you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Sonntag, 16. Juni 2013

Der Sommer ist da! Und dank der Überflutungen eine Bremsenplage, uff! Motiviert den Billy aber zu schnelleren Gangarten, um die Viecher loszuwerden ;-).

Finesse: Heute kurz eine Kreinberg-Übung: Kehrtvolten, in 2 verschiednene Ausführungen. Kehrtvolten a) mit besonderem Augenmerk auf gleichmäßigem Takt und Tempo in der Wendung. Kehrtvolten b) als Steigerung dann verbunden mit Verlangsamen über den Sitz und Ansätzen von Neckreining. Diese Kehrtvolten werden dann enger und enger und nähern sich einer Hinterhand-Wendung an.
Hat gut geklappt, v.a. auf das Verlangsamen und wieder Schnellerwerden rein auf Sitz macht Billy wie immer toll. Auch die Vorübung zum Neckreining funktioniert sehr gut. Allerdings geht die Innenstellung flöten, manchmal kommt es sogar zu einer leichten Außenstellung. Wir gehen quasi eine halbe Volte mit vorn überkreuzenden Beinen und leichter Außenstellung. Und leider kann ich mich nicht mehr erinnern, ob das eigentlich vielleicht so sein soll oder ob hier doch die Innenstellung gefragt war. Geistige Notiz daher: Im September fragen!

Dann FreeStyle. Wie erwähnt war Billy heut auch gern flotter unterwegs; obs wirklich an den Bremsen lag, ich weiß es nicht. Wir übten jedenfalls Angaloppieren. Zuerst auf der einfacheren rechten Hand, ganz ganz viele Übergänge, immer wieder Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt-Trab-Galopp-Trab-Schritt .... super unaufgeregt springt Billy an, allerdings habe ich das Kreinberg'sche "Eintakten" einstweilen aufgegeben und mache es wie bisher: 2x Schnalzen als Vorbereitung für "Achtung, fertigmachen zum GAlopp" plus als "JETZT"-Impuls ein leichter Druck mit dem Innenschenkel.
Linksrum wählte Billy 2x den Außengalopp, sprang aber sonst auch unaufgeregt und locker an. Ich fühle mich linksrum wieder unwohler, das war schon mal besser. Trotzdem bemerke ich, dass mein Problem, beim Linksgalopp das innere Bein hochzuziehen (manchmal arbeite ich mir die Jean bis zum Knie hoch *hüstel*) offenbar nur mit Sattel besteht. Ohne sitze ich viel ausbalancierter,lockerer, konnte das Bein ganz bewusst hängenlassen, ohne Treiben und ohne Hochziehen. Muss ich scheinbar einfach mit Sattel mehr üben! Die Steigbügel verleiten einfach dazu, dass ich mich nach außen setze(n lasse?), mich dann im äußeren STeigbügel abstütze, dadurch wird der innere Hintern frei, das innere Bein wandert nach oben. Ohne Sattel kann ich mich nicht so nach außen setzen lassen, weil die Steigbügelstütze fehlt und ich schlicht und ergreifend einen unfreiwilligen Abgang machen würde, wenn ich mich nicht mittig zurechtsetze.

Zum Schluss noch gaaanz kurz wieder am Spin gewerkt. 2x machte er es wirklcih toll! WENN ich mich verständlich machen kann, dann verbessert sich mittlerweile die Bewegung. Etwa 200°, etwas mehr als die Häfte manchmal 3/4, der Wendung sind jetzt schön auf der Hinterhand mit kreuzendem Vorderbein. Nur das letzte Viertel oder Drittel schwingt Billy die Hinterhand weg. Aber der Radius wird trotzdem kleiner, und das ganze wird schon zackiger und schneller. Wenn ich es nur schaffe, das erste Viertel zu bewerkstelligen, kapiert er nun die Übung in  ihrer Gesamtheit und dreht sich um sich selbst, um nachher zu mir durchzustarten ("durchstarten" auf LBI-Weise - nicht dass ein falsches Bild bei euch entsteht *g*).
Allerdings missversteht Billy mich 8 von 10x. Meistens fängt er an, rückwärts zu rennen. Wirklich rennen, ich wünschte er würde mir so ein motiviertes Rückwärts geben, wenn ich es abfrage ;-). Irgendwas läuft falsch. So sehr, wie er rückwärts ja normalerweise hasst, glaube ich nicht, dass das hier ein Ausweichmanöver ist. Werde die Einzelteile des Spin wieder etwas mehr isolieren; Back-and-Over könnte eine gute Übung für die Unterscheidung sein.

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