you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette
Habe heute eine Freundin mitgehabt. Deshalb gingen wir in die Halle, ich habe wieder Handwechsel beim CG im Schritt geübt, aber noch gibt es keine VErbesserung.
Von links auf rechts problemlos und sehr schön, umgekehrt kommt er
nicht gerade auf mich zu, sondern versucht sich an meiner rechten (also
der falschen) Schulter schnell noch vorbeizudrängeln. Gehe ich schneller
rückwärts, geht er auch schneller. Ich bin dann 1,2 Mal wirklich
weeiiiit zurückgegangen (in die andere Hälfte der Halle), bis er
wirklich genau auf mich zukam (das hat eben so lange gedauert), dann
habe ich ihn in gewissem Abstand angehalten, belohnt, ruhig stehen
lassen und dann wie zu einem neuen CG nach links geschickt und dann den
Zirkel wieder in die urspüngliche Hallenhälfte zurückverlagert.
Es wird schon werden. Wichtig ist, dass er mal lernt, auf dieser Hand auf mich zuzukommen, aber ohne mich umzurennen.
Dann musste ich natürlich meine tolle Reiterei vorführen!
Wieder langsam aufgestiegen, von links heute. Tatsächlich schnappte der
Kleine wieder beim letzten Aufsteigen, allerdings habe ich mich soo
angestrengt, jaaa ganz langsam und vorsichtig in den Sattel zu gleiten,
dass ich erst recht reingeplumpst bin und ihm auch noch einen Tritt mit
dem rechten Bein verpasst habe. Das ist mir noch nie passiert, aber
klar, wenn man's besonders gut machen will...
Er ging wieder langsam los, als ich oben saß, also haben wir erstmal stillstehen geübt.
Dann gab ich Phase 1+2 - er stapfte los. Anhalten geht auf Seilheben.
Hat mehrmals funktioniert, die Zeiträume, in denen er weitergeht, bevor
er von sich aus stehenbleibt, werden langsam auch länger.
Dann wollte ich wieder den Trab versuchen. Letztes Mal brauchte es ja eine ewig lange (gleichmäßige) Phase 4, bevor ich den ersten Trabtritt bekam. Diesmal: Phase 1 - Phase 2 - Zungenschnalzen
- Pferdi trabt! Tolltolltoll! Diesmal war ich auch etwas mehr auf die
große Bewegung beim Antraben gefasst, und konnte besser im Sattel
kleben. Derzeit sitze ich aus, eigentlcih sollte ich bei dem jungen Pferd ja leichttraben oder im leichten Sitz, aber beides bringt uns beide aus der Balance.
Wir sind eine halbe Zirkelrunde getrabt. Pferdi blieb heute die ganze
Zeit freiwillig in der oberen Hallenhälfte, wohl weil meine Freundin
beim Tor stand. Normalerweise startet er ja direkt auf das Tor zu und
steht dort erst mal eine Weile. Heute ging er nicht mal in die Nähe (how interesting!)
.
Ich trabte noch 2 oder 3 mal an, wenn er vorher selbständig in Schritt
gefallen war (die erlaubte Schrittphase ließ ich immer kürzer). Meine
Freunin hat mit dem Handy ein kleines Video gemacht, und das sieht gut
aus! Pferdi hat Kopf unten, der Schweif pendelt gleichmäßig. Die Ohren
sind zwar nach hinten gerichtet, aber nicht angelegt. Also insgesamt
sehr schön!
Bin so ca. 15 Minuten draufgesessen insgesamt.
Danach durfte er noch grasen.
Wunderschöner Sonnenschein. Eigentlich sollte man spazieren gehen, aber ich hab nach dem letzten Mal Lust auf meeeehr
.
Habe meinen Sattel und das kurze Seil in der Halle deponiert für eine eventuelle Pushing Passenger Einheit.
Pferdi geschnappt und mal geputzt. Am Putzplatz. Ohne PRobleme! Obwohl andere PFerde und Menschen anwesend waren! (How interesting *ggg*).
Dann sind wir in die Halle marschiert und ich habe ein bisschen gespielt und gesattelt.
Langsam beginne ich, das Verfahren wieder etwas abzukürzen, ganz
bewusst. Also z.B. kommen Pad und Sattel zugleich drauf wieder, nicht
alles einzeln 20x hin- und herwedeln. Pferdi hat es uninteressiert zur
Kenntnis genommen und blieb brav stehen.
Dann bin ich raus aufs Viereck in den schönen Sonnenschein, mit dem langen Seil *verhedder*. Ich wollte Handwechsel im CG im Schritt üben. Wie immer bisher lief es von links nach rechts sehr gut, aber umgekehrt geht gar nichts. Pferdi kann rechts rum nicht gerade auf mich zulaufen,
er rennt an mir vorbei, macht den Zirkel ganz eng und kreiselt um mich.
Ich denke er weiß nicht was er soll, obwohl es auf der anderen Hand so
gut geht. ich habe dann geübt, dass er einfach gerade auf mich zuläuft,
wenn ich rückwärts gehe. Dazu habe ich den Zirkel dann aufgegeben und
bin einfach rückwärts, rückwärts, rückwärts, und einige Male gelang es
dann, dasss er grade auf mich zukam. Allerdings schaffte ich es dann schwer, ihn zu stoppen,
er hielt immer erst an, wenn er sich an mir vorbeigequetscht hatte
(wobei er mich natürlich bewegt hat *gr*) und ich auf seiner
Schulterhöhe war. Hab mir aber zuvor wieder die DVD angeschaut und
denke, dass wie das Pferd dort es für ihn einfach zu viel Druck ist, er
mich nicht gerade anschauen kann. Interessant, dass es geht, wenn er von
der linken Hand her kommt, nicht?
Ich wurde zwischendurch, weil er eben wie ein Bulldozer wieder mal auf
mich zu und am liebsten über mich drüber stapfte, etwas hektisch und
aufgebracht und frustriert und habe extra versucht, Ruhe reinzubringen
(get slower, get friendly). Habe dann geübt, dass er mit etwas Abstand
zu mir ruhig stehen kann. Normal ist das kein PRoblem, aber
offensichtlich war er irgendwie ... ich weiß nicht was - unsicher,
aufgeregt, unwillig... überfordert? Er wollte ganz nah bei mir stehen.
Aber schließlich hab ichs geschafft, wir haben dann noch einen
Handwechsel auf der guten SEite gemacht, viel Lob und aufgehört.
DAs waren nur ein paar Minuten.
ER durfte an der Viereckumrandung ein bisschen Gras zupfen, und dann gingen wir in die Halle. Tor zu, Pushing Passenger!
Mit dem Aufsteigen (heute von rechts) ließ ich mir viel Zeit.
Viel FG von der Aufstieghilfe aus, quer drüberlegen, auf der anderen
SEite streicheln, Bügel belasten, Fuß drin stheen lassen, immer mehr
belasten... er zeigte keine Beunruhigung. Irgendwann dachte ich, da
jetzt ohnehin schon fast das ganze GEwicht im Bügel ist, zieh ich mich
halt langsam rauf. Und siehe da, es ging! Pferdi giftelte nicht! Er nahm es ganz gelassen zur Kenntnis, dass ich mich raufsetzte!!
. Entweder es war die rechte Seite, oder das langsame... normalerweise
möchte ich so shcnell wie möglich rauf, um nicht lang an einer SEite
herumzuhängen... aber vielleicht ist gerade das falsch, und das schnelle
hüpfen ist das, was ihn beunruhigt, der schnelle Ruck, den das im Bügel
gibt. WErde es jetzt öfter langsam probieren und sehen, ob das den
Unterschied macht.
Habe dann von oben das Biegen und stehenbleiben geübt (er stapfte los, kurz nachdem ich oben war). Ging sehr gut, er gibt brav nach.
Dann gab ich Phase 1, Phase 2 - er stapfte los, toll! Also auf leichten
Schenkeldruck! Blieb wieder beim Tor stehen, aber wieder: auf Phase 2
ging er weiter! Ich brauchte nie mehr als Phase 2 zum Losgehen.
Dann wurde ich übermütig!
Da das Losgehen und Anhalten so toll funktionierte, habe ich im Schritt
die Phasen durchgemacht und dachte, ich probier mal, ob ich ihn zum
Traben bringe!!
Da er ja ein Phlegmatiker ist, brachte Phase 1+2 mal gar nix, außer
dass die Ohren zurückgingen ("hey, ich gehe ja schon, hör auf damit!!").
Dann Phase 3, dann Phase 4. Nach einer laaangen Phase 4
(die ich aber immer gleich stark ließ, ich weiß nicht ob es so gedacht
ist, aber "nerven" hilft bei ihm am ehesten) wurde er mal leicht grantig,
ging aber einen richtig shcnellen Schritt - das nahm ich an und hörte
auf mit den Phasen, und lobte viel. Dann durfte er wieder ein Weilchen
umherlatschen, wir hielten mal an und gingen wieder los. DAnn probierte
ich es nochmal. Wieder laaange Phase 4, und dann spürte ich, dass es ihm
zu nervig wurde, er warf den Motor an und WIR TRABTEN!!
Owoooowwww! Ich wusste zum ersten Mal, was die Leute meinen mit "mit
einem Baumlosen Sattel muss man richtig sitzen können" - Wahnsinn! Bin
zum ersten Mal im Baumlosen getrabt, und zum ersten Mal auf meinem
eigenen Pferdchen! Was man da spürt, im Baumlosen, Wahnsinn! Dabei ist
meiner ein Paint, und hat einen recht flachen Schlurf-Trab. Aber bei den
ersten Tritten dachte ich nur: "oh, geht er jetzt durch?"
Nein, er trabte eine Länge quer durch die Bahn, in der Kurve verlor er
natürlich das Gleichgewicht und ging wieder zum Schritt über, was
vollkommen ok war, er kriegte schon während dem Traben eine großes Lob
(und nat. Wegfall jeglichen Drucks).
Ich hätte nie gedacht, dass er gleich so viel trabt! Hatte eher damit
gerechnet, dass er nach 1,2 Schritten gleich wieder Schritt geht. Toll
war das!
Einmal probierte ich es nach einer Weile noch, diesmal ging er
wesentlich früher in Trab über (auch Phase 4, aber nur kurz) - er hat
also schon gelernt! Nach einer halben Bahnlänge wieder Schritt, ich
hielt an, großes Lob und ließ mich langsam runter, wir gingen sofort
Richtung nach Hause, mit Umweg über die Wiese zum Grasen.
Mann war das toll!
Nur dieses Pushing... naja, ich verstehs nicht ganz. Wenn ich drücke,
heble ich mir den Hintern doch eher aus de Sattel? Die Position hilft
zwar glaube ich gut, den Balance Point zu finden, wie sie ihn
beschreiben, und den Rücken unten runder zu machen, aber mehr Kontakt
zum Sattel habe ich - scheint mir - wenn ich ziehe, nicht drücke. Mich also in den Sattel hineinziehe.
Aber ich muss es einfach üben und fühlen lernen.
Ist heute später geworden, deshalb haben wir in der Halle gespielt.
Ich habe vorbereitet: langes und kurzes Seil, Sattel + Pad, 2 Cavalettis.
Ich bin direkt mit ihm in die Halle gegangen.
Dort mal geputzt, das war wieder einmal problemlos. Im Moment ist er überhaupt ausgeglichener.
Dann hab ich 7 Games with Obstacles gemacht - eben mit den zwei
Cavalettis. Die hab ich parallel zueinander aufgestellt, ungefähr im
Abstand von 1,5m.
Als erstes hab ich ihn mit PG und DG entlang der einen Stange rückwärts geschcikt,
das ging etwas zäh wie immer, aber recht brav. Am Ende der Stange das
Hinterteil hinübergeschickt, danach die Vorhand (das ging überrashcend
gut!!), dann mit PG vorwärts gebeten, also zwischen den STangen durch.
Dann wieder einzeln Hinter- und Vorderteil rübergeschickt und wieder
entlang der zweiten Stange rückwärts mit Yoyo, was auch sehr gut ging
für unserer Verhältnisse.
Dann entlang der STange Sideways (Kopf zur Stange) nach links, klappte sehr gut. Am Ende des Cavaletti bin ich dann direkt zum Squeeze übergegangen
und hab ihn zwischen den beiden STangen durchgeschickt. Er hat zwei,
dreimal gebraucht, bis er vollständig durchgegangen ist, davor blieb er
immer in der Mitte stehen, dann nochmal zurück und neu geschickt.
DAs ganze dann noch in die andere Richtung, Sideways nach rechts war
auch schon viel viel besser, bald sind beide Seiten gleich gut!
Squeeze dann auch noch über die beiden Cavalettis quer drüber, da hatte
er - was mich überrascht hat - Probleme, da war quasi eindeutig ein
"Treshhold", den er erst überwinden musste - nach 3 Anläufen ging es
dann!
Danach hab ich langsam gesattelt und mit Sattel CG gemacht.
Zuerst über ein Cavaletti drüber, einmal dran vorbei, einmal hinten
herum, habe also meinen Zirkelmittelpunkt verlegt, das ging sehr gut.
Ich wollte dann Übegänge üben und
antraben, er trabte auch, aber mit dem Cavaletti war das noch zu viel,
er fiel immer in Schritt. Habe dann den Zirkel auf die andere
Hallenhälfte verlegt und wollte dort Übergänge üben.
Auf der linken Hand klappte es recht gut, er trabte nach ein paarmal
Probieren sogar auf Phase 2 an, also wenn der STick ca. 90° hinter ihm
ist.
Aber die rechte Hand
. Sofort, als ich Trab forderte, wurde er stinkig, legte die Ohren an,
fiel über die innere Schulter aus, schnitt ab, wodurch ich in
Schussposition gerate, wenn ich auf meinem Fleck stehenbleibe.
Entsprechend bin ich lieber geflüchtet, Huf im Bauch reicht mir ein
einziges Mal. Ich denke, hätte ich noch weiter getrieben in dieser
Situation, hätte er wieder nach mir ausgefetzt. Ich hab dann wieder WErt
drauf gelegt, dass er gleich beim Send ganz raus geht und Abstand hält.
Wenn das geklappt hat, dann versuchte ich weider Trab. Mehrmals
dasselbe Spiel, schließlich habe ich eine recht stinkige halbe Runde
gleichmäßigen Trab bekommen, dann sofort reingeholt und gelobt und das
Spiel beendet.
Dann gings ans Aufsteigen!!
Jawoll, ich hab es wieder probiert... Zuletzt gab es da ja ordentliches
GEgifte, Beißen, DRohen. Ich stellte Pferdi an meine Getränkekiste, die
als Aufsteighilfe fungiert, und stellte mich drauf und machte ganz viel
FG von dieser Position. War ihm recht gleichgültig, er döste. Dann
stellte ich den Fuß in den sTeigbügel und ließ ihn einfahc so ganz ganz
lange (kam mir wie 'ne Ewigkeit vor!!) + FG. Fuß wieder raus, Fuß wieder
ein, immer wieder. Interessierte Herrn Pferd gar nicht. DAnn begann ich
mehr und mehr Gewicht in den Bügel zu tun. Interessierte auch nicht.
Irgendwann ist dann aber der Punkt erreicht, wo ich entweder ganz
aufsteigen muss oder die Balance auf der Aufsteighilfe verliere - also
stieg ich auf. In dem Moment, wo dann wirklich mein volles Gewicht (sooo
schwer bin ich aber nicht
) in den Bügel kommt, legte er schnell und kurz die Ohren an und schnappte nach hinten nach meinem Bein. Sobald ich oben war, war wieder alles in Ordnung.
Keine Ahnung, wie ich das üben soll. Je länger ich an der SEite hänge,
desto unangenehmer muss es doch sein? Ich denke eigentlich, dass das Pad
(ist so ein Anti-Rutsch, wegen Baumlos), da ist er ja sehr sehr
empfindlich! Ich könnte noch versuchen, gaaaaanz langsam mich
raufzuhangeln, aber das stell ich mir noch unangenehmer vor (v.a. wenn
er mich dann in den Fuß beißt).
Naja, wahrscheinlich hätte ich gleich wieder absteigen sollen, aber er stapfte los, also erstmal stillstehen geübt. Ging gut, auch das Biegen und
STehen. Dann ging ich Phase 1-2 durch, und er stapfte wieder los,
Richtung Tor. Dort blieb er stehen. Ich ließ ihn kurz und forderte
wieder zum WEtiergehen auf, insgesamt ein paarmal. Meistens ging er auf
Phase 2 weiter!
Nur einmal musste ich vor dem Tor bis Phase 4 gehen, dann wurde er
ungehalten, biss mich ins Bein, stapfte dann aber los und aller Druck
war weg. Wenn er zwischendurch etwas längere Abschnitte ohne selbst
anzuhalten gegangen ist (wir reden hier von 10 Schritten oder so
) habe ich die Chance ergriffen und Anhalten geübt, was gut geklappt
hat. Nach ca. 5 Minuten bin ich wieder runter und wir waren fertig für
heute!
Sonst haben wir am Sonntag noch einen Spaziergang gemacht,
mit zwei Reiterinnen (also ich Pferd führend am Boden). Es war sehr
anstrengend, Pferdi wollte dauernd fressen, und irgendwie ist das blöd,
wenn man mit anderen unterwegs ist, weil ich meine Sachen nicht
durchziehen kann. Kaum hatte ich mittels Phasen mein Pferd davon
abgehalten, ständig den Kopf ins Gras zu stecken und er ging brav
neben/hinter mir her, blieben die vorne stehen und fanden, hier wärs
doch schön zum Grasen ... da wird der ganze Erziehungs- und LErneffekt
zunichte. So war das ganze dann recht stressig für mich und Pferdi
wahrscheinlich auch, weil ich ungeduldig wurde.
Auch das mit den Treshholds ging mir durch den Kopf... war sicher nicht
optimal, nächstes Mal werd ich das Angebot mitzugehen wohl ausschlagen.
Andererseits muss Pferdi ja auch lernen, mit anderen unterwegs zu sein.
Hatte heute wieder Trainerstunde. Hab Herrn Pferd gesattelt auf beschriebene Art und ging gut. Machte dann alles mit Sattel.
Wir haben eine Art Hindernisparcours aufgebaut, wir mussten Sideways an Stangen entlang (haben dafür groooßes Lob gekriegt, geht auch wirklich schon toll!), rückwärts durch Pylonen-Slalom durch, FG mit einem Stück Wellpappe (das Herr Pferd lieber gefressen hätte), dann noch über einen Sprung schicken, das hat er sooo brav gemacht.
Dann noch CG mit Zirkel vergrößern und verkleinern,
und das ging gut, ohne dass ich meinen Standort verlassen musste. Es
wurde ein "Tor" aus zwei Pylonen aufgebaut, und ich schickte ihn einmal
davor vorbei, einmal mitten durch und einmal hinten herum. Hat mich
selbst überrascht, dass das so fein zu regulieren ging.
Dann gings ans Traben, also Übergang Schritt-Trab, und das war wieder sehr schlecht...
ich krieg ihn einfach nicht in Trab, geschweige denn Galopp. Linke Hand
geht noch, aber rechte mag er gar nicht, je höher die Phase, desto
stinkiger wird das Gesicht, er schneidet ab, kommt rein sodass ich
wieder Angst kriege, gleich wieder mal die Hinterhufe im Gesicht zu
haben.
Meine Trainerin hat dann selbst übernommen und ... das ist das PRoblem
bei ihr ... es ging ein bisschen hin und her, sie baute irgendwie
Energie auf, und *zack* trabte Pferdi energiegeladen an, zwar nicht
wirklich gern, abe er trabte auf einem großen Zirkel, und schließlich
galoppierte er sogar brav mehrere Runden. Ich durfte dann nochmal
probieren, und dann ging es auch bei mir. Nur erklären, was sie nun
anders gemacht hat, kann sie nie.
Am Sonntag probierte ich das nochmal, aber es ging wieder nix.
Linke Hand zäh, aber doch, rechte Hand kriegte ich ihn gar nicht in
Trab oder naja, so einen halben Schritt. Er drehte sich nur immer und
immer wieder rein, sobald ich in Zone 5 beschleunigen möchte, nimmt er
es zum Anlass für "ach so, du möchtest das Spiel beenden". Das ging
sicher 20x so, ich habe eh versucht geduldig zu sein, aber irgendwann
konnt ich nicht mehr vor lauter Frust. Ich hab dann nochmal die linke
Hand gemacht und aufgehört am Sonntag.
Ich brauch eine effektive Phase 4 hier
. Die muss ich erst finden. Wenn wer Vorschläge hat....
Werde das wohl mehr mit Trainerin üben müssen...
Gestern wieder beim Pferdi.
Was soll ich sagen, alles lief wieder wie geschmiert. Vielleicht hatten wir nur einen schlechten Tag mit dem Satteln...
Was haben wir gemacht? *überleg*
Erstens bin ich mal aufs Viereck, zum ersten Mal ernsthaft mit langem
Seil *verhedder* - nein, so schlimm wars gar nicht. Wollte mal bisschen
spielen, mein Hauptaugenmerk dann aber wieder aufs Satteln legen und mir
viel viel Zeit lassen. Hab mir daheim nochmal die entsprechenden
Episoden aus dem Level 1 angesehen.
Also zuerst gespielt am langen Seil:
Driving Game rückwärts ging sehr gut. Und zum ersten Mal ging er flüssig beim Sideways von rechts nach links (andere Richtung funktioniert shcon länger) -->
Der Rest war unspektakulär, ich habe nur kurz durchgespielt.
Dann bin ich in die Halle und hab das lange gegen das kurze Seil
getauscht und dann begonnen, akribisch wie auf der DVD, mit der Sattel-Einheit. ERstmal
SEil über den Rücken als FG geworfen, immer wieder. Ich war erstaunt:
Er konnte nicht stillstehen!! (So kenn ich meinen Büffel ja gar nicht).
Er wurde zwar nicht hektisch, aber versuchte doch zügigen Schrittes zu
entkommen. Ich warf weiter das Seil über den Rücken. Irgendwann stand er
still. Dann hörte ich auf und es gab Ruhe und FG.
Dann von der andern SEite: war kein Problem mehr. Dann das Pad
geschwungen --> keinerlei PRoblem! Mit dem Pad von vorn bis hinten
abgestrichen, kein PRoblem. Pad liegen lassen, Sattel geschwungen -->
kein PRoblem! Sattel raufelegt, kein Problem. Vorsichtig angegurtet,
kein PRoblem.
Machte dann ein paar Spiele mit Sattel, gurtete dazwischen und
schlenkerte schließlich noch probehalber wild mit den Steigbügeln herum -
kein PRoblem.
Ach ja, und zum ersten Mal habe ich ihn rückwärts mit Yoyo durchs Hallentor geschickt, hat er braaav gemacht!
Und noch eine PRemiere: Zum ersten Mal hab ich mich getraut, von der
linken Seite sein rechtes Hinterbein zu fordern, und er hats mir brav
gegeben --> kann jetzt alle 4 Hufe von einer Seite aufheben!
Wer hätte das je gedacht, vor ein paar Monaten musste man noch um sein
Leben fürchten (ohne Übertreibung), wenn man überhaupt wollte, dass er
ein Hinterbein hebt (und v.a. still hält!!).
Heute war er wieder zum Knuddeln! 
Wieder beim Pferdchen gewesen.
Bin irgendwie frustriert.
Ich darf den Herrn jetzt putzen, dafür nicht mehr satteln. Das war
bisher problemlos! Sattel gezeigt, er "ach so, das ist DIESES Ding!",
Sattel hochgehoben und ohne dass er mit dem Ohr gezuckt hätte
draufgelegt, gegurtet (auf ETappen natürlich), fertig.
irgendwann gings los, dass er beim Gurten anfing wegzuschlendern.
Vorgestern ging er erstmals schon beim Satteln weg, und gestern hat er
sich wieder mal auf extrem gewehrt (so wie bisher beim Putzen): sprich:
Sattel gezeigt (das war i.O.), dann hochgehoben --> *schnapp*,
*beiß*, *droh*.
Ich hab dann halt CG rund um den Sattel, SQG am Sattel vorne und hinten
vorbei, PG mit dem SAttel etc. gespielt. ER hat definitiv keine Angst.
Hochheben und drauflegen durfte ich ihn aber immer noch nicht.
Gut, dann das Pad vom Sattel abmontiert. Nur mit Pad gespielt,
herumgewachelt, 7 Games mit draufliegendem Pad. Anfangs beißen und
drohen und versuchen das Pad zu fressen, aber nach einer Weile ging das
wenigstens ohne Probleme.
Gut, Sattel wieder genommen, wieder hochgehoben --> nichts, keine Reaktion. Sattel draufgelegt - nichts, keine REaktion.
Aha. Sattel wieder runtergenommen, wieder hochgehoben: *droh* *beiß* *schnapp*. Ich verstehs nicht
.
Ich dachte es ist auf jeden Fall LB und nicht RB (dachte an die Episode
von meinen neuen Level-2-DVDs, wo's um "Solving Problems" geht - da ist
ein Wallach, den Linda als LB einstuft und meint, erst mal quasi die
Dominanz klären und dann akzeptiert er alles was sie macht). Also hab
ich dann noch geführt und habe verlangt, dass er rückwärts geht, wenn
ich rückwärts gehe (recht schwierige Übung, macht er nicht gerne), habs
aber sehr vehement eingefordert (Phase 1 stehenbleiben und mein eignes
Gewicht nach hinten verlagern und dann rückwärts gehen, Phase 2 das Seil
etwas bewegen, damit das Knotenhalfter Impulse auf die Nase gibt, Phase
3 Ellbogenblocker und leichtes "nach hinten ausschlagen" meinerseits,
Phase 4 Jumping Jacks und mit dem STick um mich wacheln). Es hat
überraschend gut funktioniert. Haben wir 2, 3x gemacht.
Dann nochmal versucht zu satteln. Ging kaum besser, aber ich bin dran geblieben, bis er es mir erlaubt hat.
Dann FG mit Sattel (ohne Gurten), Sattel wieder runter und fertig.
Und dann hab ich beim FG noch'n komischen Knubbel entdeckt
irgendwo beim Oberschenkel innen ganz oben, neben Schlauchtasche - es
war knubbelig und warm und rundherum sehr hart, das Gewebe. Keine
Ahnung, was das wieder ist... vor einem Monat hatten wir eine Phlegmone,
die sich bis ca. dort rauf gezogen hat, dann haben ihm die
Kriebelmücken den Schlauch zerstochen, dass alles anschwoll und wieder
der TA kommen musste, und nun das... sieht fast aus wie Wildes Fleisch?
Aber woher?
Weh schien es nicht zu tun, das zeigt er ja immer gleich an, aber trotzdem: Nich schon wieder Tierarzt
.
Bin recht frustriert.... 
Habe das ganze Wochenende mit meinem LEvel 2 verbracht
- toll!
.
Ich wünschte ich hätts mir früher gekauft... bzw. hätten sie ruhig
einiges von dem Theorieblock am Anfang in den Level 1 tun können, da
hätt ich einiges davon gebrauchen können!
Habe auch festgestellt, dass ich, da ich mich ja so lange nicht
weitergetraut habe, von mir aus einige Dinge vom Level 2 mit
reingebracht habe - die Spiele spielte ich schon tw. mit "obstacles",
das werde ich noch intensivieren.
Handwechsel im SChritt im Zirkel haben wir auch shcon gemacht und seeehr gut hingekriegt.
Die Übergänge muss ich richtig viel üben, sicher.
Also: jede Menge neues zu tun *juchui*.
Und ach ja, die letzten paar Male hatte sich mein Putzproblem erledigt.
ER ließ sich brav putzen (es sei denn, ein anderes PFerd / ein anderer
Mensch betritt den Putzplatz), überall. Ich habe nicht besonders lang
geputzt, weil ich nicht herausfordern wollte, dass er gelangweilt wird
und dann erst recht wieder grantelt, sondern dass ich aufhöre, solange
er ruhig und entspannt dabei ist! Ist gelungen!
Nach dem ganzen Theorie-Block vom Level 2 habe ich auch wieder mein "get
my horse" revidiert und mache es besser. 25ha Weiden und großer
Offenstall-Auslauf sind halt erschwerte Umstände, um ein PFerd
aufmerksam zu machen und zu überzeugen, dass es in meiner Gesellschaft
besser ist als in 25ha Grasland *g*. Ob er mich jemals am Zaun erwarten
wird weiß ich nicht, aber am Wochenende hab ich wirklich lange gewartet,
bis er mir erlaubt hat, zu ihm zu gehen und Halfter anzulegen.
Andere Pferde verscheuchen geht immer gut, da kann ich immer punkten
(meiner lebt mit 20 anderen und ist rangletzter - gibt also genug
GElegenheit).
Wir waren auch immer wieder zwischendurch grasen, spazieren, ... habe
z.B. eine kurze Übung am Viereck gemacht, dann gingen wir ums Eck
grasen, dann am Weg eine kurze ÜBung, zusammen zur Sattelkammer
geschlendert, gesattelt, zur Halle geschlendert, dazwischen gegrast,
bisschen gespielt in der Halle, wieder zurück zum Gras.
Ich glaub es hat ihm gut gefallen, das Wochenende
Momentan ist er ein richtig zuckersüßer Bub!
Habe gestern mein Level 2 gekriegt
Die Reitsachen sind natürlich noch in weiter Ferne, aber die Bodendinge kann ich mal langsam anfange auszuweiten!
*juchui*
WErd mich am Wochenende den DVDs und den Büchlein widmen...
Die letzten paar Male habe ich hauptsächlich die 7
Games gespielt, wobei ich langsam anfange, die ersten recht rasch
durchzuspielen.
Das Putzen habe ich z.Zt wieder auf den Putzplatz verlegt. Es ging gut! I
Habe mit kurzen, festen STrichen das Winterfell rausgebürstet mit dem
Gummistriegel. Er ließ es sich überall gefallen, auch am Bauch und den
sonstigen "heiklen" Stellen.
Eins ist mir noch aufgefallen: ich glaube, dass das Gegifte und Gezicke
auftritt (oder vermehrt auftritt), wenn 1) auch andere Pferde anwesend
sind am Putzplatz, auch wenn die sehr weit weg sind (deutlich außer
Reichweite) und wenn 2) andere Leute an uns vorbeigehen, ganz zu
schweigen, wenn ich mit anderen rede (ich bin ohnehin kein großer
Plauderer, aber hallo sagen wird man ja dürfen).
Hat jemand dazu eine Idee? Eifersucht?
Nicht nötig, er hat meine volle Aufmerksamkeit, auch wenn andere da
sind... Futterneid? Die andern Pferde werden nicht immer gefüttert
(manchmal schon, dann verstehe ich auch den Grant...).
Es wird auch immer deutlicher, dass er mich als Bezugsperson besser und
entspannter duldet oder akzeptiert als andere - "fremde" Personen (also
die anderen Pferdebesitzer) giftet er so gut wie ausnahmslos an, wenn
sie vorbeigehen; anfassen brauchen die gar nicht versuchen.
Weiters habe ich jetzt schon ein paarmal geübt, alle Hufe von einer Seite auszukratzen.
Vorne geht das shcon ganz gut. Hinten wage ich mich noch nicht so
richtig heran (wir haben eine sehr schwierige Huf-Hebe-Vorgeschichte, er
hat bis vor kurzem noch gerne gezielt und mit Schmackes ausgetreten
hinten), weil es mir etwas unheimlich ist, um den mir näheren Fuß
herumzugreifen und den anderen zu fordern. Es würde sicher gehen, aber
ich fühle mich nicht gut dabei.
Ich werde mich an diese Aufgabe langsam herantasten.
Die Spiele 1,2 und 3 gehen jetzt schon ganz gut. Porcupine Game bestehe ich jetzt immer wieder auf der Vorhand -
das gefällt ihm aber so ganz und gar nicht. Es ist die einzige Übung,
wo er sich richitg wehrt, in den STick beißt etc. Ich versuche trotzdem
dran zu bleiben (gar nicht so einfach
) und meistens weicht er schließlich ein Schrittchen.
Bei PG rückwärts und Hinterhand fordere
ich jetzt immer mehr Tritte - da war ich bisher zu lasch und habe mich
meist schon mit dem ersten Tritt zufrieden gegeben.
Das DG funktioniert rückwärts und
bei der Hinterhand wirklich bestens. V.a. die Hinterhand geht wirklich
schon auf bloßen Blick, auf beiden SEiten. Toll! Vorhand ist auch hier
am schwierigsten, aber noch besser als PG.
Das CG ist weiterhin gut! Ich muss ihn meistens ein, zweimal daran
erinnern, dass das Seil noch länger ist, aber er behält brav Gangart und
Richtung bei. Er ist sehr aufmerksam und wartet richtig gespannt ab, in
welche Richtung es denn jetzt losgeht.
Yo-Yo baue ich meistens zwischen dem CG ein. Auch hier fordere ich jetzt
immer mehr Schritte auf einmal, es wird langsam etwas flüssiger.
Allerdings merkt man, dass es ihn manchmal noch sehr unter Druck setzt
(er zeigt seine Ticks...). Daher gibt es dazwischen dann meistens sehr
viel FG.
Sideways geht jetzt an der
Viereck-Umrandung nach links schon sehr sehr gut, nach rechts habe ich
letztens auch erstmals vorne und hinten gleichzeitig Seitwärts-Tritte
bekommen. An der Wand in der Halle ist es noch schwierig, da hat er
Probleme.
Squeeze: Nachdem ich endlich kapiert habe, wie das richtig funktionieren soll, zeigen sich hier auch mehr Baustellen
. Ich übe es gern im Gelände an Pfützen, das gestaltet sich aber oft
schwierig, allerdings hab ich es mal geschafft, dass er mitten in der
Pfütze stehenbleibt. Ist das nun ein Erfolg (er mag ja eigentlich gar nicht reintreten) oder ist es schlecht, wenn er im Squeeze stehenbleibt?
Ich habe ihn doch gelobt, weil in dem Fall ja die Berührung mit dem
Wasser im Vordergrund steht, nicht die Enge (eng wars dort nicht, er
hätte (hat er ja auch *g* davor einige Male) rundherum gehen können).
Gut, dann kommen die größeren Baustellen:
Offenbar hat mein Pferdi doch Probleme mit dem Satteln. Oder besser: Mit dem Gurten (obwohl
am 1. Loch so locker, dass er ihn sich vermutlich ausziehen könnte).
Ich sattle und gurte mitten in der Halle, SEil nur über dem Arm. Satteln
geht meist gut, er steht still, aber wenn ich den Gurt zumachen will,
geht er los. Nicht hektisch, er setzt sich einfach nur in Bewegung, 1,2
Schritte. Ich hab dann den Gurt einfach nur gehalten und bin
mitgegangen. Stand er still, ließ ich den Gurt wieder hinunter und
machte FG. Ist das richtig so? Bis er mal still stand, dann gurtete ich
ins 1. Loch und lobte ausgiebig.
Die richtigen Probleme kommen beim Aufsteigen.
Von einer Aufsteighilfe aus ging es früher auch problemlos. Der Reiter
auf dem Rücken ist ihm dann auch recht egal. Es geht denke ich mehr um
die unangenehme einseitige Belastung.
Versuche ich es von der Aufsteighilfe (Stuhl), macht Pferdi wunderschön
1,2 Seitwärtstritte und stellt sich ÜBER den Stuhl (sodass der dann
meist mit der Lehne unter dem Bauch festklemmt). Eine faszinierende Art
und Weise, mich vom Stuhl zu verdrängen. Weil der recht wacklig steht,
kann ich meinen rAum da viel schwerer verteidigen. Pferdi stellt sich
übrigens auch dann schützend über diesen STuhl, wenn er allein mit ihm
in der Halle ist.
Ich hab so ein Verhalten noch nie gesehen bei einem Pferd.
Versuche ich es von unten, kann ich den STeigbügel bis zu einem
bestimmten Zug belasten. Steige ich in normaler Geschwindigkeit auf
(drücke mich also vom Boden ab), hat er deutlich ein Problem damit. ER
hat auch deutlich ein Problem, wenn ich den STeigbügel ruckartig nur mit
der Hand belaste. Osteopathisch wurde er übrigens erst durchgecheckt
-eigentlich dürfte nix weh tun. Allerdings ist er natürlich noch recth
unbemuskelt...
Tja, was tun, jemand Ideen?
Ich mache mal das Fuß-in-den-sTeigbügel-Stellen zum FG. Ok, das ging
recht gut. Ebenso das belasten des Steigbügels nach und nach. Wenn er
sich bewegte, ließ ich den Druck drauf, bis er stehenblieb, dann gab
ich nach. Hoffentlich richtig so.
Wirklich zum Aufsteigen bin ich also wieder nicht gekommen.
Naja, wird schon werden, gut Ding braucht Weile. Nur manchmal frage ich
mich, ob das langwierige Üben nicht dann erst recht in schlechter
Erinnerung bleibt- schlechter als ein schnelles raufschwingen in den
Sattel.
Ich muss sagen, dass ich diese Übung bei Parelli, erst mal auf einer
SEite hängend (ok, man soll sich schon ausbalancieren, ich weiß, aber
trotzdem muss in dem Moment eine Seite deutlich mehr Gewicht tragen),
nicht so prickelnd für den Pferde-Rücken finde. Ich bilde mir auch ein,
dass das GEgifte meines Pferdes (er zeigt ja immer deutlich, wenn was
nicht passt) schlimmer geworden ist, seit ich vermehrt übe - anfangs,
als ich mich einfach (z.B. beim Satteltesten) einfach raufgeschwungen
habe, ohne drüber nachzudenken (er kannte es ja auch vom Vorbesitzer),
rührte er kein Ohr dabei, blieb auch stehen. Je mehr ich damit herumtue,
desto unangenehmer scheint es ihm zu werden...
Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal seit Monaten wieder 'ne Stunde bei meiner Trainerin.
Ich war ein bisschen enttäuscht. Mir fehlt da immer noch ein Konzept.
Hätte ich nicht das Heimstudium, wüsste ich eigentlich überhaupt nicht,
worums eigentlich geht. Mit dem Heimstudium hab ich enorme Fortschritte
gemacht (für mich selbst jetzt hauptsächlcih - aber so solls ja sein im
Level 1!).
Sie ist toll mit den Pferden, aber ein planvolles, systematisches,
langfristig aufbauendes Programm mir darzulegen, das schafft sie nicht
(ich glaube schon, dass sie es für sich im Kopf hat, aber sie verräts
mir quasi nicht).
Aber da sie natürlich schon meine Fehler im Umgang bei den einzelnen Spielen sieht, ist das besser als nichts.
Über Trainerwechsel denke ich natürlich nach, aber so einfach ist das nicht
.
Na gut, jedenfalls haben wir mit Stangen gearbeitet, etwas
Schulterherein an der Hand probiert (eher Schultervor). Sie konnte mir
hier z.B. nicht wirklich helfen, mein Pferd vorwärts zu bringen (größtes
Problem: Vorwärts aus Zone 3 quasi).
DAnn etwas CG über die Stangen, im Schritt und Trab, das ging sehr gut.
Sie gab mir einen guten Tip, was zu tun ist, wenn der Kleine anfängt
rückwärts zu ziehen (macht er, wenn er nicht mehr mag) - hier soll ich
zuerst die Nase rausbringen, nicht gleich auf die Shculter
konzentrierern, was ich meistens tue.
Wir haben auch das Putzplatz-Problem beredet. Interessanterweise hat
mein Kleiner das Abwehrverhalten direkt demonstriert, als ich stand und
ihm den Arm über den Rücken legte - 3 Minuten standen wir so und
redeten, dann gings los mit Zähne fletschen, Hinterbein drohend heben
etc. Genau wie am Putzplatz. Sekunden später - Wieder dösen. Viel helfen
konnte sie mir auch nicht, meinte nur ich reagiere ohnehin richtig,
wenn ich das Beißen zwar abwehre, aber trotzdem "dran" bleibe, also
nicht weiche. Dass ich dann loslasse und ihn in Ruhe lasse, wenn er
wieder entspannt und freundlich schaut, fand sie auch richtig.
Nun ja, alles keine große Hilfe. 
Pferdchen war heut ganz besonders toll! Wirklich,
alles klappte, Pferdi und ich waren beide guter Laune, es gab kein
Gifteln (naja, fast
) und keine Abwehr, im Gegenteil, er bemühte sich sehr (und hat entsprechend viel Lob und Pausen gekriegt).
Es wurden grade unsere zwei neuen Pferde erstmals eine halbe Stunde zur
Herde gelassen - dementsprechend herrschte ordentlich Action. Meiner
nutzte die Gunst der STunde, ließ die andern toben und ließ sich das Heu
an der Raufe schmecken - sehr kluges Pferdchen
Er kam anstandslos mit.
Ich ging direkt aufs Viereck und begann die ersten drei Spiele
durchzuspielen. Ich war richtig überrascht, wie gut das heute wieder
ging - PG + DG brauchten höchstens Phase 2, er ging (für unsere
Verhältnisse) zügig rückwärts und wich aus (rückwärts ist oft besonders
schwierig und "zäh"). Es gab viel Lob und viel FG.
Ich beschloss die Spiele weiter durchzuspielen, machte CG, dazwischen
YoYo und ging dann über zum SQG, das ja erst am Anfang steht.
Ich baute zwei Hütchen am Hufschlag auf. Er ging anstandslos durch und
drehte auch gleich wieder um, aber ihn am Hufschlag zu halten - ich weiß
- trotz anderem Thread - noch immer nicht, wie das funktionieren soll.
Der Stick ist dazu irgendwie in meiner falschen Hand. Außerdem bleibt
PFerdchen, kaum dass er die Engstelle passiert hat, gleich stehen - wie
weiter treiben
.
Etwas, was auch noch nicht so gut funktioniert, ist das Führen und
Lenken aus Zone 3. Ihr wisst schon, wo man mittels Klopfen mit dem Stick
das Pferd in Bewegung setzen soll und dann sowohl nach außen als nach
innen wenden soll. Hier wird mein Kleiner leicht stinkig (jemand eine
Erklärung? Es muss die Führposition sein, nicht der STick). Er ist sehr
schwer in GAng zu bringen so, manchmal macht er eine Hinterhandwendung
auf mich zu (d.h. versucht mich mit der Schulter weg zu rempeln) - stehe
ich evtl. zu nah dran? Weiß jemand, wie viel Abstand man haben sollte?
Wendungen nach außen gehen halbwegs, aber auch hier ist der Kleine eher
stinkig.
Trotzdem gelang uns ein "Slalom" (verdient die Bezeichnung eher wenig, aber naja) rund um Hütchen.
Zur Belohnung ging ich noch eine kurze Runde spazieren, wo der Kleine
sehr brav war. Wollte zwar dauernd die Nase ins Gras stecken, aber es
ging halbwegs, ihn davon abzuhalten, dafür durfte er nachher an einem
besonders schönen Grasstück extra und mit Aufforderung fressen.
Der Versuch, das SQG an einer Pfütze anzuwenden endete mit meinem Pferd
auf der Böschung - aber immerhin, der einfachere Weg wäre gewesen, mich
umzurennen - braver Kleiner.
Sonst begegneten uns noch Rehe - die mein Kleiner freudig begrüßte, die Rehe waren davon nicht so angetan *g*.
Schön war das heute 
Heute schon sehr früh im Stall. Pferdis hatten
gerade frisches Heu gekriegt. Weil es mir leid tat, dass ich meinen
Kleinen davon gleich wieder wegholen soll (Heu gibts zwar rund um die
Uhr, aber frisch is frisch, gelle?
), hab ich halt ein Weilchen mit ihm gemeinsam "gefressen".
Nach einer Weile ließ er sich dann brav aufhalftern und kam ohne Zögern mit, sehr schön.
Putzen: diesmal gleich wieder am Viereck begonnen, und kein Problem.
Dann die Spiele begonnen, v.a. das Driving Game vorne und hinten
wiederholt, weil ich zum Sideways übergehen wollte. Ich hab mir das
Ganze nochmal in den Büchlein durchgelesen und hab versucht, es genauso
umzusetzen. Bin an der Viereckbegrenzung entlang gegangen, Pferd neben
mir, mit anständig Abstand, weil ich halt nie weiß ...
und dann langsam vor mich geholt, dabei weitergegangen und mit dem
Stick abwechselnd hinten und vorne á la Scheibenwischer auf den Boden
getippt. Hinten hat er sofort Seitwärtsschritte gemacht, vorne musste
ich aufpassen, dass er nicht über die Viereckumgrenzung (ist nur ganz
flach) steigt - aber dann ging er einige Schritte zur Seite, ohne sich
aufzuregen - an der Hallenwand hat er sich da ja wirklich immer sehr
aufgeregt (wir haben leider keinen geeigneten Zaun, das wäre natürlich
besser).
Habe mich mit seiner besseren Seite begnügt für heute, d.h. von links
nach rechts, die andere kommt dann dran, wenn die mal besser geht und er
es verstanden hat. Das Sideways GAme ist tatsächlich das, wofür er
bisher am längsten braucht, um zu verstehen, was ich möchte. Aber
langsam wirds was.
Ein bisschen noch Squeeze Game angeschlossen, das geht gut, einige
Fragen sind bei mir aufgetaucht, aber die konnte ich glaube ich grad
vorhin im Forum klären (mir war hauptsächlich der Unterschied zum
Circling Game nicht klar).
Dann habe ich noch - wie immer problemlos - gesattelt, zwischen dem
Gurten Circling Game im Schritt. Noch ein bisschen das Flexen vom Boden
aus - muss noch besser werden. Es geht normalerweise sehr gut und
leicht, fast ohne Druck am Halfter, aaaber: sobald eine geringe
Ablenkung da ist (diesmal in Form von auf der Weide galoppierenden
Pferden, die er zwar hören, aber nicht sehen konnte), passt er nicht
mehr auf und ignoriert mich . Ich habe seine Aufmerksamkeit dann noch
bekommen, aber musste mich doch deutlicher bemerkbar machen. Jedenfalls
sicher nicht Notbremsen-tauglich, daher blieb ich lieber unten.
Ja, also heute war alles sehr harmonisch!
Kein so guter Tag.
Da das Putzen (damit hab ich ja Probleme, nur am Putzplatz) in der Halle und am Viereck ganz problemlos vor sich ging in den letzten Tagen, wollte ich einen kleinen Schritt weiter gehen und einige Stellen, die nicht so Probleme machen, am Putzplatz putzen - Also so ca. Hals bis Schulter ungefähr.
Ich stellte meinen Kleinen auch nicht mit dem Kopf zur Mauer, band ihn auch nicht an. Er hatte also rundum Platz, mehr als genug. Es war sonnig, mein Pferd döste vor sich hin bei den ersten (vorsichtigen) Samtstriegel-Strichen. Tja und dann gings wieder los
5x durfte ich dem dösenden Pferd über den Hals striegeln - beim 6. Mal Schweifschlagen, Beißen, mit dem Hinterbein drohen, angedeutetes Hinternzudrehen, alles gleichzeitig.
ooooookeee. Wir sind noch nicht bereit für den Putzplatz, auch nicht ohne Wand vor der Nase und auch nicht unangebunden.
Also stapfte ich mit ihm zum Viereck und versuchte mich vorsichtig im FG. Es war dort viel besser, aber nicht ganz so wie "normal". Er giftelte weiter zwischendurch vor sich hin, ging aber keinen Schritt weg. Wie geht man damit um? Ich habe dann einfach ruhig die Hand an der ungeliebten STelle liegen lassen (in dem Fall war es die Schulter), wartete bis er fertig gegiftelt hatte und nahm sie dann weg.
Ich hab ihn dann dazwischen eine Runde geführt, dann nochmal FG und dann gings wieder - als wär nie was gewesen.
Danach versuchte ich doch noch zu spielen. Aber es ging nix mehr
. Ich war emotional und geladen, nicht böse aufs Pferd, sondern einfach nur ratlos und ärgerlich über mich selbst, weil ich mir das Verhalten nicht erklären kann und seit Monaten keine Lösung finde. Es zermürbt mich furchtbar.
Daher habe ich alle anderen Pläne lieber gelassen ... 