Heute gab es wieder abwechslungsreiche Gymnastizierungsarbeit:
Aufwärmen im Schritt auf der ganzen Bahn mit Übung der Innenstellung, die jetzt schon ganz gut über längere Strecken gehalten wird am leicht losen Zügel. Von der ganzen Bahn Übergang zu vielen Kehrtvolten, eine nach der anderen, von großem Radius zu immer kleiner werdendem Radius, wobei je kleiner, desto mehr der äußere Zügel als Neckrein dazukommt (Übung von Kreinberg). Hier tu ich mir wieder schwer, innen zu sitzen, wandere wieder einmal nach außen mit dem Gewicht und versuche krampfhaft, Billy rüberzu"schieben". Dann die Kehrtvolten genutzt, um immer später die Biegung umzustellen und somit beim Zurückreiten auf den Hufschlag etwas Reiten in Außenstellung/passive Schulterkontrolle hinzugefügt.
Nächste Übungsfolge: 4 Hütchen standen da. Slalom im Schritt, mit abwechselnder Biegung, hauptsächlcih Übung für mich, die Zügel schnell zu bedienen (und wieder loszulassen!). Nach dem Slalom Wiederherstellung des Vorwärts (das aber heut nicht so schlecht war) durch Antraben und eine halbe Runde Trab (später Galopp), bis wir wieder bei den Hütchen angelangt waren: Im Trab und Galopp ließ ich ihn dabei ganz lang, wie er halt wollte. Nächste Übungsstufe: Slalom ganz durchreiten unter Beibehaltung ein und derselben Biegung (z.B. nur links). D.h. um ein Hütchen in Innenstellung, ums nächste in Außenstellung. Wir machten nur ganz flache Bögen, ist einfacher. Links war wieder schwierig, da fügte ich dann am Ende ganze Volten in Außenstellung hinzu. Immer wieder auflockern mit Galopp dazwischen. Wenn ich den Galopp auf der ganzen Bahn abwechsle mit den gefinkelten Biege-Slalom-Übungen, wird der Galopp auch ruhiger bzw. antizipiert Billy ihn nicht mehr so - er weiß, dass er sich nach einer halben Runde wieder auf die Kurven konzentrieren muss. Weitere STeigerung durch Übergang zum Trab im Slalom. Zuerst immer Innenbiegung, dann mutig probiert, ob wir auch die Außenbiegung im Trab zusammenbringen. Durch die flachen Bögen sind das immer idealerweise nur ein paar Tritte, und klappte erstaunlich gut. Aufgehört, bevor es schlechter wurde *stolz auf die Schulter klopf*.
Wir ritten dann noch raus auf den Weg hinterm Stall und übten ein bisschen anhalten ohne fressen dabei (die schwierigste Übung überhaupt!!), und rückwärts und seitwärts im Gelände mit Gras in Maulhöhe. Billy war erstaunlich kooperativ und konzentrierte sich durch schnelle Übungsabfolge sehr gut auf mich.
Vielleicht trau ich mich ja doch irgendwann wieder einmal alleine raus ;-)
Schön war das heut :-)
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