you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Donnerstag, 10. Juli 2014

Der Billy war heut supergut drauf und wir konnten - schnell noch bevor Kurt am kommenden Sonntag wieder für einen Workshop kommt - ein paar Sachen wirklich fein üben. Hackamore angezogen und los gehts!

Zuerst einmal Aufwärmen. Ich möchte das Lenken rein auf Gewicht besser etablieren, aufwärmen im Schritt eignet sich dazu hervorragend. Wir gingen auf dem Hufschlag, Zügel lagen auf dem Hals, und ich ritt Volte um Volte. Was mich ein bisschen ärgert ist, dass ich Billy jede Einheit von neuem erklären muss, dass das ganze auch heute nach den gleichen Regeln funktioniert. Jeweils am Ende einer Einheit kann ich ein sehr fein reagierendes Pferd haben - aber am nächten Tag geht alles von vorn los. Heut war ich ein bisschen strenger, sprich, schnelles gehen durch die Phasen bei Nichtreaktion. Entsprechend schneller hatte ich dann auch das fein reagierende Pferd. Phasen: Gewicht verlagern, keine oder sehr zögerliche Reaktion: Schenkel leicht anlegen. Noch immer keine Reaktion --> da ich mir nicht angewöhnen möchte, mit dem Schenkel fest einzuwirken oder zu klopfen, kommt jetzt ein Anlegen der Gerte, nochmal eine Sekunde Zeit für Reaktion, dann ein Gertenschnalzer auf die Schulter. Das Geräusch wirkt (der Reitstick hat, obwohl festere Einwirkung, lange nicht die folgende Reaktion). DA gingen wir heut mehrmals schnell durch und schon klappte es, Billytier zog hübsche Volten, bald auf Schenkelanlegen, danach auf Gewicht. Wenn das gut geklappt hatte, gabs auch 1 Min+ Pause zum Verdauen.

Danach die nächste Übung: Nun gings wieder ans Biegen und Biegung-Halten in Bewegung mit der Hackamore. Wir ritten ganz ganz viele Schlangenlinien. Immer schön umsitzen, umstellen, Biegung halten. Klappt schon für immer mehr Tritte, das Stellen geht schon recht fein und leicht. Billy folgte heut brav und hatte auch einen angenehm flotten Schritt drauf.

Als nächtes ein paar Übergänge. Antraben - wieder war Billy flott, aber entspannt unterwegs, sehr angenehm. Wir schalteten an jeder Ecke Volten dazu, im Schritt. Während der Schritt-Volte etablierten wir wieder Biegung und dazu nun Genickbeugung. Die Haltung versuchte ich dann, beim Antraben auf der Geraden aus der Volte heraus mitzunehmen. Das gelang so lala, aber Billy bemühte sich. Während des Trabs auf der Geraden fragte ich Stellung und Genickbeugung ab, mit Hingeben der Zügel auf die richtige Reaktion. So reagierte Billy schneller und schneller.

Fein war das! Am Schluss noch ein kurzes Rückwärts, das auch ganz exzellent war, und Feierabend für uns beide (ach nein, Frauli musste noch abmisten... aber Feierabend für Billy ;-).

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