Billy ist seit einigen Tagen Tag und Nacht in der Herde. Wir haben ihm ausführlich alle Futterstationen, Wasser usw. gezeigt. Bei der Gemeinschafts-Heuraufe darf er noch nicht so richtig mitfressen, aber er schleicht sich dann eben nachher hin, wenn die anderen vollgefressen dösen.
Alles ist noch aufregend, aber langsam fasst sich Herr Billy wieder. Die Schafe sind schon seine Freunde, er schnofelt sie freundlich an und freut sich diebisch, wenn sie vor ihm davonlaufen. Wenigstens welche, die er wegschicken kann statt umgekehrt ;-).
Ich bin auch wieder ein wenig geritten und freue mich über das viele Go ;-). Und gleichzeitig wundert es mich, dass Figuren Reiten Billy echt entspannt. Scheinbar sind die "Dressur-Drills" wie Schaukel, Slalom, Volten usw. beim Kreinberg-Kurs so tief ins Hirn gedrungen, dass sie als altbekannte Muster wirklich Entspannung auslösen. Der Trab ist noch etwas geeilt, aber 2-3 Runden auf dem Riesen-Viereck, dann wird das auch schon langsamer; und wir haben sogar ein frisches Galöppchen gewagt; geniales Angaloppieren, ich dachte nur "jetzt" und Billy galoppierte, ließ sich aber ebenso leicht auch wieder in den Schritt bringen.
Ganz toll und brav.
Nur beim Putzen zappelt er noch sehr viel herum. Er beginnt bereits jetzt vermehrt an der kleinen Herde zu kleben, weigert sich z.B. kurz, den Auslauf zu verlassen usw. Ich hoffe das wird wieder besser, wenn er langsam die Überzeugung gewinnt, dass ich ihn nicht gleich wieder aus der neuen Familie rausreiße. Das mit Kurs und direkt danach Umzug war vermutlich doch ein bisschen viel auf einmal bzw. hintereinander...
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