Es sah so aus, als wären wir in 5 Minuten fertig: vorne links: Kommando, leicht am Fuß anfassen - er hebt ihn, hält ihn, ein kurzer Ruderer, dann wieder still, ich konnte in Ruhe auskratzen und richtig sauber machen. Überschwengliches Lob, kurz in Ruhe lassen.
Das Ganze genauso rechts vorne, und wir wären nach Hause gegangen.
Nicht mit Herrn Billy. Im Endeffekt hab ich glaub ich eine ganze STunde herumgewurschtelt. Ich habs nicht geschafft, den Fuß ohne Herumrudern, Gewicht drauf legen, Versuch niederzuknien, herumhüpfen etc. zu kriegen. Ich habe echt versucht, mich in Geduld zu üben - Fuß für Sekundenbruchteile ruhig? --> abgestellt, gelobt, kurz Pause. Es geht nicht länger als eine halbe SEkunde - dann gibts oben Beschriebenes. Ich muss zugeben, dass nach dem 20. Versuch mit Lob für die halbe Sekunde, als es immer noch nicht länger ging, die Geduld verloren habe und auch mal mit Boxen in die Shculter, "NEIN" Schreien etc. versucht habe. ERfolg: Herr Billy wird dann überhaupt büffelig und hebt den fuß überhaupt nicht mehr. STeht wie angewachsen, keine Chance.
Links vorne geht es weiterhin, als wäre nix.
Ich versteh dieses Pferd nicht
Irgenwann, ich schweißgebadet, Pferd dösend, hab ichs doch geschafft, ihm den rechten vorne abzuringen, Sekundenbruchteile zu halten, niederzustellen bevor das Rudern und HInknien beginnt, dann gelobt und gegangen.
Langsam gehn mir die Ideen aus.
Nachher musste ich noch erfahren, dass Herr Billy rausgekriegt hat, wie man den Schuber vor einem der Ausgänge öffnet (hat bisher noch nie ein Pferd geschafft, weils a) eigentlich für menschliche HÄnde gebaut ist und b) wirklich schwer geht; keine Ahnung wie, aber Billy machte sich das Tor auf und spazierte nachts fröhlich über den Hof; wurde dann von einem Anrainer gesehen und vom SB zurückgescheucht, wollte von außen auf die Weide, elektrisierte sich natürlich, rannte ein paar STeher um, sodass er doch auf die Weide kam und trottete von dort aus wieder zurück in den Stall
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