Unverhofft kommt oft ... heute eine Gelegenheit, mit Einstellerfreundin und ihrem Verlasspferdchen auszureiten. Da es geregnet hatte und die Wiesen zu nass waren, mussten wir wohl oder übel auf der Straße bleiben - somit gingen Billy und ich heute mit sicherer Begleitung den selben Weg wie am Sonntag, nur reitend statt joggend.
Beide Pferde waren total brav. Wir galoppierten sogar am Wegesrand, die Freundin links, ich rechts. Braver Schaukelgalopp von beiden, am langen Zügel, super. Ein Pferd kam uns dabei entgegen. Lustig, unsere beiden waren so ins Galoppieren vertieft, dass sie es total spät bemerkten, jedenfalls später als wir *g*:
Nach kurzem Plausch näherten wir uns der Schreckenskreuzung und den Kühen. Billy ging tapfer voran. Er drohte tw. schon einzufrieren, als er die Kühe mit ihren bimmelnden Glocken sah, aber war noch ansprechbar. Die zweite Kuhherde, die uns Sonntag den Rest gegeben hatte, war nicht in Sicht, sehr gut. Wir tasteten uns voran, trabten hie und da ein Stück - das hilft, das einfrieren zu verhindern, irgendwie.
Unsere Mitreiterin meinte nur "der schaut doch nicht mal hin", also scheinbar ist nach außen nichts zu sehen, aber zu spüren, wie er sich versteift und nicht mehr auf Schenkel oder biegenden Zügel reagiert wie sonst.
Wir schafften es, tw. im Trab, an der Kuhherde vorbei und ritten wieder in den Wald ein. Pfuuuuuuuuuh! Billy wurde groß gelobt, und dann drehten wir bald um. Nach Hause gehen war an den Kühen vorbei noch nicht ganz entspannt, aber ok.
Also, einmal mehr die Kuhherde besiegt :-). Wir schaffen das....
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