt dabei ist! Ist gelungen!
Nach dem ganzen Theorie-Block vom Level 2 habe ich auch wieder mein "get
my horse" revidiert und mache es besser. 25ha Weiden und großer
Offenstall-Auslauf sind halt erschwerte Umstände, um ein PFerd
aufmerksam zu machen und zu überzeugen, dass es in meiner Gesellschaft
besser ist als in 25ha Grasland *g*. Ob er mich jemals am Zaun erwarten
wird weiß ich nicht, aber am Wochenende hab ich wirklich lange gewartet,
bis er mir erlaubt hat, zu ihm zu gehen und Halfter anzulegen.
Andere Pferde verscheuchen geht immer gut, da kann ich immer punkten
(meiner lebt mit 20 anderen und ist rangletzter - gibt also genug
GElegenheit).
Wir waren auch immer wieder zwischendurch grasen, spazieren, ... habe
z.B. eine kurze Übung am Viereck gemacht, dann gingen wir ums Eck
grasen, dann am Weg eine kurze ÜBung, zusammen zur Sattelkammer
geschlendert, gesattelt, zur Halle geschlendert, dazwischen gegrast,
bisschen gespielt in der Halle, wieder zurück zum Gras.
Ich glaub es hat ihm gut gefallen, das Wochenende
Momentan ist er ein richtig zuckersüßer Bub!
Habe gestern mein Level 2 gekriegt
Die Reitsachen sind natürlich noch in weiter Ferne, aber die Bodendinge kann ich mal langsam anfange auszuweiten!
*juchui*
WErd mich am Wochenende den DVDs und den Büchlein widmen...
Die letzten paar Male habe ich hauptsächlich die 7
Games gespielt, wobei ich langsam anfange, die ersten recht rasch
durchzuspielen.
Das Putzen habe ich z.Zt wieder auf den Putzplatz verlegt. Es ging gut! I
Habe mit kurzen, festen STrichen das Winterfell rausgebürstet mit dem
Gummistriegel. Er ließ es sich überall gefallen, auch am Bauch und den
sonstigen "heiklen" Stellen.
Eins ist mir noch aufgefallen: ich glaube, dass das Gegifte und Gezicke
auftritt (oder vermehrt auftritt), wenn 1) auch andere Pferde anwesend
sind am Putzplatz, auch wenn die sehr weit weg sind (deutlich außer
Reichweite) und wenn 2) andere Leute an uns vorbeigehen, ganz zu
schweigen, wenn ich mit anderen rede (ich bin ohnehin kein großer
Plauderer, aber hallo sagen wird man ja dürfen).
Hat jemand dazu eine Idee? Eifersucht?
Nicht nötig, er hat meine volle Aufmerksamkeit, auch wenn andere da
sind... Futterneid? Die andern Pferde werden nicht immer gefüttert
(manchmal schon, dann verstehe ich auch den Grant...).
Es wird auch immer deutlicher, dass er mich als Bezugsperson besser und
entspannter duldet oder akzeptiert als andere - "fremde" Personen (also
die anderen Pferdebesitzer) giftet er so gut wie ausnahmslos an, wenn
sie vorbeigehen; anfassen brauchen die gar nicht versuchen.
Weiters habe ich jetzt schon ein paarmal geübt, alle Hufe von einer Seite auszukratzen.
Vorne geht das shcon ganz gut. Hinten wage ich mich noch nicht so
richtig heran (wir haben eine sehr schwierige Huf-Hebe-Vorgeschichte, er
hat bis vor kurzem noch gerne gezielt und mit Schmackes ausgetreten
hinten), weil es mir etwas unheimlich ist, um den mir näheren Fuß
herumzugreifen und den anderen zu fordern. Es würde sicher gehen, aber
ich fühle mich nicht gut dabei.
Ich werde mich an diese Aufgabe langsam herantasten.
Die Spiele 1,2 und 3 gehen jetzt schon ganz gut. Porcupine Game bestehe ich jetzt immer wieder auf der Vorhand -
das gefällt ihm aber so ganz und gar nicht. Es ist die einzige Übung,
wo er sich richitg wehrt, in den STick beißt etc. Ich versuche trotzdem
dran zu bleiben (gar nicht so einfach
) und meistens weicht er schließlich ein Schrittchen.
Bei PG rückwärts und Hinterhand fordere
ich jetzt immer mehr Tritte - da war ich bisher zu lasch und habe mich
meist schon mit dem ersten Tritt zufrieden gegeben.
Das DG funktioniert rückwärts und
bei der Hinterhand wirklich bestens. V.a. die Hinterhand geht wirklich
schon auf bloßen Blick, auf beiden SEiten. Toll! Vorhand ist auch hier
am schwierigsten, aber noch besser als PG.
Das CG ist weiterhin gut! Ich muss ihn meistens ein, zweimal daran
erinnern, dass das Seil noch länger ist, aber er behält brav Gangart und
Richtung bei. Er ist sehr aufmerksam und wartet richtig gespannt ab, in
welche Richtung es denn jetzt losgeht.
Yo-Yo baue ich meistens zwischen dem CG ein. Auch hier fordere ich jetzt
immer mehr Schritte auf einmal, es wird langsam etwas flüssiger.
Allerdings merkt man, dass es ihn manchmal noch sehr unter Druck setzt
(er zeigt seine Ticks...). Daher gibt es dazwischen dann meistens sehr
viel FG.
Sideways geht jetzt an der
Viereck-Umrandung nach links schon sehr sehr gut, nach rechts habe ich
letztens auch erstmals vorne und hinten gleichzeitig Seitwärts-Tritte
bekommen. An der Wand in der Halle ist es noch schwierig, da hat er
Probleme.
Squeeze: Nachdem ich endlich kapiert habe, wie das richtig funktionieren soll, zeigen sich hier auch mehr Baustellen
. Ich übe es gern im Gelände an Pfützen, das gestaltet sich aber oft
schwierig, allerdings hab ich es mal geschafft, dass er mitten in der
Pfütze stehenbleibt. Ist das nun ein Erfolg (er mag ja eigentlich gar nicht reintreten) oder ist es schlecht, wenn er im Squeeze stehenbleibt?
Ich habe ihn doch gelobt, weil in dem Fall ja die Berührung mit dem
Wasser im Vordergrund steht, nicht die Enge (eng wars dort nicht, er
hätte (hat er ja auch *g* davor einige Male) rundherum gehen können).
Gut, dann kommen die größeren Baustellen:
Offenbar hat mein Pferdi doch Probleme mit dem Satteln. Oder besser: Mit dem Gurten (obwohl
am 1. Loch so locker, dass er ihn sich vermutlich ausziehen könnte).
Ich sattle und gurte mitten in der Halle, SEil nur über dem Arm. Satteln
geht meist gut, er steht still, aber wenn ich den Gurt zumachen will,
geht er los. Nicht hektisch, er setzt sich einfach nur in Bewegung, 1,2
Schritte. Ich hab dann den Gurt einfach nur gehalten und bin
mitgegangen. Stand er still, ließ ich den Gurt wieder hinunter und
machte FG. Ist das richtig so? Bis er mal still stand, dann gurtete ich
ins 1. Loch und lobte ausgiebig.
Die richtigen Probleme kommen beim Aufsteigen.
Von einer Aufsteighilfe aus ging es früher auch problemlos. Der Reiter
auf dem Rücken ist ihm dann auch recht egal. Es geht denke ich mehr um
die unangenehme einseitige Belastung.
Versuche ich es von der Aufsteighilfe (Stuhl), macht Pferdi wunderschön
1,2 Seitwärtstritte und stellt sich ÜBER den Stuhl (sodass der dann
meist mit der Lehne unter dem Bauch festklemmt). Eine faszinierende Art
und Weise, mich vom Stuhl zu verdrängen. Weil der recht wacklig steht,
kann ich meinen rAum da viel schwerer verteidigen. Pferdi stellt sich
übrigens auch dann schützend über diesen STuhl, wenn er allein mit ihm
in der Halle ist.
Ich hab so ein Verhalten noch nie gesehen bei einem Pferd.
Versuche ich es von unten, kann ich den STeigbügel bis zu einem
bestimmten Zug belasten. Steige ich in normaler Geschwindigkeit auf
(drücke mich also vom Boden ab), hat er deutlich ein Problem damit. ER
hat auch deutlich ein Problem, wenn ich den STeigbügel ruckartig nur mit
der Hand belaste. Osteopathisch wurde er übrigens erst durchgecheckt
-eigentlich dürfte nix weh tun. Allerdings ist er natürlich noch recth
unbemuskelt...
Tja, was tun, jemand Ideen?
Ich mache mal das Fuß-in-den-sTeigbügel-Stellen zum FG. Ok, das ging
recht gut. Ebenso das belasten des Steigbügels nach und nach. Wenn er
sich bewegte, ließ ich den Druck drauf, bis er stehenblieb, dann gab
ich nach. Hoffentlich richtig so.
Wirklich zum Aufsteigen bin ich also wieder nicht gekommen.
Naja, wird schon werden, gut Ding braucht Weile. Nur manchmal frage ich
mich, ob das langwierige Üben nicht dann erst recht in schlechter
Erinnerung bleibt- schlechter als ein schnelles raufschwingen in den
Sattel.
Ich muss sagen, dass ich diese Übung bei Parelli, erst mal auf einer
SEite hängend (ok, man soll sich schon ausbalancieren, ich weiß, aber
trotzdem muss in dem Moment eine Seite deutlich mehr Gewicht tragen),
nicht so prickelnd für den Pferde-Rücken finde. Ich bilde mir auch ein,
dass das GEgifte meines Pferdes (er zeigt ja immer deutlich, wenn was
nicht passt) schlimmer geworden ist, seit ich vermehrt übe - anfangs,
als ich mich einfach (z.B. beim Satteltesten) einfach raufgeschwungen
habe, ohne drüber nachzudenken (er kannte es ja auch vom Vorbesitzer),
rührte er kein Ohr dabei, blieb auch stehen. Je mehr ich damit herumtue,
desto unangenehmer scheint es ihm zu werden...
Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal seit Monaten wieder 'ne Stunde bei meiner Trainerin.
Ich war ein bisschen enttäuscht. Mir fehlt da immer noch ein Konzept.
Hätte ich nicht das Heimstudium, wüsste ich eigentlich überhaupt nicht,
worums eigentlich geht. Mit dem Heimstudium hab ich enorme Fortschritte
gemacht (für mich selbst jetzt hauptsächlcih - aber so solls ja sein im
Level 1!).
Sie ist toll mit den Pferden, aber ein planvolles, systematisches,
langfristig aufbauendes Programm mir darzulegen, das schafft sie nicht
(ich glaube schon, dass sie es für sich im Kopf hat, aber sie verräts
mir quasi nicht).
Aber da sie natürlich schon meine Fehler im Umgang bei den einzelnen Spielen sieht, ist das besser als nichts.
Über Trainerwechsel denke ich natürlich nach, aber so einfach ist das nicht
.
Na gut, jedenfalls haben wir mit Stangen gearbeitet, etwas
Schulterherein an der Hand probiert (eher Schultervor). Sie konnte mir
hier z.B. nicht wirklich helfen, mein Pferd vorwärts zu bringen (größtes
Problem: Vorwärts aus Zone 3 quasi).
DAnn etwas CG über die Stangen, im Schritt und Trab, das ging sehr gut.
Sie gab mir einen guten Tip, was zu tun ist, wenn der Kleine anfängt
rückwärts zu ziehen (macht er, wenn er nicht mehr mag) - hier soll ich
zuerst die Nase rausbringen, nicht gleich auf die Shculter
konzentrierern, was ich meistens tue.
Wir haben auch das Putzplatz-Problem beredet. Interessanterweise hat
mein Kleiner das Abwehrverhalten direkt demonstriert, als ich stand und
ihm den Arm über den Rücken legte - 3 Minuten standen wir so und
redeten, dann gings los mit Zähne fletschen, Hinterbein drohend heben
etc. Genau wie am Putzplatz. Sekunden später - Wieder dösen. Viel helfen
konnte sie mir auch nicht, meinte nur ich reagiere ohnehin richtig,
wenn ich das Beißen zwar abwehre, aber trotzdem "dran" bleibe, also
nicht weiche. Dass ich dann loslasse und ihn in Ruhe lasse, wenn er
wieder entspannt und freundlich schaut, fand sie auch richtig.
Nun ja, alles keine große Hilfe. 
Pferdchen war heut ganz besonders toll! Wirklich,
alles klappte, Pferdi und ich waren beide guter Laune, es gab kein
Gifteln (naja, fast
) und keine Abwehr, im Gegenteil, er bemühte sich sehr (und hat entsprechend viel Lob und Pausen gekriegt).
Es wurden grade unsere zwei neuen Pferde erstmals eine halbe Stunde zur
Herde gelassen - dementsprechend herrschte ordentlich Action. Meiner
nutzte die Gunst der STunde, ließ die andern toben und ließ sich das Heu
an der Raufe schmecken - sehr kluges Pferdchen
Er kam anstandslos mit.
Ich ging direkt aufs Viereck und begann die ersten drei Spiele
durchzuspielen. Ich war richtig überrascht, wie gut das heute wieder
ging - PG + DG brauchten höchstens Phase 2, er ging (für unsere
Verhältnisse) zügig rückwärts und wich aus (rückwärts ist oft besonders
schwierig und "zäh"). Es gab viel Lob und viel FG.
Ich beschloss die Spiele weiter durchzuspielen, machte CG, dazwischen
YoYo und ging dann über zum SQG, das ja erst am Anfang steht.
Ich baute zwei Hütchen am Hufschlag auf. Er ging anstandslos durch und
drehte auch gleich wieder um, aber ihn am Hufschlag zu halten - ich weiß
- trotz anderem Thread - noch immer nicht, wie das funktionieren soll.
Der Stick ist dazu irgendwie in meiner falschen Hand. Außerdem bleibt
PFerdchen, kaum dass er die Engstelle passiert hat, gleich stehen - wie
weiter treiben
.
Etwas, was auch noch nicht so gut funktioniert, ist das Führen und
Lenken aus Zone 3. Ihr wisst schon, wo man mittels Klopfen mit dem Stick
das Pferd in Bewegung setzen soll und dann sowohl nach außen als nach
innen wenden soll. Hier wird mein Kleiner leicht stinkig (jemand eine
Erklärung? Es muss die Führposition sein, nicht der STick). Er ist sehr
schwer in GAng zu bringen so, manchmal macht er eine Hinterhandwendung
auf mich zu (d.h. versucht mich mit der Schulter weg zu rempeln) - stehe
ich evtl. zu nah dran? Weiß jemand, wie viel Abstand man haben sollte?
Wendungen nach außen gehen halbwegs, aber auch hier ist der Kleine eher
stinkig.
Trotzdem gelang uns ein "Slalom" (verdient die Bezeichnung eher wenig, aber naja) rund um Hütchen.
Zur Belohnung ging ich noch eine kurze Runde spazieren, wo der Kleine
sehr brav war. Wollte zwar dauernd die Nase ins Gras stecken, aber es
ging halbwegs, ihn davon abzuhalten, dafür durfte er nachher an einem
besonders schönen Grasstück extra und mit Aufforderung fressen.
Der Versuch, das SQG an einer Pfütze anzuwenden endete mit meinem Pferd
auf der Böschung - aber immerhin, der einfachere Weg wäre gewesen, mich
umzurennen - braver Kleiner.
Sonst begegneten uns noch Rehe - die mein Kleiner freudig begrüßte, die Rehe waren davon nicht so angetan *g*.
Schön war das heute 
Heute schon sehr früh im Stall. Pferdis hatten
gerade frisches Heu gekriegt. Weil es mir leid tat, dass ich meinen
Kleinen davon gleich wieder wegholen soll (Heu gibts zwar rund um die
Uhr, aber frisch is frisch, gelle?
), hab ich halt ein Weilchen mit ihm gemeinsam "gefressen".
Nach einer Weile ließ er sich dann brav aufhalftern und kam ohne Zögern mit, sehr schön.
Putzen: diesmal gleich wieder am Viereck begonnen, und kein Problem.
Dann die Spiele begonnen, v.a. das Driving Game vorne und hinten
wiederholt, weil ich zum Sideways übergehen wollte. Ich hab mir das
Ganze nochmal in den Büchlein durchgelesen und hab versucht, es genauso
umzusetzen. Bin an der Viereckbegrenzung entlang gegangen, Pferd neben
mir, mit anständig Abstand, weil ich halt nie weiß ...
und dann langsam vor mich geholt, dabei weitergegangen und mit dem
Stick abwechselnd hinten und vorne á la Scheibenwischer auf den Boden
getippt. Hinten hat er sofort Seitwärtsschritte gemacht, vorne musste
ich aufpassen, dass er nicht über die Viereckumgrenzung (ist nur ganz
flach) steigt - aber dann ging er einige Schritte zur Seite, ohne sich
aufzuregen - an der Hallenwand hat er sich da ja wirklich immer sehr
aufgeregt (wir haben leider keinen geeigneten Zaun, das wäre natürlich
besser).
Habe mich mit seiner besseren Seite begnügt für heute, d.h. von links
nach rechts, die andere kommt dann dran, wenn die mal besser geht und er
es verstanden hat. Das Sideways GAme ist tatsächlich das, wofür er
bisher am längsten braucht, um zu verstehen, was ich möchte. Aber
langsam wirds was.
Ein bisschen noch Squeeze Game angeschlossen, das geht gut, einige
Fragen sind bei mir aufgetaucht, aber die konnte ich glaube ich grad
vorhin im Forum klären (mir war hauptsächlich der Unterschied zum
Circling Game nicht klar).
Dann habe ich noch - wie immer problemlos - gesattelt, zwischen dem
Gurten Circling Game im Schritt. Noch ein bisschen das Flexen vom Boden
aus - muss noch besser werden. Es geht normalerweise sehr gut und
leicht, fast ohne Druck am Halfter, aaaber: sobald eine geringe
Ablenkung da ist (diesmal in Form von auf der Weide galoppierenden
Pferden, die er zwar hören, aber nicht sehen konnte), passt er nicht
mehr auf und ignoriert mich . Ich habe seine Aufmerksamkeit dann noch
bekommen, aber musste mich doch deutlicher bemerkbar machen. Jedenfalls
sicher nicht Notbremsen-tauglich, daher blieb ich lieber unten.
Ja, also heute war alles sehr harmonisch!
Kein so guter Tag.
Da das Putzen (damit hab ich ja Probleme, nur am Putzplatz) in der Halle und am Viereck ganz problemlos vor sich ging in den letzten Tagen, wollte ich einen kleinen Schritt weiter gehen und einige Stellen, die nicht so Probleme machen, am Putzplatz putzen - Also so ca. Hals bis Schulter ungefähr.
Ich stellte meinen Kleinen auch nicht mit dem Kopf zur Mauer, band ihn auch nicht an. Er hatte also rundum Platz, mehr als genug. Es war sonnig, mein Pferd döste vor sich hin bei den ersten (vorsichtigen) Samtstriegel-Strichen. Tja und dann gings wieder los
5x durfte ich dem dösenden Pferd über den Hals striegeln - beim 6. Mal Schweifschlagen, Beißen, mit dem Hinterbein drohen, angedeutetes Hinternzudrehen, alles gleichzeitig.
ooooookeee. Wir sind noch nicht bereit für den Putzplatz, auch nicht ohne Wand vor der Nase und auch nicht unangebunden.
Also stapfte ich mit ihm zum Viereck und versuchte mich vorsichtig im FG. Es war dort viel besser, aber nicht ganz so wie "normal". Er giftelte weiter zwischendurch vor sich hin, ging aber keinen Schritt weg. Wie geht man damit um? Ich habe dann einfach ruhig die Hand an der ungeliebten STelle liegen lassen (in dem Fall war es die Schulter), wartete bis er fertig gegiftelt hatte und nahm sie dann weg.
Ich hab ihn dann dazwischen eine Runde geführt, dann nochmal FG und dann gings wieder - als wär nie was gewesen.
Danach versuchte ich doch noch zu spielen. Aber es ging nix mehr
. Ich war emotional und geladen, nicht böse aufs Pferd, sondern einfach nur ratlos und ärgerlich über mich selbst, weil ich mir das Verhalten nicht erklären kann und seit Monaten keine Lösung finde. Es zermürbt mich furchtbar.
Daher habe ich alle anderen Pläne lieber gelassen ... 