you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Sonntag, 18. Mai 2008

Heut wars wieder mal nicht so gut. Ich brauch wieder eine Trainerstunde... Rolling Eyes

Zuerst waren wir zum Aufwärmen eine Runde spazieren, schon gesattelt (Satteln verursachte wieder leichte Probleme, allerdings war schon wieder jemand mit uns im Putzraum - deshalb? völlig verwirrt) Das Spazieren lief sehr sehr gut, er versuchte nur anfangs, 2, 3 Mal die Nase ungewünscht ins Gras zu stecken, ich reagierte sehr konsequent mit Phasen der Aufforderung, mir zu folgen, und nach 3 Versuchen war es plötzlich erledigt - er versuchte nicht mehr zu fressen! Das hatte ich bisher sehr sehr selten. Meistens versucht er jeden Grashalm zu erhaschen, da er kapiert hat, dass dauerndes Stehenbleiben nicht erwünscht ist, dann eben im Vorbeigehen. Aber das hat er heute dann ganz sein lassen!
Zur Belohnung gab es am Ende der Spazierrunde extra schönes Gras an einem extra-schönen Fleckchen.

Gut, nach der Graspause ging es aufs Viereck.
Ich wollte endlich mal wieder Schritt-Trab-Übergänge im CG üben. Das hatte ich in letzter Zeit rausgeschoben, und ich wusste auch bald wieder warum.
Mein Pferdi ist nicht in Trab zu bringen *seufz*. Zuvor ging es meistens auf der linken Hand ganz ok, rechts war immer schon schwierig.
Ok, nun geht die linke Hand auch nicht mehr. Pferdi hat ja schließlich Handwechseln gelernt!!! Schicke ich ihn auf die linke Hand, geht das noch im Schritt ganz gut, fordere ich Trab, dreht er sofort um und geht auf die rechte Hand. Auf der rechten Hand kann er seine "Waffen" besser einsetzen ... er kommt über die innere Schulter nach innen, macht den Kreis immer kleiner, würde mich am liebsten umrempeln. Ich bin mit Verteidigung meines Raumes beschäftigt. Je höher die Phase, mit der ich Trab fordere, desto enger kommt er rein und desto grantiger wird der Gesichtsausdruck (angelegte Ohren, verkniffene NÜstern).
Seit ich ja beim letzten Versuch, als ich mich nicht einschüchtern lassen wollte, beide Hinterhufe im Bauch hatte, achte ich nun extrem drauf, dass ich vorne das Seil kurz genug habe, um jederzeit den Kopf zu mir holen zu können - nicht so einfach, da er ja extrem den Zirkel abschneidet. Schicke ich die Shculter raus, funktioniert das zwar, aber ich habe ständig Angst, dass er das Hinterteil wieder zu mir dreht. Das war auch auf der rechten Hand, und seitdem krieg ich schon Herzklopfen, wenn ich das fordere...
Mir ist der Stick einfach zu kurz... habe ich Pferdi in Reichweite, hat ER MICH auch in Reichweite!!
Ich gebs zu, ich hab ehrlich Schiss, und so kann ja nix funktionieren. nein

Keine Ahnung, wie ich dieses Problem lösen soll...Werde es wohl meiner Trainerin übergeben, die soll mal machen. Mir ist einfach die Angst im Weg, ich bemerke ja auch, dass - wenn er dann mal antrabt (mit STinkegesicht, seeehr engem Radius und manchmal Kopfwackeln à la Hengst) rupfe ich ja erst wieder instinktiv am Seil und damit Halfter, aus Angst, dass er jetzt entweder hinten oder vorne auf mich losgeht.

Das war sehr frustrierend... nein

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