you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Montag, 12. Mai 2008

Pfingstmontag -- frei! Heute waren wir nur spazieren, alleine. Es war wundervolles WEtter, strahlender Sonnenschein und total warm, 25°.

Als ich kam, hat er sich grad im Unterstand gewälzt. Ich rief ihn, er sah auf, stand sofort auf und kam herüberspaziert zu mir verliebt. Ließ sich aufhalftern und kam sofort mit, ich hatte das Gefühl, dass er sich freut, mich zu sehen, und neugierig ist, was wir heute tun. Das sind (hoffentlich: noch!) seltene wunderschöne Momente. verliebt
Zuerst hab ich mal geputzt, und er hat wieder einmal ordentlich gegiftet dabei, allerdings diesmal glaube ich wirklich hat etwas weh getan, in der rechten Gurtlage. Es war nichts zu sehen, aber er mochte dort überhaupt nicht berührt werden. Vielleicht hat er einen Tritt abbekommen. Jedenfalls hat er als ich dort geputzt habe, seinen Kopf rumgeworfen und geschnappt und ist mit meinem Schädel zusammengekracht *autsch*. War aber ein sehr effektiver Block von mir Ironie.

Dann Knotenhalfter und Seil und Stick (vielleicht spielen wir ja was unterwegs) genommen und losgestapft, zuerst bergab durch den Wald, dann die kleine Straße entlang am Straßenrand. Pferdchen wollte dauernd fressen, ich hoffe ich habe eine halbwegs ausgewogene Mischung aus: "jetzt nicht, wir gehen weiter" und fressen lassen gefunden.
Der Kleine war total toll, mutig, neugierig, aufmerksam, aber nicht schreckhaft. Er geht überall hin mit mir, bleibt brav hinter mir. Nur der letzte Weg über die Wiese war eine Geduldprobe für uns beide. Es ist eine fremde Wiese des benachbarten Bauern, ich wollte nicht, dass er dort frisst. Also forderte ich ihn wirklich bei jedem Schritt auf - nein jetzt nicht fressen, nein, jetzt nicht, nein, jetzt nicht. Zum Schluss fing er an, immer 1, 2 Schritte voraus zu traben, damit er Zeit hat, die Nase ins Gras zu stecken *ächz*. Als wir dann drüben bei unserer Wiese waren, durfte er eine ganze Zeitlang fressen.
Aber sonst ein wunderschöner Spaziergang, ganz schön anstrengend (meist leicht bergauf).

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