you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Donnerstag, 5. Mai 2011

Heute sind wir wieder zum Aufwärmen die Wiese runter und haben weitere Wegelchen in dem kleinen Waldstückchen erforscht. Wenn wir in die Richtung gehen, und diesen Weg, wird das Billytier total flott. Zuerst dachte ich, das ist, weil ich mit ihm dort auch den Wegrand abgrasen war - allerdings versucht er, wenn wir dort entlangreiten, nicht einmal zu fressen. Dieses Verhalten ist doch recht suspekt. Er wirkt aber nicht verunsichert, eher neugierig.
Im kleinen Wäldchen haben wir eine andere Abzweigung genommen - perfektes Übungsgelände, ein kleiner Mini-Wassertümpel kreuzt dort unsern Weg! Rundherum nichts, ausnahmsweise nämlich auch kein Abgrund oder Riesensteine oder Bäume, um die man sich wickeln kann.
Billy startete zu meiner Verwunderung selbständig auf das Wassertümpelchen (Tümpel ist übertrieben - wo es den Weg kreuzt, ist es gerade so breit, dass ein Mensch es mit einem halbwegs großen Schritt überqueren kann - man müsste also nicht reinsteigen, wenn man nicht will) zu. Untersuchte es, schnorchelte. Drehte um, trabte an, ließ sich nicht mehr so leicht aumdrehen, und ich bekam einen kurzen Kontrollverlust-Hilfe-Panikanfall. Aber dann: Mir schoss das Bild vom Horsenality-Abend in den Kopf, wo uns die eine Stute so toll gezeigt hat, wie pferd Annäherung und Rückzug macht. Also hab ich beschlossen, dort an dieser ungefährlichen Stelle es einfach auszuprobieren. Ich drehte ihn um und dann ließ ich ihn einfach machen. Er weiß eh besser, wie das geht, nicht wahr? Er ging hin, schnorchelte, schnofelte. Drehte um. Irgendwie hab ichs geschafft locker zu bleiben und die Zügel nur am Ende zu halten. Ließ ihn ein paar Schritte weggehen, sagte mir, dass er am besten weiß, wo der Punkt ist, von wo aus wir es noch einmal angehen können. Hat er auch gezeigt, an einem gewissen Punkt ließ er sich nämlich so fein wie sonst auch wieder anhalten. Kurz verschnauft, umgedreht, wieder hingehen lassen. Ließ ihn dann wieder alles selbst machen: schnofeln, schnorcheln, Kopf rauf und runter, Wasser mit der Schnauze untersuchen, wieder umdrehen und Abstand gewinnen... das war richtig interessant! Nach 3x umdrehen ist er es beim 4. Mal relativ überraschend in einem Riesensatz gesprungen *lol*. Total brav! Ab sofort denk ich: Bei solchen Sachen alleine machen lassen. Hätt ich mehr Druck gemacht, wär es sicher anders gelaufen.

Es gab dann eine große Graspause, dann etwas Freestyle und Finesse am Viereck, wobei ich einfach mit verschiedenen Zügellängen und Kontaktstärken gespielt hab im 8er-Muster. Klappte ganz gut. Wir haben auch die Übung aus der Savvy Club DVD vom April ausprobiert - Übertreten auf dem Zirkel mit Casual Rein - das hat auch recht gut hingehauen.

Danach Pad runter, wildes Wutzeln, dann wieder grasen - haben dem STallbesitzer geholfen, den Viereckrand zu mähen *g*. Nach 20 Minuten kam er auf ein kleines Zeichen vom Gras weg und mit mir mit *staun*. :-)

1 Kommentar:

Marion Princic hat gesagt…

gott sei dank hat das pfuetzenmonster nicht den armen billy aufgefressen ;)