Heute hatte ich schon wieder ein RB-Pferdchen am Strick. Besser gesagt: Unterm Popo. Was ist nur los mit ihm, frage ich mich...
Beim Putzen am Putzplatz alles wie immer, alles bestens. Aufsteigen wie immer, zum Viereck reiten wie immer. Kaum das Viereck betreten, war wieder die eine lange Seite total gruselig, und zwar so sehr, dass ich es eilig hatte, den Rücken des sehr angespannten, kurz vor der Explosion stehenden Tierchens zu verlassen. Echt seltsam. Ich hatte das in 5 Jahren zuvor noch nie, schon gar nicht in dieser Anhäufung. Frauli weiß zwar, sie muss helfen, aber wie? Mit einem RBE fühle ich mich immer etwas hilflos.
Wir verließen kurz das Viereck, ich holte das lange Seil und den Stick, dann widmeten wir uns der Sache mit einfachen Dingen, bei denen er sich trotzdem konzentrieren musste, aber bewegen durfte: Driving Game am Hufschlag entlang, mit immer wieder eingebauten Volten um mich herum im Trab. Durch die Trab-Schritt-Übergänge musste er sich konzentrieren, auf den Volten durfte er die Füße bewegen, und gleichzeitig spielten wir so Annäherung und Rückzug an die problematische lange Seite. Ich ließ die anfangs aus, drehte vorher um, aber jedes Mal eine Volte näher, bis wir auch die problematische Seite so absolvieren konnten.
Dann verlangte ich noch GAlopp (oder heute: erlaubte ihn), aber auch hier mit aufpassen, wir bauten dann eben Handwechsel ein. Billy sprang sie alle super, ich merkte dass der LB langsam wieder zum Vorschein kam, als er lieber in Trab und Schritt wechselte, als den Handwechsel fliegend durchzuspringen.
Bald konnten wir so dann Ruhepause an der problematischen Seite machen. Billy senkte den Kopf, blinzelte auch auf typische Weise und kaute, aber alles weniger deutlich als das letzte Mal, als das ganze so auftrat.
Ich hätte dann wohl mich auch draufschwingen können, aber es fing an zu regnen (ach wie schöööön! Abkühlung!) und ich war auch nicht so topfit heute, daher habe ich es gut sein lassen, war auch ein schönes Ende so.
you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Dienstag, 30. Juli 2013
Sonntag, 21. Juli 2013
Verlade-Wochenende :-)
Tadaaa, Billy proudly presents: Sein neues Spielzeug. Oder: Sein erstes eigenes Auto. Noch hat er keinen Führerschein, deshalb fährt einstweilen mal Frauli. ;-)
Und wenn schon Herrli mit Anhängekupplung da ist, wurde gleich fleißig geübt. Hier gibts ja nun viele viele Möglichkeiten: Man kann vorn und hinten einsteigen und aussteigen, über Stufen oder Rampen, rückwärts und vorwärts. ...
Nach dem letzten Verlade-Debakel beim Kreinberg-Kurs und anschließender 3-stündiger Fahrt dachte ich ja nicht, dass ich Billy gleich am ersten Tag des Hängerbesitzes überhaupt reinkriege. Und vielleicht war es ja genau diese Nichts-Erwartungs-Haltung, die dazu geführt hat, dass er nach höchstens 5 Minuten neugierigen Beäugens dieser komischen Stufe reinstapfte. Allerdings noch von vorn, durchgehen nach hinten, dort wieder raus und umgekehrt. Das war schnell kein Problem. Auch warten lassen und schließlich alle Türen und Stangen schließen war keins.
Am nächsten Tag widmeten wir uns dann den Rampen. Nachdem er die Stufe als Lieblings-Einsteig-Methode gewählt hatte, fand Billy Rampen nun gar nicht mehr so lustig und führte das auf, was er vor der Heimfahrt vom Kurs aufgeführt hatte (und woran ihn 2 doofe Longen nun wirklich nicth hindern konnten): Brav auf die Rampe zugestapft, im letzten Moment aber ausgewichen und seitlich vorbei. Wir haben uns daher heut viel mit Rampen beschäftigt:
Seitlich drüber, mit den Hinterhufen zuerst, dann mal mit allen Vieren à la Podest...
Tja, und schließlich, nach gar nicht so langer Spieldauer mit dem neuen lustigen Spielzeug: Unser Triumph: Billy betritt den Hänger erstmals ohne, dass Frauli schon drinsteht oder mit ihm reingeht, und lässt sich ganz gerade und fast ohne Zögern hineinschicken, während ich draußen blieb. Und nicht nur das, nein, trotz offener Vordertür blieb er drin stehen und wartete auf weitere Aufträge. Ich freu mich, und natürlich: End of Session!
Und wenn schon Herrli mit Anhängekupplung da ist, wurde gleich fleißig geübt. Hier gibts ja nun viele viele Möglichkeiten: Man kann vorn und hinten einsteigen und aussteigen, über Stufen oder Rampen, rückwärts und vorwärts. ...
Nach dem letzten Verlade-Debakel beim Kreinberg-Kurs und anschließender 3-stündiger Fahrt dachte ich ja nicht, dass ich Billy gleich am ersten Tag des Hängerbesitzes überhaupt reinkriege. Und vielleicht war es ja genau diese Nichts-Erwartungs-Haltung, die dazu geführt hat, dass er nach höchstens 5 Minuten neugierigen Beäugens dieser komischen Stufe reinstapfte. Allerdings noch von vorn, durchgehen nach hinten, dort wieder raus und umgekehrt. Das war schnell kein Problem. Auch warten lassen und schließlich alle Türen und Stangen schließen war keins.
Am nächsten Tag widmeten wir uns dann den Rampen. Nachdem er die Stufe als Lieblings-Einsteig-Methode gewählt hatte, fand Billy Rampen nun gar nicht mehr so lustig und führte das auf, was er vor der Heimfahrt vom Kurs aufgeführt hatte (und woran ihn 2 doofe Longen nun wirklich nicth hindern konnten): Brav auf die Rampe zugestapft, im letzten Moment aber ausgewichen und seitlich vorbei. Wir haben uns daher heut viel mit Rampen beschäftigt:
Seitlich drüber, mit den Hinterhufen zuerst, dann mal mit allen Vieren à la Podest...
Tja, und schließlich, nach gar nicht so langer Spieldauer mit dem neuen lustigen Spielzeug: Unser Triumph: Billy betritt den Hänger erstmals ohne, dass Frauli schon drinsteht oder mit ihm reingeht, und lässt sich ganz gerade und fast ohne Zögern hineinschicken, während ich draußen blieb. Und nicht nur das, nein, trotz offener Vordertür blieb er drin stehen und wartete auf weitere Aufträge. Ich freu mich, und natürlich: End of Session!
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