you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Sonntag, 1. April 2012

Wetter ist ein bisschen besser, immer noch trüb, aber immerhin hat der Wind ziemlich nachgelassen. Das Viereck weiterhin perfetto.

Wieder hab ich ein bisschen Vorwärts-Arbeit à la "Bausteine Dressurreiten" gemacht. Tja, und nach dieser 20 Minuten-Einheit beschlossen, dass ich es lasse. Diese 2x 20 Minuten mit dauerhaftem und vermehrtem Treiben für Vorwärts geradeaus von gestern und heute reichten jedenfalls aus, um mir klarzumachen, dass das wohl doch nix für uns ist. 2x 15 Minuten, und ich bin schon wieder am Dauertreiben und hab das Tier erfolgreich abgestumpft. Ich habe ein paar Minuten "Go-Button"-Installation à la Horsemanship einbauen müssen, um wieder locker zu werden und nicht in Schritt oder Halt zu verfallen, sobald der Schenkel mal nicht mehr dran ist. Ehrlich gesagt, nein, das will ich nicht.
Tja, da steh ich nun und bin so klug wie zuvor, und weiß nur was ich alles nicht will. Ich will nicth dauertreiben, damit bringt man sich beim phlegmatischen Billy-Tier um. Légèreté klingt verführerisch, ist aber so handbezogen, dass ich es auch nicht so gut finde bzw. beim Billy-Tier Abscheu damit hervorrufe, abgesehen davon, dass Légèrté definitiv nur mit Gebiss möglich ist. 3. Wegzweigung "Western"? Aber dort ist zu viel Drill, zu viel Wert auf "gehorchen" (ok, ein wenig mehr könnte uns nicht schaden *g*) und zu wenig Wert auf "anatomisch sinnvoll". Also wohin bloß... ?

Nun ja, nach der Reiteinheit schnallte ich das Knoti an und die beiden Feather Lines und machte Schritt-Halt-Übergänge mit Longreins aus Zone 5. Halt ist weiterhin überraschend schwierig. Vermutlich mach ich zu wenig Pausen. Es ist nur so ungewohnt, dass Billy gleich wieder losstapft und nciht ohnehin stehenbleiben will. Vielleicht treibt meine Anwesenheit hinter ihm ihn doch an? Nächstes Mal werde ich probieren, bei jedem Anhalten nach vorn zu gehen, Friendly Game, lange Pause, u.U. Belohnung. Noch brauche ich sehr hohe Phasen (i.e. deutliche Einwirkung mit beiden Longreins abwechselnd). Fürs Antreten und auch Antraben braucht es nur Energie meinerseits, und dass ich in der jeweiligen Gangart losstapfe. Braves Pferdchen!

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