Samstag und Sonntag habe ich das Tageslicht und den Schnee ausgenutzt und wieder mal was draußen gemacht. Das Hallendach fällt mir momentan etwas auf den Kopf.
Wir gingen an beiden Tagen große Runden um all unsere Wiesen. Absichtlich ließ ich Billy das ziemlich steile Stück ganz am Ende unserer Weiden im Schnee hinaufstapfen. Er durfte stehenbleiben, wann immer er wollte; war schon anstrengend ;-).
Auf dem Weg hinter unserer Winterkoppel machten wir ein paar von den "Kontakt"übungen, klappte gut. Überall im Gelände klappt nun eine Rückwärts-Anfrage fast ohne Zögern und willig und prompt.
Am Samstag musste der Billy dann noch beweisen, dass an richtiges Ausreiten trotzdem nicth zu denken ist: Ich beschloss, den Weg, den wir gerade unsere Dressurübungen entlang gemacht hatten, zum Abschluss einmal raufzugaloppieren. Wiese mit dünner Schneeschicht drüber, leicht ansteigend, perfekt. Billy galoppierte brav an und es machte ihm deutlich Spaß (dachte ich zumindest), mal ein bisschen Gas zu geben, ich freute mich, dass er mal ein bisschen mehr Vorwärts hatte... und dann schlug der Billy einen Haken und raste den gegenüberliegenden Weg Richtung Stall entlang und weigerte sich dabei zu reagieren *argl*, auf einem Weg, von dem ich weiß, dass er unter der recht dünnen Schneeschickt mit faustgroßen Felsenstücken bedeckt ist. Wir rasten fast bis auf den Hof, neben dem Auslauf konnte ich ihn endlich stoppen und umdrehen. Wir ritten natürlich sofort zurück und er musste dann noch 3x an der Stelle gesittet vorbeigaloppieren... das klappte dann auch gut, auch am nächsten Tag, da machte ich das noch einmal zur Kontrolle.
Trotzdem nicht lustig, und ich bin wieder etwas deprimiert, weil ein anständiger Ausritt mit gegenseitigem Vertrauen offenbar sooo weit weg ist :-(
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen