you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Donnerstag, 28. Februar 2013

Hui, wie die Zeit vergeht, ich komme überhaupt nicht dazu, alles nachzutragen.

In den vergangenen Wochen haben Billy und ich alle Möglichkeiten genutzt, um viel rauszugehen. Es gibt heuer wirklich viel Schnee, immer wieder, und war auch kontinuierlich kalt. Trotzdem waren die Wege oft gut begehbar ohne Eis. Wir wagten uns oft über die Straße, das wird nun langsam wieder normal für mich; wir haben uns im dichten Schneetreiben verirrt, als ich einen neuen Weg austestete (und Billy war dabei so brav, hat alles Hin- und Hergereite des zuerst leicht besorgten, dann verzweifelten und als es uns fast zu dunkel wurde, panischen Fraulis mitgemacht), wir waren mit einer STallkollegin unterwegs, frisch gefallenen und unberührten Schnee in einer gerade richtigen dünnen Schicht, kilometerweise; und als es neuerlich schneite, durfte Billy tiefschneestapfen und galoppierte den ganzen Abhang im tiefen, schweren Schnee (er wollte es so!). Hat alles Riesenspaß gemacht!

So viel zum Rückblick.

Mittlerweile taut es, aber immer noch liegt patziger Schnee herum, zwischen ziemlich viel Matsch und Pfützen. Ausreiten ist daher momentan weniger lustig.

Heute waren wir wieder in der Halle; Billy war schon beim Putzen total verspielt und (ungewöhnlich) freundlich, er nahm alles ins Maul was er erwischen konnte und war scheinbar insgesamt gut aufgelegt. Also hab ich heut ein wenig Action eingebaut.
Ich habe 8 Pylonen in 2 Reihen aufgestellt. Zum Aufwärmen Driving Game abwechselnd mit Friendly Game in der Bewegung, dazwischen Volten um die Pylonen eingebaut.
Wir gingen dann zum Slalom im Schritt über, aber das war bald langweilig, und so gab es ein wenig Trab dazwischen. Wir arbeiteten uns vor bis zu 3xigem Weave-Passieren ohne Schritt dazwischen :-). Bei den Dingen, die ich nicht so oft mache, merke ich den Fortschritt immer am stärksten: das ging vor nicht allzulanger Zeit noch nicht so gut, da war ich meist schon auf eine Länge stolz.
Weil es so gut klappte, kam mir die Idee, für ein paar Sprünge mal den Galopp in die Weave einzubauen. Dazu hab ich aber zuerst einmal den Galopp mittels Circling Game isoliert. Ganz viele Trab-Galopp-Übergänge, und schließlich auch supergute Schritt-Galopp-Übergänge. Das Tier kann, wenn man es langsam drauf vorbereitet und nicht nörgelt. Ganz ruhig, ohne Grant und Hektik, sprang er von einem ruhigen Schritt in einen tollen langsamen Galopp. Nur auf der rechten Hand musste ich kurz diskutieren, ob das hier ernst gemeint ist (Galopp generell) - ja, ist es, Billy - und Billy fügte sich nach einer Minute dann drein (und wurde natürlich reich belohnt).
Zurück zur Weave. Billy wäre auch angaloppiert, aber Frauli war zu unkoordiniert. Wo ist die beste Stelle innerhalb des Weave-Patterns, um die ersten paar Galoppsprünge einzubauen? Hätte ich mir vorher überlegen sollen, dann wärs vielleicht gegangen ;-). So galoppierte Billy zwar kurz, aber Fraulis Unentschlossenheit machten dem Erstversuch bald wieder ein Ende. Brav bemüht hat er sich aber.

Statt Weave beschloss ich, unsere Figure 8 etwas auszubauen mit Galopp; sammelte die Pylonen ein und verteilte sie auf 2 Stapel, weit voneinander entfernt für viel Schwung. Los ging's. Billy war heute wirklich gut drauf, galoppierte los mit viel Energie, ich machte einen Schritt zurück, er kam sofort rein, zack, fliegender Galoppwechsel (Pause und Belohnung). Dann 2 hintereinander, hat auch geklappt, d.h. eine vollständige Figure 8! Ich glaube 3x fleigend hintereinander war unser Rekord, und dem Billy machte es unglaublicherweise scheinbar Spaß.
Weil alles so toll klappte, hab ich zum Schluss das Seil abgenommen und Liberty weitergespielt. Ganz kurz spielte Billy sein eigenes Spiel: Ich ging zurück, um ihn reinzuholen, daraufhin stoppte er hübsch, machte einen hübschen Rollback und änderte die Richtung nach außen. Da rannte das Frauli, um ihn abzufangen (lustiges Spiel!!!), er machte noch einen Rollback und schickte mich ein paarmal hin- und her, bis es mir gelang, ihn an der Bande abzufangen und nach innen auf den anderen Zirkel abwenden zu lassen - fliegender Wechsel, reinholen, belohnen. Danach war mein Spiel (Figure 8 statt Rollbacks) doch interessanter ;-).
Es war total lustig und ich kanns nicht glauben, aber wir haben eine vollständige Figure 8 mit 2x fliegendem Wechsel at Liberty geschafft. Ich merkte dann schon, dass er langsam müde wurde, und hab mit einem letzten Wechsel aufgehört.
Billy durfte mich dann noch ein bissl jagen und verfolgen und cutten, langsam zum Cooldown. Danach stand er da, tiefenentspannt und so richtig schön ausgepowert... er sah sehr zufrieden aus, endlich mal ein bissl Äktschn! ;-)))

Sonntag, 27. Januar 2013

Am Wochenende genossen Billy und ich den Schneeeee! Denn zu unserem Stall gehört ja auch eine kleine Schipiste mitsamt Lift (das steilste Stück unserer Weiden). Wo Schipiste, da Pistenraupe. Und wenn Pistenraupe schon unterwegs, hat uns unser lieber Stall- und Pistenraupenbesitzer rund um unsere großen Weiden eine Schnee-Reit-Autobahn planiert :-) .

Am Samstag machten Billy und ich einen kleinen Ausritt rund um die Weiden - immer die Autobahn entlang. Das eine lange Bergauf-Stück durfte Billy mal Gas geben soviel er wollte, wui! Also wenn er den Turbo dann einmal anwirft, geht schon was weiter ;-).
Am Sonntag beschloss ich dann, auf der Schneeautobahn ein bisschen Übungen zu machen. Wir trabten das Bergauf-Autobahn-Stück zuerst einmal ruhig, um wieder in ERinnerung zu rufen, dass man da nicht nur im Vollspeed raufgasen kann, sondern auch gesittet traben. Am Ende eine hübsche Haltparade und Hinterhandwendung, im Schritt retour, 3x Volte um den Baum in jede Richtung. Dann wieder zurück bergauf, abwechselnd ruhiger Trab und möglichst ruhiger Galopp, auch mal SChritt und Halt dazwischen, also Übergänge. Oben wieder Anhalten, Pause, Hinterhandwendung, zurück im SChritt, wieder Volten um den Baum. Noch ein letztes Mal bergauf. Diesmal probierte ich Angaloppieren aus dem Halt (klappt super, wenn der Motor mal läuft *Hihi*), und dann aus dem Schritt, wobei ich - wie früher schon, mit mäßigem Erfolg damals - probierte zu bestimmen, ob Billy rechts oder links angaloppiert. Tatsächlich sprang er einmal erwünscht rechts und - nach einem Fehlversuch - die nächsten beiden Male erwünscht links an! Kann auch Zufall gewesen sein, aber andererseits, vielleicht nähern wir uns da langsam an in unserer Kommunikation.

Da ich merkte, dass es am Hügelgipfel (schon sehr nah am Stall) langsam schwieriger wurde, Billy zu einer sauberen Wendung zu bringen (der dachte mittlerweile eindeutig mehr an zu Hause als an mich) und weil das ganze zwar nur kurz, aber trotzdem sicher mordsanstrengend war, gingen wir noch einmal gesittet im Schritt zurück und nahmen den langen Weg nach Hause.
Wir trabten noch ein Stückerl, und Billy wollte trotzdem noch gern galoppieren. Nachdem wir darüber ein wenig diskutiert hatten, bot er mir schließlich - scheinbar sein Kompromiss *lach* - einen soooo tollen Lope an, dass ich ihn ließ - war das ein herrliches Gefühl, ein ganz runder, richtig schön gesprungener Galopp am langen Zügel, aber in einem langsamen Trabtempo, wow! Er kann es also! Muss ich es nur noch schaffen, ihm zu vermitteln, dass genau DAS in der Halle gefragt wäre, dann kämen wir auch fein über die Ecken ;-).

Donnerstag, 24. Januar 2013

Heute hab ich wieder einmal ein Zitat!
"In den 1960ern, da gab es noch keine Sliding Stops. [...] Und als das Sliden später aufkam, da haben die Kalifornier gesagt: 'Was soll der Scheiß? Ich slide doch nicht an der Kuh vorbei?!'"
 Jean-Claude Dysli im Buch
"His Way of Life" (Wu Wei Verlag, 2012),
p. 51

Dienstag, 22. Januar 2013

Heute gabs eine Blitz-Trainingseinheit. Es wurde schon die Fütterung vorbereitet und daher machten wir heute zack-zack in 20 Minuten alles durch, was ich vorgehabt hatte, und fertig. Ja, ich weiß, direct line ist nicht gut, aber für einen LBI, der zum Heu will, vielleicht auch manchmal nicht so schlimm ;-)

War mit Knotenhalfter unterwegs, unserem neuen hübschen orangen, das Billy von einer lieben Freundin zu Weihnachten gekriegt hat :-).
Ich habe 4 Trabstangen auf die MIttellinie gelegt. Wir wärmten zu Fuß auf, dann bin ich aufgestiegen und über die 4 Trabstangen im Schritt gegangen. Die ABstände passten für Schritt nicht so recht, und Billy schlug an, aber er ging brav drüber ohne zu zögern. Unsere Übung sah dann so aus: Schritt am Hufschlag, Abwenden auf die Mittellinie, über die STangen, am Ende der Mittellinie auf die jeweils andere Hand, wieder Schritt die lange Seite und wieder abwenden. Nächste Stufe: Nach der Rückkehr auf den Hufschlag trabten wir an und bis zur MItte der langen Seite, bis zum neuen Abwenden auf die Mittellinie, die STangen weiter im Schritt. Nächste Stufe: Im Trab bleiben und die Stangen im Trab nehmen. Machte Billy toll, ohne Anschlgen großteils, Frauli hatte mal die richtigen Abstände für Trab getroffen, wie es scheint. :-)
Nach etlichen Runden gabs mal längere Pause.

Als nächste Übung kam Rückwärts. Das hat sich leider wieder etwas verschlechtert, warum weiß ich wieder mal nicht. Ich kombinierte Rückwärts heute mit einer HH-Wendung. 1 Schritt rückwärts, 1 Schritt mit dem Vorderbein zur Seite, wieder einer rückwärts, usw. Ich möchte üben, die Schultern in der Rückwärtsbewegung zu lenken. Mit dem Hinterteil funktioniert das ja schon gut. Immerhin hab ich mittlerweile halbwegs mein Timing im Griff und gebe die Hilfe zum SEitwärtstreten in dem Moment, wo das Bein, das seitwärts treten soll, sich vom Boden löst. Da tut sich Billy auch gleich viel leichter.

So konnten wir dann die Einheit schön beschließen und Billy bekam Feierabend und Abendessen :-)

Dienstag, 15. Januar 2013

Noch ein bisschen mehr Schnee! :-)

In der Halle übte ich heut wieder ein bisschen FreeStyle-ohne-alles. Bahnfiguren im Schritt zum Aufwärmen, dann ein bisschen Trab dazu, abwechselnd Zirkel und geradaus und Handwechsel, um die Kommunikation bezüglich Richtung zu verfeinern, und dann "das Neue", Angaloppieren. Billy mag nach wie vor die Ecken nicht durchgaloppieren, es fehlt die Balance dazu, schätze ich, aber an der langen Seite Galopp und vor der Ecke wieder Schritt klappt shcon gut, und Billy war richtig heiß aufs Galoppieren ;-).

Danach noch für 5 Minuten mit Gebiss an Stellung und Biegung im Schritt gearbeitet. Beim Absitzen noch die Biegeübungen am Gebiss vom Boden aus gemacht, wie ich es bei Kreinberg gelernt habe (Schande über mich, hatte ich schon wieder völlig vernachlässigt!) und dann war Feierabend.
Billy akzeptiert übrigens das Gebiss noch immer super. Wenn ers sieht, hangelt er schon mit den Lippen danach, überhaupt keine Diskussion und kein Ausweichen mehr. Es ist wirklich faszinierend, diese eine 15-minütige Konditionierungs-Einheit vor 2 oder mehr Monaten hat dafür gereicht ... da hab ich scheinbar mal alles richtig gemacht ;-).

Sonntag, 13. Januar 2013

Es schneit! Schöner dicker flockiger Weihnachtsschnee, etwas zu spät. Aber er macht erstaunlicherweise das Viereck benutzbar, da es nicht so kalt ist, dass der Sand unter der dünnen Schneedecke gefriert, sondern noch weich ist.

Am Samstag hab ich daher das Viereck benutzt und Billy einmal zur Abwechslung vor dem Putzen bespielt. Ich wollte sehen, ob das dem Granteln und Giften beim Putzen einen Abbruch tut. Tut es, zumindest teilweise! Ich vermute an sich immer mehr, dass gewisse Bürsten einfach mit dem Winterfell nicht kompatibel sind. Mit dem Metallkratzer darf ich nämlich kratzen, dass es eine Freude ist, nur wehe, ich komme mit der weichen Bürste! ;-)

Wir haben also heute zuerst einmal gespielt. Ein bisschen aufgewärmt und dann langsam zu einem Circling Game übergegangen, mit viel Schritt, Handwechseln und promptem Anhalten (immer noch nicht besonders gut!).
Schließlich dann auch zum Galopp übergegangen, und dann bekam ich 2 Handwechsel mit fliegenden hintereinander und hab sofort aufgehört. So toll macht er das jetzt schon! Viel koordinierter als früher.

Danach wurde geputzt und gesattelt und wir machten noch einen ganz kleinen Ausritt rund um die Wege auf unserem Hausberg, da stapften wir wieer über verdeckte Baumstämme, schreckten uns beide vor einem Reh, das 2m vor uns aus dem Gebüsch hüpfte, Billy machte ein paar GAloppsprünge (hinterheeer?!!! Oder wie??), ich konnte aber trotz schneeigem Untergrund cool bleiben und wir hatten uns gleich wieder gefangen.

Am Sonntag übten wir auf dem - erstaunlich - weiterhin bereitbaren Viereck ein bisschen, die Hinterhand in der Bewegung zu verschieben. Im Stehen geht das ja auf minimalste Signale ganz toll, ein Schritt links, ein Schritt rechts, z.B. Aber in der Bewegung tut sich  Billy schwer, bzw. Frauli macht was falsch. Ich stellte 2 Springständer auf heute als Markierung. Wir ritten eine lange Gerade von Ständer zu STänder, und um den Ständer herum dann jeweils eine halbe Volte, auf der ich versuchte, mit möglichst wenig hinten angelegtem Schenkel Billy dazu zu bringen, hinten zu weichen und entweder weit drunter oder sogar überzutreten.
Dann kamen so die Erkenntnisse. 1) Rechts macht ers toll und sofort, links haperts. Also viel links geübt. Dann wieder die Glühbirne: 2) Hm, auf der rechten Hand klappts toll, und ich sitze mittig bis innen, also rechts, während ich die Hinterhand verschiebe. Auf der linken Hand klappts schlecht, und interessanterweise sitze ich hier auch rechts, das ist hier aber außen! 3) Also was passiert, wenn ich mich bewusster nach innen/links setze - genau, Billy macht es (fast) genauso gut wie rechts!

Nachdem Billy also mit seiner Sitzkorrektur bei mir fertig war, trug er mich dann wieder ein paar Minuten durch das Schneetreiben und den Wald, wir suchten wieder Rehe, fanden auch ein paar, aber die waren diesmal zu weit weg, um sich zu erschrecken ;-).

Dienstag, 1. Januar 2013

Die letzten Wochen, rund um Weihnachten und Neujahr, liefen Billys und meine Einheiten eher ohne Plan und Ziel und rudimentär ab.
Trotzdem - oder vielleicht gerade deswegen - hab ich von Billy ein paar tolle Geschenke gekriegt!

Mein Weihnachtsgeschenk war eine FreeStyle-Einheit am 23. Dezember. Huschhusch schnell zum Pferd schauen, bevor am 24. der große Weihnachtswahnsinn und längere Pferde-Abstinenz losgeht. Das Wetter war fürchterlich, sonst wäre ich ausgeritten, vielleicht war es aber ja ganz gut so. Mein Freund begleitete mich, und weil es feucht und kalt und ungemütlich war, wollte ich ihm nur kurz zeigen, wie toll Billy und ich ohne Kopfstück durch die Halle reiten können. So richtig geübt hab ich das nur einmal bisher, oder zweimal.

Ich nahm also das Kopfstück von Rücken aus ab und wir ritten los und zeigten, was wir so können: Im Schritt ein paar Achten und Slalom, eine halbe Hinterhandwendung, nix so Besonderes ;-)))). Stolz präsentierte ich unser - ich kanns ja immer noch nicht glauben - rückwärts ohne Kopfstück. Billy machte bei allem brav mit. Dann noch ein bisshen angetrabt um zu zeigen: können wir auch im Traaaab!
Und während ich und Billy noch stolz um die Wette schauten, kam nur die Frage: Ja und könnts ihr galoppieren so auch?
Ich machte den Mund auf um zu erklären, dass Billy in der Halle - weil zu klein - eigentlich überhaupt nicht galoppieren kann, zumindest nicht ein längeres Stück.... aber dann dachte ich, naja, ANgaloppieren könnte ich schon probieren, einfach nur so, um zu sehen, ob ers machen würde....
Also Schritt, Trab, und nach der Ecke am Beginn der langen Seite ein Schnalzer, und Billy fällt willig in den Galopp und galoppelt halt einfach so die lange Seite. Ja gut, in der Ecke verloren wir den Galopp irgendwo, aber egal.
Ich strahlte über beide Ohren! Wir können ohne Kopfstück galoppieren! Und natürlich musste ichs noch einmal versuchen, und nocheinmal, und Freund und ich (ich dabei etwas beschämt) stellten fest, dass Billy offenbar ohne alles auf dem Kopf leichter oder zumindest williger in der Halle galoppiert als mit Zügeln dran. How interesting!!

Damit nicht genug, ich weiß nicht wie ich auf diese Idee kam, aber ich wollte halt nochmal das Rückwärts probieren.... und irgendwie resultierte plötzlich daraus ein 3-Tritte-Rückwärts-und-daraus-direkt-Angaloppieren (ohne Kopfstück, ich erwähnte es schon glaub ich *ggg*), noch dazu mit wenig Energieeinsatz meinerseits, mir blieb regelrecht die Spucke weg, ich hatte kurz den Drang, direkt abzuspringen als Belohnung, hab Billy aber dafür dann doch noch schnell in die Zirkelmitte gelenkt (wie? keine Ahnung - ich dachte halt dran, dass wir jetzt in die Mitte abbiegen und dort anhalten, bitte), runtergehüpft und dem besten Pony überhaupt den ganzen restlichen Tascheninhalt an Leckerlis reingestopft.

Das war ein tolles Weihnachtsgeschenk, und ich kann den Sommer schon gar nicht mehr erwarten, wenn wir das Ohne-Kopfstück-Reiten dann aufs Viereck verlegen können, wo mehr Platz ist. :-))

Dienstag, 18. Dezember 2012

Nach relativ ziel- und planlosem Herumgereite für ein paar MInuten hab ich heute mal was ganz ganz neues probiert:
Zuerst vom Sattel aus das Gebiss entfernt, also abgezäumt. Das ging problemlos! Billy ließ das Gebiss rausfallen, fertig. Wir ritten ein paar Minuten ohne Kopfstück, und dann probierte ich eben was Neues: Gebiss anziehen von oben! Weil es in letzter Zeit so toll geht wie noch nie.
Also Billy den Kopf mit dem STick nach links gebogen. Ging ganz gut, nur lässt er den Kopf nicht lange genug zur SEite gebogen, damit ich das GEnickstück über die Nase fädeln kann. Mit Fraulis akrobatischen Übungen auf seinem Rücken wurde auch der geduldigste Billy langsam ungnädig und bekam Stress, weil er nicht kapierte, was gefragt war. Er schnappte dann planlos in die Backenstücke, die Zügel, auch den STick, gähnte dazwischen zum Herzerweichen und verdrehte Zunge und Augen vor Grant, dass er mich nicht verstand.
Tatsächlich schafften wir es zweimal, dass er das GEbiss ganz ins Maul nahm, nur leider ohne dass ich das Kopfstück vorher auf die Nase gefädelt hatte, aber immerhin. Damit ließ ich es bewenden, mit der Erkenntnis, dass wir uns vielleicht beide leichter täten, wenn ich das ganze nicht gleich ganz at Liberty probiere, sondern vorerst einmal mit dem Knoti untendrunter, sodass ich ihm damit leichter erklären kann, was ich möchte - v.a. dass er den Kopf länger bei mir behält ;-).

Trotzdem - dass ich das Gebiss in Billys Maul bringe, während ich auf seinem Rücken sitze, war vor recht kurzer Zeit noch ein weit entfernter Wunschtraum - ich war ja schon froh, wenn ich es reinbrachte, wenn ich neben ihm stand und er angebunden war ;-).
Also an alle da draußen, die sich gerade an wasauchimmer die Zähne ausbeißen: Nur nicht aufgeben! ;-)

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Uuuuuh, ist das kalt draußen! Nachdem ich mir in der Stadt noch dachte "naja, ist ja gar nicht so schlimm, -3°", sank mit der Autofahrt die Temperatur kontinuierlich, und als ich im Stall ankam, zeigte mein Auto-Außenthermometer -14°. Brrrrrr!
Billy im Gegensatz zu Frauli fror gar nicht, ganz im Gegenteil, er begrüßte mich ungewöhnlich gut gelaunt und ließ  heute sogar das Putzen nicht nur über sich ergehen, sondern genoss die sanfte Massage mit dem Gummistriegel; nachdem mir das aufgefallen war, hab ich die natürlich ausgedehnt und intensiviert, und so waren Billy gut durchmassiert und Frauli nunmehr auch aufgewärmt :-).

Ich beschloss, dass ich mich heut bewegen muss und Zeit fürs Lasso-Handling-Üben ist. In der Halle schickte ich daher Billy wieder vom Zentrum aus auf den Hufschlag im Schritt. Er kennt die Übung nun schon gut und versucht gar nicht mehr abzukürzen oder reinzukommen und gibt mir so die GElegenheit, in aller Ruhe zu üben, wie ich das lange Seil ab- und wieder ordentlich aufwickle. Ich brauchte eine Weile, bis ich mit den steifgefrorenen Fingern und den zu großen Handschuhen den Standard von den letzten Malen erreicht hatte, aber dann flutschte es wieder schön.
Ich baute ein paar flüssige Handwechsel ein zur Schwierigkeitssteigerung; Billy machte brav mit und verstand sofort.
Danach gingen wir noch zum Trab über; Billy begann hier doch abzukürzen, und Frauli hatte alle Hände voll zu tun, ihn draußen zu halten und gleichzeitig ein Lasso-Chaos zu verhindern. Es ging so halbwegs.

Wir haben dann noch ein bisschen Yoyo geübt, wobei ich ihn wirklich bis zum Ende des Seils gehen ließ und mich bemühte, nicht zu hohe Phasen zu brauchen. Bis 10m geht es so halbwegs, dann nimmt er mich nicht mehr wirklich ernst ;-). Aber ja, er hat gelernt, dass am Ende des Lassos immer noch ein Frauli dranhängt ;-).

Dann nahm ich noch das Seil ab und übte ein bisschen Zone 5 Driving at Liberty. Anhalten musste neu installiert werden, ebenso hat Billy das Rückwärts vergessen. Er bemühte sich aber! Man konnte irgendwie fast sehen, wie er da stand, während ich hinterm ihm den STick über die Kruppe hob und dabei mein "Back" Kommando gab und er grübelte und grübelte: "Moment, was hatte das nochmal für eine Bedeutung??". Kruppe schwenken? - Nein. Umdrehen? - Nein ;-). Vorwärts gehen? - Nein! Ich ging dann kurz nach vor in Zone 3, erklärte es, und dann gings "klick" und wir hatten wunderschönes Rückwärts aus Zone 5.
Ganz zuletzt erinnerte mich Billy dran, dass wir letztes Mal zu üben begonnen hatten, dass ich seine  Schulter aus Zone 5 heraus weg schicke. Wir machten das ein paarmal, und ein 3/4-Spin ist jetzt schon da. Nur die Nase an mir vorbei, das geht noch nicht. Wird schon.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Am Wochenende war schönes Winterwetter.

Samstag gingen Billy und ich mit einer Einstellerin und dem Herdenchef ausreiten. Wir gingen eine tolle 1,5 Stunden-Runde mit 7,5 Kilometern und 600 Höhenmetern (ca. 300 rauf, 300 wieder runter) :-). Eine Weile mussten wir führen, weil die Straßen so rutschig waren, das war ein wenig nervenaufreibend. Billy war supersuperbrav, stapfte wie immer überall drüber und drunter und schien auch Spaß am nassen Weiß zu haben.

Am Sonntag machte ich mich dann allein auf einen Ausritt. Es war strahlender Sonnenschein, aber starker Wind bei -5°, brrrr.
Ich hab mit Billy eine neue kleine Ausrittrunde gemeistert, die ich noch nie alleine gegangen bin - weil normalerweise kuhverseucht ;-). Jetzt ist natürlich keien Kuh zu sehen. Billy war durchwegs entspannt, aber aufmerksam. Nur an einer Stelle spannte er sich total an und zuckte dann auch wieder zusammen, was bei den glatten STraßen nicht so lustig war, passierte aber nix, er hat seine Füße eh unter Kontrolle ;-).
Wir galoppierten auch herrlich die Wiesen entlang, Billy durfte auch mal ordentlich Gas geben, hat viel Spaß gemacht :-).

Dienstag, 4. Dezember 2012

Heute haben Billy und ich uns wieder in Liberty geübt.

Zuerst aber - das versuche ich jetzt definitiv jedesmal zu machen - gab es eine kleine Übung zum Gebissannehmen. Einfach anziehen-ausziehen, ein paarmal. Billy hangelte trotz Centered Riding Stunde vor zwei Tagen gleich danach, also alles in Ordnung. Das Ausweichen ist auch verschwunden momentan.

Dann gingen wir in die Halle und ich begann gleich at Liberty anzutesten, wie wir so drauf sind heute. Ein bisschen Stick to me mit Übergängen zwischen Halt und Schritt, Wendungen. Billy schaute leicht grantelnd drein, aber sonst klappte alles sehr gut. Ich ließ mich weiter und weiter zurückfallen, zuerst in Zone 3, dann in Zone 4, dann in Zone 5.
On Line haben wir ja Zone 5 Driving viel geübt in den letzten Wochen, aber ob wir alles auch schon at Liberty gemacht haben, erinnere ich mich jetzt gar nicth mehr. Wie auch immer, alles klappte super!
Am Anfang fragte ich einmal grobe Wendungen im Schritt ab. Immer noch mit meiner "Flugzeug"-Methode (Arme ausbreiten und mit Körperdrehung Billy kenntlich machen, wohin er weichen soll), wobei die Wand in der Halle dabei weiterhin das einschränkendste an dem ganzen ist ;-). Wenn es wieder benutzbar ist, muss ich das direkt einmal am Viereck wagen (mit dem Schwierigkeitsfaktor, dass dort kein Zaun ist ;-) ). Bald klappte es gut, und wir übten Schritt-Trab-Übergänge, die waren perfekt, und ich verband das ganze zu folgender Übungsfolge:
In der Mitte der kurzen Seite antraben, lange Seite entlang traben, an der gegenüberliegenden kurzen Seite Schritt parieren, von der Wand wenden, Slalom um 4 Hütchen auf der Mittellinie, man landet auf der anderen Hand als zu Anfang, und wieder von vorne. Anfangs gings noch etwas holprig, was den Slalom betrifft, da verfehlten wir hie und da ein Hütchen, aber bald gings 2x perfekt, und dann gabs Pause.

Als nächstes dann Anhalten und Rückwärts. Das ging ja schon toll online, aber Billy hats inzwischen vergessen. Fürs Rückwärts musste ich in Zone 3 und sogar 2, um ihm zu erklären, was das werden soll. Dann klappte das Rückwärts aus Zone 5, aber leider konnte ich ihn nicht mehr vorwärts schicken, er drehte sich ständig zu mir um und ließ mich nicht mehr in Zone 5 stehenbleiben. Also Friendly, aber das wars nicht, ich stellte daraufhin fest, dass es plötzlich unmöglich war, ihm die Schulter wegzuschicken von allen Positionen ab Zone 3. Aha! Also das gleich aufgegriffen und isoliert geübt: Hinterhandwendungen aus Zone 3 (dass es von dort aus auch nicht mehr ging, hielt ich für einen Test, wie ernstgemeint das nun ist - und ich glaub das wars auch), dann Zone 4 - hier begann tatsächlcih leichte Unsicherheit in der Kommunikation. Billy dachte er soll nun rückwärts, wenn ich mit dem Stick Richtung Schulter kreise oder den STring an die Schulter klatschen lasse. Tja, so ist das mit dem klaren Feedback. Peinlich berührt wurde mir klar, dass ich bisher die Schulter aus Zone 4 und 5 nie von mir wegweichen hab lassen (außer eben zum Lenken aus Zone 5), und dass ich außerdem fürs Rückwärts die gleichen Stick-Kreise benutze. Ups. Sorry Billy, müssen wir jetzt umlernen und in Zukunft besser differenzieren... Wir übten das noch ein paarmal in beide Richtungen, es wurde zunehmend besser, und dann wurde mir klar, dass damit der Weg zum Spin eröffnet ist :-). Ich zog ihn ein paarmal nach einer 90°-Drehung zu mir, der Weg zum Spin ist da nicht mehr weit - wir müssen nur noch den schwierigsten Moment meistern - Billys Nase an meinem Bauch vorüber zu bekommen ... dann  kriegen wir 360° hin :-).

Sonntag, 2. Dezember 2012

Heute war wieder Centered Riding Stunde.
Seit dem letzten Mal hatte ich kaum geübt, ich war ja beschäftigt, dem vor dem Gebiss flüchtenden Billy selbiges wieder anzukonditionieren. Entsprechend war die Gebiss-Akzeptanz dann zu Beginn wieder wie zu unseren ersten Stunden, Billy wehrte sich und benahm sich, als hätte er noch nie sowas im Maul gehabt und wüsste so gar nicht, was er damit anfangen sollte... Mit viel Geduld nahm sich Frau Trainer des Problems an, ließ ihn vom Boden aus biegen, bis das besser wurde.
Ansonsten bewegen wir uns - wenn überhaupt - derzeit in Mini-Fortschrittchen weiter, das ist sehr zermürbend. Die Fortschritte sind so verschwindend, dass ich schon wieder alle größeren Ziele aus den Augen verloren hab irgendwie und gar nicht mehr weiß, wofür ich das eigentlich alles mache... aja, Biegen wollten wir üben.
Heute gab es etwas mehr Trab als die letzten Male. Billy stabilisiert sich gut in der Schulter, wenn man in den Ecken mit viel Innenschenkel ordentlich Gas gibt und gleichzeitig mit dem äußeren Zügel an die äußere Schulter erinnert.

Aber sonst gabs jetzt einmal nicht viel Neues, *seufz*.

Samstag, 1. Dezember 2012

Frauli hat ein neues Spielzeug, das super zum Ausreiten motiviert, ein Outdoor-Navi :-).

Heute hab ichs zum ersten Mal richtig ausprobiert, gleich auf einem Ausritt. Da diverses Kartenmaterial, auch wenn es an sich gut ist (toll finde ich übrigens dieses Projekt: http://www.wanderreitkarte.de/ ), unsere Gegend nur ziemlich unzulänglich wiedergibt (es fehlen so gut wie alle Wege durch den Wald, auch die großen... keine Ahnung wieso die noch niemand nachgetragen hat), macht es mir derzeit Spaß, diese Wege zu erkunden, in Karten zu übertragen usw.
Also den Billy gesattelt, ausgerüstet, und zum ersten Weg aufgebrochen, von dem ich wusste, dass er in den Karten fehlt. Ich glaube ich war da auf einem meiner allerersten Ausritte. Ich weiß noch dass es Winter war, dass Billy damals zum ersten Mal seine "ich dreh um und geh heim"-Idee hatte und das alles andere als gemütlich war. Jedenfalls bin ich damals abgesessen, bevor er rückwärts mit mir in den Abgrund rennt...
Und heute wars ein wunderschöner Ausritt! Wir mussten über die große Straße, aber das war kein Problem. Dann kam die Abzweigung zum (vormals) unbekannten Weg, es folgt eine lange Gerade mit weichem Waldboden, leicht bergauf. Ich fragte Billy, ob er vielleicht galoppieren wollte, und jaaaa, er wollte! Sonst zeigt Billy ja auf Ausritten - außer es ist jemand vor uns, den es einzuholen gilt ;-) - den gleichen Schaukelgalopp wie auch auf dem Viereck. Heute aber wollte er gern Gas geben, und ich hab ihn gern gelassen. Kraftvoll sind wir den Weg raufgeflitzt, und als der Weg steiniger wurde, ließ sich Billy sofort wieder einfangen und parierte zum Schritt.
Wir kamen dann zu einem steilen Abschnitt, den kannte ich schon... Billy kletterte motiviert hoch und blieb nur einmal stehen, um die Aussicht zu genießen (ich glaube tatsächlich, die Kondi wird besser, obwohl  ich lange nicht mehr draußen war). Vor einer Kurve schreckte er sich dann fürchterbar vor einem Holzstoß... aber es war dieses Erschrecken, das mich wirklich zum Lachen bringt, ich glaube manchmal ist es ihm selbst peinlich... dieses von einem kurzen Schnorchler begleitete Alle-Viere-von-sich-Strecken-und-Ducken ;-). ich musste lachen, und Billy ging auch gleich entspannt weiter; allerdings hatten wir dann unserer Runde beendet und kamen wieder auf den Rückweg, und da wurde Frauli kurz unentspannt, weil sie sich einbildete, dass das Pferd nun ans Heimgehen dachte, und nicht mehr ganz so auf mich hört... aber 2x kurz am Zügel signalisiert, dass ich noch da bin und Schritt fürs Heimgehen auch schnell genug ist, und der Moment war vorüber.
Auch an der Straße heimwärts bin ich immer noch unsicher und nervös, weil ich einfach fürchte, dass Billy einmal genug hat vom Warten und einfach drauflos marschiert... schließlich wartet am anderen "Ufer" ja der Heimatstall. Aber auch da war eigentlich kein Grund zur Sorge, und wir kamen gut und mit gespeichertem Track zu Hause an.
4,8 Kilometer in einer Stunde - und dabei 475 Höhenmeter zurückgelegt :-).

Donnerstag, 29. November 2012

Ich hab mir heut einmal viel Zeit genommen für den Billy und seine Wutanfälle - d.h. eine große Friendly Game Session am Putzplatz gestartet.

Begonnen haben wir mit dem Gebiss. Ich werde nicht schlau draus. Ich komme mit dem Zaumzeug, Billy sieht es, er reißt den Kopf hoch, grunzt ungehalten, rennt mit hohem Kopf rückwärts und grunzt weiter ungehalten. Bleibe ich ruhig, lege die Hand ganz leicht ins Genick, senkt er sofort den Kopf und fängt an - nach der letzten Leckerli-Konditionier-Einheit - mit den Lippen selbständig nach dem Gebiss zu hangeln. Drin war es dann sofort, und zwar wirklich selbständig und freiwillig. In Folge kann ich das Zaumzeug über die Ohren ziehen wie ich will, mit den Zügeln wacheln wie ich will, über die Nase legen, über den Hals einfädeln, keine Reaktion mehr außer Kopfsenken und nach dem Gebiss hangeln. Ich werde nicht schlau aus der allerersten Reaktion... und es ist jeeeden Tag so, das ist zermürbend!
Egal, wir übten weiter, und ich versuche, Billy darauf zu konditionieren, dass er den Kopf noch weiter senkt, also das Gebiss nach unten hin sucht. Klappt prima! Vor lauter Enthusiasmus erwischt er manchmal das Backenstück (nööö, Gebiss ist weiter unten!!) oder Gebiss + Kinnriemen auf einmal, aber insgesamt ist jedenfalls schön zu sehen, dass er - wenn ich nach diesen Bildern gehe - eigentlich kein Problem mit dem Gebiss hat, so prinzipiell. Ich mach halt jetzt einmal so weiter, damit reiten werde ich erst wieder in unserer nächsten Reitstunde.

Nächste Baustelle: Die Wutanfälle beim Satteln und Gurten. Natürlich fragt man sich, ob was mit Sattel, Gurt oder Pferd nicht passt, allerdings macht mich die Tatsache, dass der Sattel und auch Gurt ignoriert wird, sobald etwas Interessanteres in der Umgebung auftaucht (z.B. 3 übriggebliebene Haferkörner auf dem Putzplatz des Pferdes, das vorher da war), doch skeptisch. Also einfach mal ausprobiert: Pad raufgeschupft - Wutanfall. Ich war heut sehr gelassen und hab einfach weitergemacht - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter - rauf - runter. Tja, beim 3. Mal war der Wutanfall dann vorbei und Billy ging den Boden untersuchen. Andere Seite - selbes von vorne, bis es ihm wieder egal war. Dann nach dem Gurt bücken - heftige Wutanfälle - ja dann macht Frauli halt Kniebeugen neben dem Pferd heute, bis es ihm egal war. Dann Gurt von der andern Seite rübergeholt, losgelassen, rübergeholt, losgelassen, dann um den Bauch gelegt, losgelassen, um den Bauch gelegt, losgelassen .... Dann mal durchgefädelt, auf Kontakt angezogen, locker gelassen, angezogen, locker gelassen ... puh. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber jeweils nach 2, 3 Mal ist es Billy dann egal.

Dann gings schließlich an die eigentlcihe Einheit heute: Freestyle. Mit Knoti und Pad. Nach kurzem Test der Lenkung und Bremse nahm ich wieder die Zügel ab. Wir übten dann im Schritt Zirkel und geradeaus. Klappt super. Auch anhalten und rückwärts geht einwandfrei, letzteres immer anfangs zögerlich, dann wird Billy sicherer, was ich möchte.
Für die allgemeine Motivation hab ich heute sehr viele Leckerlis verteilt.
Danach gings noch ans Antraben. Rechte Hand überhaupt kein Problem. Wir ritten einmal einen Zirkel, die nächste Runde geradeaus, damit ich auch testen kann, ob er mir zuhört oder nur selbständig die Bahnfiguren abspult. Klappte hervorragend. Auf der linken Hand bog Billy bei der Bitte, anzutraben, wieder scharf in die Mitte ab und wurde grantig. Die Strategie vom letzten Mal klappte aber wieder gut: Auf den Hufschlag, antraben, dabei bog er ab, egal, erstmal Trab, dann im Trab auf den Hufschlag zurückkehren, dort Schritt parieren und sofort wieder antraben. Das beschäftigt ihn scheinbar genug, dass er vergisst, dass er doch beim Antraben eigentlich abbiegen wollte ;-). Lob, Halt, Keks. Nochmal antraben, Billy bog wieder ab. Wieder zurück zum Hufschlag, eine Schrittparade, sofort wieder antraben. Billy blieb am Hufschlag - Lob, Halt, Keks. Nach 3 Wiederholungen können wir dann auch aus längerem Schritt oder Halt auf dem Hufschlag geradeaus antraben, siehe da. ;-). Und so haben wir dann die Zirkel -geradeaus-Zirkel-Übung auch auf der linken Hand gut geschafft :-).

Dienstag, 27. November 2012

On Line:
Wieder wie zuvor schon eine Übung für mich, fürs Lasso-Handling. Billy bewegt sich auf dem Hufschlag, ich stehe so unbeweglich wie möglich genau in der Mitte der Halle und übe nur, das Lasso ab- und aufzuwickeln, gemäß der Entfernung, in der sich Billy bewegt. Im Schritt geht das jetzt schon richtig gut. Billy bleibt auf dem Hufschlag, da muss ich nicht viel tun. Lasso abwickeln und aufwicklen, da bin ich im Schritt schnell genug geworden, ohne dass es sich verdreht oder so. Schöne saubere Schlingen!

Dann hab ich dasselbe im Trab probiert. Da war anfangs Schlaufen wickeln überhaupt unmöglich, da hab ich nur geübt, das Lasso schnell genug durch die Finger gleiten zu lassen und wieder einzuholen. An Wickeln nicht zu denken. Nach ein paar Runden ging es dann so ein bissl, keine ganz sauberen Schlingen wie im Schritt mehr, aber die Bewegung hatte ich dann drin.
Zwischendurch galoppierte Billy auch einmal, oder ging über die aufgelegten Stangen, war ok. Er probierte ein paarmal, von der linken auf die rechte Hand zu wechseln, das konnte ich aber einfach verhindern. Ich glaub er fühlt sich mit dem langen Seil ziemlich „frei“ und vergisst, dass noch ein Seil dran ist.
Verheddert haben wir uns nur 1x ;-).

Danach noch einmal Sideways geübt. Ich hatte wieder 3 Stangen aneinandergelegt. Billy kennt die Übung jetzt schon gut. Er stellt sich schön über die Stangen und von links nach rechts geht das ganze recht flüssig, er stößt kaum an und hat kapiert, dass es gut funktioniert, solang er mit der Hinterhand auch fleißig seitwärts und weniger vorwärts tritt. Andere Richtung braucht noch öfter eine Erinnerung, dass er in einer besseren Position ist, wenn er einen Schritt rückwärts macht, aber auch hier schon viel schneller und flüssiger als zuvor.
Das ganze dann zurück, auf mich zu. Ich mache das noch Schritt für Schritt, flüssig ist das noch nicht, Billy versteht aber genau, was gefragt ist, und setzt es willig um. Beine sortieren fällt nur noch ein bisschen schwer. Mit Lasso und Stick über dem Widerrist (ohne Seil würde das noch nicht gehen!) lotse ich die Vorhand einen oder 2 Schritte zu mir, sodass er schräg steht. Dann wechsle ich die Position, stelle mich vorn an die Schulter, hole mit Stick über der Kruppe die Hinterhand nach. Stelle mich wieder neben die Hinterhand, hole die Vorhand her. Schritt für Schritt.
Die Länge von 3 Stangen haben wir auf jeder Hand geschafft. :-)

Donnerstag, 22. November 2012

Ich wollte heute wieder Finesse reiten üben. Aber: Das Annehmen des Gebisses ist wieder kaputt. Völlig kaputt. Ging nicht. Billy wollte abhauen, biss die Zähne aufeinander, und selbst mit viel Geduld wurde das nix. Ich hab dann kurz versucht, mit Knotenhalfter meine Finesse-Übungen (Biegung) zu reiten, aber festgestellt, dass das erstens mit dem Knotenhalfter tatsächlcih nicht wirklich gut geht und zweitens, dass ich längst zu wütend war, um noch was G'scheites hinzukriegen. Wenigstens hatte ich die Erleuchtung, rechtzeitig abzusitzen, bevor ich irgendwas noch viel ärger kaputt mache.
Wenn ich nur wüsste, was denn nun schon wieder nicht passt?!

Nachher hab ich am Putzplatz einfach so lange daran gearbeitet, dass Billy das Gebiss nimmt, bis er von allein danach gehangelt hat. Mit vielen Leckerlis ging das, und ich war halbwegs versöhnt.


Dienstag, 20. November 2012

Heute war Hufbearbeitungstermin, und ich hab das beste Pony der Welt ;-) .Erstens, weil er - obwohl er momentan generell grantig und schlecht drauf ist - seine Füßchen manierlich hob, und zwar immer schon, bevor die Hufpflegerin sich genähert hatte. Und zweitens, weil er mir 50,- Euros erspart hat. Meine Hufpflegerin stellte fest, dass sich momentan Wachstum und Abrieb so schön die Waage halten, dass sie überhaupt nicht zur Raspel greifen wollte; sie hat nur die Eckstreben gekürzt, mir kurz Anweisung gegeben, wo ich mal kurz selbst berunden könnte, und nix verlangt. *freu*

On Line:
Ich muss weiter mein Lasso-Handling üben. Dafür hab ich heute eine gute Übung gefunden: Ich stelle mich bei X in der Mitte der Halle auf und schicke Billy den Hufschlag entlang. Wenn er an der kurzen Seite ankommt, ist er 13 Meter weit weg, und ich muss das Lasso Schlaufe für Schlaufe dafür loslassen. Kommt er dann wieder auf die lange Seite auf mich zu, muss ich es relativ schnell aufwickeln, und auch gleich wieder runterlassen.
Die Kommunikation hat fein funktioniert, Billy verstand, dass er auf dem Hufschlag bleiben soll, auf der linken Hand besser als auf der rechten, oder war das, weil ich mit rechts leichter das Lasso in Schlaufen lege? Jedenfalls konnten wir wirklich ein richtig gutes Circling Game machen, bei dem ich unbeweglich bei X stand und Billy die ganze Halle ausnützte, und ich mein Lasso auf- und abwickelte.
Könnte man auch kombinieren mit einem runden Zirkel und dann wieder ganzer Hufschlag, sodass man mehr mit Kommunikation beschäftigt ist als mit Seilwickeln. Nächstes Mal dann ;-).

Danach hab ich 3 Stangen aneinander gelegt und wieder Seitwärts geübt. Schön langsam, Schrittchen für Schrittchen. Wenn ich auf der linken Seite bin, geht es ganz gut, v.a. reagiert Billy da feiner auf Rückwärts-Kommandos, sodass er sich leichter in eine Position bringen lässt, die ihm hilft, die Beine leichter seitwärts zu setzen, ohne dass er an die Stange unterm Bauch stößt. Auf der rechten Seite (rechts nach links) ist er beim Rückwärts aus irgendeinem Grund unsicher, er dreht Kopf und Hals weg und will mich ausblenden. Er sucht auch ständig mit dem Hinterbein, wo die Stange ist, hebt es hoch an und setzt an, drübersteigen zu wollen. Hier sind wir dann noch langsamer vorgegangen und haben es auch 1x öfter geübt.
Am Ende der 3 Stangen gabs lange Pause, und dann das ganze wieder zurück, auf mich zu, immer schön Schrittchen für Schrittchen.
Hat er super mitgearbeitet.
Eine ganz ruhige Einheit einfach heute.

Donnerstag, 15. November 2012

Mehr FREE als STYLE, aber trotzdem ;-)


Die heutige Session war suuuuper! Würde nicht der Grant vom Billytier alles ein wenig trüben :(

Heute hab ich es das erste Mal gewagt, so richtig die Zügel bzumachen und so zu reiten. Zuerst noch mit Zügeln alles kurz alles angetestet, und Billy ging super Slalom um Hütchen, ohne dass ich die Zügel benutzte, obwohl eine Miteinstellerin auch in der Halle war, also Zügel abgenommen. (Ein paar Tage später hab ich übrigens von ihr erfahren, dass sie gar nicht gemerkt hatte, dass ich ohne Kopfstück unterwegs war *lol*).

Die Miteinstellerin verließ uns mittendrin, da gabs dann ein bisschen Ziehen zum Tor, aber Billy gehorchte brav. Wir gingen Slalom um Hütchen und Zirkel. Klappte wirklich 1a! Anfangs ohne Stick, mit der Zeit musste ich ihn dann hie und da dazu nehmen. Ich schätze ich habe wieder einmal den (Zeit)bogen überspannt und hätte einfach früher aufhören sollen. Vielleicht wurde aber auch nur ich ungeduldiger und fordernder nach schnellerer Reaktion.

Ganz erstaunt war ich, als Billy auf Anfrage jeweils ein suuuperdolles Rückwärts an den Tag legte! Ich dachte, dass ich in letzter Zeit eher mehr Zügel als weniger verwendet habe und dass es ohne daher überhaupt nicht gehen wird – aber das Gegenteil war der Fall! Total verblüffend! Eingesessen, leichtes Anpendeln der Unterschenkel, wirklich nur ein Hauch (so dass er nicht granteln musste), und er ging rückwärts. Langsam und zögerlich, immer nur ein Schritt, aber so wollte ich es ja auch. Auch Schiefwerden ließ sich leicht korrigieren. War ganz baff!

Dann probierte ich VH-Wendung, also Weichen der Hinterhand, da dachte er, er soll rückwärts gehen, hatten wir aber bald geklärt. Dann die schwierigere HH-Wendung, und sogar die klappte, Schrittchen für Schrittchen. Nach links besser als nach rechts, bei letzterem musste ich schon den Stick einsetzen, er stand auch nicht so gut und ich konnte ihn ohne Zügel nicht so gut in eine bessere Position dirigieren, er musste also selbst draufkommen, a) was ich wollte und b), wie er sich positioniert, damit er das gefragte Bein auch vom Boden kriegt. Haben wir aber schließlich hingekriegt.

Ich probierte dann noch Trab. Kann mich nicht erinnern, ob ich shcon einmal mehr als ein paar Trabtritte gemacht habe, ohne Zügel am Kopfstück. Das war glaub ich unser erster richtiger Trab. Begonnen auf der leichteren rechten Hand. Billy grantelte beim Antraben, sofort wenn der Schenkel kommt. Ganz sanftes In-den-Trab-Denken klappt besser. Das Tor war im Trab ein bisschen magnetisch, aber einen Zirkel bekamen wir relativ schnell hin.
Dann das ganze auf der linken Hand. Hier gabs dann gröbere Diskussionen. Er bog nach innen ab und ich brauchte viel, viel Stick. Billy bekam regelrechte Wutanfälle, wenn er traben sollte. Ich versuchte ruhig dran zu bleiben, hie und da musste ich schon deutlich werden, wenn er völlig durch allen Druck von Schenkel und Stick durchgehen wollte… Phase 4 halt. Ich machte dann ganz ganz ganz ganz viele Trab-Schritt-Trab-Übergänge. Antraben, sobald ich ihn halbwegs auf dem Hufschlag hatte, dann gleich wieder Schritt, sofort wieder antraben, sofort wieder Schritt usw. Das half sehr sehr gut, ihn auf dem Hufschlag zu halten, und schließlich klappte das richtig gut, und wir konnten mit ein paar guten Trabzirkeln aufhören.

Dienstag, 13. November 2012


On Line

Mein schönes Lasso verstaubt langsam im Spind. Winterzeit, Hallenzeit - Zeit Lasso-Handling zu üben mit schönen langsamen Übungen, die mir Zeit lassen, es richtig auf- und abzurollen.

Zuerst habe ich ein paar Stangen aufgelegt: Auf der Mittellinie quasi jeweils den Durchmesser eines Zirkels, Hufschlag freigelassen, 2 Stangen hintereinander.
Wir begannen mit 2 Runden Stick to Me zum Aufwärmen, inklusive Drübergehen über die Stangen. Brav gemacht, etwas grantiges Gesicht von Billy, aber super Anhalten und Rückwärtsgehen auf Phase 1.
Dann begann ich mit langsamem Seitwärts über die Stangen. Weil er sich mit der Koordination bei schnellerem Seitwärts wirklich noch schwer zu tun scheint, schien es mir angebracht, das ganze schön langsam zu üben.
Hat er super gemacht, von der rechten Seite aus besser als links, bei letzterem gibt es immer wieder Vorwärtstendenz, die ich nur schwer unterbinden kann. Billy hebt immer versuchsweise den Hinterfuß und lässt ihn in der Luft: Wo ist die Stange, soll ich drüber? Es geht ganz gut, ihn abzuhalten, dass er nach vorne drübersteigt, aber ich brauche hohe Phasen an Seilschütteln, um ihm einen Rückwärtstritt abzuringen, der ihn wieder in bessere Position bringt, um das Seitwärts zu bewältigen.
Am Hufschlag angekommen, ließ ich ihn anhalten und habe dann daraus das CG entwickelt. Hat super geklappt, Billy hatte braves Go, aber nicht übermäßig; wir sind auch galoppiert. Ich bewegte mich dann weiter Richtung Hallenmitte, sodass Billy über die aufgelegten Stangen auch drübertraben und –galoppieren musste. Im Galopp tut er sich da auf der linken Hand echt sehr schwer, die Beine zu sortieren. Er verfiel immer in Trab oder sogar Schritt, oder machte einen ungelenken Hüpfer drüber. Auszuweichen probierte er aber nicht, sehr brav. Ich ließ ihn einfach probieren und probieren, bis er es im Galopp gut schaffte, dann gabs eine Pause.
Danach wieder Seitwärts. Dazu übten wir präzises Anhalten, aus Schritt, Trab und sogar Galopp, genau über den Stangen. Nachdem Billy die Übungsabfolge langsam verstanden hatte, klappte das meistens sehr sehr gut. Kein abruptes Halten, aber er reagierte super auf mein „whoa!“ und fragte dann, wie weit er gehen sollte, und so hielt er dann präzise auf Kommando genau mit dem Bauch über der Stange an. Dort ließ ich ihn immer ein bisschen stehen, bevor es wieder ins Seitwärts ging.
Beim Seitwärts ließ ich auch immer mehr Distanz, also blieb mehr und mehr an einem Fleck stehen und schickte ihn über die Länge der 2 Stangen seitwärts, das klappte sehr gut.

Finesse
Zum Schluss kamen wieder 10 Minuten Biegeübungen.
Zäumen dauerte ewig, aufsteigen vom Boden aus war verboten. Von der Hallenbande aus aber erlaubt.
Wir gingen viel am Zirkel, ich übte mehr die schlechtere rechte Hand als links. Ich wurde von Billy wieder stark nach außen gesetzt, die linke Schulter kippt offenbar ständig ab. Es ist aber wirklich korrigierbar durch eine ganz leichte Parade am Außenzügel. Immerhin spüre ich das jetzt!
Dann noch versucht, Biegung im Trab zu erhalten, und darauf geachtet, dass ich halt meine Schultern ebenfalls mit „Innenbiegung“ halte, mich nicht nach außen verdrehe, und innen sitze so gut es geht. Fühlt sich noch sehr sehr verkorkst an. Links ist alles viel besser.
Abgeschlossen mit ein paar kleinen einzelnen Rückwärtstritten, ganz toll macht er das.

Sonntag, 11. November 2012

CR-Stunde -

Billy hat langsam wieder seine richtige Winterdepression. Gifteln beim Putzen, gifteln beim Satteln, Treten beim Hufeheben - da hats dann was gesetzt und plötzlich gings, wenn auch schmollend. 


Heute war wieder Centered Riding Stunde! Frau Trainerin war angetan davon, wie schnell Billy jetzt nachgibt, und tatsächlich hat sie recht, zumindest auf der linken Hand, Zügel aufnehmen und er gibt nach, das ist wirklich fein. Rechte Hand fällt uns beiden schwer. Komisch, war es nicht einmal anders herum??
Auf folgendes muss ich achten:
- Meine Schultern in der Biegung lassen! Ich verdrehe mich ständig nach außen, v.a. auf der rechten Hand.
- Eher auf die Biegung bestehen, egal wo es dann hingeht, und wenn es ein Mini-Kreis ist.
- Nicht vergessen, dass ich eigentlich weiter die Beckenkreise mitmachen sollte (tw. krieg ich das koordinativ nicht hin).
- Voraus schauen
- Mit dem äußeren Zügel in die Biegung „drücken“
- Nicht nach außen setzen lassen, wenn möglich (v.a. rechte Hand).

Ich kann jetzt wohl auch langsam dazu übergehen, mehr im Trab zu üben. Ich denke ich werde die neue korrekte Biegung mit der Kreis-Reite-Übung kombinieren (Olympische Ringe).
Zum Schluss machten wir auch Biegeübungen (ähnlich wie Kreinberg!) vom Boden aus. Frau Trainer bog Billy im Hals und wartete dann einfach. Er kampfkaute am Gebiss, Biegung war relativ schnell da, und dann wartete sie ziemlich lange einfach, bis er im Genick nachgab, und dann war Schluss. Das hat sie schön und ruhig gemacht, sich viel Zeit genommen. Sollte ich auch wieder ins Programm aufnehmen!
Außerdem hat sie mir nach dem Reiten gezeigt, wie man spürt, wo die Muskeln vemehrt gearbeitet haben. Tatsächlich sind manche Stellen in der Halsmuskulatur wärmer als die anderen, das war total spannend, wusste ich bisher noch nicht.