you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Montag, 29. März 2010

FreeStyle... die erste, zweite, dritte, vierte, ...

Habe ein schönes Wochenende mit dem Büffelchen hinter mir, jetzt reichts dann allerdings wieder mit FreeStyle, bevor wir uns beide langweilen. Ich bin Freitag, Samstag und Sonntag jeweils FreeStyle geritten.

Und...

Ich hatte auch einen Kameramann, extra aus dem Ausland eingeflogen sogar ;-).

Freitag haben Büffli und ich geübt für den großen Auftritt vor der Kamera. Es war toll! Alles bareback, und wir sind sogar auf Anhieb Tonnen gesprungen (ok, kleine und liegende Tonnen). Fig. 8, Podest, Übergänge in allen Gangarten, usw. Es hat alles toll geklappt und ich war sooo zufrieden :-).

Am Samstag versuchten wir dann zu filmen ... und natürlich ging alles nicht mehr so wie ich mir das vorgestellt hatte und meine emotionale Fitness wurde wieder einmal auf die Probe gestellt. Lag aber nur an mir, Büffli war superbrav und ertrug auch noch Klappe die Vierte mit dem vierten Mal aufsteigen mit stoischer Geduld. ;-)

Sonntag hab ich dann was anderes machen wollen, daher gründliches Aufwärmen mit On Line. Und dann nur ein einziger winziger Kamera-Versuch.... Habe mir geschworen, nur diesen einen - und fast gehalten. Das Rückwärts war wieder einmal gründlich kaputt; warum er das so schwierig findet verstehe ich nun echt nicht. Ein winziges Schrittchen, mehr möchte ich nicht, und zwar ohne Phase 4,5 und 6. Aber egal. Wir haben ein bisschen geübt und dann einen zweiten (und garantiert letzten) Filmversuch gestartet, mit dem ich sogar zufrieden war! Nur die Zeit ging mir aus, daher ist es am Schluss etwas hektisch und kommt zu relativ massivem Stickeinsatz (kurioserweise ist das ein "nein Büffli du darfst jetzt noch nicht aufs Podest *lol* - vielleicht sollte ich hier auch dazuschreiben, dass wir am Samstag mehrere Filmversuche abgebrochen haben, weil das Tierchen mit mir - ungewollt - am Podest stand und nicht mehr runterzurkriegen war *lol*), aber vielleicht überwinde ich meine perfektionistische Ader und schicks trotzdem ein... Der Rest war toll!

Was es mit den LBIs und dem Podest auf sich hat würde ich aber gern wissen. Mittlerweile verwende ich das Podest als "Parkplatz". Pferd raufgestellt, also eingeparkt, weggegangen, Spielzeug hergerichtet, ... es ist äußerst praktisch.
Für das nächste Mal hab ich ein Experiment vor: Undemanding Time in der Halle (langweilig, aber undemanding ;-) ). Mit Podest. Ich möchte gern beobachten, was passiert, wenn ich ihn einfach mit mir und mit dem Podest ohne Anforderungen in der Halle lasse. Dass er sich raufstellt bin ich sehr sicher. Ich möchte aber wissen, ob er ohne Aufforderung auch jemals wieder runterkommt *g*.

Mittwoch, 24. März 2010

Geht doch :-)

Tja, als LBI braucht man hie und da einen Tritt in den Hintern, wie's scheint. Ich spreche hier von mir ;-). Jedenfalls haben die "Tritte" (die des Büfflis und eure - danke!) geholfen, und heute hatten wir eine geniale Einheit zusammen, sieh an!

Als ich gekommen bin hab ich gleich einmal beschlossen, dass heut einfach gar nicht geputzt wird. Das hätte ich auch vorgehabt, wenn da Tier NICHT feuchtnass eingegatscht gewesen wäre.

Danach kamen mir neben den Tritten in den Hintern auch die Umstände sehr entgegen. Das Viereck war zum ersten Mal seit November oder so wieder benutzbar! Habe auf dem Absatz kehrtgemacht, Billy hinter mir hertraben lassen (jawoll, TRAB!) und sofort das Lasso geholt. Äktschn!!

Wenn ich gleich von Anfang an nichts durchgehen lassen - wirklich nichts, was mir auffällt (ich bin sicher, dass ohnehin einige Dinge durchgehen, die ich leider [noch] nicht so bemerke) - war die Einheit wirklich super wie selten. Wie gesagt habe ich schon am Weg zum Viereck kein Geschlurfe erlaubt, sondern er musste zackig aufschließen, den Heuhalm am Weg musste er leider auch liegen lassen und ins Viereck zackig hineingesqueezed.

Mit Friendly Game hab ich mich heut erst mal nicht aufgehalten, wahrscheinlich mach ich es viel zu oft für diesen Charakter. Erstmal ein bissl was tun! Ich habe direkt angefangen mit der Übung, bei der ich On Line gerade stehe: Rückwärts und Seitwärts schneller bekommen, bis hin zum Seitwärts-Trab.
Rückwärts ist echt in jeder Hinsicht das Schwierigste. Es geht nun zwar auch recht flott, aber hier steht er immer an der Schwelle zum Unsicher-Werden. Jedenfalls gehen die Ohren zurück (aber nicht aggressiv, eher defensiv) und der Kopf hoch. Ich brauche auch ordentlich Energie, um so flottes Rückwärts zu bekommen. Ohne String an die Brust geht es nur im Schlurf-Schnarch-Tempo, und wenn es so richtig mit sofortigem Antritt werden soll, dann muss ich auf ihn zugehen und eine Tonne Energie vor mir herschieben dabei. Gut, immerhin hat das dann dazu geführt, dass er auch auf Phase 1 (Hand mit Seil heben + Schwimu-Blick) rückwärts startet. Wenn er aber sieht, dass ich an meinem Platz bleibe und die Phase einstweilen nicht höher wird, geht er wieder zurück zu seinem "Normaltempo" (schnarchschlurf). Wie auch immer, das ist schon viel besser als zuvor!

Seitwärts schnell war dafür echt gut! Noch mit "Zaun" (der besteht in unserer niedrigen Viereckumrandung, die Billy seit dem vielen Üben am Podest als solches zu betrachten scheint *g*), und entlang der kurzen Seite. Kurze Seite Druck, und in der Ecke Druck weg und er durfte ein bissl das "Gras" (verdient den Namen wohl nicht, schmeckte scheinbar auch nicht besonders) knabbern. Nach dieser Pause wieder Energie hoch, in einem Halbkreis um mich herum, andere Richtung schnelles Seitwärts. Er hat es sehr schnell geschnallt, es regt ihn ein ganz kleines bisserl auf (für seine Verhältnisse, Fluchtgedanken sind da noch lange keine), und einer der schönsten Momente war dann, als er den Kopf im Gras hatte, ich aber nur mit dem Finger zeigen musste und der Kopf ging rauf, er sah mich (aufmerksam und freundlich!) an, und schwupps, um mich herum wie gewünscht, seitwärts. So zum Ende der kurzen Seiten hin, mit ein bissl Schwungholen, schaffte er dann auch sogar 1-2 Trabtritte.

Was wir auch noch gemacht haben war CG und jaaa, das Pferd kann galoppieren! Schön sogar, und sogar mehr als eine Runde (nämlich eineinhalb bis zwei, mehr hab ich nicht verlangt um es ihm nicht gleich wieder zu verleiden - lieber öfter einmal kurz verlangen als lange am Stück)! Und Bring Back war super, er ist mit freundlichen Ohren auf mich zugetrabt. Auch im Galopp gabs kein Ohrenanlegen ;-).

Tja, ich bin mir heute sehr sehr streng vorgekommen und so als hätt ich viiiiel zu wenig Pausen gemacht (hab ich aber natürlich schon) und viel zu wenige Leckerlis verfüttert, aber scheinbar steht er wirklich drauf.

Danach bin ich erst zum Putzplatz um die Hufe auszukratzen. Tatsächlich hat er wieder gegiftelt, aber ich hab ihm nach allem, was hier und anderswo gesagt und analysiert wurde, schlicht und ergreifend bereits beim allerersten Gedanken und Versuch zu Beißen (Ohren aggressiv zurück, Kopf schwingt in meine Richtung) eine kleine gescheppert (viel weniger als Sonntag, v.a. aber völlig emotionslos, worauf ich stolz bin - es war eine richtig nette kleine Konversation: Er: Grrr, ich beiß dich gleich. Ich: Aha, glaub ich nicht *bumm* - und fertig). Das hat ihn ziemlich überrascht, er hat kurz nachgedacht, als ich wieder um den Huf gebeten habe dasselbe nochmal, es hat nochmal gescheppert, dann war er kurz unrund (Zungelutschen), hat dann scheinbar drüber nachgedacht, die Ohren gingen vor, der Huf hob sich von allein - siehe da!

Fazit: Geht doch!

Tja, also bitte - wenn ihr hier merkt dass ich es wieder schleifen lasse, einen kurzen Hinweis bzw. Tritt in den Allerwertesten, danke.

Montag, 22. März 2010

:-(

Trotz wunderschönen Frühlingswetters ... gar kein schönes Wochenende. :-( Die Übungen die ich so vorhatte mit dem Büffli liefen sogar großartig, aber alles wird überschattet von unserem häßlichen Umgang miteinander ... von dem ich nicht weiß was ich noch probieren soll, um ihn zu verbessern - nichts scheint zu nützen, und langsam bin ich mit meinem Latein und meiner emotionalen Fitness am Ende. Seit Wochen, Monaten, eigentlich Jahren geht das nun...

Unser kleines unschönes Ritual beginnt, indem ich den Büffel freundlich begrüße. Wirklich freundlich, momentan weiß ich nicht wie, aber ich freue mich immer ehrlich, zu ihm zu kommen. Ich halte ihm die Hand hin zur Begrüßung, oder manchmal bleibe ich auch in einiger Entfernung stehen. Dann kommt er meistens, sagt freundlich hallo und checkt, ob ich was zu Fressen dabei hab. Was ich niemals habe, weil im Offenstall nicht so klug. Kaum hat er festgestellt dass es kein Fressen gibt, gehen die Ohren auch schon zurück, wenn er ganz schlecht aufgelegt ist und ich Pech hab, passiert auch schon das erste Herschnappen.
Ich warte dann entweder, bis er freundlich schaut und sich anfassen lässt, oder ich gehe auch schon mal wieder weg. Dann geht er mir meistens - mit äußerst grantigem Gesicht - hinterher. Er folgt mir auch ohne Halfter und Seil bis zum Putzplatz.
Dort geht’s im gleichen Ton weiter. Ich versuche so höflich wie möglich zu sein, ich weiß auch schon, dass er Putzen generell nicht sehr schätzt, ich weiß auch schon mit welchen Bürsten ich an welche Körperstellen unerwünscht bin und versuche mich darauf einzustellen. Bei jedem Seitenwechsel halte ich neuerlich die Hand hin und warte, bis die Ohren vor gehen und ich quasi Erlaubnis bekomme. Und trotzdem geht’s dann u.U. los: Herschnappen, herbeißen, mich mit der Schulter wegrempeln. Ganz ganz früher waren An-die-Wand-Quetschen und Treten auch noch dabei, das hat sich mittlerweile immerhin gelegt. Natürlich bin ich auch schon mal von Schmerzen ausgegangen, gegen die er sich wehrt, aber dagegen spricht, dass alles in Ordnung ist, wenn man ihm Heu vor die Nase hängt. Da tut dann plötzlich nix mehr weh. Und die Reaktion geht auch nahtlos von "hmm, wie angenehm"-Putzgesicht zu Beißattacken über - im Bruchteil von Sekunden.

Dieses Wochenende warens die Beine. Nachdem es ca. 1 Jahr lang ziemlich gesundheitsgefährdend war, dem Tier die Beine heben zu wollen, wurde es mit viel Geduld, viel Lob, viel Leckerli, und quasi ein halbes Jahr lang kaum was anderes üben eigentlich recht gut. Seit einiger ZEit wird es wieder schlechter. Beine berühren ist kein Problem, ich glaube nicht an ein Confidence-Problem. Kaum stellt man sich in Position, das Vorderbein anzuheben, geht die erste Beißattacke los. Dem begegne ich mit "blocks", Gertewacheln, Hufkratzer wacheln, was ihn aber immer mehr anstachelt und nichts hilft.
Dieses Wochende wars besonders schlimm, und nachdem ich ca. 1 Stunde ständig ziemlich ruhig und neutral die Zähne mit Blocks abgewehrt hatte, und dann plötzlich wieder einmal auf ein freundliches Putzgesicht eine Beißattacke folgte, die ziemlich knapp vor meinem Gesicht zu Ende war und ich die Zähne klacken hörte, hab ich ihm eine gescheuert, und zwar so richtig :-(. Danach war Stress (kurzes Zunge-Lutschen), danach aber Ruhe und Kooperation und Freundlichkeit.

Sonntag war leider nicht viel besser. Nur dass ich mich NOCH mehr zusammengerissen habe immer freundlich zu bleiben, jede Berührung erlauben zu lassen - es nützte gar nix, die Blocks machten ihn noch aggressiver, Rückwärtsrichten dito. Als er dann die Zähne ernsthaft in meinen Unterarm gebohrt hat, hat er leider wieder eine abgefangen, schon rein aus Reflex heraus.
Meine emotionale Fitness ist einfach am Ende. Ich fühle mich, als hätt ich einen Freizeitpartner, den ich sehr gern hab und der eigentlich auch sehr nett ist, der aber statt die zur Begrüßung hingestreckte Hand zu schütteln, mir mit der Faust eine ins Gesicht schlägt.

Das ist nicht schön, und ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich hab schon so viel probiert, alles über längere Zeiträume, um den Strategien Zeit zu geben zu wirken:

Rückwärtsrichten - macht erst so richtig aggressiv.
Blocks - helfen kurzfristig im jeweiligen Moment, machen ihn aber auch aggressiv, v.a. wenn er dann in den Block reinrennt. Auf lange Sicht mit mehreren Wochen ausschließlich höchst neutrale Blocks - keine Besserung.
Rückzug - mit dem Gedanken dass es unconfidence auch sein könnte. Keine Veränderung.
Wochen- oder Monate(?) lange Undemanding Time - vor längerer Zeit habe ich die Strategie entwickelt, wenn er mich nicht freundlich begrüßt, ja dann geh ich halt wieder. Hat über mehrere Wochen hinweg praktiziert nichts geändert.
Völlig ignorieren, aus der Reichweite gehen - keine Veränderung.
Stehenlassen und Raum verlassen, auch lange Zeit - keine Veränderung.
Überraschungseffekt - fürs Beißen Karotte reinschieben: selbst das hab ich probiert, obwohl es mir völlig unlogisch von der Lernpsychologie erscheint - kurzfristige Überraschung ja, aber nach Fressen der Karotte gleiches von vorn.
Nur noch in der Halle putzen - dort geht’s, hatte aber keinen Effekt auf Begrüßung oder Putzplatz.
Spielen vor dem Putzen - spielen ok, sobald am Putzplatz - wie immer.
Bei Beißattacke richtig viel verlangen am Putzplatz (z.B. Seitwärts, rückwärts, HH oder VH verschieben, etc., richtig beschäftigen): keine Veränderung.
2-3 wöchige Kur mit Magenschutz (da Beißen und Gifteln v.a. beim Bauchputzen und auch Gurten auftrat- mittlerweile hat es sich aber eben auf Beineheben verschoben) - ich dachte kurz die Ursache gefunden zu haben, da es besser wurde - lag im Endeffekt aber daran, dass er Fressen hatte (mit dem Magenschutz) - solange Fressen vorhanden - alles gut. Aufgegessen - wieder von vorne.

Mir fällt jetzt echt nix mehr ein.

Und meine emotionale Fitness ist nach 3 Jahren, wo das in Wellen so geht - mal schlimmer, mal besser - scheinbar aufgebraucht. :-(

Mittwoch, 17. März 2010

Happy birthday...

... to you, happy birthday to youuuuu, happy birthday, liebes Büffli, happy birthday toooo yooooooouuuu!

Es ist St. Patrick's Day, und das heißt Millionen Menschen feiern deinen Geburtstag :-). 7 Jahre wirst du heute alt, und genau 3 davon musstest du mit mir verbringen.
Halt die Ohren steif, bleib so wie du bist, und sei geduldig, ich lern das schon noch ;-).

Einen dicken Knutscher auf die Nüstern, und bis morgen, da feiern wir :-).

Sonntag, 14. März 2010

Mit Plan, doch planlos...

Der beste Plan nutzt nix, wenn man beim Planen nicht mitdenkt...
So hätte ich mir eigentlich denken können, dass ich bei 90kmh-Sturmböen und Schneeschauern am Sonntagnachmittag nicht die einzige bin, die in die Halle möchte. Ich wollte eigentlich rückwärts und biegen und halt mit 2 Carrot Sticks üben, aber all meine Strategien wurden zunichte gemacht, weil ich nciht alleine war. Kaum probierte ich ein Corner's Game mit rückwärts, kam auch schon von hinten wer, der es befremdlich fand, dass ich in der Ecke so rumstehe. In der Zirkelmitte hab ich nur sehr schwer ein Schrittchen bekommen, es ging, aber viel schlechter als es direkt am Zaun gegangen wäre.

Als dann etwas weniger los war hab ich Biegung geübt, zuerst im Stand, dann im Schritt, also Spirale zum Stopp mit Biegung. Das ging sehr gut, viel besser als rückwärts.

Nun ja, nächstes Mal ist auch noch Zeit dafür ;-).

Aber merke: Brauchst du Sonntags bei Schlechtwetter die Halle, stehst du besser früher auf als die anderen ;-)

Samstag, 13. März 2010

Schöner Ausritt

Heute haben wir wieder einen tollen Ausritt hingekriegt.
Ich bin die gleiche Strecke wie letztes Mal gegangen.
Wir hatten bei dem steilen Weg - dort wo ich mich letztes Mal noch gewundert hab, dass er ohne Zögern runtergeht - eine kleine Diskussion, er wollte umdrehen (bzw. hat umgedreht), ich konnte es aber gaaaanz ruhig nehmen, bin nicht in Panik geraten obwohl neben uns ein Stacheldraht läuft. *stolzbin*. Also cool umgedreht, hingestellt, stehen lassen, schauen und denken lassen. Einmal noch ein Umdrehversuch, gut, ließ ihn ein paar Schritte gehen, wieder ruhig umgedreht, hingegangen, und dann mich konzentriert ("focus focus focus focus focus focus focus" - hab ich sogar laut gesagt, GsD bin ich meist allein im Wald *g*), und voilà, diesmal ohne Zögern, schön Schrittchen für Schrittchen runter gegangen und Karotte verdient!

Die Straße war dann leider ab einem bestimmten Punkt ziemlich rutschig (anfangs trocken, dachte daher es geht gut), aber hat er toll gemeistert.

und dann kamen wir an unser schreckliches Rinnsal. Und es war sooo schön, von Anfang an konnte ich fühlen, dass er überhaupt nicht dran denkt, nicht drüberzugehen, stehenzubleiben oder gar umzudrehen... er wurde nur aufmerksam, suchte sich die beste Stelle zum Hinsteigen - und hopste diesmal nicht großartig drüber, sondern machte nur noch einen großen Schritt sozusagen. Also ein Riesenfortschritt gegenüber dem letzten Mal, wo er drübergesprungen ist!

Daher: Fest knuddeln und heimgehen!

Donnerstag, 11. März 2010

On Line Seitwärts-Variationen

Eine nette Einheit war das heute!

Anfangs hab ich den Spieß mal umgedreht und uns FreeStyle aufgewärmt, und zwar ganz ohne Sattel (auch kein Pad): Bin von der großen Tonne aufgestiegen, das war ganz problemlos (bis auf die Schwierigkeit, überhaupt erst auf die Tonne zu kommen *g*).
Dann eine Passagierlektion, zuerst ca. 10 Min. im Schritt, was sehr gut ging. Bin mit geschlossenen Augen geritten und hab versucht Fußfolgen zu erspüren. Dann noch ca. 5 Minuten im Trab, wobei hier total schön zu sehen war, wie er irgendwie nach und nach ärgerlich und grantig wurde, weil es keine Aufgabe gab! Sah man wirklich schön, dass der LBI das dringend braucht! Es war total witzig. Nach ein wenig Traben (Schritt war offenbar eine Aufgabe nicht so nötig, aber für die Notwendigkeit des anstrengenden Trabes bruacht es offensichtlich einen Zweck!) fing er an, die Ecken anzusteuern - selbständiges Corner's Game. Ich ließ ihn, aber immer kürzer, habe ihn dann weitergetrieben. Als er gemerkt hat dass das hier nix bringt und nicht verlangt wird, hat er begonnen, selbständig Bull's Eye um die Tonne zu machen *lol*. Ich wunderte mich noch (hatte die Augen zu): Warum macht das Tier lauter enge Kreise - uuups, standen wir schon bei der Tonne. Habe ihn dann dort immer kürzere Pausen machen lassen, schließlich gleich weitergetrieben, aber es hat ihn ärgerlich gemacht, also hab ich dann doch wieder bissl Führung übernommen, ein bisschen einfaches Follow the Rail, und dann wars auch schon genug warm ;-)

Dann der Hauptteil: On Line Seitwärts-Variationen. Ein großer Schritt, ich ließ mich (und's Büffli) ins grüne tiefe Wasser des Level 3 plumpsen und hab mich an die erste Übung On Line im Level 3 gemacht, die da lautet: "schneller seitwärts, schneller rückwärts".
Vorbereitet mit Seitwärts in allen Varianten, die mir einfielen (natürlich mit Päuschen zum Denken ;-) ):
- Seitwärts mit Nase zum Zaun
- Seitwärts mit dem Hintern zum Zaun (interessanterweise resultierte das kurz in ein Zone 5- Driving Game)
- Seitwärts mit Stange unterm Bauch
- Seitwärts zwischen zwei Stangen (also in einer breiten Stangengasse)
- Seitwärts um die große Tonne rum

Soooo, und dann.... schnelleres Seitwärts. Habe an der langen Seite begonnen, ganz einfaches, stinknormales Level 1 Seitwärts-am-Zaun gefragt. Dann vorsichtig Energie hinzugefügt, bin dann selbst etwas in Laufschritt verfallen (auf der Stelle mehr oder weniger *g*), stärker Stick + String eingesetzt (brauch ich für langsam kaum noch, nur um die Hinterhand zu "erinnern" hie und da). Ich war regelrecht erstaunt, dass Büffli richtig flott wurde dabei. Und ganz zum Schluss kam sogar eine Art Trabtritt - ok, ein halber .... ok, ein Ansatz eines halben Trabtritts, aber immerhin!!
Große Pause und ganz viel gelobt.
In die andere Richtung gings genauso gut.

Allerdings war es doch etwas viel Druck, nachdem ich es dann ncoh ein 2. Mal auf jeder Hand probiert hatte, weigerte sich Herr Billy sich der Wand zu nähern beim Umdrehen ... ooook, also wieder langsamer. Bisschen ohne Zaun und langsam, dann doch noch zum Zaun gelotst, 2 flottere Schritte - und aufgehört.

Bin hoch erfreut wie einfach das war gleich beim 1. Mal... wollte nur wahrscheinlich gleich wieder zu viel ;-). Also schöööön langsam, damits dann schnell wird ;-)

Dienstag, 9. März 2010

FreeStyle

Kurzes Aufwärmen On Line:
- Führen am Vorderbein (total witzig wie der Büffli versucht, das lästige Seil abzumontieren *g*)
- Yoyo am Vorderbein (Yo geht gut, aber -Yo nicht so - er kommt nicht so gern her, komischerweise)
- Seitwärts am Zirkel um mich herum (wieder geachtet, dass er Abstand einhält, und das ganze auch mal etwas flotter - Hinterhand hängt meistens immer noch hinterher)
- Circling Game auf kurze Distanz, zuerst mit Schritt-Halt-Schritt Übergängen, dann auch Trab-Schritt-Trab, wobei der Trab heute super war - 4 Runden abgehakt, durchhändes Seil!)

Danach bin ich aufgestiegen und habe ein stufenweises Programm absolviert. Das war ganz gut geplant und auch durchgeführt, aber ich war heute irgendwie unkonzentriert und daher am Schluss nicht so zufrieden wie ich sein hätte wollen oder sollen.
- Stufe 1: Follow the Rail im Schritt mit Handwechseln und hie und da Haltparaden. Handwechsel über je 1 Stange in der Mitte, die ich dort kreuzweise aufgelegt hatte.
- Stufe 2: Aus Follow the Rail mach Corner's Game. Haltparade in jeder Ecke.
- Stufe 3: Füge eine Prise Pepp hinzu. Corner's Game im Trab mit Haltparade in jeder Ecke, bis der Go- und der Whoa-Button beidermaßen gut funktionieren.
- Stufe 4: Plus eine Prise "diese Übung ist doch gar nicht so schlimm!": Corner's Game mit Halt + 2 Tritte Rückwärts mit den 2 Carrot Sticks, bevor es die Pause gibt. Hat super funktioniert!
- Stufe 5: Eine kleine neue Übung hinzufügen (vielleicht merkt er's gar nicht): Corner's Game mit Halt + Rückwärts + Laterale Biegung für 1 Sekunde in jede Richtung mit den 2 Carrot Sticks, dann erst Pause - funzt super, keinerlei Widerstand (wie beim letzen Mal, damals erster Versuch), schönes Biegen, große Pause - er hats tatsächlich nicht gemerkt ;-).
- Stufe 6: Man füge dem ganzen noch die "Zügelfunktionen"-Übung hinzu, indem man den direkten Zügel beim Wegreiten aus der Ecke bewusst einsetzt und darauf achtet, dass Pferd den Fuß genau dorthin setzt wo er soll, statt einfach loszulatschen. Hat zwar nicht perfekt geklappt, aber nicht schlecht.

Zum Auflockern dazwischen bin ich einen 8er geritten und dabei bei jedem Wechseln über die gekreuzten Stangen - alles im Trab, hat er wunderbar gemacht und war auch ein bissl Spaß für ihn, denk ich.

Danach noch ein bissl Seitwärts am Zaun, wobei ich da diesmal endlich richtig weit durchhängende Zügel haben konnte. Ohne Zaun gings auch nicht sooo schlecht, nur entlang der Stange will er zu viel vorwärts und fühlt sich dann kritisiert, wenn ich ihn wieder rückwärts gehen lasse.

Alles in allem eine nette Einheit!
Ich darf nun nicht an den blöden "Zügelfunktionen" und Rückwärts mit 2 Carrot Sticks und Laterale Biegung hängen bleiben, sondern weitergehen. Geht ja schon recht fein alles!

Sonntag, 7. März 2010

Mutiges Pferd :-)

Es hat wieder geschneit bei uns, ca. 15cm. Ich wurde gewarnt, dass es rutschig ist, habe aber trotzdem einen Ausritt gewagt - und nicht bereut!

Buffalo Bill war recht brav am Putzplatz, ließ sich brav holen, Hufe kurz bearbeiten, dann putzen und satteln. Habe mir sehr lange Zeit gelassen mit allem.

Dann sind wir gemütlich vom Hof geschlendert. Ich habe einen Rundkurs geplant - mit einigen Schwierigkeiten, steilen Passagen (aber nicht rutschig dafür) und ein Stück auf der Straße, wo ich nicht sicher war wie rutschig das wird.
Den steilen Weg hat Billy toll hinter sich gebracht. Und zwar ohne jegliches Zögern, kaum zu glauben. Der Weg führt durch den Wald, unter dem Schnee ist lockeres gefrorenes Laub, gut zum Gehen. Dann wird der Weg aber ein, zwei Meter wirklich steil, bisher hat Billy dort jedesmal gezögert, auch im Sommer. Ich war bereit abzusitzen oder umzudrehen. Der Weg sah jedoch gut aus, weniger rutschig als wenn die Erde matschig ist, und mit ziemlich großem Erstaunen hab ich zur Kenntnis genommen, dass im Büffli kein bisschen Zögerlichkeit war - er stapfte voran als wäre nichts, zwar vorsichtig mit kleinen Schritten, aber fühlbar mental seiner Sache sicher. War furchtbar stolz!
Dann kommt die Straße. Die war wirklich glatt, ich probierte ein paar Schritte und stellte fest, dass man am Wegrand, wo auch Kies unter dem Schnee ist, gut gehen kann. Für den Billy kein Problem, auch hier stapfte er voran. Bergauf geht es auch, daher umso weniger Rutschen. Wir brachten auch die Straße ohne jedes Problem hinter uns.
Und dann kam das Bächlein... genau an dieser Stelle hab ich vor ca. 1/2 Jahr ziemlich viel Confidence liegen gelassen, als er nicht drüber wollte und einfach umdrehte und die Straße entlang bulldozerte, bis ich dann einen Notabstieg aus dem Trab machte (bevor er gänzlich unbremsbar galoppiert) ... Und genau dort hab ich heute wieder viiiiel Vertrauen in mein Pferd gewonnen und er hoffentlich auch in mich.
Wir gingen zum Bächlein - schon vorher waren viele Nebenrinnsale, die ihn nicht interessierten (es ist nur genau DIESES eine Rinnsal, keine 10cm tief...). Dann kamen wir hin. Ich auf alles gefasst - absteigen, umdrehen, On Line drüberspielen, was immer halt nötig war...
Nichts war nötig. Billy näherte sich dem Rinnsal - skeptisch, aber trotzdem nachdenkend. Eigentlich interessant, dass man das richtig fühlen kann. Es fühlt sich anders an als wenn er denkt: "Da geh ich sicher nicht drüber". Diesmal war es mehr so ein "WO geh ich hier am besten drüber". Genaues Beäugen des Rinnsals... kurzes Kräftesammeln.... und ein kleiner feiner Hopser drüber, danach 1 Galoppsprung (es geht steil bergauf danach) und dann ruhig durchpariert zum Halten.
Ich bin fast geplatzt vor Stolz und hab begeistert gekreischt und Pferd geknuddelt, versteht er ganz genau, dem stolzen Blick nach zu urteilen. Wir sind dann ein paar Schritte weiter und dort gabs eine Portion Müsli, das ich mithatte und das er brav aus dem Schnee geputzt hat.
Ich glaube mein Ausreit-Programm hilft :-).
Wir sind dann noch über den verschneiten Wiesenrand nach Hause, und obwohl ich vorhatte noch ein bisschen was zu machen, hab ich es gelassen, weil er SO ein braves Pferdchen war!

Samstag, 6. März 2010

Liberty - Circling Game mit Übergängen

Heute hatte ich eine wirklich wirklich schöne Liberty-Session mit meinem Tierchen. Nicht lange, dafür gut für unsere Verhältnisse.
Ich habe an den Übergängen beim Circling Game gearbeitet. Nachdem er mich wie üblich einge Male ignoriert hat, bis er munter war, lief er dann toll seine Kreise und ließ sich von Schritt in Trab und sogar einige Galoppsprünge bringen, zurück vom Trab in den Schritt war auch schon sehr gut.

Ich bin dann nach den ersten zwei Versuchen gelaufen, um meine Kamera zu holen, das Video seht ihr unten, bitte nicht zu streng sein. Besonders viel oder gezieltes Liberty machen wir noch nicht.
Am Anfang seht ihr, wie er mir 3x in die untere Hälft der Halle abhaut. Dort ist das Tor ;-). Das haben wir jedes Mal 1-3x, danach geht es und er bleibt da. Es ist schön zu beobachten - beim 1. Mal gehe ich langsam und mache leider den Fehler, die Hand zu wechseln (von rechts auf links). Das ist mir deshalb passiert, weil er meistens dann abhaut, wenn er auf der linken Hand ist - er dreht dann beim Tor um und kommt wieder - auf seiner lieberen rechten Hand. Ich bin das so gewohnt, ihm dort den Weg abzuschneiden und das Umdrehen nicht zu erlauben, dass ich es auch hier tue - obwohl ich am Anfang ja rechte Hand gefordert habe. Er ärgert sich auch und geht nicht weiter, ich weiß nicht genau warum. Vielleicht bin ich ein bisschen im Weg. Beim zweiten Abhauen versucht er es heimlich ("merkt sie's") und dreht brav um. Beim dritten Mal ist nicht mehr viel nötig und er kommt freiwillig wieder rauf ;-).

In der zweiten Hälfte des Videos seht ihr dass er den Kreis immer enger zieht ;-) - auch eine Spezialität des Buffalo-Tiers. Er giftelt dann so frech nach innen und droht, dass ich ihm den String an die Schulter klatsche um ihn rauszuschicken - dann kommt ärgerliches Kopfschütteln.

Ansonsten war alles wirklich super, Galopp ist so schwierig für uns, v.a. in der engen Halle. Ich habe aufgehört, als er auf eine Phase 0 hin angaloppiert ist - ich weiß nciht ob man es sieht - er bricht die Gangart, geht wieder Trab, und ich drehe nur den Kopf und habe "Galopp" gesagt, und er galoppierte neu an. Das war so brav und bemüht (für uns, andere mögen darüber lächeln...), dass ich aufgehört habe.
Und ganz besonders schön war der Draw, wie ich finde. Aus dem Galopp ist er sehr zügig hergekommen, einmal trabt er sogar :-).

Viel Spaß beim Schauen, Qualität ist leider schlecht. Hab leider keine bessere Kamera und auch nicht mehr Tageslicht...

Freitag, 5. März 2010

Gut geplant ist halb gewonnen

Also ich gehöre ja zu den zwanghaften Listen-Schreibern. Ich schreibe Einkaufslisten, To-Do-Listen, Telefonlisten, Adresslisten, Ideenlisten, Wunschlisten, Geschenklisten, Leselisten. Außerdem wird katalogisiert, bibliographiert, geschlichtet und geordnet was das Zeug hält. Das ist so und war schon immer so, ich kann nix dafür ;-). Ich muss mich sehr bemühen, das Blog hier nicht mit lauter Listen anzufüllen, die keiner lesen mag.

Heute hab ich wieder einmal festgestellt, dass mir diese Listen aber trotzdem eine Menge weiterhelfen, nämlich um einen Plan zu haben.
Erfahrungsgemäß wird eine Einheit mit Pferdchen genau dann ein Desaster, wenn ich keinen oder einen nur ungenügenden Plan habe. Ich lasse mich dann viel zu leicht ablenken, mache Dinge die ich eigenltich gar nicht machen wollte, dafür die, die eigentlich geübt werden sollten, nicht, mache immer dasselbe und und und.

Heute hatte ich - da lange nicht beim Pferd aus Zeitgründen und daher abends viel Zeit zum Planen und Listen-Schreiben - einen sehr genau in meinem Kopf erstellten Plan plus - falls der Kopf aussetzt, das kommt vor - eine ganze A5-Liste mit dem Aufbau meiner Übungseinheit in der Tasche. Also keine Chance für den Buffalo, mich abzulenken ;-).

Geschafft hat ers trotzdem kurz, denn er hatte sich ganz offensichtlich im Gatsch gewälzt, sodass ich kurz glaubte, wir hätten ein neues Pferd in der Herde - hab ihn fast nicht erkannt. So kenne ich ihn nicht, er legt sich normalerweise nur in trockenen Untergrund. Egal. Dank meiner Liste (kurz draufgelinst, da stand was von reiten - also wird geritten, jawoll) ist es ihm nicht ganz gelungen und nach nur 1 Stunde dauerputzen war die Sattellage frei und es konnte losgehen.

1. Punkt auf der Liste:
Kurzes Aufwärmen On Line, mit Führen in Stellung und dann ein bisschen Untertreten auf dem Zirkel. Billy hat brav mitgemacht --> abgehakt.

2. Punkt auf der Liste:
Reitend Aufwärmen mit Follow the Rail, vielen Volten um wahllos herumstehende Pylonen, viele Handwechsel, auch mal Anhalten, Rückwärts, Schritt, etwas später dann Trab-Schritt-Halt- und sonstige Übergänge. Wir haben den Go-Button, der wie immer anfangs etwas klemmte, gelöst und dann war alles superfein und Pferdchen biegsam und aufmerksam.

3. Punkt:
Weiter die Zügelfunktionen verfeinern. D.h. direkter Zügel beeinflusst gleichseitiges Vorderbein, indirekter Zügel gegenseitiges Hinterbein. Der indirekte Zügel ist dabei nie unser Problem, aber den direkten so schön sauber einsetzen zu können, dass es quasi eine Hinterhandwendung wird und nicht eine Mini-volte oder doch ein Wegdriften der Hinterhand, das ist noch schwer. Ich habe es zuerst in der Bewegung gemacht (von der Bande weg), dann isolierter in der Mitte vor dem Spiegel. Es wird langsam besser :-)

4. Punkt.
Da dieses konzentrierte Vorhandweichen dem kleinen Büffel wieder etwas zu schaffen gemacht hat, dazwischen wieder eine Lockerungsübung mit Go-Button überprüfen, bisserl Galopp und einfach nur Follow the Rail zum Hirn-Auslüften.

5.
Wieder etwas schwieriges: Rückwärts mit 2 Carrot Sticks - und da hatten wir diesmal einen Durchbruch, denk ich! Ich habe versucht es ihm so leicht wie möglich zu machen, dass er die richtige Antwort gibt (ich denke zwar dass er sie kennt, aber sie gefällt ihm halt nicht so recht). Daher schräg in eine Ecke eingeparkt und vorerst Corner's Game gespielt. Das mag er ja. Und dann mit den beiden Sticks links und rechts am Rückwärts gearbeitet und dabei extrem auf die Einhaltung der Phasen geachtet. Eine Gewichtsverlagerung kam relativ schnell von ihm, aber darüber sind wir noch nie hinausgekommen. Gut, beim ersten Mal hab ich das gelobt und Pause gegeben. Beim zweiten Mal wollt ich dann einen halben Schritt. Pause. Dann wollte ich 2 Schritte. Solang er rückwärts ging, ging ich zur Phase 1-2 zurück, aber ganz aufgehört habe ich nicht. Und so haben wir dann tatsächlich so an die 5 Schritte rückwärts bekommen, ohne dass ich die Zügel anfassen musste *freu*.

6. Punkt:
Aufhören wenns am schönsten ist - abgehakt :-)