you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Dienstag, 1. Februar 2011

Platziere den Fuß - Advanced I

Ich experimentiere weiter mit dem Zügelkontakt und mit dem Platzieren der Füße auf das Frisbee. Meine lustige Idee, Billy seine Füße auf ein quietschendes Hunde-Spielzeug platzieren zu lassen (dann weiß ich auch sicher, dass er getroffen hat, ohne blöd runterschauen oder raten zu müssen), war leider nur ca. 5 Sekunden lustig, bevor das Quietsche-Entchen auch schon wieder das Zeitliche segnete. Nun ja, ich hielts für eine gute Idee *g*.

Die Vorderbeine sind mittlerweile keine Herausforderung mehr, vielmehr ist es eine Herausforderung, neben dem Frisbee zu stehen und zu verhindern, dass er es im Boden vergräbt oder die Füße drauf stellt. Also hab ich heute beschlossen, dass wir das ganze halt mit den Hinterbeinen machen: Hinterhand seitlich aufs Frisbee schwenken oder rückwärts aufs Frisbee reiten, das war schon wieder eine knifflige Aufgabe. Billy steigerte sich total rein, grunzte in einem Fort konzentriert und schaute sowas von stolz, wenn ich ihm durch Lob und Pause signalisierte, dass er "getroffen" hat. Es war echt witzig, wie plötzlich das Rückwärts ganz schön leicht ging, mit einem derartig genauen Purpose und Focus - wobei ich nicht sagen kann, ob das an mir oder Billy liegt... macht es ihm mehr Spaß, wenn er einen Zweck in seinem Tun sieht (= Frisbee tottrampeln)? Oder ist nur mein Focus genauer und ich - mit so einem klaren Ziel vor Augen - bin genauer und strenger und gebe mich nicht, wie sonst oft, mit "naja, klappt ja so halbwegs" zufrieden?

How interesting!

Das Reiten mit Zügelkontakt geht langsam auch etwas besser, ich hab erkannt, dass ich einfach wirklich nach nur ganz kurzen Einheiten - 1, 2 Minuten maximal - wieder flottes Vorwärts ohne Zügelkontakt fordern muss, dann bleibt er nicht so "stecken". So beim Spiegel-Vorbeireiten, da dacht ich mir schon ein oder zweimal, dass das doch schon ganz passabel ausschaut. Das Nachtreiben hapert noch manchmal, denn Billy fühlt sich - gar nicht zu unrecht - kritisiert, wir kriegens aber immer besser hin.

Dazu übe ich viele viele viele Hinterhandwendungen - ganz langsam, aber ganz präzise - gemischt mit Übergängen vom Halt zu Trab und immer wieder kurzem Angaloppieren, wenn möglich - vielleicht wird er tatsächlich mal vorn etwas "leichter".

1 Kommentar:

Parelli Central hat gesagt…

Hallo! Hoert sich ja an als ob Du und Billy tolle Fortschritte macht... Wenn Dein Pferd ok und zuversichtlich ist, dass Du Kontrolle ueber seine Beine hast, das ist ein tolles Zeichen von Respect und Vertrauen...

Petra Christensen
Parelli 2Star Junior Instructor
Parelli Central