Kam erst spät zum Stall, die Pferdchen waren allesamt grad im Auslaufbereich - praktisch, musste ich nicht über die Weide latschen. Herr Buffalo Bill ließ sich aufhalftern, ohne zu mucken - so richtige Freude sehe ich aber immer noch nicht bei meinem Erscheinen.
Nun gut, erstmal geputzt und nach neuen Blessuren abgesucht, eingeschmiert. Geplant war Longenarbeit. Das Viereck war endlich wieder trocken, idealer Zustand des Belags, nur leider war es ausgerechnet in der Viertelstunde, die ich arbeiten wollte, besetzt (auch nur eine Viertelstunde, aber eben genau die gleiche *g*). Also ging ich mit ihm in die Halle.
Das Pferd nebenan am Viereck, das zwar nicht zu sehen, aber wohl zu hören war, war natürlich sehr aufregend und viel interessanter als ich, aber ich blieb hartnäckig und holte mir immer wieder die Aufmerksamkeit.
Nahm ihn an die Longe und aufs "Schritt"-Kommando trottete er brav nach außen auf den Zirkel. Hat er kapiert!!
Ich ließ ihn ein paar Runden drehen, übte später abwechselnd Halt- und Trab-Übergänge. Halt braucht noch einige Zeit und viel Körpersprache, ich glaube das Stimmkommando sagt ihm gar nix. Trab-Stimmkommando versteht er, bis er tatsächlich trabt, dauerts aber meistens schon eine halbe Runde und braucht viel Druck. Aber dann trabte er einige Runden wirklich schön entspannt, die OHren vorne, zwar immer wieder abgelenkt durch die Geräusche draußen, aber achtete auf mich, wenn ich ihn ansprach. Hat sich sogar einmal schön hinunter gestreckt und abgeschnaubt...
Wir haben sogar schöne Handwechsel (Schritt) hingekriegt!
Zwischendurch durfte er zur Belohnung entspannt dastehen, und bei der Gelegenheit (ich habs ja schon gesagt
Wieder etwas motivierender!
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