Es ist kahahaaaalt, - 12° im Stall. Den Billy störts nicht.
Wir haben die Übungen weiter voran gebracht.
Die Hinterhand ganz isoliert und feingetunt auf mich zuzuweichen, ging etwas besser als zuletzt. Die rechte Seite ist aber immer noch sehr schwierig; Billy fühlt sich gestresst ob der Anforderung, ging rückwärts, schnappte und kaute auf dem Seil, wich seitwärts, lief Kreise um mich. Links geht es viel besser schon!
Dann zum zweiten Mal daran gearbeitet, die Schulter einzeln anzuheben, also halt mal den Fuß auf touchieren. Hier hatten wir den Fortschritt, dass Billy nicht mehr das Bein einfach wie beim Fliegenabwehren an den eigenen Bauch knallt, sondern nach vorne aufstampft. Das hab ich belohnt, für bloßes Anwinkeln gab es nix mehr.
Das haben wir später auch vom Sattel aus geübt. Da muss ich meine Signale noch überdenken. Es klappt, wenn ich sehr weit unten touchiere. Dann beuge ich mich aber nach vorn genau über das Bein, das abheben soll, verlagere also das Gewicht genau dorthin, wo es m.M. nach nicht sein sollte. Zügel anheben, auch einseitig, versteht Billy nun als Rückwärts (nicht zu verübeln). Touchieren der Schulter lässt eben jene weichen. Ich muss wohl ankonditionieren, dass er das Bein hebt und nach vorne hebt, wenn ich den oberen Teil des Beines touchiere, das müsste dann gehen.
Schließlich haben wir noch die Übergänge vom und ins Rückwärts weiter geübt. Im Schritt geht das nun richtig schön flüssig ohne Halt dazwischen. Ich kann es nun auch wirklich schon ein bisschen als Aufforderung an Billy nutzen, sich neu auszubalancieren und das Gewicht nach hinten zu verlagern. Das klappt noch nicht in der Vorwärtsbewegung, aber mit einem ganz kurzen Innehalten. Antraben aus dem Rückwärts war auch sehr schön, damit üben wir nun weiter.
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