you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Dienstag, 6. Mai 2014

Heute gings gleich los, das beim Kurs gelernte in die Praxis umzusetzen! Trotz später Stunde kletterte ich auf den Billy, der war etwas baff ob dieser Spätschicht.

 Auf dem Programm stand Kreinbergs Übung „Voltenslalom“. 4 Hütchen aufgestellt und dann mit normalem Slalom begonnen, dabei immer schön links und rechts gedehnt mit kleinen Impulsen. Billy bog sich nach rechts sehr gut, nach links hatte er Schwierigkeiten. Ich muss aufpassen, dann nicht am Innenzügel hängen zu bleiben. Wir gingen dann über zu Volten + Slalom im Schritt, d.h. eine volle Volte um ein Hütchen, dann Richtung wechseln und zum zweiten Hütchen, Volte in die andere Richtung, wieder wechseln, Volte in die erste Richtung um das 3. Hütchen usw.. Billy bemühte sich sehr, obwohl die anderen Pferde neben dem Viereck grasten.

Zwischendurch gingen wir dann über zu einem frischen Trab, Billy war gut drauf und trabte flüssig und flott. Den Trab nützte ich, um das Nachgeben im Genick im Trab zu üben. (Schritt und Stehen hat gut geklappt). Mit wechselnden Impulsen links und rechts, manchmal auch gleichzeitig (Innenzügel etwas anheben und angehoben lassen und mit dem Außenzügel nach der Seite Impulse geben) gelang es dann immer schneller, dass Billy im Genick ganz kurz abkippt. Jetzt muss er nur noch lernen und üben, das über immer mehr Schritte zu halten. So 2,3 Tritte geht das hie und da schon, danach wurde er auch immer super gelobt.

Wir kehrten dann zurück zu dem Voltenslalom und probierten ihn im Trab. Genial! Billy bog sich super, zumindest rechts. Links fiel ihm einfach schwer, ich begnügte mich mit anständigen Bemühungen. Aber rechtsrum, genial: Kurz gezupft und er hielt oft die Innenbiegung für fast eine ganze Volte (ca 8m-Volten). Rechts kippte er auch fast automatisch im Genick ab. Und das allergenialste war, dass er begann, im Trab zu federn und zu schweben, wie ichs bisher nur von der Gebissreiterei kenne. Linksrum blieb das schweben aus, aber auch da bemühte er sich zumindest um Biegung, war auch ganz gut.

Dann fragte ich noch kurz das Rückwärts mit Soft Feel ab. Soft Feel -->warten --> dann erst rückwärts. Billy horchte nicht gleich auf den Sitz, also schaltete ich den Schenkel zu, sobald die Rückwärtsbewegung ins Stocken geriet, hörte wieder auf mit dem Schenkel (rückwärts-Sitzen bleibt natürlich), solange er die Bewegung aufrecht erhielt, bei drohendem Absterben wieder Schenkel dazu. Ein paar Minuten, und Billy horchte auf den Sitz :-) . Dann noch kurz drauf konzentriert, das Soft Feel zu behalten und abwechselnd, mit absolut keiner Änderung der Zügel- und daher Kopfposition, vorwärts und rückwärts geritten. Klappte super. Das hat er entkoppelt, der Billy: Soft Feel bedeutet nicht automatisch Rückwärts. Und Rückwärts bedeutet nicht automatisch Nachgeben im Genick.

Super Einheit!

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