you live you learn you love you learn you cry you learn you lose you learn you bleed you learn you scream you learn you grieve you learn you choke you learn you laugh you learn you choose you learn you pray you learn you ask you learn you live you learn
Alanis Morissette

Dienstag, 29. April 2008

Wieder beim Pferdchen gewesen.

Bin irgendwie frustriert.
Ich darf den Herrn jetzt putzen, dafür nicht mehr satteln. Das war bisher problemlos! Sattel gezeigt, er "ach so, das ist DIESES Ding!", Sattel hochgehoben und ohne dass er mit dem Ohr gezuckt hätte draufgelegt, gegurtet (auf ETappen natürlich), fertig.
irgendwann gings los, dass er beim Gurten anfing wegzuschlendern.
Vorgestern ging er erstmals schon beim Satteln weg, und gestern hat er sich wieder mal auf extrem gewehrt (so wie bisher beim Putzen): sprich: Sattel gezeigt (das war i.O.), dann hochgehoben --> *schnapp*, *beiß*, *droh*.

Ich hab dann halt CG rund um den Sattel, SQG am Sattel vorne und hinten vorbei, PG mit dem SAttel etc. gespielt. ER hat definitiv keine Angst. Hochheben und drauflegen durfte ich ihn aber immer noch nicht.

Gut, dann das Pad vom Sattel abmontiert. Nur mit Pad gespielt, herumgewachelt, 7 Games mit draufliegendem Pad. Anfangs beißen und drohen und versuchen das Pad zu fressen, aber nach einer Weile ging das wenigstens ohne Probleme.
Gut, Sattel wieder genommen, wieder hochgehoben --> nichts, keine Reaktion. Sattel draufgelegt - nichts, keine REaktion. Rolling Eyes

Aha. Sattel wieder runtergenommen, wieder hochgehoben: *droh* *beiß* *schnapp*. Ich verstehs nicht wie ein Schlosshund weinen .

Ich dachte es ist auf jeden Fall LB und nicht RB (dachte an die Episode von meinen neuen Level-2-DVDs, wo's um "Solving Problems" geht - da ist ein Wallach, den Linda als LB einstuft und meint, erst mal quasi die Dominanz klären und dann akzeptiert er alles was sie macht). Also hab ich dann noch geführt und habe verlangt, dass er rückwärts geht, wenn ich rückwärts gehe (recht schwierige Übung, macht er nicht gerne), habs aber sehr vehement eingefordert (Phase 1 stehenbleiben und mein eignes Gewicht nach hinten verlagern und dann rückwärts gehen, Phase 2 das Seil etwas bewegen, damit das Knotenhalfter Impulse auf die Nase gibt, Phase 3 Ellbogenblocker und leichtes "nach hinten ausschlagen" meinerseits, Phase 4 Jumping Jacks und mit dem STick um mich wacheln). Es hat überraschend gut funktioniert. Haben wir 2, 3x gemacht.
Dann nochmal versucht zu satteln. Ging kaum besser, aber ich bin dran geblieben, bis er es mir erlaubt hat.

Dann FG mit Sattel (ohne Gurten), Sattel wieder runter und fertig.

Und dann hab ich beim FG noch'n komischen Knubbel entdeckt traurig irgendwo beim Oberschenkel innen ganz oben, neben Schlauchtasche - es war knubbelig und warm und rundherum sehr hart, das Gewebe. Keine Ahnung, was das wieder ist... vor einem Monat hatten wir eine Phlegmone, die sich bis ca. dort rauf gezogen hat, dann haben ihm die Kriebelmücken den Schlauch zerstochen, dass alles anschwoll und wieder der TA kommen musste, und nun das... sieht fast aus wie Wildes Fleisch? Aber woher? völlig verwirrt Weh schien es nicht zu tun, das zeigt er ja immer gleich an, aber trotzdem: Nich schon wieder Tierarzt wie ein Schlosshund weinen .

Bin recht frustriert.... traurig

Montag, 28. April 2008

Habe das ganze Wochenende mit meinem LEvel 2 verbracht Die Zunge rausstrecken - toll! Smile. Ich wünschte ich hätts mir früher gekauft... bzw. hätten sie ruhig einiges von dem Theorieblock am Anfang in den Level 1 tun können, da hätt ich einiges davon gebrauchen können!

Habe auch festgestellt, dass ich, da ich mich ja so lange nicht weitergetraut habe, von mir aus einige Dinge vom Level 2 mit reingebracht habe - die Spiele spielte ich schon tw. mit "obstacles", das werde ich noch intensivieren.
Handwechsel im SChritt im Zirkel haben wir auch shcon gemacht und seeehr gut hingekriegt.
Die Übergänge muss ich richtig viel üben, sicher.

Also: jede Menge neues zu tun *juchui*.

Und ach ja, die letzten paar Male hatte sich mein Putzproblem erledigt. ER ließ sich brav putzen (es sei denn, ein anderes PFerd / ein anderer Mensch betritt den Putzplatz), überall. Ich habe nicht besonders lang geputzt, weil ich nicht herausfordern wollte, dass er gelangweilt wird und dann erst recht wieder grantelt, sondern dass ich aufhöre, solange er ruhig und entspannt dabei ist! Ist gelungen!

Nach dem ganzen Theorie-Block vom Level 2 habe ich auch wieder mein "get my horse" revidiert und mache es besser. 25ha Weiden und großer Offenstall-Auslauf sind halt erschwerte Umstände, um ein PFerd aufmerksam zu machen und zu überzeugen, dass es in meiner Gesellschaft besser ist als in 25ha Grasland *g*. Ob er mich jemals am Zaun erwarten wird weiß ich nicht, aber am Wochenende hab ich wirklich lange gewartet, bis er mir erlaubt hat, zu ihm zu gehen und Halfter anzulegen.
Andere Pferde verscheuchen geht immer gut, da kann ich immer punkten (meiner lebt mit 20 anderen und ist rangletzter - gibt also genug GElegenheit).
Wir waren auch immer wieder zwischendurch grasen, spazieren, ... habe z.B. eine kurze Übung am Viereck gemacht, dann gingen wir ums Eck grasen, dann am Weg eine kurze ÜBung, zusammen zur Sattelkammer geschlendert, gesattelt, zur Halle geschlendert, dazwischen gegrast, bisschen gespielt in der Halle, wieder zurück zum Gras.

Ich glaub es hat ihm gut gefallen, das Wochenende Ironie Momentan ist er ein richtig zuckersüßer Bub! verliebt

Freitag, 25. April 2008

Habe gestern mein Level 2 gekriegt doing doing

Die Reitsachen sind natürlich noch in weiter Ferne, aber die Bodendinge kann ich mal langsam anfange auszuweiten!

*juchui*
WErd mich am Wochenende den DVDs und den Büchlein widmen...

Montag, 21. April 2008

Die letzten paar Male habe ich hauptsächlich die 7 Games gespielt, wobei ich langsam anfange, die ersten recht rasch durchzuspielen.

Das Putzen habe ich z.Zt wieder auf den Putzplatz verlegt. Es ging gut! I
Habe mit kurzen, festen STrichen das Winterfell rausgebürstet mit dem Gummistriegel. Er ließ es sich überall gefallen, auch am Bauch und den sonstigen "heiklen" Stellen.
Eins ist mir noch aufgefallen: ich glaube, dass das Gegifte und Gezicke auftritt (oder vermehrt auftritt), wenn 1) auch andere Pferde anwesend sind am Putzplatz, auch wenn die sehr weit weg sind (deutlich außer Reichweite) und wenn 2) andere Leute an uns vorbeigehen, ganz zu schweigen, wenn ich mit anderen rede (ich bin ohnehin kein großer Plauderer, aber hallo sagen wird man ja dürfen).
Hat jemand dazu eine Idee? Eifersucht? wacko Nicht nötig, er hat meine volle Aufmerksamkeit, auch wenn andere da sind... Futterneid? Die andern Pferde werden nicht immer gefüttert (manchmal schon, dann verstehe ich auch den Grant...).
Es wird auch immer deutlicher, dass er mich als Bezugsperson besser und entspannter duldet oder akzeptiert als andere - "fremde" Personen (also die anderen Pferdebesitzer) giftet er so gut wie ausnahmslos an, wenn sie vorbeigehen; anfassen brauchen die gar nicht versuchen. nein

Weiters habe ich jetzt schon ein paarmal geübt, alle Hufe von einer Seite auszukratzen. Vorne geht das shcon ganz gut. Hinten wage ich mich noch nicht so richtig heran (wir haben eine sehr schwierige Huf-Hebe-Vorgeschichte, er hat bis vor kurzem noch gerne gezielt und mit Schmackes ausgetreten hinten), weil es mir etwas unheimlich ist, um den mir näheren Fuß herumzugreifen und den anderen zu fordern. Es würde sicher gehen, aber ich fühle mich nicht gut dabei. nein Ich werde mich an diese Aufgabe langsam herantasten.

Die Spiele 1,2 und 3 gehen jetzt schon ganz gut. Porcupine Game bestehe ich jetzt immer wieder auf der Vorhand - das gefällt ihm aber so ganz und gar nicht. Es ist die einzige Übung, wo er sich richitg wehrt, in den STick beißt etc. Ich versuche trotzdem dran zu bleiben (gar nicht so einfach Rolling Eyes ) und meistens weicht er schließlich ein Schrittchen.
Bei PG rückwärts und Hinterhand fordere ich jetzt immer mehr Tritte - da war ich bisher zu lasch und habe mich meist schon mit dem ersten Tritt zufrieden gegeben.
Das DG funktioniert rückwärts und bei der Hinterhand wirklich bestens. V.a. die Hinterhand geht wirklich schon auf bloßen Blick, auf beiden SEiten. Toll! Vorhand ist auch hier am schwierigsten, aber noch besser als PG.

Das CG ist weiterhin gut! Ich muss ihn meistens ein, zweimal daran erinnern, dass das Seil noch länger ist, aber er behält brav Gangart und Richtung bei. Er ist sehr aufmerksam und wartet richtig gespannt ab, in welche Richtung es denn jetzt losgeht.

Yo-Yo baue ich meistens zwischen dem CG ein. Auch hier fordere ich jetzt immer mehr Schritte auf einmal, es wird langsam etwas flüssiger. Allerdings merkt man, dass es ihn manchmal noch sehr unter Druck setzt (er zeigt seine Ticks...). Daher gibt es dazwischen dann meistens sehr viel FG.

Sideways geht jetzt an der Viereck-Umrandung nach links schon sehr sehr gut, nach rechts habe ich letztens auch erstmals vorne und hinten gleichzeitig Seitwärts-Tritte bekommen. An der Wand in der Halle ist es noch schwierig, da hat er Probleme.

Squeeze: Nachdem ich endlich kapiert habe, wie das richtig funktionieren soll, zeigen sich hier auch mehr Baustellen dupdidupdidu . Ich übe es gern im Gelände an Pfützen, das gestaltet sich aber oft schwierig, allerdings hab ich es mal geschafft, dass er mitten in der Pfütze stehenbleibt. Ist das nun ein Erfolg (er mag ja eigentlich gar nicht reintreten) oder ist es schlecht, wenn er im Squeeze stehenbleibt? Ich habe ihn doch gelobt, weil in dem Fall ja die Berührung mit dem Wasser im Vordergrund steht, nicht die Enge (eng wars dort nicht, er hätte (hat er ja auch *g* davor einige Male) rundherum gehen können).

Gut, dann kommen die größeren Baustellen:
Offenbar hat mein Pferdi doch Probleme mit dem Satteln. Oder besser: Mit dem Gurten (obwohl am 1. Loch so locker, dass er ihn sich vermutlich ausziehen könnte). Ich sattle und gurte mitten in der Halle, SEil nur über dem Arm. Satteln geht meist gut, er steht still, aber wenn ich den Gurt zumachen will, geht er los. Nicht hektisch, er setzt sich einfach nur in Bewegung, 1,2 Schritte. Ich hab dann den Gurt einfach nur gehalten und bin mitgegangen. Stand er still, ließ ich den Gurt wieder hinunter und machte FG. Ist das richtig so? Bis er mal still stand, dann gurtete ich ins 1. Loch und lobte ausgiebig.

Die richtigen Probleme kommen beim Aufsteigen. Von einer Aufsteighilfe aus ging es früher auch problemlos. Der Reiter auf dem Rücken ist ihm dann auch recht egal. Es geht denke ich mehr um die unangenehme einseitige Belastung.
Versuche ich es von der Aufsteighilfe (Stuhl), macht Pferdi wunderschön 1,2 Seitwärtstritte und stellt sich ÜBER den Stuhl (sodass der dann meist mit der Lehne unter dem Bauch festklemmt). Eine faszinierende Art und Weise, mich vom Stuhl zu verdrängen. Weil der recht wacklig steht, kann ich meinen rAum da viel schwerer verteidigen. Pferdi stellt sich übrigens auch dann schützend über diesen STuhl, wenn er allein mit ihm in der Halle ist. völlig verwirrt Ich hab so ein Verhalten noch nie gesehen bei einem Pferd.
Versuche ich es von unten, kann ich den STeigbügel bis zu einem bestimmten Zug belasten. Steige ich in normaler Geschwindigkeit auf (drücke mich also vom Boden ab), hat er deutlich ein Problem damit. ER hat auch deutlich ein Problem, wenn ich den STeigbügel ruckartig nur mit der Hand belaste. Osteopathisch wurde er übrigens erst durchgecheckt -eigentlich dürfte nix weh tun. Allerdings ist er natürlich noch recth unbemuskelt...
Tja, was tun, jemand Ideen? völlig verwirrt
Ich mache mal das Fuß-in-den-sTeigbügel-Stellen zum FG. Ok, das ging recht gut. Ebenso das belasten des Steigbügels nach und nach. Wenn er sich bewegte, ließ ich den Druck drauf, bis er stehenblieb, dann gab ich nach. Hoffentlich richtig so.
Wirklich zum Aufsteigen bin ich also wieder nicht gekommen.

Naja, wird schon werden, gut Ding braucht Weile. Nur manchmal frage ich mich, ob das langwierige Üben nicht dann erst recht in schlechter Erinnerung bleibt- schlechter als ein schnelles raufschwingen in den Sattel.
Ich muss sagen, dass ich diese Übung bei Parelli, erst mal auf einer SEite hängend (ok, man soll sich schon ausbalancieren, ich weiß, aber trotzdem muss in dem Moment eine Seite deutlich mehr Gewicht tragen), nicht so prickelnd für den Pferde-Rücken finde. Ich bilde mir auch ein, dass das GEgifte meines Pferdes (er zeigt ja immer deutlich, wenn was nicht passt) schlimmer geworden ist, seit ich vermehrt übe - anfangs, als ich mich einfach (z.B. beim Satteltesten) einfach raufgeschwungen habe, ohne drüber nachzudenken (er kannte es ja auch vom Vorbesitzer), rührte er kein Ohr dabei, blieb auch stehen. Je mehr ich damit herumtue, desto unangenehmer scheint es ihm zu werden...

Sonntag, 13. April 2008

Am Wochenende hatte ich zum ersten Mal seit Monaten wieder 'ne Stunde bei meiner Trainerin.
Ich war ein bisschen enttäuscht. Mir fehlt da immer noch ein Konzept. Hätte ich nicht das Heimstudium, wüsste ich eigentlich überhaupt nicht, worums eigentlich geht. Mit dem Heimstudium hab ich enorme Fortschritte gemacht (für mich selbst jetzt hauptsächlcih - aber so solls ja sein im Level 1!).

Sie ist toll mit den Pferden, aber ein planvolles, systematisches, langfristig aufbauendes Programm mir darzulegen, das schafft sie nicht (ich glaube schon, dass sie es für sich im Kopf hat, aber sie verräts mir quasi nicht).
Aber da sie natürlich schon meine Fehler im Umgang bei den einzelnen Spielen sieht, ist das besser als nichts.
Über Trainerwechsel denke ich natürlich nach, aber so einfach ist das nicht nein .

Na gut, jedenfalls haben wir mit Stangen gearbeitet, etwas Schulterherein an der Hand probiert (eher Schultervor). Sie konnte mir hier z.B. nicht wirklich helfen, mein Pferd vorwärts zu bringen (größtes Problem: Vorwärts aus Zone 3 quasi).
DAnn etwas CG über die Stangen, im Schritt und Trab, das ging sehr gut. Sie gab mir einen guten Tip, was zu tun ist, wenn der Kleine anfängt rückwärts zu ziehen (macht er, wenn er nicht mehr mag) - hier soll ich zuerst die Nase rausbringen, nicht gleich auf die Shculter konzentrierern, was ich meistens tue.

Wir haben auch das Putzplatz-Problem beredet. Interessanterweise hat mein Kleiner das Abwehrverhalten direkt demonstriert, als ich stand und ihm den Arm über den Rücken legte - 3 Minuten standen wir so und redeten, dann gings los mit Zähne fletschen, Hinterbein drohend heben etc. Genau wie am Putzplatz. Sekunden später - Wieder dösen. Viel helfen konnte sie mir auch nicht, meinte nur ich reagiere ohnehin richtig, wenn ich das Beißen zwar abwehre, aber trotzdem "dran" bleibe, also nicht weiche. Dass ich dann loslasse und ihn in Ruhe lasse, wenn er wieder entspannt und freundlich schaut, fand sie auch richtig.

Nun ja, alles keine große Hilfe. Rolling Eyes

Dienstag, 8. April 2008

Pferdchen war heut ganz besonders toll! Wirklich, alles klappte, Pferdi und ich waren beide guter Laune, es gab kein Gifteln (naja, fast Die Zunge rausstrecken ) und keine Abwehr, im Gegenteil, er bemühte sich sehr (und hat entsprechend viel Lob und Pausen gekriegt).

Es wurden grade unsere zwei neuen Pferde erstmals eine halbe Stunde zur Herde gelassen - dementsprechend herrschte ordentlich Action. Meiner nutzte die Gunst der STunde, ließ die andern toben und ließ sich das Heu an der Raufe schmecken - sehr kluges Pferdchen Die Zunge rausstrecken
Er kam anstandslos mit.

Ich ging direkt aufs Viereck und begann die ersten drei Spiele durchzuspielen. Ich war richtig überrascht, wie gut das heute wieder ging - PG + DG brauchten höchstens Phase 2, er ging (für unsere Verhältnisse) zügig rückwärts und wich aus (rückwärts ist oft besonders schwierig und "zäh"). Es gab viel Lob und viel FG.
Ich beschloss die Spiele weiter durchzuspielen, machte CG, dazwischen YoYo und ging dann über zum SQG, das ja erst am Anfang steht.
Ich baute zwei Hütchen am Hufschlag auf. Er ging anstandslos durch und drehte auch gleich wieder um, aber ihn am Hufschlag zu halten - ich weiß - trotz anderem Thread - noch immer nicht, wie das funktionieren soll. Der Stick ist dazu irgendwie in meiner falschen Hand. Außerdem bleibt PFerdchen, kaum dass er die Engstelle passiert hat, gleich stehen - wie weiter treiben völlig verwirrt .

Etwas, was auch noch nicht so gut funktioniert, ist das Führen und Lenken aus Zone 3. Ihr wisst schon, wo man mittels Klopfen mit dem Stick das Pferd in Bewegung setzen soll und dann sowohl nach außen als nach innen wenden soll. Hier wird mein Kleiner leicht stinkig (jemand eine Erklärung? Es muss die Führposition sein, nicht der STick). Er ist sehr schwer in GAng zu bringen so, manchmal macht er eine Hinterhandwendung auf mich zu (d.h. versucht mich mit der Schulter weg zu rempeln) - stehe ich evtl. zu nah dran? Weiß jemand, wie viel Abstand man haben sollte? Wendungen nach außen gehen halbwegs, aber auch hier ist der Kleine eher stinkig.
Trotzdem gelang uns ein "Slalom" (verdient die Bezeichnung eher wenig, aber naja) rund um Hütchen.

Zur Belohnung ging ich noch eine kurze Runde spazieren, wo der Kleine sehr brav war. Wollte zwar dauernd die Nase ins Gras stecken, aber es ging halbwegs, ihn davon abzuhalten, dafür durfte er nachher an einem besonders schönen Grasstück extra und mit Aufforderung fressen.
Der Versuch, das SQG an einer Pfütze anzuwenden endete mit meinem Pferd auf der Böschung - aber immerhin, der einfachere Weg wäre gewesen, mich umzurennen - braver Kleiner.
Sonst begegneten uns noch Rehe - die mein Kleiner freudig begrüßte, die Rehe waren davon nicht so angetan *g*.

Schön war das heute Smile

Sonntag, 6. April 2008

Heute schon sehr früh im Stall. Pferdis hatten gerade frisches Heu gekriegt. Weil es mir leid tat, dass ich meinen Kleinen davon gleich wieder wegholen soll (Heu gibts zwar rund um die Uhr, aber frisch is frisch, gelle? Ironie ), hab ich halt ein Weilchen mit ihm gemeinsam "gefressen".
Nach einer Weile ließ er sich dann brav aufhalftern und kam ohne Zögern mit, sehr schön.

Putzen: diesmal gleich wieder am Viereck begonnen, und kein Problem.

Dann die Spiele begonnen, v.a. das Driving Game vorne und hinten wiederholt, weil ich zum Sideways übergehen wollte. Ich hab mir das Ganze nochmal in den Büchlein durchgelesen und hab versucht, es genauso umzusetzen. Bin an der Viereckbegrenzung entlang gegangen, Pferd neben mir, mit anständig Abstand, weil ich halt nie weiß ... Rolling Eyes und dann langsam vor mich geholt, dabei weitergegangen und mit dem Stick abwechselnd hinten und vorne á la Scheibenwischer auf den Boden getippt. Hinten hat er sofort Seitwärtsschritte gemacht, vorne musste ich aufpassen, dass er nicht über die Viereckumgrenzung (ist nur ganz flach) steigt - aber dann ging er einige Schritte zur Seite, ohne sich aufzuregen - an der Hallenwand hat er sich da ja wirklich immer sehr aufgeregt (wir haben leider keinen geeigneten Zaun, das wäre natürlich besser).
Habe mich mit seiner besseren Seite begnügt für heute, d.h. von links nach rechts, die andere kommt dann dran, wenn die mal besser geht und er es verstanden hat. Das Sideways GAme ist tatsächlich das, wofür er bisher am längsten braucht, um zu verstehen, was ich möchte. Aber langsam wirds was.

Ein bisschen noch Squeeze Game angeschlossen, das geht gut, einige Fragen sind bei mir aufgetaucht, aber die konnte ich glaube ich grad vorhin im Forum klären (mir war hauptsächlich der Unterschied zum Circling Game nicht klar).

Dann habe ich noch - wie immer problemlos - gesattelt, zwischen dem Gurten Circling Game im Schritt. Noch ein bisschen das Flexen vom Boden aus - muss noch besser werden. Es geht normalerweise sehr gut und leicht, fast ohne Druck am Halfter, aaaber: sobald eine geringe Ablenkung da ist (diesmal in Form von auf der Weide galoppierenden Pferden, die er zwar hören, aber nicht sehen konnte), passt er nicht mehr auf und ignoriert mich . Ich habe seine Aufmerksamkeit dann noch bekommen, aber musste mich doch deutlicher bemerkbar machen. Jedenfalls sicher nicht Notbremsen-tauglich, daher blieb ich lieber unten. So geht das aber nicht!

Ja, also heute war alles sehr harmonisch!

Samstag, 5. April 2008

Kein so guter Tag.

Da das Putzen (damit hab ich ja Probleme, nur am Putzplatz) in der Halle und am Viereck ganz problemlos vor sich ging in den letzten Tagen, wollte ich einen kleinen Schritt weiter gehen und einige Stellen, die nicht so Probleme machen, am Putzplatz putzen - Also so ca. Hals bis Schulter ungefähr.
Ich stellte meinen Kleinen auch nicht mit dem Kopf zur Mauer, band ihn auch nicht an. Er hatte also rundum Platz, mehr als genug. Es war sonnig, mein Pferd döste vor sich hin bei den ersten (vorsichtigen) Samtstriegel-Strichen. Tja und dann gings wieder los weinend und sehr traurig 5x durfte ich dem dösenden Pferd über den Hals striegeln - beim 6. Mal Schweifschlagen, Beißen, mit dem Hinterbein drohen, angedeutetes Hinternzudrehen, alles gleichzeitig.
ooooookeee. Wir sind noch nicht bereit für den Putzplatz, auch nicht ohne Wand vor der Nase und auch nicht unangebunden.
Also stapfte ich mit ihm zum Viereck und versuchte mich vorsichtig im FG. Es war dort viel besser, aber nicht ganz so wie "normal". Er giftelte weiter zwischendurch vor sich hin, ging aber keinen Schritt weg. Wie geht man damit um? Ich habe dann einfach ruhig die Hand an der ungeliebten STelle liegen lassen (in dem Fall war es die Schulter), wartete bis er fertig gegiftelt hatte und nahm sie dann weg.

Ich hab ihn dann dazwischen eine Runde geführt, dann nochmal FG und dann gings wieder - als wär nie was gewesen.

Danach versuchte ich doch noch zu spielen. Aber es ging nix mehr nein . Ich war emotional und geladen, nicht böse aufs Pferd, sondern einfach nur ratlos und ärgerlich über mich selbst, weil ich mir das Verhalten nicht erklären kann und seit Monaten keine Lösung finde. Es zermürbt mich furchtbar. weinend und sehr traurig

Daher habe ich alle anderen Pläne lieber gelassen ... nein

Freitag, 11. Januar 2008

Gestern war wieder Mr. Hide da statt Dr. Jekyll...

Das war schon am Putzplatz so... teilweise verspieltes Schnappen und Strick-Lutschen, aber dazwischen deutlich aggressivere Ansätze, obwohl ich NICHTs gemacht habe, außer ihn mit der Bürste zu streicheln (putzen kann mans eh nicht nennen). Manchmal kommts mir wirklich vor, als wär das Pferd schizophren...
Ich fands nicht so schlimm, hab mich glaub ich nicht einschüchtern lassen, aber auch nicht aggressiv reagiert, nur abgewehrt in ruhiger Manier und weitergetan.

Dann sind wir in die Halle, das war schon ein Kunststück, es geht dorthin leicht bergauf, und ist im Moment eine einzige Eisplatte, aber am Rand kann man halbwegs sicher gehen, und wir habens geschafft.

Ich hatte nicht viel vor, ich wollte v.a. die Übung zum Shculterweichen wiederholen und so festigen und hab das auch getan. Es lief deutlich besser als zuletzt, Billy hat gleich verstanden, was er soll. Geschnappt hat er zwar auch zwischendurch, aber nicht so schlimm, wenn man den STrick dazwischenschiebt, ist er glücklich, an dem herumzunuckeln.
Ich habe wirklich nicht zu viel gemacht. 1,2 Schritte weichen mit der Vorhand (also Hinterhandwendung), während ich knapp bei ihm stehe (antippen vorne am Hals und Schulter oder Gurtlage) dann ließ ich ihn stehen, tw. minutenlang, wenns besonders schön gelungen war.

Danach dachte ich, ich könnte ja jetzt, wo es gut klappt und er kapiert hat, von etwas "weiter" weg probieren - "weiter weg" in diesem Fall vielleicht so einen halben oder ganzen Meter. Also ich kam mit den Armen noch an ihn dran, bog den Hals weg von mir, tippte mit dem STick in die gleiche Position wie zuvor mit der Hand. Es funktionierte so ca. einen Schritt, den er mit der Vorhand von mir wegwich; danach büffelte er allerdings erst recht zu mir her mit seiner Schulter - Kopf noch immer nach außen verbogen - und versuchte mich regelrecht wegzurempeln, wieder mal mit Bulldozer-Manier.
Ich blieb stehen, brachte ihn wieder weg von mir, begann von neuem. Wieder das gleiche, nur schlimmer, und die Rempelei in meine Richtung wurde schlimmer und aggressiver. Tja, und irgendwie ist es dann wieder mal ausgeartet, Billy war kaum mehr wegzubringen von mir und reagierte auf Händehochreißen, Stickklopfen etc. nur noch mit aggressivem Herbeißen, das war kein spielerisches Schnappen mehr.

Irgendwann wich er tatsächlich von mir weg, allerdings deutlich (GsD erkenn ich es jetzt schon sehr gut) in der Absicht, mir endgültig das Hinterteil zuzudrehen und der Sache so endlich ein Ende zu bereiten. Ich zuppelte am Seil, damit er sich nicht in Position bringen konnte und hab mal einen kräftigen Plärrer gemacht, woraufhin das liebe Tier beschloss, wenn er hinten nicht an mich ranreicht, dann vielleicht vorne, er machte 2,3 schnelle Schritte auf mich zu und versuchte mit den Vorderbeinen nach mir zu schlagen, ich gab ihm mit noch einem Plärrer zwar eine drauf, das ist ihm nur leider sehr wurscht, egal wie fest, und ausgewichen bin ich halt trotzdem....

Ich hab keine Ahnung mehr was dann war... irgendwie ist es mir gelungen, die Situation wieder zu beruhigen und wir standen einander angefressen gegenüber. Ich wusste ehrlich nicht, was ich jetzt tun sollte, mit diesem Ende nach Hause gehen war nix, also hab ich nochmal das Schulterweichen aus der NÄhe abgefragt, bis wir (ging eh gleich) eine halbe schöne Runde hingekriegt haben, und dann schlitterten wir über die Eisplatten nach Hause...

Ich muss sagen, gestern war ich ziemlich fertig und mir war gar nicht mehr nach Lachen zumute. Ich KANN keinen Druck ausüben, der stark genug wäre, Billy zu beeindrucken. Was gestern vielleicht noch wirkte, ist heute schon nicht mehr beeindruckend. Der wirklich kleinsten Forderung begegnet er mit immer stärkeren Aggressionen.
Nachdem ich im Auto plärrend meine Heimreise hinter mich gebracht hab, hab ich mir noch mal die ganzen Parelli-DVDs angesehen... Billy reagiert einfach NICHT so wie ein normales Pferd.

Ich hab keine AHnung, was ich tun soll. Ehrlich, hätte gestern abend zufällig wer gesagt, nein was für ein süßes Pferd, ich hätte ihm ohne zu überlegen Strick mit Pferd und Pferdepass in die Hand gedrückt und wäre entschwunden ...

Sonntag hab ich noch mal eine Trainerstunde, vielleicht tut sich da ein Licht am Horizont auf, aber ich weiß nicht Sad

Dienstag, 8. Januar 2008

Neues Jahr, neues Glück!

Los geht’s! Mit einem Kopf voller Pläne für eine Reihe einfacher, kurzer Übungen für Billy hole ich mein Auto von der Werkstatt und düse Richtung Stall. Es ist viel wärmer geworden, der Schnee ist geschmolzen, und es ist eine herrlich sternklare Nacht, kaum Wind, sehr idyllisch.

Billy wird gerade von einem ranghöheren Wallach ein wenig vermöbelt als ich komme, und indem ich ihn befreie, kann ich so viele Pluspunkte sammeln, dass er freiwillig mitkommt und sich brav aufhalftern lässt. Am Putzplatz haben wir das übliche Spiel wie die letzten Tage – schnapp hier, schnapp da, Strick lutschen, Haken lutschen. Seit Billy wieder versucht hat, mich an der Wand einzuquetschen und auszutreten, habe ich als „Sicherheitsleine“ einen Baumwollzügel in den seitlichen Halfterring geschnallt, damit ich zur Not den Kopf zu mir herholen kann; ziemlich bald bereue ich, mir diese Dinger nicht in Schwarz gekauft zu haben – Billy findet jedenfalls, dass die noch so richtig eingespeichelt gehören und schreitet eifrig zur Tat. Danach hebt er ungefragt alle vier Füße nacheinander hoch in der Hoffnung auf ein Leckerli. Ich putze ein Weilchen weiter, dann erst frage ich die Hufe ab und es gibt die Belohnung. Das Hufe-heben gefällt Billy mittlerweile so gut, dass er ausschlaucht dabei Very Happy .

Er lässt sich brav das Knotenhalfter überstreifen (jööööö, was neues zum Lutschen!!) und geht brav mit – keine Selbstverständlichkeit, in letzter Zeit haben wir uns auch wieder an das ich-bleibe-einfach-nach-jedem-Schritt-stehen-und-warte-was-sie-tut-Spiel erinnert. Der Weg zur Halle ist eine einzige Eislaufbahn, aber wir schaffens.

Soooo, in der Halle angekommen krame ich meine ausgeklügelten Pläne aus dem Kopf hervor: Wir machen Zirkeltraining! 4 Mini-Übungen möchte ich so in rascher Abfolge kombinieren, dass dem kleinen Racker nicht allzu viel Blödheiten einfallen. Ich räume eifrig Stangen her, Billy lutscht inzwischen interessiert an einem leeren Kanister, den ich hergeräumt habe, um eine Stange schräg zu stellen (die Kanister stehen bei uns als Pylonenersatz herum), und als es auffällig nach Benzin zu riechen beginnt, nehme ich ihm den lieber weg – scheint noch nicht so lang leer zu sein, das Ding.

Nun gut, der Plan ist folgender: Wirklich lauter Mini-Übungen, alle nicht neu, aneinander gereiht: Ich möchte die lange Seite entlang führen, in der Mitte der langen Seite stehen bleiben, dann soll Billy mal seine Kruppe auf Zeichen mit dem Stick einen Schritt nach innen drehen (haben wir schon mal gekonnt, war aber eine schwere Geburt), dann weiter geradeaus gehen, am Ende der langen Seite eine halbe Hinterhandwendung nach innen (auch schon bekannt) – wieder zurück und das ganze auf der andern Hand. Dann über eine Stange lotsen, dabei jeden Fuß einzeln abfragen (das ist relativ neu, aber für Billy eine einfache Übung). Danach möchte ich ihn weg auf den Zirkel schicken und über die schräg gestellte Stange gehen, dann traben lassen und vielleicht macht er auch ein Hupferl drüber. Danach nochmal über die am Boden liegende Stange, diesmal die Hinterbeine einzeln abfragen. Nochmal die Kruppherein- und Hinterhandwendungs-Geschichte, dann das Hupferl auf der andern Hand. Dazwischen versuchen, ob er auch ins Gebiss beißen möchte (hab ich in der Hosentasche für den Fall der Fälle).
Soweit die Pläne. Gedacht, getan. Äh, oder auch nicht.

Ich führe Billy die lange Seite entlang. Funktioniert!! Ich möchte an der Mitte der Seite stehen bleiben. Billy mag aber lieber herschnappen als stehenbleiben, das geht schon mal schief, wir bauen eine Volte ein, bis Billy wie geplant am Hufschlag steht. Viiiel Lob für diese Leistung. So, nun soll er einfach den Hintern einen Schritt in die Bahnmitte drehen. Wie schon geübt, helfe ich ihm, indem ich seinen Kopf sanft nach außen drücke, dabei drei, vier Schnapper abwehre und mit dem Stick über dem Rücken leichten Druck auf die äußere Kruppe ausübe. Billy biegt sich wie eine Büroklammer nach außen und beißt fröhlich in den Stick, aber trotz anatomisch beinahe unmöglicher (freiwilliger!) Stellung macht er keinen Schritt nach innen. Na gut, darauf war ich vorbereitet, bleibe hartnäckig. Weil er den Stick nicht erwischt, dreht sich Billy um und schnappt nach meinem Ärmel. Ups, er weiß wer das Ding bedient! Dann geht er nach vorne weg, wir drehen uns in einigen kleinen Volten, bis er wieder steht. Und so weiter und so fort, irgendwann gibt’s noch einen genervten Tritt nach dem Stick, der die Bande trifft. Dabei verliert er ein bisschen das Gleichgewicht und macht mit dem Hinterbein einen Schritt nach innen. HALLELUJA!! Looob! Ob er das kapiert hat?! Confused

So, 10 Minuten um und die erste Mini-Übung geschafft. Ich bin zu warm angezogen und schweißüberströmt.

Ab zum Ende der langen Seite, halbe Hinterhandwendung nach innen. Es ist keine astreine, anfangs gut, zum Ende hin wird’s eher eine Mini-Volte, aber egal, wir haben umgedreht. Wieder anhalten in der Mitte der Seite. Das ist die schlechtere Hand, Billy will nicht anhalten, dann gibt’s wieder diese blöde Übungen. Wir kreiseln wieder ein bisschen umeinander, bis er steht. Lob. Auf dieser Seite ist die Herschnapperei deutlich heftiger und einen Tick aggressiver. Ich fordere den einen einzigen Schritt mit der Kruppe nach innen – Billy startet – *mir doch wurscht* wie ein Bulldozer nach vorne durch. Wir kreiseln, bis wir wieder am Hufschlag stehen. Nochmal eingefordert, Billy stapft wieder ungerührt weiter nach vorne, auf Versuche ihn vorne zu begrenzen, schnappt er her, beißt in den Stick, kriegt nen Klaps, schnappt aggressiver, kriegt noch nen Klaps, nimmt den Strick ins Maul und lutscht und kaut beleidigt. Ich bin froh, dass ich nicht das sündteure original-Parelli-Equipment angeschafft habe sondern den 12-Euro-Strick von Krämer und fordere nochmal den einen einzigen Schritt nach innen und mit viel Phantasie kann man akzeptieren, dass er dem Wunsch nachkommt, vielleicht wars auch Zufall, aber egal, Lob und kurz Pause. Am Ende der langen Seite Hinterhandwendung in die andere Richtung. Die gerät wieder eher zur Mini-Halb-Volte, aber gut, er weicht immerhin mit der Schulter, wenn ich es möchte.

Uff, der Schweiß tropft von meinem Ellbogen in den Ärmel, und ich hab ungefähr 200 Puls. *oooooooooooommmmmmm*.

So, jetzt die Übung mit der Bodenstange. Ich stelle mich jenseits der Stange auf, lotse Billy drüber, nach dem ersten Bein hebe ich den Finger und er hält brav an. Mit leichtem Seilwacheln schicke ich den Fuß wieder zurück. Funktioniert, Lob, bisschen stehen als Belohnung. Dann den andern Fuß. Funktioniert. Sag ich ja, das ist eine Übung nach Billys Geschmack. Dann beide Vorderfüße, dann beide wieder zurück.

Gut, nächste Übung: Ich möchte Billy raus auf einen großen Zirkel schicken und mich dann der schräg gestellten Stange nähern, damit er drübersteigt oder sogar –trabt. Tja nur, die Übung, die schon so gut funktioniert hat, wird immer schlechter. Billy will um nix in der Welt raus auf den Zirkel. Wahrscheinlich hab ich ihm schon beigebracht: Zirkel = Arbeit. Na toll. Den Kopf ständig zu mir gedreht, übersteigt Billy eifrig auf einer Volte rund um mich herum und wird dabei langsam aber sicher grantig. Versuche, ihn mit dem Stick rauszutreiben, enden mit dem Stick in Billys Maul und seinem Versuch, das blöde Ding durch Hin- und Herschütteln zu töten. Ich versuchs wieder und wieder, Billy wird grantiger und grantiger; bevor die Situation eskaliert und er mich ansteigt, hör ich lieber auf und heb mir das für die nächste Trainer-Stunde auf. *ommmmmmmmmmm*

Ich versteh’s nicht ganz, das klappte wirklich schon supergut. Durch die Seitwärts-Übung hat er aber wirklich gelernt, sich da zu entziehen… .

Ich gebe also den Plan mit dem Zirkeln und Stangenspringen auf – den Flexiblen gehört die Welt. Kurz überlegt – wo liegt das Problem? Billy weicht nicht mit der Schulter. Er geht brav rückwärts, aber mit der Schulter raus auf die Zirkellinie und dann Vorwärts, das klappt nicht. Also hier nochmal ansetzen. Ich krame den Clicker raus und Billy kriegt eine lange Lippe. Ich beschließe, Schulterweichen aus der Nähe zu festigen, stelle mich neben ihn, drücke seinen Kopf weg, tippe mit den Fingerspitzen auf die Schulter. Wir kämpfen ein wenig, JETZT möchte Billy gerne vorwärts gehen. Schließlich kann ich ihm einen überkreuzenden Schritt mit der Vorhand abringen – Click, Lob. Billy wird motiviert (man könnte auch gierig sagen), es klappt besser und besser, ich tippe jetzt mit den Fingern nur noch ganz leicht vorne in Gurtlage an, und er kreuzt die Beinchen. Einmal kriegen wir sogar eine ganze Hinterhandwendung zusammen, bei der die Hinterbeine auch wirklich auf dem gleichen Platz stehen bleiben.
Danach eine kurze Pause, ich biete ihm sein Gebiss an. Aha, in alles wird reingebissen, aber das Gebiss ist bäh, Billy reißt den Kopf hoch und verdreht die Augen. Neugierig ist er aber schon und schnüffelt dran. Ich halte es ihm vors Maul, ein kurzes Gerangel, und schwupps is es drin Wink. Billy kaut hektisch, als er ruhig steht, nehme ich es wieder raus. Braaaav.

Dann noch die Schulterweich-Übung auf der andern Hand. Die schlechtere Seite, ein-, zweimal wird die Situation ungut, Billy schnappt in einem fort her. Aber auch da kreuzt er dann doch die Beinchen und wendet zumindest eine halbe Umdrehung auf der Hinterhand. Brav. Wenn ich versuche, den Abstand zu vergrößern und das Antipp-Signal mit dem Stick zu geben statt mit der Hand, funktioniert wieder gar nichts. Also nochmal nahe stehend geübt, dann viel Lob, die Stangen weggeräumt und die Eisbahn wieder zurückgeschlittert, Billy sein Abendmahl verabreicht, dabei die Mauke eingeschmiert, die leider wieder aufgetaucht (war schon weg) und schlimmer geworden ist, was er sich heute wirklich seeehr brav gefallen ließ (ist auch nicht so selbstverständlich).

Man kann sagen was man will, Zirkeltraining war’s wenn auch anders als geplant Wink

Dienstag, 18. Dezember 2007

Gestern wieder bei Billy gewesen.

Ging schon toll los, weil nämlich die Zufahrt zum Stall (geht ganz gut bergauf dort) so eine feste Schnee- und Eisdecke hatte, dass ich mit dem Auto doch tatsächlich stecken geblieben bin und nicht mehr weiterkonnte und mich nur noch vorsichtig zurückrollen lassen konnte, bis zum Beginn der Zufahrt, dort hab ich das Auto stehen lassen und bin zu Fuß raufmarschiert - man glaubt ja gar nicht, wie weit das ist... v.a. so bergauf (zurück bergab wars viel kürzer, ich schwör's ! Naja, jedenfalls war mir warm, als ich oben am Stall endlich ankam (bei -9° *brrr*).

Ich bin noch immer nicht zum Schluss gekommen, was ich nun tun werde bezüglich Pause. Weitermachen wie bisher kann ich glaub ich nicht, selbst wenn ich wollte. Ich glaube v.a. brauche ICH eine Pause, oder einen Neubeginn. Ganz wegbleiben werde ich aber glaube ich nicht; ich denke ich werde einfach eine Arbeitspause machen, aber zum Beobachten und Füttern kommen.

So war dann auch der Plan, nach meinem FUßmarsch war ich sowieso nicht mehr sehr motiviert, und ich wollte einfach in den Offenstallbereich, Billy beobachten, vielleicht ein bisschen streicheln, wenn er von sich aus herkommt. Sollte er sehr motiviert wirken und sich anbieten, ihn vielleicht auch zum Putzplatz nehmen, dort aber nicht viel mehr tun als ihm seine Pülverchen füttern.

Ging also rein und fand Billy im neuen Unterstand, wo gerade ein großer RUndballen frisches Stroh reingebracht worden war und die Pferde ihn gerade zerlegt hatten, und Billy stand mittendrin im halbzerlegten Rundballen und wähnte sich wohl im Paradies (dieses Pfed frisst tatsächlich manchmal lieber Stroh als Heu Rolling Eyes ) und knabberte Seite an Seite mit andern Pferden dran.
Ich blieb vor dem Unterstand stehen, beobachtete ein bisschen und rief ihn hie und da ... er sah sich um, und tatsächlich verließ er nach ein paar Minuten doch seinen Platz am Stroh und stapfte zu mir her, wohl um zu sehen, ob's hier vielleicht was besseres zu holen gab. Jubelte ihm die Chinesen-Pülverchen in einem halben Apfel unter, er suchte mich dann ab, legte bissl ärgerlich die Ohren an, als es nix mehr gab, blieb aber trotzdem - bald auch wieder freundlich - stehen, ließ sich den Hals auch streicheln. Dann trottete er wieder zum STroh, dort waren aber mittlerweile ein paar ranghöhere versammelt. Also trottete er wieder zu mir zurück, am Weg schmuste er tatsächlich mit einer der ranghöchsten Stuten Shocked . Ich war sehr verwundert, bisher hat ihn diese Stute schon aus 10m Entfernung verjagt.
Ich ging ein Stück weg, rief ihn und er kam hinter mir hergetrottet, ganz langsam und gemütlich, bis zum Ausgang. DAs hat mich echt gewundert, denn ich hätte mir gedacht, dass er umdreht, wenn er sieht es geht raus (raus = Halle = Arbeit, meistens). Nö, er blieb stehen, die ranghohe Stute war mitgekommen, schmuste ihn ab *kopfkratz*, und so hielt ich ihm das Halfter hin, er schlüpfte rein und kam tatsächlich offenbar freiwillig und gerne mit zum Putzplatz.
DAs hatte ich ja schon gar nicht erwartet, aber wenn er es so anbot, konnte ich dann auch nicht nein sagen... Rolling Eyes
Hab ihn dann angebunden, ihn mit der Bürste gestreichelt (putzen kann mans wohl nicht nennen) und mich bemüht, ein ruhiges und entspanntes Auftreten an den Tag zu legen. Billy war auch recht freundlich und hob abwechselnd freiwillig die Füße vorne und hinten ("machen wir doch die Übung, wo ich nahcher ein Leckerli krieg!"). Ohne Aufforderung meinerseits soll er das aber nicht tun, folglich gabs nix dafür, er wurde leicht ärgerlich (leichter Grantanfall), suchte mich ab, aber ich konnte recht ruhig seinen Kopf zur Seite drücken und habe in großen langsamen langen STrichen weitergeputzt und etwas später von mir aus die Hufe zum Auskratzen gefordert , normal ausgekratzt, fürs STillhalten belohnt, weiterhin geputzt.
Zwischendurch gabs doch wieder eine Diskussion, wo er versuchte, mich mit der schulter wegzudrängeln (nächster Schritt ist dann mir den Hintern zuzuwenden), dafür hab ich mich aber mit einem Strick gewappnet, den ich auf jeweils "meiner" Seite ins Halfter eingeklickt hatte - so konnte ich seinen Kopf zu mir her holen, wodurch die Rempelei mit der Schulter eine anatomische Unmöglichkeit wird, genauso wie mir den Hintern zuzudrehen. Twisted Evil Wie gesagt, er diskutierte länger, versuchte trotzdem seitwärts auf mich zuzugehen, ich behielt mit einiger Anstrengung seinen Kopf bei mir, bin aber diesmal glaube ich wenigstens nicht rückwärts gegangen sondern wirklich stehen geblieben; als er mir doch zu gefährlich nahe kam, gab ich ihm einen REmpler mit dem Ellbogen und als er nicht nachließ, schmiß ich noch die Bürste nach ihm aus geringer Entfernung - dann ist er endlich ruhig stehengeblieben, mit Schulter und Hinterteil weg von mir und mich böse ansehend. Wir konnten endlich beide wieder durchatmen, ich hörte auf zu hyperventilieren und zu heulen, so standen wir eine Zeitlang, bis Billy die Ohren wiede nach vorne drehte, mich freundlich anschnofelte und ich halt dann wieder mit langsamen vorsichtigen Berührungen begann. Ich habe geschaut, dass ich ihn noch einmal am ganzen Körper in Entspannung und Freundlichkeit mit der Bürste abstreichen kann, und dann kriegte er sein Fresschen mit der Restration der chinesichen Weichschmeichler und durfte zurück.

Also irgendwie kann ich mich nicht anfreunden mit dem Gedanken, das Pferd ganz in Pause zu schicken - quasi ohne Kontakt. Ich stell mir vor, dass er danach noch weniger bereit ist, Kontakt zu akzeptieren. So auf diese Weise "Arbeitspause" zu machen kann ich mir vorstellen. Den Putzplatz wieder als einen Ort etablieren, wo man entspannen kann und manchmal auch sein fresschen kriegt. Berührungen wieder entspannt zu akzeptieren. Und die Beziehung einfach neu klären, das "ich tu dir nix, du tust mir nix" und "Mensch ist nicht nur nervig und böse" zu verstärken... Wenn er freiwillig mitwill so wie gestern auch mal am Putzplatz oder sonstwo, wenn er nicht mitwill, dann eben nur durch Beobachten und Kontakt anbieten im Auslauf...

Sonntag, 16. Dezember 2007

Heute wieder Trainer-Stunde. Habe gleich mein Leid berichtet...

Naja, wir machten hauptsächlich Übungen im Schritt an der Hand:
Führen in Schulterhöhe in verschiedenen Tempi, anhalten.
1 Schritt rückwärts (schwierig), Schulter 2 Tritte nach außen weichen lassen, wieder weiter gerade.
Gerade, in kleiner Volte um mich herum gehen lassen (schwierig: Billy macht wieder schönes Übertreten mit Kopf nach innen, aber keine Volte, und lässt sich erst von der Trainerin überreden), weiter geradeaus;
1,2 Tritte Schultervor, dann wieder gerade;
1,2 Tritte in Außenstellung auf dem Zirkel, wieder gerade.
Antraben lassen auf dem Zirkel, ich werde gemahnt, ihn auf der rechten Hand nicht erst so viel abschneiden zu lassen, sondern früher zu reagieren, und heftiger.
1, 2x angaloppieren auf jeder Hand (schwierig, aber klappt!), jeweils nur 1, 2 Sprünge.
Wieder auf den Hufschlag im Schritt, bei jedem Buchstaben anhalten, vor ihn stellen, 2 Tritte seitwärts in die Bahn, wieder 2 zurück (schwierig, v.a. auf der linken hand bzw. generell nach links).
Dazwischen viel Lob und Streicheleinheiten.

Am Putzplatz benahm sich Billy auch halbwegs, eigentlich sogar gut, er hat nur 1,2 x ganz kurz die Ohren angelegt, und nciht wirklich aggressiv; bemühe mich jetzt wirklich mehr zu streicheln als zu putzen, er soll das schließlich angenehm finden...

Alles in allem eigentlich eine gute Stunde, wenn ich nicht dauernd so angespannt wäre *ommmmmmmmm* Rolling Eyes

Samstag, 15. Dezember 2007

War heute nur seeehr kurz im Stall, um zu schauen, ob es Billy gut geht nach Schmied und Sedierung.
Es war sehr kalt und schneite schon wieder ordentlich! Mein Freund war auch mit Very Happy .
Habe Billy nur kurz ausm Offenstall geholt und mal am Putzplatz angebunden. Der Herr war normal gelaunt, d.h. leicht grantelnd. Habe vorsichtig und sanft gestreichelt/geputzt, er ließ es halbwegs über sich ergehen und versuchte weniger zu beißen oder schnappen als zuletzt, vielleicht ein mal.
Als er dann mal entspannt war und halb wegdöste, habe ich die Gelegenheit genutzt um ein bisschen die Fellpflege zu intensivieren, mit viel Lob für das ERdulden derselben und für das dabei-Dösen.
Er schob dann irgendwann rückwärts Richtung halbhoher Mauer, die dort ist (wir waren am Waschplatz), offenbar mit der Absicht, sich zu schubbeln. Die Gelegenheit ergriff dann auch noch mein Freund und massierte Billy - entspannt hinter der Mauer stehend - ordentlich das Hinterteil, was ihm sehr gefallen hat Wink. So gut solls mir mal gehen!

Dann gabs Heucobs, Karotten, die chinesischen Kräuter und er durfte zurück.

Also zumindest das sollte doch in angenehmer Erinnerung bleiben...: Putzplatz = nix böse!!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Trainerstunde

Sie ist zwar wieder mal eine Stunde zu spät aufgetaucht, bis dahin durfte Billy mit einer der ranghöchsten Suten in der Halle frei laufen. Tja, was solls, die hat er genauso gepiesackt wie mich und ist sie auch angestiegen. Sie kann sich halt ein wenig besser wehren. Danach hat Billy noch den Gymnastikball traktiert und ihn durch die ganze Halle gedribbelt, was großen Neid bei der Stutenbesitzerin hervorgerufen hat, v.a. als ich ihr sagte, dass ich ihm das niemals beigebracht hab.

Dieses Traktieren der Stute hat in mir aber immerhin schon mal so was wie Erleichterung hervorgerufen: Er versuchts halt momentan einfach bei jedem! Und zugegebenermaßen sieht das Auspratzeln nach vorne von weiter weg viel weniger dramatisch aus, als wenn man direkt davor steht Rolling Eyes

Dann kam die Trainerin, und ich hab ihr mal mein Herz ausgeschüttet, inklusive meinem Problem mit ihr, dass sie mir einfach zu wenig an mir selbst erklärt, was ich gerade falsch mache. Ich hab ihr die Sache vom Donnerstag erzählt und sie gebeten, mal anfangs mit ihm zu arbeiten und mich nur zuschauen zu lassen.
Es ist immer sehr faszinierend zuzusehen, denn bei ihr versucht Billy ja gar nicht erst viel. Vielleicht 1,2x dass er sich verweigert und eine Diskussion beginnen will, aber die ist meist beendet, bevor sie angefangen hat. Bei ihr trabt er auch mit aufgestellten Ohren und sieht - nicht immer, aber wesentlich öfter als bei mir - freundlich und aufmerksam drein.

Wir haben noch viel geredet und herumanalysiert, und mein Problem ist wohl, dass ich mich mittlerweile halt sehr leicht einschüchtern lasse... und mein Blickwinkel verzerrt ist. Während ich eigentlich glaube, wer weiß was für Druck auszuüben, sagt mein Körper eigentlich "bitte bitte hau mich nicht" oder "bitte wärst du vielleicht mal so freundlich, nicht herzubeißen, oder wenigstens weniger fest ... ach ja, und wenn wir schon dabei sind, nimm doch bitte auch deinen Huf von meinem Fuß - wenns dir grad nix ausmacht." Embarassed So irgendwie.
Kurz, knackig und selbstsicher - so komm ich halt wohl im Moment nicht rüber.

Sie hat mir gestern wirklich sehr viel mitgegeben, um an mir selbst zu arbeiten, es war eine der besten Stunden, die ich je mit ihr hatte...
Wieder ein toller Tag. Confused Schmied mitsamt Tierarzt waren für 17:00 bestellt. War auch extrem knapp für mich, ich hetzte wie eine Irre von der Arbeit zum Auto, und raus zum Stall, war sogar mehr als pünktlich und holte das Scheckentier mal aus dem Stall zum Putzplatz.
Probehalber die 4 Füßchen gehoben, klappte gut ich war schon gespannt, ob der Schmied vielleicht der Meinung wäre, das nächste Mal würde es auch ohne Sedierung klappen.

Wie in den letzten 2 Wochen üblich, wurde Herr Billy nach einigen Minuten wieder mal von einem Augenblick zum nächsten völlig stinkig (ich glaub dem ist einfach fad?!), ein REmpler mit der Schulter, den kannte ich allerdings jetzt schon, daher ist es ihm wenigstens diesmal nicht gelungen, mich wegzurempeln und mit dem Hinterteil nachzusetzen... Angesetzt hatte er, aber ich war diesmal schneller.

Na gut, dann kam der Tierarzt und wir warteten auf den Schmied. Um 17:15 rief ich ihn mal an, wo er denn bleibt... Naja, meinte er, er wird sich wohl verspäten, ist die Hölle los, eine Stunde mindestens noch Shocked Ich: Ganz toll, TA wartet... durfte den armen wieder heimschicken, auf Abruf.
Stellte das Scheckentier wieder in den Offenstall und bibberte mir wartend die Seele ausm Leib bei ca. -5°. Um ca. 19h bequemte sich der Schmied zu erscheinen. TA angerufen - gut, nun dauerts bei ihm ein bissl. Klar, kann man nix dagegen sagen Rolling Eyes. Inzwischen wollte ich der Schmiedin (kommen zu zweit - Schmied und Schmiedin) mal zeigen, wie toll Billy Füßchen hebt. Vorne war sie auch sehr begeistert und meinte, nächstes Mal geht vorne jedenfalls ohne Sedieren, zumindest versuchen kann man ja. DAnn hob sie - eh vorsichtig - hinten auf und..... kawumm! Billy trat wieder mal aus!! Rolling Eyes DAs hat er echt schon seit Monaten nicht mehr gemacht (beim Füße heben). Sie meinte nur, könnte schon sein, dass ers bei mir nicht macht, bei fRemden aber schon. Na toll, und wie soll ich das dann jemals hinkriegen?? Rolling Eyes

Um fast 20:00 waren dann endlich alle beisammen. Billy mit etlichen Auszuckern seinerseits endlich im Land der Träume und ordentlich ausgeschnitten. Und meine Hoffnungen, dass es bald ohne Sedieren geht, ziemlich begraben... Rolling Eyes

Ließ ihn dann noch aufwachen und stellte ihn in eine Box mitten im Ruheraum, weil er ja nix fressen sollte...