you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Samstag, 6. Oktober 2012

Centered Riding Stunde: Biegung und Beizäumung

Heute hatten wir wieder Centered-Riding-Stunde.


Schon wieder nimmt Billy das Gebiss widerstandslos. Naja, nicht ganz, ganz am Anfang versucht er einen Schritt auszuweichen, aber dann, sobald der Riemen über der Nase ist, macht er sofort das Maul auf, wenn das Gebiss davor baumelt. Yeah!

Ich habe in der Stunde gebeten, mir noch einmal zu erklären, wie das beim Rahmen verlängern mit der Hinterhand gemeint war. Sie erklärte es noch einmal, und im Prinzip verstehe ich das jetzt so, dass ich das Becken abkippe, und Billy kippt seines deshalb mit ab und kommt weiter drunter. Also einfach mehr auf die Hosentaschen setzen, dabei aber Körperspannung halten und in meiner Wirbelsäule trotzdem durchschwingen. Kopf oben aufgesetzt lassen, nicht hängen lassen. Haben wir aber nur kurz gemacht.

Dann hieß es, wir sollten heute an der Beizäumung arbeiten. Wow.
Wir haben im Grunde die ganze Stunde fast nur Schritt und nur die eine Übung gemacht, viel mit Zügel, wenig sonst. Hier die Anleitung:
Zuerst einmal Biegung ins Pferd. Ging am besten in den Ecken. Ich darf den Innenzügel kürzer nehmen und es macht momentan noch nichts, wenn die Stellung übertrieben stark wird. Die richtige Biegung erkenne ich, wenn ich an die Außenseite des Pferdehalses schaue. Solange die Biegung noch nicht da ist, ist da in der Mitte des Halses eine flache Stelle, wie ein „Loch“. Sobald Billy richtig biegt, füllt sich dieses auf. Ein praktischer Indikator... wir brauchen eine Stehmähne ;-)
Das konnte ich mit dieser Krücke also dann ganz gut erkennen (sehen, wenn auch noch nicht fühlen).

Dann weiter: Um diese Biegung zu bekommen und Billy dazu zu bringen, im Genick dann nachzugeben, mit dem Außenzügel Schwämmchen ausdrücken oder auch "Hamster würgen" ;-), also leichte kleine Paraden, und zwar immer dann, wenn der Innenfuß abfußt, gemeinsam mit dem „ansprudelnden“ Schenkel.
Billy hat sich tw. sehr stark auf den Zügel gelegt, ich musste da dann immer – trotz richtiger Biegung, die ich belohnen hätte wollen und sollen – warten, bis er nachgibt, bevor ich die Zügel wieder länger lassen konnte.
Ach ja, das ganze immer nur für einige Sekunden halten, dann Zügel nachgeben, wenn es richtig war. Ein paar Tritte langer Zügel, dann wieder neu aufbauen.

Am Zirkel üben, unsere „Ecke to go“ ;-).
Am Zirkel kann ich Billy auch veranlassen, ganz kurz mit dem inneren Hinterbein weiter unter zu treten, Hinterhand leicht nach außen verschieben.
Ganz klar ist mir die Übung noch nicht, aber wir werden sehen, was wird, wenn ich weiter übe.
Am Schluss haben wirs noch im Trab versucht, aber das war schwierig, weil Billy mir sofort in Außenstellung lief in den Ecken, v.a. linke Hand. Ich war zu langsam mit Hand und Schenkel und überhaupt. Zeurst mal im Schritt üben, würd ich sagen ;-)

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