Durch die viele Bodenarbeit ist Billy schon wieder wesentlich weniger frech geworden und testet im Moment weniger. Wir können jetzt schon ganze Vorhandwendungen mit nur ganz geringem Druck, tw. nur Hinsehen auf den Popo von Herrn Billy, Schulter von mir weg weichen lassen geht schwieriger, aber doch auch. Auf leichten Druck weicht Billy rückwärts (auch in Alltagssituationen), er bleibt stehen, während ich mich am 4-m-Seil wegbewege und Tore öffne oder schließe, bis ich ihn auffordere, herzukommen. Wegschicken auf den Zirkel funktioniert links sehr gut, rechts z.T. etwas zäh, aber doch auch. Am Zirkel geht Billy jetzt oft schon sehr entspannt, im Schritt eigentlich immer, im Trab immer öfter, an der leicht durchhängenden Longe. Heute hat er im Schritt für Sekundenbruchteile so was wie eine Dehnhaltung eingenommen
Die Füße hebt Billy nach dem letzten verunglückten Behandlungsversuch langsam wieder, ich konnte heute auskratzen. Hinten bin ich wieder soweit, dass ich mich relativ entspannt in die GEfahrenzone wage (übe zur Zeit mit dem STock + Handschuh-Trick).
Unsere Spaziergänge hab ich jetzt in meinem Urlaub ausgedehnt, heute wars wunderschön und lustig: Wir waren alleine unterwegs, Billy war für seine Verhältnisse ziemlcih aufgedreht, weil wir eine STrecke gingen, die er alleine noch nicht gegangen ist.
Und dann passierts: Kopf ruckt in die Höh, Augen weit aufgerissen, Nüstern beben. Ich seh nix, bin zu klein, ein Hügel ist im Weg. Wir gehen weiter, Billy präsentiert sich, sieht sich dauernd um. Dann sehe ichs auch: Eine Kuhherde! SCHWARZ-WEISSE Kühe! Ein ganzer ganzer Haufen! Billy glaubt offenbar ARtgenossen vor sich zu haben. Er präsentiert sich als Möchtegern-Hengst, rollt mit den Augen, wiehert den Kühen zu. Die glotzen nur. Eine muht.
Die STraße führt in Serpentinen ins Tal, und überall um uns herum sind diese schwarzweißen Kühe, Billy kriegt sich gar nicht mehr ein
Weil da ein schöner Wiesenweg ist, probiere ich mal, mit ihm an der Hand zu joggen, und BILLY TRABT! Er trabt an der Hand, das SEil hängt gerade locker durch, er hält Abstand zur Seite und trabt entspannt mein gemächliches Tempo, sicher ein paar hundert Meter weit. Schööön ist das. Es geht leicht bergauf, und wir sind bald beide außer Puste (ich mehr als er), also genug. Wir trabten dann noch 1,2 kurze Strecken.
Das war einfach nur traumhaft. Zur Belohnung gabs dann noch ausgiebiges Grasen (funktioniert übrigens schon recht gut - nur auf Befehl
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