you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Freitag, 24. August 2007

Unglaublich: ich konnte heute Billys beide Vorderhufe aufheben und auskratzen. Shocked Einfach so Shocked AM PUTZPLATZ!! Shocked Normalerweise geht dort eher nix, die Wand ist in der NÄhe, wie dafür gemacht, das lästige Menschlein am Bein daran einzuquetschen. Aber diesmal: nix. Fuß gefordert, Billy hebt ihn als wäre nie was gewesen. Ich fange an auszukratzen, da äußert er leichten Unmut indem er leicht herumrudert, aber leicht zu halten, also keine ernsthafte Gegenwehr.
Ich war völlig baff.

Dann habe ich heut die Gelegenheit ergriffen und bin mit einer Miteinstellerin mitgegangen, die einen Schrittausritt machte. Billy an der Hand. Hui, war das aufregend, und Billy bewies wieder einmal, dass seine Nerven aus Stahl sind.
Wir haben überstanden: Den Traktor, der auf der Wiese gerade Heu wendet. Eine Bundesstraßenüberquerung. Auf der engen Straße kommt uns dann ein Riesenlastwagen entgegen (Miteinstellerin ganz baff, sowas wäre ihr da noch nie begegnet). Er fährt so knapp vorbei, dass ich ihn mit der Hand berühren könnte. Rechts von uns ein Abgrund. Billy schaut zwar aufgeregt, aber macht keinen Schritt. Im WAld kommt uns dann mit lautem Getöse ein Quad entgegen. Fährt ebenfalls so nah vorbei, dass wir es berühren könnten. Das andere PFerd macht einen Hupfer, Billy steht und schaut. Danach wieder eine Kuhherde. Ein Bahnübergang mit Holzplanken. Billy schnofelt einmal und spaziert ruhig hinüber. MIteinstellerin höchst erstaunt. Wieder Bahnübergang, diesmal zuerst Metall und dann Holzplanken. Billy überlegt nicht mal. Nochmal Querung der Bundesstraße. Kein Problem. Dann: Bachüberquerung. Mit Wasser, das NICHT aus einem Schlauch kommt, hats Billy ja nicht so. Aber das andere Pferd, das schon am andern Ufer ist, ist wohl ausschlaggebend - Billy fasst einen Entschluss (sieht man richtig) und trabt durchs Wasser (ca. 5 cm tief *gg* - eine kleine Pfütze an dieser Stelle). Auf der andern Seite die Böschung nimmt er ohne Zögern, ich lasse ihm das Seil lang, schicke ihn voraus hinauf und klettere dann nach.

Ganz schön ins Schwitzen gekommen (nur ich, Billy nicht), wir waren ca. 1 Stunde unterwegs, viel auf und ab.

Dienstag, 21. August 2007

Ich schreib nimmer so oft ... wir haben ja eh oft ein ähnliches Programm, zwar immer schön im Wechsel, aber mit mehr ABstand sehe ich selbst besser, was für Fortschritte wir machen.

Durch die viele Bodenarbeit ist Billy schon wieder wesentlich weniger frech geworden und testet im Moment weniger. Wir können jetzt schon ganze Vorhandwendungen mit nur ganz geringem Druck, tw. nur Hinsehen auf den Popo von Herrn Billy, Schulter von mir weg weichen lassen geht schwieriger, aber doch auch. Auf leichten Druck weicht Billy rückwärts (auch in Alltagssituationen), er bleibt stehen, während ich mich am 4-m-Seil wegbewege und Tore öffne oder schließe, bis ich ihn auffordere, herzukommen. Wegschicken auf den Zirkel funktioniert links sehr gut, rechts z.T. etwas zäh, aber doch auch. Am Zirkel geht Billy jetzt oft schon sehr entspannt, im Schritt eigentlich immer, im Trab immer öfter, an der leicht durchhängenden Longe. Heute hat er im Schritt für Sekundenbruchteile so was wie eine Dehnhaltung eingenommen Smile. Er hält auf Kommando (meist Wink ) an, hört auf Trab- und Schrittkommando. Letztens sind wir über ein Cavaletti getrabt, niedrigste STufe, aber doch. Cavaletti auf höchster Stufe kann ich ihn auch drüberschicken, da springt er meistens. Aus dem Halten schaffen wir auch einen schönen Handwechsel.
Die Füße hebt Billy nach dem letzten verunglückten Behandlungsversuch langsam wieder, ich konnte heute auskratzen. Hinten bin ich wieder soweit, dass ich mich relativ entspannt in die GEfahrenzone wage (übe zur Zeit mit dem STock + Handschuh-Trick).

Unsere Spaziergänge hab ich jetzt in meinem Urlaub ausgedehnt, heute wars wunderschön und lustig: Wir waren alleine unterwegs, Billy war für seine Verhältnisse ziemlcih aufgedreht, weil wir eine STrecke gingen, die er alleine noch nicht gegangen ist.
Und dann passierts: Kopf ruckt in die Höh, Augen weit aufgerissen, Nüstern beben. Ich seh nix, bin zu klein, ein Hügel ist im Weg. Wir gehen weiter, Billy präsentiert sich, sieht sich dauernd um. Dann sehe ichs auch: Eine Kuhherde! SCHWARZ-WEISSE Kühe! Ein ganzer ganzer Haufen! Billy glaubt offenbar ARtgenossen vor sich zu haben. Er präsentiert sich als Möchtegern-Hengst, rollt mit den Augen, wiehert den Kühen zu. Die glotzen nur. Eine muht.
Die STraße führt in Serpentinen ins Tal, und überall um uns herum sind diese schwarzweißen Kühe, Billy kriegt sich gar nicht mehr ein Shocked vor lauter Schauen. Den Kühen ist dieses Gebaren nicht ganz geheuer, und die ganze Kuhherde galoppiert davon. Shocked Uh-oh, denk ich, bloß cool bleiben. Billy ist ziemlich enttäuscht von dieser Intoleranz seiner Schwarz-Weiß-Kollegen, und wir drehen um.
Weil da ein schöner Wiesenweg ist, probiere ich mal, mit ihm an der Hand zu joggen, und BILLY TRABT! Er trabt an der Hand, das SEil hängt gerade locker durch, er hält Abstand zur Seite und trabt entspannt mein gemächliches Tempo, sicher ein paar hundert Meter weit. Schööön ist das. Es geht leicht bergauf, und wir sind bald beide außer Puste (ich mehr als er), also genug. Wir trabten dann noch 1,2 kurze Strecken.
Das war einfach nur traumhaft. Zur Belohnung gabs dann noch ausgiebiges Grasen (funktioniert übrigens schon recht gut - nur auf Befehl Wink.

Sonntag, 12. August 2007

Schon wieder so viele Hochs und Tiefs *seufz*.

Montag waren wir spazieren, das war wirklich ganz ganz toll. Ich hab ein perfektes Spaziergeh-Pferd. Er bleibt brav hinter mir, überholt nicht, geht langsamer oder schneller, wie ich es vormache. Hie und da wechselt er ungefragt die Seite, wenn er auf der andern was interessantes sieht, geht aber wieder zurück, ohne Ohrenanlegen und Drohen, wenn ich leicht mit dem Strick oder Stick wackle.
Ganz mutig haben wir sogar auf meine Aufforderung hin eine Pfütze untersucht Cool
Und gutes Koordinationstraining ist das auch, weil auf der STrecke ziemlich viele Äste herumlagen - Stangentreten einmal anders.
Und natürlcih die Kondi nicht zu vergessen, tw. gehts ganz schön steil bergauf *hechel* - die einzige Situation, in der er gern überholt, allerdings weil Frauli schon so schnauft und er Schwung holt. Auf Aufforderung bleibt er trotzdem zurück.

Dienstag: Katastrophentag. Wir hatten uns vorgenommen, endlich mal zu sedieren mit SEdalin in Absprache mit dem TA, um die Hufe zu behandeln. Gut, Sedalin rein, warten, irgendwann scheint Billy zu dösen. REaktionen getestet - nix mehr viel, das Pferd döst. OK, hinten zuerst, mein SB greift beherzt zum Bein, hebts hoch, Billy macht ein halbes Auge auf, dann beide, fängt an ganz leicht zu zappeln.. ich denk mir noch ohoh, ob das wohl ruhig genug ist für das Strahlfäule-Zeugs? Und dann gehts schon kawumm, und mein armer SB fliegt in hohem Bogen durch die Luft - GsD aus eigener Kraft, Billy hat ihn nur gestreift.
Das Pferd ist wieder munter als wär nix gewesen. Aha. TA angerufen. Der meint er kommt noch. ok. TA kommt nach langer Wartezeit, sediert richtig. Billy schon richtig knapp vorm Umfallen, und noch immer kann der auskicken, wenn man ein Bein haben will!! TA also noch die Nasenbremse dazugeholt, Billy jetzt völlig außer GEfecht, und endlich kann man behandeln... TA leert sich, damit es nicht so fad ist, noch schnell das Jodoformether übern Arm...

Mannomann, ich steh nur daneben völlig fertig...
TA sagt, vorn ist die Strahlfäule schlimmer als hinten. Schmied hat genau das GEgenteil gesagt, na toll. Aber vorn hab ich ja wenigstens halbwegs Chancen, das hinzukriegen, nur hinten??
Ziemliche Verzweiflung macht sich breit...

Mittwoch gibt Billy erwartungsgemäß kein Füßchen mehr her, um nix in der Welt verlagert er auch nur sein Gewicht. Na toll, das ging doch schon wieder so gut - wieder alle kaputt gemacht Sad(.
Naja, dafür nochmal meinen Sattel mit einem andern Pad getestet, das der Sattler geschickt hat. Billy schreckt einen Moment vorm Sattel zurück und beäugt ihn skeptisch, als hätt er sowas noch nie gesehen, dann steht er aber gaaanz ganz still und lässt satteln, gurten, ganz entspannt.
Wir machen mit Sattel noch ein bissl Bodenarbeit, damit er sich damit ein bissl bewegt, dann wirds schon dunkel und regnet, also hör ich auf.

Donnerstag hab ich wieder NH-Stunde. Billy benimmt sich vorbildlich. Er schlägt nicht, beißt nicht und rempelt beachtenswert selten herum. Wir üben an der Hand im Schritt langsame Volten, damit Billy sich biegt. Links geht das besser als rechts, da mag Billy lieber nicht auf die Volte, wenns nicht sein muss... Muss aber *g*.
Dann noch ein bissl vorwärts und rückwärts über eine Stange - das haben wir ja schon geübt und geht super gut.
Dann noch mit dem Gymnastikball spielen - ich soll Billy dazu kriegen, ihn mit dem Bein zu berühren. Schaffen wir dann auch! Very Happy

Jetzt bin ich mal eine halbe Woche weg in Urlaub, und Billy ebenso. Dann hab ich noch zwei Wochen frei und 24/7 Zeit, mich dem Hufproblem zu widmen *pläneschmied*

Sonntag, 5. August 2007

Was gibts von dieser Woche zu berichten... Question

Ach ja! Erstens: Mein Pferdi hat doch einen Fluchtinstinkt Exclamation Damit habe ich ja schon gar nicht mehr gerechnet! Ich freue mich ja auch richtig drüber, dass ihn mal was aus der Fassung bringt, wenn es nicht dazu geführt hätte, dass er mich übern Haufen rennt Evil or Very Mad . Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass er kaum eine andere Möglichkeit hatte, so wie ich dastand Embarassed . Das kam so: Wir übten grad freudigst das Hinterteil-Weichen auf dem Viereck und standen gerade beide mit dem Rücken Richtung Weide, ich in etwa bei seiner Schulter. Da kam in vollem Karacho eine Gruppe Pferde auf der Weide angaloppiert von hinten. Billy explodierte regelrecht und machte ein paar GAloppsprünge aus dem Stand von mir weg, durch seinen Schwung fand ich mich allerdings, bevor ich noch wusste warum wieso, mit dem Gesicht im Sand wieder (davor machte allerdings mein Steißbein noch kräftig Bekanntschaft mit dem Boden *aua*) und sah nur noch Schwarz und Weiß an mir vorbeiflitzen. Shocked Billy blieb nach den 2,3 Galoppsprüngen ruhig stehen, wo er war, und ließ sich von Freunden einfangen (Gott sei Dank, bei uns wird nämlich der STall erweitert, und deshalb ist im Moment das Viereck nicht ganz verschließbar), während ich mich aufrappelte, den Sand ausspuckte und probierte, ob noch alle Gliedmaßen ihren Dienst verrichten. Gott sei Dank nix weiter passiert, wie gesagt mein Hintern tat ordentlich weh, und am Oberschenkel hab ich einen riesigen mittlerweile schwarzen Fleck,...
Und mein Pferd ist doch auch ein Fluchttier!

Am Freitag hatte ich endlich !! wieder eine Trainerstunde, die nicht abgesagt wurde.
Ich denk ich hab hier viel gelernt. V.a. mich wirklich durchzusetzen. Die Trainerin arbeitete zuerst selbst kurz mit Billy zum Vorzeigen; und ich muss schon sagen, teilweise siehts brutal aus Shocked Rolling Eyes . Aber Billy rüttelt halt wirklich dauernd am Watschenbaum, wie man so schön sagt.
Mit ihrer Hilfe schaffte ich dann auch halbwegs, ihn auf den Zirkel rauszuschicken, die Schulter weichen zu lassen und beim Führen endlich mal die Nase zu lassen, wo sie hingehört.

Am Sonntag hab ich mich dann wieder mal intensiv den Hufen gewidmet und kann da schönen Erfolg vermelden, er lässt mich wieder auskratzen. Wirklich mit Engelsgeduld hab ich mich immer weiter vorgetastet: Nur aufheben, dann länger halten, dann das aufgehobene Bein abklopfen, etwas herumbewegen, schließlich mit dem Hufkratzer nähern und dann eine Furche nach der andern auskratzen. Dazwischen immer wieder niedergestellt und überschwenglich gelobt und in Ruhe gelassen. Für Protestaktionen wie der Versuch, mir trotz hochgehobenem Vorderbein den Hintern zuzudrehen (wären wir am Putzplatz gewesen, hätte er mich damit schon wieder an die Wand klatschen wollen), übte ich gleich das neu erlernte Auf-den-Zirkel-Schicken, und Herr Billy durfte sich einige Runden flott bewegen. Hat wunderbar geklappt übrigens.

Am Putzplatz hat er wieder sooo getestet. Ich hoffe das gewöhnt er sich bald ab. Sicher 4x hat er versucht, den Hintern zu drehen. Wir habens jedesmal abgefangen, und Billy hat für jeden Trittversuch seinerseits nen Tritt kassiert. Mein Freund ist da echt schnell ... nur ich werd das glaube ich nie zusammenbringen, ich klatsche halt mit beiden Händen auf die Flanke oder mit dem Seil. Irgendwie scheint das nicht optimal, aber das Treten durchgehen lassen kann man auch nicht Rolling Eyes

Sonntag, 29. Juli 2007

Die letzte Woche war irgendwie eine der Hochs und Tiefs. Oder Tiefs und Hochs Rolling Eyes .

Am Donnerstag haben es die Freundin des SB, eine andere Einstellerin und noch eine irgendwie geschafft mir einzureden, dass ich ein hochgefährliches Pferd hätte Shocked . Wir waren gemeinsam am Viereck und übten Bodenarbeit - sie haben mir alle Hilfe angeboten, weil die Trainerin immer wieder die Stunden absagt *ärger*. Und dann gings halt los: beim Zurückweichen ginge das viel zu langsam und viel zu unwillig (und das wo ich so stolz drauf war, dass ich nur noch relativ wenig Druck auf die Brust brauche - vor 1,2 Wochen hab ich noch geglaubt, ich komm mit dem Stick auf der andern SEite gleich wieder raus, so hat er sich dagegen gelehnt!).
Beim Führen, v.a. im Trab, giftelt er immer wieder rüber - ja, das weiß ich, und genau dazu würde ich gern die Trainerin befragen, die ja aber nie kommt *wieder ärger*. Ich merkte an, dass es mir generell bei ihm schwer fällt, die Schulter von mir wegweichen zu lassen - das ist alles dasselbe PRoblem - er drängelt beim Führen, wenn er testet, extrem mit der Schulter rein, v.a. im Trab, und auch auf den Zirkel schicken fällt schwer, weil er mit der Schulter nicht weicht. Aber statt mir zu helfen haben sie eher gemeint, das solle ich auf jeden Fall nur noch mit Profi machen, sonst wär es zu gefährlich... Rolling Eyes
Na jedenfalls war ich beim Heimfahren ziemlich fertig und fast schon am Überlegen, ob ich ihn denn nicht vielleicht doch besser verk..... ---- nö. Shocked

Am Freitag war ich wieder allein, mein Freund war mit, und ich hatte beschlossen, das Riesenbaby mal ordentlich zu beschäftigen. Weil eins ist klar: Sobald ihm fad wird, und das geht recht schnell, fällt ihm Blödsinn ein. Mich ins Knie zu schnappen, z.B. Soll wohl eine Spielaufforderung sein, aber Frauli ist davon nicht recht begeistert. Rolling Eyes
Also alles mögliche hergerichtet und volles Bodenarbeitsprogramm gemacht, in schnellster Abfolge, aber mit Pausen zum Relaxen dazwischen: Bisschen Friendly Game zum Aufwärmen, dann: Rückwärts (schon mit sehr wenig Druck möglich), Hinterhand nach links, Hinterhand nach rechts, immer mehr Schritte (wir bringen schon eine ganze Vorhandwendung zusammen *freu*). Korrekt führen lassen, auch über Stangen. Vorhand weichen (schwierig, aber es geht...), eine Richtung, andere Richtung. Rückwärts durch STrick-Wacheln, wieder zurückkommen und in angemessener Entfernung stehen bleiben (Yoyo-Game). Funktioniert blendend übrigens! Fuß heben rechts, Fuß heben links. Länger heben rechts, länger heben links. Hinterhand weichen links, rechts. Vorhand weichen links, rechts. Kopf senken.
Wir beginnen Circling Game zu üben, aber das funktioniert irgendwie gar nicht, ihn rauszuschicken. Das hebe ich mir für die Trainerin auf.

Samstag
Heute hätte ich Trainerstunde - kurz vorher abgesagt Confused
Na gut, ich hab ein eigenes Programm, habe nämlich einen Sattel zum Testen gekriegt (baumlos). Also heute: Satteln lassen üben.
Als ich das erste Mal mit dem Pad komme, weicht Billy mit großen Kulleraugen aus und will es sich nicht auflegen lassen. Ich lass ihn dran schnüffeln, da ist es ihm ziemlich egal, aber wenn ich es auflegen will, weicht er wieder aus.
Das alte Spiel, das der Sattler schon festgestellt hat: Je mehr Gschistigschasti (Versuch einer Übersetzung: Herumgetüddel??) bei diesem PFerd, desto suspekter wird ihm etwas. Also ein neuer Versuch: Pad in die Hand, hingehen, einmal übers Naserl streichen und dabei als wäre nix, das Pad mit viel Schwung aufn Rücken werfen. Pferd steht still und interessiert sich kaum mehr. Na bitte. DAsselbe mit dem Sattel. Hin, zack rauf, Pferdi wackelt nicht mal mit den Ohren. (Beim Sattelversuch des Vorbesitzers damals gabs durchaus Protest mit angelegten Ohren, Fußstampfen und Nüsternkräuseln). Alles zurechtgerückt, Gurt sanft zu - Pferdi wackelt nicht mal mit dem Ohrwaschel.
In der Halle haben wir dann ein bissl geführt, langsam nachgegurtet, dabei keinerlei negative Reaktionen von Billy. Dann ließ ich mich vom Schatzi raufschupfen - Billy steht wie eine Statue *brav*. Gleich der erste Eindruck: den SAttel nehm ich (Barefoot Atlanta) - geschnitten ist der wie der Cherokee, den ich schon mit Sattler getestet habe, nur die Sattelblätter fehlen, dadurch ist man mit dem Schenkel sehr nah dran. Ich lass mich ein paar Runden führen, dann ist es genug.

Sonntag
Wollte den Sattel schon nochmal in mehr Bewegung testen. Wieder gesattelt, dabei verschiedene Varianten ausprobiert - Billy steht und schläft.
Ich habe dann longiert, und nach anfänglichen Mühen (Pferdi will nicht draußen bleiben) funktioniert das wirklich toll. Viele viele (äh, für unsere Begriffe) Runden ruhiger Trab, ohne dass er dauernd nach außen abhauen will oder reindrängelt oder dauernd in Schritt verfällt. Ein paar Mal testet er, ob er umdrehen darf von links nach rechts, nein, darf er nicht - ok, dann nicht. Wink Der Sattel hält gut, nix rutscht, obwohl nicht allzu fest gegurtet, es wippt nix, die Wirbelsäule ist frei (hab mit und ohne Reiter Gerte durchgesteckt und locker bewegen können), sieht man auch am Schwitzbild gut. Wir kriegen auf beiden Händen sogar Galopp hin! Links nur ganz kurz, grad ein Angaloppieren und eine halbe, 3/4 Runde, auf der rechten Hand aber sogar 2 oder 3 Runden, und zwar ruhig,ohne Rausdrängen! (Premiere!!). Soooo toll, ich bin ganz stolz auf mein Pferdi.
Mein Freund macht mit dem Handy kurze Videos, darauf sieht man gut, dass Billy relativ entspannt wirkt mit dem SAttel (also genauso wie ohne jedenfalls) - der Schweif pendelt jedenfalls ruhig, er geht gleichmäßig.
Mehr kann ich eh nicht testen, Sattel brauch ich trotzdem, daher werd ich den SAttel nehmen; der Sattler soll dann nochmal vorbeischauen, wenn er in der Gegend ist, und mich bei eventuellen Polsterungen beraten, aber für den Anfang wird das so gehen.

Dienstag, 24. Juli 2007

Wir machen Fortschritte mit dem Parelli-Programm. Die Trainerin sagt immer wieder ab und scheint so nicht besonders verlässlich. Aber nun gut, nach dem PRogramm kann man auch ganz gut alleine werken.

Was wir mittlerweile können:

Friendly Game: Naja, bei der Hinterhand bin ich schon vorsichtig. Die Umdreh-und-gezielt-Ausschlag-Attacken kommen von 0 auf 100. Eben noch total entspannt und Streicheln genossen --> in Sekundenbruchteilen kawumm (beim Weiterstreicheln derSELBEN Stelle) --> sofort wieder Halbschlaf. Also Vertrauen ist demgemäß bei mir wenig vorhanden, ich bin stets auf der Hut, um diese Anwandlungen möglichst im Ansatz abzufangen... Rolling Eyes

Porcupine Game: Gestern ein sehr schönes ERfolgserlebnis: Billy weicht schon bei sehr geringer Berührung an der Brust brav 1,2 Schritte nach hinten. Wenn ich mehr fordere, auch mehr. Hinterhand weichen funktioniert auch sehr schön, 2,3 Schritte mit ca. Druckstufe 2 sind drin. Das mache ich nach der letzten Attacke aber derzeit wieder nur noch mit Stick. Wo wir etwas Schwierigkeiten haben, ist die Vorhand: Billy geht entweder nach vorne weg oder weicht rückwärts. 1 Schritt zur Seite ist derzeit des Maximum, wird aber schon werden.

Driving Game: Funktioniert auch sehr gut, v.a. rückwärts; gestern konnte ich auch die Hinterhand schön ohne Berührung weichen lassen, ca. einen 3/4-Kreis.
Auch hier die Schwierigkeiten, die Vorhand weichen zu lassen.

Yoyo-Game: Haben wir auch begonnen. DA brauchts aber noch sehr viel Druck; zeitweise haben wir uns auf Stufe 3 hinuntergearbeitet. Herkommen ist kein PRoblem, das tut er gerne. Konnte es letztens sehr praktisch anwenden beim Aufmachen des Viereck-Tores: Billy nach hinten geschickt und am Ende des 4-m-Seils stehen lassen, während ich in Ruhe das Tor nach innen öffnen konnte. Seilwackler ließen ihn brav stehen, er hat sogar verstanden, dass es jetzt KEIN Grasen gibt. Punkt.

Beine heben: Ich fange nach dem Schmied ja fast wieder von vorne an. Die ersten Tage flüchtete Billy wieder mal, sobald ich mich nur in Bein-Aufheb-Position begab. Komisch: Die Methode nach Parelli, die Kastanien zu "zwicken" funktioniert: das Bein hebt sich, Billy hält sogar eine Zeitlang den Fuß entspannt oben (ohne dass ich ihn fasse). Nächster Schritt wird sein, den Fuß wieder länger und länger zu halten.
Zum SEdieren, um das dolle Zeug in die Strahlfurchen zu träufeln, ist es die Woche stets zu heiß gewesen... ich hoffe, es geht demnächst bald mal.

Führen: Was wir gemeinsam mit der Trainerin erarbeitet haben, funktioniert recht gut! Billy bleibt nicht mehr zurück, sondern passt sich meinem Tempo an, überholt aber nicht. Auch antraben klappt, ohne zweite Person! Letztens haben wir eine wirklich astreine Runde um die ganze Bahn geschafft, mit herrlichem SEiten- und Rückwärts-Abstand, beide sehr entspannt.
Allerdings nur, wenn er einen guten Tag hat. An schlechten Tagen büffelt er in meine Zone, Parellis tolle "Body Blocks" nützen bei meinem Pferd nix, außer dass er aggressiv wird und erst recht überholt bzw. zur Seite drängt und versucht mich übern Haufen zu laufen.
Spazieren waren wir letzte Woche im Wald, bei starkem WInd, das war herrlich - Billy büffelte nicht, blieb meistens dort wo er hin sollte. War ganz schön bergauf und bergab - für die Kondition (voererst mal meine Wink ).

Und noch eine Episode von gestern: Mein Pferdi gymnastiziert sich brav selbst, der braucht mich gar nicht dazu:
Ich hatte ein Cavaletti aufgestellt, das die Halle in zwei Hälften teilte. Eigentlich war es dazu gedacht, Billy eine optische "Bande" fürs Longieren zu bieten, weil er an der offenen Seite extrem nach außen drängt. Wir also rein in die Halle, Billy durfte anfangs einmal frei alles beschnüffeln, ich blieb am Eingang, um mein Zeugs zusammenzusuchen. Billy dreht eine Runde um die Halle, wandert schnurstracks zum Cavaletti und beschnüffelt es mal neugierig. Befand es für nicht essbar - und ging einfach weiter, um mit allen 4 Beinen ohne anzustoßen drüberzusteigen. Dann blieb er stehen und döste ein bissl ob dieser Anstrengung Wink. Tja, und dann wachte er wieder auf und begann (es war wohl sehr langweilig) rückwärts übers Cavaletti zu steigen Shocked . Er suchte es richtig mit dem Fuß, tastete, hob, stieg drüber, zuerst mit dem einen, dann mit dem anderen Hinterfuß. So blieb er dann stehen, mitten überm Cavaletti. Stand da, kaute, döste wieder ein bissl. Das war offenbar aber noch nicht genug, weil als nächstes probierte mein Pferdi SEitengänge übers Cavaletti, indem er den Hintern zur SEite drehte, erst mit einem, dann mit dem anderen Fuß seitlich über die STange trat, dabei auch noch überkreuzend, bis er parallel dazu stand.
DAnn döste er wieder gelangweilt, und ich muss sagen, ich war ziemlich baff Shocked

Dienstag, 17. Juli 2007

Hab heute mehrere Parelli-Lektionen gemischt. Glaub nicht, dass das was macht, weil Billy ja eh so cool ist.

Zuerst auf der Weide: Lektion 2 (nur schauen). Kam einmal in die Nähe grasen. Dann Lektion 4: Pferd mit Stick und Strick bekannt machen. Äh, ok, er kennts ja eh schon, ließ sich mit dem Stick rubbeln und fraß dabei ruhig weiter.
Dann in die Halle: Nochmal Lektion 2: da interessiert sich Billy schon mehr für mich, weil ja sonst nix anderes da ist. REnnt mir auch überall hin mit (Lektion 4: mit Stick hingehen und weggehen).
Weil das zu fad war, gleich ein bisschen Friendly Game probiert und ganz zum Schluss Porcupine Game.
Ersteres funktioniert natürlich, ich kann Billy den Strick um die Ohren werfen, um die Beine, um den Bauch, er döst.
Porcupine Game ist schon kniffliger, da müsste er ja mal weichen. Probiere es an der Brust mit Stick zum Rückwärtsgehen. Er braucht natürlich Phase 4, und das lange, bis ich eine ansatzweise Gewichtsverlagerung erkennen kann - sofort Stop und die Stelle streicheln. Ganz am Schluss einen kleinen Schritt rückwärts geschafft auf diese Weise, dann hab ich aufgehört.

Sonntag, 15. Juli 2007

Start mit Parelli Level 1

Nach Studium meiner neuen Parelli-Lektüre und DVDs fange ich halt ganz von vorne mit dem Programm an. Schaden kanns wohl nicht.
Also: Lektion 1: Mal zum Pferdi gehen, ohne was zu wollen, 30 Min. im Wohnzimmer von Pferdi sitzen oder stehen und schauen, was passiert. Ich also rein in den Auslauf, wobei das Parelli-Zeug wohl nicht so gedacht ist, dass da andere Pferde auch sind. Aber mein Pferdi lebt halt in einer WG, und so versuchte ichs. Natürlich wurde ich nicht mal ignoriert Wink.
Ich nahm ihn dann später, weil es eben so nicht gedacht zu sein scheint, ins Viereck, wo es auch Ablenkung in Form von Gras gibt, und auch dort wurde ich natürlich nicht beachtet - habe auch nix anderes erwartet, schon gar nicht nach der gestrigen Aufregung. Ich verstehe ja sogar, wenn mein Pferdchen nix von mir wissen will Rolling Eyes

Samstag, 14. Juli 2007

Heute war der Schmied da.
Eine Katastrophe Crying or Very sad .
Letztes Mal war ja Billy so brav, dass ich eigentlich gehofft hatte, ich könnte mir ein paar Tricks abschauen. Leider Fehlanzeige. Einen Fuß ließ Billy relativ brav ausschneiden, doch dann machte er , was er auch bei mir und bisher jedem andern macht: Er beschloß, dass es ihm reicht und versuchte mit dranhängendem Schmied wegzuspazieren. Ging natürlich nicht, denn er war angebunden. Also ruderte er herum, bis er sogar den Schmied durch die Gegend schleuderte und der loslassen musste; alles probierte er, um den lästigen Mann da loszuwerden: Hinknien mit dem aufgehobenen Bein, hinknien mit beiden Beinen, schlagen mit dem gleichseitigen Hinterbein nach vorne, Schlagen mit dem diagonalen Hinterbein nach vorne, weggehen, den Schmied an die Wand quetschen und dabei nach ihm schlagen, ...
Zu dritt versuchten wir vorne ihn zu halten und zu beruhigen (wobei - hektisch wird er ja nicht, auch nicht panisch ... sobald der Schmied abgeschüttelt war, stand er wieder wie ein Lamm), schafften das natürlich nicht. Hinten ging schon überhaupt nix, so kam dann die Nasenbremse zum Einsatz Rolling Eyes. Da gings dann.
Die Strahlfäule ist wie zu erwarten hinten schon sehr tief und ich bin ziemlich verzweifelt, wie ich das jemals hinkriegen soll ... Wir werden für die Behandlung echt sedieren müssen, sobald es weniger heiß ist (derzeit haben wir 37° Shocked ).
Und halt sonst wohl wieder von vorne anfangen. Rolling Eyes

Freitag, 13. Juli 2007

Die 2. NH-Stunde

Heute war unsere 2. NH-Stunde. Haben weiter an den Grundlagen gearbeitet. Ich ließ mir das Rückwärtsrichten nochmal zeigen, und es funktionierte dann gut. Zweitens übten wir Führen in verschiedenen Schrittgeschwindigkeiten. Und schließlich übte ich, Billy in einen Zirkel von mir weg zu schicken, sogar mit einem Hopser über ein Cavaletti; für letzteres musste ihn dann doch die Trainerin überreden, weil er bei mir immer umdrehte und ich mich jedesmal prompt in Stick, Strick und String verhedderte.
Erklären tut sie mir nach wie vor zu wenig, ich muss immer nachhaken, dann kriege ich schon Antworten, aber das ist anstrengend... Rolling Eyes


Im Übrigen besitze ich jetzt auch das Parelli-Heimstudium Level 1 und werd mich dem mal der Reihe nach widmen...

Donnerstag, 12. Juli 2007

Heute mal zur Abwechslung einen wirklich entspannten Tag mit Pferdi verbracht, oder sagen wir mal größtenteils ... Rolling Eyes

Lektion 1: Von der Weide holen. Note: Genügend *seufz*.
Sie haben jetzt ein Stück Weide fast bis zur Straße runter, d.h. schon mal einen halben Kilometer Fußmarsch, bis ich bei meinem Pferd angelangt bin (das rein zufällig IMMER am äußersten Winkel parkt Rolling Eyes ). Ich beschloss, ihn nicht gleich aufzuhalftern, sondern einfach mal ein bisschen Zeit so mit ihm zu verbringen, ließ ihn weiterfressen, näherte mich ohne jegliche Absichten und kraulte und streichelte mal eine Weile nur.
Dann aufgehalftert und - ziemlich bergauf - weg von der Herde. Billy meinte, ein neues Spiel erfunden zu haben, indem er alle 3 Schritte stehen blieb. Er ließ sich zwar mit Seil-Wacheln weiterbewegen, brauchte aber von Mal zu Mal mehr Druck. Erst als wir außer Sichtweite der Herde waren, gings dann besser. Sobald wir aus dem Stall sind, kein Problem mehr.

Lektion 2: Putzen. Note: Sehr gut.
Ich bekam keine geknallt, er versuchte es auch nicht, sondern stand entspannt da und wich auf mein Zeichen (leichtes bis mittleres Antippen) brav mit dem Hintern von mir weg (in letzter ZEit ja nicht allzu selbstverständlich, das Embarassed )

Lektion 3: Spazierengehen. Note: Sehr gut.
Heute war der Spaziergang wieder kein Problem. Ich probierte einen neuen Weg aus, der leider ebenso nach ca. 10 Minuten im Nichts endet. Allerdings reiten alle Leute auf diesem Weg zum Ausreiten weg und sind danach Stunden fort, also muss er irgendwo weiterführen, nur offenbar für mich nicht erkennbar. Egal, Billy blieb durch immer wieder Aufforderungen brav auf seiner Seite, überholte nicht, fraß nicht, schaute aber neugierig durch die Gegend (das darf und soll er). Holzstöße, Steinhaufen, Bienenstöcke, Hochstände, Elektroleitungs-Pfeiler, der Badeteich mit Häuschen und Stegen - alles kein PRoblem. Unten beim Teich war dann Schluss mit dem Weg, wir blieben stehen, und Billy durfte nach Aufforderung 10min. Grasen.
Dann gings zurück, am Rückweg versuchte er 2,3 Mal, die Nase ins Gras zu stecken, zog sie aber auf ein lautes Nein und die Gerte, die vor ihm auf den Boden sauste, schnell wieder raus.

Lektion 4: 5 Min. Bodenarbeitsmix. Note: Befriedigend.
Füßchen vorne links und rechts kurz aufgehoben: Sehr gut.
Achten um Hütchen versucht: gescheitert (Mein Fehler, kein geeignetes Equipment zur Hand).
Rückwärtsgehen (Blickrichtung zum Pferd): Sehr gut, funktionierte auch schon mit Abstand und relativ wenig Druck Smile.

Danach konnte ich wieder beobachten, wie Billy mit dem gleichen Wallach rangelte wie gestern, und diesmal hab ich ein paar Fotos davon. Jedenfalls steht er nicht unbedingt immer abseits, sondern mischt die andern schon auch auf und sekkiert die "alten Hasen".

Dienstag, 10. Juli 2007

Heute war Herr Billy wieder mal testend und überhaupt missgelaunt unterwegs. Merkte ich schon beim Einfangen - "nööö, nicht DIE schon wieder". Ein erster Tester beim Hinterhand putzen in Form eines angedeuteten Kicks, der von mir mit einem Klatscher mit der Lederklatsche des Seils (jetzt immer griffbereit Rolling Eyes ) quittiert wurde und es ihm schon im Ansatz vergällte. Er blieb aber das ganze Putzen hindurch stinkig, mit angelegten Ohren und gekräuselten Nüstern (obwohl, dort wo's juckt, da soll die Tante schon mal fester kratzen, dafür is sie gut, gelle?? Rolling Eyes Wink ).

Es hatte viel geregnet, das Viereck sah aber gut aus - auf den ersten Blick jedenfalls Rolling Eyes. Ich hatte einen kleinen Spielplatz aufgebaut, mit Stangen, Hütchen, und was besonderem für den Abschluss Wink .

Zuerst ging ich mit Billy führend im Schritt über die Stangen. Trab wollte ich gerne, hatte aber erstens selbst Schwierigkeiten mit dem Laufen (in dem Moment erkannte ich, dass Gummistiefel angebracht gewesen wären), und tat mir wieder etwas schwer mit dem Nachtreiben. Da warte ich lieber wieder, bis mein Freund mit ist und von hinten nachtreibt.
Ein bisschen Rückwärtsrichten zwischendurch (Billy sehr stinkig, aber es ging).
Dann longierte ich ihn ein paar Runden im Trab über die Stangen, das klappte nicht so toll. Er weicht den Stangen zwar nicht aus, aber insgesamt "eiern" wir noch sehr daher.
Zum Schluss noch die Beinchen gehoben, Billy weiterhin stinkig aber doch kooperativ.

Zum Schluss packte ich meine Überraschung aus: Habe meinen alten Gymnastikball zu Hause ausgegraben und neu aufgepumpt und konfrontierte Billy mal damit. Endlich gingen die Ohren mal interessiert nach vorn, er beschnupperte ihn ausgiebig, wir spielten dann: ich rolle den Ball vor mir her und wir gehen beide nach. Selbst fasste er ihn lieber nicht so recht an, war doch etwas skeptisch bis uninteressiert (nachdem klar war, dass man das große rote Dings nicht essen kann Wink ).

Dann durfte er wieder heim.

Und da gabs dann was interessantes zu beobachten... scheinbar durchläuft Billy auch innerhalb der Herde eine freche Phase. Jedenfalls sah ich ihn nachher mit einem älteren Wallach, der recht ranghoch ist, zwar spielerisch aber doch rangeln. Leider war ich zu langsam mit dem Photoapparat Rolling Eyes... Die beiden zwickten sich in die Nasen, stiegen sich leicht an und verfolgten sich gegenseitig. Es war aber klar, dass Billy nicht nur bewegt wurde, sondern selbst auch bewegte. Bisher habe ich nur beobachten könnten, dass er ging, sobald ihm irgendeiner der ranghöheren in die Quere kam. Das Spielen (sehr ernst wars glaub ich nicht) ging allerdings vom älteren Wallach aus... er wollte später, als Billy sich wieder im Heuautomaten eingeparkt hatte Rolling Eyes, Billys besten Freund Patches in eine Rangelei verwickeln, der hatte allerdings keine Lust und flüchtete nur.

Vielleicht versucht der gute Billy sich doch mal hochzuarbeiten Question Kein Wunder, wenn ers auch bei mir probiert...